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Archiv 2008


Sprüche:

28.12.2008

Spruch: "Wir sind Helden"

Seit Monaten tauchten mal wieder Jürgen Schmidt und Friedrich Knipp beim Long-Jog heute Morgen auf. Frage: "Was ist denn jetzt los?" Antwort Knippi: "Wir sind Helden." Er hatte die Lacher auf seiner Seite.

"Knippi" konnte in den vergangenen Wochen aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig trainieren, "Schmiddi" plagt sich seit Monaten mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung herum. Ein 5er-Schnitt geht aber schon wieder problemlos.

15.12.2008

"Vernachlässige nie des Tempo"

"Auch im Winter standen bei mir Tempoläufe und Sprints auf dem Programm - und wenn ich nur an einen lockeren Dauerlauf zum Schluss noch einen harten Sprint über 80, 90, oder 100 Meter drangehängt habe."

Sebastian Coe, Olympiasieger und Weltrekordler über 1500/800 Meter

30.11.2008

Die unendliche Geschichte

Doping-Krimi: Ein Zeuge packt aus

27.11.2008

Henry Rono: "Ich ging durch die Hölle"

..."Ich wurde vom Läufer zum Säufer und jetzt bin ich wieder ein Läufer", sagt der 56-Jährige aus Eldoret...

"...Rono war nicht fertig geworden mit dem Ruhm, der 1978 über den nur in der Fachwelt bekannten 26-Jährigen hereinbrach. Angefangen hatte seine unglaubliche Weltrekordserie am 8. April 1978 in Pullman/Washington. Dort, wo er im Oktober 1976 ein später abgebrochenes Studium der Wirtschafts-Psychologie begonnen hatte, steigerte er den 5000-m-Weltrekord auf 13:08,4 Minuten. Am 13. Mai riss Rono trotz erbärmlicher Technik in 8:05,4 auch die Bestmarke über 3000 m Hindernis an sich. Nach dem Wiener 10 000-m-Weltrekord von 27:22,5 am 11. Juni brach endgültig die Rono-Mania aus. Ende Juni vervollständigte er seine Serie mit den 7:32,1 über 3000 m in Oslo..."

Die ganze Story

04.11.2008

Ein Mann der klaren Worte

Doping-Experte Werner Franke zu Besuch in seiner alten Heimat

"Der 68-Jährige gab in seiner mitunter leicht zynischen Art Einblicke in die Praktiken, um Dopingkontrollen zu umgehen, sprach von intravaginalen Behältnissen mit Fremdurin oder Kunstpenissen, um bei Kontrollen nicht positiv getestet zu werden. Einiges sei in der vergangenen Zeit zwar aufgedeckt worden. 

Es gebe jedoch immer welche, die durchkämen und auf die Beine fielen. Der ehemalige Schüler des Theodorianums in Paderborn bemängelte zudem, das Prominente wie Heike Drechsler und Kristin Otto "gezielt geschont werden"...

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28.10.2008

Verdächtig?

"Jos Hermens „Ich habe zu Thomas gesagt, vergiss die DDR, vergiss Doping“

Der ehemalige Langstreckenläufer Hermens ist einer der einflussreichsten Manager der Leichtathletik. Im F.A.Z.-Interview spricht Hermens über seine Zusammenarbeit mit verurteilten und verdächtigen Trainern und Wissenschaftlern..."

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12.10.2008

Gebrselassie: "Ich bin zum Laufen geboren"

"...ich bin zum Laufen geboren. Und ich kann mir ein Leben ohne Laufen nicht vorstellen...

...Wird der Marathon jemals unter zwei Stunden gelaufen werden können? Gebrselassie: Ja, aber erst in 20, 30 Jahren.

Ein gedopter Athlet könnte es aber vielleicht schon früher schaffen. Gebrselassie: Der Mensch ist ein schwaches Wesen. Ehrgeiz, Geld und Druck verführen ihn dazu, mit verbotenen Mitteln noch mehr aus sich herauszuholen. Es ist schwer, ein Urteil zu fällen. Ich meine, warum stiehlt der Mensch?..."

Das vollständige Interview

06.10.2008

Die zehn Gebote des Laufens

von Manfred Steffny

"Das gesamte Laufwissen kann man in zehn Gebote zusammenfassen. Wichtig ist dabei besonders die Wertigkeit der einzelnen Punkte und die Reihenfolge, wo der Hebel anzusetzen ist. Wer mehr als zwei dieser Gebote ungenügend erfüllt, kann seine individuelles Leistungspotenzial nicht erreichen. Die Gebote sind unabhängig vom Geschlecht und vom Alter..."

mehr

07.09.2008

Du läufst falsch! Du isst falsch! Du atmest falsch! Du schläfst falsch!

Von Hajo Schumacher alias Achim Achilles

"...Läufer waren hagere Bundeswehr-Offiziere wie Harald Norpoth, allgemein respektiert zwar, aber Wesen aus einem anderen Universum, einer Welt von Entbehrung und Qual...."

absolut lesenswert

18.08.2008

Brüller der Woche

"Dass hier gerangelt und geschubst wird, sieht man daran, dass hier gestoßen wird."

Dirk Thiele, "Kultmoderator" von Eurosport, mit einem seiner "berühmten" Sprüche während der Live-Übertragung des 1500-Meter-Halbfinales in Peking.

13.08.2008

Opa Hase

"Du bist ja jetzt der schnellste Opa im Kreis", meinte TSV-Läufer Dirk Wenner kürzlich zu mir. Wenn ich wie gestern im Training den Hasen mache für das junge Korbacher Talent Greta Liedtke, fühlt sich der alte Opa jung wie ein Hase.

 Helmut Heine, TSV-Trainer, gab die Zeiten vor. 77 - 80 Sekunden für 2 x 400 Meter. 77,8 und 78,6 Sek. kamen dabei heraus. Heine nach der Trainingseinheit: "Exakter geht’s ja kaum. Du solltest dein Geld als Hase verdienen."

03.08.2008

"25 Runden auf der Bahn sind schon eine Quälerei"

Rückblick und Blick voraus

von Irmgard Runte

"Ich habe von euren guten Zeiten über 1000m und 800m gelesen. Hierzu auch herzliche Glückwünsche. Mit meinen Laufzeiten und meinem Abschneiden in Schweinfurt bin ich zufrieden. Die Zeiten über 3000 m und über 5000 m waren besser als im letzten Jahr. Meine individuellen Ziele habe ich erreicht.

In der nächsten Zeit habe ich noch ein paar Starts geplant. Am Mittwoch werde ich in Pfungstadt über 800 m und 5000m laufen und versuchen den Kreisrekord über 800 m aus dem Jahr 1991 zu verbessern. Die Abendsportfeste in Pfungstadt sind immer gut organisiert und gut besetzt. 

3 Tage später nehme ich dann im Odenwald (in Güttersbach) über 10,5 km an einem Volkslauf teil und am 16.8. habe ich geplant, bei den Hessischen Meisterschaften über 10.000m in Marburg zu starten. 

Die 25 Runden auf der Bahn sind schon eine Quälerei und machen mir auch nicht besonders viel Spaß. Meine Form kann ich hierzu auch noch nicht einschätzen. Ich hoffe, dass hier wieder einige Korbacher starten. Vielleicht kann sich Bärbel wieder für die 25 Runden motivieren, nachdem wir im letzten Jahr den „Schnakenlauf“ in Trebur gut überstanden haben.

Am 13. September finden in Karlsruhe die Deutschen Meisterschaften über 10 km auf Straße statt. Da dies in meiner Nähe ist, habe ich vor hier zu starten. Im letzten Jahr konnten wir sogar eine Frauenmannschaft stellen; vielleicht gelingt dies wieder. Dein Appell an die „Korbacher Rumpftruppe“ Senioren kann ich daher nur unterstützen.

Viele Grüße und viel Erfolg für die nächsten Starts

Irmgard"

24.07.2008

Flippo lässt seinen Gedanken freien Lauf

"Vor den Deutschen hab ich eine Woche lang in die Hose gemacht"

"Kannst du dich an die Kreismeisterschaften im letzten Jahr erinnern?, fragte mich Flippo beim Einlaufen in Melsungen. Flippo: "Ich könnte ausflippen, wenn ich die Jugend da 'rumstehen sehe. Wir waren früher froh, wenn wir laufen konnten, die sind heute froh, wenn sie 'rumstehen können. So wird das nie was. Das ist eine Schande. Wer holt denn die großen Erfolge für den Verein? Wir Senioren, nicht die Jugendlichen."

Dann lässt er tief ins Innere zum Thema "Startfieber" blicken: "Die Nervosität vor Wettkämpfen wird im Alter immer schlimmer. Vor den Deutschen hab ich eine Woche lang in die Hose gemacht. Das hatte ich früher nie."

Flippo kritisierte auch die Organisation bei den Deutschen Meisterschaften in Schweinfurt. Da seien bereits Abschlussreden gehalten worden, obwohl die 400-Meter-Läufe noch anstanden. Die 400-Meter-Läufe fanden dann vor fast leeren Rängen statt. Es habe herbe Kritik gegeben. Flippo: "Das macht man einfach nicht. Viele Athleten waren verärgert und wollen im nächsten Jahr wegbleiben."

03.07.2008

Eine deutsche Meisterin plaudert aus dem Nähkästchen

Reisetagebuch Deutsche Meisterschaften in Kevelaer 27.-29. Juni

von Bärbel Kiel

Donnerstag, 26.06.08

Tag der Anreise. Erhard und ich legen Zwischenstopp in Oberhausen im CentrO ein. Einkaufsbummel. 15h Ankunft in Wesel, Welcome-Hotel. Direkt am Rhein gelegen. Sonne, viel Wind, warm. Also Spaziergang. Dann brauche ich einen Espresso auf der herrlichen Sonnenterasse des Hotels. Gegen Abend fahren wir in die Stadt, sind aber enttäuscht von der Fußgängerzone. Korbach ist viel schöner! Aber wir finden eine gute Pizzeria. Pizza und Rotwein (einen Chianti darf ich doch wohl).
Wieder im Hotel überlegen wir kurz, ob wir noch im nahegelegenen "Plücker's Q-Stall" was trinken, beschließen aber doch, Fußball zu gucken. Ich schaff es leider nur bis zur Halbzeit. Gute Nacht!

Freitag, 27.06.08

6h: Ich werde wach, draußen höre ich das Rauschen der Wellen. Ach, ist das schön!
Denkste. Bist ja in Wesel. Bäume rauschen, totaler Wind. Augen wieder zu.
9h: Frühstück. Alles bestens. Dann plötzlich kommen Gedanken an den Wettkampf und prompt auch die Nervosität. Erhard kennt das ja schon und merkt schnell, dass ich keine Konversation machen will. Und schon 2x hat er gefragt, wann der Lauf sei!!! 

Auf dem Weg zurück ins Zimmer, finde ich die Bild-Zeitung. Lese wie immer nur die Schlagzeilen. Doch plötzlich sehe ich "Horoskope" Na, mal sehen, was die Sterne mir für heute mit auf den Weg geben. Da steht u.a. "Beim Sport sollten Sie heute kein Risiko eingehen!"
Na toll! Das hab ich gebraucht. Spinnen die denn???
Als wir uns auf den Weg zum Auto machen, sag ich zu Erhard: "Ich kenne da zwei, die bei solch einem Wind mal in Kassel vorm Stadion standen, rumlamentiert haben und wieder umgekehrt sind!" (Anmerkung der Redaktion: siehe Porträt Heinz Jandik). Er wusste, wen ich meine.... Also, auf ins Stadion, Wettkampfunterlagen abholen.
Im Vorfeld hab ich sogar daran gedacht, auf die 800m zu verzichten, um mich voll auf 1500m zu konzentrieren. Zudem lief es im Training nicht so vielversprechend. Ich wusste nicht, wo ich wirklich stehe. Bis dahin nur 2 Wettkämpfe. 800m in schlechten 2:34min und 1500m in 5:04min. Doch da muss ich jetzt durch. Stellplatzkarten sind abgegeben, kein Zurück mehr. Nervös wie verrückt nerve ich Erhard, dass ich doch lieber Weitsprung oder noch besser Hammerwerfen auf dem Nebenplatz machen möchte. Oh je, er hat was aushalten müssen bis Sonntag!
Also Warmlaufen. 20min vorm Start muss man sich am Meldeplatz für Athleten einfinden und da stellt sich heraus, dass 3 gemeldete Frauen nicht dabei sind. Auch gut. Bahn 5 für mich. Das heißt Gas geben gleich von Anfang an, weil ich nicht sehen kann, was auf den Innenbahnen so abgeht. Nach 100m reihe ich mich als 2. im Feld ein. 36s nach 200m, 73/74s nach 400m. Das ist schnell genug für mich. Nach 500m geht die spätere Siegerin an mir vorbei und ich verliere etwas den Anschluss. 200m vorm Ziel reiße ich mich aber noch mal zusammen und laufe wieder ran. Auf den letzten 100m wird gesprintet, was noch geht, und ich kann die vor mir laufende Frau noch überholen. Erhard sieht, dass sogar nach vorn noch was möglich ist. Jedenfalls brüllt er so laut! Ich komme auch bis auf 6 Zehntel heran, laufe als 2. ins Ziel. 2:27,52. Vize!

Bevor wir Frauen an den Start gingen, hatte bereits Nils Milde in seiner unnachahmlichen Art mit furiosem Schlussspurt über 800m gewonnen. Er startet für LC Solbad Ravensberg, teilte aber mit, er sei seit einiger Zeit auch Mitglied des TSV Korbach.

Samstag, 28.06.08

Heute ein Tag, an dem ich mal ganz gelassen sein kann. Kein Wettkampf. Wir besichtigen den Archäologischen Park in Xanten, den Xantener Dom und genießen den Cappuccino in der schönen Fußgängerzone. Anschließend fahren wir doch noch mal ins Stadion. Ist auch für mich mal schön, Wettkämpfe anzusehen, ohne selbst laufen zu müssen. Wir kommen gerade richtig zum Start der 4x400m M50 und sehen, wie die Baunataler Staffel gewinnt. Letztes Jahr in Zittau waren wir dabei, als sie nach dramatischem Schluss 2. wurden. Jetzt in Kevelaer will man sie plötzlich disqualifizieren. Aber die Kampfrichterin hatte sich beim Zählen der Läufer vertan.
Abends geht's zur Beachparty in der Weseler Innenstadt zusammen mit Nils Milde und seinen Eltern.

Sonntag, 29.06.08

Nicht gut geschlafen, von Crossläufen gegen meine Konkurrentinnen geträumt. Bin ich nervös!!!!!!! Beim Frühstück überlass ich nichts dem Zufall. Bei der großen Auswahl an Teesorten entscheide ich mich heute für "Fitnesstee". Pfefferminz/Anis. Halte mich entgegen der letzten Vormittage beim Essen zurück: nur 1 Brötchen, bisschen Rührei, Obst und Quark.
Dann heißt es Koffer packen und auf ins Stadion. Wortlose Fahrt. Erhard weiß, ich will kein Gespräch. Ich führe die Meldeliste an, aber mit der Zeit vom letzten Jahr. 4.59min. Waltraud Klostermann ist mit 5:05min gemeldet. Also nur 1s langsamer als ich in diesem Jahr. Zum Glück WDR2 im Radio, sonst würde man mein Herzklopfen hören. Ab 11.30h laufe ich mich ganz langsam ein. 20min vorm Start wieder zum Athletenmeldeplatz. 10 Frauen am Start. Wir werden ins Stadion geleitet. Mir ist klar, dass Waltraud Klostermann vorn kein Tempo laufen wird und auch, dass es nicht zu langsam werden darf, denn dann haben auch andere Frauen eine Chance. Hilfe, bin ich aufgeregt!

Und es zeichnet sich direkt nach dem Startschuss ab, dass niemand Führungsarbeit machen will. Es bleibt mir also gar nichts anderes übrig, als von vorn zu laufen. Die erste Runde ist relativ langsam, aber doch wohl nicht so, wie Erhard mir zuruft: 94s. HÄÄÄÄÄH??? Na, er ist wohl auch ziemlich nervös. 84s sinds. Wir laufen zu dritt vorn, danach ist schon eine kleine Lücke. Waltraud immer dicht hinter mir. Die Stadionsprecherin kommentiert fast jeden Meter. In der 3.Runde ziehe ich das Tempo leicht an. Die 3.Frau fällt zurück. Nur noch wir 2. Letzte Runde: Ich kann sie nicht abschütteln. Sie ist ständig fast neben mir, macht auf der Gegengeraden mächtig Druck. Es geht auf die letzten 200m. Sie will an mir vorbei, ich halte dagegen. Mir geht durch den Kopf: "Kämpf, du darfst das nicht auf den letzten Metern verlieren. Gib Gas!" Auf der Zielgeraden gebe ich wirklich alles. Aber die Panik läuft mit, weil ich nicht weiß, was hinter mir los ist. Ich laufe als 1.ins Ziel mit 1,2 s Vorsprung. Ein Supergefühl!!

Natürlich warteten wir auch den letzten Lauf der Veranstaltung, die 1500m der M30 mit Nils Milde, ab. Auch in diesem Rennen war keiner seinem Turboantritt auf den letzten Metern gewachsen und er verteidigte seinen Meistertitel aus dem Vorjahr.

20.06.2008

Nils Milde: "Ihr seid ein netter Haufen"

Nils Milde lobt im 

Gästebuch

14.06.2008

Relativ Mild(e)

Der Adorfer Lehrer Nils Milde lief beim Meeting in Melsungen eine gute 1000-Meter-Zeit. Meine Anerkennung. In absoluten Zahlen ausgedrückt hört sich das so an: 2:31,74 Min. Umgerechnet auf die Hauptklasse nach der bekannten und anerkannten Age-Graded-Umrechnungstabelle bleibt die Zeit für den 33-jährigen Milde auch relativ bei 2:31,74 Min. stehen. 

Zum Vergleich: Meine mit 47 Jahren gelaufenen 2:50,10 Min. absolut bedeuteten umgerechnet relativ 2:30,60 Min. Also mal schön auf dem Teppich bleiben, lieber Nils Milde, mit Zeiten glänzen und nicht mit zwei Zeitungsartikeln zum gleichen Meeting. Durch meine Schrittmacherdienste im letzten Jahr schaffte Milde die Norm für die Deutschen, ein versprochenes Dankeschön im Gästebuch blieb bis heute aus.

Age-Graded-Tabellen

04.06.2008

"Ich möchte einmal so fit wie du sein"

Muskeldesaster bei "alten Männern"

Heinz Jandik kommt nach schweren Wochen langsam wieder zurück in die richtige Laufspur. Seine Wade lockert sich auch dank der aufopfernden Arbeit seines Physiotherapeuten Peter Hildebrand. Gestern auf der Finnenbahn unternahm Heinz erste zaghafte Versuche, das Tempo zu verschärfen, nachdem er wochenlang joggend oder gehend unterwegs war. Seine Wade hielt, hoffentlich dauerhaft. 

Nach einer gemeinsamen Trabrunde im Feld gab ich dann auch mal richtig Gas. Meine Oberschenkelmuskeln erinnerten sich nach dem Berglaufdesaster im Urlaub wieder an bessere Zeiten, die dann auch richtig gut auf der kleinen Finnenbahnrunde waren. Heinz: "Ich möchte einmal so fit wie du sein."

Man ist ja selten so richtig zufrieden, aber es scheint besser zu werden. Schon kehrt in der ersten Euphorie die Motivation zurück, die sich im hintersten Eckchen des dunklen Kellers zu verstecken schien. Erste Planungen von Wettkämpfen in den nächsten Wochen wurden diskutiert. Das Zwischenhoch sollte man nutzen, bevor das nächste Tief heranzieht. Die "Alten Säcke" werden noch nicht eingemottet.

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Auch Günter Solka dreht wieder seine Runden

Auf der Finnenbahn zog auch Günter Solka, ein früherer Top-Langsprinter und Mittelstreckler, seine Runden. Zweimal wöchentlich schnürt er die Laufschuhe, um seiner geschundenen Gesundheit was Gutes zu tun. Der 54-jährige Solka: "Ich fühle mich gut." 

Zur Erinnerung: Günter Solka hält seit 1972! mit Lohaus, Reuter und Niederquell den 4x400m-Kreisrekord in 3:25,0 Min. Das ist ein Schnitt von 51,25 Sek.! Das waren noch Zeiten.

03.06.2008

"Emil Zatopek war ein Schalk"

"...Heute gibt es kaum noch irgendwelche Geheimnisse um das durchgeführte Training. Das war nicht immer so! Nurmi. der große Schweiger, trainierte viel alleine. Emil Zatopek war ein Schalk und führte oft Trainer, Läufer und Reporter an der Nase herum, wenn sein Training beobachtet wurde. Er lief dann die Intervall-Läufe meistens schneller und wechselte auch die Schrittlänge nur so zum Spaß und zur Verwirrung der Lauftrainer, Sportwissenschaftler bzw. der anwesenden Reporter..."

mehr: Marathonis-Lauftipp

04.02.2008

Bereit zum Schmerz?

So titelte Dietmar Knies in seiner Kolumne in der Laufzeitung "Spiridon". Er zitierte u. a. Marathon-Weltrekordlerin Paul Radcliffe. Nach ihrem Sieg beim New York Marathon 2007 sagte sie: 

"Schon bei Kilometer 10 wusste ich, dass dies ein sehr langer Tag wird. Ich fühlte keine Kraft in meinem Körper, ich nahm jeden Kohlenhydratdrink, den ich an den Verpflegungsstationen bekam und hangelte mich von Station zu Station. Ich kämpfte die ganze Zeit, es war so fürchterlich, nie zuvor hatte ich so etwas erlebt. Ich wusste, wie man mit Schmerzen umgeht, ich hätte niemals aufgegeben, wenn es bloß um Schmerzen ginge. Ich hatte keine Wahl, ich konnte es nicht kontrollieren, ich hatte Angst, meinen Körper zu zerstören."

Was treibt den Sportler, den toten Punkt so weit nach hinten zu verschieben und den immer stärker werdenden Schmerz zu vergessen?

Alle Sportler haben ihren Körper irgendwann einmal so weit getrieben. Jeder hat eine solche Situation schon erlebt, keiner kann sich davon frei sprechen, wer Wettkampfsport betreibt. Auf der Seite Medizininfo.de wird zum Thema ausgeführt:

"Sport wird in vielen dieser Fälle seines eigentlichen Sinnes beraubt. Sport sollte nicht nur Körper und Geist fördern, er sollte vor allem Spaß machen. Und zwar zu jeder Zeit. Der Antrieb von Ruhm und Geld macht aus Sport schlichtweg einen Beruf, also Arbeit. Wird Sport, bewusst oder unbewusst, aus Gründen der Verdrängung, Kompensation oder Unzufriedenheit betrieben, könnte man ihn auch als Ersatzbefriedigung oder Ventil bezeichnen. Das ist innerhalb gesunder Grenzen durchaus akzeptabel. Werden diese Grenzen jedoch überschritten und Schmerzen regelrecht gesucht, so wird der eigentliche Sinn des Sport pervertiert."

Fazit: 

Sportler handeln oft nach dem vielzitierten Satz aus dem Radsport: "Quäl dich du Sau.". Neben aller Schinderei sollten sie aber auch gelegentlich mal wieder über den Schmerz als Warnsignal nachdenken.

mehr:

Schmerzen im Sport

Schmerz bei Leistungssportlern

Schmerz bei Freizeitsportlern

19.01.2008

Ich hab kaum trainiert, ich habe nichts drauf

Wettkämpfer kennen den Spruch. Wie gehts dir, wie bist du drauf, was hast du trainiert? Besonders bei Läufern kommt häufig die Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Ich habe nichts drauf. Konnte in den letzten Monaten kaum trainieren, hatte hier und da Probleme, auch beruflichen Stress."

Und dann gehts los, der Startschuss. Plötzlich geht die Post ab. Nichts mehr zu sehen von Trainingsrückständen. Monatelang kaum trainiert und dann ein solches Tempo anschlagen? Seltsam. 

Es gibt Erklärungen: Entweder Mega-Talent oder heimlich trainiert. Oder das berühmte Understatement, was bei Läufern besonders ausgeprägt zu sein scheint. Wer legt schon gerne seine Karten auf den Tisch. "Ich habe gut trainiert, bin in Top-Form", hört man eher selten vorm Wettkampf. 

Läufer sind schon "Verrückte", eine ganz besondere Spezies. Beschwerden hin oder her. Wenn es irgendwie geht, wird gelaufen. Und wenn es im Dickicht der Finnenbahn, im Dunkeln um Korbach, oder im Unterholz der Korbacher Wälder passiert, gelaufen wird immer. Für die gute Form mancher Läufer aus dem Nichts gibt es nur eine Erklärung: Es wurde mehr und härter trainiert als zugegeben.


Tipps:

03.11.2008

Irina Mikitenko

Homepage der deutschen Weltklasseläuferin

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Heinz Spies

Läufer, Trainer, ein absoluter Kenner der Szene, schreibt ins Gästebuch. Früher war der Macher des Bremen-Marathons bei den Laufseminaren am Twistesee ein gern gesehener Gast. Auf seiner Homepage gibt er viele interessante Tipps. Zudem glänzt die Seite mit tollen Storys.

marathonis-lauftipp

31.10.2008

Online-Sprechstunde 

Schmerzen beim Laufen 

Dr. Schubert beantwortet Fragen

22.10.2008

Runners World

Der Laufschuhtest Herbst 2008 ist online! 

23 neue Laufschuhe im Test für jeden Läufer - Modelle vom Stabilschuh bis zum Lightweight-Trainer.

zum Test

16.10.2008

Laufen und Lernen

von Jürgen Illg

"Laufsport und Lernen, wie hängt das zusammen?

Auf den ersten Blick haben beide wohl wenig bis gar nichts miteinander zu tun. Als Nicht-Laufender liegt diese Meinung bei vielen auf der Hand.

Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an gegen diesen Standpunkt mit Argumenten und Worten anzugehen. Vielmehr möchte ich überzeugen durch Berichte über persönliche Erfahrungen als Läufer, Student und Lehrer..."

mehr: Tipps für die jüngeren Läufer

25.09.2008

Der Kultschreiber und -läufer ist im Netz

www.achim-achilles.de

29.07.2008

Frage der Woche 

Warum bekommen wir Seitenstechen? 

Und was tun wir dagegen? Nur durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder aus?

mehr

16.07.2008

Manfred Steffny

Chefredakteur des SPIRIDON-LAUFMAGAZINs, Buchautor, Lauftrainer, schreibt auf seiner Homepage:

"Ein Zen-Philosoph hat mir mal seinen Trick verraten: „Lauf 10 Schritte und jeden Tag einen mehr!“.

"Als schmächtiges Kerlchen, das auf einem Auge erblindet ist, hat mich das Laufen doch sehr geprägt, und hat mein Selbstbewusstsein auch sehr erhöht. Ich war nicht der Außenseiter in der Schule, sondern ein Gewinner. Meine Familie hat mich auch unterstützt beim Laufen, wir sind schon immer eine sehr sportliche Familie gewesen. 

Und so bin ich dahinein gewachsen als Jugendmeister und habe auch zum Sportjournalismus gefunden. Geschrieben habe ich schon immer, für die Lokalpresse schon mit 17 Jahren, und habe mich dann mehr auf den Sportjournalismus konzentriert. Und später, als sich die Möglichkeit ergab, speziell für Langstrecken zu schreiben, habe ich dies auch ausgenutzt. So führe ich schon 30 Jahre „Spiridon“ als Herausgeber und Chefredakteur..."

mehr: www.steffny.de

13.06.2006

Mysterium Laktat - Beine wie Blei 

"Laktat wird gerne verantwortlich gemacht für schwere Beine im Sport. Zu Recht?

"...Milchsäure ist alles andere als der Bösewicht im Stoffwechsel, sondern eine ganz wichtige Substanz als Energielieferant, Verwerter von Ballaststoffen und Leberglycogen sowie Überlebenshelfer in Stresssituationen."

"...Würden Muskeln kein Laktat produzieren", käme es viel früher zu Übersäuerung (Azidose) und Erschöpfung und damit zu einer deutlichen Beeinträchtigung der sportlichen Leistung."

Ein klassischer Paralogismus, ein unbeabsichtigter Fehlschluss

Wie aber konnten wir so lange so falsch liegen? Im Grunde haben wir uns von zwei Nobelpreisträgern, A. V. Hill und Otto Meyerhof, in die Irre führen lassen. Beide wurden 1922 für ihre Studien zum Kohlenhydratstoffwechsel in Arbeitsmuskeln mit der begehrten Auszeichnung geehrt. Die Forscher hatten festgestellt, dass just zu dem Zeitpunkt, da die Muskeln zu schwächeln beginnen, große Mengen Milchsäure produziert werden. Ergo, folgerten sie, muss Milchsäure die Ursache der Muskelermüdung sein.

Das jedoch war ein klassischer Paralogismus, ein unbeabsichtigter Fehlschluss, wie wir heute wissen. Die Logik gründete sich zwar auf miteinander in Zusammenhang stehende Ereignisse, nicht aber auf eine tatsächliche Ursache-Wirkungs-Beziehung. Hinzu kam, dass Hill und Meyerhof ihre Untersuchungen an Froschmuskeln vorgenommen hatten und nicht an menschlichen Muskeln, die ein weit höheres Ausdauerpotenzial besitzen. Und letztlich waren diese Froschmuskeln vom Rest des Froschkörpers getrennt und isoliert in einem Gefäß analysiert worden.

Wenn unsere Beine an einem Wettlauf beteiligt sind, müssen sie auf unseren übrigen Organismus nicht verzichten, einschließlich des Blutes mit frischem Sauerstoffnachschub. Und so soll es auch bleiben..."

Der lesenswerte Artikel in voller Länge

Kommentar: 

Schlimm genug, wenn vor über 80 Jahren irgendwelche seltsamen und falschen Thesen aufgestellt wurden, diese nur von wenigen hinterfragt und klar gestellt wurden und ganze Generationen für dumm verkauft wurden. Einige Trainer aber ließen und lassen intuitiv trainieren, sind instinktiv klüger und lassen die Anderen Laktate messen und hinterherlaufen.

03.06.2008

"Emil Zatopek war ein Schalk"

"...Heute gibt es kaum noch irgendwelche Geheimnisse um das durchgeführte Training. Das war nicht immer so! Nurmi. der große Schweiger, trainierte viel alleine. Emil Zatopek war ein Schalk und führte oft Trainer, Läufer und Reporter an der Nase herum, wenn sein Training beobachtet wurde. Er lief dann die Intervall-Läufe meistens schneller und wechselte auch die Schrittlänge nur so zum Spaß und zur Verwirrung der Lauftrainer, Sportwissenschaftler bzw. der anwesenden Reporter..."

mehr: Marathonis-Lauftipp

16.03.2008

Laufen im Rhythmus des Wassers

"...Elementares Laufen ist wie Wasser. Ein im natürlichen Rhythmus gestaltetes Lauftraining ist wie die Bewegung des Wassers von der Quelle bis zum See oder Meer..."

Zum interessanten Artikel

20.02.2008

Sport und Heuschnupfen - was tun?

"Wenn der Frühling naht, macht die Bewegung an der frischen Luft noch mal so viel Spaß. Doch immer mehr Sportler klagen über Atemnot und tränende Augen: Heuschnupfen verleidet ihnen den sportlichen Start in die wärmere Jahreszeit. Was tun?"

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18.02.2008

Laufstrecken rund um Korbach

 von mir (U1000) mit Jogmap.de exakt vermessen.

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01.02.2008

Tipp

Laufberater

07.02.2008

Aktuelle Trends in der Sportschuhentwicklung

"Das bisherige Paradigma im Sportschuhbau „Dämpfen, Stützen, Führen“ wird zunehmend abgelöst von Konzepten, welche das individuelle Bewegungsmuster des Sportlers besser berücksichtigen. Dies umfasst sportartspezifischen Belastungen, die individuelle Anatomie und die Bewegungsform. Immer mehr steht die Prämisse im Vordergrund die Bewegung des Fußes und die natürlich auftretenden Kräfte möglichst wenig zu beeinflussen. 

Dies geschieht durch eine immer stärkere Ausweitung der Passformen, bis hin zu Individualsportschuhkonzepten, eine Reduktion von Hebelwirkungen und einer Reduktion der Dämpfung auf das sportartspezifisch erforderliche Maß – wobei die Kraftverhältnisse auf die sich der Bewegungsapparat des Menschen über tausende von Jahren eingestellt hat, als Orientierung gelten..."

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25.01.2008

Wie lang ist welche Strecke?

Relativ genau lassen sich bei Jogmap.de fast alle Streckenlängen errechnen und darstellen. Man muss sich registrieren, das geht ohne Probleme. Die Seite bietet viele weitere Tools.

Die normale Strecke um Korbach ist 9,600 Km lang (Start am Pauli). Ich habe sie gespeichert, wie auch unsere Runden in Lengefeld.

Korbacher Umgehung

Kleine Runde Lengefeld - Wipperberg (11,5 km)

Wipperberg - Große Runde (15,362 km)

Volkslaufstrecke Korbach


Was sonst noch lief

31.12.2008

Endspurt: Heute letzte Möglichkeit! 

Internet-Wahl: TSV-Korbach-Ass 2008 

Bei der Wahl auf dieser Seite fällt heute die endgültige Entscheidung zwischen der deutschen Meisterin Bärbel Kiel und Sandra Ricke. Irmgard Runte scheint aus dem Rennen.

Auch bei den Männern ist noch alles drin. Flippo Heinemann führt nur 3 Stimmen vor Wilhelm Hofmann und 4 vor Joachim Peters.

 Die Abstimmung ist nur noch bis heute Nacht geschaltet. Also auf gehts zum Endspurt. Alles ist möglich.

Einzelheiten s.a. News vom 22.11.2008.

28.12.2008

www.ulischalk.de

Ein wenig Statistik zum Jahresende. Etwa 52000x wurde auf diese Homepage im Jahre 2008 zugegriffen.

Der bisher aktivste Tag: Montag, 05.Mai 2008 [225 Hits]
Der aktivste Monat: Mai [4871 Hits]
Die aktivste Woche: Woche 20 [1184 Hits]
Der aktivste Wochentag: Montag [7968 Hits]
Die aktivste Stunde: 17 - 18 Uhr [3861 Hits]
Anzahl untersch. Provider: 1813
Zugriffe der letzten 7 Tage: 76 / 83 / 70 / 72 / 83 / 99 / 109
Durchschn. Zugriffe pro Tag: 137
Durchschn. Zugriffe pro Woche: 958
Unterschiedliche Betriebssysteme: 12
Das häufigste Betriebssystem: Windows XP [38089 Hits]

26.12.2008

Endspurt

Internet-Wahl: TSV-Korbach-Ass 2008 

Noch eine Woche Zeit, seinem Favoriten die Stimme zu geben. Auf gehts. Das Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Damen bleibt. Die deutsche Meisterin Bärbel Kiel und Sandra Ricke teilen sich die Sympathien.

Bei den Männern rückt Joachim Peters näher an den Führenden Flippo Heinemann heran. Wilhelm Hofmann bleibt auf Rang 3. 

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Die Abstimmung ist jedoch nur noch bis 31.12.2008 geschaltet. Also auf gehts zum Endspurt.

19.12.2008

Internet-Wahl: TSV-Korbach-Ass 2008 

Nach 4 Wochen führt die deutsche Meisterin Bärbel Kiel mit einer Stimme hauchdünn vor Sandra Ricke.

Bei den Männern setzt sich der Trend der letzten Woche fort: Flippo Heinemann liegt mit gutem Polster (4 Stimmen) vor Joachim Peters und Wilhelm Hofmann. 

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Da die Abstimmung bis Ende des Jahres geschaltet ist, kann sich noch einiges ändern.

18.12.2008

Weihnachtsgrüße aus der Abteilung

"Liebe Athletinnen und Athleten

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende hin und wir, der Abteilungsvorstand, möchten Euch auf diesem Weg noch einmal zu den tollen Ergebnissen in diesem Jahr gratulieren. Gleichzeitig wünschen wir Euch natürlich den gleichen Ehrgeiz, Trainingsfleiß und tolle Ergebnisse in einem hoffentlich für alle verletzungsfreien 2009. 

Es hat sich ja einiges "getan" in diesem Jahr. Neben vielen ehrungswürdigen Ergebnissen - insbesondere auch im Seniorenbereich - hat sich Heinz Jandik freundlicherweise bereit erklärt, ab sofort als "Seniorenbeauftragter" die Koordination des Wettkampfgeschehens in die Hand zu nehmen. Er ist somit Hauptverantwortlicher für die Senioren und engste Kontaktperson für die Abteilung. Wäre schön, wenn durch dieses wirklich dankenswerte Engagement die ein oder andere Staffel mehr als in 2008 auf die Beine gestellt werden könnte und wir vielleicht sogar mal eine Mannschaft bei den Deutschen Altersklassen Mannschaftsmeisterschaften (DAMM) melden können. 

Genauso erfreulich sind für uns die Aktivenzugänge für die neue Saison. Nils Milde braucht man an dieser Stelle nicht vorstellen - er wird sicher für seinen neuen Verein TSV Korbach auf nationaler (und vielleicht sogar internationaler) Ebene für Furore sorgen. Marion Tenbusch ist bereits als Übungsleiterin bei den D-Schülern tätig und hat in 2008 ein erstes Ausrufezeichen im Siebenkampf gesetzt. Sie verstärkt unser Mehrkampf-Team. 

Wir wünschen Euch und Euren Familien schöne Weihnachtsfeiertage, einen guten Start ins neue Jahr und sportlich natürlich wieder viele Bestleistungen, Kreisrekorde und Meisterschaftserfolge. Spätestens bei der Sportlerehrung der Stadt Korbach werden wir uns wiedersehen.

Viele liebe Grüße

Euer Abteilungsvorstand Udo, Manfred und Julian"

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"Liebe Seniorentruppe,

gerne leite ich das anhängende Schreiben (s. o.) unseres Abteilungsvorstands an euch weiter. Auch von meiner Seite die besten Grüße zum bevorstehenden Weihnachtsfest, verbunden mit allen guten Wünschen für 2009. Viel Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit für euch und eure Familien

wünscht Heinz Jandik"

Anmerkung: Die Grußbotschaften auf Wunsch der Verfasser veröffentlicht. Ich schließe mich den Wünschen an.

12.12.2008

Internet-Wahl: TSV-Korbach-Ass 2008 

Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Deutschen Meisterin Bärbel Kiel (zurzeit vorn) und Sandra Ricke geht in die 4. Woche.

Bei den Männern setzt sich zurzeit Flippo Heinemann ein wenig von Joachim Peters und Wilhelm Hofmann ab. Da die Abstimmung bis Ende des Jahres geschaltet ist, kann sich noch einiges ändern. 

10.12.2008

DM I 2009 in St. Wendel (Saar) 

Die Würfel sind gefallen

Auch die DM I haben jetzt einen Ausrichter. Die auf zwei Tage verkürzten Meisterschaften der Altersklassen M/W 30 bis 45 finden am 27. und 28. Juni im Stadion im Sportzentrum der "Sportstadt" St. Wendel statt.

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06.12.2008

Internet-Wahl: TSV-Korbach-Ass 2008 

Nach zwei Wochen führt die Deutsche Meisterin Bärbel Kiel bei den Damen mit zwei Stimmen vor Sandra Ricke. 

Bei den Männern liegen zurzeit Wilhelm Hofmann und Flippo Heinemann gleichauf und führen mit nur einer Stimme vor Joachim Peters. Da die Abstimmung bis Ende des Jahres geschaltet ist, kann sich noch einiges ändern.

01.12.2008

Kommt er oder nicht? Ja, er kommt.

Nils Milde ab 2009 ein "Korbacher"

Was seit Wochen hinter vorgehaltener Hand getuschelt wurde, ist nun mit dem heutigen Presseartikel in der WLZ zur Gewissheit geworden. Der mehrfache Seniorenmeister Nils Milde startet ab 2009 für den TSV Korbach. Fragte man in den letzten Wochen die Offiziellen, hieß es einmal ja, einmal nein. Nils Milde war sich wohl selbst nicht ganz schlüssig. Die endgültige Entscheidung ist kurz vor Ende der Wechselfrist zugunsten des TSV Korbach gefallen.


Nils Milde (Foto: LC Ravensburg)

Offiziell sollte Nils Milde beim Vereinscross am kommenden Samstag vorgestellt werden. Durch seine Nominierung zum Sportler des Jahres wurde der Wechsel nun vorzeitig bekannt. 

Der am 10.01.1975 geborene Nils Milde besetzt die Altersklasse M30, in der die Korbacher mangels Masse bisher kaum in Erscheinung traten. Leider wird er aus diesem Grund in der M30 und später dann in der M35 vorerst ein Einzelkämpfer bleiben. Dennoch erhoffen sich die Verantwortlichen, mit Nils Milde ein Aushängeschild und Vorbild für die Jugend gewonnen zu haben. Das Know-how des Top-Läufers und Adorfer Sportlehrers wird bei Jugendlichen und Senioren gleichermaßen willkommen sein.

Der Mittelstreckler Nils Milde ist bekannt für seinen fulminanten Spurt auf der Zielgeraden. Bei seinen Meistertiteln über 800 und 1500 Meter rannte er seine Konkurrenz auf den letzten 100 Metern in Grund und Boden. Auf der Homepage seines bisherigen Vereins steht zu lesen: "Einmal mehr setzte Nils Milde seine enorme Spurtkraft erfolgreich ein. Der 33-Jährige vom LC Solbad Ravensberg wurde in Kevelaer am Niederrhein Deutscher Seniorenmeister über 800 und 1500 m. Damit machte er sein »doppeltes Double« dieses Jahres perfekt; im Winter hatte er bereits die DM-Hallentitel der Jungseniorenklasse M30 über 800 und 3000 m gewonnen."

1:56 Min. über 800 Meter in der Halle und 2:31 über 1000 Meter dürften Nils Mildes qualitativ hochwertigsten Ergebnisse in 2008 sein.

Marion Tenbusch Neuzugang bei den Frauen

Auch die Damen können sich über einen Neuzugang freuen. Die Sprinterin Marion Tenbusch soll in der W40 für Wirbel sorgen. Seit geraumer Zeit trainiert Marion schon mit den Korbachern, ab 2009 macht sie nun den Wechsel offiziell.

28.11.2008

Internet-Wahl: TSV-Korbach-Ass 2008

Nach einer Woche führt Bärbel Kiel bei den Damen hauchdünn vor Sandra Ricke. Anfangs lag Sandra weit vorn, dann holte Bärbel enorm auf und setzte sich vorläufig an die Spitze.

Bei den Männern liegt zurzeit Wilhelm Hofmann mit einer Stimme vor Joachim Peters, der wiederum nur knapp vor Flippo Heinemann rangiert. Da die Abstimmung bis Ende des Jahres geschaltet ist, kann sich noch einiges ändern.

22.11.2008

TSV-Korbach-Ass 2008

Abstimmung bis 31.12.2008 geschaltet

Wer, wie, was, wann, wo?

Da kann keiner ran. Wenn man rückblickend das Jahr 2008 betrachtet, fällt sofort ein Name: Bärbel Kiel. Die Mittelstrecklerin hat sich den Deutschen Meistertitel über 1500 Meter gesichert und ist damit natürlich unangefochten die Nummer 1 der Korbacher Leichtathleten. Obendrein holte sie sich Silber über 800 Meter. Viele weitere Erfolge auf nationaler Ebene mit Rekordläufen runden das für Bärbel Kiel erfolgreichste Jahr ihrer Laufbahn ab.

Extraklasse bei den Frauen ist auch Sandra Ricke im ersten W30-Jahr. Marathon ist ihre Paradedisziplin. Konstant starke Zeiten um 3:15 Std. liefert sie mittlerweile ab. Sie läuft und läuft. Wenn man sie im Feld sieht, hat sie schon einige Kilometer in den Beinen, für lange Gespräche bleibt da keine Zeit, die nächsten Kilometer rufen.

Die nimmermüde Irmgard Runte ruft von Jahr zu Jahr Topzeiten und Titel bis auf Hessenebene ab. Auch in diesem Jahr war sie kaum zu bremsen. Ihre Stärken liegen auf den mittleren Langstrecken 5-10000 Meter, in diesem Jahr flog sie sogar in Rekordlaune über die Mittelstrecken.

Bei den Männern kommt man an den Namen Wolfgang "Flippo" Heinemann und Wilhelm Hofmann nicht vorbei. Hessentitel und Kreisrekorde sind ihre beliebten Sammelobjekte, auch wenn Wilhelm in diesem Jahr den ersten Einzeltitel auf Hessenebene (Berg) für sich verbuchen konnte. Ein wenig "habgieriger" war Flippo, der zudem Kreisrekorde in Serie lief.

Joachim Peters und Herbert Wilke stehen beiden kaum nach. Joachim wagte sich in diesem Jahr sogar an die Stadionrunde, nahm von 400 Meter bis 10 Km  alles erfolgreich unter die Füße. Titel auf Nordhessenebene und gute Platzierungen bei den HM runden eine gelungene Saison ab. Nicht minder erfolgreich war Herbert Wilke in diesem Jahr, Topzeiten rief er über seine Paradestrecken 5- und 10000 Meter ab. Erstmals wagte er sich sogar mit Glanz und Gloria an die Halbmarathondistanz.

Was war noch (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): 

Erfolgreiche Comebacks nach langen Verletzungen von Heinz Jandik und Karl-Heinz Pschera. Erfolgreicher Neueinstieg mit Kreisrekord von Kurt Jerchel in der 4x100-Meter-Staffel mit Dirk Wenner, Heinz Jandik und Uli Schalk. Einige wie Winfried Stede hatten nur wenige, aber gelungene Auftritte. Meine Ansprüche sind hoch, dennoch war es für mich eine nicht ganz zufriedenstellende Saison.

Alle Korbacher Erfolge im Zusammenhang

20.11.2008

Wo sind nur die Talente?

Schaut man sich die aktuelle Kreisbestenliste an, bekommt man beim Blick auf die Mittelstrecken in der Männerklasse Tränen in die Augen. Über 800 und 1000 Meter sind jeweils 90 % der Platzierten 40 Jahre und älter. Nur Markus Schimmelmann von Friedrichstein und Stefan Frese aus Korbach repräsentieren die Hauptklasse. 

Ohne ihnen zu nahe treten zu wollen, ein 52-jähriger Schalk läuft über 1000 Meter schneller als der 23-jährige Frese. Für den 52-Jährigen sind 3 Minuten stark, für den 23-Jährigen schwach. Über 800 Meter sind mit den Brüdern Peters, Stede, Wrasmann und Schalk gleich 5 "alte Säcke" schneller als der 21-jährige Schimmelmann (2:24), nicht einer kam unter 2:10.

Insgesamt zeichnet die Hauptklasse ein schwaches Bild. Warum schafft kaum noch ein Talent im Kreis den Sprung in die Hauptklasse? Es gibt viel Gründe, Experten nennen einige, aber letztlich ändert keiner so richtig was. Talente sind da, werden sie aber überhaupt richtig angepackt oder kann man sie heutzutage überhaupt noch richtig anpacken? 

Eine schwieriges Feld, was es zu beackern gilt. Geht man als Trainer die Jugendlichen zu hart an, murren sie oder gar die Eltern, macht man zu wenig und trainiert zu lasch, wird auch ein noch so großes Talent den Weg in die Königsklasse nicht finden. 

Wie sagte mal der Trainer von Deutschlands Vorzeigeläuferin Sabrina Mockenhaupt: ""Wenn man Talent hat, muss man es nutzen. Sonst ärgert man sich mit 30." Da entschied sie, Profi-Läuferin zu werden und alles aus sich herauszuholen. Mit Erfolg.

Zurzeit scheint nur ein Talent im Kreis den Sprung schaffen zu können. Der A-Jugendliche Alexander Mertens aus Twiste bietet wenigstens eine 1:58 über 800 Meter an. Das Korbacher "Mega-Talent" Michael Zekl, das mit 16 Jahren Zeiten wie Baumann lief und schon von Olympia 2008 über 3000-Meter-Hindernis träumte, ist mit dem Studium nicht im Wassergraben, aber in der Versenkung verschwunden.

Blick zurück: 1988 lief in der Männerklasse ein Martin Bauch 2:39 über 1000 Meter, der damals noch 31-jährige Helmut Heine vom TSV Korbach 2:49. Der 13-jährige Rainer König (heute Trainer beim TSV Korbach) holte 1978 2:54 Min. über 1000 Meter aus sich heraus. 1976 lief sein Bruder Volker mit 15 Jahren die 1000 Meter in 2:41. 

Und was hatte ein gewisser "Flippo" Heinemann zu bieten: 1977 kurz vor seinem 30. Geburtstag 2:30 über 1000 und 3:53 über 1500 Meter. Auch über 800 Meter lief er ein Jahr später 1:55. Davon können die heutigen Männer im Kreis nur noch träumen.

KREISBESTENLISTE 2008

15.11.2008

Fotos einiger TSV-Läufer(innen) veröffentlicht

hier

14.11.2008

Heinz Jandik Seniorenbeauftragter der TSV-Leichtathleten

 Heinz Jandik wurde kürzlich zum Seniorenbeauftragten berufen. Seine Aufgabe besteht u. a. darin, neue Ideen zu sammeln, Termine zu koordinieren, gemeinsame Trainingsabende zu organisieren, um das "Wir-Gefühl" zu stärken, Mannschaften und Staffeln "zusammenzutrommeln", um die in der Vergangenheit sehr erfolgreiche Korbacher Truppe wieder "auf Vordermann" zu bringen.

Die Aussichten im Laufbereich sind nicht schlecht. Zunächst soll verstärkt versucht werden, was in der letzten Saison schmerzlich vermisst wurde, dienstags und donnerstags wieder gemeinsam zu trainieren: Treffpunkt Pauli 18:15 Uhr. Das ist besonders zu begrüßen: Allein vor sich hindümpeln nimmt die Motivation, schwächt die Leistung.

Auch der Mannschaftsgeist soll neu heraufbeschworen werden. Einige starke Konstellationen sind möglich. In der M40/45 über 3x1000, 4x400, 3x10 stehen u.a. Wilhelm Hofmann, Joachim Peters, Herbert Wilke, Jürgen Schmidt, Friedrich Knipp, Winfried Stede und vielleicht noch eine starke Neuverpflichtung zur Verfügung.

Auch in der M60 tun sich ganz starke Möglichkeiten auf. Mit den Neu-60ern Karl-Heinz Pschera und Heinz Jandik bekommt "Flippo" Heinemann kongeniale Partner. Auch Manfred Heide oder Richard Taubert (im Sprint) sind ernstzunehmende Alternativen.

Die M50 kann zurzeit nicht so aus dem Vollen schöpfen. Dirk Wenner, Uli Schalk, Kurt Jerchel, Helmut Trachte, Ulli Werner stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. 

Ebenso sieht es bei den Damen aus. Bärbel Kiel, Irmgard Runte oder Sandra Ricke sind Einzelkämpferinnen in ihren Altersklassen. 

Vielleicht tut sich ja noch was und die Korbacher können noch die ein oder andere Neuverpflichtung begrüßen. Insbesondere die Damen und die M50 könnten willkommene Verstärkung gebrauchen. Also Wechselwillige meldet euch, die Zeit drängt. Die Wechselfrist endet am 30.11.

06.11.2008

Weshalb laufen die Deutschen hinterher?

von Heinz Spies

"Was ist denn nun das Erfolgsgeheimnis afrikanischer Läufer und weshalb laufen die deutschen Läufer hinterher? Doch warum gibt es auch weiße Menschen, die hervorragende Zeiten auf allen Strecken abliefern? 

Der Hauptgrund liebe Eltern, Erzieher, Lehrer, Trainer, Läufer/innen und Sportfunktionäre und Politiker liegt darin, dass hier die sportliche Ausbildung der meisten Kinder in den verschiedenen Entwicklungsstufen vernachlässigt wird. Wenn dann Bewegung und Sport doch ausgeübt werden, ist das alles viel zu schonend angelegt ist! Das wirkt sich nicht nur auf die Ausdauer, sondern auch auf die Koordination und geistige Entwicklung aus! Es gibt genügend Studien, die dieses beweisen.

Über 98 % der afrikanischen Kinder werden nicht mit dem Auto zur Schule gefahren. Ein Fahrrad ist ein Luxus, den sich dort nur wenige leisten können. Die Ernährung ist einfach und teilweise deckt sie gerade den täglichen Bedarf! In den Schulen herrscht eine geradezu unglaubliche Disziplin. Das Erlernen eines Berufes und die spätere Ausübung ist kaum möglich. Da bleibt zum sozialen Aufstieg oft nur der Sport und hier die Disziplin Laufen. Die Vorbildfunktion der großen Läufer/innen weckt die Bereitschaft sich beim Training im Gelände zu quälen. Die Trainer werden hoch verehrt und die Sponsoren aufmerksam, wenn die Kontakte durch Manager geknüpft werden! Wenn dann das Talent vorhanden ist und der Vorteil der Afrikaner, das Leben in der Höhenlage hinzukommt, können diese die von 800 bis Marathon Weltklassezeiten laufen!"

05.11.2008

"So was macht man einfach nicht"

Das war Wilhelm Hofmanns Reaktion auf ein vor Wochen veröffentlichtes Foto in der örtlichen Tageszeitung, das ihn völlig verzerrt beim Zieleinlauf zeigte. Insbesondere unsere Frauen im Verein können ein Lied von solchen Fotos singen. Mich hat's auch schon getroffen.

Auch die geschrieben Zeilen lassen manchmal zu wünschen übrig. Zugegeben, man kann nicht immer alle zufrieden stellen, es ist einfach nicht immer möglich, alle Seiten abzuklopfen oder zu beachten. Mir ist sicher auch das ein oder andere, wenn auch unbeabsichtigt, durch die "Lappen" gegangen.

Dass Fußball in unserer Gesellschaft den Stellenwert Nr. 1 hat, ist bekannt. Seitenlange Berichte selbst über Unterklassenfußball sind die Regel. Wir als Läufer müssen da schon froh sein, wenn wir überhaupt mal Erwähnung finden. Aber auch hier werden Unterschiede gemacht. Es kam und kommt vor, dass Läufern mehr Zeilen gegönnt werden, die gar nicht oder nicht mehr für einen Verein im Kreis starten. Oder andere nur husten müssen, um erwähnt zu werden. Zur Chronistenpflicht kann gehören, dass man über Läufer berichtet, die aus bestimmten Gründen nicht teilnehmen können. Das ist alles kein Problem, dann müssen aber auch die tatsächlichen Starter und Sieger den Stellenwert bekommen, den sie verdienen.

Wenn also Läufer aufgelistet werden, die gar nicht am Start sind, dann gehört sich einfach, dass man auch einen Zweit- und Drittplatzierten namentlich erwähnt. Heinz Jandik war beim Vereinscross immerhin zweitschnellster Läufer überhaupt, schlug in seinem 2. Wettkampf nach monatelanger Verletzung mit seinen 59 Jahren den ehemaligen Top-Mittelstreckler Jan Klimczak (auch wenn das Schnee von gestern ist). 

Der örtlichen Presse war dies nicht eine Silbe wert, noch nicht mal in den Ergebnislisten wurde Heinz aufgeführt. Und dass ich zwei Wochen nach Bänderriss schon wieder in der Lage war, überhaupt einen Schritt zu machen, wurde auch unter den Teppich gekehrt. Weder Heinz noch ich können was dafür, dass einige nicht am Start waren. Das schmälert aber keineswegs unsere Leistung. Wir "alten Böcke" haben trotz unserer gesundheitlichen Probleme und mit angezogener Handbremse sämtliche "Jungspunde" hinter uns gelassen. Das allein spricht schon für sich.

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"Mit nur Spielwiesen-Leichtathletik kommen wir nicht weiter!"

Jeder, der ein bisschen Ahnung hat vom Laufen, weiß, dass der Crosslauf unerlässlich ist für eine Weiterentwicklung als Läufer. Dass Helmut Heine nun schon seit 4 Jahren den Vereinscross anbietet, ist nicht hoch genug zu loben.

Heinz Spies, anerkannter Trainer aus Bremen sagt: "Ich plädiere nach wie vor für eine Crosslaufsaison von Mitte November bis Ende März. Nur wer ein spezieller Crossläufer ist und Wert auf gute Platzierungen bei Meisterschaften legt, sollte die Cross-Saison als Hauptsaison planen. Ansonsten sind Crosswettkämpfe aus dem Training herauszulaufen. Wir haben immer unseren langsamen long jog (25 - 35 km) am Samstag gemacht und sind zum Erstaunen der Konkurrenten, Trainer vorne mitgelaufen und konnten zum Schluss so spurten, dass wir oft gewonnen haben. Ja, wie kommt denn das? Bitte über den Super-Sauerstoff-Lauf nachdenken!

Noch eine Anmerkung: Mir geht das Herz auf, wenn ich Crossläufe mit großer Schüler- und Jugendbeteiligung sehe. Dabei beobachte ich immer wieder neue Talente. Doch wo bleiben diese? 

Mit nur Spielwiesen-Leichtathletik kommen wir nicht weiter! Die Kinder müssen gefordert werden. Ein Leben lang zwei- bis dreimal pro Woche für ca. 45 Minuten eine natürliche Sportart in Familie - Kindergarten - Schule - Studium - Ausbildung - Beruf - Seniorenfitness... so schließt sich die Kette zur Gesundheit für ein ganzes Leben!"

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20.10.2008

Bänderriss

Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Ein Außenband am rechten Fußgelenk ist gerissen. Mir Aircast-Go-Schiene kommt man zwar gut über den Tag, sie kann aber auch nicht zaubern und über Nacht heilen. Immerhin soll man mit AirGo sogar laufen können, wenn die Schmerzen nachlassen. Also heißt es weiter abwarten, wie die nächsten Tage verlaufen.

Aircast AirGo

19.10.2008

Goodbye Berglauf?

War's das? Gestern bin ich auf einem unterm Laub versteckten Stock ausgerutscht und umgeknickt. Knöchel dick. Wenn nicht ein Wunder geschieht, kann ich die Berglaufmeisterschaft vergessen. So schnell geht das. Gerade hat man sich wieder eine gute Verfassung bei vielen Berg-Trainingsläufen erarbeitet, wird man jäh gestoppt. Hinnehmen und abwarten wie sich die Woche entwickelt, heißt jetzt die Devise.

01.09.2008

7 Jahre Homepage www.uli.schalk.de

Danke allen 122.000 Besuchern!

28.08.2008

"Nur wer wagt, gewinnt"

von Manfred Steffny

"...Die Marathonmänner waren eine Woche später schon realitätsbezogener. Wer 2:03 h laufen kann, der kann hier auch 2:06 h laufen, sagten sich die Kenianer und schlugen ein gnadenloses Tempo an, so wie sie es gewohnt sind und ohne sich mit Europäern und Japanern mit deren starken zweiten Hälfte einzulassen. Es entwickelte sich ein hochbrisantes Rennen, ein Genuss auch am Fernseher mit tollen Bildern und einem Eurosport-Kommentator Bernd Thiele, der sich diesmal ohne Schnickschnack und ohne einen Mitschwätzer ganz auf sein Marathon-Fachwissen konzentrierte und im Frauenrennen ARD und im Männerrennen ZDF glatt ausstach. 

Wanjiru lief einfach fantastisch in seinem erst dritten Marathonlauf (2:06:39- 2:05:24 und nun 2:06:32 h), er stellt das dar, was auf der Bahn die Äthiopier Kenenisa Bekele und die nunmehr genauso unbestrittene Laufkönigin Tirunesh Dibaba in Peking bedeuten. Als Samuel nach der Getränkestation bei km 36 den Äthiopier Deriba Merga stehen ließ, da hätte ihm Haile kaum folgen können. Die letzten vier Marathonrennen von Gebrselassie mit zum Teil ebenfalls ansteigender Wärme habe ich vor Ort verfolgt. Peking wäre ein Klasserennen für ihn gewesen, er braucht Platz, schnelles Tempo. Tipp: Platzziffer 2 statt 6 über 10.000 m. Was Gebrselassie nun von einer Marathonteilnahme in London 2012 von sich gibt, ist heiße Luft. 

What helps Phelps? 

Mannabolika in Jamaika?

Trinkt Pamela Jelimo nur Limo?

Dicke Luft herrscht in Sachen Leistungssteigerung. What helps Phelps? Manna half den Juden übers Rote Meer, fällt Mannabolika in Jamaika vom Himmel, um den so erfolgreichen Sprintern übers Gelbe Meer zur Ernte von 6 x Gold zu verhelfen? Trinkt Pamela Jelimo nur Limo? Auch Landsmann Wilfred Bungei gewann die 800 m zwischen 400 und 600 m, wo den anderen die Luft allmählich ausgeht. Aber so klar? Ich hätte gerne etwas mehr über ihren neuen Trainer Zaid Aziz erfahren, der sie 2008 übernommen hat. Dem 1.500-m-Olympiasieger Rashid Ramzi, der für Bahrain startet und von einer marokkanischen Kamarilla seiner Heimat umgeben ist, traue ich nicht über den Weg. Zu viele Dopingskandale und zu viele Verdächtigungen hat es in der Vergangenheit gegeben, Boulami, Kaouch, die Ezzine-Brüder, Mourhit..."

mehr: "Aufgespießt"

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"Jung gegen Alt" 

von Dieter Baumann

"Vor einem Jahr hatte mir ein junger Athlet leichtfertig eine Wette angeboten. Ein 800 Meter Rennen wollte er laufen. Gegen mich. Auf der Bahn. Obwohl er seine Spikes schon an den Nagel gehängt hatte, fühlte er sich offensichtlich im Vollbesitz seiner Kräfte. 

Ganz genau kann ich auch nicht sagen, was er sich dabei gedacht hat? Vielleicht, dass Menschen über 40 keinen schnellen Schritt mehr laufen können? Vielleicht weil er sich als ehemals 800 Meter Läufer im Vorteil sah. Wie auch immer, es kam zu einer folgenschweren Wette..."

mehr

26.08.2008

"Schickt jeden deutschen Meister zu Olympia"

Michael Gross, Schwimm-Olympiasieger, vertritt eine interessante These im FAZ-Interview auf die Frage:

Ist der Kampf gegen Doping also verloren?

"Nein, da bleibe ich ein stoischer Idealist. Aber der deutsche Sport muss nun Entscheidungen treffen. Etwa, ob er bereit ist, jeden deutschen Meister zu Olympia zu schicken, egal wie gut er international ist. Warum? Weil er innerhalb unseres freiheitlich-föderalen Systems der Beste ist. Und dabei sollte es vollkommen egal sein, was in anderen Ländern los ist. Das wäre ein enorm wichtiges Signal an die deutschen Sportler und Trainer, zu sagen: Wir vertrauen euch und euren Leistungen. Der innerdeutsche Wettbewerb mit unserer Infrastruktur wird dann bestimmt Leistungen hervorbringen, mit denen man mehr Medaillen gewinnt als jetzt in Peking."

Das komplette Interview

24.08.2008

Marathon unter 2 Stunden?

Lehrbücher müssen neu geschrieben werden

von U. Schalk

Da kommt ein 21-jähriger relativ marathonunerfahrener Kenianer daher, läuft in Peking bei warmem Wetter mit Temperaturen, die im Laufe des Rennens von 24 auf 30 Grad Celsius stiegen, zeitweise auf Weltrekordniveau und wird am Ende mit 2:06:32 Stunden mal so eben Marathon-Olympiasieger. 

Nach allen gängigen Lehrmeinungen heißt es, dass man bei Hitze mehrere Minuten auf die rechnerisch mögliche Endzeit draufpacken muss, das beste Marathonalter erst jenseits der 30 beginnt, Trainingsjahre gerade im Marathon Zinsen bringen. 

Wieso gehen die Uhren also bei diesem Jungspund ganz anders? Er holte sich Beistand von ganz oben. Bei der Live-Übertragung dankte er Gott, dass er ihm diese Kraft gegeben habe. 

Für den kenianischen Youngster Sammy Wanjiru war es erst der dritte Marathon seiner Karriere: Im Dezember 2007 hatte er sein Debüt in Fukuoka (Japan) gewonnen und war dabei mit 2:06:39 Stunden das drittschnellste Marathondebüt aller Zeiten gelaufen. Im April wurde er dann knapp geschlagener Zweiter beim London-Marathon in 2:05:24 Stunden.

Haben wir es mit einem Jahrhunderttalent zu tun? Was kann Wanjiru laufen, wenn die Bedingungen stimmen, er über die vermeintlich im Marathon so wichtige Lauferfahrung verfügt und jenseits der 30 ist? Da müssten doch locker unter 2 Stunden drin sein! Liebe Experten dieser Welt, angesichts des Auftritts des Youngsters Wanjiru bei diesen Bedingungen müssen die Lehrbücher neu geschrieben werden.

Vielleicht kommt es aber für den Goldjungen Sammy ganz anders. Oft schon haben die Kenianer anders als die Äthiopier ihre Talente verheizt, nach wenigen Jahren verschwanden sie ausgepumpt von der Bildfläche. Das macht aber auch nichts, ihr Reservoir ist schier unerschöpflich.

15.08.2008

Der Dealer Olympias

"Saubere Höchstleistungen sind ein Märchen."

"Angel Heredia, einstiger Drogenbeschaffer und nun Kronzeuge der US-Justiz, über die Machtlosigkeit der Fahnder, die Motive betrügender Sportler und die Mittel der Zukunft..."

Ein erschreckendes Spiegelinterview

11.08.2008

Mehrkampf-HM: Korbach punktet

"Mehrkämpfer kennen das: Zwei Wettkampftage, zweimal völlig unterschiedliche Bedingungen. Dennoch gab es bei den Hessischen Meisterschaften am Wochenende in Korbach eine Konstante: den TSV Korbach nämlich, der als Ausrichter selbst für ein Glanzlicht sorgte..."

WLZ-Bericht

Gute Noten für Korbach als Ausrichter der Hessischen Mehrkampfmeisterschaften

Vorstand des HLV-Kreis Waldeck bedankt sich bei den Korbachern: 

"...der TSV Korbach habe sich nach Ansicht der Experten für weitere Ausrichtungen von Landesveranstaltungen empfohlen. Nach Angaben des HLV-Wettkampfsportwartes, Klaus Schuder, Neu-Isenburg, ist Korbach nun kein "weißer Fleck" mehr auf der Veranstaltungskarte des HLV. Auch der am ersten Tag als Wettkampfleiter anwesende HLV-Vizepräsident, Markus Ott, Ingelheim, war sehr zufrieden. "Ich habe hier noch keine Sportveranstaltung besucht, aber das, was ich heute gesehen habe, überzeugt mich völlig." Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle noch mal für die hervorragende Ausrichtung durch den TSV Korbach."

HLV-Kreis Waldeck

01.08.2008

Korbacher Rumpftruppe

Von einigen wurde ich angesprochen, was denn mit den Korbachern los sei. Weder Korbacher Schüler noch Jugendliche waren gestern am Start. Auch von den Korbacher Senioren bleiben zurzeit nur noch Heinemann und Schalk übrig. 

Was ist da los? Gemeinsame Trainingseinheiten sorgten früher für Stärke, Wettkämpfe mit 10 - 12 Korbacher Senioren waren nicht selten. Allein die Anfahrten zu den Wettkämpfen brachten die richtige (Ein)stimmung, die Gruppendynamik war die beste Motivation. 

Gestern im Auestadion kam ich mir wie ein einsamer Korbacher Wolf vor, wenn nicht "Flippo" auf den letzten Drücker aufgetaucht wäre. So dümpelt man seit Monaten vor sich hin, kann weder im Training noch im Wettkampf die Leistung rauskitzeln, die man für gute Zeiten nötig und vielleicht auch drauf hätte. Schade - wo seid ihr alle, die Stedes, die Schmidts, die Knippis, die Hofmanns, die Jandiks, die Peters,...?

20.07.2008

Auf und ab bei den "Alten Herren"

Mal kann, mal kann er nicht. Zurzeit ist tatsächlich wieder lockeres Laufen möglich. Das kann bei Heinz Jandik schnell anders sein. Heute konnte er, zwar nicht beschwerdefrei, aber wenigstens halbwegs 12 km durchhalten. Jetzt will Heinz erst mal heilende Hände eines Osteopathen an seinen geschundenen Körper lassen, da sich sein Haus und Hof-Physiotherapeut in Urlaub befindet.

"Die Hände sind das Arbeitsmittel der Osteopathen, Fingerspitzengefühl die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Der Osteopath löst mit seinen Händen Blockaden im Körper - auf die sanfte Weise." 

Helmut Trachte ist einer, von dem man lange nichts gehört hat. Er ist aber nicht weg vom Fenster, wie einige vermuteten. Nicht ganz aus den Augen will Trachte den Frankfurt-Marathon im Herbst verlieren, wie er heute verlauten ließ. Immerhin konnte er schon wieder, allerdings mit Bandage, um seine andauernden Wadenbeschwerden zu lindern, 1:45 Std. durch die Berge um Lengefeld laufen. 

"Schmiddi" Jürgen Schmidt dagegen scheint völlig in der Versenkung verschwunden zu sein. Seit Wochen wurde er nicht mehr gesehen. Auch bei den Anderen geht es auf und ab. Warum soll es bei den "Alten Herren" anders als bei der Normalbevölkerung sein? Es kommen und gehen Hochs und Tiefs, das ist einfach seit Menschengedenken so und wird immer so bleiben.

17.07.2008

Zugspitzlauf-Extremberglauf

Heinrich Kuhaupt erzählt

Vorwort: 

"Hallo Uli, wer aktuelle Läuferinfos haben will: "ulischalk.de". Ich bin immer wieder begeistert wie schnell Du berichtest oder den entsprechenden Link anzeigst. Die Besucherzahlen zeigen wie gut die Mühe von Dir ankommt. Wer was mit Begeisterung macht, kann auch andere begeistern!!!"

"Nun zum Berglauf:

"Ich selbst habe den Lauf schon zweimal mitgemacht und war jedes Mal begeistert. Im Ziel war es fast so wie bei meiner Marathonbestzeit oder als ich das erste Mal unter 2:30 lief. Gefährlich war es nie. Im Gegenteil, durch den abwechslungsreichen Auftritt war man immer abgelenkt, und die Beine meldeten sich nicht wie etwa bei einem schnellen Bahnlauf. Die Strecke war im Bergführer mit 9 Std. angezeigt. 

Meine Zeit war damals 2:47. Als ich später die Tour mit meiner Frau gemacht habe, wollte sie mir die Zeit nicht abnehmen. Wir haben dann in Garmisch einen Mitläufer von damals aufgesucht, der dann alles bestätigte. 

Das Schwierigste und das hat mir auch ab Knorrhütte einige Plätze gekostet, war der hohe Puls. Die Jungs die das öfters machen, haben da große Vorteile. Meiner Meinung nach geht die größte Gefahr beim Berglauf auf mangelnde Vorbereitung zurück. Viele wollen Großes vollbringen und sich in Position bringen, aber die mühsame Vorarbeit ist zu aufwändig. So ist es mittlerweile ja leider auch im ganzen Laufbereich. Für heute machs gut. Mach weiter so."

Freundlichen Gruß, Heinrich"

Anm.: Danke Heinrich, das Lob tut gut. Besonders, wenn es aus dem Munde eines absoluten Kenners kommt. Werde mir weiter Mühe geben.

15.07.2008

Wo bleibt die Menschenwürde? 

Das aktuelle Menschenbild im Hochleistungssport ist nicht mehr vertretbar.

Ansichten von Professor Dr. Helmut Digel, die nachdenklich machen.

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01.07.2008

Ein Läufer betritt neue Pfade

Der Korbacher Läufer Thomas Fait ist nicht nur Langstreckler, sondern auch Kräuterpädagoge und Phytotherapeut. 

Was das genau ist, beschreibt er auf seiner Homepage. Sicher kann er den ein oder anderen Läufer bei Verletzung durch die Helfer der Natur auf den richtigen Pfad zurückbringen.

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24.06.2008

Hofmann lief mit Seniorenweltmeister Pingpank

von Wilhelm Hofmann

"Ich habe noch eine ziemlich interessante Begebenheit vom Hannover-Marathon nachzutragen.

In der Gruppe, mit der ich die ersten 15 km zusammenlief, wurde anfangs noch diskutiert und erzählt. Ein etwa gleichaltriger Läufer (Name: Markus Pingpank, Jahrgang 1964) bestätigte einem Mitläufer, dass er sich als erfolgreicher Mittelstreckler seit 2 Jahren auch an die ganz langen Strecken wagen würde. Da hab ich mir gedacht, dass ist ja genau meine Kragenweite. Auch die diskutierten Kilometerumfänge entsprachen meinem Training. 

Im Zieleinlauf war Pingpank dann ca. 1 Minute vor mir im Ziel, er wurde 2. in der M 40. Pingpank entpuppte sich jedoch als läuferisches Aushängeschild der Region, der eifrig interviewt wurde. Auf seinem Laufshirt stand seine Internetseite, die ich gerne zum Stöbern weiter empfehlen möchte. Beeindruckt musste ich feststellen, dass er doch nicht meiner Kragenweite entsprach. 

Zum Genießen hier die Bestzeiten eines Seniorenweltmeisters:

Persönliche Bestzeiten

800m 1:51,2 ( 1985)
1000m 2:23,59 (1984)
1500m 3:44,21 ( 1985)
3000m 7:59,18 ( 1989)
5000m 13:42,15 (1989)
10000m 28:36,88 ( 1991)
21,1km 1:06:30 ( 1992)
25km 1:19:09 (1988)

Persönliche Bestzeiten (M40)

1000m 2:33,85 (alle 2004)
1500m 3:57,37
3000m 8:22,66
5000m 14:37,15
10000m 30:42,28
10km 30:47
21,1km 1:10:20 (2007)
42,2km 2:47:50 (2007)

(Quelle: www.pingpank.de unter profil portrait)"

Anmerkung: 

Pingpank war auch in der Hauptklasse ein starker Läufer. Er wurde 6 mal zur Deutschen A-Nationalmannschaft berufen (Europa Cup, Cross WM und Länderkämpfe).

17.06.2008

Fachsimpeln mit Nils Milde, Heinz Jandik und Heidrun Leithäuser

Bis die nächste Zerrung kommt

Gestern auf dem "Pauli": Smalltalk mit Nils Milde und Heinz Jandik. Der 33-jährige Milde ist zurzeit so stark wie seit 10 Jahren nicht. Seine 1000-Meter-Zeit von 2:31 kürzlich in Melsungen gelaufen spricht Bände und zeigt sein derzeitiges Niveau.

"Hallo ihr Beiden, was trainiert ihr heute so?", fragte Milde, der sein Training schon beendet hatte. "Ach, nichts Besonderes, ein paar kurze Sprints, mehr nicht." Milde weiter, an mich gerichtet: "Udo hat kürzlich angedeutet, dass du sicher Großes vorhast, er hat dich auf dem Pauli "heimlich" trainieren sehen." Schmunzelnd entgegnete ich, dass dies nur ein kleiner Test und ein Kampf gegen Motivationsprobleme gewesen sei.

Es wurde weiter gefachsimpelt. Ich deutete an, dass die letzten sechs Jahre harter Trainingseinheiten und Wettkämpfe auf der Bahn deutliche Spuren von Abnutzungserscheinungen physischer und psychischer Art hinterlassen haben. Auch Heinz habe nun schon seit Jahren arge Wadenprobleme, die manchmal kaum in den Griff zu kriegen seien.

Aber warum ist Nils Milde zurzeit wieder oben auf, jahrelang war er nach seinem Comeback vor wenigen Jahren in der Versenkung verschwunden? Milde: "Ich habe ein paar Jahre kaum oder gar nichts gemacht, das brachte mir neue Kraft und neue Motivation." Ich erinnerte an Dieter Baumann, der sich in seiner Glanzzeit eine "taktische Verletzung" nahm und eine volle Saison aussetzte, um dann umso stärker zurückzukommen.

Dann gings auf die Bahn: Wenige Hunderter, ein paar Fünfziger, mehr nicht. Kaum ist die Einheit beendet, kommt Glücksgefühl in Heinz hoch: "Ich merke nichts an der Wade. Peter Hildebrand (Anm.: sein Physiotherapeut) hat gesagt: Wenn er hört, dass ich auf der Bahn war, rammt er mir die Spikes persönlich in den Arsch."

Ja, wir Läufer sind eben verrückt. Schon wurden Pläne für die Kreismeisterschaft 4x100-Meter am Donnerstag geschmiedet. In einem Anflug der Endorphine erfolgte die spontane Anmeldung bei Heidrun Leithäuser, die gerade die Kinder auf dem Pauli trainierte. Heidrun humorvoll: "Das wollt ihr euch antun, da geht das Gehumpele ja wieder los?!" Ach was, Muskeln alter Männer sind geschmeidig. Bis die nächste Zerrung kommt. Ein guter "Physio" kriegt sie schnell wieder hin.

Aber auch Frauen leiden. Heidrun Leithäuser, mehrfache deutsche Seniorenmeisterin, sei eigentlich wieder motiviert, nur spiele der Körper nicht so richtig mit. Sie könne zwar ein paar Kilometer beschwerdefrei joggen, zum Sprinten, ihrer eigentlichen Liebe und Stärke, reiche es leider aber noch nicht. Zwei Jahre dauert Heidruns Auszeit nun schon an. Sie wird schmerzlich vermisst. Vor ein paar Jahren wurde Heidrun mit Irmgard Runte und Bärbel Kiel deutsche Meisterin über 3x800-Meter.

15.06.2008

Hilfe, der Bussard greift an

Bisher kannte ich diese Geschichten nur aus der Presse oder vom Hörensagen. Jetzt habe ich selbst einen Bussardangriff beim Laufen erlebt. 

Gestern war ich auf der Korbacher Volkslaufstrecke unterwegs. In der Nähe der Holzhäuser Teiche spürte ich irgendetwas furchtbar Lautes und Seltsames wenige Zentimeter über dem Kopf. Nach einer schockartigen Schrecksekunde sah ich einen Bussard auf dem nächsten Baumwipfel landen. Bin wohl zu nahe an seinem Horst (Nest) vorbeigelaufen.

Ich dachte, der Spuk sei nun vorbei. Weit gefehlt. Ich lief weiter, der Bussard wartete, bis ich an ihm vorbei war und startete seinen zweiten Angriff wieder heimtückisch aus dem Hinterhalt. Jetzt bekam ich es mit der Angst zu tun, ich hatte das Gefühl, dass er meine Haare berührte.  

Ich lief vorsichtig weiter, diesmal mit ständigen Blick zurück. Der dritte Angriff folgte, als ich kurz nach vorn blickte, bemerkte ihn aber gerade noch rechtzeitig. Ich riss instinktiv die Arme hoch, da drehte er ab. Jetzt gab Buteo buteo, wie der Bussard wissenschaftlich heißt, auf. Ich war wohl nun aus dem Einzugsbereich seines Horstes weit genug entfernt. Man erlebt beim Laufen doch immer wieder mal was Neues.

Mäusebussard

Artikel vom TV Breitenbach zum Thema

10.06.2008

Glückwünsche an die Erfolgreichen bei den "Hessischen"

von Udo Leithäuser

"Liebe erfolgreiche Senioren/innen,

alle Achtung! 4 erste Plätze und 6 weitere Medaillenränge bei den "Hessischen", das kann sich wieder sehen lassen. Nur Joachim musste trotz exzellenter Laufzeiten mit zwei "undankbaren" vierten Plätzen vorlieb nehmen, aber die Trauben hängen in der bärenstark besetzten M 45 halt sehr hoch. Ich hoffe, Irmgard wird demnächst wieder Verstärkung im Frauenlager haben.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer und noch viel Erfolg in der Saison.

Herzliche Grüße, auch von Heidrun

Udo Leithäuser TSV 1850/09 Korbach Leichtathletik"

07.06.2008

Ein Lichtblick am deutschen Läuferhimmel

Carsten Schlangen

05.06.2008

Korbacher Rumpftruppe bei Hessischen Seniorenmeisterschaften

Bei den Hessischen Seniorenmeisterschaften am Wochenende in Egelsbach greift nur noch eine Rumpftruppe der Korbacher Läufergarde in das Geschehen ein. Noch vor wenigen Jahren charterten die Korbacher ein oder zwei Kleinbusse, nicht selten waren 12-15 Athleten am Start. Das waren immer echte Highlights in der Saison, die Gemeinsamkeit machte die Korbacher Truppe stark. Man motivierte sich gegenseitig, so dass viele Einzelerfolge in der Gruppe gefeiert werden konnten. Die feuchtfröhlichen Rückfahrten sind legendär.

Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Einige setzen andere Prioritäten, andere sind wettkampfmüde, demotiviert, verletzt oder anderweitig terminlich gebunden.

Bei den Frauen bleibt nur noch Irmgard Runte übrig, die sich über 1500, evtl. auch über 5000 Meter oder umgekehrt versuchen will.

In den Männerklassen hat sich der nimmermüde Joachim Peters wie nicht anders zu erwarten gleich für zwei harte Mittelstrecken-Rennen (800, 1500 Meter) der M45 angemeldet, obwohl er schon bei den Nordhessischen "aus dem letzten Loch gepfiffen" haben soll. Es sei ihm zu wünschen, dass er seine Akkus rechtzeitig auftanken konnte. 

Herbert Wilke (M45) befindet sich zurzeit auf einem Allzeithoch, will auch über zwei Distanzen (1500, 5000 Meter) seine Stärke unter Beweis stellen. Wilke hole sich seine Kraft ausschließlich aus Wettkämpfen, wie er kürzlich aus dem Nähkästchen plauderte, im Training lasse er es eher ruhig angehen. So wird seine "Vielstarterei" plausibel und nachvollziehbar. 

Wolfgang Heinemann startet "alterskonform" (M60) und mit Vernunft, wirft konzentriert alles was er hat nur über eine Strecke in die Wagschale und hat über 1500 Meter gute Siegchancen.

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Schöner Bericht vom 

Kassel-Marathon

27.05.2008

Dichter und Denker

Geniales Gedicht von Heinz Jandik über Bärbel Kiel im 

Gästebuch

oder: Spaß im TSV

25.05.2008

"Trainingslager" in Italien - die Muskeln "jodeln"

Wer je einen Berglauf gemacht hat, weiß, wie sich Muskeln danach anfühlen können. Bergauflauf ist ja für uns Mittelgebirgs-Erprobten zunächst nichts Besonderes. 

Aber wenn es mit über 20 % Gefälle einen 500 Meter langen Geröllpfad in Serpentinen hinab geht, fangen die Muskeln danach hitparadenverdächtig an zu "jodeln". Ich konnte fast eine Woche kein normales Training mehr absolvieren. Nach einem Krafttraining hatte ich nie solche Muskelschmerzen. Danke Idro-See.

24.05.2008

Tolle Gästebucheinträge

Entgegen meiner Meldung ist Heinz Jandik weiter an der Wade verletzt. Im Gästebuch schreibt er:

"Leider blieb das Wunder aus,
und der Jandik bleibt zu Haus.
Fährt nach Kassel heut nicht hin,
bleibt in seiner Bude drin.
Denn die Wade, die vertrackte,
die seit langem ihn schon zwackte,
hat ihn schier dahin gerafft:
Nix Nordhessenmeisterschaft!"

Die Antwort von Bärbel Kiel:

"Es scheint vertrackt ein Mann zu sein,
denn täglich grüßen Zipperlein.
Der Eine will starten, ihn lässt man nicht,
den Anderen die Wade sticht.
Ihn trifft man auf der Finnenbahn,
trainiert mal schnell, dann wieder lahm.
Der Physio weiß keinen Rat,
den er so oft um Hilfe bat.
Selbst Kompressionsstrumpf war kein Segen,
kann keinen Gegner von der Strecke fegen.
Doch aufgeben kommt nicht in Frage,
er wartet stets auf bessere Tage.
Aus gutem Grund tun auch wir das mit Geduld,
seine Heinz Erhardt Gedichte beim Laufen sind Kult.

Der Erstgenannte hat sich aus dem Staub gemacht,
Trainingslager in Italien, wer hätte das denn gedacht?
Neue Trainingsstrecken in mediterraner Umgebung
führen zur körperlichen Fitness und geistiger Belebung.
Doch jetzt hört keiner sein Stöhnen und Lamentieren,
muss seine Wehwehchen allein kommentieren.
Es zwickt immer und überall.
Aber das ist ja bei Männern stets der Fall.
Die Mittelstrecke doch nur auf ihn wartet,
wenn die Funktionäre auch zulassen, dass er startet.
Auf seiner Homepage ist er stets der Schnellste von allen,
sogleich nachzulesen, kaum ist der letzte Startschuss gefallen.
Berichte, Ergebnisse und Fotos hochaktuell,
dazu Tipps und Ratschläge professionell.
Bei ihm gibts Antworten auf sämtliche Fragen,
Zeit, an dieser Stelle mal "Danke" zu sagen..."

Da bekommt jeder sein Fett weg:  

Bärbel Kiels lesenswertes Gedicht in voller Länge

14.05.2008

Wunderheilung durch Wasserdüse

Wochenlange Massage- und Physiotherapie heilte. Die Wade von Heinz Jandik war gerade rechtzeitig "weich geklopft", der 4x100-Meter-Staffel beim Korbacher Staffelabend stand nichts mehr im Weg. Kurz vor dem Lauf verspannten und verhärteten sich jedoch die Wadenmuskeln erneut. Der 100-Meter-Lauf ging nur noch unter Schmerzen. 

Da kam Heinz die zündende Idee. Ab ins Hallenbad, Massage unter Wasser mit der Düse. Das half. Heinz ist wieder schmerzfrei und hat spontan für die Nordhessischen gemeldet. Manchmal hilft eben nur ein Wunder.

01.05.2008

1.Mai,

für die Läufer im weiten Umkreis der Termin schlechthin und das Highlight in den letzten 30 Jahren. Nicht so in diesem Jahr. Der traditionelle Waldeck-Frankenberger Lauf in Korbach findet nicht mehr statt. Die Gründe wurden bereits vor Monaten erörtert.

25.04.2008

Jandik im Aufbautraining

Heinz Jandik befindet sich nach seiner Wadenverletzung, die er sich vor und beim Paderborner Osterlauf zuzog, im leichten Aufbautraining und auf dem Wege der Besserung.

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Stracke und Hiemer holen sich Schnellkraft auf Pauli

Seit zwei Wochen trainieren die beiden Goddelsheimer Heinrich Stracke und Eckhardt Hiemer gemeinsam mit den Korbachern auf dem Pauli. Durch harte Tempoläufe und Intervalle wollen sie ihre Schnelligkeit verbessern. In den gemeinsamen Trabpausen konnten Tipps und Tricks ausgetauscht werden. Es blieb genug Zeit zum Flachsen und für Blicke in die Zukunft.

Erste Früchte seines Trainings auf Kunststoffbelag konnte Eckhardt Hiemer beim Altenlotheimer Dorflauf ernten, nie lief er schneller als dort. Die Ergebnisse des Dorflaufs hab ich angefordert. Ich setze sie ins Netz, so bald ich sie bekomme.

24.04.2008

Anerkennung des Rekords muss noch warten

Wie Kreisstatistiker Edwin Martin mitteilt, hat Wilhelm Hofmann beim Leipziger Halbmarathon den bestehenden Kreisrekord zwar unterboten, allerdings kann diese tolle Leistung leider noch nicht in die Besten- und Kreisrekordliste aufgenommen werden, weil lt. DLV-Aufstellung zurzeit kein gültiges Vermessungsprotokoll für die dortige Strecke vorliegt.

Edwin Martin: "Ich behalte die vom DLV veröffentlichte Übersicht (Anm.: wird ständig aktualisiert) im Auge und werde die Zeit dann, wenn die Strecke mit einem gültigen Vermessungsprotokoll auftaucht, nachträglich noch in meine Listen aufnehmen."

19.04.2008

Sportlerehrung Landkreis

Bärbel Kiel wurde als Einzige der Korbacher Leichtathleten mit der Sportplakette in Silber für ihren deutschen Vizemeistertitel über 1500 Meter geehrt.

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08.04.2008

Bestzeit auf der altehrwürdigen Korbacher "Hauer"

Hartwig Diehl aus Gelnhausen erinnert sich im Gästebuch:

"Ich bin jetzt 62 Jahre alt und laufe immer noch, auch wettkampfmäßig. Letztes Jahr schaffte ich noch 5:36 über 1500 m mit 4 x wöchentlich 40 min DL ca. 5:30/km.

1967 im September bin ich in Korbach meine 800m-Bestzeit mit 1:58,8 gelaufen (auf einer Aschenbahn mit einer Runde, die etwas länger als 400 m war, deshalb Start ca. 10 m hinter der Ziellinie). Am Tag vorher bin ich damals in Alsfeld meine 1500-Bestzeit in 3:56,0 gelaufen..."

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06.04.2008

100000

Heinrich Kuhaupt gratuliert zum Jubiläum

Seine Gedanken zu "100000" in Auszügen

"Hallo Uli, die schönsten Siege sind die unerwarteten. Herzlichen Glückwunsch. 

Ich freue mich und das habe ich Dir ja schon gesagt, dass Du eine Plattform gegründet hast, die es hier in all den Jahren (und natürlich ohne Internet) nicht gab. Der nur läuft und sich sonst um nichts kümmert, ist viel ärmer, weil er ja die vielen interessanten Hintergründe nicht kennen lernt. 

Wer Deine Seite besucht, hat was zu erzählen. Ist informiert und kann mitreden wenn es ums Laufen geht und nicht nur aus der Nähe. Wenn es dann noch ein Heinrich Kuhaupt oder anderer "Frontrunner" ist, dann wird die Nachricht weitergesagt, oder auf Deine Seite hingewiesen. 

Wenn die Information noch warm ist, steht diese schon auf Deiner Seite...Als ich in Wirmighausen nach 6 Jahren mal wieder, wie Du schreibst, in der Laufspur war, war es für mich noch am gleichen Abend (mein Hemd war noch nicht trocken) eine besondere Streicheleinheit mein Bild und den Kurzbericht von Dir zu lesen. Es war mehr als eine "Siegerehrung"! 

Und Du kennst das ja auch - wir Läufer sind sensibel wenn es um die Beurteilung eines Wettkampfes geht. Herzlichen Dank dafür. Es regt an, besonders wenn es von jemanden kommt, der die Szene kennt, und das Ganze auch mit Sinn und Mitgefühl betrachtet...

 ...Lieber Uli, bleib bitte dran am Geschehen, wir Läufer sind Dir für Deine Mühe dankbar. Freundliche Grüße, Heinrich und Mitläufer".

04.04.2008

100000

Traumquote erreicht

Was ich beim Entwickeln dieser Website nie zu träumen wagte, ist eingetreten. Seit 01.09.2001 wurde diese Homepage über 100000x angeklickt. Pro Jahr errechnet sich damit ein Schnitt von über 15000 Besuchern - mittlerweile aus aller Welt. Der Bekanntheitsgrad wächst und wächst. Allein im letzten halben Jahr wurden 30000 Zugriffe gezählt, das sind umgerechnet 5000 monatlich. Zum Vergleich: Im ersten Jahr "verirrten" sich insgesamt "nur" 6000 Besucher.

Nach einem Jahr im Netz schrieb ich: "Was anfänglich mehr als Versuch gedacht war, entwickelte sich - nicht immer zur Freude meiner Familie - manchmal zu zeitaufwändiger Arbeit, die mir aber auch viel Spaß bereitete."

"Laufen" ist meine große Leidenschaft. Über viele Jahre, man muss schon sagen Jahrzehnte, sammelte ich eine Fülle an Material und Tabellen. Anfangs wollte ich lediglich meine Vereinskollegen und Trainingspartner erreichen und ihnen meine Sammlungen über das Medium Internet auf eine einfache Art zur Verfügung stellen. Mittlerweile wird aus aller Welt darauf zurückgegriffen und davon profitiert. Das macht mich ein wenig stolz, das gebe ich zu.

Ich versuche, so gut es geht, weiterhin alle Wünsche zu erfüllen und stets aktuell zu sein. Ich bemühe mich auch künftig, immer fair und sachlich zu bleiben. Aber auch Kritik werde ich nicht hinter dem Berg halten, wenn ich der Meinung bin, dass sie angebracht ist. Ich selbst habe auch ein offenes Ohr für konstruktive Kritik, um Fehler zu vermeiden oder abzustellen.

Gelegentlich eingebaute (April-)Scherze wurden und werden mir hoffentlich verziehen - manchmal hätte ich mir sogar die ein oder andere kleine Revanche im Gästebuch gewünscht. Gerade die Scherze trieben und treiben die Quote sprunghaft in die Höhe. Der aktuelle Aprilscherz war wohl der absolute Renner. Heinz Jandik heute: "Was ich dir unbedingt sagen wollte, ich fand die Aprilscherze genial. Ich habe flach gelegen vor Lachen."

Wer zu verbissen durchs Leben geht, wird auch im Wettkampf mit sich hadern. Humor macht das Leben leichter, nicht nur das Laufen soll gesund sein, das Lachen auch. Meine Art zu schreiben scheint anzukommen, wenn ich die vielen positiven Statements in den letzten Jahren richtig deute. In Veranstaltungsberichten in Sätze gekleidetes emotionsloses Zahlenwerk ist nicht meine Welt. Ich pflege einen etwas anderen Schreibstil, daran halte ich fest.

Dank also an alle treuen, regelmäßigen oder auch nur gelegentlichen Besucher meiner Homepage. Viele Mut machenden Worte animieren mich zum Weitermachen. 

In diesem Sinnen weiterhin viel Spaß allen Lesern beim Stöbern. Irgendetwas Nützliches oder Brauchbares ist sicher für jeden dabei.

29.03.2008

Laufen in Melle...

Beim Paderborner Osterlauf lernte ich René Romdane vom SC Melle kennen, der nach meinen Trainingsplänen trainiert (s. News vom 23.03.2008). Auch auf der Seite des SC Melle findet man gute Trainingstipps.

Trainingstipps des SC Melle 03

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Läufer René Romdane 

schreibt ins Gästebuch

26.03.2008

Ein Lauf feiert Geburtstag 

HNA-Bericht

"Die 30. Auflage des Frankenberger Straßenlaufes wird am Sonntag, 30. März, als zweiter Wertungslauf des Waldeck-Frankenberger Laufcups gestartet. Ein Rückblick auf die bisherigen Veranstaltungen:

Ein Rückblick auf die bisherigen Veranstaltungen: Der 1. Frankenberger Straßenlauf wurde im September 1974 ausgerichtet. Gelaufen wurde auf einem Rundkurs, der von den 150 Sportlern fünf Mal zu durchqueren war. 1975 wurden bereits über 250 Läufer im Ziel registriert. Der prominenteste war damals auch der Sieger: Günter Mielke, Marathon-Olympiateilnehmer von München. 1976 wurden in Frankenberg erstmals die hessischen Meister ermittelt. Mit über 400 Teilnehmern wurde die Veranstaltung zu einem Erfolg. Der TSV Frankenberg hatte sich mit seiner neuen Strecke auf der Bundesstraße 252 zwischen der Illerstadt und Korbach für höhere Aufgaben empfohlen.

Und siehe da: Bereits 1978 wurden die deutschen Meisterschaften im 25 Kilometer-Straßenlauf nach Frankenberg vergeben. 300 Läufer gingen an den Start, über 2000 Menschen säumten die Straßen. Als Karl Fleschen nach 1:13:58 Stunden durchs Ziel lief, hatte er einen neuen Weltrekord geschafft. Auch Frauensiegerin Christa Vahlensiek (TV Barmen) hatte den Rekord der Frauen auf 1:29:26 Minuten verbessert. Beim diesem schnellsten deutschen 25-Kilometer-Straßenlauf aller Zeiten blieben gleich 44 Läufer unter der begehrten 1:20:00-Stunden-Marke. Nach dem großen Erfolg von 1978 kamen die deutschen Meisterschaften im Jahr 1983 zurück nach Frankenberg. 1991 standen auf der Bundesstraße die süddeutschen Meisterschaften an. Das war aber die letzte Großveranstaltung dieser Art in Frankenberg. Der TSV meldete sich 1994 aus dem Kreis der Langlaufveranstalter ab.

1998 stieg der Verein mit seinem Stadtlauf jedoch wieder in den Waldeck-Frankenberger Laufcup ein. 2001 wurde der 23. Straßenlauf gestartet. 2003 zog die Abteilung vom Sportplatz in das Katastrophenschutzzentrum um. Ein Jahr später wurden erstmals die hessischen Meisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf ausgerichtet. Knapp 500 Läufer waren dabei. Im vergangenen Jahr liefen die Nordhessen in Frankenberg um Meisterehren. Bei den jüngsten Veranstaltungen kam es jedoch immer wieder zu Organisationsproblemen. Die Auestraße musste im Ernstfall für das DRK und die Feuerwehr frei gehalten werden. So entschlossen sich die Verantwortlichen der Leichtathletikabteilung den 30. Frankenberger Straßenlauf wieder auf einer neuen Strecke, aber in unmittelbarer Nähe, auszurichten. Gefallen ist die Wahl von Werner Hoffmann, auch nach 34 Jahren noch für die Organisation verantwortlich, auf eine Strecke auf den Straßen Am Grün, Auf den Weiden, Berleburger Straße und Auestraße."

Original-Bericht

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Frankenberger Straßenlauf: Auszug aus WLZ-Bericht

..."Karl-Heinz Pschera aus Bottendorf, heute in Korbach zu Hause, schaffte die 25 km als Rang-25. in 1:18:41 Stunde – eine Zeit, an der heute fast alle Waldeck-Frankenberger Spitzenläufer schon beim Halbmarathon von 21,1 km zu „beißen“ haben. Der Lelbacher Wolfgang „Flippo“ Heinemann war mit 1:20:32 als 51. kaum langsamer als Pschera."...

23.03.2008

Osterlauf-Nachlese

Kann man gewinnen, und trotzdem unzufrieden sein? Man kann

Aus meiner Sicht

Da gewinnt man in der M50 über 5 km und ist trotzdem nicht zufrieden. Ist das normal? Ehrlich gesagt ist für mich die Zeit wichtiger als der Platz. Mit der Zeit von 18:59 Minuten bin ich nicht zufrieden. Besonders nicht, wie sie zustande kam.

Es war von Anfang an ein Lauf gegen mich selbst und gegen das miese Wetter. Ist man fit, gehen die ersten 3 km mehr oder weniger locker, zwischen 3 und 4 km wirds meistens schwer, die letzten 1000 laufen dann wieder irgendwie besser, das Ziel ist in Sicht.

Bei mir war eigentlich schon nach zwei Km der Ofen aus. Frust, auf die falsche Bereifung gesetzt, ich stand den ganzen Lauf mehr oder weniger im Wasser. Schon nach ein paar hundert Metern kein Gefühl mehr in den Beinen, die Kälte und Nässe kroch von den Füßen bis zu den Oberschenkeln. Wer redet da von guten Bedingungen? Ich nicht. Wilhelm Hofmann wohl auch nicht, er musste mit Muskelkrämpfen im Halbmarathon aussteigen. Es war einfach nur ein grausames Läuferwetter. Regen, Schnee, 2 Grad.

Während des ganzen Laufs hab ich mehrfach gedacht: Hör auf, geh raus. Warum tust du dir das mit 52 noch an? Selbst als die Marke für die letzten 1000 passiert war, hab ich noch dran gedacht. Nur die erste Frau im Feld kurz vor mir hat bei mir letzte Kräfte freigesetzt. Schließlich habe ich mir eingeredet, alle müssen sich quälen. Meine Qual muss 100x schlimmer gewesen sein, als bei allen anderen, oder? 

Im Ziel zeigte die Uhr zunächst 18:47 - auch das noch, die Zeit wurde später auf 18:59 korrigiert.

Doch so schlecht kann all das gar nicht gewesen sein: Letztlich hab ich 38 M-50-Läufer hinter mir gelassen. Wer weiß, wie die sich gequält haben. Und dann waren da noch meine Fußprobleme, die mich wochenlang nicht so trainieren ließen wie ich wollte. So 'rum gesehen muss ich wohl doch mit dem Lauf zufrieden sein.

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Bist du Uli Schalk?

Ein Passant spricht mich in Paderborn an. "Sind sie Uli Schalk?" "Ja, kennen wir uns?" Seine Antwort: "Ich kenne dich. Hab dich über das Bild auf deiner Homepage wiedererkannt. Ich komme vom SC Melle (bei Osnabrück). Bin vom Marathon auf die Mittelstrecke umgestiegen. Auf deiner Seite habe ich Trainingspläne für Mittelstreckler gefunden. Deutschlandweit ist es die einzige Seite, die solche Pläne veröffentlicht. Kompliment." Das tat natürlich gut. Nach ein wenig Smalltalk verloren sich dann wieder unsere Wege im Paderborner Getümmel. 

24.03.2008

Beklemmende Zahlen

"Unser Erbgut tickt nach wie vor auf Steinzeit-Niveau"

"Vor ca. 100 Jahren legte hierzulande jeder Erwachsene mangels Motorisierung und Automatisierung im Durchschnitt pro Tag sage und schreibe 20 km zu Fuß zurück. 1950 waren es immerhin noch täglich 10 km, 1985 kamen im Durchschnitt 1,7 km zusammen und 1995 1,3 km. Heutzutage bleiben als tägliches Bewegungsprogramm unter Alltagsbedingungen gerade einmal 500 bis 700 Meter übrig. 

Entschieden zu wenig, um unsere Skelettmuskulatur als gewichtsmäßig größtes Organ bei Laune zu halten. Darüber sind sich sämtliche Sport- und Präventivmediziner längst einig. Tickt doch unser Erbgut nach wie vor auf Steinzeit-Niveau. 

Logische Konsequenz: Ausschließlich die Funktion bestimmt die Qualität der Struktur. Entsprechend warten Herz-Kreislauf-System, Energie- und Baustoffwechsel, Immunsystem und nicht zuletzt unsere Hirnzellen aktuell vergeblich auf den gesund erhaltenden Bewegungskick. Keine Frage: Chronischer Bewegungsmangel stellt damit ein größeres Krankheitsrisiko (!) dar als Rauchen oder hoher Blutdruck..."

mehr: Pulsaktiv

17.03.2008

Sportlerehrung für Waldecker Leichtathleten in Höringhausen


Foto: Werner Hoffmann

HNA-Bericht

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Waldecker Leichtathletik-Kreistag in Höringhausen

WLZ-Bericht

10.03.2008

Tempo Teufel durchs Stadionrund

"Ein Läufer aus dem Sudan hat zum Abschluss der Hallen-WM in Valencia die Massen verzaubert. Abubaker Kaki rannte über 800 m beherzt von der Spitze aus, verbesserte seine Bestzeit um weit über eine Sekunde und gewann die erste Goldmedaille für sein Land..."

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04.03.2008

Joggen macht high 

- und schmerzfrei: Forscher weisen erstmals die Ausschüttung körpereigener Opioide im Gehirn beim Ausdauerlauf nach

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01.03.2008

"Emma" schlägt auf der Finnenbahn zu

Orkantief "Emma" hat auf der Korbacher Finnenbahn erbarmungslos zugeschlagen und auf der kleinen Runde elf Bäume gefällt. Sechs Bäume türmen sich unmittelbar als Hindernisse auf, an ein Laufen ist dort in den nächsten Tagen nicht zu denken. 

Die große Runde kam glimpflicher davon. Nur zwei Baumstämme erschweren hier die Bedingungen. Positiv für die Läufer ist dagegen, dass sich der frisch aufgetragene Belag wider Erwarten relativ zügig verfestigt hat.

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Laufen ist in Kenia Volkssport

Mit dem Schulweg fängt alles an 

Von Olaf Jansen

Wer in Kenia eine Sportler-Karriere machen möchte, muss Langstreckenläufer werden. Nur wer es in die Spitze schafft, hat die Möglichkeit, seine ärmlichen Lebensumstände zu verbessern.

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26.02.2008

Methusalem, wir kommen! 

"Dr. WEWETZER vom Tagesspiegel fahndet nach guten Nachrichten für Geist und Körper. Heute: Wie man 100 wird – in drei Schritten Es spielen die Erbanlagen eine Rolle. Sie haben einen Anteil von einem Viertel bis zu einem Drittel an unserer Lebenserwartung.

Der Urvater Methusalem wurde 969 Jahre alt. So steht’s zumindest im Alten Testament. Eine solche biblische Lebenserwartung haben wir Menschen des 21. Jahrhunderts nicht. Aber Frauen und Männer werden älter und älter. Das bedeutet, dass die Medizin anbauen muss. Auf das „klassische“ Alter (bis 85) folgt für immer mehr Menschen eine vierte Lebenszeit. Ende: offen."

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22.02.2008

Korbacher Finnenbahn

Endlich - muss man sagen, ist ein neuer Belag auf der großen Runde (1000 Meter) der Korbacher Finnenbahn aufgebracht worden. Nun sollte man dem groben Material ein paar Wochen Zeit geben, sich mit dem Untergrund zu verbinden. Regentage dürften dies sicher beschleunigen, der Belag würde sich schneller setzen. Zurzeit hat man noch das Gefühl, man läuft auf einem Trampolin. Allerdings sind die Arbeiten auch noch nicht vollständig abgeschlossen.

03.02.2008

Sportlerehrung: Ohne Sportvereine wäre die Stadt ärmer 

HNA-Bericht von Ingo Happel-Emrich

"Die Stadt Korbach ehrte ihre im vergangenen Jahr erfolgreichen Sportler - Motto des Abends lautete "Olympia"

"Korbach identifiziert sich wie kaum eine andere Stadt im Landkreis mit seinen Sportlern. In diesem Sinne erkläre ich die 58. Sportlerehrung für eröffnet." Was sich bei Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich gestern Abend ein wenig wie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele anhörte, war so gewollt. Denn die Sportlerehrung der Stadt Korbach stand, wie könnte es im Olympia-Jahr 2008 anders sein, ganz im Zeichen der Olympischen Sommerspiele, die im Sommer in Peking stattfinden.

Zur Einstimmung sahen die Sportler und Betreuer gestern Abend eine Bilderschau mit Sportfotos und Plakaten der Olympischen Spiele, seit den ersten Spielen der Neuzeit 1896 in Athen. Und passend zum Geburtsort dieser Wettkämpfe waren die beiden Moderatoren Silke Müller und Horst Paul in griechische Gewänder gekleidet - wenn die auch, wie Paul selbst zugab, einem kleinen römischen Einfluss unterlagen.

Bürgermeister Friedrich lobte die gute Zusammenarbeit der Stadt und der Vereine, ohne die ein so umfangreiches Sport- und Freizeitangebot in der Kreisstadt gar nicht möglich wäre. Die Sportlerehrung sei Zeichen der Wertschätzung für die Sportler und ihre Trainer.

Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl sprach einen Bereich an, in dem Stadt und Vereine voneinander abhängig sind: In den nächsten Wochen werden die städtischen Politiker entscheiden müssen, wie es mit den Bädern in Korbach weitergeht. Sollen sie saniert werden oder wird ein neues Bad gebaut? Merl versprach, dabei die Belange der Sportvereine nicht zu vergessen. Und er wünschte allen ein erfolgreiches Sportjahr 2008."

Originalbericht mit Bild

02.02.2008

Sportlerehrung: Olympische Gold-Gala

"2007 war ein erfolgreiches Jahr für Korbachs Sportler. Zu ihren Ehren gab die Stadt gestern einen Gala-Abend, der Vorfreude machte auf das herausragende Ereignis 2008 – die Olympischen Spiele in Peking..."

WLZ-Bericht mit Bildern

28.01.2008

Eine Klasse für sich - Haile Gebrselassie

Dr. David Martin bewundert (in "Distance Running" - AIMS) das einmalige Talent von Haile Gebrselassie und wagt eine Prognose:

Die Antwort ist eine erstaunliche Zeit von 2:01.32 Stunden.

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22.01.2008

Was macht eigentlich Heinz Jandik?

Heinz hatte Wadenbeschwerden und in den vergangenen Wochen chronische Lustlosigkeit (wohlgemerkt nur auf das Laufen bezogen ). Heute will er mal wieder mit dem fußverletzten Schalk locker joggen. 

Bei mir besteht seit der heutigen Untersuchung der Verdacht auf einen Ermüdungsbruch am Zeh. Eine computertechnische Untersuchung (MRT) soll nächste Woche Licht ins Dunkel bringen. Bis dahin ist nur lockeres eingeschränktes Training angesagt.

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Was macht eigentlich Wilhelm Hofmann?

Wilhelm Hofmann hat seine Op im Herbst gut verkraftet: "Seit Anfang Dezember kann ich wieder trainieren (Grundlagentraining - Ausdauer). Mit der Nase ist wieder alles ok. Kriege gut Luft."

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Was macht eigentlich Vizeeuropameister Thomas Langsdorf?

Der Bad Schwalbacher Thomas Langsdorf (M40) hat seine kurze, aber umso erfolgreichere Karriere, die er mit Silber bei der EM in Dänemark (2004) über 800 Meter in 1:59 Minuten krönte, beendet: "Ich habe meine Wettkampfkarriere tatsächlich beendet und laufe nur noch für mich ein wenig durch die Wälder." 

Schade. Vielleicht kriegt Thomas ja irgendwann doch wieder die Kurve zurück auf die Bahn.

12.01.2008

Karl-Heinz Pschera kann wieder laufen

Seit mehreren Jahren machen dem Korbacher Langstreckler hartnäckige Fußprobleme zu schaffen. Arthrose und Haglundferse bestimmten seinen Trainingsalltag, sodass sich sein Training mehr oder weniger aufs Radfahren verlagerte. 

Seit geraumer Zeit läuft er jedoch wieder, etwa zwei bis drei Einheiten die Woche kommen schon zusammen. An Wettkämpfe denkt Karl-Heinz "noch" nicht, er ist einfach nur glücklich, dass er wieder 12 bis 15 Km laufen kann. Regelmäßig nutzt er dabei auch die gelenkschonende Korbacher Finnenbahn.


"Kreiskampfrichter" Pschera lässt's sich schmecken 
(Foto: HLV-Kreis Waldeck) 

Tolle Bestzeiten von Karl-Heinz Pschera:

Marathon - 2:20,59 Std. (10.9.1977 Berlin)

 10000 m - 30:35,5 Min. (17.9.1977 Kassel)

09.01.2008

Läuferparadies Korbach

Korbacher Läufer haben's gut. Winterwetter kann sie nicht vom Training abhalten. Korbach bietet nicht nur im Sommer den Läufern eine Fülle von Trainingsmöglichkeiten.

Kürzlich beim Crosslauf waren die Organisatoren glücklich, eine Finnenbahn im Angebot zu haben. In Windeseile konnte eine alternative eisfreie Strecke aus dem Hut gezaubert werden, weil Laufen auf der Finnenbahn so gut wie immer möglich ist. Selbst im Dunkeln lässt sich dort, wenn der Mond ein wenig mithilft, trainieren.

Eine weitere Alternative ist die Strecke rund um Korbach. Die knapp 10 km lange Asphalt-Runde ist gut beleuchtet, der Radweg neben den Straßen ist außer bei extremen Glatteis immer gut zu belaufen. Wer in Richtung Marathon trainieren will, läuft die Strecke zweimal oder macht einen Abstecher über geteerte Feldwege in Richtung Lengefeld oder Lelbach.

Der "Renner" überhaupt ist die dritte Möglichkeit, die Kunststoffbahn des Paul-Zimmermann-Sportplatzes. Dienstags und donnerstags von 18 - 20 Uhr (auch in den Ferien) tummeln sich auf dem "Pauli" unter Flutlicht "Freizeitjogger", um ein paar lockere Runden zu drehen, oder Wettkämpfer, um sich durch hartes Bahntraining auf Saison oder Wettkampf vorzubereiten. Auch auf der guten alten Aschenbahn im Hauerstadion ist Training möglich, "Haudegen Flippo" Heinemann bevorzugt dieses Terrain.

Wem das alles noch nicht reicht, kann in die zahlreichen Hallen ausweichen und sich den Trainingsgruppen der Leichtathleten des TSV Korbach anschließen. Und am Wochenende, wenn man tagsüber im Hellen trainieren kann, sind Korbachs Läufer wirklich zu beneiden. Rund um Korbach bieten die Wälder geradezu ideale Laufstrecken. Aus der Haustür raus und ab ins Feld oder in den Wald, Großstädter können davon nur träumen. 

Wenn schließlich alle Stricke reißen und der Winter gar zu hart ist, schnallt man kurzerhand die Skier unter die Läuferfüße und genießt die Loipen im nahe gelegenen Upland. 

Und wenn dann erst der Sommer kommt, befinden wir uns vollends im Korbacher Läuferparadies.


Stand: Montag, 27. August 2012