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01.09.2011

Aus und vorbei - 10 Jahre sind genug

Nichts geht mehr, rien ne va plus. Schluss, Ende, aus, vorbei. Aus die Maus. Am Nullpunkt angelangt. Das Ende vom Lied. Der Fisch ist geputzt. Der Ofen ist aus. Der Hammer ist gefallen. Schicht im Schacht. Ende der Fahnenstange. Alles ist unter Dach und Fach. Die Messe ist gelesen. Der Drops ist gelutscht. Alles ist gesagt. Mehr geht nicht.

Es langt. Ich habe fertig. Es ist genug. Passé. Finito. The End.

Ende gut, alles gut? Das Ziel ist erreicht? 

Ist es das, auf den Tag genau nach 10 Jahren "Uli Schalk online Laufen"?

Ich glaube ja.

Es war eine schöne Zeit, eine aufregende Zeit, eine Zeit mit vielen Höhen, aber auch Tiefen. Die letzten 10 Jahre haben mir unglaublich viel gegeben, ich hoffe, einige konnten von mir nehmen. Ich habe viele Freunde durch meinen Sport gefunden, leider auch welche verloren. Mit einigen sportlichen Gegnern stehe ich heute noch freundschaftlich in Kontakt.

Viele Bestzeiten sind gefallen, persönliche und im Verein. Mein trainingsbegleitender Anteil brachte deutsche Meistertitel, Titel auf Hessenebene. Auch schmerzliche Niederlagen mussten eingesteckt werden. 

Ich erntete für den ein oder anderen Artikel manchmal Kritik, sicher auch mal hinter vorgehaltener Hand. Das ist nicht weiter schlimm, ich selbst hielt mit der Kritik nicht hinterm Berg, wenn sie meiner Ansicht nach angebracht war. In zwei Fällen in all den langen Jahren wurde in einer für mich kaum nachvollziehbaren Art und Weise verlangt, Artikel herauszunehmen oder abzuschwächen. Das ist eine verschwindend geringe Zahl angesichts der Liste von mehreren 1000 Geschichten, Anekdoten, News, Glossen, Scherzen,...

Manche verstanden meine Scherze nicht, die meisten schon. Ohne Humor geht nichts im Leben. Ich konnte mich immerhin auch selbst auf den Arm nehmen. Diejenigen, die sich auf den Schlips getreten fühlten, bitte ich um Entschuldigung. Bei denen, die mit eigenen Beiträgen glänzten, bedanke ich mich.

"Uli Schalk online Laufen" bleibt als Informationsquelle im Netz, wird aber bis auf weiteres nur noch gelegentlich auf den persönlichen Seiten aktualisiert. Sollte sich meine Laufbahn noch mal entscheidend ändern und ich wieder am aktuellen Geschehen teilnehmen können, muss man neu nachdenken. 

Ich habe vor, im Herbst den Frankfurt-Marathon zu laufen, will ohne Zeitambitionen halbwegs gut durchkommen, wenn mein Knie mitspielt. Spaß soll im Vordergrund stehen, wenn man beim Marathon von Spaß reden kann. Der eingefleischte Mittelstreckler und Wettkämpfer wird gezwungenermaßen zum Langstreckler, zum Genussläufer.

This is the End. Vielleicht.

 Fast ein Jahrzehnt war die 800-Meter-Strecke auf der Bahn mein Ding. Hier lodert das Feuer, da brennt der Baum, nirgends sonst hat man als eingefleischter Mittelstreckler diese irren Wettkampfgefühle. Im Rennen von Null auf Hundert sofort seinen Mann stehen müssen, wenig Vorspiel, es geht gleich zur Sache. Glückseligkeit, wenn man im Ziel wie berauscht eine neue Bestzeit läuft. 

Dann passiert es. Knieverletzung und fehlende Motivation zwingen mich, andere Wege zu gehen. Mir was zu suchen, was passt. Eigentlich musste ich gar nicht suchen, mein Knie gab mir den Weg vor. Ok, nicht über Nacht. Es war ein schleichender Prozess, bis ich mich mit einer neuen Strecke anfreunden konnte. Aber Stück für Stück näherten wir uns an. Erst ein heimliches Treffen beim Silvesterlauf von Werl nach Soest über 15 Km, dann ein 2. längeres Geplänkel beim Paderborner Osterlauf 21 km lang.

Trotzdem kam der Rückfall, im Frühsommer auf der holländischen Insel Texel. Von einer jahrelangen "Sucht" kommt man eben einfach so schnell nicht los. Man versucht es erneut. Auf der Bahn in Holland lief es richtig gut, aber wenn einmal der Bruch da ist, gibt es oft keinen Weg zurück. Die Motivation fehlt einfach für dauerhaft harte Bahneinheiten. Und der Knorpel auch.

Die neue Richtung war nun vorgegeben. So wird der Mittelstreckler zum Langstreckler. Ein langer Lauf zu mir selbst über 28 Km von Korbach nach Sachsenhausen und zurück brachte die endgültige Wende. Ich laufe Marathon. Marathon, DU bist es! Die Läufe auf ebenen Untergründen bekommen meinem Knie einfach besser, längere Strecke bedeutet gleichzeitig auch längerer Genuss. So will ich es sehen. 42,195 Km lang genießen, ohne Druck einlaufen in die Frankfurter Festhalle.

Aber wer weiß wie das Läuferleben so spielt. Da ich einfach nicht das Langstreckentalent habe (meine bisherigen Marathonergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache), ist ein erneuter Rückfall auf die Mittelstrecke nach meinem "One-Night-Stand" Ende Oktober durchaus im Bereich des Möglichen. Knie und Motivation entscheiden.

Allen ein verletzungsreiches Läuferleben und weiterhin viele große sportliche Erfolge.

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