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                   im Ziel!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Ergebnisse 2009

22.11.2009

Joachim Peters erlebt den "zweiten Frühling"

Bei frühlingshaften Temperaturen gelang Joachim Peters beim Werler 10-Km-Lauf mit einer 38er-Zeit (38:27 Min.) noch ein gelungener Abschluss seiner erfolgreichen Straßenlaufsaison.

mehr bei: Joachim Peters

16.11.2009

Winterlauf Ippinghausen - Teil II

Neuzugang Tim-Henning Förster beim Debüt schnell unterwegs

von Sandra Ricke

"Winterlauf? Heute hat dieser Lauf eher den Namen "Herbstlauf" verdient, denn dank Sonnenschein war es zum Glück nicht wirklich winterlich, sondern herbstlich, und wäre der Regen der letzten Tage nicht gewesen, hätte das Ganze durchaus etwas sehr Gemütliches gehabt: Spazierlauf durch raschelndes Laub bei blauem Himmel und Sonnenschein.... Doch dank der Feuchtigkeit auf dem Boden raschelte nichts, sondern die Beschaffenheit der Strecke war, wie wir sie alle kennen: Anfangs und am Ende rutschig, zuweilen matschig und crosslaufähnliche Verhältnisse. 

Die Höhen und Tiefen der anspruchsvollen Ippinghäuser Strecke stellen zudem jedes Mal wieder eine Herausforderung dar. Für mich ist dieser Lauf daher nicht unbedingt ein Wettkampf, vielmehr ein Gemeinschaftslauf mit wettkampfähnlichem Charakter, da ich mit mir und dem Streckenprofil schon genug zu tun habe, dabei noch ein wenig die Uhr im Auge behalten, als dass ich mich noch mit Platzierungen und sonstigem beschäftigen könnte. Wenn ich an die ersten und letzten, teils matschigen, mit nassem und wurzelverbergendem Laub bedeckten Kilometer denke, bin ich im Ziel einfach nur froh, noch alle Knochen, Sehnen und Bänder schmerzfrei am richtigen Platz zu wissen. Dass dies nicht selbstverständlich ist, wurde mir auf dem letzten Kilometer bewusst, als ein Läufer, der wenige Meter hinter mir lief, stürzte. Ich hielt an, um ihm zu helfen, doch zum Glück scheint er mit einigen blauen Flecken davon gekommen zu sein, jedenfalls konnte er den Lauf fortsetzen und lief mit mir gemeinsam durchs Ziel.

Dass es für die kommende Saison von Vorteil sein kann, sich im Winter mit der Ippinghäuser Serie in Wettkampfform zu halten, scheint sich herum gesprochen zu haben, denn gefühlt war die Beteiligung recht gut, und im Vergleich zu den letzten Jahren waren mehr Läufer aus Korbach und der Waldeck-Frankenberger Laufcupserie am Start als sonst.

Außer den bereits in der "Ad-Hoc-Berichterstattung" erwähnten Läufern waren noch Silke Voßhage aus Korbach am Start, die ihre persönliche Bestzeit auf der Strecke beträchtlich steigern konnte und nach 1:20:42 Minuten als 5. der W 40 vor Margit Filipponi (1:32:11 h / Platz 13 W 40) das Ziel erreichte. Andreas Schwarzer vom Korbacher Lauftreff kann seinen Wiedereinstieg nach der Operationspause mit 1:32:12 h als geglückt ansehen, und Horst Röhling (ebenfalls LTK) war nach 1:37 h wieder im Stadion.

Tim-Henning Förster, der noch für den LT Nordhorn an den Start ging, vollendete sein Ippinghausen-Debüt in flotten 57:04 Minuten und wurde Dritter im Gesamteinlauf."

15.11.2009

Winterlauf Ippinghausen

Michael Zekl wieder da - Triumphator über 4,2 Km

Die Läuferinnen und Läufer erwischten heute Morgen einen milden Novembertag bei sonnigen Bedingungen. Das machte es vielleicht ein wenig leichter, die traditionell schweren Strecken in Ippinghausen bewältigen zu können.

Der inzwischen 20-jährige Michael Zekl vom TSV Korbach war mal wieder im Lande, nutze die Chance seine Klasse unter Beweis zu stellen und gewann in Ippingausen über 4,2 Km. Nach 16:07 Min. war er als 1. im Ziel. Der 49-jährige Herbert Wilke wurde 4. der AK M40 in starken 16:44 Min. 

Auch der 59 Jahre alte Hubertus Henning überzeugte als 2. der M50 (17:39 Min.).

Sandra Ricke gewinnt W30 über 15 Km

Einmal mehr ließ Sandra Ricke im Lauf über 15 Km keine Läuferin ihrer Altersklasse W30 an sich vorbei. Nach starken 1:08,29 Min. lief sie über die Ziellinie. 

Manfred Heide wurde 6. der M60 in 1:14,51 Min.

Alle Ergebnisse:

Ergebnisse 15 Km Frauen

Ergebnisse 15 Km Männer

Ergebnisse 4,2 Km Männer

10.11.2009

TSV-Cross

Weiterer Bericht von Joachim Peters

09.11.2009

Wilke kam, sah, siegte

HNA-online

"Einen spannenden Verlauf nahm der Hauptlauf über 2400 Meter beim Start der fünften vereinsinternen Crosslauf-Serie des TSV Korbach am Waldecker Berg.

Erstmals war Herbert Wilke vom TV Bergheim dabei. Er lieferte sich mit dem B-Jugendlichen Carsten Götte und mit Joachim Peters (beide TSV Twiste) ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Auf den insgesamt vier Runden lief Herbert Wilke einen kleinen Vorsprung heraus und hielt diesen bis zum Ziel. Seine Siegerzeit betrug 8:41 Minuten.

M 50-Läufer Uli Schalk blieb als vierter Läufer unter der Neun-Minuten-Marke. Durch eine starke Schlussrunde fing er M 55-Läufer Hubertus Henning noch ab, der als Fünfter nach genau neun Minuten ins Ziel lief.

Als schnellste weibliche Teilnehmerin lief Nadine Götte (TV Niederelsungen) die 2400 m in 10:25 Minuten.

Gut 30 Läuferinnen und Läufer waren bei kühlen Temperaturen und leichtem Nieselregen der Einladung gefolgt..."

HNA-Bericht mit Bildern

Anmerkung: Herbert Wilke und Joachim Peters starten für den TSV Korbach (siehe auch meine Topnews vom 07.11.2009).

08.11.2009

Winterlaufserie - Sandra Ricke so schnell wie nie in Ahnatal

Ein Bericht von Sandra Ricke

"Dass aus Läufersicht der Winter bereits da ist, merke ich nicht nur an der Dunkelheit und an den niedrigeren Temperaturen, sondern dadurch, dass mir mein Kalender verriet, dass heute der erste Lauf der Winterlaufserie 2009/2010 in Ahnatal stattfinden sollte. Und wie bei fast jedem Lauf dieser Serie, war auch ich heute wieder in Ahnatal mit dabei.

Es gibt bestimmt keine Volkslaufstrecke, die ich öfter gelaufen bin als die Strecke des SV Weimar/Ahnatal. Und so komme ich immer wieder gern dorthin zurück, denn inzwischen kenne ich auch einige der dort startenden Läufer, und es ist zu jedem Saisonbeginn wieder schön, mit dabei zu sein.

Die 10-Kilometer-Strecke verläuft außerhalb der Ortschaft über größtenteils geschotterte oder geteerte Wege ohne beeindruckende Steigungen, hat aber einen gewissen Anspruch dadurch, dass es wellenförmig oftmals hoch und runter geht, so dass man sich die Kräfte gut einteilen sollte.

Bereits beim Start war mir klar, dass ich den Lauf nicht würde gewinnen können, da sich die mir hauptsächlich aus der Zeitung bekannte PSV-Kassel-Läuferin Katrin Arndt ebenfalls im Starterfeld befand. 

Aber Siegen ist ja bekanntlich nicht alles, sondern hauptsächlich vom Zufall abhängig, so dass ich den Lauf ganz locker und stressfrei genießen konnte, mich durch die kühle Luft sehr frisch gefühlt habe und einfach ein winterliches Tempotraining absolviert habe. Wenn ich einen Gegner hatte, dann war es die Uhr, und diesen Wettkampf gewann ich, denn ich konnte den Lauf als gesamtzweite Frau in meiner neuen persönlichen Bestzeit auf dieser Strecke in einer Zeit von 42:08 Minuten beenden. Immerhin über zwei Minuten schneller als im Februar diesen Jahres, als ich zuletzt diese Strecke gelaufen bin. 

Katrin Arndt gewann den Lauf in einer überaus beeindruckenden Zeit von 37:29 Minuten. Das sind ja Welten!!! Aus Korbach war zudem noch Silke Voßhage am Start, die in 51:46 Minuten den 6. Platz ihrer stark besetzten Altersklasse W40 erreichte.

Beim nächsten Lauf bin ich gewiss wieder dabei, um auch in den Wintermonaten ein bisschen Tempotraining zu haben. Die nächsten Läufe finden übrigens am 6. Dezember 2009 sowie am 10. Januar, 14. Februar und 14. März 2010 statt."

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TSV-Cross

Ergebnisse

07.11.2009

TSV-Cross: Herbert Wilke kam, sah und siegte

Der erste Lauf der 5. TSV-Crosslaufserie fand bei kühlen Temperaturen und leichtem Nieselregen statt. Das Geläuf war crosswürdig, aber auch schwierig zu laufen. Grobe Holzhäcksel ließen auf großen Teilen der Strecke einen flüssigen Lauf nicht zu. Spikes-Läufer hatten zwar Vorteile durch besseren Grip, aber auf der anderen Seite mit aufgespießten Holzstückchen zu kämpfen. Läufer in normalen Laufschuhen hatten dagegen das Gefühl auf Schmierseife zu laufen.

Erstmals war Herbert Wilke beim TSV-Cross am Start. Er kam, sah und siegte im Hauptlauf. Wilke benötigte nur 8:41 Min. für die 2,4 Km lange schwere Strecke, er war als Einziger aus der Spitze in Spikes unterwegs.

Anfangs machte der Cross-Speziallist Hubertus Henning mächtig Dampf, zudem verfehlte er beinahe die Streckenführung durch einen Schlenker in die falsche Richtung. Im Laufe des Rennens setzte sich dann jedoch Herbert Wilke vor Carsten Götte vom TSV Twiste und Joachim Peters durch. Für Joachim Peters wäre noch mehr drin gewesen, er ging von zwei Runden aus, obwohl 4 Runden zu laufen waren. Nach seinem Zwischenspurt in Runde 2 vergeudete er Kraft und musste er sich erst mal sammeln.

Am letzten Berg fing Mittelstreckler Uli Schalk durch eine starke Schlussrunde und Spurt am Berg den Langstreckler Hubertus Henning noch ab. Schalk als Vierter blieb noch unter 9 Min. (8:58), Henning lief glatte 9 Min. Die nächsten Läufer im Ziel waren Jürgen Schmidt und Till-Moritz Leithäuser. Jürgen Schmidt feierte damit nach langer Verletzungspause ein gelungenes Comeback.

28.10.2009

Meisterschaftserfolge 2009

zusammengestellt von Udo Leithäuser

26.10.2009

"After-Marathon-Heul-Attacke"

- Frankfurt-Marathon -

Ein Erlebnisbericht von Sandra Ricke

"Zwei Marathons laufe ich in jedem Jahr, und in diesem Jahr sollten diese aus Termingründen alle in Hessen stattfinden. Dass dies auch etwas für sich hat, habe ich auf dem letzten Kilometer gemerkt, doch dazu später.

Unseren Ausflug nach Frankfurt haben wir mit einem kleinen Wochenendtrip verbunden, damit wir die große Marathonmesse und den Großstadtflair in der Börsenmetropole richtig genießen konnten. Für künftige Frankfurtreisende ein kleiner Tipp: Unser Hotel "Astoria" können wir nur weiter empfehlen. Es liegt in unmittelbarer Nähe zur Messe und ist auf www.booking.com zuweilen sehr günstig zu buchen (an diesem Wochenende z.B. für 59 Euro / Doppelzimmer anstatt regulär über 100 Euro / Doppelzimmer). Das Marathonflair lag schon gestern über der Stadt, da man überall die Läufer mit den Kleiderbeuteln sehen konnte und die Ideallinie bereits markiert war.

Und dann der Lauf. Von meinen letzten Marathons war ich an kleinere Laufveranstaltungen gewöhnt. Diese sind meist ebenso professionell organisiert, bieten aber weitaus weniger Gedrängel vor den obligatorischen Dixi-Klos und auf den ersten Kilometern. Dennoch hat der Frankfurt-Marathon sehr viel Charme, wozu der Zieleinlauf in der Festhalle sehr viel beiträgt.

"Vorgenommen" hatte ich mir eine 3:15er Zeit. Mit kleinen Fortschritten wollte ich mich zu besseren Zeiten hinarbeiten, die Kasseler Frühjahreszeit (3:16) toppen, mir aber nicht zu hohe Ziele setzen, die mich beim Laufen nur frustrieren würden. Dann lieber Realist bleiben und es laufen lassen, wenns doch besser läuft. 

Und das tat es. Die ersten 31 Kilometer war ich locker-flockig auf einer 3:08er Zielzeit unterwegs. Dies hatte sich beim Laufen irgendwann so ergeben. Es lief gut, ich fühlte mich in Ordnung, der Atem ging regelmäßig - warum nicht bei diesem Tempo, das ich als gleichmäßig und locker empfand, bleiben? Einen Versuch war es wert.

Bei Kilometer 31 kam zwar nicht der Mann mit dem Hammer, aber der Durst. Vorab hatte ich genug getrunken, doch jetzt wünschte ich mich nirgendwohin sehnlicher als in die Coca-Cola-Oase, und so nahm ich jede Getränkestation mit Freude mit, hielt an, nahm mir gleich mehrere Becher und ging erst mal. Die Getränke waren wirklich schön kühl und erfrischend, und nicht abgestanden, wie ich es schon bei manchem Lauf erlebt habe. Welch ein Genuss! 

Das Laufen ging auch jenseits der 30-Kilometer-Marke im gleichen Tempo weiter, aber die Pausen wurden deutlich ausgedehnter und kosteten viel Zeit, was mich jedoch nicht gestört hat, da ich ja bezogen auf meine ursprünglich angepeilte Zeit noch gut im Rennen war.

Die letzten Kilometer lief ich neben einer Läuferin von Spiridon, die ebenfalls Sandra hieß. Sie hatte als Frankfurterin viele Bekannte in der Menge, die sie lauthals anfeuerten. Da habe ich mir doch ein ganz klein wenig wehmütig gewünscht, dass mich auch mal Freunde und Bekannte bei einem Marathon begleiten und und mir zujubeln würden. Bisher war das kaum möglich, da ich die meisten Marathons ja fern der Heimat bestritten habe. Doch auf dem letzten Kilometer hatte sich vermutlich alles versammelt, was an Zuschauern aus dem Waldeck-Frankenberger Land in Frankfurt zugegen war, und so kam auch ich in den Genuss, von vielen Laufcup-Bekannten, aber auch von Läufern, die ich bei anderen Läufen kennen gelernt hatte und der heimischen Presse angefeuert zu werden. Das hat mich noch mal richtig angespornt, so dass kein Kilometer leichter lief als der letzte.

Der Zieleinlauf in der Festhalle war natürlich gigantisch. Der rote Teppich, lautes Jubeln schallt einem aus der Dunkelheit entgegen, fetzige Musik... Ein Marathon ist für mich ohnehin schon ein emotional sehr aufreibendes Ereignis, und hier schossen mir mal wieder die Tränen in die Augen. Und so war auch wieder meine übliche After-Marathon-Heul-Attacke fällig, ohne die ein Marathon aber nicht das ist, was er für mich ist. Welcher wird wohl der nächste sein?

Hier noch ein paar Hard Facts: In einer Netto-Zeit von 3:14:37 habe ich in meiner Altersklasse den 13. Platz erreicht, von allen 1681 Frauen immerhin den 54. Platz. Damit bin ich doch sehr zufrieden!"


Glückliche Siegerin - flankiert von Uwe Strasen und Holger Genuit

25.10.2009

Sandra Ricke läuft Kreisrekord beim Frankfurt-Marathon

3:14,37 Std. lautet der neue Kreisrekord der Altersklasse W30, den sich Sandra Ricke vom TSV Korbach beim Frankfurt-Marathon mit dem 2. Platz bei der integrierten Hessenmeisterschaft gesichert hat.


Foto (Archiv)

Sandra Ricke ging das Rennen forsch an, nach der Hälfte lag sie auf Bestzeitkurs (1:33,04), war so schnell wie nie über Halbmarathon unterwegs. Am Ende verfehlte sie ihre persönlichen Bestzeit (3:13) nur um eine Minute.

Hier ihre Splits: Zeit 5 km 00:21:59 10 km 00:43:48 15 km 01:05:42 20 km 01:28:01 Halb 01:33:04 25 km 01:51:33 30 km 02:14:49 35 km 02:39:30 40 km 03:04:29 

Sandra Rickes Gesamtergebnis in Zahlen:

Gesamt Platz (M/W) 11 Platz (AK) 2 Platz (Gesamt) 106 

Zielzeit (Netto) 03:14:37 Zielzeit (Brutto) 03:16:34

Ein Erlebnisbericht von Sandra Ricke wird sicher folgen.

"Aldi" Will war zwar gemeldet, für ihn wurde jedoch kein Ergebnis ausgeworfen. 

24.10.2009

5 Titel bei den nordhessischen Berglaufmeisterschaften

Die Läufer des TSV Korbach waren bei den von der LAG Wesertal gut organisierten nordhessischen Berglaufmeisterschaften in Veckerhagen überaus erfolgreich. 5 Titel brachten die Korbacher mit nach Hause. 

Die Streckenführung musste wegen Baumfällarbeiten kurzfristig verändert werden. Das machte es den Läufern nicht gerade leichter, mussten sie sich nun 6,2 statt 5 km den Berg hinauf quälen. Immerhin fiel das supersteile Stück des traditionellen Bergmannpfades mit Single-Trail heraus.


Warmlaufen am Steilstück (15 %)

Der bärenstarke Cross-Spezialist Hubertus Henning war beim Berglauf in seinem Element. Die "Bergziege" hüfte die Hänge hinauf und gewann seine Alterklasse M55 souverän, beinahe kam er noch an die absolut schnellsten Korbacher Herbert Wilke und Joachim Peters heran, die die Plätze 2 und 3 in ihrer AK M45 einnahmen.

Als nächster überquerte Mittelstreckler Uli Schalk die Ziellinie, der überlegen M50-Meister wurde. Zusammen mit Dirk Wenner und Hubertus Henning wurde auch noch der M50-Mannschaftstitel vereinnahmt.

Leichter als in den stark besetzten Männerklassen hatten es Irmgard Runte (W50) und Theo Schultze (M70). Sie holten konkurrenzlos die Nordhessentitel in ihren Altersklassen. Irmgard Runte findet nach ihrem Comeback immer besser zurück ins Geschehen. Aus Waldecker Sicht holte Gerd Peters noch eine gute Platzierung für den TSV Twiste.


Korbachs Bergziegen (Fotos: J. Peters)

Ergebnisse

17.10.2009

Klassensieg für Wiegand und Kiel

Auszug aus HNA-Bericht

"...Großartige Erfolge der Waldeck-Frankenberger Langstreckler: Bärbel Kiel (TSV Korbach) feiert als W 45-Siegerin ein gelungenes Comeback...

...Nach mehrmonatiger Wettkampfpause feierte Bärbel Kiel (TSV Korbach) in Bad Hersfeld ein gelungenes Comeback. Als gelernte Mittelstrecklerin ging sie erstmals über die Halbmarathondistanz von 21,1 km. Nach ansprechenden 1:36:10 Stunden lief sie in der Gesamtwertung als Siebte durchs Ziel und hatte sich damit überlegen den Sieg ihrer Altersklasse W 45 gesichert..."

Anmerkung: Es war Kreisrekord (s. auch Topnews vom 11.10.2009).

HNA-Bericht in voller Länge

15.10.2009

15.148 m

Auch Joachim Peters versuchte sich im wieder in die Mode kommenden Stundenlauf. Nach 15148 Metern war für ihn Schluss.

mehr

Ergebnisse

Helmut Heine der Beste über eine Stunde

Den absoluten Kreisrekord im Stundenlauf hält seit 23 Jahren Helmut Heine, damals noch für die LG Conti Waldeck startend. In Hofgeismar schaffte Heine 17.145 Meter, da kam selbst Wilhelm Hofmann kürzlich nicht heran (16.825 Meter).

Kreisrekorde

Aktuelle Kreisbestenliste

Ehrungsliste

11.10.2009

Das Comeback des Jahres

Sensation: Bärbel Kiel läuft Kreisrekord im Halbmarathon

Mit Superlativen soll man ja sparsam umgehen. Aber was Bärbel Kiel abgeliefert hat, ist schon sensationell. Vor Wochen unterhielten wir uns mit Tim-Henning Förster auf dem "Pauli" über seine Marathonvorbereitungen, -läufe und -erlebnisse. Bärbel Kiel sagte damals mehr fragend: "Muss ich etwa auch noch mal Marathon laufen?" 

Ich wusste, dass Irmgard Runte über 10 Km beim Hersfelder Lollslauf gemeldet war, von Bärbel Kiel war nichts bekannt. Jetzt blätterte ich in den Ergebnislisten und konnte meinen Augen kaum trauen. Bärbel Kiel gewinnt die W45 beim Bad Hersfelder Lollslauf über 21,1 km und läuft auch noch einen neuen Kreisrekord. Die alte Marke von Irmgard Runte unterbietet sie auf die Sekunde um glatte 3 Minuten auf nun 1:36,10 Std.


Bärbel Kiel

Sind da nach ihren schweren Monaten tatsächlich Marathonambitionen gereift? Man wusste zwar, dass sie wieder läuft, aber der Umfang blieb im Dunkeln. Nur sporadisch drehte sie sonntags mit den TSV-Männern im Wipperberg ihre Runden. Mit einem Paukenschlag hat Bärbel Kiel jedenfalls nun den Weg zurück in die Szene gefunden und feiert damit das Comeback des Jahres.

Auch Irmgard Runte erfolgreich zurück

Auch Irmgard Runte feiert nach langer Wettkampfabstinenz ein erfolgreiches Comeback. Nach 49:37 Min. wird sie über 10 km 3. in der W50.

Ergebnis Halbmarathon

Ergebnis 10 km

Bad Hersfelder Lollslauf - Homepage

09.10.2009

Hessen gewinnt Ländervergleichskampf

"...Bei optimalen Wettkampfbedingungen gab es viele hervorragende Einzelleistungen und packende Zweikämpfe. Schließlich setzten sich die Wettkämpfer aus Hessen mit dem Gesamtsieg durch. Es wurden die besten 8 Einzel- bzw. Staffelergebnisse in die Wertung einbezogen; der Erste bekam 9 Punkte, der Zweite 7 Punkte usw..."

Ausführlicher Bericht

05.10.2009

"1:22,1 - Hogrebe läuft Rekord"

"Korbacher Stadtmeisterschaften auf der Finnenbahn: Sechster Titel für Uli Schalk"

HNA-Bericht

"Hervorragende Leistungen prägten die 10. offenen Korbacher Stadtmeisterschaften auf der Finnenbahn in Korbach. Frederike Hogrebe (LG Diemelsee) lief einen neuen Streckenrekord, Uli Schalk (TSV Korbach) holte sich mit einem souveränen Sieg zum sechsten Male den Titel.

Seit Jahren erfreuen sich die offenen Korbacher Stadtmeisterschaften auf der gelenkschonenden Finnenbahn (Sägespänebahn) im Waldecker Berg großer Beliebtheit.

70 Läufer am Start

Rund 70 Läuferinnen und Läufer wurden von den Startern Karl-Heinz Pschera und Heinz Jandik auf die rund 500 Meter lange Runde geschickt. Da auf der schmalen Laufbahn einzeln gelaufen werden musste, standen die Gesamt- und die jeweiligen Klassensieger erst nach Beendigung der Veranstaltung fest. Interessant war dabei, dass bei jedem älteren und jüngeren Starter Altersklassenabschläge in die Gesamtzeit eingerechnet wurden. Diese Maßnahme steigerte vor allem die Siegeschancen der jüngeren und älteren Aktiven erheblich. Um den Nachwuchs zusätzlich zu animieren, wurde auch ein separater Jugendmeister ermittelt.

Erstmals in Korbach am Start war Fredrike Hogrebe von der LG Diemelsee, die in diesem Jahr nach Carolin Schäfer (Friedrichstein/LG Eintracht Frankfurt) wohl erfolgreichste Waldeck-Frankenberger Leichtathletin. Die fünfte der deutschen Jugendmeisterschaften von Rhede war nach glänzenden 1:22,1 Minuten im Ziel und wurde mit neuem Streckenrekord als Stadtmeisterin gekürt.

Ein starkes Rennen lief auch die 14-jährige Sophie Schäfer (SV Fürstenberg). Sie war nach 1:30,1 Minuten im Ziel und kam durch den Altersklassenabschlag dicht an Fredrike Hogrebe heran. In glänzender Form präsentierte sich auch wieder die 53-jährige Heidrun Leithäuser (TSV Korbach). Nach einigen Jahren Wettkampfpause war die Dritte des 400-Meter-Finales bei den Deutschen Meisterschaften 1979 in Stuttgart im Sommer wieder ins Training eingestiegen. Für sie zeigten die Uhren 1:46,8 Minuten an.

Spannendes Finale

Besonders spannend die Entscheidung bei den 17-jährigen B-Jugendlichen. Lukas Liedtke (TSV Korbach), vor Wochenfrist absolvierte er in Baunatal noch erfolgreich einen Zehnkampf, am Freitag lief er die 500-Meter- Runde in 1:20,3 Minuten und siegte knapp vor seinem Vereinskameraden Till-Moritz Leithäuser (1:20,8).

Bei den Männern feierte der 53-jährige Uli Schalk in 1:23,3 Minuten seinen insgesamt sechsten Sieg.

Mit 71 noch dabei

Ältester Starter war mit 71 Jahren der frisch gekürte Hessische Berglaufmeister Theo Schultze (TSV Korbach). Die beiden dreijährigen Hermann Schweizer und Benjamin Emde waren die jüngsten Läufer."

HNA-Bericht im Original mit Bildern

04.10.2009

10. Korbacher Finnenbahnmeisterschaften

Ergebnisse

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Oktoberwochenlauf in Warburg

von Sandra Ricke

"Während sich die Waldeck-Frankenberger Laufszene in Marienhagen tummelte, habe ich einen Ausflug nach Warburg gemacht, um dort über 10 Kilometer beim Oktoberwochenlauf zu starten. Leider fielen ja beide Laufveranstaltungen auf den gleichen Termin. Da ich im letzten Jahr auch schon in Warburg war, habe ich mich hierfür entschieden, um über den Zeitvergleich einen kleinen Hinweis auf meinen aktuellen "Fitnesslevel" zu haben.

Erfreulich war, dass es dieses Mal ein im Vergleich zum Vorjahr starkes Starterfeld gab: Immerhin 72 Läuferinnen und Läufer. Im letzten Jahr waren es noch deutlich weniger. Geblieben ist die Strecke, und geblieben ist auch mein Gefallen an dieser Strecke: Sportplatzrunde, über eine Brücke in Warburgs Altstadt, und dann geht es mehrere Kilometer an der Diemel entlang, über einen Trimmpfad, dann wieder an der Diemel entlang zurück zum Zieleinlauf auf dem Sportplatz. Größtenteils eine flache Strecke, auf der man einfach mal ausprobieren kann, "was so geht". Gebremst wird man nur zuweilen vom Wind sowie auf dem Trimmpfad, der mit seinem welligen Profil eine Abwechselung bei der ansonsten eher flachen Strecke darstellt.

Bis zum sechsten Kilometer konnte ich eine Kilometerzeit von unter vier Minuten halten und büßte dann auf dem Trimmpfad ein wenig Kraft und Zeit ein. Egal - meine Vorjahreszeit konnte ich um ca. 1 1/2 Minuten auf 40:21 Minuten verbessern und mit einem Vorsprung von knapp fünf Minuten den Gesamtsieg, honoriert mit Sekt und Pokal, einlaufen. Auch mein Freund zeigte sich mit einer Zeit von 44:07 Minuten, und somit ca. zwei Minuten besser als im Vorjahr, sehr zufrieden. In seiner Altersklasse bedeutete dies den undankbaren vierten Platz, aber ich denke, wir haben beide den Fitnesstest bestanden und können nun mit dem erlaufenen Sekt anstoßen!"

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Laufcuplauf in Marienhagen

Wilke, Peters, Heide bestimmen aus Korbacher Sicht die Szene.

mehr bei: Joachim Peters

02/03.10.2009

10. Korbacher Finnenbahnmeisterschaften

Hogrebe, Liedtke, Leithäuser und Schalk Jubiläumssieger

Zum 10. Mal wurden die Korbacher Stadtmeisterschaften auf der Finnenbahn ausgetragen. In Deutschland wohl einmalig in dieser Art, so schrieb einmal die Fachzeitschrift "Spiridon", werden die Läuferinnen und Läufer als Einzelstarter auf die knapp 500 Meter lange Runde im Waldecker Berg geschickt. 

Die Sieger werden erst nach Umrechnung mittels eines Altersklassenbonus ermittelt, was die Spannung zusätzlich erhöht. Zudem wird auf eine Startgeld verzichtet, in diesem Jahr kommen die freiwilligen Spenden der Korbacher Leichtathletikabteilung zugute. Knapp 70 Läufer trauten sich beim Jubiläum auf die Strecke, damit erreichten die Korbacher um Chef-Organisator Manfred Hamel in etwa das Niveau der Vorjahre.

Bei der Jubiläumsveranstaltung lagen im Jugendbereich (bis 18 Jahre) Frederike Hogrebe und Lukas Liedtke vorn. Beide liefen absolut und auch nach Umrechnung die schnellsten Zeiten. Für die 18-jährige Frederike Hogrebe von der LG Diemelsee wurden 1:22 Min. gestoppt. Damit holte sie sich nicht nur den Sieg, sondern toppte auch den Streckenrekord im Damenbereich um 2 Sekunden. Der 17-jährige Lokalmatador Lukas Liedtke vom TSV Korbach siegte hauchdünn. Seine absolute Siegerzeit betrug 1:20,3 Min.

In den höheren Altersklassen (ab 19 Jahre) sorgte der Jahrgang 1956 für Furore. Die 53-jährigen Heidrun Leithäuser und Uli Schalk holten sich mit 1:46,8 Min. und 1:23,3 Min. souverän die Stadtmeisterschaft. Für Heidrun Leithäuser war es der zweite Titel hintereinander, sie verbesserte sich sogar gegenüber dem Vorjahr um 3 Sekunden. Schalk zog dank seiner 6. Meisterschaft nun mit der Seriensiegerin im Frauenbereich, Bärbel Kiel, gleich. Beide sind damit die erfolgreichsten Titelsammler in der 10-jährigen Geschichte der Meisterschaften auf der Finnenbahn.


 Stadtmeister 2009 v.l.: Schalk, Leithäuser, Liedtke (Foto: Jürgen Schmidt)

 Heinz Jandik schoss den Vogel ab - Ganzkörperkompression

Was wäre die Szene ohne Heinz Jandik. Der Korbacher Seniorenbeauftragte schoss wieder mal den Vogel ab. "Mir ist das heute hier zu kalt und ungemütlich," äußerte er zu Beginn der Veranstaltung und ließ seine Laufkleidung zu Hause. Bei 9 Grad und leichtem Nieselregen waren seine Gedankengänge angesichts der empfindlichen Muskeln eines 60-Jährigen nachvollziehbar. Im Laufe des Nachmittags stieg aber sein Wettkampffieber ins Unermessliche, Abkühlung musste her. So zog JJ (Jeans-Jandik) kurz vor Ende der Veranstaltung schließlich kurzentschlossen Jacke und Hemd aus, ging in Jeans und Unterhemd ohne Aufwärmprogramm auf die Reise.


JJ - Jeans-Jandik kurz vorm Ziel (Foto: Schalk)

Nach 1:39 lief JJ völlig fertig ins Ziel. Er erholte ich jedoch schnell, schließlich hatte er dank hautenger Hose und Hemd Ganzkörperkompression. Sein Statement nach Zieleinlauf: "Bitte rechnet mir einen Jeans-Bonus ein." Das war gar nicht nötig. Seine Zeit reichte unangefochten für Platz 2.

Gesamtergebnisse und offizielle Zeiten folgen.

01.10.2009

Heimische Oldies vorn

Leichtathletik-Senioren aus dem Kreis zum Sieg mit Hessenteam im Verbändekampf

Auszug aus HNA-Bericht

"Mit 526 Punkten gewannen die über 50-jährigen hessischen Leichtathletik-Senioren in Mühlhausen den Verbändekampf vor Württemberg (490), Bayern (482) und Gastgeber Thüringen (118) Punkte. Acht Waldeck-Frankenberger Oldies waren im Einsatz und trugen durch großartige Leistungen zum Erfolg der Hessen bei....

In der Altersklasse M 60/65 lief der Korbacher Heinz Jandik über 800 m als Dritter in hervorragenden 2:31,17 Minuten eine neue Jahresbestzeit.

Zum Einlaufen nutzte der 68-jährige Heinrich Kuhaupt (LC Bad Arolsen) einen 200-m- Einsatz. 32:47 Sekunden brachten ihn auf Rang sieben. Beim 5000-m-Lauf fühlte sich der Langstreckenläufer doch deutlich wohler und verdeutlichte dies als Fünfter mit einer neuen Jahresbestzeit von starken 20:43,43 Minuten.

Auch der deutsche Mannschafts-Marathonmeister von 1973, Karl-Heinz Pschera (TSV Korbach), war über 5000 m am Start und belegte in 21:25,64 Rang sechs...

Bei den Frauen wurde Heidrun Leithäuser vom TSV Korbach als einzige Waldeck- Frankenbergerin in die Auswahl berufen. Die Dritte der deutschen 400-m-Meisterschaften der Frauen von Stuttgart 1979 lief über 100 m in 15,38 Sekunden auf Rang sechs und über 200 m in 32,06 auf Rang sieben. Über 4 x 100 m lief Heidrun Leithäuser in 58,35 Sekunden auf den Goldplatz."

Anmerkung: Heinz Jandik wurde in der olympischen Staffel nicht eingesetzt. Die Ergebnisliste ist dahingehend fehlerhaft.

Original-Bericht

29.09.2009

"Gold für heimische Fünfkämpfer"

Auszug aus WLZ-Bericht

"...Nach ihren vier Medaillen bei den Senioren-Weltmeisterschaften im finnischen Lahti blieb die 39-jährige Tatjana Schilling (TSV Korbach) auch in Nieder-Olm in der Erfolgsspur. Als Dritte der Senioren-WM im Siebenkampf wurde auch sie ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann mit 2937 Punkten. Allerdings musste sie für diesen Erfolg hart kämpfen, am Ende betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierte Birgit Riedel (TSV Zeulenroda) nur 49 Zähler... 

...Den Waldeck-Frankenberger Erfolg komplettierten schließlich die beiden W 40-Starterinnen Marion Tenbusch und Silke Kaiser-Böhmecke. Sie hatten für die Mannschaftswertung in der W 35 gemeldet. Eine taktische Maßnahme, die am Ende belohnt wurde. Mit 7005 Punkten wurde das Korbacher Trio Süddeutscher- und Hessischer Fünfkampfmeister. Aber auch in der Einzelwertung konnten die beiden W 40 Athletinnen mit Rang sechs (2060 Punkte) und sieben (2008) zufrieden sein. 

Einzelergebnisse Fünfkampf W 35: 1. Tatjana Schilling, 100 m: 14,01, Weit: 4,72 , Kugel: 8,99, Hoch: 1,54, 800 m: 2:44,22, 6. Marion Tenbusch: 15,17, 4,21, 6,30, 1,39, 3:06,42, 7. Silke Kaiser-Böhmecke:14,80, 3,99, 8,77, 1,24, 3:11,39."

WLZ-Bericht mit Bild

28.09.2009

Nordhessische Jahresbestenliste aller Altersklassen

Stand: 14.09.2009

Nordhessen top 

Leichtathletik-Senioren überzeugen beim Verbände-Vergleich

Auszug aus HNA-Bericht (Kassel)

"Mit einem Dutzend Medaillenrängen zählten die nordhessischen Leichtathletik-Senioren zu den tragenden Säulen beim Sieg der Landesauswahl mit 526 Punkten beim Verbände-Vergleich Ü 50 gegen Württemberg (490), Bayern (482) und Thüringen (118) in Mühlhausen...

...Über 800 Meter der M 60 überraschte Heinz Jandik (TSV Korbach) als Dritter in 2:31,17 Minuten vor Helmut Schulhauser (PSV Grün-Weiß Kassel, 2:32,93)...

...Heidrun Leithäuser (TSV Korbach) war die Startläuferin beim Sieg der 4x100-m-Staffel in 58,35 Sekunden vor Bayern (58,70 s) und Württemberg (59,23 s)..."

HNA-Bericht

Nachgereicht: Heidrun Leithäuser (W50) lief in 32,06 Sek. einen Kreisrekord über 200 Meter.

Alle Ergebnisse

26.09.2009

Korbacher Finnenbahnlauf feiert Jubiläum

Zum 10. Mal werden die Korbacher Meister auf der Finnenbahn gesucht. Am 02.10.2009 ist es wieder soweit. Auch Außenstehende können teilnehmen. Die Sieger werden nach Umrechnung mittels Altersfaktor ermittelt.

Die ersten Stadtmeister im Jahre 2000 wurden Jennifer Kiel und Uli Schalk.


1. Sieger: Jennifer Kiel (rechts) und Uli Schalk

Die meisten Siege errang bei den Damen die Mutter von Jennifer, Bärbel Kiel. Bärbel wurde schon 6x Korbacher Stadtmeisterin auf der Finnenbahn. Erfolgreichster Mann war bisher Uli Schalk, er holte sich bereits 5x den Titel.

Hier alle Stadtmeister

24.09.2009

Heiligenrode: Wilhelm Hofmann verpasste Rekord

Beim letzten Lauf der Heiligenröder Bahnlaufserie über 10000 Meter wollte es Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach noch mal wissen. Ohne Zweifel befindet er sich in der Form seines Lebens, das wurde mehrfach angesprochen. Den Kreisrekord in der M45 von Rolf Heinemann aus dem Jahre 1991 (33:59,4 Min.) verpasste Hofmann allerdings um gut 11 Sekunden. 

Trotzdem lief er mit 34:10, 83 Min. eine hochkarätige Zeit und gewann seine Altersklasse souverän. Es war ein langes hartes Wettkampfjahr, das viel Kraft und Substanz gekostet hat. Jetzt gilt es mit den Kräften zu haushalten, zu regenerieren und den körperlichen Schwachstellen wie Knie und Achillessehne im anstehenden Urlaub Ruhe zu gönnen.

Herbert Wilke drehte auf

Auch Herbert Wilke drehte in seinem letzten M45-Jahr weiter auf. Er wurde 2. mit guten 36:13,03 Min. Erst vor einer Woche lieferte er an gleicher Stelle eine starke Zeit von 17:22,96 Min. über 5000 Meter ab und gewann seine AK.

Ergebnis 10000 Meter

Ergebnis 5000 Meter

23.09.2009

Hessen gewinnt Senioren-Länderkampf in Mühlhausen/Thüringen

Ergebnis

Eine Einzel-Ergebnisliste liegt derzeit noch nicht vor!

20.09.2009

Seniorenländervergleich in Mühlhausen/Thüringen

Einsatz, Freude, Leid, Frust

Beim Ländervergleich zwischen Bayern - Württemberg - Thüringen - Hessen in  den Altersklassen M/W50 und älter waren auch einige Waldeck-Frankenberger im Einsatz. 

Bei fast hochsommerlichen Bedingungen gab es gleich am Anfang eine organisatorische Panne, das Zeitmessteam kam zu spät, war anschließend auch nicht in der Lage, die Anlage ordentlich zu installieren, so dass die Laufwettbewerbe erst nach über 1 Stunde Verspätung beginnen konnten. Zudem stellte man zwischendurch auf Handstoppung um.

Die meisten Einsätze im Laufbereich hatte Heidrun Leithäuser vom TSV Korbach, die über 100 Meter (15,38 Sek.), über 200 Meter (32,06) und in der 4x100-Meter-Staffel ran musste. In der Staffel belegte Heidrun Platz 1.

Die größte Freude hatten Heinz Jandik, der in geborgten Spikes eine neue Saisonbestleistung über 800 Meter in 2:31,17 Min. aufstellte und Heinrich Kuhaupt (LC Bad Arolsen), der aus dem Auto stieg und sich mal soeben in kalter Hose einen 200-Meter-Kreisrekord abholte.

Das größte Leid mussten die 5000-Meter-Läufer ertragen, die bei der Hitze schwer zu kämpfen hatten. Heinrich Kuhaupt und Karl-Heinz Pschera (TSV Korbach) gingen das Rennen mit einer 90er-Runde zu schnell an, quälten sich am Ende nach etwa 20:45 und 21:25 Min. ins Ziel. Manfred Zoske (LC Bad Arolsen) folgte in einer 22er-Zeit.

Den größten Frust hatte ich, nach meinen Knie- und Muskelbeschwerden kam ein Einsatz noch zu früh, ich musste nach dem Aufwärmen passen. 

Grund zur Freude hatte ich trotzdem. Einige Freunde aus benachbarten Vereinen waren schon ganz kribbelig, weil sie fast 2 Wochen wegen meines Urlaubs nichts auf meiner Homepage zu lesen hatten. Gereon Bode aus Baunatal: "Ich hab schon gedacht, entweder ist er krank oder in Urlaub." Lob auch von Heinreich Kuhaupt: "Ohne deine täglichen Berichte werde ich ganz unruhig."


v.l.:Jandik, Schalk, Martin, Zoske, Pschera, Kuhaupt, Leithäuser (Foto: Kuhaupt)

Offizielle Ergebnisse folgen.

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Wilhelm Hofmanns Kreisrekordjagd auch über 1000 Meter

Lange hat sich Wilhelm Hofmann an meinem Kreisrekord über 1000 Meter in der M45 (2:50) die Zähne ausgebissen. 

Jetzt hat er ihn endlich beim Abendsportfest in Wiesbaden auf 2:47,55 Min. gedrückt. Gratulation. Ich selbst habe dem Langstreckler einen Abstecher auf die für ihn fast zu kurze Mittelstrecke empfohlen. Wenn nicht jetzt, wann dann. Wilhelm Hofmann befindet sich in der Form seines Lebens, da war ein Angriff auf den 1000er-Rekord eine logische Konsequenz.

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Hessische Berglaufmeisterschaften in Kassel

Die TSV-Korbacher Herbert Wilke und Joachim Peters belegten in der M45 die Plätze 5 und 6 in 28:29 und 29:26 Min.

mehr bei: Joachim Peters

Ergebnisse

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29. Burgwaldlauf des TSV Ernsthausen 

Ergebnisse

19.09.2009

Halbmarathon auf Norderney - oder: vom Winde verweht

von Sandra Ricke

"Nachdem mein Freund mich schon zu diversen Laufveranstaltungen begleitet hatte, und wir auch schon mal zusammen über 10 Kilometer gestartet waren, meinte er im vergangenen Jahr, ich sei reif für die Insel, und so lag ein Startticket für den Halbmarathon auf Norderney unter dem Weihnachtsbaum. Da ich sowohl die Nordsee als bekanntlich auch das Laufen liebe, ist dies so ziemlich DAS optimale Geschenk für mich! Und als Krönung wollte er auf Norderney sein Halbmarathon-Debüt abliefern.

Am vergangenen Sonntag fand nun im Rahmen des 9. Norderneyer Marathons auch der Wettkampf über die halbe Distanz statt. Angeboten wurden zudem Walking- und Staffel-Wettbewerbe. Schon am Vortag konnten wir Teile der Strecke mit den Rädern abfahren und uns bereits ausmalen, wie diese Abschnitte wohl zu laufen seien. Hier machte sich bereits Respekt vor dem Wind, den wir erwarteten, breit.

Pünktlich um 11:20 Uhr wurde dann am 13. September der Halbmarathon am Kurplatz auf Norderney gestartet. Tolle Stimmung am Start mit Laola-Welle! Und schon gings los... über 190 Läufer begaben sich auf den 21 Kilometer langen Inselrundweg. Nach ca. 800 Metern konnte ich die Vorjahressiegerin überholen und weit hinter mir lassen. Von da an lief ich ungefährdet meinem späteren Sieg entgegen.

Lange Passagen über den Deich, wellige Dünenlandschaft, am Leuchtturm vorbei, die Strandpromenade entlang, und nach ca. 20 Kilometern wieder in die Innenstadt hinein, wo das Publikum begeistert anfeuerte. Landschaftlich eine herrliche, abwechselungsreiche Strecke, die das Herz eines jeden Nordseefans höher schlagen lässt. Und wie erwartet war auch der Wind ein ständiger Begleiter auf der Strecke, gefühlt natürlich immer von vorn oder von der Seite, manches Mal auch mit Sand "im Gepäck". Ich hatte mich darauf eingestellt, heftigst gegen den Wind ankämpfen zu müssen, doch er schien mich eher zu unterstützen, obwohl er von vorn kam. Ich lief selten so locker und ohne Ermüdungserscheinungen. Eher im Gegenteil - auf den Streckenabschnitten, bei denen der Wind am stärksten war, hatte ich scheinbar wachsende Kräfte, die es mir ermöglichten, in diesen unmöglichen Situationen aufzuholen, ein paar Plätze gut zu machen und auch später zu halten.

So erreichte ich das Ziel nach 1:31:30 Stunden als erste Frau, mit einem knapp 7 1/2-minütigen Vorsprung auf die Zweitplatzierte, und insgesamt einem 10. Platz im Gesamteinlauf. Mein Freund absolvierte seinen ersten Halbmarathon in einer Zeit von 1:40:22 Stunden und belegte damit den 4. Platz seiner stark besetzten Altersklasse M30. Da bin ich doch sehr stolz auf ihn!

Ein Kreisrekord ist es leider nicht geworden, da die Strecke nicht amtlich vermessen war, aber der Spaß blieb auf alle Fälle nicht auf der Strecke, und so muss ich wohl noch ein weiteres Mal an den Halbmarathon-Start, um dieses Ziel zu erreichen."

18.09.2009

Korbacher Mittelstreckenabend

Bei windstillen, aber für die Mittelstrecke etwas zu kühlen Bedingungen ließen es die Athleten zum Saisonausklang noch mal krachen. Joachim Peters lief erstmals in seiner Karriere unter 3 Minuten. 2:59,88 hat er nun stehen. 

Mal wieder Bahnfeeling sammelten Dirk Wenner (3:29) und Karl-Heinz Pschera (3:31) über 1000 Meter. 

Heinz Jandik hat sich in der M60 auf 2:32 über 800 Meter eingependelt.

Alle Ergebnisse

17.09.2009

Wettkampfgeschehen kurz gefasst

Wie zu hören und zu lesen war, waren die Korbacher Läuferinnen und Läufer gut drauf in den letzen Wochen. Allen voran Wilhelm Hofmann, der weiter Kreisrekorde in seiner AK M45 sammelt. Über 3000 Meter hat er erneut zugeschlagen: 9:22,80 Min.

Stundenlauf

Aber das war noch nicht alles. Wilhelm Hofmann "kann" auch Kreisrekord über eine Stunde. Hier sein Bericht: "

"Auf Anregung von einem M 45`er Lauffreund vom LC Mengerskirchen habe ich am 17.09. das erste Mal an einem Stundenlauf teilgenommen. Ich habe mich gerne dazu überreden lassen, weil ich in den letzten Wochen fast ausschließlich auf der Mittelstrecke zuhause war und wieder mal was Längeres machen wollte. Weil ich in der kommenden Woche die 10.000 m in Heiligenrode laufen möchte, dachte ich mir, dass diese Ausdauereinheit in Mengerskirchen ganz gut ins Programm passt, obwohl mir die Beine von dem gestrigen 1000-m-Lauf noch etwas schwer waren. Es sollte ja eigentlich nur ein schneller Trainingslauf werden.

Der Startschuss fiel um 18.15 Uhr, 37 Läufer waren am Start. Das große Feld zog sich sofort auseinander, man musste wegen den zahlreichen Überrundungen ständig auf der 2. Bahn laufen, sodass insgesamt viele Meter mehr gelaufen wurden.

Aber es war ja keine Meisterschaft, sondern es sollte Spaß machen und ich bin ohne Erwartungen an den Start gegangen. Weil es aber so gut lief, wurde dann aus dem Trainingslauf doch ein Wettkampf (leider direkt vom Start weg im Alleingang). Aber ohne den Wettkampfcharakter wäre ich wohl nie über 42 Runden im 3:30 bis 3:37 - Tempo gelaufen. Mit 16,825 km habe ich den Lauf mit großem Vorsprung gewonnen. Es hat Spaß gemacht und es kann gut sein, dass dies nicht mein letzter Stundelauf war. Siehe auch die tolle Internetseite: www.lc-mengerskirchen.de".


Wilhelm fliegt zu seinem 10. Kreisrekord (einschl. Mannschaft)

Wenn die Informationen stimmen, dann lief Sandra Ricke bei einem Halbmarathonlauf etwas über 1:30 Std, das wäre Kreisrekord, wenn es eine offiziell vermessene Strecke gewesen wäre.

Weiter Infos zu den letzten Wochen auch bei Joachim Peters.

03.09.2009

Heiligenrode - 1500 Meter

Hofmann gewinnt die AK M45

4:26,50 Min. brauchte Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach beim ersten Meeting der diesjährigen Bahnlaufserie in Heiligenrode, bis der Sieg in seiner Alterklasse M45 unter Dach und Fach war. Herbert Wilke lief als 4. nach 4:51,9 Min. ins Ziel. Ihre Bestzeiten blieben kurz vor Ende einer kräftezehrenden Saison unangetastet.

Ergebnisse

31.08.2009

Starker Herbert Wilke mit persönlicher Bestzeit

1:19,48 Std., das ist die neue tolle Bestzeit, die Herbert Wilke vom TSV Korbach bei den Hessischen Halbmarathonmeisterschaften erzielte. Er wurde damit 10. in der M45. 

Ergebnisse

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"Atemberaubende Blicke ins Fuldatal"

von Sandra Ricke

Um einen längeren Trainingslauf in schnellerem Tempo zu absolvieren, hatte ich mich dazu entschieden, den im Rahmen des Nordhessencups stattfindenden 19,2-Kilometer-Lauf in Körle (idyllisch gelegen kurz hinter Kassel im Schwalm-Eder-Kreis) zu laufen. Zusammen mit Holger Genuit aus Fürstenberg machte ich mich also gestern auf den Weg, um eine mir noch unbekannte Strecke unter die Füße zu nehmen.

Als ich mir kurz vor Abfahrt nach Körle das Höhenprofil im Internet angesehen habe, kamen mir dann doch noch Zweifel, ob ich Lust auf diese Anstrengung haben würde. Immerhin ging es direkt vom Start weg dauerhaft bergauf, bis man kurz vor KM 8 den höchsten Punkt der Strecke - ca. 208 Höhenmeter über dem Start- erreichte. Dann wieder lange bergab, und später noch mal 100 Höhenmeter Steigung. Aber die Neugier auf die Strecke hat gesiegt...

Vor Ort in Körle fiel uns erst mal die sehr professionelle Organisation der Laufveranstaltung auf. Hut ab! Alles Wichtige für den Läufer (Anmeldung, Duschen etc.) war sehr gut und übersichtlich beschildert, die Anmeldung und Zeitnahme erfolgte EDV-gestützt, so dass man direkt nach Zieleinlauf die Zeit und Platzierung am Bildschirm ablesen konnte, günstiges Startgeld von 3,50 Euro, und dann gab's noch ein Gratis-Foto vom Lauf (entweder ausgedruckt oder im Nachgang per Mail), sowie eine Tombola mit tollen, wertvollen Preisen (leider gingen wir hier leer aus).

Die Strecke war für mich eine der schönsten Volkslauf-Strecken, die ich bislang gelaufen bin. Wow! Sportplatzrunde, aus den Ort raus, und dann ging es bis ca. KM 16 auf einer großen Schleife durch den Wald (so dass uns auch der Regen, der zwischendurch einsetzte, nichts anhaben konnte). Die Steigung fühlte sich bei weitem nicht so schlimm an wie befürchtet; bei den langen Phasen bergab konnte man es dann einfach laufen lassen und musste nur aufpassen, auf dem teilweise unvorteilhaftem Untergrund (bemooster Teer, grobe Steine) nicht auszurutschen. Blicke nach rechts und links eröffneten zum Teil atemberaubende Blicke ins Fuldatal.

Was den Wettkampf an sich betrifft, da bin ich auch sehr zufrieden. Ich lief locker und konnte den Weg genießen, hatte den Rücken vom Start weg frei und gewann den Lauf in einer Zeit von 1:24:20 mit etwas mehr als 2 1/2 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Holger erreichte das Ziel 34 Sekunden nach mir und konnte sich über den zweiten Platz in seiner Altersklasse freuen.

Mein Resümee: Die doch recht weite Anreise für einen "08/15-Lauf" hat sich gelohnt, und... entspannter können 200 Höhenmeter nicht sein.

30.08.2009

Abendsportfest der LG Warstein-Rüthen

Joachim Peters lief beim Abendsportfest in Rüthen 3:01 über 1000 Meter.

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29.08.2009

Nordhessischen Langstreckenmeisterschaften in Gudensberg

Auszug aus HNA-Bericht

"...Wilhelm Hofmann (TSV Korbach), in diesem Jahr erfolgreichster Waldeck-Frankenberger Langstreckenläufer, lief in der M 45 über 5000m in 16:33,16 Minuten einen ungefährdeten Sieg nach Hause. Der Battenfelder Ingo Specht (LG Eder) steigerte sich in der M 40 als Titelverteidiger auf ansprechende 16:46:15 Minuten. In seinem Schlepptau erreichte der 24Jahre jüngere Alexander Mertens als Zweiter der Männerklasse eine neue Bestmarke von 16:47,90 Minuten.

Aber auch die Oldies konnten hervorragende Zeiten laufen. Heinrich Kuhaupt (LC Bad Arolsen) siegte in der M 65 als 68-Jähriger in 20:45,52 Minuten. Sein Vereinskamerad Manfred Zoske kam als Dritter nach 21:41,08 Minuten ins Ziel. Im strömenden Regen absolvierten die B-Jugendlichen ihren 3000 m Lauf. Torben Fisseler (Twiste) siegte souverän in 9:56,72 Minuten vor seinem Vereinskameraden Carsten Götte (10:10,45)...."

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26.08.2009

Wilhelm Hofmann sammelt weiter Titel

Bei den nordhessischen Langstreckenmeisterschaften in Gudensberg siegte Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach in der M45 über 5000 Meter unangefochten mit über einer Minute Vorsprung in 16:33,16 Minuten. 

Hofmann, der als einziger Korbacher Alterklassenläufer bei gewittrigen Wetterbedingungen am Start war, vereinnahmte damit einen weiteren Titel auf seiner Habenseite.

Ergebnisse

24.08.2009

Volkslauf Schmillinghausen

Ricke, Wilke, Peters

Die genannten TSV-Athletinnen und Athleten bestimmten die Szene beim Laufcup in Schmillinghausen. Richtig dominant zeigte sich Tim-Henning Förster über die Halbmarathondistanz. Sein Marathontraining in den letzten Wochen brachte ihm schon jetzt Hochform. 

Auszug aus HNA-Bericht

"Herbert Wilke und Sandra Ricke waren über die 10,5 km am schnellsten.

220 Läuferinnen und Läufer sammelten bei der 15. Auflage der Schmillinghäuser Breitensport-Veranstaltung Punkte für den Waldeck-Frankenberger Laufcup.

Bei recht schwüler Witterung machten sich die Läufer über 10,5 und 21,1 km gemeinsam auf die anspruchsvolle, schön im Wald gelegene Laufstrecke.

Der 34-jährige Tim-Henning Förster (LT Nordhorn) lief beim Halbmarathon allen davon in starken 1:18:55 Stunden. M 40-Läufer Peter Groß (TSV Odershausen) kam als Gesamtzweiter (1:24:36,80) vor den zeitgleichen Hans-Ludwig Engelmohr und Klaus Kirschner vom SV Dodenhausen(M 50/1:25:45,10) ins Ziel.

Favoritensiege prägten den Lauf der Männer über 10,5 km. Am schnellsten war der 49-jährige Herbert Wilke (TV Bergheim/39:13,90) vor Ralf Paulus (M 40/SV Dodenhausen)...

...Wieder einen Sieg mehr auf ihrer Liste verbuchte Sandra Ricke (TSV Korbach). Nach 44:57,60 hatte sie über drei Minuten Vorsprung auf Marianne Domes (W 55/SV Dodenhausen)...

...Auf den Plätzen folgten der 47jährige Joachim Peters (TSV Korbach), der B-Jugendliche Carsten Götte (TSV Twiste) und M 50-Sieger Karl Bamberger (TSV Frankenberg)."

HNA-Bericht

20.08.2009

Mittel- und Langstreckenabend des TuSpo Borken

Joachim Peters knapp unter 18 Minuten über 5000 Meter

Beim Mittel- und Langstreckenabend in Borken blieb Joachim Peters vom TSV Korbach unter 18 Minuten, nach genau 17:56,73 Min. kam er ins Ziel. Joachim gewann damit die Altersklasse M45.

Hubertus Henning (M55) lag auf Kurs 18:30 Min., musste aber leider wegen einer Muskelverletzung nach etwa 4000 Metern aufgeben. 

Ergebnisse

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Jandik stellt Kreisrekord auf 

Frust nach 1000-m-Lauf - Korbacher Oldie über 400 Meter schnell

"Großartige Erfolge der Waldecker Leichtathletik-Senioren bei einem Läuferabend in Lippstadt: Wilhelm Hofmann siegte dort über 1000 m in 2:52,96 Sekunden. Heinz Jandik läuft über 400 m einen neuen Waldecker M 60- Kreisrekord..."

HNA-Bericht

17.08.2009

"Manchmal ist eben wirklich der Weg das Ziel"

von Sandra Ricke

"Frei im Kopf und locker in den Beinen bin ich gestern aus dem Urlaub auf Rügen und auf der dänischen Insel Bornholm zurückgekehrt. Die Laufschuhe hatte ich dort natürlich auch im Gepäck, aber nicht, um ein "richtiges" Training zu absolvieren, sondern um auch mal laufend zu verschnaufen, einfach locker und leicht durch die Landschaft zu joggen und neue Gefilde zu erkunden. 

Und das hat sehr gut getan. Beim Traben am Strand oder auch zwischen den Dünen, mit Blick aufs Meer habe ich mal wieder gemerkt, was für ein gigantisches Geschenk es ist, längere Strecken ohne Probleme laufen zu können. Unterwegs tun sich da Einblicke in die fremde Umgebung auf, die man per Fahrrad vermutlich nicht hätte, weil man zu schnell ist, und die einem "normalen" Spaziergang zu viel Strecke abverlangen würden. Da merkt man, dass sich die fließende Bewegung einfach toll anfühlt, und wie herrlich es ist, einen gesunden Körper zu haben, der es einem eben gestattet zu laufen. Oft verlieren wir das aus dem Blickfeld, wenn wir auf der Jagd sind nach Platzierungen, neuen Bestzeiten und Titeln. Diese werden oft zum Hauptspielfeld, und wir vergessen oft, wie glücklich wir uns schätzen dürfen, dass wir den Sport überhaupt haben.

Vor diesem Hintergrund bin ich heute an der Aabach-Talsperre beim Halbmarathon gestartet. Dieses Mal nicht mit dem Ehrgeiz, zu gewinnen oder irgendeine Zeit zu toppen, sondern einfach "nur" um des Laufens Willen, um eine andere Strecke als üblich zu absolvieren und eben einfach aus Spaß. Ich bin locker gelaufen und habe nicht bis zum Anschlag gepowert. Gekämpft habe ich auch - aber nicht gegen Gegner oder die Uhr, sondern gegen die Sonne (und den inneren Schweinehund, der mir doch immer wieder sagen wollte, dass 10 Kilometer bei der Hitze eigentlich ausreichen, und es nicht mehr als das Doppelte sein muss....). 

Ich will nicht sagen, dass der Lauf körperlich ein Zuckerschlecken war. Nein, dank der Hitze war er schon anstrengend. Aber im Kopf war er entspannend. Es war mir egal, ob mich jemand überholt oder dass ich mit fortschreitendem Rennen langsamer wurde. Schön war einfach das Laufen an sich. Dass ich mit einer Zeit von 1:34:34 den Frauen-Gesamtsieg eingelaufen (und somit meinen Vorjahressieg wiederholt habe), habe ich auch erst bei der Siegerehrung erfahren. Natürlich war das ein schöner Erfolg - aber eben für mich nicht das Wichtigste an diesem Lauf. Manchmal ist eben wirklich der Weg das Ziel."

15.08.2009

Abendsportfest Lippstadt

Ergebnisse

14.08.2009

"Crazy-Heinz" - mit Frust und Biss zum Kreisrekord

Lippstadt war für die Korbacher Routiniers eine Reise wert. Beim Abendsportfest herrschten Bilderbuchbedingungen. Windstille, heiter bis wolkig, 21 Grad.

Die Korbacher Mittelstreckler nutzen die Topbedingungen allesamt und liefen Saisonbestzeiten über 1000 Meter. Einer tanzte aus der Reihe, "Crazy-Heinz".

Heinz Jandik war mit seinem Lauf völlig unzufrieden, "nur" 3:19,31 Min. standen am Ende zu Buche. Das wurmte und frustete ihn so sehr, dass er kurzerhand über 400 Meter nachmeldete. Etwa 25 Minuten nach seinem 1000-Meter-Ritt ging er an den Start. Wilhelm Hofmann und ich waren uns einig, das kann nur in die Hose gehen.

Aber weit gefehlt, Heinz belehrte uns eines besseren. Nach 32 Sek. flog er an der 200-Meter-Marke vorbei, zähnefletschend ging er auf die letzten 100 Meter und holte das schier Unmögliche aus sich heraus. Sein Kreisrekord in der M60 steht nun bei 66,40 Sek.


Augen zu und durch - mit Biss zum Rekord (Foto: J. Peters)

Hofmann, Peters und Schalk kratzen an den Schallmauern

Wilhelm Hofmann startete einen weiteren Versuch, meinen Kreisrekord in der M45 über 1000 Meter (2:50,1) anzugreifen. Er hatte allerdings Pech, dass er als Alleinunterhalter die Pace machen musste, weil kein gleichstarker Läufer im Feld war. So schlug letztlich sein erneuter Versuch fehl, nach 2:52,96 Min. durchquerte er die Lichtschranke. Wilhelm nach dem Lauf: "Die ersten 400 Meter waren zu schnell, die letzten zu langsam. Mir fehlt einfach das spezielle Mittelstreckentraining." Immerhin lief er Saisonbestzeit.

Mir dagegen ging es heute im Gegensatz zu den letzten Rennen richtig gut, hatte ich doch mit Joachim Peters einen idealen Schrittmacher. In 71 Sekunden gingen wir bei 400 durch, dann verschleppte Joachim ein wenig das Tempo. Kurz überlegte ich bei 750 Meter vorbei zu gehen. Zu lange, dann kam schon die Zielkurve, die mir auf der 2. Bahn die entscheidende Kraft kostete. Im Spurt hatte Joachim dann die Nase vorn. Für Joachim Peters sprang eine persönliche Bestzeit heraus, (3:00,17 Min.), ich verbesserte meine Saisonbestleistung erneut um 2 Sekunden auf 3:00,82 Min. 

Gerd Peters vom TSV Twiste fand nicht richtig in den Wettkampf und lief eine 3:11.


Glückliche Routiniers nach dem 1000er (Foto: Joachim Peters)

Alle fuhren am Ende mit dem Gefühl nach Hause, da geht noch mehr. Unter 3 und Kreisrekord sind drin. Das motiviert für die nächsten Rennen. Gudensberg kann kommen.

mehr: Joachim Peters

09.08.2009

23. Edersee - Abendlauf, Hemfurth

Herbert Wilke war für die 10000-Meter-HM in Ewersbach gemeldet, ohne die Gründe zu kennen zog er aber einen Start beim Laufcup vor. Hier gewann er seine AK M45 souverän in 38,29 Min (10 Km). 

Korbachs Neuzugang in spe, Tim-Henning Förster, befindet sich mitten im Marathontraining und kommt immer besser in Schwung. Förster wird Gesamtzweiter (38:23 Min.).

Ergebnisliste

WM Lahti: Schilling sammelt Silberlinge

Zum Abschluss der WM in Finnland holte sich Tatjana Schilling erneut eine Silbermedaille in der 4x400-Meter-Staffel. Nach 4:14,00 Min. kam die deutsche Staffel ins Ziel. 

Erfolgreicher konnte die WM für Tatjana kaum laufen. Herzlichen Glückwunsch von der Seniorenlaufgruppe des TSV Korbach.

Ergebnisse

09.08.2009

Feriensportfest Ewersbach

800 Meter

Henning: 2:23,68 
Jandik: 2:31,31
Schalk: 2:20,45

Die drei Korbacher gewannen souverän ihre Altersklassen.

Ergebnisse

08.08.2009

Wilhelm Hofmann Vizemeister über 10000 Meter

Wilhelm Hofmann (M45) vom TSV Korbach lief in 34:18,55 Min. auf Platz 2 bei den hessischen Meisterschaften in Ewersbach. 

Bei fast windstillen Bedingungen, bedecktem Himmel und Temperaturen um die 20 Grad lief Wilhelm Hofmann in einem starken Rennen mit ständigen Positionswechseln fast die gleiche Zeit wie bei der DM in Bremen.


Hofmann (hier an 4. Position) vor Thorsten Kramer

Hofmann konnte damit seine tolle Form der letzten Wochen konservieren, ließ starke Läufer wie Schüler und Nowak hinter sich, nur sein Dauerrivale Hakim Ouahioune (33:50) war an diesem Tag zu stark. Wilhelm Hofmann komplettierte damit seine Sammlung um eine weitere Medaille.

Ergebnisse

Henning, Jandik und Schalk mit Jahresbestzeiten über 800 Meter

Im Rahmenprogramm in Ewersbach glänzten auch die Korbacher Mittelstreckler. Hubertus Henning profitierte von der Tempoarbeit seines Vereinskameraden Uli Schalk, lief mit 2:23 Min. eine Sekunde am Kreisrekord von Heinz Jandik in der M55 vorbei. 

Der 60-jährige Jandik seinerseits verfehlte die magische 2:30er-Grenze nur um eine Sekunde. Ich konnte als Jüngster im Bunde auf der Zielgeraden allen davon sprinten und lief mit 2:20,45 Min. Saisonbestzeit. Gerd Peters lief knapp hinter Henning in 2:23 ein.

Offizielle Ergebnisse folgen.

07.08.2009

WM in Finnland: Tatjana Schilling versilbert Bronze 

Bei der Senioren-WM in Lahti gewann die Korbacherin Tatjana Schilling nach dem Gewinn von Bronze im Siebenkampf zwei weitere Silbermedaillen über 100mH (16,97 Sek.) und im Hochsprung (1,50 m).

So hochdekoriert trat aus Waldeck-Frankenberg jahrelang keine Athletin mehr in Erscheinung. Da sie auch in der Staffel eingesetzt werden soll, könnte weiteres  Edelmetall hinzukommen.

Ergebnisse

04.08.2009

Sportfest Uslar

Die offizielle Ergebnisliste ist online. Hubertus Henning lief wie berichtet Kreisrekord über 1000 Meter in der M55, die neue Marke steht jetzt bei 3:08,34 Min. Ich spulte die 1000 Meter in Saisonbestzeit ab: 3:02,48 Min.

Wilhelm Hofmann wurde über 3000 Meter Gesamtzweiter in 9:29,79 Min. Seine persönliche Bestzeit im Seniorenbereich verfehlte er nur um 4 Sekunden.

Ergebnisse

02.08.2009

Die Läufe im Niemandsland

Wilhelm Hofmann versuchte kürzlich in Wetzlar vergeblich, meinen Kreisrekord (2:50) in der M45 über 1000 Meter zu brechen. Hofmann: "Ich lief völlig allein, hatte niemanden in meinem Tempo."

Das ist kennzeichnend für die Läufe in letzter Zeit. Riesige Löcher tun sich in den Feldern auf, so auch gestern in Uslar. In den letzten Jahren waren immer einige Läufer auf einem Niveau dabei, man zog sich gegenseitig zu Topzeiten. 

Gestern in Uslar hab ich einen Fehler gemacht, hätte vielleicht besser in den ersten Lauf gehen sollen, auch wenn ich Letzter geworden wäre. Da hätte ich jedenfalls zwei Läufer knapp unter oder um die 3 Minuten dabei gehabt. So kam es im 2. Lauf wie es zuletzt immer war, ich machte die Pace im Niemandsland, verlor nach einer 71er-Runde die Zeit auf den zweiten 400. Ein Brüller von Heinrich Kuhaupt "Kopf nach vorn" und Anfeuerungen von Wilhelm Hofmann weckten mich aus meiner Lethargie, so dass ich im Endspurt selbst gegen den Wind noch die gute Zeit rausholen konnte.  

Hubertus Henning dagegen profitierte von meinem Lauf. Henning lief in meinem erweiterten Windschatten. Obwohl Henning die Lücke nie richtig schließen konnte und ich den Abstand von 15 Metern durch meinen Endspurt verdoppeln konnte, lief er in meinem Sog einen neuen Kreisrekord in der M55 (3:08). Hubertus: "Bei deinem Endspurt war ich chancenlos, in null Komma nix warst du weg, ich hatte keine Chance näher ran zu kommen." Das stimmt mich positiv für die nächsten Rennen, war es doch in letzter Zeit eher ein "Sterben" auf der Zielgeraden.

Auch Wilhelm Hofmann erging es in seinem 3000-Meter-Lauf nicht anders. Der Spitzenläufer war enteilt, Wilhelm machte den Alleinunterhalter auf Position 2. Sicher ist er mit seiner Zeit von knapp unter 9:30 Min. zufrieden (inoffiziell von Harald Theis gestoppt), nach seinen Vorleistungen in den letzten Wochen ist aber auch der Kreisrekord (9:23) in Reichweite, rein rechnerisch sind bei 16 Min. über 5000 Meter sogar 9:18 drin.

01.08.2009

Henning läuft Kreisrekord über 1000 Meter

Hubertus Henning vom TSV Korbach kommt immer besser in Schwung. Die weite Fahrt zum Sportfest in Uslar hat sich gelohnt, Henning läuft nach 3:08 Minuten über 1000 Meter ins Ziel und holt sich damit den Kreisrekord in der M55. Sein Vereinskamerad Heinz Jandik hatte bisher 3:10 Min. vorgelegt.

Bei besten Bedingungen, vom Gegenwind auf der Zielgeraden abgesehen, konnte auch ich meine Saisonbestzeit um 2 Sekunden auf nun 3:02,48 Min. verbessern. Die 3 Minuten sollten bald wieder drin sein, wenn die Rennen besser gestrickt sind.

Im abschließenden 3000-Meter-Lauf stellte Wilhelm Hofmann (M45) erneut seine derzeitige Bestform unter Beweis. Inoffiziell wurden 9:27 Min. gestoppt. Auch für Wilhelm ist sicher mehr drin. Leider hatte auch er das Pech, dass er wie ich sein Rennen allein im Niemandsland bestreiten musste.

Offizielle Ergebnisse folgen.

31.07.2009

Tatjana Schilling ist WM-Dritte 

Korbacherin steigert ihre Bestmarke um 443 Punkte

HNA-Bericht

30.07.2009

Tatjana Schillings größter Triumph

Bronze bei der WM im Siebenkampf

Kurz ist ihre Leichtathletik-Karriere, dafür umso erfolgreicher. Die frühere Fechterin und Fußballerin Tatjana Schilling ist mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Senioren-WM im finnischen Lahti in der Königsdisziplin Siebenkampf spätestens jetzt endgültig in der Leichtathletik-Gemeinde angekommen. Das Sommermärchen der inzwischen mehrfachen deutschen Meisterin und für den TSV Korbach startenden Lelbacherin Schilling erreicht damit seinen absoluten Höhepunkt. 4042 Bronze-Schilling(e) verbuchte Tatjana auf ihrem Punktekonto.

Aus läuferischer Sicht interessieren ihre 16,57 Sek. über 100mH, in einer fast identischen Zeit holte sich das Multitalent kürzlich den deutschen Meistertitel über diese Strecke. Mit 28,67 Sek. über die 200 Meter stellt Tatjana Schilling ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Auch im abschließenden 800-Meter-Lauf verbesserte sie in Lahti ihre Bestleistung erneut auf nun 2:40,38 Min.


Tatjana Schilling 
(hier bei der DM in St. Wendel - Foto: Kaiser-Böhmecke)

Nächste Woche könnte das Märchen um Schilling seine Fortsetzung finden, da geht sie in mehreren Einzelwettbewerben an den Start. Die starken deutschen Damen belegten in Finnland in der W35 die ersten drei Plätze.

Ergebnisse

26.07.2009

Sandra Ricke landet Start-Ziel-Sieg 

Korbachs Langstrecklerin Nr. 1 berichtet vom Brückenlauf in Bad Zwesten-Niederurff

"Es war ein sehr schöner, recht gut organisierter Lauf durch den Ort, durchs Feld sowie über steinige aber auch mal matschige Waldwege, sowie über verschiedene Brücken, daher ja auch der Name. Angeboten wurden Strecken über 6,6 und über 11,6 Kilometer (hier musste ein Großteil der 6,6er Strecke zweimal absolviert werden), die ich aufgrund der unterschiedlichen Profile, einer längeren Steigung (zwar nicht sehr steil, aber mit Gegenwind) sowie dem Zieleinlauf bergauf schon als mittelmäßig anspruchsvoll bezeichnen würde. 

In einer Zeit von 48:21 Min. lief ich einen klaren Start-Ziel-Sieg ein und konnte mich über die sehr originelle Siegprämie bestehend aus einer Getränkeflasche, Elektrolyt-Getränkepulver und.... 10 Hühnereiern freuen. Für meinen Elektrolyt- und Eiweißhaushalt ist also bestens gesorgt. Silke Voßhage aus Korbach gewann ihre Altersklasse W 40 in einer 59er Zeit."

20.07.2009

1. Dodenauer Volkslauf ein voller Erfolg

Das dolle Dorf feiert kräftig mit

Bilder

18.07.2009

Feriensportfest Wetzlar

Wilhelm Hofmanns 1. Versuch scheiterte

Angesichts der Topform Wilhelm Hofmanns hatte ich ihm den Tipp gegeben, meinen Kreisrekord über 1000 Meter, der bei 2:50 Min in der AK 45 steht, anzugreifen. Sein erster Versuch klappte nicht ganz. 2:53,03 Min. zeigte am Ende die elektronische Uhr. Man kann sicher sein, dass Wilhelm es drauf hat, bei besseren Bedingungen meinen Kreisrekord zu knacken.

Ergebnisse

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Heinz Jandik läuft Kreisrekord über 400 Meter

Niemand wagte sich bisher im HLV-Sportkreis Waldeck im Alter von 60 Jahren an die "mörderische" Strecke 400 Meter heran. Heinz Jandik versuchte es gestern Abend beim Feriensportfest und setzte damit eine erste Duftmarke. 

Eine Zeit von 68,47 Sek. konnte Jandik als neuen Kreisrekord verbuchen. Da böige Winde auf der Zielgeraden den Läufern entgegen wehten, ist bei besseren Bedingungen sicher noch mehr drin.

Ich muss für mich eingestehen, dass ich die Unterdistanz 400 Meter im Wettkampf nicht mehr im Griff habe. Erneut viel zu schnell angegangen, begann das große Sterben auf den letzten 100 Metern. Indiskutable und grottenschlechte 65,02 Sekunden kamen dabei heraus. Das Ganze kann ich nur als hartes Training der Übersäuerung für die kommenden 800 oder 1000 Meter abbuchen, um überhaupt noch was Positives abzugewinnen.

Anderen erging es noch schlechter. Irina Gazda-Sagolla, mehrfache deutsche Meisterin, brach ihren Lauf nach 300 Metern wegen totaler Übersäuerung ab, ein Läufer meiner Altersklasse schaffte es noch bis 380 Meter, dann bekam er die Beine nicht mehr hoch und stürzte.

Ergebnisse

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Unser Heinz - oder: Mit 60 hat man noch Träume

Wer mit Heinz Jandik unterwegs ist, erlebt die unglaublichsten Dinge. Er ist lange Jahre im Geschäft, lässt sich aber immer wieder was Verrücktes einfallen. 

Der Starter in Borken ruft "Auf die Plätze", da geht unser Träumer in aller Seelenruhe auf die Wiese und zieht seine lange Trainingshose aus. Auf mein Zeichen brach der Starter kopfschüttelnd den Startvorgang ab, die anderen Läufer mussten ihre Startposition erst mal wieder verlassen. 

Ja, so ist er, unser Heinz. Immer für eine Geschichte gut. Aber alles halb so schlimm. Heinz, der Sänger, hat doch nur einen einen Schlager von Peggy March abgewandelt: Mit 60 hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume in den Himmel ... der Kreisrekorde.

16.07.2009

Joachim Peters läuft Bestzeit während seiner Schwarzwaldtour

Joachim schreibt im Gästebuch seiner Homepage: "Das heutige Rothaus-Meeting im Seeparkstadion von Freiburg fand bei bestem Wetter statt. Ca. 25 Grad und kaum Wind, ideal für die 1500m. Mit 1:13 nach 400m und 2:29 bei 800m lag ich genau in meinem Plan, dann hieß es durchbeißen! Am Ende konnte ich sogar mit 4:39,13 Min. eine gute Verbesserung meiner persönl. Bestzeit erzielen..."

Ergebnisse

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HLV-Nord gratuliert den erfolgreichen DM-Athleten

Gratulation in Auszügen

"Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften I in St. Wendel gab es drei Titel für die Region, Tatjana Schilling vom TSV 1850/09 Korbach wurde Deutsche Seniorenmeisterin im 100m-Hürdenlauf der W 35, außerdem wurde sie noch Zweite im Hochsprung...

Bronzeränge gab es noch für ... Wilhelm Hofmann vom TSV 1850/09 Korbach über 5000m der M 45 und seine Vereinskameraden Ulrich Schalk, Heinz Jandik und Hubertus Henning erliefen sich diesen Rang mit der 3 x 1000m Staffel der M 50. Gratulation auch an alle weiteren Platzierten."

Original

13.07.2009

Kreismeisterschaften im Staffellauf

Zeitungsberichte: M-50-Kreisrekord erneut nicht erwähnt

In den aktuellen Zeitungsberichten blieb der erneute Kreisrekord der M50-Staffel mit Jandik, Henning, Schalk über 3x1000-Meter wieder außen vor. Das ist bedauerlich, Kritik ging bereits an beide örtlichen Zeitungen. Die Redaktionen sollten langsam mal ein Auge drauf werfen, was ihre freien Mitarbeiter abliefern.

Die aktuellen Berichte kommen übrigens vom Twister Alexander Mertens. Er ist noch neu im Geschäft, da kann und sollte man ein Auge zudrücken. Alexander Mertens übernahm die Aufgabe von Erika Keller.

HNA-Bericht

12.07.2009

Senioren-DM II - Vaterstetten

Ergebnisse

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Abendsportfest Wetter

Auszug aus HNA-Bericht

"Mit mehreren Siegen und einigen persönlichen Bestzeiten präsentierten sich die Waldeck-Frankenberger Mittel- und Langstreckler bei einem Abendsportfest in Wetter. In der Altersklasse M 45 knackte Wilhelm Hofmann (TSV Korbach) über 1500 m bereits den fünften Waldecker Kreisrekord des Jahres 2009,

Der 45-jährige Berndorfer Vermessungsingenieur Wilhelm Hofmann befindet sich derzeit in der Form seines Lebens. Nach seinen großartigen Erfolgen bei den deutschen Meisterschaften über 10000 m (Silber) und 5000 m (Bronze) startete er in Wetter nach mehr als drei Jahren erstmals wieder über 1500 m. Nach einem überaus spannenden Rennen blieben die Uhren bei 4:22:08 Stunden stehen. Damit hatte er den fünften Waldecker Kreisrekord (Meile, 5000 m, 10000 m, Halbmarathon, 1500 m) geknackt.

Fast sensationell die Leitung des inzwischen 58-jährighen Hubertus Henning, der bei einem Läuferabend in Korbach nach einer langen Verletzungspause wie Phönix aus der Asche stieg und nach nur drei Monaten Training bereits wieder mit tollen Zeiten aufwartet. Die 1500 m lief er in 4:58,0 Minuten, eine Zeit, die in 2008 innerhalb Hessen nur von einem gleichaltrigen Läufer unterboten wurde.

Henning dürfte für die Waldeck-Frankenberger Laufszene wieder eine echte Bereicherung sein. Auch "Flippo" stellte sich nach eine gerade überstandener Grippe wieder in guter Form vor und erreichte über 800 m in 2:30:28 Minuten eine neue Jahresbestzeit. Das gelang auch dem 53-jährigen Uli Schalk in 2:21,26 Minuten..."

HNA-Bericht

Kommentar zum obigen Artikel:

Ohne die Leistung schmälern zu wollen, muss doch zum Verständnis gerade gerückt werden, dass Hubertus Henning seit fast einem Jahr wieder im Training ist, sogar die komplette Laufserie im Winter in Ippinghausen über die kurze Distanz mitmachte. So ganz unvorbereitet kommt ein Hubertus Henning nicht zurück, schon gar nicht wie Phönix aus der Asche. Seit Wochen stehen auch einige Bahneinheiten in Medebach auf seinem Programm.

"Flippo" Heinemann hatte keine Grippe, sondern am Vortag ein leichtes Kratzen im Hals von der Klimaanlage seines Treckers. 

Und was will der Autor zum wiederholtem Male damit sagen, dass Wilhelm Hofmann als Vermessungsingenieur unterwegs ist? So langsam wissen wir es. Oder mutmaßt der Autor, dass der Vermessungsingenieur vorher die Bahn in Wetter  exakt vermessen hat und gar eine Abkürzung gefunden hat? Kann er angesichts seines Berufs schneller laufen als der Landwirt Heinemann, der Conti-Schichtdienstleiter und Nebenerwerbslandwirt Henning, der Zoll-Fahnder Schalk, der Rentner xy oder der Hartz4-Empfänger yz? Wir sind alle gleichberechtigt als schnelle Läufer unterwegs und befinden uns nicht auf einer Berufsmesse.

10.07.2009

Staffel-Kreismeisterschaften in Korbach

Wie berichtet, verbesserte die M50-Staffel des TSV Korbach in der Besetzung Heinz Jandik, Hubertus Henning und Uli Schalk ihren eigenen Kreisrekord innerhalb von 2 Wochen um fast 2 Sekunden auf 9:34,01 Min. Die Korbacher machen es damit wie einst der Stabhochspringer Bubka, der seine Rekorde scheibchenweise verbesserte. 

Der Rekord der Korbacher ist um so wertvoller, wenn man weiß, dass Henning und Schalk einen Abend vorher in Wetter 1500- bzw. 800-Meter-Wettkämpfe hatten und somit die Beine am Ende ihrer 1000er-Abschnitte doch sehr schwer wurden. Wenn alles passt, ist bei besseren äußeren Bedingungen durchaus eine Zeit unter 9:30 möglich.

Dass die kühlen Temperaturen nicht gerade sprint-förderlich waren, zeigten die Damen über 4x100-Meter. Marion Tenbusch, Tatjana Schilling, Heidrun Leithäuser und Silke Kaiser-Böhmecke blieben 1 Sekunde hinter ihrem Kreisrekord (W30/35) zurück, lieferten mit 55,42 Sek. aber erneut eine starke Zeit ab.

Alle Ergebnisse

09.07.2009

Kurzinfo

3x1000-Meter-Staffel Kreismeister mit Kreisrekord

Die 3x1000-Meter-Staffel des TSV Korbach mit Heinz Jandik, Hubertus Henning und Uli Schalk verbesserte bei den Kreismeisterschaften in Korbach den erst vor knapp zwei Wochen bei den deutschen Meisterschaften aufgestellten Kreisrekord in der M50 erneut auf nun 9:34,01 Min. Die Staffel wurde damit klar und überlegen Kreismeister vor den Dodenhäusern.

Splits: Jandik (3,18,9), Henning (3:11,5), Schalk (3:03,6).

Ergebnisse folgen.

08.07.2009

Hofmann sammelt Kreisrekorde wie Briefmarken

Erneut verbesserte Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach einen Kreisrekord in der M45. Diesmal musste der 19 Jahre alte Kreisrekord von Rolf Heinemann über 1500 Meter dran glauben. Beim Abendsportfest in Wetter hatten die 1500-Meter-Läufer Glück mit den Wetterbedingungen. Kurz vorm Start verdunkelte sich zwar der Himmel, der Regen blieb jedoch in diesem Rennen aus. Temperaturen um die 16 Grad und relative Windstille waren für die 1500-Meter-Läufer fast ideal.

So nutzten die für Korbach startenden Wilhelm Hofmann und Hubertus Henning (M55) die wider Erwarten guten Bedingungen und liefen starke Zeiten. Wilhelm Hofmann verbesserte sogar den 19 Jahre alten Kreisrekord um über 1 Sekunde. Die neue Marke schraubte er auf 4:22,08 Min. und war hoch zufrieden. Er hat zurzeit einfach einen Lauf. 

Auch Hubertus Henning kommt immer besser in Schuss. Er lieferte als 58-jähriger mit 4:58,08 Min. eine starke Zeit unter 5 Minuten ab. An den Kreisrekord von Wolfgang Heinemann (4:55) kam er allerdings nicht ganz heran.

Die 800-Meter-Läufer haderten dagegen erneut mit dem Wetter. Wenige Minuten vor dem Start öffnete der Himmel seine Schleusen, Windböen kamen auf, die Temperaturen fielen auf unangenehme 12 Grad. Wolfgang Heinemann (M60) und Uli Schalk (M50) machten das Beste aus ihren Rennen und liefen beide Saisonbestzeit. Heinemann kam nach 2:30,28 Min. ins Ziel, für Schalk wurden 2:21,26 Min. gestoppt. 

Heinemann und Schalk, die als "alte Säcke" den Jungspunden hinterher hecheln mussten, erklärten nach dem Rennen: "Es macht keinen Spaß, wenn du quasi allein wie im Training deine Runden läufst." Beide waren wegen der Kälte und Umstände kurz davor auszusteigen, waren aber am Ende froh es durchgezogen zu haben.


Start 800 Meter (Foto: TV Wetter)

Ergebnisse

06.07.2009

"Sabine Koppe siegt erstmals in der Altstadt"

WLZ-Bericht

"177 Einzel- und 140 Mannschaftsstarter: Mehr als 300 Aktive sind am Samstag bei heißen Temperaturen durch die Korbacher Altstadt gerannt – mehr als im vergangenen Jahr. Michael Wagner (Zierenberg) und die Buchenbergerin Sabine Koppe gewannen den Hauptlauf.

Allerdings lag die Zahl von 71 Teilnehmern ausgerechnet beim Hauptrennen über 6750 m ziemlich deutlich hinter der des Vorjahres (125). Ein Grund: Die Korbacher Fußballer konnten nicht. Dafür absolvierte Boxer Mario Jassmann einen kleinen Konditionstest, er war 29:24 Minuten unterwegs.

Klar, dass er mit den Spezialisten nicht mithalten konnte – zumal hohe Temperaturen von fast 30 Grad auf dem 1350 m langen Rundkurs über geteerte Straßen, Kopfsteinpflaster und Parkwege hohe Anforderungen stellten. Vor allem der etwa 500 m lange Anstieg in Katthagen und Violinenstraße hatte es in sich.

Das Rennen entwickelte sich vom Start weg zu einem Zweikampf zwischen Michael Wagner (Altersklasse M 30) von der LSG Zierenberg und dem zwölf Jahre älteren Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach. Zu Beginn der letzten Runde verschärfte der zur nordhessischen Spitze zählende Zierenberger das Tempo und lief bis ins Ziel nach 23:05 Minuten noch einen Vorsprung von 24 Sekunden heraus. Vor fünf Jahren hatte Wagner, damals im Trikot des TSV Obervorschütz, schon einmal in Korbach gewonnen.

Hofmann musste den Strapazen der letzten Wochen – mit deutscher Vizemeisterschaft über 10 000 m und DM-Bronze über 5000 m – am Ende ein wenig Tribut zollen. Dritter wurde Herbert Wilke, ein weiterer Läufer des TSV Korbach, in genau 25:00 Minuten. Ihren ersten Sieg in der Altstadt feierte Sabine Koppe vom SV Buchenberg. Die 31-Jährige, vom Start weg die führende Frau im Feld, hatte in 31:38 Minuten im Ziel fast eine Minute Vorsprung aufgebaut.

Ein weiterer Höhepunkt der von der Leichtathletikabteilung des TSV Korbach und dem Lauftreff hervorragend organisierten Veranstaltung war der Staffelwettbewerb für Schulen, Vereine, Firmen oder einfach nur freundschaftlich zusammengestellte Teams über fünf Runden zu je 1350 m. Pro Staffel konnten drei bis fünf Läufer an den Start gehen. Alter und Geschlecht spielten keine Rolle. Insgesamt 29 Staffeln bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord.

Die Mannschaft Stadtkrankenhaus V in der Besetzung Jonas Will, Daniel Kinzel, Tim Schade, Steffen Butterweck und Marcel Rost gewann in genau 22 Minuten mit neuem Streckenrekord.

Originalbericht

HNA-Bericht

05.07.2009

Korbacher Altstadtlauf

Impressionen

Start Hauptlauf


Links: Michael Zekl, früherer Korbacher Topläufer, der sein Training während seines Studiums drastisch zurückgefahren hat und trotzdem noch stark genug für Gesamtplatz 4 war.

Die Besten


Frauensiegerin Sabine Koppe und und Gesamtsieger Michael Wagner gemeinsam auf der Korbacher Goldspur.

Siegerehrung - Der Goldbarren wechselt den Besitzer


Susanne Lindenberg freut sich über "Korbacher" Gold. Der Chef der Waldecker Bank, Karl Oppermann, übergibt den Goldbarren.

Ergebnisse

04.07.2009

Korbacher Altstadtlauf

Sabine Koppe und Michael Wagner gewinnen Hauptlauf

Großes Lob an die Korbacher Organisatoren, auch der 9. Korbacher Altstadtlauf ging reibungslos über die Bühne. Mittlerweile erfordert dieses riesige Event eine logistische Meisterleistung. 

Mit einem neuen Rekordmeldergebnis gingen bei Beginn der Veranstaltung fast 30 Staffeln an den Start. Im Hauptlauf ein leichter Rückgang verzeichnet, was mit der extremem Hitze, aber auch mit der 100-Jahr-Feier des Vereins SV 09 Korbach auf der Hauer zu tun haben könnte, die zur gleichen Zeit stattfand.

Kleine technische Pannen am Pc sorgten für wenige Minuten Zeitverzögerung. Aber das eingespielte Organisatoren-Team ist aufgrund der nun langjährigen Erfahrung in der Lage, dies umgehend zu kompensieren, so dass die feierliche Siegerehrung sekundengenau auf dem Obermarkt mit einer großen Präsentation und Preisverleihung beginnen konnte.

Siegerin des Hauptlaufes über 6750 Meter wurde bei den Frauen Sabine Koppe vom SV Buchenberg. Bei den Männern gewann der Zierenberger Michael Wagner vor Lokalmatador und frischgebackenem Bronzemedaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft Wilhelm Hofmann. Dritter wurde Herbert Wilke, wie Hofmann M45-Läufer des TSV Korbach. 

Susanne Lindenberg hatte nach dem Lauf doppelten Grund zur Freude. Sie gewann bei der Auslosung den Goldbarren im Wert von 500 Euro.

Einzelheiten und Zeiten folgen.

30.06.2009

Sportstadt St. Wendel

Auszug aus Laufreport.de

"In der Männerkonkurrenz kam es zu zwei grundverschiedenen Rennverläufen. Am Start der M45 zehn Athleten, darunter der klare Favorit Jürgen Bischof vom VT Zweibrücken. Der setzte sich auch gleich an die Spitze, allerdings in einem für ihn langsamem Tempo. Bei einem 3:15er-Kilometerschnitt blieben fast alle noch dran.

Plötzlich, nach km 2, beschleunigte Bischof, zog davon und lief bis zuletzt ein einsames Rennen. Hinter ihm führte Christof Mechenbier (SV Saar 05) das nach wie vor kompakte Feld der Verfolger an. 

Auf dem letzten Kilometer ging es dann zur Sache: Klaus Schläfer (TPSV Enkenbach) und Wilhelm Hofmann (TSV Korbach) legten Rundenzeiten von 72 Sekunden hin und sicherten sich Silber und Bronze hinter Bischof..."

Bericht in voller Länge mit Bildern

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Senioren-DM I - St. Wendel setzte Maßstäbe

Bericht auf Leichtathletik.de

29.06.2009

DM St. Wendel

Wilhelm Hofmann: "Historischer Lauf mit einer sensationellen Zeit"

Hier sein Bericht: "Meine Probleme mit der Ferse sind schon seit 3 Wochen wie weggeblasen, lediglich die Achillessehne am gleichen Fuß zwickt manchmal. Deshalb bin ich die 5000 m ohne Spikes gelaufen. Ein Mitstreiter auf der Bahn belehrte mich noch vor dem Lauf, dass ich so wichtige Sekunden verschenken würde, weil der Abdruck nicht optimal sei. Zu viel Kraft würde so mit dem weichen Schuh auf der weichen Bahn verpuffen. Sicher hatte er diesbezüglich etwas Recht. Aber ich bin da lieber vorsichtig und riskiere keine orthopädischen Probleme. Übrigens hat er nach dem Lauf nichts mehr diesbezüglich gesagt, weil er einige Plätze hinter mir im Ziel landete.

Für mich war das, wie von Uli Schalk bereits berichtet, ein historischer Lauf mit einer sensationellen Zeit. Es muss wohl bei einer DM (M 45) schon sehr lange keinen solch schnellen Lauf mehr gegeben haben (6 Läufer unter 16:15). So wurde der deutsche 10.000 m - Meister von Bremen Frank Apfelbaum, von dem übrigens das Bilder stammt, in diesem wahnsinnigen Feld nur Siebter, obwohl er in dem Lauf mit seiner 16:27 exakt seine gemeldete Zeit bestätigen konnte.

Die ersten 1000 m liefen wir im Pulk in 3:15. Der 2. und 3. Kilometer wurde etwas schneller, sodass wir die 3000 m in 9:35 (die Zeit kommt mir doch irgendwie bekannt vor: viele Grüße und Glückwünsche an die M 50 - Mannschaft des TSV Korbach) mit immerhin noch 6 Läufern durchliefen.


Wilhelm Hofmann (238) auf dem Weg zu Bronze (Foto: Apfelbaum)

Dann riss der favorisierte Jürgen Bischof das Feld auseinander. Die Verfolgergruppe ließ abreißen, um etwas zu verschnaufen. Ich realisierte eine verrückte Idee, setzte mich an die Spitze der Verfolgergruppe und forcierte 3 Runden vor Schluss das Tempo. Läufer 5 und 6 fielen zurück. Das hatte Kraft gekostet und ich musste etwas abreißen lassen, sodass ich eingangs der letzten Runde nur noch Vierter war. 200 m vor dem Ziel zog ich einen langen Spurt an, konnte mich wieder auf Platz 3 vorkämpfen und so noch 5 Sekunden zum Viertplazierten raus laufen. Mit der Zeit bin ich mehr als zufrieden, das war dann noch mal ein echtes Highlight in der Läuferkarriere.

Ich stellte bei meinen Mitreisenden ganz euphorisch das Fazit auf: "Jetzt ist Schluss mit Jogging, jetzt wird wieder gelaufen!"

28.06.2009

DM St. Wendel

"TSV-Seniorenheim" war unterwegs

Heinz Jandik fuhr mit dem TSV-Bus vor: "Ich habe solche Schmerzen in der Schulter." Damit war klar, ich hatte den Part des Busfahrers zu übernehmen. Danke, wollte mich doch eigentlich als Beifahrer entspannt auf den Wettkampf vorbereiten. Hubertus Henning: "Ich muss vorne sitzen, sonst wird mir schlecht."

Oh Mann, das ging ja gut los. Mit an Bord waren noch die drei TSV-Damen Tatjana Schilling, Marion Tenbusch und Silke Kaiser-Böhmecke.

Tatjana Schilling übernahm gleich das Kommando: "Klimaanlage an, Lüftung hoch, Klimaanlage aus, Fenster auf, Fenster zu." Fahrer und Beifahrer litten zwischen schockgefroren und aufgetaut. Die Quittung kam in der Nacht mit Kopf- und Halsschmerzen. Was nimmt man(n) nicht alles für eine deutsche Meisterin in Kauf.

Gewitter über St. Wendel

In diesen Wochen müssen die Mittelstreckler leiden. Bei zwei Wettkämpfen im Vorfeld gab es ernorme Zeitplanverschiebungen, leider auch in St. Wendel. Diesmal war der Wettergott schuld. 

Pünktlich zum Start des Warmlaufprogramms begann es zu regnen. Egal, wer weiß was kommt, also raus und Programm abspulen. Dann ging der Regen in einen Wolkenbruch über. Land unter, Blitz und Donner über St. Wendel. Die Wettkämpfe wurden für unbestimmte Zeit unterbrochen, alle Sportler und Zuschauer wurden gebeten das Gelände zu verlassen.

Die Sportler stürmten die Sporthalle und hielten sich in nassen Klamotten mit leichten Übungen mehr oder weniger notdürftig warm. Keiner wusste wie es weiterging. Hubertus Henning nutze geschickt die Zeit. Ohne Spikes angereist, kam er ins Grübeln: "Mit meinen Laufschuhen fliege ich ja bei der Nässe aus der Kurve, ich glaube ich laufe barfuß." Das Risiko wollte er dann doch nicht eingehen, kaufte sich spontan ein paar neue Spikes am Verkaufsstand. Er schaffte es gerade noch, die Dornen rechtzeitig reinzudrehen.

Der Lauf

Nach anderthalb Stunden kam die Nachricht, gleich gehts los. Mehr oder weniger aus der kalten Hose ging es an den Start. Zwei drei kurze Sprints, ein paar Steigerungen, mehr war nicht mehr drin. So gesehen konnten wir mit unseren Leistungen am Ende mehr als zufrieden sein. 

Die Göttinger traten nicht an. So war klar, dass wir Dritter werden würden, die Wiesbadener und das Heideteam waren einfach zu stark für uns. Also galt es angesichts der Vorgeschichte ein halbwegs gutes Rennen abzuliefern und den Kreisrekord zu brechen, Bronze hatten wir ja schon in der Tasche. 

Der Veranstalter hatte nach den Wetterkapriolen ein Einsehen mit den Läufern und schickte die M50 und M60 mit jeweils drei Staffeln gemeinsam auf die Reise. Heinz Jandik machte für die Korbacher Staffel den Startläufer. Nach 3:20 Min. übergab er an Hubertus Henning, der in neuen Spikes in 3:10 glänzte. Ich konnte dann schließlich noch eine 3:05 abliefern, so dass der neue Kreisrekord nach den Regengüssen sozusagen in trockenen Tüchern war: 9:35,79 Min.


Nass wie die Katzen: Jandik, Schalk, Henning

Für die drei Korbacher Mittelstreckler war der Gewinn der Bronzemedaille der größte Erfolg ihrer Karriere. Der wird auch dadurch nicht geschmälert, dass nur drei Staffeln am Start waren. Schließlich sind in Deutschland nur ein paar Vereine überhaupt in der Lage, drei starke Mittelstreckler in der M50 ins Rennen schicken zu können. Senioren sind in "hohem Alter" (Heinz sogar schon 60, Henning 58), da kann es immer zu Ausfällen kommen, wie das Göttinger Beispiel zeigt. Wer nicht am Start ist, kann aber auch nicht gewinnen. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass wir gegen die Göttinger chancenlos gewesen wären. Schließlich brachte uns das die Bronzemedaille, und wenn dann auch noch ein Kreisrekord herausspringt, ist das Glück perfekt.

Wie es sich für eine deutsche Meisterschaft gehört, führen Hostessen die ersten Drei im Gänsemarsch zum Siegerpodest. Heinz, immer zu Späßen aufgelegt, borgte sich kurzerhand mal ein Regencape einer jungen hübschen Hostess aus.


Heinz ganz in Kunststoff gehüllt

Dann nahmen wir glücklich und zufrieden vom DLV-Vertreter unser verdientes Edelmetall in Empfang. Hubertus Henning: "Ich war schon ein paar Mal 4. oder 5. bei deutschen Meisterschaften, jetzt mit fast 60 hole ich Bronze. Unglaublich."


So sieht sie aus, die verdiente Bronzemedaille

Letztes Statement von Heinz: "Uli, weißt du was, meine Schulterbeschwerden sind wie weggeblasen." Ja, was war es nun, Stress vorm Wettkampf, verdreht im Schlaf, man weiß es nicht. Jedenfalls können Deutsche Meisterschaften und Edelmetall Wunderheilungen bewirken. Hals- und Kopfschmerzen von Hubertus und mir waren auch plötzlich verschwunden.

Also konnten wir glücklich und zufrieden die Heimreise antreten. Da war doch noch was, oder? Ja, Schreck auf der Autobahn, Kotrollleuchten blinkten. Aber weit und breit keine Tankstelle, auch kein Parkplatz. 

 

Und meine beiden "blinden" Copiloten Heinz und Hubertus hatten keine Lesebrille mit. Unglaublich, sie schafften es nicht, im Bordbuch die Kotrollleuchten einzuordnen. Ich sag ja, das "Seniorenheim" war unterwegs. Endlich nach 40 km ein Parkplatz. Motorhaube auf, da sahen wir sofort das Malheur. Ein Marder hatte sich an einem Kühler-Schlauch verbissen. Eine junge Frau half uns mit Klebeband aus der Patsche, die Heimreise zurück ins traute Seniorenheim war gesichert. Wenn einer eine Reise macht, dann...

Zwischenzeiten von Udo Leithäuser gestoppt

"Die von mir gestoppten Zeiten für die einzelnen Streckenabschnitte für Heinz, Hubertus und Uli beim 3x1000m-Lauf in St. Wendel (vom Start per Hand gestoppt):

200m: 37,6 sec.; 200-400m: 38,3; bis 600m: 39,8; bis 800m: 41,2; bis 1000m: 39,8 (1000m-Zeit Heinz: 3:20,2 Min.); bis 1200m: 36,3; bis 1400m: 37,6; bis 1600m: 39,0; bis 1800m: 37,9; bis 2000m: 39,4 (1000m-Zeit Hubertus: 3:10,0 Min.); bis 2400m: 72,3; bis 2800m: 75,1; bis 3000m: 37,6 (1000m-Zeit Uli: 3:05,0 Min., Endzeit: 9:35,2 Min.).

Nochmals allen herzlichen Glückwunsch."

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5000 Meter: Auch Wilhelm Hofmann holt Bronze

Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach holte sich bei den deutschen Meisterschaften in St. Wendel über 5000 Meter in der M45 die Bronzemedaille in einer beinahe sensationellen Zeit von 16:01,52 Min. 

Wilhelm Hofmann verbesserte damit den 19 Jahre alten Kreisrekord um 11 Sekunden. Er ist damit im Alter von 45 Jahren fast so schnell wie in seiner Glanzzeit in den 1980er Jahren. Sein Hausrekord aus dem Jahre 1987 steht bei 15:01 Min.

Im Laufbereich gab es gestern noch zwei 8. Plätze zu feiern. Marion Tenbusch (W40) lief über 80m Hürden 13,79 Sekunden. Die Frauen-Staffel (W30) mit Tatjana Schilling, Marion Tenbusch, Silke Kaiser-Böhmecke und Heidrun Leithäuser glänzte in 54,83 Sek., verpasste ihren eigenen Kreisrekord nur knapp (Bilder).

Ergebnisse

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Laufcuplauf in Immighausen

Herbert Wilke siegt über 10, Dirk Wenner in AK M50 über 4,5

Bericht und Bilder bei Joachim Peters

Dauber schneller als Ricke

 Herbert Wilke gewinnt 10 km beim Volkslauf in Immighausen

HNA-Bericht

27.06.2009

DM St. Wendel 

Tatjana Schilling deutsche Meisterin über 100m Hürden

Staffel mit Jandik, Henning Schalk holt Bronze

TSV-Korbach-Läuferin Tatjana Schilling (W35) wurde vom Stadionsprecher als Favoritin über 100m Hürden angekündigt. Sie wurde ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Mit fast einer Sekunde Vorsprung holte sie sich in 16,53 Sek. Gold und einen weiteren DM-Titel. 

Ihr Lauf fand noch bei Traumwetter statt, dann sorgte ein heftiges Gewitter für Land unter. Die Wettkämpfe wurden für anderthalb Stunden unterbrochen.

 Für die 3x1000-Meter-Staffeln bedeutete dies nichts Gutes. Warmlaufen im Regen, Unterbrechung, Warmhalten in der Halle und schließlich mehr oder weniger aus der kalten Hose an den Start. 

Um so stärker ist die Leistung der drei Korbacher einzustufen. Heinz Jandik, Hubertus Henning und Uli Schalk holten für den TSV Korbach Bronze in neuem Kreisrekord: 9:35,79 Min. Das ist der bisher größte Erfolg des Korbacher Mittelstrecken-Trios (M50).

Ergebnisse

24.06.2009

Abendsportfest Melsungen

Und wieder Verzögerung - Heinemann und Schalk über 1000 m

Was ist denn in letzter Zeit nur los? Wieder mussten die Läufer mehr als eine Stunde Zeitverzögerung in Kauf nehmen. Der Start war beinahe erst mitten in der Nacht um 21.20 Uhr. Der Veranstalter konnte organisatorische Unzulänglichkeiten nicht verleugnen, Verzögerungen hätten trotz der riesigen Starterfelder im Jugendbereich nicht so eklatant ausfallen müssen. 

Wie dem auch sei, trotz oder gerade wegen der Widrigkeiten und auch um diese Uhrzeit noch böigen Winde können die beiden Korbacher Starter Wolfgang Heinemann (M60) und Uli Schalk (M50) zufrieden sein. 3:04,51 (Schalk) und 3:15,29 Min. (Heinemann) wurden gestoppt. Flippo Heinemann: "Unter normalen Bedingungen und wenn alles passt sind wir 4-5 Sekunden schneller." Beide Korbacher wurden zum Trost 1. in ihren Altersklassen.

Der "Ausflug" nach Melsungen hat sich letztlich nur unter dem Aspekt "hartes Training unter Wettkampfbedingungen" gelohnt. Auch so kann man sich die fehlende Wettkampfhärte wieder erarbeiten. Es kann also in den nächsten Rennen nur noch besser werden. Zu allem Übel mussten auf dem Heimweg noch mehrere Umleitungen in Kauf genommen werden, so dass die beiden "Verrückten" erst gegen Mitternacht zu Hause waren.

Ergebnisse

22.06.2009

Abendsportfest Frankenberg

Ergebnisse der Korbacher Mittelstreckler über 800 Meter:

Joachim Peters (M45): 2:18,27
Uli Schalk (M50): 2:21,65
Herbert Wilke (M45): 2:23,17
Wolfgang Heinemann (M60): 2:33,55
Heinz Jandik (M60): 2:35,17

Alle Ergebnisse

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Volkslauf in Gellershausen

HNA-Bericht in Auszügen

Trotz der unbeständigen Witterung rannten bei der 17. Auflage der Traditionsveranstaltung fast 300 Ausdauersportler um Waldeck-Frankenberger Laufcuppunkte.

Den neuerlichen Zweikampf über 10 km der Frauen entschied Sandra Ricke (TSV Korbach) gegen die frühere Mountainbike-Europameisterin Birgit Dauber aus Hatzfeld für sich.

Die Siegerzeit für Ricke betrug 40:46 Minuten. Die elf Jahre ältere W 40-Läuferin Birgit Dauber benötigte 14 Sekunden mehr.

Mit über zwei Minuten Vorsprung auf Herbert Wilke (TSV Korbach) gewann der Battenfelder Thorsten Kramer (33:40) den 10 km Lauf.

Der 16-jährige Carsten Götte (TSV Twiste) musste über 4,5 km den fast viermal so alten Konkurrenten Lars Wiegand (M 35) aus Oberhof in Schach halten. Dann folgte der 58-jährige Hubertus Henning vom TSV Korbach. Die wohl beste Leistung dieses Laufes bot der 68-jährige Heinrich Kuhaupt (LC Arolsen) mit 17:49.

Eine perfekte Organisation unter der Regie von Klaus Heck und Horst Hartmann sowie zahlreiche Zuschauer sorgten dafür, dass sich diese Breitensportveranstaltung im Wesetal wieder zu einem kleinen Gellershäuser Dorffest entwickelte.

HNA-Bericht mit Fotos

21.06.2009

Abendlauf Gellershausen

Hubertus Henning in DM-Form

Hubertus Henning (TSV Korbach) findet nach seinem Comeback mehr und mehr zu alter Stärke. Beim Abendlauf in Gellershausen über die kurze Distanz gewann er klar die M55, ließ auch Karl Bamberger (M50) keine Chance. Er scheint damit bestens gerüstet für die DM in St. Wendel (Staffel 3x1000 mit Jandik/Schalk).


Hubertus Henning (Foto: Joachim Peters)

Herbert Wilke ist ebenfalls kaum zu bremsen. Einen Tag nach dem 800-Meter-Lauf in Frankenberg lag er als Zweiter schon wieder ganz weit vorn über 10 Km. Gewohnt souverän und erfolgreich auch der Auftritt von Sandra Ricke bei den Frauen.

Bilder und mehr

20.06.2009

Abendsportfest Frankenberg

800-Meter-Läufer auf eine harte Probe gestellt

Beim gestrigen Abendsportfest des TSV Frankenberg wurden die Mittelstreckler auf eine harte Probe gestellt. Mehr als 50 Minuten Startverzögerung musste in Kauf genommen werden, weil große Schülergruppen den Veranstalter vor organisatorische Probleme stellten. 

"Die Spannung ist raus", das war der allgemeine Tenor der 800-Meter-Läufer. Auch die kühlen und windigen Bedingungen trugen nicht zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bei. 

Mittelstreckler lieben Wärme, beim Start waren die Muskeln dann aber angesichts der Vorgeschichte kühl, man kann sich schließlich nicht volle zwei Stunden warmlaufen. Manche waren schon beim Start "blau", nicht erst wegen Übersäuerung auf den letzten 100 Metern.

"So blau wie heute auf den letzten 100 war ich seit Jahren nicht"

So blieben dann auch die Zeiten hinter den Erwartungen zurück. Die Läufer des TSV Korbach liefen in der Reihenfolge Joachim Peters, Uli Schalk, Herbert Wilke, Wolfgang Heinemann und Heinz Jandik ins Ziel. Joachim lief irgendwas unter 2:20, für mich wurden etwa 2:21 gestoppt, Herbert Wilke lief Mitte 20, Flippo und Heinz kamen fast zeitgleich mit Zeiten über 2:30 ins Ziel. Heinz: "So blau wie heute auf den letzten 100 war ich seit Jahren nicht." Heinz ging mit einer leichten Erkältung ins Rennen. 

mehr auch bei Joachim Peters

Offizielle Ergebnisse folgen.

Mein Kommentar

Wer eine gute Zeit laufen will, der baut sein Warmlaufprogramm gerade als Mittelstreckler minutiös auf den Punkt auf. Dies war in Frankenberg gestern leider aus den genannten Gründen nicht möglich. Letztlich muss man aber froh sein und sollte die Freude überwiegen, dass wieder mehr Kinder an die Wettkämpfe geführt werden. Das gibt Hoffnung für die Zukunft unserer geliebten Sportart. Wir Senioren haben noch genug Gelegenheiten für gute Zeiten in diesem Sommer.

16.06.2009

Tatjana Schilling deutsche Meisterin im Fünfkampf

Am Wochenende holte Tatjana Schilling (W35) vom TSV Korbach Gold im Fünfkampf bei den deutschen Meisterschaften in Ahlen. Sie knüpfte damit auch in der Freiluftsaison an ihre großen Erfolge in der Halle an. 

Aus Läufersicht interessieren dabei insbesondere die 13,88 Sek. über 100 Meter und die 2:46,92 Min. im abschließenden 800-Meter-Lauf. 

Ergebnisse

11.09.2009

"Lieber Wettkampf statt Training"

Joachim Peters mit Saisonbestzeit in Warstein

Joachim Peters nähert sich seiner Hochform. Unter dem Motto "Lieber Wettkampf statt Training" lief er beim Sportfest in Warstein 2:15,64 Min über 800 Meter.

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07.06.2009

"Cowboys" auf großer "Deutschlandtournee"

Joachim und Gerd Peters starteten im "Wilden Westen". Auf ihrer "Deutschlandtournee" spulen sie zurzeit ein großes Programm ab. Nach Baunatal und Allendorf am Pfingstwochenende sattelten sie an diesem Wochenende am Freitag in Oeventrop nun am Samstag ihre Pferde in der "Wildweststadt Fort Fun". Eine schwierige 10-Km-Strecke stand für die beiden "Cowboys" an. Dementsprechend spielten die Zeiten keine Rolle (41/44 Min.).

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06.06.2009

Joachim Peters in Oeventrop

800 Meter in 2:16.

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02.06.2009

Pfingstmeeting in Allendorf

Joachim Peters mit Bestzeit über 200 Meter

27,35 Sek. wurden für Joachim Peters (M45) gestoppt. Über 1500 Meter reichten anschließend die Kräfte nicht mehr ganz (4:47). Am Samstag in Baunatal war er 5 Sekunden schneller.

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01.06.2009

Pfingstlauf "Rund um Usseln"

Hofmann siegt über die lange Distanz 

Es gibt im Kreis kaum einen, der Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach über 10 Km schlagen kann. Heute musste er sich mächtig strecken. Wilhelm: "Der Skilangläufer Florian Göbel hat ganz schön Druck gemacht." Am Ende siegte dann doch die läuferische Klasse eines Wilhelm Hofmann. 10,4 lange schwere Kilometer in den Usselner Bergen spulte er in 36:44 Min. ab. 

2. in der M45 wurde Herbert Wilke (39:45) vor Heinrich Stracke. 

Nach seinem Comeback zeigt Korbachs Neuzugang Hubertus Henning immer mehr was er drauf hat. Souverän gewann der 58-Jährige die M50 in starken 42:01 Min., obwohl er in der M55 hätte geführt werden müssen.

Schalk Dritter über 5 Km

Aus Korbacher Sicht hinterließ der 53-jährige Uli Schalk über 5 km als Gesamtdritter und Sieger der AK M50 den besten Eindruck. Schalk lief 18:33 Min. und kam nur wenige Sekunden hinter dem starken 36-jährigen Sieger und Sommerbiathleten Markus Lichte ins Ziel.

Heinz Jandik wurde 2. der AK M60 (21:32). Margit Filliponi belegte den gleichen Rang in der W45 (28:05).

Ärgernis am Rande: Eine Verbrecherbande trieb ihr Unwesen und räuberte in der Männerumkleidekabine. Mehrere Geldbörsen, Autoschlüssel und Papiere wurden geklaut.

Ergebnisse

31.05.2009

33. Twisteseelauf

Sandra Ricke und Herbert Wilke siegten

Horst Mroschel in der M75 vorn

Organisator Heinrich Kuhaupt: "Bei besten Laufbedingungen ging der 33. Twisteseelauf mal wieder ohne Macken über die Bühne. Die Landschaftstrecke kam gut an. Sie wurde von den Spezialisten wie auch von den Erlebnisläufern gut bewertet. So werden wir auch in den nächsten Jahren den "Landschaftslauf" beibehalten. Der 34. Twisteseelauf wird dann wieder am Pfingstsamstag 2010 sein." 

Sandra Ricke (42:07 Min.) und Herbert Wilke (37:10 Min.) ließen nichts anbrennen und gewannen die 10 Km. Stark auch Horst Mroschel, der in der M75 vorn lag (63 Min.). 

Der 48-jährige Herbert Wilke testete was der Körper hergibt und holte nur wenige Stunden später noch mal die Schuhe raus. Am Nachmittag des Pfingstsamstags startete er über 1500 Meter beim Meeting in Baunatal (s.u.). Ein beinahe unglaubliches Mammut-Programm.

Weitere Infos: www.advent-waldmarathon-arolsen.de

Die Ergebnisse wurden von Cheforganisator Heinrich Kuhaupt zusammengestellt und in seinem Auftrag ins Netz gestellt.

Ergebnisse  

oder auch hier

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Pfingstmeeting Baunatal Teil 2

Peters und Wilke über 1500 Meter gut drauf

Joachim Peters und Herbert Wilke liefen am Nachmittag des Baunataler Pfingstmeetings 1500 Meter. Beide kratzen an ihren persönlichen Bestzeiten. Für Joachim stoppten die Kampfrichter eine 4:42, Herbert lief eine 4:44.

mehr: Joachim Peters 

Ergebnisse

30.05.2009

Pfingstmeeting Baunatal

Wir machten den Honz

Die Älteren werden es noch wissen. Karl Honz, deutscher 400-Meter-Topstar und Europarekordler (44,70) in den 70er-Jahren, ging in München viel zu schnell an, übersäuerte total, stand auf der Zielgeraden und vergab am Ende die sicher geglaubte olympische Goldmedaille für die 4x400-Meter-Staffel.

Ähnlich ging es mir heute beim Pfingstmeeting in Baunatal. Zwischen 16 - 20-jährigen Jungspunden reihte der Veranstalter den alten 53-jährigen Bock Schalk als einzigen M50-Starter ein. Was sollte ich machen, im Sog der Jungen wurde ich auf eine Zeit unter 29 auf den ersten 200 getrieben. Noch dazu im Gegenwind von 3,54 Meter pro Sekunde, wie Hilma Hundertmark aus Twiste bestätigte.

So machte ich also den Honz auf den letzten 80 Metern, stand förmlich und eierte ins Ziel. 63,27 Sekunden wurden gestoppt. Ich kann sicher 2 Sekunden schneller, obwohl ich kein 400-Meter-Spezialist bin. 

Aber auch andere erinnerten an Honz. Irina Gazda-Sagolla, mehrfache deutsche und Europameisterin, versucht nach Achillessehnenproblemen und Patellasehnen-Anriss wieder Fuß zu fassen. Irina: "Die letzten 100 Meter habe ich gestanden. Das tat furchtbar weh. Ich weiß jetzt, dass ich 500er ins Training einbauen muss, um wieder Stehvermögen zu bekommen."

Und ein 36-Jähriger aus Dillenburg, der eine 52er-Zeit drauf hat, aber 57 lief, meinte: "Das war das Grauen. Ich bin in den Windböen viel zu schnell angegangen, schon bei 280 Meter kam der Hammer. Ich brauche einfach mehr Wettkämpfe, die Wettkampfhärte fehlt."

Weitere Korbacher waren nicht am Start.

Ergebnisse später hier

27.05.2009

Amtlich: M60-Staffel mit Hessen- und Nordhessenrekord 

Jetzt ist es nach Rücksprache mit Kreisstatistiker Edwin Martin amtlich: Die M60-Staffel des TSV Korbach mit Jandik, Pschera, Heinemann hat bei ihrem Goldlauf in Friedberg auch einen neuen Hessenrekord (gleichzeitig Nordhessenrekord) aufgestellt. Die Korbacher verbesserten die alte Marke Sekunden auf 10:19,71 Min.

Nordhessenrekorde

Hessenrekorde: Stand: 31.12.2007

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23 Medaillen im Gepäck

HNA-Bericht in Auszügen

"Mit 23 Medaillen im Gepäck traten die Waldeck-Frankenberger die Heimreise von den hessischen Seniorenmeisterschaften der Altersklassen M/W 30-45 an. Elf Medaillen waren sogar vergoldet.

"Top drauf waren die Mittel- und Langstreckler des TSV Korbach). Über 5000 m erreichte Wilhelm Hofmann das Ziel in 16:29,11 Minuten als Sieger der M 45. Laufcupstatistiker Herbert Wilke belegte in 17:19,87 Rang sechs. Joachim Peters lief über 1500 m in 4:45,13 Minuten auf den Silberrang.

Etwas unglücklich verlief der Hochsprung dieser Altersklasse für Andre' Manoury (TSV Korbach). Noch vor Wochenfrist bei den nordhessischen Meisterschaften in Baunatal überraschte der in Oberwerbe wohnende Lehrer der beruflichen Schulen mit übersprungenen 1,54 m und Platz eins. Dabei hatte er sich schon eine leichte Wadenverletzung zugezogen. In Bad Homberg musste er dann bei übersprungenen 1,40 verletzungsbedingt passen und sich mit Rang vier begnügen.

In der W 40 steigerte sich Marion Tenbusch (TSV Korbach) im Weitsprung als Zweitplatzierte auf 4,47 m. Auch im Hochsprung gelang ihr als Dritte mit übersprungenen 1,47 m eine neu persönliche Seniorenbestleistung. Ihre Vereinskameradin Silke Kaiser-Böhmecke lief die 100 m als Bronzemedaillengewinnerin in 14,56 Sekunden. Die DM-Norm hatte sie damit aber um 6/100 Sekunden verpasst.

Als amtierende deutsche Hallen-Hochsprungmeisterin der W 35 siegte Tatjana Schilling bei den Landesmeisterschaften mit 1,56 m überzeugend. Beim Weitsprung blieb sie mit 4,72 m als Zweite etwas hinter ihren Möglichkeiten. Ihr zweites Silber holte sich die Lelbacherin mit 27,21 im Speerwerfen. Ihre Siegerzeit von Baunatal (54,64 Sekunden) bestätigten die Korbacher Frauen als Zweite der W 30 mit 55,12 Sekunden."

Originalbericht

26.05.2009

"Gold auch für die Korbacher Männer

HNA-Bericht von Sandra Hoffmann

"...Beim TSV Korbach fiel Dirk Wenner für die M 50-Staffel aus. Kurzfristig hatte sich Ex-Fußballer Kurt Jerschel für einen Einsatz bereit erklärt. Umso größer war dann die Freude über eine unerwartende Silbermedaille, die sich Hubertus Henning, Kurt Jerchel und Schlussläufer Uli Schalk in ansprechenden 10:16,61 hinter TV Waldstraße Wiesbaden erkämpft hatten.

In glänzender Form präsentierten sich die Oldies des TSV Korbach beim 3 x 1000-m-Lauf der über 60-Jährigen. Nach starken 3:20 Minuten schickte Heinz Jandik den früheren deutschen Marathonmeister Karl-Heinz Pschera ins Rennen. Der wiederum übergab den Stab nach weiteren 3:40 Minuten an Schlussläufer Wolfgang Heinemann. Am Ende zeigten die Uhren für die Korbacher 10:16,1 Minuten an. Der Vorsprung auf den PSV Grün-Weiß Kassel betrug immerhin 17 Sekunden.

Damit war das Trio nicht nur der Favoritenrolle gerecht geworden. Auch der nordhessische Rekord war um 16 Sekunden verbessert worden..."

Originalbericht mit Fotos

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HM-Einzel

HNA-Bericht: Fünf Goldmedaillen für Waldeck-Frankenberger Senioren

WLZ-Bericht

24.05.2009

Hessische Meisterschaften Senioren - 2. Tag

Jandik gewinnt 1500 Meter, aber keinen Titel

Am 2. Tag der hessischen Seniorenmeisterschaften in Bad Homburg gewann Heinz Jandik (M60) sein 1500-Meter-Rennen in 5:16,61 Min. Da nur zwei Läufer am Start waren, konnte er leider keinen Titel für den TSV Korbach mit nach Hause bringen.

Joachim Peters (M45) eroberte die Festung Bad Homburg in seiner bekannten Art. Drei Starts innerhalb weniger Stunden mutete er sich zu. Ein Vizetitel über 1500 Meter in 4:45,13 Min. war sein größter Erfolg. Platz 4 über 800 Meter in guten 2:15 sprang ebenfalls heraus. Schließlich lief er noch über 200 Meter eine 27er-Zeit.

Die W30-Staffel über 4x100 Meter mit Schilling, Leithäuser, Tenbusch und Kaiser-Böhmecke holte sich Platz 2 (Zeit: 55,12 Sek.).

Silke Kaiser-Böhmecke (W40) errang einen starken 3. Platz über 100 Meter (14,56 Sek.)

Alle Ergebnisse

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Hessische Meisterschaften Senioren - 1. Tag

Hofmann und Heinemann - Titeljagd geht weiter

Bei den hessischen Meisterschaften in Bad Homburg ließen Wilhelm Hofmann über 5000 Meter und Wolfgang Heinemann über 800 Meter ihren Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Die erfolgreichen Wochen der Läufer des TSV Korbach setzen sich damit unvermindert fort.

Wilhelm Hofmann gewann in der AK M45 überlegen sein 5000-Meter-Rennen in 16:29,11 Min. und sicherte sich damit den nächsten Titel. Neun Läufer waren in dieser starken Altersklasse am Start, Herbert Wilke belegte einen guten Rang 6 (17:19,87 Min.). 

Auch Wolfgang Heinemann sammelt weiter Gold. Über 800 Meter lief er in der M60 ein einsames Rennen, kam 15 Sekunden vor dem zweitplatzierten Kirchherr ins Ziel. 2:32,16 Min. bedeuteten Saisonbestzeit.

Ergebnisse 1. Tag

23.05.2009

M60-Staffel mit Nordhessenrekord

Die M60-Staffel des TSV Korbach mit Jandik, Pschera, Heinemann hat bei ihrem Goldlauf in Friedberg auch einen neuen Nordhessenrekord aufgestellt. Die Korbacher verbesserten die alte Marke um 14 Sekunden auf 10:19,71 Min. Danke Marco Berger für den Hinweis.

Nordhessenrekorde

22.05.2009

Hessische Langstaffelmeisterschaften in Friedberg

TSV-Männer sammeln Medaillen - Vatertagstour einmal anders

Während sich im Normalfall am Vatertag die meisten Männer mit einer feuchtfröhlichen Wanderung begnügen, brauchten es die Männer des TSV Korbach ein wenig härter. Die 50er und 60er machten sich auf nach Friedberg, um den Kampf um Staffeltitel aufzunehmen. Feucht war es auch, die Gewitterluft brachte feuchtwarme Schwüle, es blieb jedoch trocken. Ideale Mittelstreckenbedingungen also.

3x1000 Meter, das war das Motto an diesem Tag. Die Mannschaften ab M40 und älter starteten in einem Lauf. Für die M60 schickten die Korbacher Heinz Jandik, Karl-Heinz Pschera und Wolfgang Heinemann aussichtsreich ins Rennen. In der M50 starteten Neuzugang und Langstreckler Hubertus Henning, der "reaktivierte" Kurt Jerchel und Mittelstreckler Uli Schalk.

Hubertus Henning legte los wie die Feuerwehr, spulte die erste Runde in 72 Sekunden ab. Der Neu-M60er Heinz Jandik kam da nicht mit, trotzdem lief er am Ende noch gute 3:20 Min. Zwar konnte der 58-jährige Hubertus Henning das hohe Anfangstempo nicht ganz halten, verdankte aber seiner urwüchsigen Kraft und seinem unbändigen Siegeswillen dennoch eine 3:15 Min. Jahrelang war der Toplangstreckler Henning wegen Verletzung in der Versenkung verschwunden, jetzt läuft er wieder. Sicher wird bald noch mehr von ihm zu hören sein. 

Für die 50er musste jetzt Kurt Jerchel ran, für die M60 ging Karl-Heinz Pschera ins Rennen. Auch der frühere deutsche Marathon-Mannschaftsmeister Pschera war lange verletzt, in diesem Jahr hat er wieder Fuß gefasst. Schnell schloss er die Lücke zu Jerchel, überlief ihn schon in der 2. Runde.


Noch liegt Jerchel (M50) vor Pschera (M60) - Foto: Marco Berger

Vor Kurt Jerchel muss man den Hut ziehen. Der frühere Fußballer ließ über Jahre seine schnellen Muskeln beim "Lauftreff-Joggen" brach liegen, erklärte sich aber spontan bereit, der M50-Staffel auszuhelfen. In einem Wochen-Crash-Kurs mit Heinz Jandik konnte er natürlich nicht die wichtigen Muskelfasern auftrainieren, schlug sich aber bravourös und übergab nach seinem 4-Minuten-Turn an Schlussläufer Uli Schalk. Jetzt weiß "Kuddel", auf was er sich da eingelassen hat. Das tat weh. Karl-Heinz Pschera wechselte nach etwa 3:40 Minuten auf Wolfgang Heinemann, so dass die "Alten" zunächst gut 50 Meter Vorsprung hatten.

Nun ging die Jagd los. "Flippo" legte ein hohes Tempo vor. Erst nach 700 Metern war ich an ihm dran, versteckte mich kurz im Wind hinter ihm. Einer schrie von außen: "Los Uli, es geht um die Ehre, schlag die "Alten". Bei 750 Meter ging ich an "Flippo" vorbei, konnte ihm auf den letzen 200 Metern noch 3 Sekunden abnehmen. Dem internen Duell mit "Flippo" verdankte ich eine gute 3:01 für meinen 1000er, Heinemann selbst brauchte für seinen Abschnitt schnelle 3:19. 


Goldlauf: Heinz Jandik nimmt "Flippo" Heinemann in Empfang (Foto: Marco Berger)

Die M60er wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, ließen den Oldies von Grün-Weiß Kassel keine Chance und sicherten sich nach 10:19,71 Min. souverän den Hessentitel. Einen neuen Kreisrekord gab es als Sahnehäubchen oben drauf.

Auch die M50 hatte Grund zur Freude, sie landete auf dem Silberrang. Gegen die starken Wiesbadener war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. 10:16,61 Min. standen schließlich für Henning, Jerchel und Schalk am Ende zu Buche.

Die alten Haudegen

Auf Hin- und Rückfahrt erinnerten sich die alten Kämpfer an glorreiche Zeiten. Die Langstreckler Henning, Pschera und Heinemann lieferten sich früher harte Duelle. Alle drei können Bestzeiten von 29 und 30 Minuten über 10 Km aufweisen. Unisono: "Wir sind in einer falschen Zeit geboren. Heute wären wir deutsche Spitze, würden gefördert und könnten fast bei einer Europameisterschaft starten."

Aus welchem Holz die harten Männer geschnitzt sind, verdeutlichen weitere Geschichten. Henning arbeitete in 3 Schichten, hatte zudem noch Landwirtschaft. Nach einer Nachtschicht fuhr er ohne Schlaf nach Essen und gewann einen Marathon. Als unerfahrener Neuling wollte er einfach mal 10 Km laufen, kam aber zu spät an den Start. An den Veranstalter: "Was habt ihr noch im Angebot?" "Marathon". "Ok, dann meldet mich dafür." Henning: "Damals dachte ich, Marathon sind knapp 20 Km. Dann lief ich los, fragte irgendwann einen Mitläufer, wie lang ist das denn noch? Die Strecke nahm kein Ende, im Ziel war ich trotzdem Dritter."

Auch Landwirt "Flippo" erzählte eine Anekdote aus seiner Glanzzeit: "Die holten mich vom Feld. Du musst gleich in der 1000-Meter-Staffel laufen. Hingefahren, gelaufen, gewonnen. Postwendend brachten sie mich danach wieder zurück aufs Feld."

Was gab's noch? 

Der Staffelstab der M60er entsprach nicht der Norm. Gut, dass man gerade im Seniorenbereich Freunde hat. Sie sind eine große Familie. Spontan flitzte ein Wesertaler über den ganzen Platz und sorgte für Ersatz. Danke.

Augenzwinkernd: Die Blödeleien zwischen Jandik/Schalk sind schon Kult. Wie jeder seit meinem letzten Artikel über den Seniorenbeauftragten Heinz Jandik weiß, läuft unser SB bei Meisterschaften nur, um nach einer zählbaren Platzierung einen Tisch bei Bürgermeisters Sportlerehrung zu ergattern. Da gibt’s ja ein herrliches Büffet. Nord- und Hessentitel hat er nun schon, nun will er seine Mannen auch noch zu den Deutschen karren. Heinz: "Ich habe schon mal vorsorglich eine ganze Tafel beim Bürgermeister reserviert."

Ergebnisse

21.05.2009

Hessische Langstaffelmeisterschaften

Gold und Silber für die Oldies des TSV Korbach

Die M60-Staffel schlug zu. Bei den hessischen Langstaffelmeisterschaften in Friedberg war die TSV-Mannschaft mit Startläufer Heinz Jandik, Karl-Heinz Pschera und Wolfgang Heinemann den Kasselern klar überlegen und holte sich in neuem Kreisrekord nach 10:19 Min. den hessischen Wimpel.

Die M50 mit Neuzugang Hubertus Henning, Kurt Jerchel und Uli Schalk wurde Vizemeister in 10:16 Min. Einzelheiten und Ergebnisse folgen.


Gold und Silber - stehend v.l. Heinemann, Jandik, Henning; kniend: Pschera, Schalk, Jerchel

20.05.2009

"Nur fünf Hundertstel fehlten"

HNA-Bericht von Werner Hoffmann in Auszügen

Leithäuser ist zurück

"...Am 11. August 1979 lief die Korbacherin Heidrun Leithäuser bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen im Stuttgarter Neckarstadion über 400 Meter auf einen sensationellen Bronzerang. Die damalige Zeit von 53,98 Sekunden steht heute noch als Waldecker Kreisrekord. In der Altersklasse W 40 und W 45 holte sie danach bei den deutschen Seniorenmeisterschaften noch mehrere Podestplätze, ehe sie sich dann ganz dem Trainerjob widmete.

Durch die großen Erfolge der Korbacher Seniorinnen wurde die 53-Jährige nun erneut inspiriert und kehrte auf die Tartanbahn zurück. In der Altersklasse W 50 unterbot sie in Baunatal über 100 Meter in 14,93 Sekunden die DM-Norm (15,50) deutlich. Gemeinsam mit Tatjana Schilling, Marion Tenbusch und Silke Kaiser-Böhmecke lief sie die 4x100 Meter in 54,64 Sekunden. Da Tatjana Schilling erst 39 Jahre zählt, musste das Quartett in der Altersklasse W30 starten. Dennoch wurde die DM-Norm dieser Altersklasse (57,20 Sekunden) deutlich unterboten.

Mit 5,01 Metern im Weitsprung trug Tatjana Schilling mit einer weiteren DM-Norm zu den großartigen Korbacher Erfolgen bei. Auch über 100 Meter siegte sie in der W 35 in 14,09 Sekunden deutlich.

Achtbare Zeiten liefen in der M 60 die beiden Oldies Heinz Jandik und Wolfgang Heinemann (TSV Korbach) über die Mittelstreckendistanz von 800 Metern. Spezialist Jandik siegte in achtbaren 2:33,19 Minuten vor dem Langstreckler Heinemann (2:33,89), der drei Stunden später auch über die 1500 Meter noch starke 5:19,12 Minuten erreichte. Alle drei Zeiten reichen für eine DM-Teilnahme. Als M-45-Sieger lief Herbert Wilke über 1500 Meter in 4:46,62 Minuten fast an seine vorjährige Bestzeit heran..."

Originalbericht


Alte Kämpfer: Jandik und Heinemann (Foto: Marco Berger)

18.05.2009

Nordhessenmeisterschaft Baunatal

Korbacher auf Titeljagd

Bei den Nordhessischen Meisterschaften werden die Felder immer dünner. Die Seniorenwettkämpfe verzeichneten kaum mehr als zwei Starter.

Im 800-Meter-Rennen der M60 trugen die Läufer des TSV Korbach quasi eine Vereinsmeisterschaft aus, Heinz Jandik (2:33,19 Min.) gewann knapp vor Wolfgang Heinemann (2:33,89). Heinemann sicherte sich später den Titel über 1500 Meter (5:19,12). Alleinunterhalter über diese Strecke war Herbert Wilke, der in Saisonbestzeit (4:46,62 Min.) konkurrenzlos Platz 1 in der M45 belegte. Silber gabs für den Sprinter Bernd Geissler über 100 Meter in der M40. Ohne Konkurrenz holte sich auch die 4x100-Meter-Staffel der M40 den Titel.

TSV-Damen ließen es krachen

Einen richtigen Kracher landete die 4x100-Meter-Staffel der Damen W30/35. Das Quartett mit Tenbusch, Schilling, Leithäuser und Kaiser-Böhmecke besiegte die Borkener Staffel in der starken Zeit von 54,64 Sek., die gleichzeitig DM-Norm bedeutete. 

Die frühere mehrfache deutsche Meisterin Heidrun Leithäuser findet über die Staffel wieder Spaß am Wettkampf und holt sich zum Staffelgold auch den Einzeltitel über 100 Meter in der W50 (14,93). Tatjana Schilling sprintete als einzige Starterin in der W35 über 100 Meter auf Platz 1 (14,09), Marion Tenbusch (W40) holte Silber über die gleiche Distanz (15,11).

Ergebnisse

mehr bei: Joachim Peters

12.05.2009

Kassel-Marathon: "Herrlich war's, Spaß hat's gemacht"

von Sandra Ricke

"Aufgrund von Terminengpässen war mein Start beim Kassel-Marathon ja eher aus der Not heraus geboren, aber ich bin nun doch sehr froh, dort gelaufen zu sein, da mir der Lauf sehr gut gefallen hat. Ich habe gemerkt, dass Kassel einige schöne Ecken zu bieten hat, die ich bislang nicht kannte, die "Kasseläner" sowie die Angereisten ein tolles Publikum sind, mir auch warme Temperaturen nicht unbedingt was ausmachen, und dass ich auch bei guten Zeiten einen Lauf einfach nur genießen kann. 

Das war bei meinen beiden Marathons im letzten Jahr nicht so, da ich zu erpicht darauf war, die 3:13er Zeit aus Bremen im Herbst 2007 zu toppen, ständig versucht habe, meine angepeilte Kilometerzeit zu halten, Zeiten hochzurechnen - und so nur auf die Uhr fixiert war und von der Strecke kaum etwas mitbekommen habe. Und natürlich habe ich mich sehr über jeden Kilometer geärgert, den ich nicht in meiner Zeitvorgabe absolviert habe, zu schnell losgerannt, viel auf der zweiten Hälfte eingebüßt - eigentlich weiß man's ja.

Zufällig hatte ich erfahren, dass Ernst-Ludwig Engelmohr Pacemaker für 3:15 Stunden sein würde. Anfangs hatte ich noch gezögert, mich ihm anzuschließen, denn von vielen Seiten wurde mir zugetragen, dass man bei diesem Lauf seine Zeitziele vergessen solle, hügeliges Profil etc.. Waren da 3:15 h nicht etwas hoch gegriffen? 

Realistisch habe ich für mich eine Zeit von ca. 3:20-3:24 h eingeschätzt, mich aber trotzdem für einen Lauf mit E.-L. entschieden - zumindest solange es geht. Und es ging lange, nämlich 28 Kilometer. Mein Pacemaker war spitzenmäßig und hat dafür gesorgt, dass ich selbst die Uhr so ziemlich vergessen habe, mich umschauen konnte, und wusste, dass er für eine "anständige" Zeit sorgen würde, hat mich gebremst, mir Platz gemacht, wenn langsamere Läufer im Weg waren, mich mit Getränken versorgt. Der Kopf war also frei, ich habe gar nicht mitbekommen, wie schnell die Kilometer und die Zeit vergingen, und hätte kaum sagen können, wie lange wir eigentlich schon unterwegs waren.

Bis Kilometer 28 ging es mir auch noch blendend, locker-leicht-flockig lief ich neben meinem "Hasen" her. Wir waren inzwischen zu einer kleinen Gruppe von ca. 6 Läufern geschrumpft, und es sah so aus, als wenn wir auch bis zum Ziel zusammen bleiben würden. Doch plötzlich wurde mir aus heiterem Himmel einen Bruchteil einer Sekunde schwarz vor Augen, und ich habe gemerkt, dass ich nicht ins Ziel kommen würde, wenn ich so mit der Gruppe mithalten würde. 

Also habe ich mich zurück fallen lassen, erst mal eine Gehpause am nächsten Getränkestand eingelegt und bin allein weiter gelaufen, Gummibärchen als Aufputschmittel. Nach ca. 2 Kilometern hatte ich mich wieder richtig im Griff, so dass ich das ursprüngliche Tempo weiterlaufen konnte, aber meine Gruppe natürlich nicht mehr eingeholt habe. Aber das war egal - das Ziel war ja nicht mehr fern, und das Publikum hat auch mich als Einzelläuferin bombastisch angefeuert. So ging es dann weiter bis zum Ziel, das ich nach 3:16 h erreichte, ca. 3 1/2 Minuten nach meinem Pacemaker. Vielleicht hätte ich mithalten können, vielleicht wäre ich auch gar nicht angekommen, dann lieber auf Nummer Sicher gehen und ein wenig zurückschalten.

Resümee: Herrlich war's, Spaß hat's gemacht - und gleichmäßig kommt man auch ans Ziel. Hoffentlich denke ich beim nächsten Lauf dran."

10.05.2009

Kassel-Marathon

Sandra Ricke wieder mit Topergebnis

Sandra Ricke vom TSV Korbach belegte beim Kassel-Marathon 03:16:12 Std. nach dem Startschuss Platz 2 in der W30. Ihr gelang damit erneut ein toller Lauf im Bereich ihrer persönlichen Bestzeit. Teilweise fungierte Ludwig Engelmohr (SV Dodenhausen) als Pacemaker (s. a. Gästebuch).

Wilke glänzt über 21,1 Km

Auch Herbert Wilke, der die Halbmarathondistanz unter die Füße nahm, glänzte mit einem Top-Ergebnis. Mit der starken Zeit von 01:20:42 Std. wurde er 3. in der M45. Seine Vorjahreszeit, gleichzeitig Hausrekord, verbesserte er damit um 40 Sekunden.

Albrecht Will, der längere Zeit keine Wettkämpfe bestritten hat, erreichte nach 01:44:37 Std. das Ziel.

Ergebnisse

09.05.2009

Meile

HNA-Bericht von Werner Hoffmann (in Auszügen)

"...Mit 22 Startern war der traditionelle Korbacher Meilenlauf bei optimalen Laufbedingungen wieder einmal gut besetzt. Auch bei 1500 m erfolgte eine offizielle Zeitnahme. Der im ersten Männerjahr startende Alexander Mertens (Twiste) hatte bereits in der ersten Runde einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen, musste diesem höllischen Anfangstempo am Ende doch etwas Tribut zollen. Für ihn zeigten die Uhren über 1500 m 4:22,9 Minuten und über die Meile 4:45:28 Minuten an. 

Für die relativ beste Leistung sorgte jedoch der 25 Jahre ältere Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach. Vier Tage nach seinem Triumphlauf von Bremen über 10000 m lief er die 1500 m bereits schon wieder in 4:32,4 Minuten. Die Meile beendete er in 4:53,2 Minuten. 

Seit fast 30 Jahren zählt Hubertus Henning zu den stärksten Waldeck-Frankenberger Langstreckenläufern. Nach fast acht Jahren Pause lief er am Donnerstag die 1500 m in 5:06,7 Minuten und die Meile in 5:33,2 Minuten. Für einen 58-jährigen bereits eine wieder viel versprechende Zeit.

Unmittelbar vor dem Start ehrte TSV-Abteilungsleiter Udo Leithäuser den Berndorfer Wilhelm Hofmann und überreichte ein Präsent, da dieser in Bremen über 10000 m Deutscher Vizemeister der AK 45 geworden war..."

08.05.2009

Korbacher Meile - Sonne wie bestellt

Die Korbacher Meile hat mittlerweile Tradition. Immer mehr Läufer werden von der selten gelaufenen Strecke angezogen. Im 9. Jahr gingen 23 Läuferinnen und Läufer an den Start: Rekord! 

Wie seit Jahren bestellen die Ausrichter des TSV Korbach zum Meilenlauf Sonne, prompt wird sie geliefert. Nach Tagen miesen Wetters lachte schon am Morgen der Himmel. Beim Lauf herrschten Topbedingungen, vom üblichen "Pauli-Wind" mal abgesehen.

Wilhelm Hofmann, frischgebackener deutscher Vizemeister über 10000 Meter der M45, hatte eigens zwei Tempomacher "engagiert", um 72er Runden oder ein 3 Minuten-Tempo über 1000 Meter anzupeilen. Hofmann will schnelle kurze Wettkämpfe als Vorbereitung auf die 5000-Meter-Hessenmeisterschaft in sein Programm streuen. 

Ich übernahm also als Hase die ersten 600 Meter, 1:48 war die Durchgangszeit. Punktlandung. Heinz Jandik, der nebenbei auch noch als Sprecher fungieren musste und deshalb auf einen eigenen Start verzichtete, ging die nächsten 400 Meter in den Wind. Von 1200 - 1400 Meter setze ich mich dann noch mal vor Hofmann, dann musste er es allein richten. Das Loch zum Führenden Twister Alexander Mertens, der die letzten 100 Meter austrudelte, konnte er jedoch nicht mehr stopfen. 

Alexander Mertens (HK) der den Lauf in 4:45,28 Min. gewann, dürfte sich ein wenig geärgert haben. Durch das Austrudeln verpasste er den Kreisrekord von Michael Zekl (4:44) hauchdünn. Hofmann dagegen war mit seiner Zeit (4:52,05 Min.) zufrieden, bedankte sich bei den Edelhasen artig im Gästebuch.

Auch Achim Schaake (M45), der schnelle Mittelstreckler von der LAG Wesertal, gab den Korbachern die Ehre. Die Form des Vorjahres, wie er selbst konstatierte, habe er noch nicht ganz erreicht. Als Dritter im Einlauf wurden für ihn trotzdem gute 4:59,13 Min. gestoppt.

Die Langstreckler Heinrich Stracke (5:12,98) und Herbert Wilke (5:20,32) bewiesen Mittelstreckentauglichkeit.

Ein alter Bekannter fand den Weg zurück auf die Laufbahn. Der 58-jährige Hubertus Henning, früherer Topläufer über die langen Distanzen und lange Jahre Trainingspartner Karl-Heinz Pschera's, meinte vorm Lauf: "Wenn hier schon mal so was angeboten wird..." Kaum ausgesprochen, "haute" er auf Anhieb eine 5:33,24 raus. Mehrere Verletzungen warfen Henning in den letzten Jahren zurück. Vielleicht findet er ja wieder den richtigen Weg. Jedenfalls hat er sich noch am gleichen Abend beim TSV Korbach angemeldet und will in der M60 noch mal angreifen.

Die Frauenkonkurrenz gewann Franziska Espeter vom ASC Breidenbach in 5:33,10 Min. Stark auch die Jugendliche Nadine Götte, die über 1500 Meter nach 5:16 Min. ins Ziel lief.

Der absolute Bahnrekord von Oliver Degenhardt (4:27,50), der im Übrigen seine Karriere beendet hat, blieb unangetastet.

Alle Ergebnisse

07.05.2009

Korbacher Meile - Mertens vor Hofmann

Kurzinfo: Alexander Mertens vom TSV Twiste gewann die Korbacher Meile in inoffiziellen 4:45 Min. etwa 10 Sekunden vor dem frischgebackenen deutschen Vizemeister Wilhelm Hofmann (M45) vom TSV Korbach. Die 1500 Meter gingen die beiden in 4:23 bzw. 4:32 durch.

Einzelheiten und Ergebnisse folgen.

05.05.2009

Hofmann DM-Zweiter

WLZ-Bericht von Werner Hoffmann

"Wilhelm Hofmann hat den größten Erfolg seiner sportlichen Karriere gefeiert. Bei den deutschen 10 000-m-Meisterschaften der Senioren in Bremen lief er für den TSV Korbach in 34:17,69 Minuten auf einen sensationellen Silberrang.

Der 45-jährige Berndorfer setzt damit seine Siegesserie fort. Bereits bei den nordhessischen Straßenmeisterschaften in Frankenberg hatte er die 10 km in ausgezeichneten 33:44 Minuten gelaufen. Mit dieser Zeit hatte er sich für Bremen qualifiziert. 

Auch im legendären Weserstadion lief es für den Berndorfer glänzend: Vom Start weg setzte er sich mit dem späteren Sieger Frank Apfelbaum (Königswinter, 33:49,56) an die Spitze des Feldes, wobei sich ein sehr schnelles Rennen entwickelte. Bei 5000 m zeigten die Uhren 16:52 Minuten an. Auf Grund der hohen Temperaturen von über 20 Grad konnte Hofmann das Tempo nicht ganz halten. Für die zweite Hälfte benötigte er 17:25 Minuten. Den Waldecker M 45-Kreisrekord von Rolf Heinemann (LG Conti Waldeck) aus dem Jahre 1991 verpasste er jedoch um 18 Sekunden."

Original-Bericht

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Volkslauf in Bottendorf

HNA-Bericht in Auszügen

"...67 Läufer und Läuferinnen nahmen die landschaftlich schöne 10,7 km Laufstrecke durch den Burgwald in Angriff...

...Zweiter im Gesamteinlauf und Sieger der M 40 wurde Thorsten Kramer (Blau Gelb Marburg) in 38:01 Minuten. In der M 45 siegte Herbert Wilke (TV Bergheim) mit 39:59 Minuten. Sieger der M 50 wurde Klaus Kirschner (SV Dodenhausen) in 42:19 Min..."

HNA-Bericht

Laufcup-Stationen Bottendorf und Vöhl

Bottendorf

Wilke, Peters, Mroschel, Läufer, die aus Sicht des TSV Korbach vorne mitmischten.

Ergebnisse

Abendlauf Vöhl

Sandra Ricke und Herbert Wilke bestimmten die Szene

03.05.2009

DM Bremen: Auf der Silberspur

vom deutschen Vizemeister Wilhelm Hofmann

"Leider war es wieder sehr warm und die Sonne schien doch ziemlich unbarmherzig vom blauen Bremer Himmel. Der Start erfolgt um 16:00 Uhr. Leider bin ich auch kein Hitzeläufer (siehe auch Paderborner Osterlauf). Auch hatte ich keine Zeit, am Vortag anzureisen, sondern bin erst am Samstag Vormittag selber mit dem Auto gen Norden gefahren.

Trotzdem habe ich ein halbwegs gutes Rennen abgeliefert. Bis zum 5. km konnte ich mit dem Gewinner Frank Apfelbaum zusammen laufen. Wir hatten die Hälfte der Strecke in ca. 16:50 absolviert. Danach fehlten mit leider die "Körner", um das Tempo zu halten. Aber bei der Hitze sind ja eine 2. Hälfte in 17:27 auch nicht ganz so schlecht. Ich bin sehr froh, das erste mal in meiner Läuferkarriere einen deutschen Vizetitel erreicht zu haben.

Aber bei einer intensiveren Vorbereitung wäre bei diesem Rennen die ganz große Sensation möglich gewesen.


Silber für Wilhelm Hofmann (2. v.l.)

Toll war das ganze Event! Sabrina Mockenhaupt hat mit uns Senioren nach unserer Siegerehrung gescherzt, nachdem sie ihre WM-Qualifikationszeit ganz cool und extrem souverän abgespult bzw. abgehakt hat. Auf die Frage, wie sie das bei der Hitze und im Alleingang so schafft, kam die coole Antwort: "Ich mache doch den ganzen Tag nichts anderes als Laufen!!"


Wilhelm und "Mocki"

02.05.2009

Brandaktuell

Wilhelm Hofmann ist deutscher Vizemeister über 10000 Meter

Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach feiert bei den deutschen Meisterschaften in Bremen mit dem Gewinn der Silbermedaille über 10000 Meter den größten Erfolg seiner Karriere. 34:17,69 Min. wurden für ihn gestoppt.

Ergebnisse

Einzelheiten folgen.

WLZ-FZ-Sportlerwahl

 "Erstaunlich treffsicher mit Pfeil und Bogen, schlagfertig in den Antworten, selbstbewusst beim Smalltalk – bei der Siegerehrung der großen Sportlerwahl der Waldeckischen Landeszeitung/Frankenberger Zeitung gaben die Hauptdarsteller auch abseits ihres Sports eine starke Figur ab."

Bärbel Kiel und Nils Milde vom TSV Korbach auf Platz 2.

Original-Bericht mit Video

29.04.2009

Von 10 auf 800

Einen Tag nach den Hessenmeisterschaften über 10 Km versuchte Herbert Wilke vom TSV Korbach einen seltenen Spagat und ging bei der Bahneröffnung in Bad Wildungen über 800 Meter an den Start. Das Ergebnis: 2:29,5 Min.

Alle Ergebnisse

27.04.2009

Heimische Athleten in glänzender Form

Auszug aus HNA-Bericht von Werner Hoffmann

"Ein kleines Aufgebot Waldeck-Frankenberger Langstreckenläufer präsentierte sich am Wochenende bei den hessischen Straßenlaufmeisterschaften in Marburg in glänzender Form. Mit zwei Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen sowie weiteren vorderen Platzierungen konnten die Erfolge des vergangenen Jahres überboten werden.

...Sandra Ricke vom TSV Korbach musste zwar ihrem schnellen Anfangstempo Tribut zollen. Nach 42:01 Minuten lief sie aber als Erste der Altersklasse W 30 ins Ziel und hatte sich damit ihren ersten Landestitel erkämpft...

...Bei den Männern mischten die Waldeck-Frankenberger vor allem in den älteren Altersklassen gut mit. Am schnellsten unterwegs war der 49-Jährige Herbert Wilke vom TSV Korbach. 35:47 Minuten wurden für den Bergheimer in der Ergebnisliste mit Rang sechs notiert...

...Um zwei Plätze gegenüber dem Vorjahr steigerte sich Wolfgang Heinemann (TSV Korbach) in der Altersklasse M 60. Nach 41:40 Minuten hatte er sich als Fünfter gegenüber Frankenberg um eineinhalb Minuten verbessert..."

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26.04.2009

Sandra Ricke holt Hessenmeistertitel

Bei den hessischen Straßenlaufmeisterschaften in Marburg trumpft Sandra Ricke vom TSV Korbach groß auf und sichert sich in der W30 Gold über 10 Km in 42:01 Min.

Die starke Zeit von 35:47 Min. Herbert Wilke reicht nur zu Rang 6 in der M45. Platz 5 sichert sich Flippo Heinemann (M60) in 41:40 Min. Joachim Peters ist bei km 6 ausgestiegen.

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Ergebnisse

25.04.2009

Ehrung vom Kreis

Bärbel Kiel und Nils Milde wurden für ihre deutschen Meistertitel im Jahre 2008 vom Landkreis Waldeck-Frankenberg mit dem Bronze-Abzeichen geehrt.

HNA-Auszug: "Waldeck-Frankenberg braucht sich nicht hinter den hoch gesponserten Sportleistungszentren in den Ballungsgebieten verstecken." Zu diesem Schluss kam Kreis-Sportdezernent Peter Niederstraßer bei der Sportlerehrung des Landkreises Waldeck-Frankenberg am Freitagabend in der Frankenberger Ederberglandhalle.

Etwa 140 heimische Sportler wurden für ihre herausragenden Leistungen des vergangenen Jahres mit Urkunden und Plaketten in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet."

19.04.2009

Favoritensiege in Altenlotheim

WLZ-Bericht von Werner Hoffmann (Auszüge)

Insgesamt rannten 220 Aktive um Punkte für den Waldeck-Frankenberger Laufcup. Eine gute Zahl, zumal es mit zwölf Grad am Samstag nicht gerade einladend warm war. Die Teilnehmer waren trotzdem mit großer Begeisterung bei der Sache. Dazu trug auch die gute Organisation durch den TSV Altenlotheim bei. Nur wenige Minuten nach dem jeweiligen Zieleinlauf hingen die Ergebnisse aus, unmittelbar danach wurden die Sieger geehrt.

Über 10 km der Männer wurde Markus Schraub seiner Favoritenrolle gerecht. Der Arzt aus Rosenthal führte bereits nach der kleinen Dorfrunde das Feld an. Lediglich Herbert Wilke und Joachim Peters (beide TSV Korbach) sowie Peter Groß vom TSV Odershausen hielten Anschluss. Schraub passierte das Ziel nach 36:33 Minuten mit 28 Sekunden Vorsprung vor dem zwölf Jahre älteren Wilke.

Gut in Form zeigte sich eine Woche vor den hessischen Straßenmeisterschaften in Marburg Sandra Ricke. Die Vorjahressiegerin hielt mit 41:39 Minuten Birgit Jüngst-Dauber (SC Willingen) im Ziel mit 66 Sekunden Vorsprung doch deutlich auf Distanz. Für Marburg scheint sie also gerüstet zu sein.

WLZ-Bericht

Volksläufer in Altenlotheim

Beim Dorflauf in Altenlotheim hat Sandra Ricke den Frauen-Hauptlauf über 10 KM gewonnen (41:39,46 Min.) und verbesserte ihre Vorjahreszeit um ca. eine Minute (s.a. Gästebuch).

Herbert Wilke und Joachim Peters bestimmten das Geschehen im 10-KM-Lauf der Männer. Wilke wurde Gesamtzweiter.

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Ergebnisse später hier

15.04.2009

Paderborner Osterlauf

In den Ergebnislisten sind jetzt auch die 5km-Splits aufgenommen. Urkunden lassen sich mit Zwischenzeiten ausdrucken. Heinz Jandik fällt leider auf Rang 7 zurück.

Ergebnisse

14.04.2009

Teilnehmerrekord beim traditionellen Osterlauf in Paderborn

Auszug aus HNA-Bericht von Werner Hoffmann

"Mit 8113 Ausdauersportlern verbuchten die Ausrichter der 63. Auflage des traditionellen Paderborner Osterlaufes jetzt einen neuen Teilnehmerrekord. Auch zahlreiche heimische Läufer stellten sich der starken Konkurrenz.  

Uli Schalk (TSV Korbach) lief in der M50 in 38:33 Minuten auf den Bronzerang. Sein Vereinskamerad Wilhelm Hofmann holte über 21,1 km der M45 in 1:20:51 Stunden Silber. 

Hitze drückt Zeiten

Die ungewöhnlich hohen Temperaturen wirkten sich auf die gelaufenen Zeiten aus. 2056 Männer und 800 Frauen wurden beim 10 km-Zieleinlauf registriert. 

Gut zu recht mit der Hitze kamen die beiden Mittelstreckler des TSV Korbach, Ulrich Schalk und Heinz Jandik. Der 53-jährige Uli Schalk war er nach 38:33 Minuten als Dritter der AK 50 im Ziel.


Schalk wuchsen kurz vorm Ziel Flügel

Genau 1:22 Minuten schneller als beim Frankenberger Straßenlauf war Heinz Jandik. In 44:02 Minuten belegte er Rang sechs der M60.

Beim Halbmarathon-Start um 15 Uhr waren die Temperaturen bis auf 27 Grad gestiegen. In der hervorragenden Form des Frankenberger Straßenlaufs präsentierte sich der Berndorfer Wilhelm Hofmann (TSV Korbach). Als 31. des Gesamteinlaufs hatte er sich in ansprechenden 1:20:51 Stunden den Silberplatz der Altersklasse M 45 erkämpft.


Wilhelm Hofmann von der Hitze gezeichnet (Foto: Werner Hoffmann)

Als einzige heimische Läuferin lief Sandra Ricke vom TSV Korbach die Halbmarathonstrecke von 21,1 km. Nach 1:36:38 Stunden hatte sie sich Rang sechs der AK W30 erkämpft. In der Wertung aller Frauen sprang Rang 15 heraus."

Originalbericht

13.04.2009

Paderborner Osterlauf 

Toller Bericht von Laufreport: "Der echte Osterlauf mit Zukunft"

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Heinz Jandik in "Straps"


Foto: Laufpix

12.04.2009

Paderborner Osterlauf 

"Das ist die Eustachische Röhre"

10 Km sind für Mittelstreckler eine Tortour. Heinz Jandik: "Bis 7 km lief es gut, dann war es grauenhaft. Ich weiß nicht mehr so richtig, wie ich ins Ziel gekommen bin." 

Mir ging's nicht besser. Das Grauen fing schon bei 6 Km an. Mir soll noch mal einer erzählen, das hat Spaß gemacht. Liebe Läufer, wer an die Grenze geht, der erlebt die letzten Kilometer im Wachkoma. Hilfe, und dann noch die Hitze. Einzig und allein der Wille macht's, sonst kannst du das Tempo nicht halten. Adrenalinausschüttung pur. Endorphine spürst du erst im Ziel bei der guten Zeit und Topplatzierung. Nur mit äußerster Willenskraft habe ich die 2. Hälfte etwas schneller runterspulen können. 5km-Splits: 19:20/19:13 (letzter Km: 3:38).


Nach 3 km: Hier fühlte ich mich noch wohl (ganz links - Foto: Laufpix)

Im Ziel konnte ich eine halbe Stunde auf dem rechten Ohr nichts hören. Thorsten Kramer, der sich auskennt: "Das ist die Eustachische Röhre (auf deutsch: Ohrtrompete), da ist Schweiß reingelaufen, das geht wieder weg." 

Heinz weiter: "Meine Racer (Asics) haben mich ins Ziel getragen."

Was lief noch: "Scheich-Weiß"

ZDF-Kommentator Wolf-Dieter Poschmann: "Die Läufer sind in Sichtweite. Das Führungsfahrzeug, der Porsche in der neuen Modefarbe "scheich-weiß", kommt schon um die Ecke."

Heinrich Kuhaupt: "Ich bin nur inoffiziell mitgelaufen. Habe Intervalltraining als Tempomacher für meine Arolser gemacht." Gebracht hat's nichts. Bei etwa 5 km bin ich an Peter Hildebrandt vorbei, kurz danach ging er aus dem Rennen.

Das große Sterben fand auf der Halbmarathon-Distanz statt. Es war noch ein paar Grad wärmer: Sandra Ricke: "Das war echt hart". 

Wilhelm Hofmann war auf der ersten Hälfte genau im Zeitplan auf 1:15/16. Dann hat ihn die Hitze förmlich zerrissen. Etwa 43 Minuten benötigte er für die 2. Runde.

Weh tat es auch den Zuschauern. Da gab es doch tatsächlich noch welche, die sich das Rennen in lang antaten. Klaus Kirschner z.B., ein erfahrener Läufer aus Dodenhausen, lief oben in knielanger Leggins und unten mit Kompressionsstrümpfen. Er muss doch im eigenen Saft gebraten haben.

Hitzebonus

Nach Manfred Steffny verliert man bei Hitze über 25 Grad im Bereich 2:45 Std. (Marathon) 8-10 Minuten, also etwa 4-5 Minuten über die halbe Distanz. Das passt bei Wilhelm Hofmann ganz genau. 

Auch über 10 km ist der Leistungsabfall gegeben. In meinen Bereich dürfte er bei 30 - 40 Sekunden liegen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Paderborner Strecke mit ihren vielen Ecken und Kanten und sogar kleinen Bergpassagen wahrlich keine schnelle Bestzeiten-Strecke ist, relativieren sich Heinz' und meine Zeiten ganz schnell zu 43 Min. und 37 Min. Das sieht doch dann schon mal richtig gut für unser Alter aus (Heinz 60, ich 53). Und nach der bekannten Umrechnungstabelle ist die Paderborner Zeit sogar noch besser als meine 36:33 aus 2002 (mit 46).

mehr: "Der Sommer erreicht OWL..."

11.04.2009

Paderborner Osterlauf

Jandik und Schalk trotzen der Hitze

Hochsommerliche Bedingungen machten den Läufern beim Paderborner Osterlauf zu schaffen. Während die 10-Km-Läufer mit Temperaturen um die 24 Grad zu kämpfen hatten, ging es bei den Halbmarathonis schon richtig ans Eingemachte. Der Quecksilbersäule stieg auf 27 Grad.

Mit der Hitze kamen über 10 Km die beiden Mittelstreckler des TSV Korbach Heinz Jandik und Uli Schalk am besten zurecht. Heinz Jandik schrammte knapp an der 43er-Barriere vorbei, starke 44:02 Min. wurden für den 60-Jährigen gestoppt. Platz 5 in der AK M60 war ihm sicher.

Aus meiner Sicht: Nach Fersenproblemen im Vorfeld überlegte ich als Mittelstreckler die 5 km vorzuziehen, entschied mich aber kurzfristig für den 10er. Eine gute Entscheidung. Nach 38:33 Min. war ich im Ziel. Platz 3 in der AK M50 war ein schönes Ostergeschenk. Die Schinderei bei der Hitze hat sich gelohnt, die letzen 4 Km waren für Heinz und mich wirklich sehr hart und absolut im Grenzbereich.

Manfred Heide (M60) machte die Pace für seine Tochter, beide waren nach 51 Minuten im Ziel. Helmut Heine hatte mit Allergieproblemen zu kämpfen, Luftnot zwang ihn zu Gehpausen, so dass er sein Ziel knapp unter 50 Min. leider verfehlte. Mit Mühe erreichte er nach 55 Min. das Ziel.

Halbmarathon: Hofmann auf Platz 2

Richtig schwer wurde es für Sandra Ricke und Wilhelm Hofmann über 21,1 Km. Bei Halbzeit waren beide noch relativ im Zeitplan, mussten aber am Ende der Hitze Tribut zollen. Hofmann (M45) war nach 1:20,51 Std. im Ziel. Die Zeit reichte dennoch für einen hervorragenden 2. Platz in der M45. Für Sandra Ricke (W30) wurden 1:36,53 gestoppt.

Offizielle Ergebnisse

07.04.2009

Herbert Wilke nicht zu bremsen

Auch beim schweren Lauf in Dodenhausen über 13,7 Km konnte Herbert Wilke in seiner AK M45 niemand das Wasser reichen.


Herbert Wilke

Ergebnisse

03.04.2009

Joachim Peters 37:18 über 10000 Meter

Joachim Peters trat bei den HSK-Langstreckenmeisterschaften in Oeventrop an und lief nahe an seine Bestzeit heran. Nur wenige Tage nach den Straßenmeisterschaften in Frankenberg brauchte er nur 37:18 Min. über 10000 Meter auf der Bahn, um im Ziel zu sein.

mehr

31.03.2009

"Nur eine Sekunde fehlte"

Auszüge aus Zeitungsberichten von Werner Hoffmann

..."Mit dem Frankenberger Straßenlauf wurde der älteste Volkslauf im Kreis am Sonntag zum 31. Mal gestartet. Höhepunkt war der 10 km Lauf, in dessen Rahmen auch die Meisterschaften der Region Nord ausgerichtet wurden. 164 Läufer wurden im Ziel registriert. Zuvor hatte sich aber vor einer stattlichen Zuschauerkulisse ein Rennen entwickelt, das an Spannung kaum noch zu übertreffen war. Nach ständig wechselnden Positionskämpfen bogen vier Läufer Brust an Brust auf die Zielgerade ein. Am Ende siegte Felix Kaiser vom TSV Obervorschütz in 33:43 Minuten. 

Mit nur einer Sekunde Rückstand folgten Jürgen Theofel (FV Wallau), Thomas Schönemann (TV Breitenbach) und Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach als M 45 Sieger auf den Plätzen. Der Lokalmatador war im Ziel selbst etwas überrascht. "Ich habe im Winter viele Kilometer gefressen, das hat sich heute ausgezahlt", resümierte der Berndorfer.

...In seinem Sog lief Herbert Wilke (TSV Korbach) zwei Sekunden später auf Rang drei der Altersklasse M 45. Als Joachim Peters das Ziel nach 37:47 Minuten passiert hatte, konnte das Trio des TSV Korbach (Hofmann-Wilke-Peters) in der Mannschaftswertung hinter dem PSV Grün-Weiß Kassel und der LAG Wesertal als M 40/45 Sieger die überraschende Bronzemedaille feiern...

...Als Zweite und W30-Siegerin steigerte Sandra Ricke (TSV Korbach) ihre Bestzeit um 29 Sekunden auf 41:28 Minuten.

Nach einigen Jahren Wettkampfpause feierte der inzwischen 60-jährige Karl-Heinz Pschera (TSV Korbach) einen gelungenen Neueinstieg. In 43:08 Minuten lief er auf Rang zwei der Altersklasse M 60. Nur zwei Sekunden später überquerte Wolfgang Heinemann die Ziellinie. Eine Woche nach seinem 60. Geburtstag lief Mittelstreckler Heinz Jandik die 10 km in 45:24 Minuten und hatte damit Rang zwei der Teamwertung M 60/65 für die Kreisstädter gesichert...

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4 Rekorde auf einen Streich

Nachtrag von Wilhelm Hofmann

"Auf unserer HLV-Kreis-Seite habe ich festgestellt, dass die Zeit gleichzeitig (natürlich mit Herbert und Joachim) 4 neue Kreisrekorde ausgelöst hat (10 km Männer und M 45, 10 km-Mannschaft Männer und M 40)."

30.03.2009

"Der Knoten ist geplatzt"

Nordhess. Straßenlaufmeisterschaften in Frankenberg

Bericht von Wilhelm Hofmann

"Nachdem ich im Winter endlich einmal erkältungsfrei blieb und teilweise ein vernünftiges Grundlagentraining absolvieren konnte, erfolgte in den letzten Wochen (flankiert von einigen Wettkämpfen - Crosslauf Baunatal, Halbmarathon Marburg, Volkslauf Twiste) offensichtlich eine Verbesserung der Tempohärte. Damit hatte ich so nicht gerechnet, die gelaufene Zeit hat mich wohl am meisten überrascht und erfreut.

Aber nun zum Rennen: In Ehrfurcht vor den Laufgrößen der Region, die mir bei den Crossläufen noch 2-3 Minuten abgenommen hatten, sortierte ich mich zu Beginn des Rennens an ca. 10. bis 12. Position ein. Das Wetter war zufrieden stellend (trocken, 6 Grad Temperatur, aber windig). Ich fühlte mich anfangs sehr gut, bekam aber einen Schrecken als ich auf der Stoppuhr bei km 2 eine 6:40 ablas. Das war eigentlich für mich viel zu schnell, so dachte ich jedenfalls. Mit Leichtigkeit überholte ich alle Läufer aus der Verfolgergruppe und schloss bei km 3 auf die 4-köpfige Spitzengruppe auf. Den 3. Kilometer lief ich sogar in 3:15, war aber dann an dieser Gruppe dran und konnte mich etwas ausruhen. 

Mit 16:40 ging es bei 5 km durch, für mich der absolute Wahnsinn! Ich stellte meine Stoppuhr aus, weil ich nach Gefühl weiterlaufen wollte und mich nicht mehr von Zeiten ablenken lassen wollte. Bei dem Tempo musst du doch gleich einbrechen, war mein Gedanke.

Was war los? Bis kurz vor dem Ziel konnte ich problemlos in dieser Spitzengruppe (u. a. Jürgen Theofel, Felix Kaiser) laufen. Zeitweise hatte ich sogar das Gefühl, dass ich die Kraft hätte, mich da absetzen zu können. Das habe ich mich dann aber nicht getraut. 400 m vor dem Ziel ging es dann richtig ab. Durch eine Kurve kurz vor dem Ziel und zu überrundende Läufer war ich einen Augenblick unaufmerksam und habe mich selbst ausgebremst. Sonst wäre zusätzlich zu der für mich absolut wahnsinnigen Zeit sogar noch der Gesamtsieg möglich gewesen.

So ein Rennen macht Mut und motiviert für die weitere Saison."

Die neue magische Zahl: 33:44 Min.!


Glücklicher Nordhessenmeister Wilhelm Hofmann (Foto: J. Peters)

Alle Ergebnisse

Volkslauf

mehr: Joachim Peters

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Kreismeisterschaften Crosslauf

Ergebnisse endlich online

29.03.2009

Kurzinfo

Ricke und Hofmann Nordhessenmeister über 10 Km

Bei den Nordhess. Straßenlaufmeisterschaften in Frankenberg zauberte Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach eine Zeit von 33:44 Min. auf den Asphalt und war damit so schnell wie nie im Seniorenbereich. Wilhelm verbuchte damit einen weiteren Titel sowie einen neuen Kreisrekord in der M45. Mit Herbert Wilke und Joachim Peters holte sich Wilhelm auch Gold in der Mannschaft (ebenfalls in neuem Kreisrekord).

Auch Sandra Ricke (W30) vergoldete sich den Ausflug nach Frankenberg in einer starken Zeit: 41:28.

In der M60 gelang Karl-Heinz Pschera ein glänzendes Comeback. Nach 43:07 lief er auf Platz 2 vor Wolfgang Heinemann (43:10). Zusammen mit Heinz Jandik (45:24) holten die beiden den Vizetitel.

Einzelheiten und offizielle Ergebnisse folgen.

23.03.2009

Kreiscross: Korbacher Senioren glänzten durch Abwesenheit

Nur Herbert Wilke im Einsatz

Die Kreiscrossmeisterschaften scheinen für die Altersklassen den Reiz verloren zu haben. Einzig Herbert Wilke trug sich für die Korbacher in die Siegerlisten der M45 ein. Ansonsten glänzten die Altersklassenläufer des TSV Korbach und auch viele Senioren aus anderen Vereinen in Sachsenhausen durch Abwesenheit. Die große Teilnehmerzahl hatten die Organisatoren den Schüler- und Jugendklassen zu verdanken.

Im Vorfeld gab es über die Streckenführung in Sachsenhausen erneut Diskussionen. Die Strecken hatten bisher Volkslaufslaufcharakter, für Abkürzungen waren Tür und Tor geöffnet. Zudem waren die harten Wege nicht mit Spikes zu belaufen. Im nächsten Jahr soll es nun endlich besser werden, die Organisatoren versprechen für Sportler und Zuschauer einen interessanteren und  kürzeren Rundkurs auf den beiden Sportplätzen und dem angrenzenden Gelände. Diesen Willen bekundete man allerdings letztes Jahr auch schon.

16.03.2009

TSV-Korbach

Chronik 2008

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TSV-Korbach-Cross

HNA-Bericht

"Marcel Rost und Daniel Kinzel von der A-Junioren-Fußballmannschaft des TSV Korbach sorgten beim vierten und letzten Lauf zur diesjährigen Crosslaufserie der Korbacher Leichtathletikabteilung mit einem neuen Streckenrekord von 8:27 Minuten für die Topleistung des Tages.

Alle guten Dinge sind drei. Nach zweimaliger Terminverschiebung wegen vereister Strecke stand bei frühlingshaften Temperaturen einer Ausrichtung auf dem Waldecker Berg diesmal nichts im Wege. Mit rund 40 Läufern stieß die Veranstaltung wieder auf eine zufriedenstellende Resonanz.

Für die Kreis-Crossmeisterschaften am kommenden Samstag in Sachsenhausen und die am Sonntag, 29. März, in Frankenberg anstehenden nordhessischen Straßenmeisterschaften scheint die Läufergarde des TSV Korbach bestens gerüstet zu sein.

Nach einem abgesagten Punktspiel nutzten einige Spieler der A-Junioren der Fußballabteilung des TSV Korbach den Lauf wieder für eine Trainingseinheit. Über 2400 Meter setzte sich Marcel Rost vom Start weg an die Spitze des Hauptfeldes. Durch eine starken Schlussspurt seines Mannschaftskameraden Daniel Kinzel liefen sie gemeinsam über die Ziellinie und verbesserten den alten Streckenrekord auf 8:27 Minuten.

M 50-Läufer Uli Schalk benötigte 8:58 Minuten. Bei den Frauen lief Heidrun Leithäuser in 11:17 Minuten als Erste ins Ziel. Isabel Wetekam W 15 benötigte 12:20 Minuten.

Aber auch die Oldies in der Altersklasse bewiesen ihre gute Form. Kreis- Kampfrichterwart Karl-Heinz Pschera, Deutscher Marathon-Mannschaftsmeister 1973, ist nach einigen Jahren Wettkampfpause wieder ins Geschehen eingestiegen. Und das mit einer großartigen Leistung. Nach 2400 Metern zeigten die Uhren für den M 60 Sieger starke 9:39 Minuten an. Senioren-Sprecher Heinz Jandik lief in 10:28 Minuten auf Rang zwei.


Karl-Heinz Pschera (Foto: HNA)

Nach ihrem tollen zweiten Platz in der Gesamtwertung des Crosscup-Nordhessen lief Marieke Göbel in der W 10 über die 1280 Meter in 5:12 Minuten vor Aileen Schmidt (5:56 Minuten) und Nora Hentschel (6:05 Minuten) einen souveränen Sieg nach Hause.

Beim Lauf der Schüler M 9 über 700Meter landete Robert Schweizer (2:52) vor Jan-Moritz Gottschalk (3:26) seinen vierten Sieg in Folge.

Jüngste Teilnehmer waren Hans Georg Schweizer (M 5) und Henriette Schweizer (W 7). In der Altersklasse W 9 errang Alice Wilke (TSV 1850/09 Korbach) einen Start-Ziel -Sieg. In 2:47 Minuten lief sie die schnellste Zeit aller vier Läufe."

Originalbericht

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TSV-Cross: Streckenbestzeiten

Die Streckenbestzeiten wurden ergänzt. Daniel Kinzel lief zeitgleich mit Marcel Rost ins Ziel und wird damit gleichzeitig als Rekordhalter in der Bestenliste verewigt.

Streckenbestzeiten

15.03.2009

Laufcup: Volkslauf Twiste 

Sandra Ricke und Wilhelm Hofmann souverän

Ergebnisliste

mehr bei: Joachim Peters

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TSV-Korbach-Cross

Udo Leithäuser Statement: "Herausragend die beiden A-Jugendlichen Marcel Rost und Daniel Kinzel, die den bisherigen Streckenredord von Uli Schalk um 12 Sekunden auf 8:27 Min. verbesserten. Beide gehören zur A-Junioren-Fußballmannschaft des TSV Korbach, die mit 10 Aktiven unter Leitung ihres laufbegeisterten Trainers Dirk Rost den Crosslauf zum 2. Mal belebten. 

In allen Läufen wurden - bei guten äußeren Bedingungen - Zeiten in der Nähe der Streckenbestzeiten erzielt. Die 4. Crosslauf-Serie hatte mit insgesamt 70 Läufern und 156 Starts eine Rekordbeteiligung. Die Siegerehrung werden wir demnächst im Rahmen eines Trainingsabends durchführen."

Offizielle Endergebnisliste

Streckenbestzeiten

14.03.2009

TSV-Cross: Marcel Rost knackt Schalks Streckenrekord

Heidrun Leithäuser und Uli Schalk beste Senioren

Mehrfach wurde der 4. und letzte Lauf des TSV-Korbach-Cross wegen schlechtester Bedingungen (Schnee und Eis) verlegt. Heute dagegen waren die Bedingungen wie sie besser nicht sein können.

Trainer Dirk Rost schickte im Hauptlauf über 2400 Meter wieder seine A-Jugend-Fußballer ins Rennen. Sein Sohn Marcel Rost drehte von Anfang an auf und verbesserte die zwei Jahre alte Streckenbestzeit Uli Schalks um 12 Sekunden auf nun 8:27 Min. 

Schalk (M50) selbst ging nach einer Erkältung nicht volles Risiko, blieb dennoch 2 Sekunden unter 9 Minuten und war damit bester Senior. 

Immer besser in Form kommt Karl-Heinz Pschera (M60), der nach 9:39 Min. im Ziel als 2. in den Altersklassen gestoppt wurde. Seine über Jahre andauernden Fußprobleme sind vollständig überwunden.

Heinz Jandik(M60) musste erkennen, dass der Trainingsrückstand nach langen Wochen grippaler Infekte und Antibiotika-Behandlung enorm ist. Original-Ton Heinz: "Ich glaube so schlecht war ich noch nie." 10:28 Min. stoppten die Zeitnehmer für ihn.

Heidrun Leithäuser (W50), von Haus aus keine Langstrecklerin und Crossspezialistin, freute sich über den Sieg bei den Frauen (11:17 Min.) und eine neue persönliche Bestzeit.

Insgesamt war die Beteiligung im Hauptlauf nur dank der Fußballer zufriedenstellend. Überraschung am Schluss der Veranstaltung: Organisator Helmut Heine verteilte an alle Teilnehmer Schoko-Osterhasen.  

Offizielle Endergebnisse folgen.

09.03.2009

Wilhelm Hofmann mit Halbmarathon-Kreisrekord

In toller Frühform präsentierte sich Wilhelm Hofmann vom TSV Korbach beim Halbmarathon in Marburg. Er schreibt: 

"Pünktlich um 10.00 Uhr wurde das gesamte Teilnehmerfeld (Halbmarathon, Marathon und 50 km) zusammen gestartet. Es war kühl mit ca. 4 Grad, aber dafür hatte es sich in der Nacht ausgeregnet und es war trocken. Unter den Startern waren 174 Halbmarathonis. 

Gleich zu Beginn setzte sich der deutsche Marathonmeister M 45 Hakim Ouahioune an die Spitze des Feldes, gefolgt von Lars Siegmund und mir. Die erste von den zwei 10-Kilometerrunden lief ich mit Lars zusammen, dann verschärfte Lars das Tempo und lief den 2. Zehner in einer 34`er Zeit. Ich konnte mein Tempo halten und habe mit 1:16:55 gefinished. Auf dem amtlich vermessenen Parcours sollte das ein neuer Kreisrekord werden. Flippo, es tut mir leid (alter KR von Wolfgang Heinemann 1:18:43).

Mit meiner Leistung so früh zu Beginn der Saison bin ich absolut zufrieden. Jetzt muss neben dem Grundlagentraining am Tempo gearbeitet werden."


Wilhelm Hofmann auf Rekordjagd (Foto: Schaake)

Wilhelms Weg zum Rekord:

"Vollkommen richtig hast du bei der HM Senioren-Halle bezüglich meines Titels von einem Überraschungscoup berichtet. Ich bin tatsächlich ohne große Vorbereitung und spezielle Trainingseinheiten für die Mittelstrecke angetreten. Aber ich war nicht faul und habe (so denke ich) ein vernünftiges Grundlagentraining absolviert.

Mitte Dezember bis Mitte Januar hatte ich dienstlich bedingt Zeit und habe „Kilometer gefressen“. Auszug aus meinem Lauftagebuch:

26.12.: 30 km (Berndorf, Helmscheid, Bundeswehr-Depot, Zollhaus, Hermannshof, Adorf, Benkhausen, Flechtdorf, Helmscheid, Berndorf)

27.12.: 15 km (Berndorf, Dingeringhausen, Homberg, Lelbach, Dingeringhausen, Berndorf)

28.12.: 25 km (Berndorf, Strothe, Meineringhausen, Alraft, Ober-Werbe, Nieder-Werbe, Scheid)

29.12.: Laufruhetag, aber: 2 Stunden Fitnesstudio

30.12.: 25 km (Scheid zurück nach Berndorf)

Aufgrund dieses Trainings habe ich mich entschlossen, am 07.03. einen Halbmarathon in Marburg als Formtest zu absolvieren. Die Strecke ist bestenlistenfähig, etwas verwinkelt (Wendepunkte, Spitzkurven) aber dafür ziemlich eben. Der Lauf ist nicht mit einem Städtemarathon zu vergleichen."

Kommentar: Wieder einmal ist bewiesen, wie wichtig Grundlagentraining ist und dass man damit nicht langsamer wird, selbst wenn nur gelegentliche Tempoeinheiten eingestreut werden.

Bericht auf Laufreport

Ergebnisse

07.03.2009

Das Beste aus 50 Jahren Leichtathletik

TSV Korbach ehrt Tatjana Schilling und Nils Milde für ihre DM-Erfolge

HNA-Bericht von Werner Hoffmann

"Tatjana Schilling und Nils Milde erkämpften sich am vergangenen Wochenende in Düsseldorf bei den deutschen Senioren insgesamt fünf Medaillen, wovon drei sogar vergoldet waren. Während einer Trainingsstunde ehrte der Abteilungsvorstand im Beisein zahlreicher Nachwuchssportler seine neuen Deutschen Meister. Abteilungsleiter Udo Leithäuser bezeichnete diese Meisterschaften sogar als die erfolgreichsten der letzten fünf Jahrzehnte.

Die 38-jährige Tatjana Schilling holte sich mit übersprungenen 1,57 m Gold im Hochsprung und Gold über die 60 m Hürden (10,04 Sekunden). Bronze über 60 m (8,68 Sekunden komplettierten die Überraschung. Erst vor knapp einem halben Jahr ist die Mitarbeiterin der Korbacher EWF wieder in den Leistungssport eingestiegen. Anfang Februar jubelte sie bereits bei den hessischen Hallenmeisterschaften in Stadtallendorf über zwei Landetitel.

In den zurückliegenden 14 Jahren hatte sich Tatjana Schilling überwiegend durch Breitensport, Rennradfahren und joggen fit gehalten.

Ihre Sportlerkarriere hatte sie als Fechterin beim TSV Korbach gestartet und dabei bis hin zur Landesebene Erfolge einfahren können, ehe sie sich dann dem Fußball verschrieben hatte. Von 1992 bis 1994 spielte die Lelbacherin mit den Frauen des TSV Battenberg sogar zwei Jahre in der 1. Bundesliga. Durch ihre Tochter Alicia, die im vergangenen Jahr als Elfjährige bereits überragende 1,36 m übersprungen hatte, wurden im Spätsommer vergangenen Jahres die ersten Kontakte zur Leichtathletik geknüpft.

Als Ältester der Altersklasse M 30 lief der inzwischen 34-jährige Nils Milde über 800 m in 1:57,45 Minuten auf dem Siegerpodest ganz nach oben. Nach dem 3000-m-Finale wurde er mit Silber dekoriert. Der Sportlehrer und Koordinator der Adorfer Mittelpunktschule startet erst seit dem 1. Januar dieses Jahres für den TSV Korbach, zählte aber bereits seit den Schülerjahren innerhalb seiner Altersklassen immer zur absoluten deutschen Spitzenklasse. Für den LC Bad Solbad Ravensberg lief er in den vergangenen zwei Jahren insgesamt fünf deutsche Seniorentitel nach Hause.

Manfred Hamel und Udo Leithäuser vom Abteilungsvorstand würdigte während einer kleinen Begrüßungsfeier die großartigen Erfolge der Deutschen Meister und bezeichnete sie als Vorbild für die anwesenden Nachwuchsathleten.

Der TSV Korbach habe zwar in den letzten fünf Jahrzehnten schon viele großartige Erfolge erzielen können, aber dreimal Gold und je einmal Silber und Bronze bei einer Deutschen Meisterschaft habe es nach Angaben von Udo Leithäuser zumindest in den vergangenen fünf Jahrzehnten noch nicht gegeben. Blumen in Vereinsfarben und Präsente wechselten ihre Besitzer.

Auf den Erfolgen von Düsseldorf wollen sie die beiden neuen Deutschen Meister aber nicht ausruhen. So stehen vom 26.-28. Juni in St. Wendel die deutschen Meisterschaften der Senioren I ( M/W 30-49) auf dem Programm. Milde hat sich eine erfolgreiche Titelverteidigung über 800 und 3000 m zum Ziel gesetzt. Für Tatjana Schilling sollen sich diese Meisterschaften zu einem erfolgreichen Leistungstest für die vier Wochen später in Lahti (Finnland) stattfindenden Senioren-Weltmeisterschaften entwickeln."

Original-Bericht mit Bild

03.03.2009

Gold zum Einstand 

Tatjana Schilling holt zwei Deutsche Titel

Auszug aus HNA-Bericht

"Düsseldorf. Die Asse der Waldeck-Frankenberger Leichtathletik-Senioren stachen bei der deutschen Hallenmeisterschaft in Düsseldorf: Mit fünf Goldmedaillen durch Tatjana Schilling (Hoch und 60 m Hürden), Nils Milde (800 m), Christian Wolf (Dreisprung) und Robert Ingenbleek (Kugel) wurden die Erfolge vergangener Jahre bei weitem übertroffen.

Bereits in der Altersklasse M 30 trumpften die heimischen Akteure mit zwei Titeln und einer Silbermedaille groß auf. Bei seinem DM-Debüt im Trikot des TSV Korbach gelang Nils Milde, Sportlehrer der Adorfer Mittelpunktschule, über 800 m eine erfolgreiche Titelverteidigung. Im Finale entwickelte sich bis zum Ziel ein unerhört spannendes Finish, wobei Milde am Ende das größere Stehvermögen besaß und nach hervorragenden 1:57,45 Minuten mit 51 Hundertstel-Sekunden Vorsprung auf Remo Reichel (SV Gera) als Sieger das Podest betrat.


"Beißer" Nils Milde (Foto: HNA/Görlitz)

Spannend auch der 3000-m- Lauf, der bis 1000 m (3:07 Minuten) ruhig angegangenen wurde. Die nächsten 1000 m folgten in blanken drei Minuten. Danach übernahm der 800-m-Vizemeister Remo Reichel die Initiative und setzte sich resolut an die Spitze. Milde fehlten am Ende die nötigen Körner, so dass er sich nach 9:01,58 Minuten mit Silber abfinden musste, worüber er sich aber nach sechs Titeln in Folge - ab Sommer 2007 - noch sehr freute...

...Einen tollen DM-Einstand feierte bei den Frauen Tatjana Schilling vom TSV Korbach. Im Hochsprung der Altersklasse W 35 übersprang sie bis 1,51 m alle Höhen im ersten Versuch. Bei 1,54 m wurde ein Fehlversuch registriert. Ebenso bei ihrer härtesten Konkurrentin, Kristin Maybach (TSV Bayer Leverkusen). Auch der erste Versuch über 1,57 schlug bei Maybach fehl, während Schilling diese Höhe auf Anhieb meisterte. Die Leverkusenerin erhöhte sofort auf 1,60 m, scheiterte aber bei beiden Versuchen. Die Sensation war perfekt, Tatjana Schilling war zum ersten Mal Deutsche Meisterin im Hochsprung der W 35. Am Sonntag um 15.40 Uhr hatte Tatjana Schilling schließlich mit Gold über 60 m Hürden (10,04 Sekunden) für eine weitere Sensation gesorgt. Schließlich komplettierte ein dritter Rang über 60 m (8,68) ihren tollen DM-Einstand.

weitere Ergebnisse:

M 45: 800 m:13. Joachim Peters (TSV Korbach) 2:18,42 Minuten, 60 m: Marion Tenbusch 9,04, Silke Kaiser-Böhmecke (beide TSV Korbach) 9,20 Sekunden."

Bericht in voller Länge

02.03.2009

Deutsche Seniorenbestenliste 2008 

Bärbel Kiel - wer sonst!

In der kürzlich veröffentlichen Seniorenbestenliste 2008 (Bereich Laufen) setzt sich die deutsche Meisterin Bärbel Kiel auf Platz 2 über 1500 Meter in der W45. Damit schießt sie für den TSV Korbach den Vogel ab. Auch über 800 Meter landet sie auf Rang 4.

Mehrfach rangiert auch Irmgard Runte (W50) unter den besten 20 (800, 1500, 3000, 5000). Sandra Ricke (W30) im ersten Seniorenjahr liegt auf 35 über die Marathondistanz. Tatjana Schilling (W35) fährt Platz 45 (100 Meter) ein.

Bei den Männern führt Wolfgang Heinemann die Rangliste der Korbacher an. In der M60 holt "Flippo" jeweils Platz 5 über 1000 und 3000 Meter, zudem ist er unter den ersten 20 über 800, 1500, 5000 und 10000 vertreten.

Uli Schalk haut mit Platz 12 über 1000 Meter sein bestes Ergebnis raus. Auch über 800 langt es zu Rang 22. 

Joachim Peters (2x) und Herbert Wilke (3x) sind ebenfalls unter den besten 50 einsortiert (800, 1500, 5000, 10000). 

Wie stark die Seniorenklassen teilweise sind, sieht man daran, dass Wilhelm Hofmanns (M40) Halbmarathon-Kreisrekord noch nicht mal in der Bestenliste aufgeführt wird.

Außer Konkurrenz setzt sich natürlich Korbachs Neuzugang Nils Milde in Szene, der in 2008 jedoch noch für Ravensberg startete.

Die Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Senioren-Bestenliste 2008

"Seit mehr als 30 Jahren stellt Jörg Reckemeier aus Oldenburg in jedem Winter die deutsche Senioren-Bestenliste der abgelaufenen Saison zusammen. Jetzt hat er die Statistik für das Jahr 2008 abgeschlossen und in Buchform herausgebracht..."

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Schilling schafft Doppel-Gold

WLZ-Bericht

"Erfolgreich wie selten zuvor kehren die Waldeck-Frankenberger Leichtathletik-Senioren von den Deutschen Hallenmeisterschaften aus Düsseldorf zurück. Fünf erste Plätze durch Tatjana Schilling (Hochsprung, 60 m Hürden), Nils Milde (800 m), Christian Wolf (Dreisprung) und Robert Ingenbleek (Kugelstoßen) setzten goldene Akzente..."

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Bilder und Videos bei Joachim Peters

01.03.2009

Nils Milde holt sich noch Silber über 3000 Meter

Ergebnisse

mehr bei: Joachim Peters

01.03.2009

Hessische Crossmeisterschaften

Herbert Wilke vom TSV Korbach 11. in der M45 in einem superstarken Feld.

Ergebnisse

28.02.2009

Nils Milde deutscher Meister über 800 Meter

Gold und Bronze für den TSV Korbach

Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf wurde Nils Milde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich beim ersten offiziellen Start im Trikot des TSV Korbach in 1:57,45 Min. den Titel in der M30. Es könnte noch besser kommen. Seine Chancen über 3000 Meter sind ebenfalls nicht schlecht.

Joachim Peters hatte erwartungsgemäß im starken Feld der M45 wenig Chancen, blieb aber im Rahmen seines derzeitigen Leistungsvermögens und wurde 13. über 800 Meter in 2:18,42 Min.

Stark auch Tatjana Schilling (W35). Sie holte Bronze über 60 Meter (8,68 Sek.).

Ergebnisse

23.03.2009

16. Winterlaufserie Ippinghausen

Uli Schalk Gesamtzweiter

Der Veranstalter schreibt: "Mit einer großen Rutschpartie haben wir die 16. Winterlaufserie beendet". Die Korbacher blieben bei diesen Bedingungen weitestgehend zu Hause. Lediglich Herbert Wilke wagte einen Start über die kurze Runde und wurde 3. in der M40.

Über 15 Km belegte der Korbacher Mittelstreckler Uli Schalk nach 3 Wertungsläufen einen guten Rang 2 in der M50 hinter dem Edertaler Marathonläufer Bernd Mehring. In der gleichen Klasse wurde Dirk Wenner (TSV Korbach) Gesamtsiebter.

Ergebnisse

16.02.2009

Zehn Siege mitgebracht 

Nordhessische Crossmeisterschaften

HNA-Bericht

15.02.2009

Nordhessische Crossmeisterschaften Baunatal

M45-Mannschaft auf Platz 3

Die Korbacher mit Hofmann, Wilke und Peters waren chancenlos auf Platz 1. Die hochaufgerüsteten Wesertaler waren eine Klasse für sich.

Wilhelm Hofmann war noch der beste der angeschlagenen Korbacher Truppe (Grippe, fehlende Spikes,...) und belegte einen starken Rang 2 in der M45. Joachim Peters versuchte sein Glück auf glatten Parcours mit Fußballschuhen. Das hab ich auch noch nicht gehört. Eine Fehlentscheidung, wie er selbst richtig einschätzte.

mehr bei: Joachim Peters

Ergebnisse

10.02.2009

Zweiter Platz für Nils Milde

WLZ-Artikel

"Über ein gelungenes Wettkampfdebüt im Trikot des TSV Korbach freut sich Leichtathlet Nils Milde. Bei der 6. Paderborner Ahorn-Night belegte er einen zweiten Platz. Dabei handelte es sich um die originelle Kombination aus 4,2 km Crosslauf und einem 1000-m-Hallenrennen. Die erste Teildisziplin diente dabei als Qualifikation für das von den besten zehn Sportlern ausgetragene Finale.

 Erfreulich auch Mildes Zeiten. Vor zwölf Monaten hatten ihn 2:35,62 Minuten positiv überrascht. Diesmal blieb die Uhr schon bei 2:34,45 Minuten stehen – schneller war nur der zwölf Jahre jüngere, mehrfache deutsche Jugendmeister Johannes Raabe (LG Hannover, 2:30,40), der im Sommer 3:48,85 Minuten über 1500 m erzielt hatte. Dritter wurde der letztjährige westfälische Jugendvizemeister im Crosslauf, Jonas Bohndorf (2:35,85).

Drei Wochen vor der Hallen-DM der Senioren gab Nils Milde ein eindrucksvolles Form-Signal. Beim Cross qualifizierte er sich taktisch clever laufend als Zehnter und somit als Letzter für die Sprintentscheidung, um dann auf den fünf schnellen Runden unterm Dach voll anzugreifen. Die ersten 500 Meter waren von vielen Positionskämpfen geprägt, dann jedoch zog Milde einen langen Spurt an und schob sich vom zwischenzeitlich siebten Platz weit nach vorn."

09.02.2009

Herausragende Tatjana Schilling 

Hessische Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Senioren in Stadtallendorf

HNA-Bericht

08.02.2009

Hessenmeisterschaft Stadtallendorf

Kleine Korbacher Mannschaft, große Erfolge

Wilhelm Hofmann (M45) und die Frauenstaffel in W30 mit den Neuzugängen Silke Kaiser-Böhmecke und Marion Tenbusch sowie Heidrun Leithäuser und Tatjana Schilling über 4x1-Runde bescherten dem TSV Korbach zwei Hessenmeistertitel zu Beginn der Saison. 

Das erfolgreiche Abschneiden der Korbacher Läufer komplettierte mit zwei Silbermedaillen Joachim Peters (M45) über 800 Meter und Tatjana Schilling über 60 Meter (W35). Peters holte sich auch noch Bronze über 400 Meter.

Wilhelm Hofmann gelang über 3000 Meter ein Überraschungscoup. Ohne große Vorbereitung und spezielle Trainingseinheiten holte er alles aus sich heraus und lag am Ende nach 9:55,47 Minuten klar auf Goldkurs. Topfavorit Markus Zerres schied verletzt aus.


Glücklich nach dem Zieleinlauf: Goldjunge Wilhelm Hofmann (Foto J. Peters)

Joachim Peters feierte in der M45 seinen größten Erfolg mit dem Vizetitel über 800 Meter in 2:18,98 Min. und Bronze über 400 Meter (62,61 Sek.).


Silber und Bronze für Joachim Peters (Foto: Melanie und Marco Berger)

Frischer Wind herrscht bei den Korbacher Frauen. Durch die Neuzugänge Silke Kaiser-Böhmecke (Schwester von Beate Speer) und Marion Tenbusch konnten die Damen eine Staffel in der W30 zusammen mit Tatjana Schilling und der mehrfachen deutschen Meisterin Heidrun Leithäuser stellen, die wieder Spaß am Wettkampf zu bekommen scheint. Klar ließen die schnellen Korbacher Damen die Staffeln aus Frankfurt und Biebesheim hinter sich.


Freude über Gold - v.l.: Heidrun Leithäuser, Marion Tenbusch, Tatjana Schilling, Silke Kaiser-Böhmecke (Foto: Melanie und Marco Berger)

Ergebnisse

mehr bei: Joachim Peters

07.02.2009

Hessische Senioren-Hallenmeisterschaften

Kurzinfo

Wilhelm Hofmann Hessenmeister über 3000 Meter

Per Handy teilt Wilhelm Hofmann überglücklich mit, dass er in der M45 über 3000 Meter in 9:55 Min. Gold geholt hat. Weitere Infos und Ergebnisse folgen.

26.01.2009

Joachim Peters in Dortmund

800 Meter in 2:18,70 Min.

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25.01.2009

3. Lauf Winterlaufserie Ippinghausen

"Eisflitzer" Schalk

Beim 3. Lauf über 15 Km konnte man im Vorfeld die schlechtesten Bedingungen erwarten, dennoch fanden einige Teilnehmer auf der von Schnee- und Eisresten  "gepflasterten" Piste eine gute Spur. Start und Ziel wurden vom Veranstalter kurzerhand auf den Rasen gelegt, die Laufbahn im Stadion glich eher einer Eisbahn.

Bester Korbacher "Eisflitzer" war Uli Schalk, der knapp an der 1:03 Marke kratzte und seine diesjährige Bestzeit noch mal auf 1:04,08 Std. hochschraubte. Ein 100-Meter-Zielsprint gegen M50-Konkurrent Helmut Osman von der LG Vellmar brachte wertvolle Sekunden und Platz 3. In der Gesamtwertung hat sich Schalk nun auf Rang 2 positioniert.

Dirk Wenner passierte ein Missgeschick. In der Hitze des Gefechts verstaute er seine Handschuhe nicht fest genug am Hosenbund. Erst von einem Zuschauer bei etwa Kilometer 12 auf den Verlust aufmerksam gemacht, ließ er im Rückwärtsgang wertvolle Sekunden auf der Strecke. Nach 1:14,29 Std. kam er schließlich 4 Minuten hinter seiner diesjährigen Bestzeit ins Ziel. In der M50 belegt Wenner zurzeit Rang 6.

Sandra Ricke ließ auf der Eispiste größte Vorsicht walten. Zwei Wochen nach ihren Rückenproblemen (Isiosakral-Gelenk) ging sie kein Risiko ein und beendete das Rennen nach 1:11,32 Std. 5 Minuten langsamer als in Lauf 1. Das Kreuzdarmbein-Gelenk machte keine Probleme mehr, das war für Sandra an diesem Tag wichtiger als eine gute Zeit. Trotzdem gewann sie ihre Altersklasse W30 souverän und lief sogar als 2. Frau ins Ziel.

Ergebnisse

13.01.2009

Rekorde: Aktuelle deutsche Senioren-Bestleistungen 

Freiluftrekordliste

Hallenrekordliste

11.01.2009

Ahnatal: Sandra Ricke in ihrer AK W30 vorn

Im dritten 10-Km-Lauf der Ahnataler Winterlaufserie konnte Sandra Ricke ihre Altersklasse W30 erneut für sich entscheiden. Allerdings blieb sie bei den schweren winterlichen Bedingungen fast eineinhalb Minuten hinter ihrer Zeit vom Dezember. Nach 43:56 Min. lief sie ins Ziel.

Ergebnisse

Story von Sandra Ricke im Gästebuch

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Joachim Peters kam nicht in Schwung

Joachim Peters, TSV Korbach, war mit seinem Hallenauftritt in Stadtallendorf nicht zufrieden. 

Hier seine Schilderung: "Nachdem ich mich zuletzt gut trainiert fühlte, startete ich gestern in Stadtallendorf bei den offenen Kreismeisterschaften. Zunächst lief ich 800m, aber ich kam überhaupt nicht in Schwung, kein Tempo, nichts da mit Zeitverbesserung. Es wurden am Ende sogar nur 2:22,83 min. Zur "Strafe" lief ich dann 30min. später auch noch die 3000m. Auch da blieb die Uhr erst bei 10:44 min. stehen, das war mir dann auch egal!"

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05.01.2009

Kiel steigert Streckenrekord

HNA-Bericht von Werner Hoffmann

"Überraschung im dritten Rennen der Korbacher Crosslaufserie: Die beiden A-jugendlichen Fußballer Jonas Will und Marcel Rost liefen in die Nähe des Streckenrekords und siegten knapp vor dem 35 Jahre älteren Rekordhalter Uli Schalk. Bärbel Kiel triumphierte bei den Frauen mit neuer Bestmarke.

Mit 37 Aktiven verzeichnete die Leichtathletik-Abteilung des TSV Korbach trotz Urlaubszeit die beste Januar-Beteiligung aller bisherigen Serienläufe. Bei Minustemperaturen und hart gefrorenem Geläuf präsentierten sich einige Akteure in hervorragender Form und scheinen für die anstehenden Crossmeisterschaften bestens gerüstet zu sein.

Beim Lauf über 2400 Meter schickte Fußballtrainer Dirk Rost - selbst ein begeisterter Langstreckenläufer - einige seiner A-Jugendfußballer ins Rennen, die dann für einige Belebung sorgten, am Ende auch für eine Überraschung.

Nach überaus spannenden Positionskämpfen und packendem Finish siegte Jonas Will nach 8:45 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung auf Marcel Rost. Damit waren beide Fußballer sogar noch schneller als der mehrfache deutsche Seniorenmeister Nils Milde bei seinem Sieg vor vier Wochen, den er allerdings im Schongang in 8:48 Minuten errungen hatte.

Immer stärker in Form kommend stellte sich wieder M50-Läufer Uli Schalk vor. Gegenüber dem zweiten Lauf steigerte er sich um weitere 17 Sekunden auf 8:48 Minuten. Heinz Jandik präsentierte sich in 9:36 Minuten als souveräner M 60-Sieger.

Für die anstehenden Landesmeisterschaften in der Halle und im Crosslauf scheint die deutsche 1500-m-Seniorenmeisterin Bärbel Kiel bestens gerüstet zu sein. Ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahre 2007 steigerte sie um acht Sekunden auf 9:15 Minuten..."

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03.01.2009

TSV-Cross: Bärbel Kiel mit Streckenrekord

Fußballer kontra Uli Schalk

Besser konnte der Start ins Wettkampfjahr 2009 nicht laufen. Bärbel Kiel dominierte im 3. Lauf der TSV-Crosslaufserie bei den Frauen wie gehabt und glänzte in einer neuen Streckenbestzeit. Nach 9:15 Minuten war sie im Ziel, 8 Sekunden schneller als vor 2 Jahren. Das eröffnet Perspektiven für die Saison.

Als 2. Frau kam Heidrun Leithäuser fast 50 Sekunden schneller als beim 2. Lauf ins Ziel. 11:22 Minuten wurden für sie gestoppt. Die Frauen liefen auf dem hartgefrorenen Parcours mit leistungsfördernden Spikes. Die Männer verzichteten weitestgehend auf die griffigen Nägel und vertrauten dem breiteren Auftritt normaler Laufschuh, da an einigen Stellen nicht ungefährliche tiefe und hartgefrorene Furchen zu überwinden waren. Hier erwischte es dann schließlich auch Ulli Werner, der mit dem Fuß umknickte und verletzt aussteigen musste.

Bei den Männern hieß es: Eine komplette Fußballmannschaft gegen den alten Hasen Schalk. Dirk Rost schickte seine 18-jährigen "Jungs" auf die Reise, die gleich mit geballter Macht an die Spitze drängten. Ich sah mir das Spielchen von hinten an, überholte einen nach dem anderen. In der letzen Runde war ich an den an der Spitze liegenden Fußballern Jonas Will und Marcel Rost dran, wollte die Entscheidung erzwingen und ging vorbei. Vielleicht zu früh, am letzten Berg spielten die "Jungspunde" ihre Spritzigkeit aus und übersprinteten mich kurz vorm Ziel. Mit Spikes wäre es vielleicht anders ausgegangen. 

Will vor Rost und Schalk, im Sekundentakt überquerten wir die Ziellinie: 8:45/46/48. Danke Jungs, ihr habt den 35 Jahre älteren Schalk zu seiner drittbesten Zeit getrieben. Ein guter Start ins Jahr 2009.

Apropos neue Saison 2009: Heinz Jandik und Karl-Heinz Pschera starten ab sofort in der M60. Pschera ging das Rennen forsch an, Jandik hatte Mühe dran zu bleiben, hatte er doch eine 10-KM-Runde zum "Warmlaufen" in den Beinen. Am Ende setze sich Heinz Jandik dann doch deutlich mit 14 Sekunden vor Pschera durch (9:36/9:50). Auch für Jandik war es der schnellste der bisherigen 3. Läufe. Vielleicht sollte er sich immer 10 km lang warmlaufen.

Udo Leithäuser: "Dank der Fußballer verzeichneten wir mit 37 Aktiven die beste Januar-Beteiligung aller Serien bisher."

Ergebnisse

01.01.2009

Silvesterläufe: 250 Starter im Landkreis

"Tradition haben sie alle. Eine Gemeinsamkeit auch. Bei den Silvesterläufen in Waldeck-Frankenberg standen auch 2008 nicht neue Bestzeiten im Mittelpunkt, sondern der gemeinschaftliche Jahresausklang und das Spendensammeln für einen guten Zweck. Gelaufen wurde in Korbach, Battenberg, Bergheim und Hundsdorf. Insgesamt waren knapp 250 Sportler am Start.

Korbach: Gewinner des 12. Korbacher Silvesterlaufs ist der Förderverein Krebskranker Kinder, an den das freiwillige Startgeld von 422 Euro überwiesen wird. Der Lauftreff Korbach als Veranstalter stockt die Summe auf 500 Euro auf. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 31 Walker und 22 Läufer vom Paul-Zimmermann-Sportplatz aus auf den Weg. Es konnten 11 oder 14 Kilometer ohne Zeitdruck zurückgelegt werden, die Strecke führte den Eidinghäuser Berg hinauf Richtung Wasserhäuschen, über den Höringhäuser Weg, Reckerrohr, Redhof und durch den Wald zurück. Anschließend gab’s zur Stärkung heiße Getränke und Kräppel..."

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Bärbel Kiel und Wolfgang Heinemann TSV-Asse 2008

Bei der Abstimmung auf dieser Homepage haben Bärbel Kiel und Wolfgang Heinemann am Ende die Nase vorn. Herzlichen Glückwunsch den beiden Gewinnern.

Bärbel Kiel hatte mit Gold und Silber bei den Deutschen Meisterschaften unbestritten die größten Erfolge im Verein aufzuweisen. Viele weitere Erfolge auf nationaler Ebene mit Rekordläufen runden das für Bärbel Kiel erfolgreichste Jahr ihrer Laufbahn ab. 

Trotzdem konnte Bärbel Kiel bei der Abstimmung den "Angriff" der "jungen Wilden" Sandra Ricke gerade noch abwehren. Marathon ist Sandras Paradedisziplin. Konstant starke Zeiten um 3:15 Std. liefert sie mittlerweile ab.

Bei den Männern kommt man an den Namen Wolfgang "Flippo" Heinemann und Wilhelm Hofmann nicht vorbei. So landen sie auch bei der Abstimmung konsequenterweise vorn. Hessentitel und Kreisrekorde sind ihre beliebten Sammelobjekte, auch wenn Wilhelm in 2008 den ersten Einzeltitel auf Hessenebene (Berg) für sich verbuchen konnte. Ein wenig "habgieriger" war Flippo, der auch noch 8. bei den Deutschen war und zudem Kreisrekorde in Serie lief. 

Bei der Abstimmung teilt sich Wilhelm Hofmann mit Joachim Peters Platz 2.

Alle Ergebnisse

Wer ist das TSV-Korbach-Ass des Jahres 2008 im Bereich Laufen ?

Wer ist unsere TSV-Läuferin im besten Alter des Jahres 2008?(alphabetische Reihenfolge)

Bärbel Kiel

31

50%

 

 

Sandra Ricke

27

44%

 

 

Irmgard Runte

3

4%

 

 

Wer ist unser TSV-Läufer im besten Alter des Jahres 2008?

Wolfgang Heinemann

20

33%

 

 

Wilhelm Hofmann

15

25%

 

 

Kurt Jerchel

0

0%

 

Heinz Jandik

0

0%

 

Joachim Peters

15

25%

 

 

Karl-Heinz Pschera

1

1%

 

 

Uli Schalk

5

8%

 

 

Winfried Stede

0

0%

 

Dirk Wenner

1

1%

 

 

Herbert Wilke

3

5%

 

 

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WLZ-Sportlerwahl: Objektiv ist was anderes

Zugegeben, wer kann schon objektiv eine Leistung beurteilen. Letztlich sind leichtathletische Wettkämpfe, Mann gegen Mann, die fairste Lösung. Der Erste im Ziel ist schließlich der Gewinner. Sobald Benotungen oder Abstimmungen ins Spiel kommen, spielen Sympathien, Subjektivität und Gewinnsucht wichtige Rollen.

Bei der WLZ-Sportlerwahl ist zwischen den Zeilen zu lesen, dass das Frankenberger Lager seine Leute mächtig gepuscht hat. Objektiv betrachtet hat doch wohl Carolin Schäfer als Weltmeisterin die größte Leistung vollbracht. Wo landet sie bei der Wahl? Auf Platz 2. Das ist eine Farce. Aber so ist das. Wenn man Leser wählen lässt, muss man ein solches Ergebnis in Kauf nehmen. Es ist "allemal" eine Überlegung wert, den Modus überdenken. 

Zitate

Wilhelm Busch: "Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muss lange Stiefel haben. Habt ihr welche? Habe ich welche? Ach, meine Lieben! Lasset uns mit den Köpfen schütteln!"

Arthur Schopenhauer: "Alles Objektive ist Vorstellung, mithin Erscheinung, ja bloß Gehirnphänomen."


Stand: Montag, 27. August 2012