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                   im Ziel!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Ergebnisse 2010

20.12.2010

Hubertus Henning hat Hitze

In kurzer Hose und ohne Handschuh lief Hubertus Henning bei minus 5 Grad wieder mal alles in Grund und Boden.

Beim Cross des TSV Wetter gewann er seine Altersklasse mit Riesenvorsprung. Hubert nimmt zurzeit noch alles mit, was er vor seinem Aufstieg in die M60 kriegen kann.

mehr: HNA-Bericht

06.12.2010

Hessenmeisterschaft Cross

Stracke und Wilke holen Silber und Bronze

Starke Platzierungen für den TSV Korbach durch Heinrich Stracke und Herbert Wilke in der M50. In Baunatal mussten sie sich nur Gert Lather vom TSV Obervorschütz beugen.

Ergebnisse

mehr bei: Joachim Peters

18.11.2010

Wilhelm Hofmanns Jugendtraum

Wilhelms Bericht vom New York Marathon

"Der New York Marathon war tatsächlich immer mein Jugendtraum. Und ich bin in keiner Weise enttäuscht worden. Es ist tatsächlich das größte und emotionalste Laufspektakel, das ich je erlebt habe.

Gebucht habe ich die Tour über Interair (5 Tage New York, 4 Tage Miami mit Herbert Steffny: siehe auch Bild).

Der Marathontag begann um 5.00 Uhr morgens, weil bereits um 5.45 Uhr die Busse nach Staten Island abfuhren. Alle Teilnehmer mussten nämlich vor 7.00 Uhr über die Verrazano-Narrows-Bridge (mit 3 km Spannweite die größte Brücke der USA) gekarrt werden, weil diese nämlich für den Lauf komplett zu diesem Zeitpunkt gesperrt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war Staten Island nur noch über eine Fähre zu erreichen. Was ein logistischer Aufwand! In einer überdimensionalen Zeltstadt wurden dann die 45.000 Teilnehmer verpflegt. Der Start erfolgt in 3 Wellen (9.40, 10.00 u. 10.20 Uhr). Bestzeitabhängig wurde man in seinem Correl (Aufstellbereich) platziert. Die Organisation war perfekt.

Ich war froh, als es für mich endlich um 9.40 Uhr losging. Mit Gänsehaut ging es die ersten 3 Kilometer über die beschriebene Brücke nach Brooklyn. Was für ein irrer Ausblick, was für ein Augenblick.

Die Stimmung an der Strecke war unglaublich. Man durchläuft alle 5 New Yorker Stadtteile. Über 50 Livebands, über 1.000.000 Zuschauer. Man wurde auf der Strecke angefeuert, wie ich es in Deutschland bei keinem Zieleinlauf erlebt habe. Ich habe den Lauf wirklich genießen können. Die ersten 30 km konnte ich in sehr konstantem Tempo und extrem locker laufen. Der sechste 5-Kilometerabschnitt (zwischen 25 und 30 km) war sogar noch schneller als der erste. Auf den letzten 10 km ging mir jedoch so langsam der Saft aus. Aber das hatte ich mit "nur" 90 bis 100 Wochenkilometern erwartet. Im Centralpark wurde ich automatisch langsamer. Aber mit meiner Zeit und dem Rennverlauf bin ich mehr als zufrieden.

Mit mehr Vorbereitung und auf einem schnelleren, flacheren Kurs halte ich eine Zeit von unter 2:40 für realistisch. Aber ein echter Marathonläufer werde ich wahrscheinlich nie, weil mir dafür einfach die Zeit fehlt und ich das ganze für orthopädisch sehr bedenklich halte.

Abgerundet habe ich den USA-Aufenthalt mit einem Aufenthalt mit "Lauflegende" Herbert Steffny, der bereits einmal 3. des NY-Marathons war, in Miami. Lockeres Joggen am Strand und ein Gymnastikworkshop standen im Vordergrund. Herbert Steffny vertrat in einem Vortrag zum Marathontraining genau meine Überzeugung in Punkto "Übertraining/Übermotivation". Er hat selbst in seinen erfolgreichen Marathonjahren (z. B. 3. der EM in Stuttgart) über 95 % seiner Trainingskilometer langsamer als sein Marathonwettkampftempo trainiert. Auch zum Thema "Wichtigkeit von Krafttraining" konnte ich ihm nur zustimmen."


Wilhelm mit Herbert Steffny (weiß-schwarzes Shirt) - Fotos: Hofmann

14.11.2010

Cross-Cup Wirmighausen

Hubertus Henning nicht zu bremsen

In der M60 angekommen, kann ihn kaum einer schlagen. Hubertus Henning läuft in seiner neuen Altersklasse alle in Grund und Boden. Cross war ohnehin von je her sein Element. Selbst die 10 Jahre jüngeren "versenkt" der bald 60-Jährige beinahe alle im Schlamm.

Ergebnisse

mehr bei: Joachim Peters

09.11.2010

"Ich wollte es noch einmal wissen"

Wilhelm Hofmann im HNA-Porträt

08.11.2010

Wilhelm Hofmann trumpft auch in New York auf

2:46,45 Std. auf der schweren New Yorker Marathonstrecke, das ist schon eine starke Leistung, die Wilhelm Hofmann da abgeliefert hat. Was ein Lauf zum Genießen werden sollte, wurde harter Wettkampf. Sein Einsatz wurde belohnt. Er wurde 13. in der M45.

07.11.2010

TSV-Cross: Stracke siegt vor Henning

Bei der 6. Auflage des TSV-Cross im Waldecker Berg über 2,4 Km lieferten die "Oldies" Heinrich Stracke und Hubertus Henning starke Leistungen ab. 

Der 50-jährige Heinrich Stracke gewann in 8:24 Min., nur 6 Sek. später kam der 10 Jahre ältere Hubertus Henning ins Ziel. Henning war damit klar der relativ beste Läufer im Feld. Jürgen Schmidt blieb noch unter 9 Min. (8:58). 

Udo Leithäuser schreibt: "Besonders herausragend die Streckenbestzeit von Manuel Scharfe (M 13) über 1860 m. Trotz schweren Geläufs verbesserte er in 7:21 Min. den bisherigen Rekord von Roman Wintergoller um 12 Sekunden. Stark auch die Läufe von Timon Schmidt (M 14), Heinrich Stracke (M 50) und Hubertus Henning (M 60). Aber auch alle anderen sind sehr engagiert gelaufen. Die Gesamtbeteiligung hätte natürlich etwas besser sein können."

Ergebnisse

06.11.2010

"Glück auf! Gibt es ein Licht ganz am Ende des Tunnels?"

von Sandra Ricke

"Die Teilnahme an Volksläufen ist eines meiner liebsten Hobbys, vor allem, wenn der Lauf einen besonderen Charakter hat und ein nicht alltägliches Event darstellt. Da gibt es Veranstaltungen, die den Läufer hoch hinaus bringen - Jungfrau, Zugspitze & Co. -, aber auch Rennen, bei denen es weit nach unten geht, wie den Sondershäuser Kristalllauf.

Dieser Lauf über ca. 10,5 Kilometer findet im thüringischen Sondershausen im Brügman-Schacht statt, ca. 700 Meter unter der Erde. Trotz oder gerade wegen der extremen Bedingungungen unter Tage (Temperaturen jenseits von 25 Grad, ca. 30 Prozent Luftfeuchtigkeit) herrscht bei einem Teilnehmerlimit von 500 Personen eine große Nachfrage nach diesem Lauf, so dass ich mich schon vor Monaten angemeldet habe.

Der Start war für 11 Uhr angesetzt, doch es empfahl sich, bereits einige Zeit vorher an der Grube zu sein, da es verständlicherweise eine Weile dauerte, bis die 500 Läufer zum Start in 700 Metern Tiefe gebracht werden. Diese und weitere logistische Herausforderungen wurden von den Veranstaltern jedoch mit Bravour gemeistert. Für Stimmung war ebenfalls gesorgt - beispielsweise durch die Blaskapelle, die in der Grube aufspielte und kurz vor dem Start mit dem Schneewalzer eine tolle Atmosphäre schaffte.

Zu absolvieren waren 2 Runden à 5,27 Kilometer, jeweils mit einer Höhendifferenz von 120 Metern und einigen knackigen An- und Abstiegen. Das steilste Stück weist eine Steigung von 18,5 Prozent aus.... Doch nicht nur Wärme, Salzgehalt der Luft und Streckenprofil waren gewöhnungsbedürftig: Auch die Dunkelheit stellte eine enorme Herausforderung für mich dar. Auf einigen Bergab-Abschnitten in nahezu vollkommener Finsternis ähnelte das Laufen eher einem freien Fall mit dem Vertrauen, auch wirklich Boden unter den Füßen zu finden (der dann entweder aus einem Salz-Sandgemisch oder rutschigem Untergrund bestand). Für die Läufer bestand daher Helmpflicht (das Training in den Tagen vor dem Lauf mit Helm hat in Korbach über Tage doch für einige neugierige Blicke gesorgt ;-)).

Auf der ersten Runde hatte ich daher gewisse Probleme, mich an die Laufsituation zu gewöhnen und kam nur sehr langsam voran. Ich lief und lief in die Dunkelheit, freute mich über jede Lichtquelle und konnte schon nach kurzem nicht mehr einschätzen, wie weit oder wie lange ich schon gelaufen war. Nach einer gefühlten Ewigkeit wagte ich einen Blick auf die Uhr, die gerade mal 12 gelaufene Minuten anzeigte....

Mit Beginn der zweiten Runde hatte ich mich an die Umstände gewöhnt. Von da an lief alles rund: Ich konnte mehr und mehr Tempo aufnehmen, einen Läufer nach dem nächsten überholen und schaffte es, an Passagen, die andere zum Gehen zwangen, locker weiter zu traben. Ich lief, als hätte ich niemals etwas Anderes getan, als durch ein dunkles Bergwerk zu laufen. So konnte ich noch einige Plätze gut machen und erreichte das Ziel als vierte Frau und Siegerin meiner Altersklasse in 54:01 Minuten (der Gesamtsieger - der Streckenrekordhalter - absolvierte den Lauf in einer 41er Zeit).

Die Siegerehrung fand kurze Zeit nach dem Lauf im unterirdischen Konzertsaal des Bergwerkes statt - und wurde durch das gemeinsame Singen des Steiger-Liedes eingeleitet. Ein sehr atmosphärisches Finish für dieses tolle Event! Glück auf!"

03.11.2010

Frankfurt-Marathon

Auszug aus HNA-Bericht

"...24 Sekunden später folgte der 34-jährige Tim-Henning Förster (TSV Korbach). Allerdings war er auch der heimische Pechvogel des Tages. Der Arzt aus Medebach hatte sich nach seinem starkem Halbmarathonrennen beim Lollslauf in Bad Hersfeld (1:15:11) für Frankfurt viel vorgenommen. Seine bisherige persönliche Bestmarke wollte er um mehr als sieben Minuten auf unter 2:40 Stunden verbessern. Bis Kilometer 28 lief auch alles nach Plan. Bei einer Straßenbahnhaltestelle trat er jedoch in ein Loch und knickte um. Unter starken Schmerzen und mit einem dick geschwollenen Knöchel beendete er den Lauf dennoch, mehr als Rang fünf in der Altersklasse M 30 nach 2:57:27 Stunden war aber nicht drin..."

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01.11.2010

Pech klebt an den Füßen

Das Pech klebt Tim-Henning Förster sprichwörtlich an den Marathon-Füßen. Letztes Jahr konnte er nach einer Infektion sein Ziel nicht umsetzen, dieses Jahr in Frankfurt knickte er bei KM 28 um. In absoluter Hochform angereist, war ihm eine Zeit unter 2:40 zuzutrauen. Er lag klar auf Bestzeitkurs, bis ihm ein Loch im Asphalt einen Strich durch die Rechnung machte. Der Knöchel schwoll an, Krämpfe kamen dann wegen Fehlhaltung dazu. Dennoch lieferte Tim mit Willenstärke und letzter Kraft noch eine 2:57 ab. Echte Hochachtung.

Kopf hoch, Tim, es geht immer weiter. Wünsche dir schnelle Genesung.

Tims Statement:

"...tja, es sollte wohl nicht sein. Bei perfekten äußeren Bedingungen hatte ich bei km18 den ersten Tiefschlag, meine Uhr streikte, keine Zwischenzeiten mehr. War aber nicht so schlimm, weil ich zufällig genau neben dem Läufer lief neben dem ich im Frühjahr 34km in Mannheim abgespult habe. Und so liefen wir in einem super Rhythmus weiter. Bis km28, eine Unebenheit im Asphalt, ein kleiner Moment fehlender Aufmerksamkeit, umgeknickt. AUS, erst mal frustriert weitergehumpelt, auf die Zähne gebissen, Tempo aufgenommen, aber Schonhaltung, hinkend. Dadurch folgten übelste Krämpfe in den hinteren Oberschenkeln, die mich an den Rande der Aufgabe trieben. Als der THW-Mann fragte, ob er nicht besser einen Arzt rufen solle war klar das ich mich durchbeiße. Aufgabe bei km 38 wegen Krämpfen? Nein! Also in die Festhalle geschleppt, jetzt ist erst mal Pause. 

Aber ich komme wieder ;-)"

31.10.2010

2:57:27 Std. für Tim-Henning Förster beim Frankfurt-Marathon

Wie es zum Einbruch ab Km 30 kam, werden wir sicher in den nächsten Tagen erfahren. Bis dahin war Tim voll auf Kurs, seine Bestzeit auf unter 2:40 Std. zu drücken. Obwohl die Bedingungen nicht besser hätten sein können, hat es an diesem Tag leider nicht gepasst (s. a. News vom 14.10.). Hier seine Splits:

Split

Tageszeit

Zeit

Diff

min/km

km/h

5 km

10:19:48

00:18:51

18:51

03:47

15.92

10 km

10:38:27

00:37:30

18:39

03:44

16.08

15 km

10:57:02

00:56:05

18:35

03:43

16.15

20 km

11:15:40

01:14:43

18:38

03:44

16.10

Halb

11:19:47

01:18:50

04:07

03:45

16.01

25 km

11:34:11

01:33:14

14:24

03:42

16.26

30 km

11:53:53

01:52:56

19:42

03:57

15.23

35 km

12:19:06

02:18:09

25:13

05:03

11.89

40 km

12:48:28

02:47:32

29:23

05:53

10.21

Netto

12:58:24

02:57:27

09:55

04:32

13.26

"Aldi" Will ist wohl nicht angetreten. Jedenfalls ist er nicht in der Wertung zu finden.

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24.10.2010

Heinrich Stracke und Hubertus Henning Meister am Berg

Bei den Nordhessischen Berglaufmeisterschaften in Veckerhagen schlugen die Korbacher zu. Stracke und Henning siegten in der M 50 und 55. Auch Joachim Peters und Herbert Wilke zeigten sich von ihrer besten Seite.

mehr bei: Joachim Peters

oder: LAG Wesertal

Ergebnisse

13.10.2010

Tim Henning Förster überrascht alle mit Kreisrekord

Sieger beim Lollslauf in Bad Hersfeld

Der Veranstalter berichtet: "...Bei den Männern gab es einen Überraschungssieger. Für Tim Henning Förster vom TSV Korbach war es nach Erfolgen bei einigen kleineren Volksläufen der erste Sieg bei einem großen Lauf. „Superschön“, fasste er kurz zusammen und meinte damit nicht nur die Stimmung, sondern auch seine Zeit. Denn auch Förster verbesserte sich auf 1:15:11 – das, obwohl er ab Kilometer 2 ganz allein laufen musste. Jetzt steht am 31. Oktober als nächstes Ziel der Frankfurt-Marathon auf dem Programm. Dort will er unter 2:40 laufen..."

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09.10.2010

WWW

Wilhelms wunderbarer Wahnsinn beim Stundenlauf

So könnte man Wilhelm Hofmanns neusten Rekordlauf beschreiben. Doch ist sein furioser Stundenlauf in einer grandiosen Zeit alles andere als Wahnsinn. Es ist eine gesunde Mischung aus akribischer Trainingsplanung und Wettkampfgestaltung mit Sinn und klugem Verstand. Natürlich gepaart mit einer gehörigen Portion Riesentalent. 

Wilhelm Hofmann ist ein Meister der richtigen Dosierung. Er hält ausreichend lange Regenerationsphasen nach Wettkämpfen ein, streut wichtige Pausen in seine langfristigen Planungen ein. Ruhiges Grundlagentraining im Winter oder auch mal zwei Wochen Wanderurlaub im Sommer sind Wilhelms weitere Erfolgsrezepte. 

Auch Wilhelm warnt wie ich vor "Vielstarterei". Nur so kann man über Jahre bis ins "hohe Seniorenalter" Topleistungen auf höchstem Niveau abrufen und die Form langfristig konservieren. Viele Läufer fallen nach harten Wettkampfjahren in ein Leistungs- und Motivationsloch, das blieb Wilhelm aus den geschilderten Gründen bisher erspart.

Lesen wir, was Wilhelm zu seinem neuen Hausrekord zu sagen hat: 

"Hallo Uli,

zum Thema "Reizdichte" (Anm.: News vom 07.10.2010) im Seniorenalter sprichst du mir aus der Seele. Aber das haben wir ja bereits öfters kommuniziert.

Aber es gibt auch noch Senioren, die das beherzigen und vernünftige Wettkampfergebnisse abliefern. So sollte mein Saisonabschluss nach zweiwöchiger Wettkampfpause wie im letzten Jahr ein Stundenlauf sein. Letztes Jahr hast du noch berichtet, dass ich mit meiner M 45 - Leistung von 16.825 m nicht an den Hauptklassenrekord von Helmut Heine (17.145 m) herankam. Absolut gesehen hattest du damit natürlich Recht.


Wilhelms einsamer Kampf gegen die Uhr (Foto: Veranstalter)

Aber ich wusste, dass da in diesem Jahr mehr drin sein sollte. So habe ich in Warburg (www.lg-bauerkamp.de) trotz dauernder Überrundungen (man ist da pro Runde etliche Meter mehr gelaufen) und überraschend milden Temperaturen einen guten Lauf hingelegt und meine derzeitige Form auch auf den "langen Kanten" bestätigt. Ich lief 17.274 m, gewann den Lauf und war damit sehr zufrieden. Sorry Helmut, dass ich da schneller war! Aber du darfst den Kreisrekord offiziell behalten, weil ich ja nunmehr vom Startpass her ein Marburger bin."

04.10.2010

"Da bin ich dabei - der gefühlte Köln-Marathon"

Sandra Ricke schildert ihre Eindrücke

"Mit dem guten Gefühl, sowohl ausreichend trainiert, als auch entspannt zu haben, und jede Menge Motivation reiste ich an diesem Wochenende nach Köln, um dort meinen 14. Marathon zu absolvieren. Natürlich auch mit einem ehrgeizigen Ziel - eine 3:12er-Zeit sollte schon dabei heraus springen, und alle Vorzeichen deuteten darauf hin, dass mir dies auch gelingen würde: Gestern noch von Sabrina Mockenhaupt ein persönliches Autogramm mit motivierender Widmung bekommen, auf dem Weg zur U-Bahn einen Glücks-Cent gefunden... Was sollte da noch schief gehen??? Einiges.

Der Weg zum Start gestaltete sich trotz rechtzeitigem Aufbruch schwieriger, als gedacht, da durch den bereits gestarteten Halbmarathon einige Fahrplanänderungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln für Orientierungslosigkeit sorgten und "ein wenig" Stress auslösten. Ohne Warm-Up war meine optimale Betriebstemperatur schon überschritten.... Zusätzlich zur inneren war auch die äußere Temperatur nicht gerade bestzeitenverdächtig: Hatte ich in den letzten Tagen daheim schon lange Hosen und die Handschuhe für den Lauf hervor gekramt, so konnte sich heute jedermann über Sonne und relativ hohe Temperaturen freuen - nur nicht wir Marathonis! Der Gegenwind hat zwar erfrischt, aber auch sehr gestört. Und zu guter Letzt machte meine Uhr auch noch kurz vor dem Start schlapp, so dass ich ohne Möglichkeit, eigene Zwischenzeiten zu nehmen, auf die Strecke gehen musste. Und ich wollte heute genau terminiert und gleichmäßig laufen.... Nun musste ich mich ganz auf mein Gefühl verlassen, was ja auch schon mal trügt.

Wenigstens war es dann ein recht kommunikativer Marathon, da ich meine Mitläufer regelmäßig nach deren Zwischenzeiten fragte, um mich überhaupt irgendwie orientieren zu kommen. Offizielle Zwischenzeiten wurden nämlich nur nach der Halbmarathondistanz angezeigt, ansonsten nicht mehr. Interessant war und für mentale Beschäftigung sorgte die Art und Weise, wie mir die erbetenen "Zwischenzeiten" gegeben wurden: Mal nannte man mir die Zeit des letzten Marathons, mal die Gesamt-Pace, auch mal die erwartete Zielzeit - und gelegentlich auch mal die bisher gelaufene Zeit seit dem Start, und dies in unterschiedlichsten Dialekten und Sprachen.

Bis zum 32. Kilometer lief alles leicht und locker, und für mich war es weiterhin ein Rätselraten, wie ich wohl zeitlich unterwegs war. Dann kamen zwei Dinge zusammen, die mein Zeitziel entgültig zunichte machten: Die Phase, in der man ein wenig kämpfen muss, begann, und gleichzeitig orientierte ich mich an einer Uhr, auf die ich einen Blick erhaschen konnte, die jedoch nicht die richtige Zeit anzeigte. Fatal! Denn so lief ich zu ruhig und zu gemütlich weiter, mit dem Gedanken im Hinterkopf, mir für die letzten 10 Kilometer noch eine Stunde Zeit lassen zu können, und trotzdem noch eine 3:12er Zielzeit einfahren zu können. Und das war falsch! Nach KM 39 war die schwere Phase beendet, und ich nahm wieder Tempo auf. So gelang es mir, einen nach dem anderen Läufer einzuholen, und getrieben von der Neugier, welche Zeit es denn nun werden würde, rannte ich dem Ziel entgegen. Ein möglicherweise vorhandenes Pace-Gefühl hatte ich hier komplett verloren, so dass ich jede Zeit zwischen 3:08 und 3:20 Stunden für möglich hielt.

Leider zeigte die Uhr dann für mich die (Netto)Zeit von 3:18:45 Stunden an, also weit weg von dem, was ich mir erhofft und für realisierbar gehalten habe. Ein Trostpflaster ist die Platzierung, die sich durchaus sehen lassen kann: Von 1.058 Frauen, die den Marathon gefinished haben, habe ich immerhin Platz 13 insgesamt und den 2. Platz meiner Altersklasse erlaufen. Dies und die tolle Stimmung an der Strecke ist doch wirklich ein Grund, um zu sagen: "Da war ich dabei, das war prima, Viva Colonia!"! Und außerdem... neuer Lauf, neues Glück - der nächste Marathon ist schon gebucht!"

26.09.2010

Korbacher Finnenbahnlauf

Alle Ergebnisse seit dem Jahre 2000

25.09.2010

Finnenbahn-Stadtmeisterschaften versinken im Regen

Dauerregen mit sintflutartigen Schüben beeinträchtige die 11. Auflage des Korbacher Finnenbahnlaufs. Für den neuen Haupt-Organisator Helmut Heine hätte man sich einen besseren Einstand gewünscht. 

Leider musste der Veranstalter durch die Wetterkapriolen einen enormen Teilnehmerrückgang verzeichnen. Nur 29 Starter nahmen die üblen Bedingungen in Kauf.

Schmitz vor Schalk

Stadtmeister wurde der Goddelsheimer Fußballer Daniel Schmitz in 01:20,3 Min. hauchdünn vor "Gelegenheitsläufer" Bastian Schalk (01:20,6). Schmitz hatte sich noch kurz vor dem Wettkampf die Spikes von Schalk geborgt. In seinen normalen Laufschuhen wäre er chancenlos gewesen.

Leithäuser und Wintergoller bei der Jugend vorn

In der Klasse bis 18 siegte Till-Moritz Leithäuser, der auch die absolut beste Zeit auf die Bahn zauberte (01:18,4). Bei den weiblichen Teilnehmerinnen holte sich Vanessa Wintergoller den Titel (01:44,1).

Ergebnisse

23.09.2010

"32 Minuten wären vermessen"

Das war die Aussage Wilhelm Hofmanns im Zeitungsinterview im Frühjahr 2010. Keine vier Monate später läuft Wilhelm Hofmann in Heiligenrode 33:04,12 Minuten über 10000 Meter. Jetzt fehlen ihm nur noch 4 Sekunden an der kaum für möglich gehaltenen Schallmauer. Für Wilhelm scheint es keine Grenze mehr zu geben.

Herbert Wilke schafft nur 3 Tage nach seinem "Bergritt" eine 36:51.

Ergebnisse

22.09.2010

Hessenmeisterschaft Berglauf

Ergebnisse

02.09.2010

25. Heiligenröder Bahnlaufserie

Ergebnisliste AK 1.500 m Gesamtwertung

01.09.2010

"Schilling und Co. räumen ab"

Auszug aus HNA-Bericht

"...Bei den Seniorinnen trumpfte der TSV Korbach mit dem Quartett Tatjana Schilling, Diana Richter, Marion Tenbusch und Silke Kaiser groß auf. Allen voran die amtierende Siebenkampf-Europameisterin Tatjana Schilling. In der Altersklasse W40 erreichte sie bei vier Starts mit Topergebnissen auch vier Siege. Eine neue Bestleistung wurde im Weitsprung registriert. Nach zwei Sprüngen von 4,94 Metern landete sie im fünften Durchgang bei 5,04 Metern. 

Über 200 Meter lief sie in 27,5 Sekunden nur wenig langsamer als bei der EM in Ungarn. Achtbar auch ihre Zeit von 68,5 Sekunden über die 400 Meter Hürden. Vier Starts, vier Siege auch für die noch 39-jährige Diana Richter, wobei sie mit ihren erzielten Leistungen (100 Meter: 14,3 Sekunden; 200 Meter: 30,3 Sekunden; Hoch: 1,42 Meter; Weit: 4,43 Meter) ganz dicht an ihre diesjährigen Bestmarken herankam. Über 4x100 Meter lief das Quartett in starken 54,6 Sekunden weit vor dem TV Heringen ins Ziel. Im nächsten Jahr zählt auch Diana Richter zur Altersklasse W40, so dass diese Sprintstaffel auch in Deutschland ganz weit vorn mitlaufen wird...."

mehr

30.08.2010

Milde nimmt was er kriegen kann

Nun auch Kreisrekord über 3000 Hindernis in der M35

10:08,65 Min., das ist die neue Bestmarke über 3000mH, die Nils Milde vom TSV Korbach in Münster gesetzt hat.

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Korbacher Frauenpower bei den Nordhessenmeisterschaften

Ergebnisse

mehr bei: Joachim Peters

25.08.2010

"Der Raerun - Crosslauf XL"

von Sandra Ricke

"Für meinen diesjährigen Sommerurlaub habe ich mir Belgien ausgesucht, natürlich mit einem Volkslauf im Programm: Der Raerun im belgischen Ort Raeren, in der Nähe der deutsch-belgischen Grenze. Dieser Lauf passte zeitlich und logistisch einfach gut in die Urlaubsplanung; über weiteres hatte ich mir im Vorfeld keine Gedanken gemacht.

Mein Freund hatte sich dort für die 9 Kilometer-Strecke angemeldet, während ich die 23 Kilometer in Angriff nehmen wollte. Aussage des Veranstalters: "Das ist ein Crosslauf - nur eben etwas länger....".

Drückende Hitze empfing uns bereits in den Morgenstunden, so dass klar war, dass der Lauf kein Zuckerschlecken werden würde. Wurde er auch nicht, sondern der sehr anspruchsvolle Lauf entpuppte sich zu dem mental fordernsten Wettkampf, den ich je mitgemacht habe. Manch Marathon war ein Zuckerschlecken dagegen! Die Hitze, die wirklich crosslaufähnlichen Streckenverhältnisse und zig Anstiege (bis KM 13 ging´s immer "schön" bergauf) trugen viel dazu bei, dass ich bereits auf den ersten Kilometern einfach nur platt und ständig in Versuchung war, den Lauf abzubrechen. Die Berge bin ich nur noch auf zwei Beinen förmlich hochgekrochen, beim Laufen durch den Schlamm verlor ich einen Schuh - an eine "gute" Zeit war nicht zu denken. An manchen Punkten hat mich nur der Gedanke daran, dass ich ja auch irgendwie wieder zurück zum Start kommen muss, und dass das wohl nur laufend geht, vom Aufgeben abgehalten.


Foto: Sandra Ricke

Dennoch gelang es mir, bis ca. 2 Kilometer vor dem Ziel meinen zweiten Platz im Gesamtfeld der Frauen zu halten, ich musste mich dann jedoch mit dem 3. Platz zufrieden geben - einfach nur froh, durchgehalten zu haben. Meine Zeit: 1:54:05h - immerhin der Altersklassensieg.

Für die Mühen belohnt wurden wir dadurch, dass mein Freund bei der Tombola das große Los zog und einen wertvollen Gutschein eines Wellnesshotels in der Nähe von Montabaur gewann."

15.08.2010

Aabachtalsperrenlauf - prima trotz misslungenem Titel-Hattrick

von Sandra Ricke

"Nachdem ich in den letzten beiden Jahren den Sieg auf der Halbmarathondistanz beim Aabachtalsperrenlauf davon getragen habe, hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, dort durch einen dritten Sieg in Folge den Titel-Hattrick einzuheimsen. Die Bedingungen erschienen optimal: Zielgerichtet auf diesen Lauf hin trainiert, Kilometerlimit in den letzten Tagen vor dem Lauf (maximal 10 Kilometer - für mich also wirklich Laufpause! ;-)), optimales Laufwetter mit kühlen Temperaturen und leichtem Nieselregen. Nicht gerechnet hatte ich mit starker Konkurrenz aus dem Detmolder Raum, die den Halbmarathon in einer gigantischen Zeit von ca. 1:23 h absolvierte und mich damit buchstäblich im Regen stehen ließ. Siegen ist nicht alles, sondern eben oftmals doch ein Zufallsprodukt.

So konnte ich mich also von Anfang an, nachdem die spätere Siegerin schnell weit weg war von mir, ganz auf mich selbst und die Strecke konzentrieren.

Die Strecke... Asphalt- bzw. Waldwege, erst eine Weile am See entlang, dann geht es in den Wald hinein, den man auch erst bei ca. KM 19 wieder verlässt. Durch das Blätterdach ist man einigermaßen geschützt vor jedem Wetter, das beim Lauf auf einen zukommen kann. Heute gab´s ausschließlich Regen. 100 Höhenmeter waren zu überwinden, die ich jedoch kaum gemerkt habe, da die Steigung sehr flach beginnt und lange Zeit kaum zu spüren ist.

Ich bin ziemlich gleichmäßig gelaufen und habe mir den Lauf gut eingeteilt. So gut, dass ich auf den letzten Kilometern noch so einige Läufer "einsammeln" und überholen konnte. Dass ich bei KM 20 noch deutlich unter der magischen 1:30er Grenze lag, hat mich zusätzlich beflügelt, so dass ich nach 1:32:06 h in einer neuen persönlichen Halbmarathonbestzeit förmlich in´s Ziel geflogen bin und Platz 2 im Gesamteinlauf der immerhin über 40 Frauen sicher hatte.

Silke Voßhage war auf der flachen 10-Kilometer-Strecke gut unterwegs und erzielte in ihrer Altersklasse den 3. Platz, ebenfalls in einer persönlichen Bestzeit von 48:14 Minuten.

Trotz misslungenem Titel-Hattrick bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf bzw. der tollen Zeit und werde eben im nächsten Jahr versuchen, den Grundstein für eine neue Sieg-Serie an der Aabachtalsperre zu legen."

14.08.2010

Nordhessische Langstreckenmeisterschaften in Borken

Joachim Peters hält die Korbacher Fahnen hoch...


Joachim Peters (Foto: Peters)

...und wird Vizemeister über 5000 Meter in guten 18:13,36 Min. Ansonsten war kein Korbacher Läufer am Start.

Ergebnisse

12.08.2010

Milde läuft Kreisrekord über 1000 Meter

"Nach seinen großen Erfolgen bei der Leichtathletik-Europameisterschaft hat Nils Milde vom TSV Korbach erneut für Aufsehen gesorgt: Bei einem 1000-Meter-Lauf in Oberaden (bei Unna) in Westfalen stellte der Lehrer aus Diemelsee einen neuen Kreisrekord auf.

Im schnellsten von insgesamt sieben Läufen siegte Milde in 2:33,0 Minuten vor Patrick Windhoffer vom SV Teutonia Riesenbeck, der 2:35,0 Minuten benötigte. Milde verbesserte damit über 1000 Meter den schon 27 Jahre alten Kreisrekord in der Altersklasse M?35, den Wolfgang Heinemann am 27. Juli 1983 mit 2:39,3 Minuten aufgestellt hatte, um ganze 6,3 Sekunden..."

mehr: HNA-Bericht

08.08.2010

24. Edersee - Abendlauf in Hemfurth

Sandra Ricke bei den Frauen vorn

Weitere vordere Platzierungen für den TSV Korbach sind aus der Ergebnisliste zu entnehmen.

Ergebnisliste

mehr auch bei: Joachim Peters

23.07.2010

European Champion

Gold für Nils Milde über 800 Meter

Im Gegensatz zum 1500-Meter-Finale gab es diesmal bei den Senioreneuropameisterschaften in Ungarn wieder ein taktisches 800-Meter-Rennen. 

Zumindest auf der ersten Runde wollte keiner Tempo machen, das kam Nils Milde (TSV Korbach) gerade recht. Er selbst konnte auf den ersten 400 Metern die Pace bestimmen, um dann auf der Zielgeraden seine Urgewalt ausspielen zu können. 

Wie so oft hatte keiner mehr den Hauch einer Chance gegen Mildes Spurtkraft. Mit der Superzeit von 1:57.91 Min. holte er sich den Titel, seinen eigenen erst 4 Wochen alten Kreisrekord verbesserte er dabei erneut um 1,5 Sekunden.

Nils Milde hat nun auf allen Ebenen Titel gesammelt. Er ist Hallenweltmeister, mehrfacher Deutscher Meister und nun European Champion. Das ist einmalig in der Geschichte des TSV Korbach.

Ergebnisse

HNA-Artikel

20.07.2010

Die Spanier stehlen Milde die Show

Wenn es auch lange gedauert hat, so langsam hat sich die fulminante Spurtstärke eines Nils Milde in Läuferkreisen rumgesprochen. Die Spanier haben dem für den TSV Korbach startenden Adorfer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie wussten, wenn es ein taktischen Bummelrennen werden würde, haben sie gegen den explosiven Endspurt Mildes keine Chance und gaben abwechselnd richtig Gas. Nur so konnten sie Nils Milde in Schach halten. 

Der Hallenweltmeister wurde somit am Ende über 1500 Meter bei der EM in Ungarn in 4:08,89 Min. guter Sechster. Milde: "Es war nicht mehr drin, dass muss ich akzeptieren."

Ergebnisse

18.07.2010

Premiere: 1. Gemündener Volkslauf

von Sandra Ricke

"Hält man sich den Waldeck-Frankenberger Laufcup vor Augen, bekommt man vielleicht den Eindruck, dass Jahr für Jahr eher Laufveranstaltungen aus dem Programm genommen werden: So gibt es beispielsweise die Volksläufe in Korbach, Willersdorf und Buchenberg nicht mehr, die wohl allesamt mit sehr schönen Strecken aufwarten konnten. Sehr schade! Die weiterhin bestehenden Läufe haben meist eine lange Tradition und haben bereits das eine oder andere Jubiläum hinter sich.

Bemerkens- und unterstützenswert finde ich es daher, wenn sich andernorts Leute dazu bereit erklären, einen neuen Lauf ins Leben zu rufen und die Organisation zu übernehmen. So geschehen anlässlich des 90jährigen Jubiläums der Fußballabteilung des TSV Gemünden, zu dem in Gemünden (Wohra) Läufe über 6 und 12 Kilometer als Lauf- und Walkingwettbewerb ausgeschrieben waren. Da das Ganze mehr einen Spaßcharakter haben sollte, als dass großartige Leistungen im Mittelpunkt stehen, wurden die Preise -beispielsweise Massage- oder Fitnessstudiogutscheine- unter allen anwesenden Sportlern verlost, und nicht an die Streckenschnellsten ausgegeben.

Zu absolvieren war ein Rundkurs über ca. 6 Kilometer, der von den Langstrecklern 2mal zu bewältigen war. Ein wenig durch den Ort, und dann gings außerhalb weiter mit 2 kurzen und einem 500-Meter-Anstieg, der laut meiner GPS-Messung eine Höhendifferenz von 60 Metern zu bieten hatte, und am Ende der Steigung wartete die wohlverdiente Erfrischung. Ab diesem Punkt begann der angenehme Teil des Laufes, denn nun ging es größtenteils im Wald und somit geschützt vor der Sonne nur noch bergab, bis man wieder am Start angelangt war und in die zweite Runde lief.

Mein zu schneller Start auf dem ersten Kilometer in ca. 4 Minuten rächte sich natürlich spätestens am langen Anstieg, der mich auf der ersten Runde doch die Zähne zusammenbeißen ließ. Auf der zweiten Runde war er gefühlt schon viel angenehmer - vielleicht auch, weil ich ja schon wusste, dass gleich jemand mit Getränken und dann der entspannte Teil des Laufes auf mich warten würden. Insgesamt lief ich die beiden Runden jedoch recht gleichmäßig und erreichte als erste Frau nach 54:30 Minuten das Ziel. Silke Voßhage, die auch für den TSV Korbach startete, wurde Gesamtdritte in 66:11 Minuten.

Premieren haben oftmals Schwächen. Bei diesem Lauf, in dem es nicht primär um Bestzeiten ging, konnte ich jedoch keine feststellen. Ein dickes Lob und Dankeschön an die Organisatoren! Die Verpflegung war gut und ausreichend, die Streckenführung und -beschilderung war eindeutig und sowohl landschaftlich als auch sportlich ansprechend. Das anschließende Ausschwimmen im Gemündener Freibad - im günstigen Startgeld enthalte - hat den Ausflug in für mich bisher unbekannte Gebiete unseres Landkreises perfekt abgerundet. Im nächsten Jahr gibt es in Gemünden gewiss kein Fußballvereinsjubiläum - aber hoffentlich wieder einen Volkslauf!"

16.07.2010

Tatjana Schilling Europameisterin im Siebenkampf

Tatjana Schilling vom TSV Korbach hat ihrer Sammlung einen weiteren großen Titel hinzugefügt. Bei den Senioren-Europameisterschaften im ungarischen Nyiregyhaza gewinnt sie überlegen die Goldmedaille im Siebenkampf (W35).

Laufdisziplinen: 100mH: 16.01 Sek., 200m: 27.30 Sek., 800m: 2:41.05 Min.

Ergebnisse

HNA-Bericht

WLZ-Bericht

14.07.2010

Flippo Heinemann trotzt als Einziger dem Trend

Die Beteiligung wird schwächer und schwächer, das Interesse an Bahnwettkämpfen scheint mehr und mehr zu schwinden. Zumindest im Seniorenbereich.

Wolfgang Heinemann hielt als einziger Starter die Fahnen des TSV Korbach beim Abendsportfest in Borken hoch. Gute 2:36,61 Min. lieferte der inzwischen fast 63-jährige Lelbacher über 800 Meter ab.

Ergebnisse

12.07.2010

"Hitzefrei"

von Tim-Henning Förster

"Während an diesem Wochenende viele Läufe wegen der anhaltenden Hitze ins Wasser fielen, hatte ich mir schon vor Monaten für dieses Wochenende etwas anderes vorgenommen. Um im Sommer dem Körper mal andere Reize zu setzen, hatte ich mir vorgenommen an einem Triathlon teilzunehmen. Dafür muss man bei unseren diversen Seen auch gar nicht so weit fahren und so fiel meine Wahl auf den Edersee-Triathlon. 

Blieb die Entscheidung Volkstriathlon oder olympische Distanz. Als grottenschlechter Schwimmer lag eigentlich die Volksdistanz nahe, aber nicht mit mir, wenn schon denn schon, also für die olympische Distanz über 1,5km schwimmen, 44km radeln und 10km laufen angemeldet. 

Dass die Radstrecke als "anspruchsvoll" ausgeschrieben war, hab ich natürlich vollkommen ignoriert. In den Wochen vor dem Triathlon hab ich mich artig mehrfach auf das Rad gesetzt und war auch mal schwimmen, viel zu selten natürlich, aber ich hab ja einen Faustpfand, einen Neoprenanzug der zu unglaublichem Auftrieb verhilft. Aber es wurde wärmer und wärmer, auch der Edersee, und als die magischen 22 Grad Wassertemperatur die zu einem Neoverbot führen überschritten wurden, blieb mir nichts anderes über als lahme Ente zu spielen.

Bei weit über 30 Grad Lufttemperatur und 24 Grad Wassertemperatur stand ich dann mit mehreren hundert anderen Teilnehmern am Edersee. Meine Laufschuhe waren schon auf dem Waldecker Sportplatz positioniert, mein Rennrad in der Wechselzone am Edersee. Mit der letzten Startgruppe durfte ich mich in den See stürzen, 1500m schwimmen, viel Brust, wenig Kraul. Aber ich war nicht alleine, überraschenderweise waren in meiner Nähe noch andere schlechte Schwimmer. 

Ich kämpfte mich von Boje zu Boje, nach 1200m hatte ich so viel Wasser und Luft in meinen Magen gepumpt, dass ich kurz davor war mich zu übergeben. Dann endlich wieder festen Boden unter den Füßen, einen Kuss für meinen Schatz, den Sensor aktiviert, über die Brücke zum Rad. Viele Räder standen nicht mehr in der Wechselzone, obwohl ich mit meiner Schwimmzeit von 35 Minuten nicht unzufrieden bin, schnell die Schuhe an, Helm auf den Kopf und ab. Plötzlich ein Gebrülle als ich auf die Ederseerandstraße einbiege, mehrer Stimmen brüllen "Stop", ich schrecke auf, falsche Richtung? Nein, richtig, was ist denn los? Caro ruft "fahr weiter, die meinen nicht Dich!!!", später erfahre ich, dass mich fast ein Auto gerammt hätte, ich hatte nichts gemerkt. 

Die ersten Radkilometer waren eigentlich gar nicht so schlimm, bis Nieder-Werbe. Der erste Berg, der war schon hart, aber für die Motivation konnte ich da 2 Mitstreiter überholen. Weiter ging die Berg und Talfahrt, spätesten beim Bergsprint war mir klar warum es ein "anspruchsvoller" Radkurs ist. So richtig in den Tritt bin ich bei der Hitze nicht gekommen, zu allem Überfluss verfehlte meine Trinkflasche auch noch die Halterung und mein warmes Isogetränk verabschiedete sich hinter mir. 

Egal, weiter gehts, nach einer langen Radtour erreichte ich endlich Waldeck, runter vom Rad und Helm ab. Aber schon wurde ich von einem Offiziellem ermahnt, erst Fahrrad ablegen, dann Helm ab. Na gut, also Fahrrad ablegen, Helm ab, Schuhe ausziehen. Aber was ist das, oh weh, mein linker Oberschenkel verkrampft, ich hatte doch extra zwei mal Koppeltraining gemacht, erst radeln dann laufen. Unter Schmerzen schaffte ich es, den linken Schuh an den Fuß zu bekommen und humpelte los, aufgeben gibts nicht. 

Nach dem ersten Kilometer die erste Verpflegung, "Cola oder Wasser" "Beides!!!", kein Wunder das Dodenau ausgefallen ist, das waren keine schönen Temperaturen, aber weiter gehts.  Mittlerweile krampfen beide Oberschenkel, also Gehpause, nach dem dritten Kilometer geht es, nein es läuft, zwar nur ein 5er Schnitt, aber es fühlt sich an wie laufen. Kilometer 5 Verpflegungspause, dann erst mals unter 5 Minuten auf dem Kilometer, ich werde schneller, die Beine sind etwas aufgelockert, ich überhole etwa ein Dutzend Athleten und kann mir jedes Mal ein kleines Grinsen nicht verkneifen, wenn sie ein Logo von einem Triathlonverein auf dem Rücken haben. 

Nach knapp über 50 Minuten bin ich im Ziel. Insgesamt habe ich für die Distanz 3 Stunden und 16 Minuten gebraucht. Eine neue Erfahrung. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn es bei den Temperaturen sicher grenzwertig war, aber schon irgendwie geil."

06.07.2010

Korbacher Altstadtlauf

Ergebnisse als PDF-Datei

05.07.2010

DM: Hubertus Henning auch 6. über 1500 Meter

Einen Tag zu spät geboren

4:50,40 Min., mit dieser tollen Zeit verpasste der schon fast 60-jährige Hubertus Henning hauchdünn seinen eigenen Kreisrekord über 1500 Meter in der M55. Nach dem 800-Meter-Finale holte er sich damit erneut einen starken 6. Platz bei den deutschen Seniorenmeisterschaften II in Kevelaer.

Hubertus Henning haderte schon immer mit seinem Geburtsdatum 01.01. "Ich muss noch mal mit meiner Mutter reden", sagte er oft mit Augenzwinkern. Tatsächlich wäre er dieses Jahr - nur einen Tag früher geboren - Deutscher Meister in der M60 geworden. So "grausam" kann das Läuferleben sein.

Ergebnisse

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"Hofmann trotzt Hammer-Hitze"

Auszug aus HNA-Bericht

 "Der Berndorfer Wilhelm Hofmann (SF Blau-Gelb Marburg) gewann den 10. Altstadtlauf „Auf der Goldspur“ in Korbach. Andrea Beranek aus Marienhagen (TSV Obervorschütz) triumphierte bei den Frauen...

...Hohe Temperaturen von über 35 Grad ließen bei Läuferinnen und Läufern auf dem 1350 m langen Rundkurs durch die malerische Korbacher Altstadt den Schweiß in Strömen fließen.
Am Samstagmorgen noch hatten die Organisatoren der Veranstaltung, die Leichtathletik-Abteilung des örtlichen TSV und Lauftreff Korbach, eine komplette Absage der Veranstaltung in Erwägung gezogen, sich letztendlich aber zu einer Verkürzung der Streckenlänge entschlossen...

...Beim Hauptlauf über 4050 m ließ der Berndorfer Wilhelm Hofmann gleich vom Start weg keinen Zweifel über seinen Sieg aufkommen.
Nach seinem grandiosen 5000-m-Lauf vor Wochenfrist bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Kaiserslautern (zweiter Platz in 15:53 Minuten) löste er sich zu Beginn der zweiten Runde von seinem Vereinskameraden Thorsten Kramer und lief in 13:44 Minuten einen souveränen Sieg nach Hause...

...Auch der 76-jährige Horst Mroschel (TSV Korbach) und der noch zwei Jahre ältere Karl-Heinz Römer (LAG Wesertal) trotzten den hohen Temperaturen und waren in weniger als 30 Minuten im Ziel.

Bei den Frauen feierte die lange Jahre zur absoluten deutschen Seniorenklasse zählende Bärbel Kiel (TSV Korbach) ein gelungenes Comeback.
Die ersten beiden Runden hielt sie sogar mit der späteren Siegerin Andrea Beranek (Marienhagen/TSV Obervorschütz) mit. Erst als die Marienhagenerin in der Schlussrunde das Tempo verschärfte, musste sie abreisen lassen und mit Rang zwei vorlieb nehmen..."

Original-Bericht in voller Länge

04.07.2010

Korbacher Altstadtlauf

Wilhelm Hofmann gewinnt Hauptlauf

Wie Heinz Jandik mitteilt, gewann Wilhelm Hofmann den Hauptlauf. Die Frauenkonkurrenz entschied Andrea Beranek für sich. Die Strecke wurde wegen der tropischen Temperaturen von fünf auf drei Runden verkürzt. 

Bei diesen äußeren Bedingungen hatten leider inklusive Staffeln "nur" 182 Teilnehmer den Mut an den Start zu gehen. Sicher wollten auch einige Fußballfans die Vorberichte und den Spielbeginn Argentinen-Deutschland nicht verpassen. Wie schon im WM-Jahr 2006 musste der Veranstalter einen starken Teilnehmerrückgang von über 40% gegenüber dem Vorjahr (317) in Kauf nehmen.

mehr bei: Joachim Peters

Ergebnislisten

03.07.2010

Hubertus Henning 6. bei den Deutschen über 800 Meter

Mit dem Platz wird er zufrieden sein, mit der Zeit wohl nicht ganz. Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften II in Kevelaer läuft der 59-Jährige Hubertus Henning vom TSV Korbach eine starke 2:24,25 Min. Man weiß aber, dass er sich nach den Vorleistungen mehr vorgenommen hat. 

Vielleicht kann er seine Ziele über 1500 Meter verwirklichen. Diese Distanz sollte dem Langstreckler mehr liegen.

Ergebnisse

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Freude wie Fred Feuerstein

Joachim Peters (M45) läuft beim Abendsportfest in Wetter neue persönliche Bestzeit über 800 Meter. Mit "Japadapadu" schreit er seine Freude über 2:15,33 Min. a la Fred Feuerstein zu Recht heraus. Bleibt nur noch zu sagen: Da

 Wiiiiiiiiiiillllllllllllllllllmmmmmmmmmmaaaaaaaaaa 

doch mehr davon.

mehr

30.06.2010

Senioren-DM

Wilhelm Hofmann berichtet von einem fulminanten Rennen

"Ich wusste, dass ich gut für die 5.000 m vorbereitet war (vor 3 Wochen lief ich bei den Hessischen erstmals unter 16 Minuten). Ich hatte auf dem Pauli jede Woche dienstags oder donnerstags schnelle Tausender trainiert (zwischen 3:00 und 3:08). Leider musste ich die Tausender immer alleine laufen. Wo sind die Trainingspartner des TSV Korbach geblieben?

Aufgrund meiner Vorbereitung hatte ich den Mut, mich an den Topfavoriten Tschorlich aus Berlin dranzuhängen. Aber bei 2.000 m zeigte die Uhr 6:10 und ich merkte, dass ist zu schnell für dich! Der 3. und 4. Kilometer wurde dann logischerweise etwas langsamer und wir liefen zu dritt (mit Herrmann und Flum) in der M 45 weiter zusammen. Ich konnte mich schön erholen und 200 m vor dem Ziel einen langen Spurt ansetzen, so dass ich noch einen Abstand zu den beiden herauslaufen konnte.

Der Christian Tschorlich hat dieses Jahr schon Wahnsinnszeiten abgeliefert (9:01 auf 3.000 m, 15:30 auf 5.000 m und eine gute 32`er Zeit auf 10 km). Da hatte ich keine Chance. Mit Silber bin ich sehr zufrieden. Ich war der einzige, der trotz der Hitze von fast 30 Grad im Schatten seine Bestzeit noch mal steigern konnte."


Glückliche Läufer: Thorsten Kramer und Wilhelm Hofmann (Foto: Hofmann)

29.06.2010

Nachtrag Senioren-DM

Wilhelm Hofmann läuft grandiose Zeit und holt Silber

HNA-Bericht: "...Wilhelm Hofmann lief in superstarken 15:53,08 Minuten über 5000 m ebenso auf den Silberplatz... An seine tollen Ergebnisse der bisherigen Saison knüpfte der Berndorfer Wilhelm Hofmann (Blau-Gelb Marburg) an. 

Christian Zschorlich (LTC Berlin) legte ein höllisches Tempo vor und passierte die 2000-m-Marke nach 6:10 Minuten. Bei seiner persönlichen Jahresbestzeit von 15:30 Minuten für ihn kein zu schnelles Tempo, für die Konkurrenz jedoch zu schnell. 

Wilhelm Hofmann ließ bei 2000 m abreißen und konzentrierte sich auf die Konkurrenz. Diese verwies er dann nach einem spannenden Finish in neuer Jahresbestzeit von 15:53,08 Minuten noch deutlich in die Schranken..."

Wilhelm Hofmann, weiterhin Korbacher Vereinsmitglied, verbesserte damit seinen Haurekord erneut um ein paar Sekunden.

HNA-Bericht

WLZ-Bericht

Alle Ergebnisse

27.06.2010

Nils Milde holt auch Gold über 1500 Meter

Auch über 1500 Meter spielte Milde (M35) sein Spurtstärke aus und holte sich den zweiten Titel bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Kaiserslautern. Die elektronische Uhr blieb bei 4:08,10 Min. stehen.

Alle Ergebnisse

26.06.2010

Deutsche Meisterschaften (Senioren I) in Kaiserslautern

Nils Milde holt sich erneut den deutschen Meistertitel

Wieder einmal war Nils Milde über 800 Meter nicht zu schlagen. Gegen seinen Endspurt ist kein Kraut gewachsen. 1:59,56 Min., erneut stand eine Bombenzeit für den 34-jährigen Läufer des TSV Korbach nach dem Lauf auf der Ergebnistafel.


Nils Milde (Foto Archiv)

Auch Tatjana Schilling holt Gold 

In ihrer Paradedisziplin - 80mH - konnte Tatjana Schilling auch in der W40 alle Läuferinnen hinter sich lassen und nach 12,36 Sek. Gold für sich und den TSV Korbach verbuchen. Allerdings war ihr Vorsprung mit einer Hundertstel hauchdünn.

Alle Ergebnisse

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Laufcup in Immighausen

Bericht bei: Joachim Peters

Ergebnisse

25.06.2010

Kreisrekorde, Bestenlisten

Aktueller Stand

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Bestleistungen Nordhessen Senioren

Rekorde der Region: Männer

Rekorde der Region: Frauen

22.06.2010

Kasseler Citylauf 

"Einer der ältesten Städteläufe in Deutschland"

von Antje Krause

"Der Kasseler Citylauf gehört zu den ältesten Städteläufen in Deutschland und blieb auch in diesem Jahr zur 32. Auflage der Tradition treu. In Kassel erwartet die Zuschauer und Läufer ein echter Stadtlauf, mit allem was dazu gehört. Ein ansprechender Rundkurs, ein gutes Rahmenprogramm, eine Zuschauermeile, bisschen Kirmesstimmung, und natürlich die Läufer: motivierte Volksläufer, ambitionierte Leistungsläufer der Region, und nicht zu vergessen die Eliteläufer aus dem Ausland, die für gute Zeiten und spannende Positionskämpfe sorgen...

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20.06.2010

Kasseler Citylauf

Bärbel Kiel läuft Kreisrekord über 10 km

Bei ungleich besseren Bedingungen als in Ruhpolding lief Bärbel Kiel gestern einen neuen Kreisrekord über 10 km. Beim Kasseler Citylauf nutze sie die Gunst der Stunde und ihren gelungenen Formaufbau für Ruhpolding (s. News vom 19.06.2010), um den 6 Jahre alten Kreisrekord in der W45 von Vereinskameradin Irmgard Runte um über 30 Sekunden auf 43:22 Min. zu verbessern. Da die Kasseler nur 10er-Jahrgänge werteten, wurde Bärbel Kiel 2. in der W40.

Ergebnisse

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Laufcuplauf in Gellershausen

Bericht bei: Joachim Peters

Ergebnisse und Eindrücke

19.06.2010

Verfolgungsrennen - Bärbel Kiel 2. in Biathlon-Hochburg 

1.Internationale Masters Sportwoche 40+ Ruhpolding

von Bärbel Kiel

"Vor ein paar Wochen las ich in einer Laufzeitschrift von einem 10km Masterlauf mit sogenanntem Handicapstart. Ich recherchierte daraufhin im Internet und fand heraus, dass das Besondere an dem Lauf ein Verfolgerstart war, welcher eingebettet in die 1.Internationale Masters Sportwoche 40+ in Ruhpolding war. 

In dieser wurden 6 verschiedene Sportarten angeboten: Golf, Tennis, Tischtennis, Schießen, Rad und Laufen. Mich interessierte natürlich das Laufen. Nach langem Hin und Her und in Absprache mit meinen Töchtern meldete ich mich an. Es ging dabei nicht nur um den 10km Lauf, zusätzlich gab es ein tolles Rahmenprogramm wie die Eröffnungsfeier mit Feuerwerk, großes Mastersfest mit Galabuffet, Abschlussfeier usw. Ich machte also sozusagen eine Seniorenfahrt.
Schirmherren der ganzen Veranstaltung waren die Biathlontrainer Wolfgang Pichler, Ricco Groß und Fritz Fischer. Die Idee für diese Woche kam übrigens vom Erstgenannten, der auch beim Tennisturnier am Start war und 3x zum Joggen um 7h einlud, was sich aber nur vielleicht 6 Leute antaten. So führte man schon am frühen Morgen interessante Gespräche, natürlich nur über Sport, speziell Biathlon. Vertieft wurde das Ganze bei einer Podiumsdiskussion mit den drei Trainern und Uwe Müßiggang.

Die Läufer sollten sich am 1. Tag zum sogenannten Kennenlern-Lauf treffen. Ich war gespannt, wer dabei war, wusste ich doch, dass sich ungefähr 50 Läufer für den 10km-Lauf angemeldet hatten. Ja, und da stand ich nun und wartete…und wartete. Aber außer den 2 Verantwortlichen für die Sportart Laufen und mir kam niemand. Ich weiß nicht, wer sparsamer guckte.

Zu Zweit sind wir dann eine Stunde durch die wunderschöne Landschaft, u.a. vorbei am Golfplatz, gelaufen. Ich kannte Ruhpolding bisher nur vom Winter, von mehreren Biathlonwettkämpfen meiner Tochter Jennifer, aber jetzt im Sommer bei immer um die 30 Grad gefiel es mir auch sehr gut. Es gibt dort zum Laufen ganz ebene Strecken am Uferrandweg der Traun, ebenso hügelige wie bei uns zu Hause und auch extreme Bergläufe sind möglich. 

Beim Lauf habe ich erfahren, dass es in den 80er Jahren schon mal einen Straßenlauf in Ruhpolding gab. Damals machte der frühere Marathon-Bundestrainer Wilfried Aufenanger mit seiner Mannschaft dort Station. Auf einer 800m Runde ging es durch den Ort. Dadurch war die Teilnehmerzahl begrenzt. Es durften nur Läufer teilnehmen, die unter 32min liefen. Alle 4-5 Runden gab es eine Zwischenspurtwertung. Krass! Oder wie Lena Meyer-Landrut sagen würde: " Alter Finne!"

Am Montagabend war die große Eröffnungsfeier. Die Promi-Trainer waren da, die einzelnen Sportarten und die frischgebackene Bayrische Meisterin im Marathon wurde vorgestellt: Ulrike Mayer-Tancic (3h:04. W45!!). Trachtentanzgruppen, Blaskapelle, Showtanzgruppen waren dabei und ein großes Feuerwerk krönte den Abend.

Zurück zum Masterlauf: Wie man es vom Biathlon her kennt, wurde ein Verfolgerstart durchgeführt. Die Zeitrückstände berechnete man wie folgt:
Man nahm aus der 10km Bestenliste 2009 die ersten 10 Zeiten der jeweiligen Altersklassen, errechnete daraus die Durchschnittszeit und ermittelte damit den Rückstand zur nächsten Altersgruppe. Es starteten also die Ältesten zuerst und in errechneten Abständen die Verfolger. Für mich hieß das bei einer Durchschnittszeit von 37:47min!!!! ging ich mit einem Rückstand auf die 1. Starterin der W60 von 6:09min auf die Strecke. Es sollte den Lauf also nicht der schnellste Läufer/in gewinnen, sondern der- oder diejenige, der oder die als Erste/r ins Ziel kommt. Mittels Chip wurde allerdings auch die eigene Zeit ermittelt. 

Die Strecke war ein relativ flacher Rundkurs im Ort, der 4x durchlaufen werden musste, allerdings mit vielen Kurven, Wendepunkt und einer langgezogenen Steigung jeweils am Ende. Es herrschte am Rand tolle Stimmung, da das Dorffest mit vielen Life-Bands gleichzeitig stattfand, die Temperaturen auch am Abend noch über 25 Grad lagen und das laufbegeisterte Publikum anhand der mit Namen versehenen Startnummern kräftig anfeuerte.

In meiner Altersklasse waren 5 Frauen am Start, wobei sich 2 gleich absetzten. Das Tempo konnte ich nicht mitgehen und so lief ich die ganze Zeit allein. Einige vor mir gestartete Frauen und Männer konnte ich überholen. Als 2. Frau hinter Ulrike Meyer-Tancic kam ich in 44:15min ins Ziel.


Bärbel Kiel kämpft sich über heißen Asphalt nach vorn (Foto: Veranstalter/Andreas Plenk)

Gewonnen hat übrigens Heinz Steiner in 39:45,00. Er startet in der Altersklasse M65!!! Ihn konnte selbst der schnellste Mann des Abends mit einer Zeit von 34:21,00 min. der M40 nicht einholen. Über den Modus der Berechnung lässt sich sicherlich streiten. Ich fand es toll und wem es nicht gefällt, der hat ja genügend Möglichkeiten an einem Lauf mit gewohntem Start teilzunehmen. 

Überhaupt war die Organisation nahezu perfekt; von der Akkreditierung, Streckenabsperrung, -verpflegung bis Wettkampfbüro usw. Auch beim Mastersfest, das am Mittwoch stattfand, war alles vom Feinsten. Sektempfang vorm festlich dekorierten Kursaal, tolles Galabuffet und wieder eine Blaskapelle, die zum Tanz aufspielte. Vorher konnte man sich draußen beim Laserschießen unter Anweisung von Fritz Fischer und einigen jungen Athleten probieren. (Ich hätte 3x in die Strafrunde gemusst!)

Den Abschluss der Masterswoche bildete für mich am Samstag der Long-Jog durch eine super schöne Landschaft, vorbei an Seen und Almen, die sogenannte Traumtour. An der Abschlussfeier am Abend nahm ich nicht mehr teil, weil ich schon früher zurückreisen wollte.

Mein Fazit der Woche fällt durchweg positiv aus. Sicherlich ist es bei den Sportarten, die Turniere austragen und die Sportler somit viel Zeit zusammen verbringen, geselliger. Daher hätte ich mir von den für Läufer angebotenen Aktionen mehr Teilnahme gewünscht. Aber alles in allem hat die Woche bei Sportler und Organisatoren Lust auf eine Wiederholung im kommenden Jahr gemacht."

Homepage des Veranstalters

Bericht auf Laufreport

18.06.2010

Nachgereicht

Korbacher Meile

Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Joachim Peters lief Mitte Mai beim Korbacher Meilenlauf 5:17,77 Min., die 1500 Meter ging er in 4:57,3 Min. durch.

Die Bedingungen waren alles andere gut. Leider nahmen nur 4 Läufer teil. Es gewann Alexander Mertens vom TSV Twiste.

13.06.2010

Skatstadtmarathon in Altenburg - Herzdame für einen Tag

von Sandra Ricke

"Für das Ende meiner Nachmarathonwettkampfpause hatte ich mir überlegt, bei einem "Lauf-Event" zu starten, also bei einem Lauf, der tolle Stimmung und eine mir unbekannte Strecke versprach. Bei den Überlegungen hierzu kam mir der Skatstadtmarathon in Altenburg / Thüringen in den Sinn, von dem mir meine thüringische Brieffreundin berichtet hatte, den ich aber bislang mit "irgendwann mal" beiseite gelegt hatte. Ausgeschrieben waren jedoch nicht nur die Marathondistanz, sondern auch ein Halbmarathon, so dass meine Entscheidung schnell gefallen war: Skatstadt, ich komme!

Die Homepage vom Lauf - www.skatstadtmarathon.de - machte auf mich einen sehr sympathischen Eindruck, so dass ich im Vorfeld mehrmals hier geschaut und dem großen Ereignis mächtig entgegen gefiebert habe. Die Berichterstattung auf der Seite, die Streckenbeschreibungen und das Motto "In Altenburg läuft´s besser" hatten mich sehr motiviert, dennoch sollte es für mich ein lockerer Sightseeing-Lauf ohne große Ambitionen werden. Und vor den angedrohten langen Anstiegen hatte ich mächtig Respekt, zumal ich diese beim Spaziergang am Tag vor dem Lauf schon kennen lernen durfte. Ohoh, wollte ich mir das wirklich antun???

Ja, wollte ich und tat ich. Der Lauf war der pure Genuss! Eine tolle Stimmung am Start in der malerischen Altenburger Altstadt mit fetziger Samba-Unterstützung, die Strecke -eine perfekte Mixtur aus Landschafts- und Stadtlauf- und eine nahezu vorbildliche Organisation haben mich dafür entschädigt, dass ich mir dieses Mal nicht das allereinfachste Streckenprofil ausgewählt habe. So ging es bergauf und bergab durch Altenburg, an den Sehenswürdigkeiten vorbei und durch die nähere Umgebung, mal Kopfsteinpflaster, mal Waldweg. Von den ersten Kilometern an wurde ich vom Führungsfahrrad für die erste Marathondame begleitet - was natürlich zusätzliche Motivation und Gute-Laune-Garant war, da mein Radfahrer es schaffte, das Publikum an der Straße immer wieder zu Laolawellen und zu Applaus zu animieren. Ging runter wie Öl! So war der Lauf gefühlt sehr locker und wirklich DAS Laufevent, das ich mir vorgenommen hatte.

Der Zieleinlauf als erste Frau (nach 1:35:28 h, mit ca. 13minütigem Vorsprung vor der 2. Frau) war ein ganz besonderes Sahnestückchen, da die Stimmung in der Altenburger Innenstadt inzwischen auf dem Höhepunkt und mächtig viel Rummel war. Mit der Partymusik im Hintergrund meinte man schon fast, auf einer Festmeile gelandet zu sein.

Auf dem Weg in´s Ziel wurde mir schon von einem kleinen Jungen ein Blümchen überreicht. Welch niedliche Geste! Für die Siegerehrung wurde nur noch auf die nächsten Frauen gewartet, und dann ging´s auch schon los: Fanfarenmusik, Präsente überreicht, Fotos geschossen, die Queen-"Hymne" "We are the Champions" im Hintergrund... Ja, ich hatte mein Event und konnte mich heute wirklich wie eine glückliche Herzdame fühlen."


Fotos und Text: Sandra Ricke

12.06.2010

Läufertraum wurde wahr - noch einmal unter 16 Minuten

15:57,43 Minuten über 5000 Meter

Nach einmonatiger Wettkampfpause und überstandenem Infekt im Stirnhöhlenbereich ist Wilhelm Hofmann wieder voll da. Der neue Hessenmeister der M45 berichtet: 

"Trotz Hitze von 27 Grad im Schatten um 18:00 Uhr (in der Sonne war es noch viel heißer) entwickelte sich ein schnelles Rennen. Der Dritte der DM 10.000 m von Ohrdruff, Joachim Katzer von der LG Fulda (ebenfalls M 45), legte die ersten 3 km in jeweils sehr flotten 3:10 hin. Ich bin dran geblieben und habe dabei alle schnellen Nordhessen wie z. B. Felix Kaiser und Michael Wagner überholen können. Der 4. Kilometer war etwas langsamer. 

Auf der Schlussrunde wurde es sehr viel schneller. Auf den letzten 100 m konnte ich noch mal voll durchziehen und mir über 4 Sekunden Vorsprung auf Katzer herauslaufen. Die letzten 400 m lief ich dadurch in für mich überraschend starken 68 Sekunden."

11.06.2010

HM-Senioren: Korbacher Asse hamstern Medaillen 

 Auszug aus HNA-Bericht

"...Ebenfalls Silber gab es für die Korbacher Senioren Herbert Wilke (M 50) und Hubertus Henning (M 55) im 1500-m-Lauf. Herbert Wilke (4:48,80 Min.) musste sich nur Peter Czech (TuS Weilmünster) geschlagen geben. Henning benötigte 4:50,26. 

Einen weiteren Titel heimste Doppelweltmeister Nils Milde (TSV Korbach) über 400 m der M 35 in 52,92 sec ein..."

Anmerkung: Hubertus Henning läuft erneut Kreisrekord über 1500 Meter, Flippo Heinemann wird 3. über 800 Meter.

Ergebnisse

31.05.2010

Foto-Impressionen 

auf Laufreport von den hessischen Halbmarathon-Meisterschaften.

Wunderschöne stimmungsvolle Fotos

30.05.2010

Hessische Halbmarathon-Meisterschaften

Bronze für Herbert Wilke

Das wertvollste Ergebnis aus Korbacher Sicht erzielte der 50-jährige Herbert Wilke mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der hervorragenden Zeit von 1:21:09 Std. Seine gelaufene Zeit im südhessischen Griesheim war umso wertvoller, wenn man die schwierigen Bedingungen wie Wind und Regen berücksichtigt. 

Herbert Wilke verbesserte damit den 10 Jahre alten Kreisrekord von Karl-Heinz Pschera um 41 Sekunden, den Pschera damals an gleicher Stelle aufstellte.


Herbert Wilke (Foto: Archiv)

Der 16 Jahre ältere Wilke lag nur knapp 2 Minuten hinter dem 34-jährigen Tim Förster, der nach 1:19:18 Std. über den Zielstrich lief und damit 4. in der M30 wurde.

Ergebnisse

26.05.2010

Pfingstmeeting Allendorf

Die Ergebnisse sind jetzt online.

Ergebnisse

25.05.2010

"Rund um Usseln" - die Letzten werden die Ersten sein, oder umgekehrt

von Sandra Ricke

"Nach dem Kassel-Marathon vor knapp einer Woche habe ich mir eine mehrwöchige Wettkampfpause gesetzt, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Dies hält mich jedoch nicht davon ab, in anderer Art und Weise am heimischen Volkslaufgeschehen teil zu haben. So war ich am Samstag am Twistesee als Zuschauer und Anfeuerer mit dabei und habe den Lauf aus einer anderen Perspektive genossen. Vermutlich war ich eine der wenigen, die die noch relativ ungewohnte Wärme der Sonne ganz toll fanden und sie nicht verflucht haben.

Für den heutigen Pfingstmontag hatte ich mir vorgenommen, ein wenig zu laufen - locker-flockig und gemütlich. Dies hätte ich auf meiner Hausstrecke tun können - warum aber nicht auch woanders, in netter Gesellschaft mit einem anderen Profil? Da bot es sich an, am Lauf "Rund um Usseln" auf der Langstrecke zu starten - ohne Wettkampfambitionen, einfach nur um zu laufen und etwas Abwechselung zu haben. Passenderweise liebäugelte meine beste Freundin Anke Rohde von der LG Diemelsee ebenfalls mit diesem Lauf, hatte jedoch bereits 2 Tage zuvor den Briloner Pfingstwaldlauf siegreich bestritten. Daher kam es ihr auch entgegen, gemeinsam die Langsamkeit zu entdecken und dem mentalen und körperlichen Wettkampfstress zu entfliehen. Unser Entschluss war gefasst: Im gemütlichen Plaudertempo die 19,2-Kilometer-Strecke kennen zu lernen und Wettkampf Wettkampf sein zu lassen. Groß war jedoch unsere Überraschung, als wir die einzigen Frauen waren, die auf dieser Distanz an den Start gingen. Somit waren uns der erste, der zweite, und gleichzeitig auch der letzte Platz bei den Frauen sicher, was uns doch sehr amüsiert hat.

Plaudernd machten wir uns auf die Strecke und konnten auf den ersten Kilometern an einigen 10-Kilometer-Läufen vorbei ziehen (die Distanzen wurden zeitgleich gestartet; bei der Langstrecke waren 2mal große Abschnitte der 10,4er Strecke zu absolvieren). Im Vergleich zu den Vorjahren gab es leichte Veränderungen auf der Strecke, die mir jedoch sehr zusagten. So ist die Ehrenrunde durch das Dorf entfallen, und auch die Bergab-Serpentinen auf den letzten Metern blieben uns erspart. Geblieben sind die tolle Aussicht und die Höhenmeter, die es zu absolvieren galt. Eine sehr schöne Strecke, die man eigentlich gar nicht im richtigen Wettkampftempo durchhetzen KANN, da man sich da selbst um landschaftlichen Genuss bringt.

Nach ca. 1:38 h näherten wir uns dem Ziel. Da wir nichts dem Zufall überlassen wollten, stoppten wir kurz vor der Ziellinie, zählten 3-2-1 herunter und schritten Hand in Hand gemeinsam ins Ziel. Leider war die Zeitmessung durch einen exakt gemeinsamen Ziel"einlauf" überfordert, so dass man uns doch mit einigen Zehntelsekunden Unterschied stoppte, was mich auf den zweiten und somit letzten Platz in der Frauenwertung manövrierte, da ich wohl die kleineren Schuhe trug. Egal. Den Pokal haben wir zu einem Wanderpokal gemacht und werden ihn nun bei jedem unserer Treffen austauschen.

Mein Resümee dieses Lauf-Wochenendes: Volksläufe machen einfach jede Menge Spaß! Ob man vorn dabei, ist, entspannt als Letzte ins Ziel trabt oder Zaungast ist."

24.05.2010

"Alte Dampflok Hubert" im ICE-Tempo

Hubertus Henning läuft Kreisrekord über 1500 Meter

Allendorf: Keuchend, zischend, glühend, die "alte Dampflok" Hubertus Henning (M55) ließ kurzerhand ein paar Kohlen auflegen und walzte im ICE-Tempo beim Pfingst-Meeting in Allendorf in neuem Kreisrekord über die Bahn. 

Superstarke 4:52 Min. stoppten die Zeitnehmer, damit war der für den TSV-Korbach-Express startende 59-jährige Läufer trotz störender Winde 3 Sekunden schneller als Flippo Heinemann vor 7 Jahren. 

Heinz Jandik (M60) brauchte für die anstehenden Meisterschaften auf Landesebene ein schnelles hartes Training unter Wettkampfbedingungen. 31,23 Sek. über 200 und zwei Stunden später 5:43 Min. über 1500 Meter waren die fette Ausbeute für den 61-Jährigen.

Offizielle Ergebnisse folgen.

Lauf "Rund um Usseln"

Korbacher Läuferinnen und Läufer prägten erneut das Bild in den vorderen Reihen.

Ergebnisliste

Infos auch bei Joachim Peters

23.05.2010

34. Twistesee-Lauf

Tim Förster und Manfred Heide liegen in ihren Altersklassen vorn.

Alle Ergebnisse - zusammengestellt von Heinrich Kuhaupt

Volkslauf am Twistesee

Unbekannte "Spaßvögel" machen Lauf kaputt

Organisator Heinrich Kuhaupt hat so was in 35 Jahren nicht erlebt. Unbekannte "Spaßvögel" haben Wegweiser entfernt bzw. verdreht, so dass einige Läufer den richtigen Weg erst später wieder fanden. Insbesondere die Spitze musste sich einen neuen Kurs suchen, um überhaupt wieder zum See zurückzufinden. Heinrich Kuhaupt zu Recht erzürnt: "Ein Sausack hat uns den Lauf kaputt gemacht."

22.05.2010

Heidelberg Halbmarathon

"Der Kameramann peitsche mich an"

Von Tim-Henning Förster

"Man muss schnell sein, sehr schnell, um am Heidelberger Halbmarathon überhaupt teilnehmen zu dürfen. Innerhalb von nur 44 Stunden waren alle Startplätze ausgebucht. Da Caros (Anm.: Tims Freundin) Eltern ganz in der Nähe wohnen, wollte ich den dortigen Besuch gerne mit diesem Highlight des Laufkalenders verknüpfen. Also hatte ich mir schön den Anmeldetermin in den Kalender eingetragen und mich dann während eines Kardiologie-Kongresses in Berlin angemeldet.

Pünktlich zum Lauf wurde das Wetter richtig schön, für Heidelberg waren am 25.4. bis zu 25 Grad C° angekündigt, für die Zuschauer traumhaft, für die Teilnehmer nur bedingt, da der Halbmarathon ein ordentliches Streckenprofil präsentiert. Nun standen am folgenden Wochenende die hessischen Meisterschaften über 10km in Marburg auf dem Plan, also musste ich in Heidelberg doch etwas gebremst ins Rennen gehen. Der Start verläuft auf einer Parallelstraße zur Fußgängerzone in sehr geordneten Blöcken, der Veranstalter und die Ordner achteten akribisch darauf, dass die Athleten in ihrem leistungsgerechten Block eingeordnet wurden, für mich hieß das ab in den ersten Block.

Dort sah der Moderator das Korbacher Trikot und stellte mich freudig den Zuschauern vor ging dann zu den Favoriten über, ein schneller Schweizer sollte dort sein, einige Topläufer der Region, Lothar Leder und viele mehr.
Etwa ein km nach dem Start bog man in die Fußgängerzone ein, wo schon viele Zuschauer die Absperrungen säumten, durch die Altstadt über den Neckar und erst mal topfeben durch den Stadtteil Neuenheim. Alles Vorgeplänkel, ich versteckte mich derweil noch im großen Feld mit einem knappen 4:10 Schnitt pro km, kurz nach der 7km-Marke war es mit dem ruhigen laufen vorbei, der Anstieg zum Philosophenweg begann und schon früh konnte man merken das viele Läufer die ersten km viel zu schnell angegangen waren oder nicht wirklich talentierte Bergläufer sind. 

Einen nach dem anderen überholte ich, obwohl ich mir ja fest vorgenommen hatte Kräfte für Marburg zu schonen. Es folgte eine Flachpassage durch den Wald, gefolgt von einem rasanten Gefälle, um nach einer scharfen Kurve einen Schrecken zu bekommen, der nächste Berg stand an, hoch auf 270hm und zwar steil, sehr steil. Oben angekommen wurde man mit einem sensationellem Ausblick belohnt, den ich wirklich genießen konnte, denn mein Zurückhaltung hatte ich immer noch nicht aufgegeben. Das nächste rasante Steilstück führte zurück auf 100hm an das Neckarufer, zurück auf die andere Seite Richtung Heidelberger Schloss, der nächste und letzte Anstieg stand auf dem Plan, auch der hatte es wieder in sich. 

Da nächstes Jahr das 30-jährige Jubiläum ansteht wurde viel gefilmt und besonders viele Bilder gemacht, am Fuße der letzten Steigung stand ein Pickup mit Kamerateam, welcher sich direkt vor mich setzte und filmte, der Kameramann fing an zu gestikulieren und mich anzupeitschen, das war der Moment in dem ich meinen Plan in die Schublade steckte und Gas gab, der Berg war lang und brutal, die Kamera vor Augen, schluckte ich aber dennoch einige Läufer und wurde unterhalb des Schlosses mit einem kühlen Getränk belohnt. Die letzten 2km konnte man sich Richtung Ziel rollen lassen, nur noch bergab.


Der Sieger, Ulrich Benz, ein bekannter Bergläufer, brauchte für die Strecke 1:15:28, ich brauchte 10min länger, musste dafür im Ziel aber auch nicht kotzen ;-) und lag damit etwa 2min hinter Lothar Leder.
Der Heidelberger Halbmarathon ist ein toller Lauf, den man sich aber früh in den Kalender schreiben muss, für das nächste Jahr wird damit gerechnet dass die Anmeldung bereits innerhalb von 24h geschlossen wird, dennoch absolut empfehlenswert."

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Mannheim Duo-Marathon

"Nahezu perfekte Laufbedingungen"

von Tim-Henning Förster

"Wie im letzten Jahr wollten wir auch dieses Jahr wieder in Mannheim starten, die Stadt in der Caro mehrere Jahre gewohnt und gearbeitet hat, bevor ich sie nach Nordhessen verschleppt habe. Beim Mannheimer Duo-Marathon gibt es die Besonderheit, dass es zwei ungleichlange Streckenabschnitte gibt, im Vorjahr ist Caro bis zur ersten Wechselzone bei km 12,8 gelaufen, in diesem Jahr übergaben wir den Staffelstab (Championchip) erst kurz vor km 34, eine weitere Wechselmöglichkeit besteht bei km 24. Es galt eine Zeit von 3:14 aus dem Vorjahr zu verbessern und einen zweiten Platz zu verteidigen.

Sorgten 2009 noch schwüle Temperaturen für schwere Bedingungen, hatten wir in diesem Jahr nahezu perfekte Laufbedingungen. Der Startschuss fällt im Rosengarten in der Nähe des Mannheimer Wasserturms, am Start tummeln sich neben den Duos auch die Startläufer der Viererstaffeln, die Halbmarathonläufer und die Marathonläufer. Angekündigt waren auch einige Kenianer die im Marathon Topzeiten präsentieren sollten, die aber kurzfristig kein Visum erhielten, so war der Titelverteidiger der einzige Profiläufer aus Kenia, bei den Frauen konnten sich durch das Fehlen der afrikanischen Läuferinnen die Einheimischen vorne präsentieren. Die Halbmarathonelite hatte scheinbar keine Einreiseprobleme, dort dominierte Afrika mit Zeiten von knapp über einer Stunde.

Nach dem Startschuss geht es flach durch Vororte von Mannheim, ich hatte das Glück eine gut funktionierende Gruppe von Halbmarathonläufern zu finden, knapp 10 Mann liefen wie ein Uhrwerk einen Schnitt von 3:42/km. Bevor man sich Mannheims Innenstadt wieder nähert, geht es auch hinaus ins Grüne, vorbei an einigen Stimmungsnestern, wie der ersten Wechselzone, zurück im Stadtkern wird das Spalier der Zuschauer auch wieder dichter. Nach etwa 20 km biegen die Halbmarathonläufer zum Rosengarten ab und es wird sehr ruhig auf der Strecke. Aus der großen Gruppe blieb mir noch ein Mitläufer, da er aber noch die ganze Strecke vor sich hatte und ich mich bei km 34 verabschieden durfte, übernahm ich fortan die Rolle des Hasen. Nach 23 km kommt die erste nennenswerte Steigung, eine Brücke über den Rhein nach Ludwigshafen, die war aber noch gut wegzustecken. Es lief wirklich gut, erst jenseits der 30km-Marke machte sich das hohe Tempo spürbar, die Beine wurden schwerer, mein starker Mitläufer, der letztendlich unter die ersten 10 lief, übernahm die Führungsrolle, spendierte mir einen Schluck aus seiner Getränkeflasche und peitschte mich an. Letztendlich konnte ich das Tempo nahezu aufrecht erhalten und Caro mit dem Druck der Führung auf die letzten km schicken.

Sie hatte jetzt das schwere Los, dass nur wesentlich schnellere Läufer von hinten heran liefen und sie sich vollkommen auf ihr eigenes Tempo konzentrieren musste, geschwächt durch eine lange Erkältung hielt sie sich sehr tapfer. Aus dem Vorjahr wussten wir von sehr starken gemischten Duos, 2009 hatte das Siegerteam eine Zeit von 2:56. 

Bis weit in die Mannheimer Quadranten konnte sie die schmelzende Führung halten, erst knapp 400m vor dem Ziel musste sie die heranfliegende Verfolgerin passieren lassen, letztendlich konnten wir nach 2:53 gemeinsam ins Ziel laufen, 17 Sekunden hinter den Duo-Siegern. 

Wie bereits im Vorjahr wurden wir im Zielbereich für die Sieger gehalten und wurden von offizieller Seite gebeten später zur Siegerehrung zu kommen, aber wie im Jahr zuvor war das nicht richtig und nach einiger Verwirrung war klar, dass wir uns über Silber freuen durften. Abgesehen von dieser jährlichen Panne ist der Mannheimer Marathon sehr gut organisiert, von Anmeldung bis zur warmen Dusche kurze Wege und gute Organisation."

18.05.2010

Hessische Langstaffelmeisterschaften

"Petrus hatte ein Einsehen - da unten ist ja windstill"

Von Heinz Jandik

"Alle Jahre wieder im Wonnemonat Mai zieht es einige Unentwegte der TSV-Seniorentruppe zu den Hessischen Langstaffelmeisterschaften. 

Wonnemonat? Davon war ja bislang noch nicht sehr viel zu spüren. Entsprechend waren die Vorbereitungen bei den meisten unserer Teilnehmer: Bei Tageshöchsttemperaturen von 7 Grad Celsius (immerhin plus, wohlgemerkt) waren Tempoläufe und Intervalle die reinste Freude, es lief, außer der Nase, rein gar nichts. Trotzdem trafen wir uns frohgemut am Sonntag um Viertel vor Zehn, um mit dem TSV-Bus die 160 km nach Steinbach im Taunus in Angriff zu nehmen. 

Die erste positive Überraschung erwartete uns gleich am Treffpunkt: Der seit zwei Jahren fast in der Versenkung verschwundene, weil dauerverletzte Winfried Stede war erschienen, um uns beim Unternehmen Staffellauf zu coachen. Vorsichtshalber hatte er auch gleich Laufsachen dabei, um im Fall der Fälle als "Ergänzungsspieler" einzuspringen. Dies war Gott sei Dank dann nicht nötig, für unsere Fünfziger war es aber auf jeden Fall eine Beruhigung. Winfried erklärte sich auch gleich bereit, den Bus zu chauffieren, damit wir uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren konnten. 

Unterwegs luden wir dann noch unsere Neuverpflichtung Heinrich Stracke (Debüt auf der Bahn), Mr. "Je-oller-je-doller" Herbert Wilke und Routinier Karl-Heinz Pschera ein, und los ging`s Richtung Südhessen. "Wo liegt dieses Steinbach eigentlich genau? Na, Winfried?" - "Ja, ungefähr 15 km von Bad Vilbel entfernt" (dort macht Winfried zurzeit eine Umschulung). - "Ja, wo denn genau?" - "Genau weiß ich es auch nicht." Na super! Jetzt können wir also quer durch den Taunus juckeln, um dieses Nest aufzuspüren. Aber nein, wir haben ja Herbert dabei. Mit stoischer Ruhe bemerkt er, dass seine Schwiegermutter aus Oberursel stammt, und Steinbach gleich um die Ecke liegt. Und tatsächlich, problemlos erreichen wir unseren Zielort und gleich darauf auch das Stadion. 

Wir liegen gut in der Zeit, holen unsere Startunterlagen und bereiten uns allmählich auf unseren Lauf vor. Petrus hatte ein Einsehen und ließ, man kannte sie schon fast nicht mehr, sporadisch die Sonne am Himmel auftauchen. In diesen Momenten war es richtig sommerlich warm, aber sobald sich die Wolken vor die Sonne schoben, frischte ein kühler, böiger Wind auf, der das Laufen dann wieder unangenehm erscheinen ließ. 

Der Sportplatz in Steinbach ist von einer Art Schutzwall umgeben, und als ich mit Karl-Heinz auf diesem Wall her ging, um einen Platz für unsere Sachen zu suchen, blies uns so eine Bö fast um. Karl-Heinz meinte nur ganz cool: "Na ja, wir laufen ja da unten, da ist alles windstill." Optimist! 

Die Zeit schritt voran, der Lauf der Männer Hauptklasse war soeben beendet, und ich begab mich langsam Richtung Start. Ich hatte ja noch Zeit, denn jetzt würde ja der Lauf der M30 und 40 kommen. Dachte ich. Da eilte mir Karl-Heinz aufgeregt entgegen und rief: "Beeil dich, die machen nur einen Lauf und wollen starten!" Oje, ich hatte noch keine Spikes an, dafür aber noch die langen Trainingsklamotten. Nur keine Hektik, sagte ich mir, die fangen schon nicht ohne dich an. Machten sie auch nicht. Aber Zeit zur Besinnung und Konzentration blieb mir auch nicht. 

Der Startschuss ertönte, acht Staffelläufer machten sich daran, das Staffelholz möglichst als Erster zu übergeben. Die Jungspunde setzten sich sofort an die Spitze, aber überraschender Weise konnte Herbert als Startläufer unserer M50 dem favorisierten Wiesbadener Thomas Bastian Paroli bieten und mit doch deutlichem Vorsprung den Stab an Heinrich übergeben. 

Dieser lief ebenfalls ein beherztes Rennen, konnte aber erwartungsgemäß den zweiten Wiesbadener, den Topläufer Wilhelm Schüttler, nicht in Schach halten. 

Als Schlussläufer betrat Hubertus "the train" Henning das ovale Rund, und mit einer beeindruckenden Vorstellung trug dieser das Staffelholz ins Ziel. 9:15,36 min die Zeit, knapp 10 Sekunden hinter dem deutschen Vizemeister Waldstraße Wiesbaden und Kreisrekord. Die Jungs können stolz auf sich sein. Die Einzelzeiten sind nicht genau bekannt, liegen aber bei allen Dreien sehr dicht beieinander. 

Wie ging's den Sechzigern? Überraschend gut, hatte Flippo doch im Vorfeld mal wieder Probleme mit dem Ischiasnerv, die ihm kaum Tempotrainings erlaubten, Karl-Heinz Schmerzen im Knie und dann noch kurzfristig eine Erkältung - die Vorzeichen standen also alles andere als positiv. 

Trotzdem ging die Post gut ab. Wie oben erwähnt, machte ich den Startläufer und fühlte mich während des Rennens richtig gut. Zwar blies uns auf der Gegengeraden der Wind ziemlich heftig ins Gesicht (der Pauli lässt grüßen), ich hatte aber einen anderen Läufer, an dem ich mich orientierte. Es war der Startläufer der M40-Staffel der LC Steinbach, der immer so 5 bis 10 Meter vor mir her lief. Nach ca. 700 m war ich zu ihm aufgelaufen und konnte ihn auf der Gegengeraden überholen. Auf der Zielgeraden hatte ich noch Luft für einen Spurt und übergab an Karl-Heinz nach 3:24 min. 

Karl-Heinz lief, wie man es von ihm gewohnt ist, ein gleichmäßiges Tempo (3:40), der zweite Steinbacher Läufer (obwohl diese Staffel für uns ja keine direkte Konkurrenz war) verlor weiter an Boden und es kam zum letzten Wechsel. "Der Schlussläufer von Steinbach läuft knapp über 3 Minuten", sagte jemand von den Umstehenden. 

Au weia, armer Flippo, dachte ich. Tatsächlich kam der Steinbacher immer näher, beide bogen auf die Zielgerade ein, und jeder dachte, jetzt schluckt er ihn. Aber da spielte Flippo seine ganze Routine aus, seine Schritte wurden länger und länger, und er rettete den knappen Vorsprung ins Ziel. Eher nebensächlich unsere Zeit (10:37,17), da die Rahmenbedingungen eben nicht die besten waren. Bemerkenswerter vielleicht die Tatsache, dass die zweite M60-Staffel fast zwei Minuten nach uns ins Ziel kam (12:26,70). Okay, die Jungs waren auch im Schnitt fünf Jahre älter als wir, und ab einem gewissen Alter merkst du jedes Jahr (ich weiß, wovon ich spreche). 

Fazit der Veranstaltung: Mannschafts- oder Staffelwettbewerbe sind das i-Tüpfelchen in der Leichtathletik, das Salz in der Suppe, machen einfach am meisten Spaß! Nachdenklich stimmt da schon die Teilnehmerzahl an immerhin einer Landesmeisterschaft: 58 Jugend- bzw. Schülerstaffeln, 17 Seniorenstaffeln und nur 13 (!) Staffeln der Hauptklasse. Bei den Senioren waren in den jeweiligen Altersklassen oft nur 1 Staffel, maximal aber 2 Staffeln am Start! Auch der gleichzeitig stattgefundene Kassel-Marathon entschuldigt nicht diese dürftige Teilnehmerzahl, denn wenn hier auch einige renommierte nordhessische Vereine aus eben diesem Grund fehlten, müsste es doch gerade im südlichen Teil unseres Bundeslandes noch etliche Vereine geben, die noch diverse Staffeln stellen könnten, um der Langstaffelmeisterschaft den Stellenwert zu geben, der ihr gebührt."

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Kassel-Marathon

"Gute Stimmung und gute Zeiten auf der neuen Strecke "

von Antje Krause

"Seit der Premiere des Kassel Marathons 2007 zieht es am Marathonwochenende Tausende Laufbegeisterte in die nordhessische Stadt an der Fulda, Tendenz steigend. Mit Marathonstützpunkten, der Ausbildung von Lauftrainern, Vorbereitungsläufen und vielen Aktionen, wie beispielsweise der Suche nach dem stimmungsvollsten Stadtteil, gelingt es Jahr für Jahr, mehr Läufer zu motivieren..."

Ausführlicher Bericht: Laufreport

17.05.2010

Kassel-Marathon 2010 

"Neue Strecke, aber vieles bleibt für mich beim Alten"

von Sandra Ricke

"Nachdem ich im letzten Jahr zum ersten Mal den Kassel-Marathon, der "damals" noch über 2 Runden führte, bestritten hatte, habe ich mich für dieses Frühjahr dazu entschieden, auch die neue Strecke, die nur noch eine Runde beinhaltete, auszutesten. Es war mein 13. Marathon insgesamt, und zugegebenermaßen habe ich vorher ein wenig abergläubisch darüber nachgegrübelt, ob die Zahl "13", die sich auch als Quersumme meiner Startnummer 607 ergab, etwas zu bedeuten hat.....

Der Marathon führte über eine andere Strecke, und auch das Wetter war ein anderes im Vergleich zum letzten Jahr. Dieses Mal musste ich nicht gegen die Sonne kämpfen, sondern gegen den Gegenwind, und man kann drüber philosophieren, was angenehmer und als bessere Bedingung zu sehen ist. (Was die Unterstützung der Zuschauer angeht, bevorzuge ich jedoch die 2-Runden-Variante, da die diesjährige Streckenführung zum Teil doch recht einsame und eintönige Abschnitte beinhaltete.)

Geblieben war jedoch meine Wettkampf"strategie", nämlich die, so lange wie möglich mit Pace-Maker Ernst-Ludwig Engelmohr, der für eine Zeit von 3:14 h engagiert war, zu laufen. Für ihn und seinen "Kollegen" Patrick Adler vom Tri Team Fuldatal kann ich wieder nur ein dickes Lob aussprechen, da sie es wieder mal geschafft haben, fast wie computergesteuert ein gleichmäßiges Tempo zu laufen und uns je nach Bedarf zu bremsen und zu ziehen. Natürlich dünnte die Gruppe dennoch nach für nach aus.


Sandra Ricke in Aktion (Foto: Archiv)

Ich musste zum ersten Mal nach 25 Kilometern die Gruppe verlassen, empfand das Tempo bis hierhin jedoch als relativ entspannt und zuweilen locker. Allerdings bin ich es nicht gewohnt, laufend zu trinken, sondern lege hier immer Gehpausen ein, um die Erfrischung zu genießen. Nachdem ich daher auf der ersten Marathonhälfte zu wenig getrunken hatte, habe ich mir nun die Pause gegönnt und in Kauf genommen, die Gruppe zu verlieren, konnte sie jedoch trotz Vorsprung von ca. 300 Metern wieder einholen. Allerdings nicht auf Dauer. Wie im letzten Jahr trennten sich unsere Wege bei KM 28, als ich merkte, dass ein etwas langsameres Tempo und meine motivierenden Gummibärchen doch ratsam wären. Jenseits des 30. Kilometers war dieses minimale Tief jedoch überwunden, ich konnte wieder an Tempo zulegen und nach für nach einige der früheren, inzwischen ebenfalls "auf der Strecke gebliebenen" Läufer der 3:14er Gruppe wieder ein- und überholen.

So erreichte ich das Ziel gefühlt relativ locker als 8. Frau (Vorjahr: 9. Frau) nach 3:16:36 h (Vorjahr: 3 Sekunden schneller).

Man kann nun diskutieren, ob mehr drin gewesen wäre. Ja, nein, vielleicht... Jede Antwort wäre hypothetisch und könnte schnell durch ein "Ja, aber..." widerlegt werden. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meinem 13. Marathon, der dem 11. abgesehen vom Wetter und der Streckenführung sehr ähnelte und habe somit den Beweis gebracht, dass die 13 auch nur eine ganz normale Zahl ist und kein böses Omen sein muss. Nun bin ich gespannt auf Marathon Nr. 14, der in Köln stattfinden wird. Ich hoffe, hier nicht auf eine Wiederholung meines 4. Marathons, den ich ebenfalls in Köln lief, zu stoßen: Denn das würde Dauerregen und ne 3:45er Zeit bedeuten..."

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Kommentar/Kritik

Sandra hat's erwähnt, auch von anderen Läufern wurde mir berichtet, dass die Strecke doch nur an wenigen Stellen gut besucht war. Die von Veranstalter und Zeitungen geschätzten 50-60000 Zuschauer sind wohl stark übertrieben, scheinen als Wunschdenken durch die rosarote Brille gesehen worden zu sein.

Duschen: Es kam Kritik auf, dass die Duschen entweder kochendheiß oder eiskalt waren. Dies muss der Veranstalter dringend im nächsten Jahr verbessern. Nach einem Marathon kann man eine ordentliche Dusche verlangen, zumal das Startgeld "happig" genug ist.

Apropos Startgebühr: Warum um alles in der Welt verlangt man für Nachmelder die horrende Summe von 10,- Euro? Schwer nachvollziehbar, zumal in der heutigen Welt die Daten in Sekunden im PC sind. 5,- Euro würden es auch tun.

16.05.2010

Brandaktuell - Edelmetall für den TSV Korbach

M60 Hessenmeister über 3x1000-Meter

M50 holt Silber 

Heinz Jandik, Karl-Heinz Pschera und Wolfgang Heinemann wiederholen ihren Triumph vom Vorjahr und holen sich Gold in der M60 bei den hessischen Langstaffelmeisterschaften. 10:37 Min. lautet  Siegerzeit.

Herbert Wilke, Heinrich Stracke und Hubertus Henning holen sich Silber in der M50. Starke 9:15 wurden gestoppt, damit haben die "Jungs" einen neuen Kreisrekord aufgestellt.

Ergebnisse

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Korbacher Meile - Auslaufmodell?

Der Korbacher Meilenlauf ist bei seiner 10. Auflage am Tiefpunkt angekommen. Ganze vier Läufer verirrten sich wohl gestern auf dem Korbacher "Pauli". Ergebnisse sucht man im Netz bislang vergeblich. 

Auf der Seite von Joachim Peters wird Alexander Mertens mit 4:49 Min. als Sieger angegeben. Der Rest ist laut Joachim das große Schweigen. An diesem Wochenende ballten sich mit der Hessenmeisterschaft-Langstaffel und dem Kassel-Marathon die Wettkämpfe. So bleibt Hoffnung, dass der Korbacher Meilenlauf nicht zum Auslaufmodell wird.

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Kassel-Marathon

Sandra Ricke in Topform

Sandra Ricke vom TSV Korbach (W30) lief beim Kassel-Marathon dicht an ihre persönliche Bestleitung heran. Nach starken 3:16:36 Std. überquerte sie die Ziellinie. 

Albrecht Will (M50) verpasste die 4-Std-Barriere knapp. Nach 4:03 Std. blieben die Uhren stehen.

Alle Ergebnisse

10.05.2010

Laufcup in Bottendorf

Bericht von Joachim Peters

Ergebnisse

09.05.2010

"Alle Jahre wieder…"

von Antje Krause

"…so hieß es am vergangenen Sonntag in Marburg, wo inzwischen zum fünften Mal in Folge die Hessischen Meisterschaften über fünf und zehn Kilometer Straße ausgetragen wurden. Warum schon wieder Marburg, diese Frage konnte Volks- und Straßenlaufwart Jochen Miersch schnell beantworten: "Es gab wieder keinen anderen Bewerber."

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03.05.2010

DM in Ohrdruf: "Ein absoluter Wahnsinnslauf!!!"

Wilhelm Hofmann berichtet:

"Das Rennen konnte ich ähnlich wir in Bad Liebenzell mit einer überraschenden Lockerheit laufen. Lange Dauerläufe gespickt mit Tempoverschärfungen haben sich ausgezahlt.

Ich bin in "nur" 3:20 angelaufen und habe vor mir im Feld etliche M 45 gesehen, die losstiefelten, als wenn hier ein 3.000er gestartet worden wäre. Bei der Hälfte der Strecke hatten sich diese Läufer hinter der nunmehr 4-köpfigen Spitzengruppe um Jörg Alff (der ist in diesem Jahr auf der Straße schon eine starke 33:12 gelaufen!) einsortiert. Mir war klar, dass er der stärkste Konkurrent für mich sein sollte. Durchgangszeit 5.000 m: 16:40. 

Für mich galt da nur die Devise, dran zu bleiben. Ca. 3 Runden vor Schluss wurden wir von dem jüngeren Bremer Oberschilp überrundet. In seinen Windschatten hängte sich ein Hannoveraner Mitläufer rein und riss unsere Gruppe auseinander. Ich fühlte mich immer noch gut und dachte mir, da gehst du auch mit. Ich lief eine ganze Runde mit Oberschilp zusammen und hatte damit alle Gruppenmitglieder um 30-50 m abgehängt. Jetzt brauchte ich nur noch meinen Vorsprung über die letzten beiden Runden zu halten, was mir auch problemlos gelang. Ein absoluter Wahnsinnslauf!!!"


Strahlender Sieger Wilhelm Hofmann (Foto: Marco Berger)

Anmerkung: Im gestrigen Artikel sprach ich vom Ex-Korbacher. Das ist nicht korrekt. Wilhelm ist nach wie vor Vereinsmitglied, trainiert auch weiter in Korbach, startet nur für Blau Gelb Marburg.

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Man(n) zeigt wieder Bein

Auf den Fotos bei Joachim Peters fiel auf, dass die kontrovers diskutierten Kompressionsstrümpfe zumindest bei den Korbachern in Marburg nicht mehr im Einsatz waren. Man(n) besinnt sich und lässt wieder Luft an die hart antrainierten Muskeln. 

Frau wird’s freuen, dass die ästhetisch anzusehenden Läuferbeine nicht mehr versteckt werden. Vielleicht kommt Frau ja auch noch drauf, dass es locker wieder ohne geht. Schließlich sind alle Rekorde ohne Strümpfe gelaufen worden.

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Vöhler Abendlauf

HNA-Bericht

02.05.2010

Hessische Meisterschaften 10km Marburg

Herbert Wilke holt Bronze 

Einzelheiten später bei: Joachim Peters

Ergebnisse

Wilhelm Hofmann Deutscher Meister über 10000 Meter

Ex-Korbacher Wilhelm Hofmann (M45) schlägt nach seinem Vereinswechsel für die Marburger weiter zu. 

In Ohrdruf gelang ihm sein 1. Einzeltitel. Nach 33:24,35 Minuten überquerte der Berndorfer Hofmann im Trikot des Blau-Gelb Marburg mit 6 Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Mit dieser grandiosen Zeit verbucht er einen weiteren neuen Hausrekord.

Hier die "irren" Zwischenzeiten des M30-45er-Feldes: 1000m - 3:08,0; 3000m - 9:25,6; 5000m - 15:45,8, 7000m - 22:04,5; 9000m - 28:29,5. Wilhelms Zwischenzeiten lagen im Schnitt bei etwa 3:20.

Ergebnisse

20.04.2010

"Hölle des Westens"

von Tim Henning Förster

Tim Förster berichtet per Mail von seinem Höllenritt: "Das war ein riesiger Spaß in der "Hölle des Westens", mit 18km drastisch untertrieben (22,5km laut GPS) verlangten die 27 Hindernisse einem wirklich viel ab, anstrengend waren auch die Passagen zwischen den Hindernissen, entweder auf unebenem Waldboden mit vielen Wurzeln oder weichem Sand. Bei den Hindernissen wurde von einer ganzen Reihen zu überquerenden Sheltern über morastigen Matschpassagen, zu durchwatendem Wasser bis zu durchschwimmenden Wasser einiges Geboten. Die Highlights waren sicher das "Spinnennetz" an einem 5m hohem Hangar gespannte Netze zum hoch und auf der gegenläufigen Seite zum runterklettern. Die "Sea of Glory" ein ca.50m langes 2,5m tiefes Planschbecken zum schwimmen. Fast 9000 Läufer waren gemeldet, etwa 7000 sind angetreten und 500 schieden bei tollem Wetter aus. 

Für mich selbst lief es sehr rund, ich wollte nur meinen Spaß haben und die Sache locker angehen, gestartet bin ich im ersten Drittel und war überrascht was für Sportskanonen ich unterwegs überholen durfte, geschätzte 10km Zeit 80min ;-), ab km 7 war dann freies laufen möglich, wobei bei km 14 dann das Ende des großen Feldes erreicht war und die Überrundungen begannen. Ohne Vollgas zu geben und immer mit einem breitem Grinsen im Gesicht bin ich auf Platz 95 nach offiziellen 2:06, handgestoppt 3min eher, ins Ziel gekommen. Der StrongmanRun war auch Dank des geilen Wetters mal wieder ein hammerharter richtig cooler Lauf."

19.04.2010

Tim Förster auf der "Bis-einer-heult-Tour-2010"

Unter diesem Motto bestritt Tim-Henning Förster vom TSV Korbach seinen Höllenritt beim 4. Strongman-Run am Wochenende. Nach genau 2 Stunden und 6 Minuten hatte seine Qual ein Ende. 

Hoffentlich heulte er vor Glück und nicht vor Schmerz. Schließlich kam er von mehr als 6500 Startern als 95. nur 24 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel. Stark. Tim ist damit ein echter Strongman!

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18.04.2010

Wilhelm Hofmann deutscher Mannschaftsmeister

Für Wilhelm Hofmann hat sich der Wechsel von Korbach nach Marburg nun richtig bezahlt gemacht. Bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften lief er in 1:14:53 Std. eine tolle persönliche Bestzeit und wurde mit seinen Laufkollegen überlegen deutscher Meister in der M45. Sein Traum, einmal deutscher Meister zu werden, wurde damit wahr.

Ergebnisse

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7. Altenlotheimer Dorflauf

Wilke, Stracke, Peters stark

Bericht: Joachim Peters

Ergebnisse

15.04.2010

"Frühling im Ahrtal"

von Sandra Ricke

"Daheim hält er sich versteckt, der Frühling, aber es gibt ihn noch. Ich habe ihn im Ahrtal entdeckt und freue mich nun darauf, ihn ein zweites Mal zu treffen, wenn er sich endlich dazu entscheidet, im Waldecker Land Einkehr zu halten.

Anlässlich des vierten Ahrtallaufes war ich für zwei Tage in Bad Neuenahr-Ahrweiler (in der Nähe von Bonn). Schon vor Jahren habe ich Gefallen an diesem landschaftlich sehr schönen Weinanbaugebiet gefunden, und als ich herausgefunden hatte, dass es dort auch einen Volkslauf über 15 Kilometer gibt, habe ich mich schnell für diesen Kurztrip entschieden. Und die Reise hat sich gelohnt. Zur Einstimmung gab es gestern auf eigene Faust einen gemütlichen Lauf durch die Weinberge: Sonnenschein, blühende Bäume und Büsche, leichter Frühlingsblumenduft in der Nase... nach diesem Winter hatte ich fast schon vergessen, wie herrlich der Frühling ist.

Der Ahrtallauf fand an einem Mittwoch statt, vormittags um 11 Uhr, was für einen Volkslauf ja eher ungewöhnlich ist. Dieser unübliche Starttermin mitten in der Woche liegt jedoch darin begründet, dass der Lauf vom Heeresamt Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammen mit dem TUS Ahrweiler 1888 e.V. ausgerichtet wurde. Startberechtigt waren jedoch auch Sportler, die nicht der Bundeswehr angehören. Das gemeinsame Antreten auf dem Sportplatz eine Viertelstunde vor dem Start, der Startschuss durch einen General, lauwarmer Pfefferminztee im Ziel und das kollektive Erbsensuppenessen aus der Gulaschkanone gaben dem Ganzen einen leicht-militärischen Flair, der eben den Charme dieses Laufes ausmachte.

Der Lauf führte die ca. 120 männlichen und 20 weiblichen Läufer auf einer flachen Strecke an der Ahr entlang. Landschaftlich war der Lauf reizvoll, wobei das Ahrtal aber gewiss noch hübschere Ecken zu bieten hat. Nach ca. der Hälfte der Strecke wurde eine Schleife gelaufen, und man lief den gleichen Weg zurück ins Apollinaris-Stadion.

Meinen Lauf hatte ich mit einem ziemlich flotten Anfangstempo begonnen, welches ich erwartungsgemäß jedoch nach für nach reduzieren musste. Bis knapp zur Hälfte der Strecke lag ich in Führung und wurde dann von der späteren Siegerin Birgit Lennartz (die in den 80er Jahren mit 10er-Zeiten im 34-Minuten-Bereich aufwarten konnte und sich auf Marathon- bzw. Ultramarathonläufe spezialisiert und hier beeindruckende Siege errungen hat) überholt. Eine kurze Zeit lang blieb es noch spannend, wer von uns die Führung behalten würde, doch Birgit gelang es auf den letzten Kilometern, den Abstand deutlich auszubauen und 44 Sekunden vor mir die Ziellinie zu überqueren. Ich erreichte das Apollinaris-Stadion als zweite Frau in 1:05:19 h und war mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Der Händedruck vom Oberst war mir sicher ;-).

Nach diesem Kurztrip in den Frühling freue ich mich darauf, ihn hoffentlich bald in seiner ganzen Pracht daheim genießen zu können. Zu uns eingeladen habe ich ihn."

09.04.2010

„Die Männer überzeugten“

Notizen zum 64. Paderborner Osterlauf

"...Und dabei war auch ein Kamerateam des WDR, dessen Aufnahmeleiterin sich bei den Läufern erkundigte, wie lang denn eigentlich so ein Halbmarathon sei. Da sollte einmal ein Vertreter der Medien beim Fußball fragen, wozu eigentlich die Tore gebraucht werden … Für die Abstinenz oder Arroganz der TV-Medien in Bezug auch den Laufsport hat sich auch in Paderborn keine Wende zum Besseren vollzogen..."

Helmut Winter berichtet

Aus heimischer Sicht

Zitat vom Ex-Korbacher Wilhelm Hofmann zum Rekordlauf über 3x10km: "In Paderborn haben wir mit der Marburger Mannschaft sogar die Mannschaftswertung absolut gewonnen. Es ist schon trauriges Niveau, dass man für so etwas M 45 - Läufer braucht. Trauriges Leistungsniveau bei den jungen Läufern!!!"

07.04.2010

Paderborner Osterlauf - Korbacher "glänzend aufgelegt"

HNA-Artikel

"...Glänzend aufgelegt waren mit Tim Henning Förster und Sandra Ricke auch zwei Akteure des TSV Korbach. Förster lief die 21,1 km in 1:17:32 Stunden. Unter den 1302 männlichen Läufern lief Förster als Sechster der M 30 auf den 28. Rang. Sandra Ricke erreichte das Ziel nach 1:34:21 Stunden als Vierte der W 30. Unter den 337 Frauen lief sie als 18. ins Ziel. 

Der 59-jährige Hubertus Henning vom TSV Korbach startete diesmal über die Fünf-Kilometer-Distanz. Nach starken 18:40 Minuten hatte er sich Rang eins der Altersklasse M 55 gesichert..."

zum vollständigen Artikel mit Foto von Tim-Henning Förster

06.04.2010

3-Bergelauf rund um Dodenhausen

Osterausflug in den Kellerwald

von Heiko Krause

"Der Ostersamstag ist traditionell der Termin zahlreicher Osterläufe. Zwar ist der 3-Bergelauf des SV Dodenhausen nach mehreren Terminwechseln nicht unbedingt in dieser Tradition verwurzelt, bot in diesem Jahr aber eine echte Alternative zu den großen Veranstaltungen in der Stadt, denn im Nordhessischen kann der Freund ausgedehnter Natur den wunderschönen Kellerwald laufend erleben. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee bietet ausgedehnte Wald- und Wiesenwege und ist vor allem bei Wanderern beliebt..."

mehr: Laufreport

3-Berge-Lauf Dodenhausen

"Auf der “Königsetappe”, den 13,7km, heimste sich Thomas Hasenauer von der LG Eder den Titel “König” vom 3-Berge-Lauf ein. Hasenauer kam dicht gefolgt von Altmeister Herbert Wilke mit nur 6 Sekunden Vorsprung und einer Zeit von 54:26 Minuten ins Ziel..."

Ergebnisse und mehr

04.04.2010

Paderborner Osterlauf


Impressionen aus dem Hauptfeld - Helmut Heine hat Spaß

Auf den Tag genau zwei Jahre nach seiner 2. Hüft-Op kann Helmut Heine wieder 50 Min. über 10 Km laufen. Das bereitet ihm zu Recht sichtlich Spaß. Der Korbacher Trainer feierte in Paderborn ein weiteres Jubiläum. 25 Mal war Helmut schon dabei. 1982 am Anfang seiner Läuferkarriere haute Helmut Heine in Paderborn gleich mal eine 34er-Zeit über 10 Km raus.

Weiter vorne in den Feldern setzen u.a. Sandra Ricke (1:34 Min.) und Tim-Henning Förster (1:17) über Halbmarathon Korbacher Glanzpunkte. 

Über 5 km überragte Hubertus Henning alle mit Platz 1 in der M55 in 18:40 Min.

Alle Ergebnisse

mehr

23.03.2010

32. Frankenberger Straßenlauf

WLZ-Bericht

22.03.2010

Nordhessische Straßenlaufmeisterschaften

Sandra Ricke und Herbert Wilke Meister

Herbert Wilke (M50) läuft Kreisrekord über 10 Km (36:02 Min.), holt sich zudem noch den Kreisrekord mit der M50-Mannschaft (mit Heinrich Stracke [36:49] und Dirk Wenner [44:12]). 

Die absolut beste Zeit aus Korbacher Sicht liefert Tim-Henning Förster ab (34:49). Sandra Ricke läuft nach Knieproblemen im Vorfeld nur knapp am Kreisrekord der W30 vorbei (Siegerzeit: 41:29).

Alle Ergebnisse

Ausführlicher Bericht auf Laufreport

15.03.2010

 Volkslauf Twiste 

Ergebnisliste

14.03.2010

Kreismeisterschaften Crosslauf Sachsenhausen 

Ergebnisse

10.03.2010

Tim-Henning Förster glänzt über 10 Km

Am letzten Wochenende hat es Tim-Henning Förster zu einem Formtest nach Schriesheim bei Heidelberg getrieben, da die Eltern seiner Freundin in der Nähe wohnen.

Tim: "Es wird in Elitefeld (unter 36min bei den Männern/unter 42min bei den Frauen) und Volkslauf geteilt. Da ich durch die winterlichen Trainingsbedingungen keinen wirklichen Plan über meine potentielle 10km Zeit hatte, hab ich den Volkslauf gewählt. Bei der Elite hat ein Schwede gewonnen, der sich in Sevilla mit 'ner 2:17 für die Marathoneuropameisterschaften qualifiziert hat, er lief in Schriesheim 30:45 auf einem verwinkeltem Kurs. 

Im Volkslauf bildete sich eine sehr breite Spitze, die ersten 15 hätten wohl bei der Elite (<36) starten dürfen. Aus dieser Spitze lösten sich erst in der letzten von 5 Runden 3 Läufer, die auf den letzten 200m den Sieger ermittelten. Mit 35:35 Min. wurde es für mich ein starker zweiter Platz mit einer überraschend guten Zeit."

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TSV-Cross

Ergebnisse

07.03.2010

Nils Milde Doppelweltmeister

Starker Typ, dieser Nils Milde vom TSV Korbach. Nun holt er erneut zum großen Schlag in der M35 im kanadischen Kamploops bei den WMA Indoor Championships aus. Wie ich's gestern prophezeit habe, ist es gekommen. 

Wer gegen Nils Milde läuft, ist selbst schuld wenn er bummelt. Das haben seine Hauptgegner, die beiden Spanier, nun zu spüren bekommen. Auch über 1500 Meter ließ Nils Milde in einem taktischen Rennen am Ende alle stehen. Nach 4:22,34 Min. spurtete er wie entfesselt ins Ziel.

05.03.2010

Nils Milde Weltmeister über 800 Meter

Im kanadischen Kamploops feiert Nils Milde den größten Erfolg seiner Karriere. Nach 1:58,39 Min. spurtete er im 800-Meter-Finale in seiner unnachahmlichen Art als Weltmeister der M35 über die Ziellinie. Meines Wissens ist er damit der erste Weltmeister im Trikot des TSV Korbach. Seine gelaufene Zeit ist hochkarätig. Herzliche Glückwünsche zum grandiosen Auftritt. 

Auch wenn Nils Milde nominell nicht ganz vorne in der Meldeliste über 1500 Meter rangiert, hat er durchaus auch in diesem Lauf alle Chancen, wenn es ein taktisches Bummelrennen wird. Auf der Zielgeraden wird er dank seines fulminanten Endspurts nicht mehr zu halten sein.


Stand: Montag, 27. August 2012