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Archiv 2006


Sprüche:

11.12.2006

Wintertraining

"Der Winter ist die Zeit, um an der Karosserie zu arbeiten, nicht am Motor. 

Lauf-ABC, Athletikübungen, Rumpfmuskulatur sollten, so oft es geht, in das Training eingebaut werden bzw. das normale Lauftraining ersetzen."

Faris AlSultan, deutscher Top-Triathlet

18.11.2006

Wissenschaft nicht immer Wissen schafft

 Marathon in 1:45 Stunden?

KOMMENTAR: Von Norbert Hensen

"Wir stellen fest, dass Wissenschaft nicht immer Wissen schafft. Wir glauben einfach mal, was wir sehen können – fällt doch das manchmal schon schwer genug."

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14.11.2006

Kassel Marathon 2007

Dieter Baumann, 5000-m-Olympiasieger, Olympiazweiter, Europameister, 40-facher Deutscher Meister:

„Ich freue mich auf die Erstauflage und weiß, dass mein Freund Winfried Aufenanger mit seinem Team diese Herkules-Aufgabe bewältigen wird. Dabei möchte ich ihn nicht nur moralisch unterstützen.“

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10.11.2006

Marathon unter zwei Stunden? 

"Forscher der Universität Texas (USA) haben errechnet, dass ein Mann in der Lage ist, die 42,195 Kilometer eines Marathons in 1:57:48 Minuten zu laufen. Anhand von Daten der britischen Marathon-Weltrekordhalterin Paula Radcliffe kamen die Experten bei Frauen zu einer Zeit von 2:13:00 Stunden..."

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04.10.2006

Zitat der Woche

"Große Hochachtung erntete der 85-jährige Jakob Schneider vom TSV Bottendorf, der, nachdem er den Führerschein altershalber abgegeben hat, mit dem Fahrrad nach Twiste radelte und seine Wettkämpfe absolvierte."

mehr: Neue Bestmarken beim Hofbrauhaus-Cup-Finale in Twiste (WLZ)

23.09.2006

Zum gestrigen Spruch der Woche

Joachim Peters schreibt ins Gästebuch:

 "Hallo Uli, ... mir geht es recht gut nach dem gestrigen Lauftraining mit Dir und Heinz. Hat mir einfach nur Spaß gemacht und irgendwie kann ich derzeit alles gut wegstecken. Leider weiß man nie was morgen ist... Ich hoffe, die Vorbereitung auf nächste Woche gelingt Dir auch. Gruß Joachim"

Gästebuch

22.09.2006

Spruch der Woche

Gestern, 18.00 Uhr, Korbacher Sportplatz "Pauli": Joachim Peters, Heinz Jandik und der Autor treffen sich zum Training. Joachim Peters erzählt von seinem tollen 5000-m-Lauf in Heiligenrode einen Abend zuvor (s. News von gestern). 

Der Autor: "Dann willst du doch sicher heute keine schnellen Einheiten machen, sondern nur locker austraben, oder?" 

Joachim: "Ich wollte schon was Schnelles machen." 

Heinz Jandik: "Vergiss nicht, Joachim kommt aus der Peters-Dynastie. Die trainieren hart."

Nach dem Warmlaufen wurden mehrere "200er" runtergespult. Joachim war nichts anzumerken. Würde gern wissen, wie's ihm heute geht, dem harten Knochen.

13.08.2006

Mütter, nennt eure Töchter Ulrike!!! 

Zum ersten Mal EM-Gold über 42,195 km für Deutschland

"Göteborg - Am Wochenende ließen es die deutschen Leichtathleten noch einmal richtig krachen. Mütter, nennt eure künftigen Töchter Ulrike. Warum? Na, weil gestern die Rostockerin Ulrike Maisch (29) für die nächste Sensation bei der EM sorgte. Mit persönlicher Bestzeit von 2:30:01 Stunden lief sie der Marathon-Konkurrenz davon."

Ulrike: "Ich kann nicht glauben, was ich hier geschafft habe. Als ich ins Stadion kam, musste ich fast heulen."

mehr: 

Berliner Kurier

Interview auf Jahoo: Ulrike Maisch – „Der absolute Wahnsinn“

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Carsten Schlangens sensationelles EM-Video 

Carsten Schlangen hat in dieser Woche bei der EM in Göteborg (Schweden) einen Volltreffer gelandet und einen Riecher als „Nachwuchsjournalist“ bewiesen. Vor dem Start im Ullevi-Stadion rang er in einem Privat-Video dem Wattenscheider Jan Fitschen, der später die 10.000 Meter gewann, seine „vorsichtige Zielstellung“ ab.

zum Video

12.08.2006

Spruch der Woche

"Schnell noch mal den Schlottenburger raus".

Dirk Thiele auf Eurosport, als ein Spanier im 10000-m-Lauf seine "Nasenflüssigkeit" auf die Bahn "katapultierte".

10.08.2006

Der Anti-Baumann

EM-Sieger Jan Fitschen will nicht verglichen werden

Fitschen: "Wenn du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist, ist alles möglich."

Frankfurter Rundschau

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Baumann-Kolumne in der TAZ

Begegnung der unheimlich schnellen Art

09.08.2006

Fitschen: "Weiß nicht, wie ich das gemacht habe"

Interview

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FITSCHEN ist EUROPAMEISTER!!! 

Sensation im deutschen Läuferlager

Kein Scherz, kein Witz – Deutschland hat einen neuen Laufhelden. In einem furiosen Rennen spurtete der fast schon abgeschlagene Wattenscheider Jan Fitschen an den Favoriten aus Spanien vorbei und sicherte sich das sensationellste Gold der EM.

Zitate

„Wenn mir vorher einer gesagt hätte, dass Jan hier gewinnt, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt“, sagte Fitschens Trainer Tono Kirschbaum, der in den 90er Jahren unter anderen den Mittelstreckenläufer Rüdiger Stenzel trainiert hatte. „Von Runde zu Runde wurde ich optimistischer. Am Ende wäre ich auf der Tribüne fast kollabiert und vom Geländer gefallen.“

„200 Meter vor dem Ziel habe ich geglaubt, dass ich gewinnen kann“, sagte Jan Fitschen, der auf der Zielgeraden den führenden Spanier José Manuel Martínez überholte und auf Platz zwei verwies (28:12,06). „Kurz vor dem Ziel habe ich mich noch mal umgeschaut, dann auf die Videoleinwand geschaut, die Arme hochgerissen und gedacht: das kann doch alles nicht wahr sein.“

Nach dem größten Triumph seines Lebens sagte er nun in Göteborg: „Ich bin nicht der neue deutsche Dieter Baumann, sondern der neue deutsche Jan Fitschen.“

mehr: 

aktiv-laufen

göteborg-ard

scc-running news

Video

07.08.2006

»Ich weiß doch, wann man müde ist« 

Sabrina Mockenhaupt über ihren heutigen 10 000-Meter-Start und das Dopingproblem

SABRINA MOCKENHAUPT startet am heutigen Montag bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Göteborg über 10 000 Meter. Wenige Tage zuvor sprach mit ihr ALEXANDRA KIESSLING.

Dank der Tour de France wird derzeit viel über Blutdoping gesprochen. Wie stehen Sie dazu? 

"Ich freue mich wenn sie jemanden rausziehen, denn es ärgert mich total, dass gedopt wird und man das nicht immer nachweisen kann. Ich weiß doch, wann man in etwa müde ist. Ich war bei den deutschen Meisterschaften müde. Vielleicht hätte es ein Mittelchen dagegen gegeben. Aber wenn ich ohne Doping keine Medaillen gewinne, gewinne ich eben keine. Schließlich will ich mit 40, 50 auch noch leben. Ehrlich währt bekanntlich am Längsten – in solchen Sprüchen liegt schon was Wahres."

mehr

25.07.2006

Laufen auf der Müllkippe

Wer an den Straßen um Korbach entlang läuft, der muss denken, er laufe auf einer Müllkippe. Welche Mengen Müll da einfach mal so aus den fahrenden Autos entsorgt werden, ist unglaublich. 

Mc Donald-Tüten, BigMac-Schalen, Zigarettenpackungen, Flaschen in allen Variationen, Glasscherben, Bananenschalen, alte Brote, Brötchen mit und ohne Nutella, Schokoladentafeln, Wurst, Fleisch, Fisch, Mikrowellen-Geräte, Kunststofftüten,... 

Man kann die Liste beliebig fortsetzen. Nahezu alles findet sich, wenn man lang genug läuft. Was sind das nur für Schw..., die ihren Müll einfach so schamlos entsorgen. Pfui, kann man da nur sagen.

Läuft man im Wald, werden die Abfallprodukte der Wohlstandsgesellschaft weniger, dafür trifft man gelegentlich auf ganz andere Kaliber. Ich habe schon Kühlschränke und Fernsehgeräte im Wald liegen sehen.

Ich wage zu behaupten, dass Läufer die Natur lieben und schätzen und nicht zu den Frevlern gehören. Die Umweltsünder sollten sich den Spruch einer alten Wintu-Indianerin hinter die Ohren schreiben: "Überall wo der weiße Mann die Erde berührt hat, ist sie krank."

22.07.2006

Zwischen den Regalen

Im Einkaufsmarkt spricht mich unvermittelt eine attraktive 60-Jährige(?) an und fragt: "Laufen Sie?" "Bitte was?", entgegnete ich. 

"Na ja, ich meine auch bei der Hitze?", fährt die Dame fort und ergänzt: "Ich bewundere sie und ihre Laufkollegen, wie sie bei Wind und Wetter auf dem Pauli ihr Training abspulen. Ich werfe immer einen Blick auf die Bahn, wenn ich zum Lauftreff gehe. Bei der Hitze laufe ich nicht." 

Meine Antwort: "Ich laufe seit 30 Jahren fast täglich, da gewöhnt sich der Körper auch an extreme Situationen."

09.07.2006

Ein 3. Platz kann wertvoller als ein Sieg sein 

Die deutsche Elf zeigt, welchen Wert ein 3. Platz haben kann und wird von den Menschen zu Recht überschwänglich gefeiert. Passend dazu ein wunderschönes Zitat von Albert Schweitzer: 

"Das schönste Denkmal, das sich ein Mensch wünschen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen."

03.07.2006

Geschichten über "verrückte" Senioren

Rezidivierende Wadenverletzung bei "Wadenheinz"

Flippo Heinemann will nicht auf dumme Gedanken kommen

Der Mediziner würde sagen: Mein lieber Heinz Jandik, du hast eine rezidivierende, also auf gut deutsch eine in Abständen wiederkehrende Wadenverhärtung. Kurz gesagt: Heinz hat es wieder erwischt oder besser gesagt, seine Waden lahmen, die Armen. "Wadenheinz" will trotzdem in zwei Tagen wieder joggen.

Auch "Flippo" Heinemann lässt sich, wie man hört, durch seine Oberschenkelzerrung nicht vom Laufen abhalten. Sein Arzt soll ihm 6 Wochen Pause verordnet haben. Flippo: "So'n Quatsch, da laufe ich lieber, bevor ich auf dumme Gedanken kommen."

30.06.2006

"Flippo" Heinemann hat Muskelfaserriss

Bei den Nordhessischen Staffelmeisterschaften in Hofgeismar hat es "Flippo" erwischt. Beim Warmlaufen erlitt er einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. Trotzdem wollte Wolfgang, in Läuferkreisen nur Flippo genannt, die Mannschaft nicht hängen lassen, lief seinen 1000-m-Part mehr oder weniger "locker" in 3:57 Min. durch. 

Der 58-jährige Heinemann war schon immer hart im Nehmen, ließ sich noch nie so leicht unterkriegen. Mit dem Rad will sich Flippo in den nächsten Wochen fit halten. 

Heinz Jandik hatte vor den Staffelmeisterschaften den Kontakt zum nach wie besten Läufer aller Zeiten in Waldeck-Frankenberg (29 Min. über 10 km) hergestellt. Nach einem Test sagte er seine Teilnahme zu. 

Auf der Fahrt nach Hofgeismar schwelgte er in Erinnerungen. In seiner Glanzzeit sei er schon mal einen Marathon zu Ende gelaufen, obwohl er sich nach wenigen Kilometern einen Muskelriss zugezogen habe. Flippo: "Ich war so im Wettkampf drin, dass ich die Schmerzen ignorierte und auch irgendwann nicht mehr spürte. Danach konnte ich wochenlang nicht mehr laufen." 

31.05.2006

Zitat zum Thema "Ernährung"

"Jeder Mensch ist anders, jeder hat einen anderen Verdauungstrakt und eine deutlich verschiedene Enzymausstattung. Die Unterschiede sind aus biologischer Gründen notwendig für das Überleben der Art. Deshalb kann es keine Ernährungsweise geben, die für alle Menschen gleichermaßen vorteilhaft wäre.

Ernährungswissenschaftler Prof. Biesalski von der Uni Stuttgart auf einer Tagung vor seinen Kollegen: "Die meisten Aussagen können lediglich als vorwissenschaftlich angesehen werden." Willkommen im Mittelalter!

Der gestandene Professor für Ernährungswissenschaften setzt noch eins drauf: Sein Fach sei "subjektiv, regional und inkohärent", was wohl so viel heißen soll wie "unwissenschaftlich, provinziell und unzusammenhängend" - so oder so ein vernichtendes Urteil. Der Ernährungsberatung steht wohl ein böses Erwachen bevor." 

aus dem Buch: "Lexikon der Fitness-Irrtümer"

Tipp des Monats

einfach empfehlenswert: Lexikon der Fitness-Irrtümer

Leseprobe

27.04.2006

Spruch

Hans-Friedrich Kubath scherzte mit Helmut Heine beim Paderborner Osterlauf:

"Du siehst ja so brüchig aus!"

23.04.2006

Wessinghage: "Der moderne Mensch schont sich zu Tode"

...Entspannung durch Bewegung ist eine viel tiefere Entspannung als eine durch Schonung. Der moderne Mensch schont sich zu Tode...

...Wer läuft, kann seine Kalorienbilanz besser ausgleichen, kann sich mehr Ernährungsfehler leisten. Laufen ist weiter die wirksamste Vorbeugung gegen den Diabetes mellitus, wir haben immerhin sechs Millionen Kranke in Deutschland. Studien belegen, dass Laufen hier weitaus wirksamer ist als das weltweit erfolgreichste Medikament. Laufen senkt außerdem das Alzheimer-Risiko und macht schlauer. Bei psychosomatischen Beschwerden wie Stress oder Depressionen kann regelmäßiges Laufen sehr stark stabilisieren...

Das Sportgespräch des Hamburger Abendblattes mit Thomas Wessinghage 

17.04.2006

Nordic Walking - Stöcke fürs Prestige

Der Fitnesstrend Nordic Walking hat aus dem Spaziergang einen Volkssport gemacht. Doch inwieweit wird der neue Sport von der Industrie gesteuert? 

Von Thomas Hahn

Zum Nordic Walking hat Wolfram Götz seine ganz eigene Meinung, und die geht ungefähr so: Jeder kann machen, was er will, aber nicht beim Hamburg Marathon, denn dort ist er der Renndirektor...

„Wir haben sie rausgeschmissen.“ Bei der nächsten Auflage am 23. April sind Nordic Walker verboten. „Das sind Täter mit Mordwerkzeugen!“, ruft Götz, um dann doch noch etwas versöhnlicher zu werden: „Spaß beiseite: Die Leute sind wirklich gefährlich bei einem Volkslauf. Weil auch viele nicht richtig mit den Stöcken umgehen.“...

Berliner Marathonarzt und Herzspeziallist Willi Heepe: „Im Prinzip könnten die meisten auch einen Besenstiel nehmen und damit durch die Gegend schlurfen. Aber das ist alles egal. Die Leute bewegen sich.“

Im Nordic Walking sieht er eine Chance, er glaubt sogar an „eine Wende“ im Bewegungsverhalten vieler Sportmuffel, und zwar gerade weil die Industrie aus dem Gehen ein Image gemacht hat. „Es ist schon ein komisches Phänomen, wenn man zu den Leuten sagt: ,geht spazieren‘, geht kein Mensch. Wenn man sagt: ,geht walken, geht powerwalken‘, gehen sie los“, sagt Heepe. „Die Motivation gelingt mir leichter.“

Der vollständige Bericht

15.04.2006

Salben

Kürzlich sagte mir ein Arzt, dass man nach neuesten Erkenntnissen Salben wie Traumeel oder Voltaren drei Wochen täglich mehrmals auftragen müsse, um eine Wirkung auf verletzte Sehnen und Muskeln zu erzielen. 

Ich fragte mich sofort, warum dann die ganze Schmiererei. Nach drei Wochen ist jede Muskelverletzung auch ohne Salbe abgeheilt. Haben Salben den berühmten Placebo-Effekt? Alles Kopfsache?

Meine rein subjektive Erkenntnis sagt mir, dass die Arnika-Salben sowieso immer noch am besten wirken. 

Wie es auch immer ist, 
manchmal schmiere ich, manchmal eben nicht.
Jedenfalls lindern Salben die Schmerzen, 
vielleicht aber auch nur im Herzen.
Wie erkannte schon Achilles richtig,
schmerzende Sehnen lügen nicht.

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12.04.2006

ACHILLES' VERSE

"Trainer unser"

Von Achim Achilles

Achim Achilles ist ein rational denkender Mensch. Unser Wunderläufer vertraut auf wissenschaftliche Erkenntnisse und technischen Fortschritt. Hin und wieder aber wird Achim ganz metaphysisch. Dann widmet er sich den fundamentalen Glaubensgrundsätzen...

Und abends sinken wir matt und hungrig auf unser Lager und beten still vor uns hin:

"Trainer unser, der Du bist am Klemmbrett. 
Geheiligt werde Dein Name, 
mein Erfolg komme. 
Dein Wille geschehe, 
im Wald wie auf der Laufbahn. 
Unser täglich Endorphin gibt uns heute, 
und vergib uns unser Motzgesicht, 
so wie wir vergeben Deine illusorischen Zeitvorstellungen. 
Und führe uns nicht in den Unterzucker, 
sondern erlöse uns von den Krämpfen. 
Denn Dein ist die Bestzeit, 
die Stoppuhr 
und die Excel-Tabelle, 
in Ewigkeit. 
Die Lahmen."

mehr

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Achilles Verse

"Konfuzius sagt: Hör endlich auf zu jammern und lauf los, du Schlappschwanz. Kuschelpädagogik war gestern."

"Leitsatz: Sehnen lügen nicht!"

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03.03.2006

Grüße aus Genf von Michael Möller

"Hallo Uli, ich hatte vor kurzem das Vergnügen hier an der Uni einen Vortrag eines Doping-Analytikers aus Lausanne zu hören, und wie die letzten Olympischen Spiele wieder gezeigt haben, wird ja lang"laufend" weiterhin gedopt. Vielleicht ist der folgende kritische Artikel aus der FAZ ein interessanter für Deine Website.

Mit den besten Grüßen aus Genf

Michael"

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FAZ: Anti-Doping-Kampf 

Eine groß angelegte Heuchelei 

Von Helmut Digel

...Trainer wie Jochen Behle maßen sich an, Entscheidungen von internationalen Experten in Frage zu stellen, wenn ihre eigenen Athleten betroffen sind. Sie werden dabei unterstützt von unwissenden Funktionären, und nicht selten erhalten sie auch parteiische Unterstützung durch die eigenen medizinischen Experten.

Betroffene Athleten bekunden tränengerührt ihre Unschuld, erreichen durch ihre Sympathie erheischenden Aktionen die Unterstützung der Zuschauer und die große Mehrheit der Massenmedien. Besonders das Fernsehen spielt dieses Spiel mit ganz eigenen Inszenierungen im Sinne einer mehr oder weniger guten Unterhaltung mit. Deutschland ist sauber, Deutschland hat eine Moral, Deutschland ist vorbildlich, wir sind Deutschland!...mehr

02.03.2006

Spruch

Wanderschmerz

"Das ist ein Wanderschmerz. Den hat man mit fünfzig. Da zwickt's hier, da zwickt's da. Das ist ganz normal in dem Alter."

Rudi Herguth, LG Eder, in Anspielung auf meine Waden- und Kniebeschwerden.

22.02.2006

Spruch

"Läufer sind wie Models. Immer zu schwer, selbst dann, wenn der Fön sie schon wegpustet."

Achim Achilles

19.02.2006

Spruch des Tages bei den Nordhessischen Crossmeisterschaften

Veranstalter Hermann Kilian wird von Helmut Heine mit dem Spruch des Tages zitiert: "Wenn ich überrundet werde, gibt's ne Pacecar-Phase". 

18.02.2006

Spruch

Passend zur Verletztenmisere im Seniorenlager des TSV Korbach ein Spruch von Bertolt Brecht:

"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein." 

mehr zum Thema: Verletzungen

11.02.2006

Momente im Leben, die Wunder bewirken

Es gibt Momente im Leben, da kommt man ins Grübeln und fragt sich, ob sich die Mühe noch lohnt. Man glaubt, die körperliche Schwäche sei überwunden, da wirft einen eine neue Verletzung kurz vor einer Meisterschaft wieder aus der Bahn.

Man investiert Stunden um Stunden in seine Hobbys Laufen und "Homepage", gelangt plötzlich an einen Punkt, wo man sich fragt: Warum das alles noch?

In diesem Moment kommt Lob aus berufenen Mund gerade zur rechten Zeit und baut einen wieder auf. 

Kürzlich preschte ich vor und veröffentlichte vor dem offiziellen Erscheinen das für die ARD und für die Südwestpresse geführte "Baumann-Interview" mit dem Journalisten und begeisterten Langläufer Hans Steinherr. 

Steinherr schreibt mir in seiner letzten Mail:

"Hallo Herr Schalk, 

da Sie so nett reagiert haben, von mir dann auch nochmals eine Antwort. Das mit Dieter Baumann geht schon so in Ordnung und ihre Homepage ist tatsächlich eine, die zum ausgiebigen Stöbern einlädt. Weiterhin alles Gute und sportlichen Erfolg.

Mit freundlichem Gruß aus Württemberg Hans Steinherr".

Und wenn man dann auch noch hört, dass sich die örtliche Presse immer wieder die neuesten Informationen in Sachen "Laufen und laufende Senioren" von meiner Homepage holt und meine Seite in den höchsten Tönen lobt, sind plötzliche alle Knieschmerzen verschwunden. 

Lob und Anerkennung können Wunder bewirken. Danke. 

mehr: Interview von Hans Steinherr auf "südwest-aktiv Charakterköpfe"

oder: Das vollständige Interview mit Dieter Baumann vom 24.01.2006

29.01.2006

Sprüche

Heinz Jandik war "Gandhi"

"Meine Mutter nannte mich immer "Gandhi", weil ich als Kind ein so dünner Hering war", so reagierte Heinz Jandik auf den Artikel vom 27.01.2006. 

Er fügte hinzu: "Wir waren als Kinder nur unterwegs und in Bewegung, spielten Fußball, Suchen, Kriegen. Wir hatten Untergewicht, aber waren topfit."

Helmut Trachte gegen "Mocki"

"Letzte Woche traute ich meinen Augen nicht. Da kam mir bei einem Trainingslauf in der Nähe von Siegen berghoch eine kleine zierliche Frau mit einer irren Geschwindigkeit entgegen, das konnte nur Sabrina Mockenhaupt sein. Die war schneller als ich bergab. Unglaublich, wie die den Berg hoch hüpfte." 

Helmut Trachte arbeitet seit einigen Monaten in Siegen. Deutschlands beste Langstrecklerin, Sabrina Mockenhaupt, wohnt ganz in der Nähe.

Mocki

12.01.2006

Wichtiger Merksatz für alle Wettkämpfer

Man trainiert, um Wettkämpfe zu bestreiten -
nicht um weiter hart trainieren zu können.

Arthur Lydiard im Buch "Mittel- und Langstreckentraining für Senioren"

02.01.2006

Gesagt

Professor Kindermann:

„Außerdem werden beim Laufen Endorphine ausgeschüttet, die eigenen Grenzen werden nicht mehr eindeutig spürbar, die Schmerzgrenze wird leicht überschritten”, sagt Kindermann. Und beißender Ehrgeiz lässt die Signale des Körpers schon einmal in den Hintergrund treten. 
Manchmal ist es auch nur der Ehrgeiz der Eltern. „Eltern sind die größten Risikofaktoren beim Sport ihrer Kinder”, sagt Kindermann. Schon bei einfachen Volksläufen kann man beobachten, wie die Kinder weinend und mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Ziel laufen.

Dieter Lagerström von der Sporthochschule Köln und medizinischer Berater des Köln-Marathons sagt:

„Nicht das Laufen auf Asphalt per se ist schlecht. Man muss dann nur vorher auch auf Asphalt trainieren.” Allzu weiche Schuhe, wie sie gerne für die Straße gewählt werden, vermindern allerdings den Halt und schaffen orthopädische Probleme. Die Mehrzahl der Jogger braucht die heute üblichen übertriebenen Dämpfungssysteme jedenfalls nicht.

Mehr: FAZ


Tipps:

14.12.2006

Tipps

Laufbücher

13.12.2006

Meldeverfahren für Startgemeinschaften bei Hessischen Meisterschaften

mehr

09.12.2006

Wie alt sind Korbachs Senioren?

Eine nicht ganz vollständige Liste:

Excel (zum downloaden)

05.12.2006

Gesundheitstipp für die "Schnupfenzeit"

Meerrettich (Armoracia rusticana) als natürliche Vorbeugung gegen Viren und Bakterien...

mehr

28.11.2006

Der Windchill-Effekt 

Zeit der Herbststürme

Je stärker der Wind (oder Fahrtwind), desto kälter wird eine Temperatur empfunden. Über den Kopf verlieren wir über 30 % der Körperwärme. Was im Sommer sinnvoll ist, kann bei starkem und kalten Wind ein Problem werden.

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Umrechnungstabelle

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Warum Frauen langsamer laufen

"Die Geschlechterunterschiede beim Sport basieren teilweise auch auf den unterschiedlichen biologischen Voraussetzungen.

Bis zur Pubertät unterscheiden sich Jungen und Mädchen kaum im Bezug auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit. Erst, wenn die Jungen vermehrt Testosteron bilden, überholen sie die Mädchen und pendeln sich auf einem höheren Leistungsniveau ein..."

mehr

22.11.2006

Tipp

Bei Muskelkater kann nur Wärme helfen

"Das Einzige, was Patienten bei Muskelkater empfohlen werden kann, ist Wärme oder sind Saunagänge, sagt Professor Hans-Joachim Appel von der Sportschule Köln.

Früher galt Laktat als Verursacher, und es wurde zu Sport geraten. Zwar wird der Schmerz bei Bewegung weniger bemerkt, kehrt jedoch in Ruhe wieder zurück.

Denn heute weiß man, dass Muskelkater durch Muskelfaserrisse verursacht wird. Bei Menschen, die viel Sport treiben und auch mal von Muskelkater geplagt werden, verringert sich das Alter der Muskelfasern. Das Positive: Sie erneuern sich schneller und werden belastbarer, so Appel."

Originalbericht

17.11.2006

Kraftraum

Der neue Kraftraum in der Halle der beruflichen Schulen hat's in sich. Mit professionellen Geräten für rund 30000,- Euro ausgestattet, lässt sich dort ordentlich Kraft tanken. 

Für die Leichtathleten des TSV Korbach steht der Raum montags, donnerstags (Heide/Habicht: 18.30-20.00 h) und freitags (Pschera) zur Verfügung.

16.11.2006

Tipps

Rhus toxicodendron (Giftsumach) 

gehört in die Hausapotheke des Läufers.

Hilft unter anderem bei Bänderdehnung, Verrenkung, rheumatische Schmerzen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Verspannung im Nacken, Achillessehnenbeschwerden, Sehnen-Muskel-Verletzungen, "Tennisarm", Schulter-Arm-Beschwerden, Folge von Überanstrengungen.

mehr

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Arnica montana (Bergwohlverleih)

Arnika ist ein bewährtes Volksheilmittel, gehört in homöopathischer Form in die Hausapotheke des Läufers!

In der Homöopathie wird Arnica u. a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt: Sportverletzungen, Zerrung, Prellung, "Tennisarm", Blutungen, Muskelkater

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Kneipp Arnika Salbe

27.10.2006

Extra-Tipp

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "RUNNING" (11/06) ist meine Herzgeschichte mit Bild auf einer vollen Seite abgedruckt. RUNNING-Experte Dr. Dieter Kleinmann gab mir den entscheidenden Tipp, mein Herz per Katheter behandeln zu lassen. 

Mit Jochen Schmitz (Chef vom Dienst des Laufmagazins) und Dr. Kleinmann stand ich in den letzten Wochen in regem E-Mail-Kontakt. Beiden an dieser Stelle nochmals vielen Dank.

Das Laufmagazin erhält man in einem gut sortierten Laden oder hier:

RUNNING - das Laufmagazin

12.10.2006

Fit mit dem Band

"Laufen macht Spaß - Gewichte stemmen dagegen weniger. Aber Krafttraining ist auch für Läufer wichtig. Wer seinen Körper nicht genug kräftigt, nimmt beim Laufen eine schlechte Haltung ein - und riskiert Überlastungsbeschwerden. Die Lösung: Einfache Übungen mit dem Fitness-Band. Sie sind so effektiv wie das Gewichte stemmen, aber lassen sich überall durchführen. Die Übungen mit dem Band sind eine sinnvolle Alternative zum herkömmlichen Krafttraining."

mehr

30.09.2006

Sportliche Ringfinger

"Die sportliche Begabung einer Frau lasse sich am Ringfinger ablesen, meinen britische Forscher: Wenn der Ringfinger länger sei als der Zeigefinger, deute dies auf ein besonderes Bewegungstalent hin.

Die Wissenschaftler des King’s College aus London wollen herausgefunden haben, dass Frauen mit längeren Ringfingern vor allem im Laufen, im Fußball und im Tennis Vorteile hätten.

Die Studie soll zur Veröffentlichung im Fachblatt "British Journal of Sports Medicine" angenommen worden sein. Für ihre Untersuchung zum Verhältnis von Zeige- zu Ringfinger haben sich die Forscher die Daten von mehr als 600 weiblichen Zwillingen im Alter von 25 bis 79 Jahren ausgewertet. (dpa)"

Originalbericht

Zeigt her eure Hände. Na, wie viele Läuferinnen haben sich jetzt ihre Hände angesehen? 

Männer mit langen Ringfingern

mehr

28.09.2006

Maxfun - eine Plattform für Läufer

Maxfun

27.09.2006

Jan Fitschen

Jan Fitschen ist ab sofort mit seiner eigenen Homepage im Internet vertreten. "Es wurde langsam Zeit, viele Leute haben mich darauf angesprochen. Das ist sicher noch ausbaufähig. Ich werde mich bemühen, immer aktuell Bericht zu erstatten", sagt der 10.000 Meter-Europameister.

Jan Fitschen

21.08.2006

Tipp: Leichtathletik-News

Internetportal der Zeitschrift "Leichtathletik"

14.08.2006

Tipp des Monats

Buch "Laufnebenwirkungen" - damit Laufen nicht krank macht

Ein medizinisches Buch von Dr. Dieter Kleinmann, aber durchaus auch für den Laien verständlich. 

Dr. Kleinmann ist selbst Läufer und weiß, wovon er redet. Er beantworte seit einigen Jahren mit tiefer Fachkenntnis Läuferfragen in der Laufzeitung "RUNNING". Sein Buch ist absolut lesenswert für alle, die mehr über ihren laufenden Körper wissen wollen, hat aber auch einen stolzen Preis.

Kleinmann über das Laufen: "Im Übrigen gibt es kein Medikament, das sowohl vorbeugend als auch therapeutisch derartig effektiv und preiswert bei geringer "Nebenwirkungsrate" ist wie ein richtig dosiertes Lauftraining!"

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04.08.2006

HLV-NEWS

Neu in der Leichtathletik: Startgemeinschaften

Ab 2007 können bis zu drei Vereine eine Startgemeinschaft (SG) für Staffeln und DMM-Mannschaften bilden.

von Volker Wollschläger und Eberhard Vollmer

"Die seit ein paar Jahren geführte Diskussion um "doppeltes Startrecht" hat jetzt zu einem Ergebnis für den Gesamtbereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes geführt, dem sich alle 20 Landesverbände für ihren Zuständigkeitsbereich angeschlossen haben. Der DLV-Verbandsrat hat am Rande der DM in Ulm entschieden, dass im kommenden Herbst "Startgemeinschaften" (Abkürzung: SG) gebildet werden können, die dann ab 1.1.2007 für ein Jahr wirksam sind.
Dazu wurde in der Leichtathletik-Ordnung (LAO) im § 2 eine neue Nr.4 beschlossen, die folgenden Wortlaut hat: "Zum Zweck der Bildung von Staffeln und Mannschaften (DMM, DJMM, DSMM, DAMM) können Vereine (jedoch nicht LG) innerhalb der Landesverbände Startgemeinschaften bilden. Das Startrecht für die Einzel- und die weiteren Mannschaftswettbewerbe (-wertungen) für den Stammverein bleibt davon unberührt. Näheres regeln Zusatzbestimmungen." Diese Zusatzbestimmungen sind im Anhang zur LAO abgedruckt.

Was bedeutet diese neue Regelung für die Wettkampfpraxis?

- Zwei oder drei Leichtathletik-Vereine können für die Dauer eines Jahres eine „SG“ bilden. Soll die SG länger bestehen, muss sie für jedes Jahr neu beantragt werden.
- Der Antrag ist beim zuständigen Landesverband auf einem besonderen Vordruck zu stellen, der ab Herbst von der Homepage des DLV (www.leichtathletik.de) heruntergeladen werden kann.
- Eine SG kann Kreis- und Bezirksgrenzen überschreiten, sie darf aber nicht aus Vereinen verschiedener Landesverbände gebildet werden.
- Im Antrag muss angegeben werden, für welche Altersklasse/n die SG gelten soll. Die Athleten der nicht betroffenen Altersklassen können dann weiterhin nur in Staffeln des Stammvereins starten. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Vereine einer SG angeben, dass alle
ihre Athleten (alle Altersklassen) in allen Staffeln und DMM-Klassen
unter dem SG-Namen an den nachstehend aufgeführten Wettkämpfen teilnehmen.
- Die SG kann bzgl. der Staffelläufe (Sprintstaffeln, 4x400m, 3x800m, 3x1000m) und bzgl. der DMM-Wettbewerbe (alle Gruppen in allen
Altersklassen) gebildet werden. Bei Additions-Mannschaftswertungen wie dies beim Mehrkampf und beim Straßenlauf der Fall ist, gilt dies nicht.
- Die Athleten einer SG werden bei den Staffel- bzw. DMM-Wettkämpfen nur unter dem Namen der SG geführt, bzgl. der übrigen Wettbewerbe unter dem Namen ihres Stammvereins. So kann es vorkommen, dass ein Sprinter bei einer Veranstaltung in dem 100m-Einzelwettbewerb für seinen Verein und in dem anschließenden Staffelwettbewerb für die SG antritt.
- Für die Athleten einer SG ist kein einheitliches Trikot vorgeschrieben (anders als bei den LGs). Sie treten bei Starts für die SG im Trikot ihres Vereins an.
- Die Vertretung der SG gegenüber den Verbänden und Veranstaltern übernimmt immer der Stammverein, der als erster im SG-Antrag
genannt ist. Er gibt die Meldungen für die SG ab und zahlt auch insoweit die Organisationsgebühren, die zusätzlich zu den Gebühren für die Einzelstarts seines Vereins berechnet werden.
- Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich ein Verein bzgl. einzelner Altersklassen verschiedenen SGs anschließen kann. So können beispielsweise die Schülerinnen des Vereins X mit den Schülerinnen der Vereine Y und Z eine SG bilden, die männliche Jugend des Vereins X mit den Jugendlichen der Vereine V und W und ggf. die Senioren M 40 des Vereins X mit denen des Vereins Z.
- Hat ein Verein sich in einer Altersklasse einer SG angeschlossen, dürfen die Athleten dieser Altersklasse im selben Jahr nicht mehr in Vereinsstaffeln- bzw. -mannschaften in diesem Verein eingesetzt werden.
- Ein Verein kann in jeder Altersklasse nur Mitglied einer SG sein.
- In die Bestenlisten werden die Athleten bzgl. den Einzelwettbewerben weiterhin unter dem Namen ihres Vereins aufgenommen und bzgl. den Staffelergebnissen unter dem SG-Namen. Bei den DMM-Wettbewerben werden das Gesamtergebnis und die Zeit der Sprintstaffel unter dem Namen der SG in die Bestenlisten aufgenommen, die Leistungen in den Einzeldisziplinen unter dem Namen des jeweiligen Stammvereins. Weil aus technischen Gründen die Ergebnisse der Einzeldisziplinen in den DMM-Ergebnislisten unter dem SG-Namen geführt werden müssen, wird insoweit etwas Mehrarbeit auf die Statistiker zukommen.

Was soll mit dieser neuen Regelung erreicht werden?

Allgemein ist in der deutschen Leichtathletik eine Verkleinerung der Trainingsgruppen und eine Verringerung der Zahl der wettkampforientierten Mitglieder (speziell in dem Altersbereich zwischen 13 und 40 Jahren) zu beobachten. Viele Vereine haben in den einzelnen Altersklassen nicht mehr genügend Athleten um an Staffel- und Mannschaftswettkämpfen teilzunehmen. Durch die Möglichkeit, eine SG mit einem oder zwei befreundeten Vereinen zu bilden, erhalten diese Athleten die Möglichkeit, auch das "Teamgefühl Leichtathletik" zu erleben. Sie starten in Einzel-Wettkämpfen weiterhin für den Verein, der in ihrem Startpass eingetragen ist. So ist es durchaus möglich, daß sie bei derselben Veranstaltung einmal für ihren Stammverein und bzgl. einer Staffel für die SG starten, was ohne Bildung einer SG mangels der erforderlichen Zahl an Vereinskameraden nicht möglich wäre.
Die bestehenden und bewährten Leichtathletik-Gemeinschaften (LG), die seit Jahren einen großen Anteil am Wettkampfbetrieb haben, sind von der Möglichkeit der Bildung einer SG bewusst und ausdrücklich ausgenommen. Eine LG mit ihren nach der LAO erheblich weitergehenden Rechten wurde immer auch zum Zweck der Staffel- und Mannschaftsbildung gegründet. Es würde dem Zweck der Förderung kleiner Vereine widersprechen, wenn eine "große LG" mit mehreren Stammvereinen sich noch zusätzlich mit zwei weiteren Vereinen zu einer SG zusammenschlösse.
Die sehr weitgehende Flexibilität der neuen Bestimmungen (verschiedene SGs für verschiedene Altersgruppen; landesoffen; keine zusätzlichen Trikots usw.) macht es kleineren Vereinen leicht, je nach individuellen Bedürfnissen für ein Wettkampfjahr eine SG zu gründen. Es wird erwartet, dass das Angebot besonders im Jugend- und Seniorenbereich angenommen wird, weil in diesen Altersklassen besonders viele "Einzelkämpfer" in den Vereinen sind, die nun auch auf Starts in Staffeln und in der DMM hoffen können.
In einem Punkt sind die Verfasser der SG-Bestimmungen allerdings hart geblieben und wollen keine Ausnahmen zulassen: SGs können nicht aus einer plötzlichen Eingebung heraus gebildet werden, sondern müssen vor dem 31. Dezember für das kommende Jahr beim eigenen Landesverband angemeldet sein. Eine kurzfristige Bildung einer SG wenige Tage vor Meldeschluss zur Staffel-Landesmeisterschaft ist also ausgeschlossen. Man muss sich schon bis zum Jahresende überlegen, ob und mit wem eine SG-Bildung sinnvoll ist und nicht erst abwarten, wie die Einzelleistungen sich im Laufe der Saison entwickeln."

(Quelle: HLV-News)

03.08.2006

Von Adrenalin-Junkies und Body-Stilisten

Süchtig nach Sport?

„Mens sana in corpore sano“ – dass eine gesunde Seele in einem gesunden Körper wohne, ist eine alte Weisheit. Doch vor krankhaften Auswüchsen sportlicher Begeisterung sei gewarnt.

 „Muss ein Mensch, der seit Jahren an regelmäßiges körperliches Training gewöhnt ist, seinen Sport aufgeben, kann ihn das durchaus in eine Krise stürzen,“ erklärt Prof. Henning Allmer aus Köln. Warum? Der Betroffene war in seinem Sport erfolgreich und erhielt für seine Leistungen auch Anerkennung. Darin zeige sich jedoch noch kein Suchtphänomen, sondern vielmehr ein Problem der Orientierung, betont der Sportpsychologe. „Dann gilt es, neue Lebensinhalte zu finden.“

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31.07.2006

Bildung von Startgemeinschaften 

Der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat anlässlich seiner Verbandsratssitzung am 14. Juli 2006 in Ulm eine Erweiterung der Leichtathletik-Ordnung LAO im § 2 beschlossen und damit die Bildung von Startgemeinschaften ermöglicht 

Mit der neuen Regelung besteht die Chance, bei Staffel- und Mannschafts-Wettbewerben wieder mehr Vereine beteiligen zu können. Die Einführung eines zweiten Startpasses ist nicht vorgesehen.

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29.07.2006

Fitte Füße

Hilfe bei Fußproblemen - Tipps vom Sportkrankenhaus Hellersen

29.06.2006

Natürlich laufen

Interessante Homepage von Dr. Marquardt

27.05.2006

M/W 50er, macht euch keine Sorgen 

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, und es ist gar nicht mal der schlechteste

von Elke Achtner-Theiß

"Das Leben ab 50 ist von Vorurteilen und überkommenen Rollenerwartungen geprägt. Und unbewusst orientieren wir uns selbst an den vorgestrigen Leitbildern unserer Eltern und Großeltern. Es ist an der Zeit, die Denkmuster zu durchbrechen. Nach dem Motto: Das Glas ist nicht fast leer, sondern noch ganz schön voll.

Manchmal morgens sind die Knie wie eingerostet. Nach der zweiten Tasse Kaffee klopft das Herz bis rauf an den Hals. Eine Woche nicht gejoggt, da machen schon die Muskeln schlapp. „Ich muss krank sein“, denkt der geplagte Fünfzigjährige und geht zum Arzt. Doch er kommt ohne Rezept zurück. „Kerngesund“, lautet die Diagnose, „nur das Alter eben.“ – Das Alter? Jetzt schon?

Es scheint, als hätte die Natur einen Homo sapiens jenseits der 50 nicht vorgesehen. Hört schlechter, sieht schlechter, büßt Kraft ein. Hätte keine Chance in der freien Wildbahn. Andererseits hat es die Evolution gut mit ihm gemeint: Er kommt mit Stress besser zurecht, denn er ist zäher, erfahrener und gelassener als die Jungen. Kurzum: Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, und es ist gar nicht mal der schlechteste..."

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03.05.2006

Zecken laufen auch...

...manchmal noch eine ganze Zeit auf ihrem Opfer herum, bevor sie zum Stich ansetzen. Sie suchen vor allem warme, feuchte Stellen (Kniebeugen, Achsel, Schambereich, Haaransatz).

Die Freiluftsaison beginnt. Mit der Wärme des Frühlings beginnt auch wieder die Zeit der Zecken.

Alles über die Plagegeister und wie man sich schützt

28.04.2006

Der Laufzeit-Rechner 

Kilometerschnitt - Währung der Läuferwelt

 Wie schnell bin ich eigentlich heute gelaufen? Diese Frage stellen sich viele Läuferinnen und Läufer nach ihrem Training. Natürlich kann man jetzt den Taschenrechner zu Hilfe nehmen und berechnen, welchen Kilometerschnitt man heute gelaufen ist. Will man aber noch wissen was diese Geschwindigkeit auf der Marathondistanz wert ist, dann wird es schwierig.

 Der run2b.com-Laufzeitrechner lässt keine Wünsche offen. Einfach die gelaufene Strecke und die benötigte Zeit in die Felder eintragen, schon erhält man viele interessante Daten. So berechnet das Programm die Geschwindigkeit und den Kilometerschnitt, quasi also die Währung der Läuferwelt.

zum: Rechner

08.04.2006

Arthrose: Degenerative Gelenkerkrankungen 

Knorpelschaden nun auch bei mir

Nun soll es sich mich auch erwischt haben. Nach einer Untersuchung wurden Knorpelschäden an beiden Knien diagnostiziert. Ein Behandlung mit Hyaluronsäure - unverzichtbar für die reibungslose Gelenkfunktion - soll ein Erfolg versprechender Weg sein. Ich ignoriere die Diagnose erst mal, versuche wieder zu laufen, sobald meine akute Innenbandzerrung im rechten Knie abgeklungen ist; treu nach dem Motto: Bewegung ist das beste Mittel gegen Arthrose. Mal sehen wie es weiter geht.

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die in verschiedenen Geweben vorkommt. Die in den Gelenken vorkommende Hyaluronsäure wird von den Zellen der inneren Gelenkkapsel gebildet und in die Gelenkschmiere abgegeben. Für den normalen und schmerzfreien Bewegungsablauf in den Gelenken spielt sie eine zentrale Rolle: Hyaluronsäure verleiht der Gelenkschmiere die zäh-elastische Konsistenz und ist damit für ihre stoßdämpfende und schmierende Funktion verantwortlich. 

Hyaluronsäure bildet im Knorpelgewebe zusammen mit anderen Substanzen große, wasserspeichernde Riesenmoleküle. Diese erhöhen die stoßdämpfende Qualität des Knorpels. Hyaluronsäure-Moleküle bedecken als oberste Schutzschicht die Knorpeloberfläche.

mehr: 

Aufbau und Funktion der Gelenke - Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose

29.03.2006

Sportärzte in Vereinen und Praxen setzen oft auf homöopathische Mittel 

Therapie bei Prellungen, Muskelzerrungen oder Sehnenscheidenentzündungen 

MÜNCHEN (wst). Die deutschen Olympia- und Nationalmannschaftsärzte setzen bei Sport- und Alltagsverletzungen wie Prellungen, Muskelzerrungen, Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündungen oft auf homöopathische Komplexmittel.

Dr. Hubert Hörterer: Bei homöopathischen Komplexmitteln im Hochleistungssport ist eine Dopingwirkung ausgeschlossen. 

Das gilt sowohl für die Therapie von Hochleistungssportlern in den Vereinen als auch für die Behandlung von Patienten in den Praxen, wie eine Umfrage unter Mitgliedern der Verbandsärzte Deutschland ergeben hat.

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Entzündete Achillessehne? Einfache Übung hilft! 

 Mit einem einfachen täglichen Training, das jeder Patient selbständig ohne Hilfsmittel machen kann, klingt eine chronische Entzündung der Achillessehne deutlich ab. Auch die damit oft einhergehenden Schmerzen lassen nach. Das hat eine Forschergruppe an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nachgewiesen.

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26.03.2006

Tipp des Monats

Buch "Laufnebenwirkungen" - damit Laufen nicht krank macht

Ein medizinisches Buch von Dr. Dieter Kleinmann, aber durchaus auch für den Laien verständlich. 

Dr. Kleinmann, Vater der früheren deutschen Spitzenläuferin im Jugendbereich, Larissa Kleinmann, ist selbst Läufer und weiß, wovon er redet. Jahrelang beriet er Läufer mit tiefer Fachkenntnis in der Laufzeitung "Spiridon". Sein Buch ist absolut lesenswert für alle, die mehr über ihren laufenden Körper wissen wollen, hat aber auch einen stolzen Preis.

Kleinmann über das Laufen: "Im Übrigen gibt es kein Medikament, das sowohl vorbeugend als auch therapeutisch derartig effektiv und preiswert bei geringer "Nebenwirkungsrate" ist wie ein richtig dosiertes Lauftraining!"

mehr

12.02.2006

Tipp: Pferdesalbe

Aktiviert die müde Muskulatur, Sehnen und Gelenke!

Pferdesalbe stammt ursprünglich tatsächlich aus dem Pferdesport. Heute ist sie aber, aufgrund ihrer revitalisierenden Eigenschaften, ein 'Geheimtipp' nach körperlicher Anstrengung im Beruf, in der Freizeit und nach dem Sport.

Erhältlich in Apotheken, Drogerien,...

01.02.2006

Neues Laufmagazin im Netz

Sehr interessante und informative Artikel, Tipps, Wettkampfsuche und vieles mehr.

aktiv-laufen.de

28.01.2006

Medizin - Knieprobleme

von Helmuth Ohlhoff

"Wussten Sie, dass jede dritte Läuferin und jeder dritte Läufer ernsthafte Knieprobleme hat und dass fast jeder Zweite schon einmal mit Knieschmerzen zu tun hatte? Wussten Sie, dass Knieprobleme der häufigste Grund sind, um mit dem Laufen ganz aufzuhören? Dies hat zumindest eine Untersuchung an der Philadelphia University jüngst ergeben.

Das sind leider keine ermunternden Zahlen, wenn wir bedenken, dass Laufen doch die gesündeste Sportart überhaupt sein soll. Ein wirklicher Trost ist es auch nicht, dass gesundheitliche Probleme durch die technisierte Bewegung in anderen Sportarten noch viel negativer aussieht. Besonders das Fußballspiel hinterlässt ganze Heerscharen von Teil- oder Vollinvaliden, was dem Churchill-Spruch "Sport ist Mord" leider einen gewissen Wiederholungseffekt erlaubt.

Woher kommen nun die immer schmerzhaften Knieprobleme, was sind die Ursachen und was können wir Läufer vorbeugend dagegen tun? Fakt ist, dass die Praxen der Orthopäden immer mehr von Sportlern frequentiert werden, darunter eine ganze Reihe von Läuferinnen und Läufern. Von der Punktierung bis hin zur Meniskusoperation reicht das Spektrum der Behandlungsmethoden, die teilweise an Folterungen erinnern. Wer schon einmal in einer solchen Behandlung war, hat größten Respekt vor den Werkzeugen und den Schmerzen, die dort auf ihn warten.

Bewegung oder Kraftübertragung?

Betrachten wir einmal unser Knie etwas genauer. Wir werden feststellen, dass dieses Gelenk eigentlich nur dazu gedacht ist, die Vorwärtsbewegung unseres Körpers zu ermöglichen, indem die Beine in der Mitte abknicken können, um ein rationelles "Nachvornebringen" der Beine zu ermöglichen. Wer einmal Stelzenläufer gesehen hat, wird den Unterschied zum Gehen und Laufen des Menschen recht schnell bemerken. Unser Knie dient also ausschließlich der Bewegung und nicht der Kraftübertragung. Und doch liegt hier genau das Hauptproblem!

Das Knie ist ein äußerst stabiles und robustes Gelenk, das schon eine ganze Menge aushalten kann. Doch das, was wir ihm zumuten, geht leider manchmal weit über das erträgliche Maß hinaus. Das Knie des Läufers ist ständig angewinkelt, sowohl beim Abspringen mit dem Fuß, als auch beim Aufsetzen. Da die moderne Lauftechnik zudem ein Hüpfen verlangt, wodurch wir bei jedem Schritt rund 10 bis 15 Zentimeter nach oben katapultiert werden, fallen wir folglich auch die selbe Höhendistanz wieder auf den Boden zurück. Das wäre noch einigermaßen erträglich, könnte die Körperenergie, die auf den Boden prallt (je nach Körpergewicht eine ganz beträchtliche Masse), den direkten Weg in die Füße und von dort weiter in den Boden nehmen.

Energie wird immer in direkter Richtung übertragen, also in diesem Fall von oben nach unten. Die Körperenergie Ð bedingt durch das Gewicht Ð kann beim modernen Läufer diesen Weg jedoch nicht nehmen, da es keine direkte Verbindung zu den Füßen gibt. Durch das abgewinkelte Knie staut sich die Fallenergie genau hier im Knie und kann nur zum Teil weitergeleitet werden. Dadurch treten hier gestaute Kräfte mit einer enormen Energie auf, die nicht weiter abgeleitet werden können. Damit übernimmt dieses Zentralgelenk unserer Beine zusätzlich eine Energieabsorbtionsfunktion, für die es weder geschaffen, noch ausgelegt ist. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, welche Energiemenge bei einem Marathonlauf auf diese Weise vom Knie verkraftet werden muss.

So darf es uns nicht wundern, wenn es dort zunächst zwickt und zwackt, ja evtl. später die Schmerzen ganz unerträglich werden. Sie lassen das Laufen zur Qual werden und veranlassen uns gegebenenfalls, diese wunderbare Sportart ganz aufzugeben.

Hüpfen oder Laufen

Wer auf Knieprobleme verzichten möchte, sollte sich wieder an die natürliche Laufbewegung erinnern, die von der modernen Lauftechnik in wesentlichen Teilen ganz verschieden ist.

Wichtigster Aspekt ist und bleibt dabei, das Hüpfen aufzugeben, das nichts weiter bringt, außer zusätzliche Kraft für die Aufwärtsbewegung zu kosten. Zu diesem Zweck sollte der Oberkörper um rund zehn Zentimeter gesenkt werden. Unter dem Körper bewegen sich jetzt nur noch die Beine vorwärts, nur wenige Zentimeter über dem Boden. Durch die fehlende Aufprallenergie hat das Knie nun deutlich weniger Belastung zu ertragen, als bei der Springmethode. Knieschmerzen kommen bei dieser Form des Laufens kaum noch vor (soweit keine Vorschädigungen vorliegen), ja können in vielen Fällen sogar wieder von alleine ausheilen.

Wer nach dieser "Packi-Laufmethode" seinen Laufstil ändern will, sollte jedoch ein wenig Geduld erübrigen. Zahlreiche, bisher kaum oder nicht beanspruchte Muskelteile müssen sich erst an die neue Belastung anpassen. Das dauert natürlich seine Zeit, in der Sie nicht ungeduldig werden sollten. Der Lohn ist ein weitgehend beschwerdefreies Laufen mit wesentlich höherer Ausdauer und einem insgesamt gesteigerten Leistungsvermögen."

mehr: running-magazin

23.01.2006

Aus Erfahrung gut

Nach allem was ich in den letzten Jahren an Trainings- und Lauferfahrungen sammelte, kristallisiert sich eine wichtige Erkenntnis heraus: 50 Jahre alte Trainingspläne sind aktueller denn je und besser als alle anderen. Dies bezieht sich zumindest auf die Mittel- und Langstreckentrainingspläne des erfolgreichsten Trainers der Welt: Arthur Lydiard aus Neuseeland.

Über allem steht das Wissen, dass nichts ohne ein Grundlagen- oder Ausdauertraining funktioniert. Das bedeutet auch für einen 800-m-Läufer, dass er, wie es auch Steffny betont, 15-20 Km im Griff haben muss. Olympiasieger wie Peter Snell waren nach dem Lydiard-System schon vor 40 Jahren auf Aschenbahn in der Lage, 1:43 über 800 m zu laufen. Heute schafft es bei vergleichsweise sensationellen Bedingungen kein Deutscher, eine solche Zeit abzuliefern. Früher hörte man auf die menschlichen Instinkte, ließ intuitiv den Körper sprechen, trainierte eben oft aus dem Bach heraus. Heute bestimmen Wissenschaftler mit "ihren" Laborwerten den Trainingsalltag und den Werdegang der Sportler.

Ein Schultrainer fragte Lydiard vor 40 Jahren, wie schnell sein Schützling seine 400-m-Wiederholungsläufe absolviert. Lydiard antwortete: "Weder er noch ich wissen dies. Es wäre sogar egal, wenn die einzelnen Strecken noch nicht einmal genau 400 Meter lang wären. So lange er nach dem Training ermüdet ist, ohne erschöpft zu sein - er wird nicht aufhören, ehe er müde ist - wird er die von mir beabsichtigten physiologischen Reaktionen hervorrufen." 

Weiter heißt es: "Kein Trainer der Welt kann genau sagen, was ein Sportler im Hinblick auf die Zeiten der Wiederholungsläufe, die Strecken der Läufe, Intervalle und ihre Anzahl tun sollte, und auch ein Physiologe ist hier überfragt. Was für Sie als Sportler wichtig ist, dass Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Wenn Sie dies wissen, brauchen Sie nur noch rauszugehen und es tun." 

Und an die Adresse der Senioren gerichtet: "Ich glaube, dass Mastersportler aufgrund ihrer Erfahrung und Lebensreife mit dieser Vorgehensweise keine Probleme haben sollten".

Fachwissen verbunden mit Intuition, das ist und bleibt die Zauberformel, auch für die Zukunft. Gefühl für den Körper und dessen Signale entwickeln, vernünftig mit den Kräften haushalten sind Grundsätze, die aus Erfahrung gut sind. "Wer sich so belastet, dass er zufrieden ist, erreicht die gewünschten Ergebnisse", sagt Lydiard.

Lydiards Bücher:

Mittelstrecken- und Langstreckentraining für Senioren

Mittelstreckentraining und Langstreckentraining im Jugendbereich

Mittel- und Langstreckentraining für Frauen

15.01.2006

Muskeltraining

Muskeltraining aus anderem Blickwinkel. Interessante Ansichten, wie unser Körper funktioniert, warum Schmerzen im Körper und in den Muskeln entstehen und viele weitere nützliche Tipps.

Muskeltraining

Wie funktioniert der Körper

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Startpass

Wer ist für den TSV Korbach startberechtigt?

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11.01.2006

Extra-Tipp

Mittel- und Langstreckentraining für Senioren

Perfektionierte bahnbrechend konditionsfördernde Trainingstechniken für Mittel- und Langstrecken - dieses Buch ist ein Muss für jeden Mittelstreckler im Seniorenalter.

Eine der bedeutendsten Entwicklungen im modernen Sport war das Aufkommen von Weltklasseleistungen von älteren Sportlern. In einer Reihe von Sportarten - von Golf bis zu Marathonläufen und Ironman Triathlons, vom Schwimmen bis zum Fußball, vom Rudern bis zur Leichtathletik - üben Athleten, die ihre Aktivitäten in ihren Dreißigern oder früher beendet hatten, diese jetzt wieder aus. Niemand ist mehr zu alt, um an einem Wettbewerb teilzunehmen und völlig neue Möglichkeiten haben sich für Sportler bis zu einem Alter von 90 Jahren eröffnet.
Der Schlüssel zu dieser Entwicklung war die Entdeckung, dass ein hoher Grad an Fitness in jedem Alter erreicht und bewahrt werden kann. Und der Mann, der den höchsten Anteil daran hatte, dass dieser Schlüssel entdeckt wurde und der ihn auch im Schloss herumdrehte, ist Neuseelands Trainerguru Arthur Lydiard. Lydiard perfektionierte bahnbrechend konditionsfördernde Trainingstechniken für Mittel- und Langstrecken und verbreitete die Botschaft, dass wenn...

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Mittelstreckentraining und Langstreckentraining im Jugendbereich

Mittel- und Langstreckentraining für Frauen

08.01.2006

Tipp: Das Sportstudio für die Tasche

Ideal für Kräftigungsübungen unterwegs und zu Hause, das multifunktionale Latexband von: Schmidtsports

Einzelheiten zum Physio Band und Physio Tape sind unter dem Button "Fitness" mit Übungsanleitungen für gezielte Kraftübungen zur Stärkung aller Muskeln zu finden. Die Bänder sind in verschiedenen Stärken und Längen für 7 - 15 Euro im Handel. 

Mit diesen Latexbändern lassen sich gezielt Problemzonen - bei Läufern oft die Oberschenkelaußen-, -innen und -rückseiten - auftrainieren und stärken.

05.01.2006

Absolut empfehlenswert und informativ

Leistungskurs Sport, für Sportler, Trainer, Lehrer

Trainingslehre

Der Bewegungsapparat des Menschen


Was sonst noch lief

31.12.2006

"So einen alten Klobes wie mich haben die gewählt?"

"Was, das gibt es doch gar nicht. So einen alten Klobes wie mich haben die gewählt?" Otto Lange, der "Mister Leichtathletik" des Waldecker Sports, klingt doch gerührt, als er von seiner Wahl zur "Guten Seele" des Jahres 2006 bei der HNA-Sportlerwahl erfährt. Und spricht von einer echten Überraschung, die er so nicht erwartet hat.

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20.12.2006

Nationales Vorweihnachtskriterium in Stadtallendorf

Videos auf der Seite von Joachim Peters

Nur vom Samstag 

Samstag und Sonntag

16.12.2006

Tod eines Marathonläufers

Die Nachricht vom Tode Udo Jahns hat mich geschockt. Er starb vorgestern im Alter von 36 Jahren nach einem Bericht der lokalen Presse an Hirnhautentzündung. Der junge Lehrer wohnte mir direkt gegenüber, erst vor wenigen Wochen drehte ich mit ihm einige schnelle Runden auf der Finnenbahn.

Die Korbacher Finnenbahn war sein bevorzugtes Trainingsrevier. Hier konnte man den kleinen Läufer mit roten Haaren und Spitzbart des Öfteren bei seinen schnellen Runden bewundern. Er hatte was drauf. Wollte beim diesjährigen Berlin-Marathon erstmals unter drei Stunden laufen. Eine Grippe im Vorfeld verhinderte sein Vorhaben. Geschwächt kam er nach 3:24 Std. ins Ziel. Seine bisherige Bestzeit von knapp über drei Stunden bleibt für immer bestehen. 

Warum musste ein mitten im Leben stehender Mann so früh sterben? Die Frage kann einem wie immer niemand beantworten. Es hat alles seinen Sinn, pflege ich oft zu sagen. In diesem Fall kann ich ihn auf den ersten Blick nicht erkennen. 

07.12.2006

Meine Trainingstage während eines Lehrgangs in Frankfurt

04.12.2006: Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Da denkt man, man läuft allein in einem kleinen Park in Frankfurt nahe der Unterkunft. Im Dunkeln kann da keiner unterwegs sein. Weit gefehlt. 20 - 30 Läufer raffen sich auf, walken, joggen, laufen. Irgendwie bleibt immer Zeit für unseren geliebten Sport. Pensum: 35 Minuten schnelles Laufen.

05.12.2006: Neues vom "Trainingslager" Frankfurt - Gestern traf ich einen 2:50-Marathonläufer aus Darmstadt. 50 Minuten im 4:30er-Schnitt liefen wir zusammen. In dem kleinen Park hatte er die 2,2-Km-Runde mit dem Rad abgemessen. "Verrückte" Läufer finden sich immer und überall.

06.12.2006: Mein "Trainingslager" in Frankfurt ging gestern zu Ende. 500 Meter von der Unterkunft entfernt befindet sich ein kleines Stadion mit Kunststoffbahn. Einfach über den Zaun und los ging´s. 3x200 Meter (41 - 34 - 31) war mein Sprint-Kurzprogramm. Mit Ein- und Auslaufen 8 km.

s. a.: Gästebuch

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Wer kennt Anett Wunderlich?

Anett Wunderlich schickt sonnige Grüße aus der Karibik.

mehr: Gästebuch

23.11.2006

Wie kommt der deutsche Langstreckenlauf aus der Krise?

"Wie kann der deutsche Langstreckenlauf aus der Krise geführt werden? Über dieses Thema diskutierten am Tag vor dem Frankfurt-Marathon Herbert Steffny – Marathon-EM-Bronzemedaillengewinner von 1986 –, Wolfgang Heinig – unter anderem früher Trainer von Katrin Dörre-Heinig und ehemaliger Nationalcoach –, Dieter Hogen – früher Trainer von Uta Pippig und heute Coach einer Reihe von kenianischen Läufern – und der Sportchef vom Hessischen Rundfunk, Ralf Scholt. Moderiert wurde die Diskussion von Christoph Kopp, der unter anderem beim Frankfurt-Marathon für die Verpflichtung der Topathleten zuständig ist."

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05.11.2006

Lebenszeichen von Heinrich Kuhaupt

"Hallo Uli, 

heute meldet sich bei dir ein Läufer, der sich zurzeit duckt, jedoch noch nicht verschwunden ist. Angeregt dir zu mailen wurde ich durch deinen Leserbrief in "RUNNING". 

Ich freue mich, dass du für dein Wohlbefinden einen besonderes Geschenk bekommen hast. Nun stehen in der M50 ja noch gute Jahre an - zu denen ich dir viel Glück und Durchstehvermögen wünsche. 

Ich hatte durch meine berufliche Freistellung in der M50 auch so einen Ruck. Gleich im Frühjahr lief ich auf der Straße 10km in 33:16 und hatte nicht anders trainiert, war nur im Kopf besonders aufgestellt. 

Deine Seite ist sehr lehrreich und für einen aktiven Athleten eine gute Sache, sehr informativ und übersichtlich. Ich bin noch nicht lange online und übe noch, um die Möglichkeiten zu erkennen. 

Bei den vielen Besuchern auf deiner Seite ist der eine oder andere doch vielleicht an einem Marathon in der Heimat interessiert. Da gibt es neben dem Ffm-Marathon noch einen Marathon. Der soll der zweitgrößte von den Marathon- Teilnehmern in Hessen sein.

Die Homepage lautet: www.advent-waldmarathon-arolsen.de

Manche Teilnehmer aus unserer Region laufen auf den gewohnten Hügeln da besser als in Frankfurt.

Freundlichen Gruß von Twistesee, Heinrich und die Läufer vom Lauftreff Bad Arolsen"

(Anmerkung: Leicht gekürzt mit freundlicher Genehmigung von Heinrich Kuhaupt)

Zur Person Heinrich Kuhaupt

Heinrich Kuhaupt (Jahrgang 1941) ist der "Macher" vom Twistesee-Lauf und vor allem vom Advent-Waldmarathon Bad Arolsen. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass er zu den besten Läufern gehört, die die Region Waldeck je hervorbrachte. 

In seiner Glanzzeit gehörte Heinrich zu den besten Seniorenläufern Deutschlands. In der M50 war er über 10 Km und Marathon ganz vorn mit dabei. Mit 51 Jahren lief er 2:29,52 Std. über die Marathon-Distanz, im Alter von 43 stellte er seine Bestzeit auf (2:26). Auch über 10 Km lief er Zeiten, von denen die heutigen Läufer im Umkreis nur träumen können. Einige Kreisrekorde von ihm werden wohl noch lange Bestand haben. 

Heinrich, komm zurück ins Laufgeschehen, auch wenn du jetzt ein paar "Minütchen" langsamer geworden bist. In deiner AK kann dir doch hier weit und breit keiner das Wasser reichen. Auch viele viele jüngere nicht.


Heinrich Kuhaupt, hier bei "seinem" Marathon am Twistesee 

11.10.2006

Jubel in Dodenhausen 

Deutsche Marathon-Meisterschaften: Kotte, Kohl und Kirschner holen sich Gold

Kotte, Kohl, Kirschner, Kellerwaldverein - der Buchstabe "K" hat dem SV Dodenhausen Glück gebracht.

Dieter Kotte, Klaus Kirschner und Walter Kohl liefen bei den deutschen Marathonmeisterschaften in München in der Teamwertung M 45 auf den ersten Platz und holten damit den ersten deutschen Meistertitel für den kleinen Kellerwaldverein. 

Auch von dieser Stelle aus die herzlichsten Glückwünsche.

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05.10.2006

Straßenlauf in Marienhagen aus anderer Sicht

Was fiel auf?

Werner Hoffmann schreibt in seinem Zeitungsbericht, dass der 21-jährige Johannes Thiele vom TSV Bottendorf den Kurzstreckenlauf über 3,5 km in 12:39 Minuten souverän mit 23 Sekunden Vorsprung auf Jörg Pebler (Edertal) gewann. Für die beste Leistung dieses Laufes sorgte jedoch Gerhard Peters vom TSV Twiste. Ganze 27 Jahre älter als der Sieger, kam er nur 35 Sekunden später ins Ziel.

Werner Hoffman lag mit seiner Einschätzung goldrichtig. Analysiert man den Lauf nach der anerkannten Umrechnungstabelle, ergibt sich folgendes Bild:

Die ersten drei relativ stärksten Läufer im Feld nach Umrechnung waren demnach:

1. Gerhard Peters (48 Jahre)

11:45 Min.

2. Uli Schalk (50 Jahre)

11:48 Min. 

3. Heinz Jandik (57 Jahre)

12:02 Min.

Der 21-jährige Gewinner Johannes Thiele würde wie alle anderen im Feld relativ weit hinterher hinken. Seine absolute Siegerzeit von 12:39 ist auch relativ nicht mehr wert. Die "alten Hasen" sind heutzutage eben einfach eine Klasse besser als die "Jungfüchse".

Auch Bärbel Kiel eine Klasse für sich

Bei den Frauen sticht der Leistungsunterschied noch gravierender ins Auge. Ohne die Leistung der 22-jährigen Alina Schiefelbein schmälern zu wollen, an die Klasse einer Bärbel Kiel kommt sie noch lange nicht heran. 

Die 43-jährige Bärbel Kiel, die nach ihrer Verletzung im Frühjahr zudem noch nicht einmal ihr volles Leistungsvermögen erreicht hat, war nach 14:40 Minuten im Ziel und lief damit 23 Sekunden schneller als die 22-jährige Alina Schiefelbein. 

Noch deutlicher wird die Stärke einer Bärbel Kiel nach der Umrechnung:

1. Bärbel Kiel (43 Jahre)

13:47 Min.

2. Alina Schiefelbein (22 Jahre)   

15:03 Min. 

3. Gerti Müller (70 Jahre)

15:12 Min.

Die 70-jährige Müller ist damit ähnlich leistungsstark wie die 48 Jahre jüngere Schiefelbein. 

Auch renntaktisch muss Alina Schiefelbein noch dazu lernen. Wie eine Sprinterin ging sie das Rennen an, lag zunächst sogar in der Männerspitze. Die erfahrene Bärbel Kiel sah sich das Treiben gelassen von hinten an, ging erst im Laufe des Rennens an der immer mehr abfallenden Schiefelbein vorbei und zeigte dem Jung-Star am Ende deutlich die Grenzen auf.

Das Niveau sinkt weiter - der eiserne Wille fehlt

Überhaupt beobachtet man nun schon seit Jahren, dass das Niveau insgesamt und noch eklatanter in den Hauptklassen immer weiter sinkt. Vor 20 Jahren liefen gleich 10 - 15 Läufer bei einem Volkslauf 33-34er Zeiten über 10 km. Wer gewinnen wollte, musste manchmal sogar eine 32er Zeit auspacken. In Marienhagen schafften es gerade mal ganze 6 Läufer unter 40 Minuten zu bleiben, die Siegerzeit betrug 36 Minuten.

Ein "Flippo" Heinemann lief diese Zeit im Training aus der kalten Hose auf der altehrwürdigen Korbacher Aschenbahn. So ändern sich die Zeiten. 

Die Bereitschaft, sich schinden zu wollen - der eiserne Wille - scheint den heutigen vermeintlichen Talenten abhanden gekommen zu sein. Kommen sie in die Hauptklassen, verschwinden sie leider meist im Mittelfeld oder gar ganz in der Versenkung, aus welchen Gründen auch immer. 

Talent allein genügt eben nicht. Wer was reißen will, muss sich im Training schinden, ein "Schmusekurs" macht keine Sieger.

Umrechnungstabellen

Überwinde deinen inneren Schweinehund

24.09.2006

Spitzenathleten aus Südafrika beim Vereinssportfest

Lengefeld, Sonntag, 10.00 Uhr: Endlich erschienen die Senioren mal wieder zahlreich. In einer großen Gruppe macht der sonntägliche lockere Lauf einfach mehr Spaß. 

Auch "Schmiddi" Jürgen Schmidt war wieder dabei. Seine Wadenprobleme scheint er überwunden zu haben.

Beim lockeren Lauf erfährt man einiges. So wurde bekannt, dass am Donnerstag beim TSV-Vereinssportfest auch Top-Athleten aus Südafrika an den Start gehen wollen. Sie befinden sich zurzeit in der Nähe Korbachs im Trainingslager. Ein 800-m-Läufer habe eine Bestzeit von 1:53 Min. Also ein Grund mehr, zahlreich zu erscheinen und die Möglichkeit zu nutzen, zum Saisonabschluss noch eine gute Zeit hinzulegen. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt.

02.09.2006

Neues Portrait: Joachim Peters

mehr: Joachim Peters

01.09.2006

Jubiläum - 5 Jahre ist diese Homepage nun schon im Netz

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Rudolf Reuter - Die Korbacher Starter-Legende wird 80

Startschuss nicht verpassenStarter-Legende Rudolf Reuter

 

Auch von dieser Stelle alles Gute zum Geburtstag. Unzählige Male hat uns der bekannteste Korbacher Starter auf die Wettkampfreise geschickt. In seiner aktiven Zeit war er ein starker 400-m-Läufer (54 Sek.).

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Ausstieg beim Edersee-Marathon wegen Hornissenstich

Thomas Fait war gut unterwegs, da bremsten ihn Hornissenstiche. Er konnte den Ultra-Marathon über 60 km nicht beenden (s. a. News vom 27./28.08.2006). Auch andere Läufer wurden gestochen. 

Jürgen Schmidt ist auf dem Wege der Besserung, wurde gestern aus dem Krankenhaus entlassen (s. News 30.08.2006). Eine gewisse Schonungszeit wurde ihm auferlegt. 

Der Autor dieser Seiten trainiert nach seinem Herzeingriff regelmäßig und konnte gestern sogar schnelle Einheiten (mit angezogener Handbremse) auf dem "Pauli" absolvieren.

30.08.2006

"Seuche" im Seniorenlager

"Schmiddi" im Krankenhaus

Die Läufer des TSV Korbach geben sich zurzeit in den Kliniken die Klinke in die Hand. Kaum ist Uli Schalk nach seinem Herzeingriff wieder zu Hause (siehe unten), wird Jürgen Schmidt (in der Szene nur "Schmiddi" genannt) einen Tag später mit über 40 Grad Fieber ins Krankenhaus eingeliefert. 

Ein über Wochen verschleppter Infekt setzte nun nach dem Urlaub sein Immunsystem völlig lahm. Mit Entzündungen im Blasen- und Nierenbereich muss er in der Hessenklinik Korbach strenge Bettruhe einhalten. Doch Besserung zeichnet sich ab. Das Fieber geht langsam runter, Genesung ist in Sicht. Auch von dieser Stelle die besten Wünsche.

Heidrun Leithäuser hatte mal wieder Lust auf Wettkampf und zog sich prompt beim Korbacher Hochsprungmeeting eine Muskelverletzung ein. Originalton Udo Leithäuser: "Die locker übersprungenen 1,34 m von Heidrun (Kreisrekord W 50) ließen ein noch besseres Ergebnis erwarten. Die Muskelverletzung beim 2. Versuch über 1,38 m sind dann aber in der Rubrik "Leid" zu verbuchen. Spontanwettkämpfe haben manchmal ihre Tücken."

Seit Monaten schlägt sich auch Heinz Jandik mit verhärteter Wadenmuskulatur mehr oder weniger durch. Neuerdings hat's auch Helmut Heine wieder an der gleichen Stelle erwischt. Allen Gute Besserung.

Der nimmermüde Wilhelm Hofmann dagegen holte sich für den "Großangriff im Herbst" frische Kraft auf den "Kanaren". Dort las er in einem Internetcafé meine Herzgeschichte. Telefonisch meldete er sich: "Das hat mich so gefreut für dich. Das musste ich dir einfach kurz sagen. Es ist ja wirklich wie ein kleines Wunder, was da passiert ist."

25.08.2006

Der Motor läuft wieder rund

Es ist beinahe unglaublich: Über 25 Jahre habe ich mich mit Herzrhythmusstörungen herumgeschlagen und nun hat man den Fehler im Herzzentrum Rotenburg in nur 1,5 Stunden für immer beseitigt. Eine zusätzliche Leitungsbahn von Geburt an war die Ursache.

Die Störungen nennen sich fachmännisch AV-Knoten-Reentry-Tachykardien. Das bei mir auf gut Deutsch immer wieder plötzlich auftretende Herzrasen mit zunehmender Häufigkeit hat mich in den letzten Wochen insbesondere unter Belastung völlig lahm gelegt.

Es musste gehandelt werden. So ging es nicht weiter. Dr. Kleinmann, Buchautor und Ratgeber in der Zeitschrift "RUNNING" (siehe News vom 14.08.2006) machte mich per E-Mail auf eine mögliche zusätzliche Leitungsbahn aufmerksam und riet mir zu einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU). An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Dr. Kleinmann, der mir den Mut zu diesem mit gewissen Risiken verbundenen Eingriff machte.

Im Herzzentrum Kassel diagnostizierte Dr. Utech mit großer Wahrscheinlichkeit die o. a. Störung am Reizleitungssystem und wies mich umgehend ins das Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg an der Fulda ein. Dr. Utech sprach von einem sehr schönen gesunden und kräftigen Sportherz, leider mit Zündungsproblemen. 

Das Vorgespräch mit Oberarzt Dr. Poschmann am Dienstag im Herzzentrum Rotenburg hat mir endgültig (na ja fast) die Angst genommen. Dr. Poschmann ist echt ein Meister seines Faches und kann wirklich empfohlen werden. Er hat etwa 1500 EPU's mit Ablationen (Verödung der zusätzlichen Leitungsbahn) gemacht und fast 100%ige Erfolgsquoten, die in keinem anderen medizinischen Bereich so möglich seien. Vor dem Eingriff versprach er mir, dass er nicht volles Risiko gehen wolle. 

Der Eingriff erfolgte dann am Mittwoch und war bis auf die örtliche Betäubung in der Leiste völlig schmerzlos. Dr. Poschmann schob durch die Leisten-Vene zunächst zwei Katheter. Ich konnte ohne Beruhigungstabletten und ohne Schmerzen am Bildschirm beobachten, wie die Katheter durch die Vene an der Wirbelsäule vorbei innerhalb weniger Sekunden bis in Herz glitten. Dr. Poschmann hat mir auch sämtliche Schritte in völliger Ruhe und bewundernswerter Weise erklärt. Zunächst nahm er einige Messungen vor. Dann erfolgte mit einem dritten Katheter per Strom die Verödung der zusätzlichen Leistungsbahn an drei Stellen.

Nach mehreren abschließenden Tests sprach Dr. Poschmann von 100%igen Erfolg, das Herzrasen würde nie wieder kommen. Es sei eine komplikationslose Prozedur gewesen.

Nur einen Tag später wurde ein Belastungs-Ekg gemacht mit Superwerten. Auch Ultraschall und das  24-Stunden-Ekg zeigten an, dass alles bestens verlaufen ist. Dr. Poschmann meint, ich könne sofort wieder voll belasten und laufen, auch Wettkämpfe bis zum Anschlag.

Wenn, ja wenn da nicht der Stationsarzt gewesen wäre, der meinte, er müsse mir mit seinem Ellebogen beim anschließenden Anlegen des Druckverbandes zum Verschluss der Vene derart übertrieben in die Leiste drücken, dass ich heute noch Schmerzen habe. Aber das werde ich verkraften. Nach ein paar Tagen Ruhe geht es wieder in die Vollen.

Ich kann mein Glück nach über 25 Jahren Herzrhythmusstörungen kaum fassen. Mir ist sozusagen ein Stein vom Herzen gefallen. Lange Leidensjahre und immer wieder falsche Diagnosen haben endlich ein Ende. Der Motor läuft wieder rund und auf normalen Touren. 

Dr. Poschmann  - meine Hochachtung! Wer mich kennt weiß, dass ich nicht immer von den ärztlichen Künsten überzeugt bin und eher den Arztbesuch meide. Was Sie und andere Herzspezialisten auf diesem Gebiet allerdings heutzutage zu leisten im Stande sind, ist schon phänomenal. Vielen Dank.

Wer mehr wissen will: 

AV-Knoten Reentry Tachykardien kurz und gut zu verstehen erklärt 

Die Geschichte eines Läufers mit der gleichen Erkrankung

Ein weiteres typisches Fallbeispiel - so fing es bei mir auch an

Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg a. d. Fulda

Ambulantes Herzzentrum Kassel

Dr. Kleinmann: "Laufnebenwirkungen" - ein empfehlenswertes Buch

21.08.2006

In eigener Sache - Pumpe mit Zündaussetzern

Melde mich für ein paar Tage aus dem Netz ab. Ich habe nach Angaben eines Kardiologen ein "schönes gesundes Herz, leider mit Zündaussetzern". 

Die zusätzliche Leitungsbahn an meiner Pumpe, die da nicht hingehört, wird man in den nächsten Tagen im Herzzentrum Rotenburg versuchen, per Katheter mit hochfrequentem Strom zu veröden. Drückt mir die Daumen, dass die meinen Taktgeber wieder hinkriegen. Wenn alles glatt geht, erzähl ich später mehr.

14.07.2006

Staffelprobleme

Den Senioren des TSV Korbach ist es wie schon bei den Hessenmeisterschaften erneut nicht gelungen, eine Staffel für die Kreismeisterschaften in Allendorf auf die Beine zu stellen.

Woran liegt's? 

Motivationsprobleme, Organisationsprobleme, Verletzungsprobleme, Formschwankungen? Von allem wohl ein bisschen. In der M40/45 könnten theoretisch mindestens 2 Staffeln zu Stande kommen, genügend Läufer stünden zur Verfügung. Aber eine Mannschaft konnte sich leider nicht finden und formieren.

Bei den kürzlich stattfindenden Nordhessenmeisterschaften nahm nicht wie früher die Abteilungsleitung, sondern Heinz Jandik höchstpersönlich das Heft in die Hand und trommelte eine M50-Staffel zusammen. Und schon lief's: Sogar "Flippo" Heinemann, der lange Zeit keine Wettkämpfe bestritt, sagte spontan zu und hatte Spaß, obwohl er sich zu allem Überfluss noch eine Verletzung zuzog.

Was Heinz gelang, schaffte Winfried Stede trotz aller Bemühungen nun für die 40/45er nicht. Man kann eben keinen zwingen.

Auch die Korbacher Frauen sind zurzeit nach Motivations- und Verletzungsproblemen nicht in der Lage, eine Staffel zu stellen. Sie holten 2003 über 3x800m in der W40 die deutsche Meisterschaft nach Korbach. Der größte Korbacher Staffelerfolg aller Zeiten. Lang lang ist's her, muss man jetzt schon beinah sagen. 

Die "glorreichen" Korbacher Staffelzeiten der letzten Jahre im Seniorenbereich scheinen vorerst vorbei. Mit Wehmut denkt man an die gemeinsamen Auftritte, die auch immer mit großem Spaß vor und nach den Wettkämpfen verbunden waren, zurück. 

So möchte man den Korbachern ans Herz legen, sich endlich mal wieder für eine Staffel aufzuraffen. Ein Staffelwettkampf hat immer einen besonderen Reiz, fördert die Gemeinschaft. Absolute Höchstform ist dabei gar nicht erforderlich. Wir sollten von Klinsmann lernen: Als Team sind wir stark.

30.06.2006

"Flippo" Heinemann hat Muskelfaserriss

Bei den Nordhessischen Staffelmeisterschaften in Hofgeismar hat es "Flippo" erwischt. Beim Warmlaufen erlitt er einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. Trotzdem wollte Wolfgang, in Läuferkreisen nur Flippo genannt, die Mannschaft nicht hängen lassen, lief seinen 1000-m-Part mehr oder weniger "locker" in 3:57 Min. durch. 

Der 58-jährige Heinemann war schon immer hart im Nehmen, ließ sich noch nie so leicht unterkriegen. Mit dem Rad will sich Flippo in den nächsten Wochen fit halten. 

Heinz Jandik hatte vor den Staffelmeisterschaften den Kontakt zum nach wie besten Läufer aller Zeiten in Waldeck-Frankenberg (29 Min. über 10 km) hergestellt. Nach einem Test sagte er seine Teilnahme zu. 

Auf der Fahrt nach Hofgeismar schwelgte er in Erinnerungen. In seiner Glanzzeit sei er schon mal einen Marathon zu Ende gelaufen, obwohl er sich nach wenigen Kilometern einen Muskelriss zugezogen habe. Flippo: "Ich war so im Wettkampf drin, dass ich die Schmerzen ignorierte und auch irgendwann nicht mehr spürte. Danach konnte ich wochenlang nicht mehr laufen." 

28.06.2006

Einsamer Staffelläufer in Hofgeismar


Foto: Marco Berger

Erster Bahnwettkampf nach 10 Monaten.

19.06.2006

Smalltalk am Rande des Willinger Panorama-Laufs

Beim Willinger Panorama-Lauf kam M45-Gewinner Heinrich Stracke auf mich zu und gratulierte mir zum Sieg in der M50. Gleichzeitig kam ein großes Lob aus seinem Mund: "Du hast ja 'ne super Seite im Netz. Wenn ich Infos brauche, insbesondere auch über Verletzungen, gucke ich auf deiner Seite." Mein Ziel war und ist es, den Besuchern dieser Homepage wichtige und neueste Erkenntnisse aus dem Laufbereich stets aktuell zur Verfügung zu stellen. Es freut einen als Betreiber natürlich, wenn die Seite in Läuferkreisen auch angenommen wird.

Auch Panorama-Lauf Veranstalter Jörg Stremme sprach mich an und erklärte mir, dass seine Onlinestatistik die meisten Besucher über ulischalk.de registrierte. Gleichzeitig erkundigte er sich bei mir, ob ich zufrieden mit dem Lauf und der Organisation sei. "Es war eine tolle Veranstaltung. Natürlich sind die Strecken in den Willinger Bergen nicht einfach, aber landschaftlich unglaublich schön und reizvoll. Die Organisation war vorbildlich", lautete mein positives Fazit. 

Es gab aber auch verhaltene kritische Stimmen aus Läuferkreisen: Die Startgebühr für die 10,5-km-Strecke sei zu hoch und T-Shirts habe es nur bei Online-Anmeldung gegeben. Den Kritikern sei gesagt, dass der Reinerlös der Veranstaltung der "Tour der Hoffnung" gespendet wird. Es handelt sich dabei um eine "Goodwill-Radtour" mit Prominenten, die krebskranke Kinder unterstützt.

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Überraschung: Peters im Netz

Im WWW bleibt nichts verborgen. Google macht's möglich. Joachim Peters hat eine Laufseite ins Netz gestellt. Joachim präsentiert auf seiner Seite Infos über sein Hobby "Laufen/Volkslauf", berichtet von seinen sportlichen Kindern und vom Lauftreff Medebach. Mein Kommentar: Toll. Endlich bin ich nicht mehr allein.

Mehr: www.joapet.de

15.06.2006

Fußballer laufen und sprinten 8 - 12 km pro Spiel

Ronaldo auch?

Nicht dass Fußballer heute pro Spiel mehr laufen müssen als früher: "Die Laufbelastung ist in den letzten Jahren mit etwa acht bis zwölf Kilometern pro Spiel relativ gleich geblieben", hat der Vorsitzende der medizinischen Kommission des Deutschen Fußballbundes (DFB), Professor Heinrich Heß, beobachtet.

Was sich jedoch verändert habe, sei das Tempo der Spielaktionen. "In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der kurzen Sprints um zirka dreißig Prozent zugenommen", betonte Heß auf dem 123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Berlin. 160 Sprints absolviere ein Fußballprofi heute durchschnittlich pro Spiel...

mehr

09.06.2006

Endlich!

WM-Fieber

Die Leichtathleten des TSV Korbach haben ja bekanntlich einige Ex-Fußballer in ihren Reihen. Schmidt, Jandik, Hamel, Heine, Knipp, Stede, Schalk, um nur einige zu nennen. Die Grundstein für die heutige Schnelligkeit, Koordination, Beweglichkeit wurde in der Jugend gelegt. Fußballtraining in der Kindheit ist vielseitig und gut, kann den Weg für eine lange "Karriere" auch in anderen Sportarten ebnen. Dieter Baumann ist ein berühmtes Beispiel.

Also kommt man auch auf dieser Seite um das Thema Fußball nicht herum. Das WM-Fieber hat uns alle gepackt. Auf geht’s, "Klinsmänner", bringt uns tolle Wochen. Irgendeine unbekannte Macht sorgt schon dafür: Nach Trauerwetter in den letzten Wochen scheint rechtzeitig die Sonne, sozusagen Kaiserwetter - wie bestellt. Wenn das kein gutes Omen ist. Das Fieber steigt.

04.06.2006

Der Landrat gratuliert

den bei den hessischen Seniorenmeisterschaften erfolgreichen Athletinnen und Athleten und wünscht weiterhin viel Freude im Sport. Abteilungsleiter Udo Leithäuser schließt sich den Glückwünschen an.

29.05.2006

Wer ist Heiko Reising?...

...fragten mich einige Senioren in den letzten Tagen. Heiko Reising hatte für den TSV Korbach über 800 m und im Kugelstoßen gemeldet.

"Neueinsteiger" Heiko Reising teilt auf Anfrage per Mail mit, dass er am 800-m-Lauf wegen einer Zerrung nicht teilnehmen konnte. 

Heiko Reising schildert weiter: "Im Kugelstoßen habe ich 10,34 erreicht, leider hat es nicht gereicht, um bei einer Hessenmeisterschaft ganz vorne zu sein. Da ich seit meinem 15. Lebensjahr keine Leichtathletik mehr gemacht habe, kann ich natürlich auch keine Zeiten im Seniorenbereich nennen. Ich hatte jetzt spontan einfach mal das Kugelstoßen in Twiste mitgemacht und halt 10,65 oder so erreicht. Dies natürlich ohne Training und das nach 22 Jahren (da ich auch bald 38 Jahre werde)."

Homepage

26.05.2006

Nicht vergessen: Langer Lauf - Sonntag 10 Uhr in Lengefeld

Alle Läuferinnen und Läufer, die Samstag und Sonntag wettkampfmäßig nicht im Einsatz sind, sind herzlich zum lockeren Lauf über eine Stunde oder mehr eingeladen. (Treffpunkt Lengefeld, Gärtnerei 10.00 Uhr).

Einheiten in der Gruppe bringen Spaß

Läufer sind oft einsame Kämpfer, gedankenversunken trotten sie durch die Gegend. Zum Entspannen und Abschalten vom Alltagsstress ist ein Lauf allein eine gute Lösung, sicher auch, wenn man "sein" Tempo laufen oder eine ganz bestimmte Trainingseinheit absolvieren will.

Einheiten in der Gruppe dagegen sind effektiver, interessanter, unterhaltsamer, vor allen Dingen häufig auch mit Spaß verbunden. Und richtig harte Trainingseinheiten lassen sich in einer Gruppe sowieso leichter bewältigen und wegstecken, man kitzelt manchmal noch ein wenig mehr aus sich heraus. Kenia lässt grüßen.

10.05.2006

Hessische Langstaffel-Meisterschaften ohne Korbacher Beteiligung

Hessische Langstaffelmeisterschaften sind seit Jahren ein Highlight für die Bahnläufer des TSV Korbach. 2006 finden diese Meisterschaften ohne die in den letzten Jahren so erfolgreichen "Korbacher" statt. 

Ein schwaches Bild, könnte man jetzt konstatieren. Die Realität sieht anders aus. Viele Verletzte sind zu beklagen, sodass die Staffeln nicht zustande kommen.

In diesem Jahr finden am kommenden Samstag die Hessischen Langstaffelmeisterschaften in Griesheim statt. 56 hessische Vereine haben insgesamt 138 Staffeln gemeldet.

08.05.2006

22000 Euro Spenden für Zeitmessanlage Startschuss für neue Ära

von Jörg Kleine, WLZ 

"Die Leichtathletikabteilung hat den Sponsorenmarathon für bessere Zeiten in Korbach rasant bewältigt. Bei einem Staffelsportfest am 18. Mai soll die neue Zeitmessanlage am Paul-Zimmermann-Sportplatz erstmals in Aktion gehen. Eine Spende über 1500 Euro überreichte zuletzt der Lions-Club Korbach-Bad Arolsen.

 Mit der Unterstützung des Lions-Club-Fördervereins zeigt der Spendenstand inzwischen rund 22-000 Euro, die der Leichtathletikabteilung des TSV 1850/09 Korbach zur Verfügung stehen. Die Spende des Lions-Clubs resultiert etwa aus dem Verkauf am Weihnachtsstand beim vorigen Adventskalender in der Fußgängerzone. Club-Präsident Poki Sayeed und Rainer Ueberson, Schatzmeister des Fördervereins, überreichten die Summe symbolisch beim Training auf dem Paul-Zimmermann-Sportplatz. 

Die seit Jahrzehnten engagierte und erfolgreiche Korbacher Leichtathletin Bärbel Till legte noch 200 Euro als Privatspende obendrauf. So dankte die Projektgruppe um Dieter Schröder, Jürgen Schmidt, Manfred Hamel, Friedrich Knipp und Karl-Heinz Pschera allen Sponsoren, die sich für bessere Zeiten in Korbach stark gemacht haben. Vor allem einige Großspenden hätten dem Projekt zum Erfolg verholfen, betonte Manfred Hamel. Dabei legten die Korbacher hohes Tempo vor, denn erst im September 2005 hatten sie den Startschuss gegeben. 

Mit der elektronischen Zeitmessanlage wird Korbach als zentraler Wettkampfstandort im Landkreis auch für überregionale Sportfeste wieder interessant. Handgestoppte Zeiten gehören selbst im Breitensport der Vergangenheit an, und die Erfolgskurve der Korbacher Leichtathleten zeigt nach oben. Langstreckenass Michael Zekl, Mittelstrecklerin Bärbel Kiel, Mehrkämpferin Heidrun Leithäuser und die erfahrene Bärbel Till heimsten in den vergangenen Jahren viele hessische und nationale Erfolge ein. Zugleich wird die hoffnungsvolle Nachwuchsarbeit mit der Investition in moderne Zeitmesstechnik unterstützt. 

Die mobile elektronische Anlage ist "auf hohem Niveau", resümiert Hamel - vom Startschuss bis zum Zielfoto und der Computerauswertung. Die Technik kostet rund 23-000 Euro, ist bestellt und wird beim Staffelsportfest am 18. Mai bereits eingesetzt. Die finanzielle Lücke schließt dabei der Verein. Nächstes Ziel ist, die Zeitmessanlage unterirdisch auf dem "Pauli" zu verkabeln, um reibungslosen Anschluss zu garantieren."

Deshalb kann die Leichtathletikabteilung weitere Spenden noch gut gebrauchen. Ansprechpartner: Dieter Schröder, Korbach, Tel. 60654, E-Mail: DUPHSchroeder@aol.com. Konto für Spenden und Sponsoren: Sparkasse Waldeck-Frankenberg, Kontonummer 501395, BLZ 52350005, Stichwort: "Zeitmessanlage".

05.05.2006

Der Weg zum Hessenmeistertitel

von Irmgard Runte

Irmgard Runte wurde letzten Samstag Hessenmeisterin über 10 km Straße in neuem Kreisrekord von 45:37 Minuten (s. News vom 30.004.2006). Exklusiv für diese Homepage beschreibt sie den Weg dorthin.

"Vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hatte selber nicht mit der Zeit und dem Platz gerechnet. Es ist aber gut gelaufen und ich bin auch sehr zufrieden. In den letzten Wochen hatte ich einige Läufe absolviert, war jedoch in der Regel über eine Minute langsamer. Ich bin in Marburg vielleicht etwas zu langsam angegangen; hatte während des Laufs keine Schwächephase und konnte zum Schluss noch gut zulegen.

Von Ende 2004 bis Ende 2005 habe ich aus privaten Gründen (mein Lebensgefährte ist schwer erkrankt) wenig trainieren können. Seit Nov. 05 laufe ich wieder regelmäßig und habe bis Mitte März sehr viele lange Läufe absolviert (ca. 70 bis 80 km in der Woche- für meine Verhältnisse viel). Im Durchschnitt laufe ich 4 bis 5 mal in der Woche. Meine Grundlagenausdauer ist schon wieder recht gut; die Schnelligkeit fehlt noch- aber ich werde auch nicht jünger-. Außerdem habe ich in der Regel zwei mal in der Woche Krafttraining durchgeführt. Ich glaube, dass ich dadurch bisher kaum eine Verletzung hatte. 

Durch den langen Winter konnte ich erst ab Mitte März Tempoeinheiten einlegen. Ich merke, dass ich wieder langsam schneller werde. Es macht auch wieder mehr Spaß, wenn es wieder langsam voran geht. In Mannheim habe ich eine nette Laufgruppe- überwiegend Marathonläufer- mit denen ich die langen Einheiten absolviere. Mein nächstes Ziel ist die Teilnahme an den Hess. Seniorenmeisterschaften Ende Mai in Fulda (5000m und ggf. 1500m)."

01.05.2006

42195 m

Es ist geschafft. Ein Marathon ganz anderer Art. 42195 Mal wurde meine Homepage angeklickt.

Der Männer-Weltrekord (Paul Tergat) von 2:04:55 Stunden entspricht einer Geschwindigkeit von 5,62 Metern je Sekunde oder 20,26 Kilometern je Stunde. Für 100 m werden dabei nur wenig mehr als 17 Sekunden benötigt. Für viele Menschen bedeutet das Vollsprint. Einen Schnitt von unter drei Minuten auf 1000 m läuft die Weltklasse 42 Mal hintereinander. Paula Radcliffs Frauen-Weltrekord von 2:15:35 Stunden entspricht einer Geschwindigkeit 5,18 Metern je Sekunde oder 18,67 Kilometern je Stunde.

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zum: Rechner

25.04.2006

Schnelle Hüften - lahme Knie

Helmut Heine, Neu-M50er des TSV Korbach, kommt immer besser in Schwung. Nach seiner Hüft-Op vor ein paar Jahren hat sich das neue Gelenk in seinem Körper fest verankert. Helmut zeigt, wie es gehen kann, traut sich inzwischen im Training auch wieder Tempoläufe und leichte Intervalle zu. Kürzlich lief er in Paderborn 46 Minuten über 10 km. 

In seiner Glanzzeit vor 20 Jahren lieferte Heine zwar 32,33er-Zeiten in Serie ab, trotzdem sind seine heutigen Leistungen unter diesen Bedingungen beachtenswert. Helmut: "An der Hüfte merke ich gar nichts mehr, eher gelegentlich in den Wadenmuskeln". Am Samstag startet er zusammen mit Helmut Trachte und Manfred Heide bei den Hessischen Straßenmeisterschaften in Marburg und versucht, ein gutes Mannschaftsergebnis für den TSV Korbach zu erreichen.

Ein ähnliches Schicksal "erleidete" Dirk Rost, der Laufen und Rad fahren kombiniert und auch schon wieder an Wettkämpfen teilnahm.

Für Bärbel Kiel dagegen ist der Traum von Wettkämpfen zunächst erst mal in weite Ferne gerückt. Nach ihrer Knieoperation vor ein paar Wochen versucht sie über Nordic-Walken wieder Anschluss zu finden. Wie man hört, nutzt sie dabei den weichen knieschonenden Boden auf der Korbacher Finnenbahn.

22.04.2006

Verletzungsmisere

Beim Autor macht sich Frust breit. Nach drei Läufen ohne Kniebeschwerden trotz diagnostiziertem Knorpelschaden ist beim lockeren Joggen die Zerrung im rechten Oberschenkel wieder aufgebrochen. Die Saison scheint schon zu Ende, bevor sie begonnen hat. Seit Anfang Februar ist kein geregeltes Training mehr möglich, mit dem Rad halte ich mich halbwegs fit.

27.03.2006

"Lazarett"

Während die einen schon gut in Form sind, hinken einige andere "alte Hasen" des TSV Korbach zurzeit mehr oder weniger fußlahm hinterher. Jürgen Schmidt "joggt" nur nach seiner Schlüsselbein-OP, versucht langsam wieder rein zu kommen. "Schmiddi": "Mir taten sogar die Arme nur vom Hochhalten beim Joggen weh, so ist die Muskulatur abgeschlafft".

Bärbel Kiel wird nach ihrer Knie-OP noch längere Zeit brauchen, um wieder ans Laufen denken zu können. Heinz Jandik trainiert auch nur sporadisch, anhaltende Schulterprobleme machen ihm zu schaffen. Auch der Schreiber dieser Zeilen hadert weiter mit Knie- und Muskelproblemen.

19.03.2006

Bärbel Kiel am Knie operiert

Nach monatelangen Kniebeschwerden wurde Korbachs Mittelstrecklerin Bärbel Kiel am Außenmeniskus und an einer Sehne operiert. Von dieser Stelle baldige Genesung.

mehr

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Was macht eigentlich Rolf Heinemann?

Rolf Heinemann ist seit Monaten von der Bildfläche verschwunden. Wie jetzt zu hören war, wohnt er nicht mehr in Korbach. Er hat seine Zelte im Raum Freiburg aufgeschlagen. 

Rolf, mittlerweile M60, läuft nur noch zum Spaß. Der Korbacher Mittelstreckler hält immer noch viele Kreisrekorde in den Klassen M40 - M50. Seine mit 40 Jahren gelaufenen Bestzeiten über 1000 m (2:42 Min.), 1500 m (4:15), 3000 m (8:51) und 10000 m (32:49) sind seit über 20 Jahren unangetastet.

Kreisrekorde

11.03.2006

Großzügige Spende für neue Zeitmessanlage

Die Projektgruppe "Zeitmessanlage" der Leichtathleten des TSV Korbach nahm eine großzügige Spende in Höhe von 2000,- Euro von der Kasseler Bank entgegen. Das große Ziel, noch in diesem Jahr die neue Anlage installieren zu können, scheint zu gelingen.  

Trotz der bisher zugesagten und gespendeten Gelder klafft immer noch eine Lücke, die mit Hilfe von weiteren Spendern und Sponsoren geschlossen werden soll.

Konto für Spenden und Sponsoren:

Sparkasse Waldeck-Frankenberg 

Stichwort "Zeitmessanlage" Konto-Nr.: 501395; BLZ: 52350005

Ansprechpartner:  Jürgen Schmidt (Tel. 05631/60481) und Dieter Schröder (05631/60654)

11.02.2006

Momente im Leben, die Wunder bewirken

Es gibt Momente im Leben, da kommt man ins Grübeln und fragt sich, ob sich die Mühe noch lohnt. Man glaubt, die körperliche Schwäche sei überwunden, da wirft einen eine neue Verletzung kurz vor einer Meisterschaft wieder aus der Bahn.

Man investiert Stunden um Stunden in seine Hobbys Laufen und "Homepage", gelangt plötzlich an einen Punkt, wo man sich fragt: Warum das alles noch?

In diesem Moment kommt Lob aus berufenen Mund gerade zur rechten Zeit und baut einen wieder auf. 

Kürzlich preschte ich vor und veröffentlichte vor dem offiziellen Erscheinen das für die ARD und für die Südwestpresse geführte "Baumann-Interview" mit dem Journalisten und begeisterten Langläufer Hans Steinherr. 

Steinherr schreibt mir in seiner letzten Mail:

"Hallo Herr Schalk, 

da Sie so nett reagiert haben, von mir dann auch nochmals eine Antwort. Das mit Dieter Baumann geht schon so in Ordnung und ihre Homepage ist tatsächlich eine, die zum ausgiebigen Stöbern einlädt. Weiterhin alles Gute und sportlichen Erfolg.

Mit freundlichem Gruß aus Württemberg Hans Steinherr".

Und wenn man dann auch noch hört, dass sich die örtliche Presse immer wieder die neuesten Informationen in Sachen "Laufen und laufende Senioren" von meiner Homepage holt und meine Seite in den höchsten Tönen lobt, sind plötzliche alle Knieschmerzen verschwunden. 

Lob und Anerkennung können Wunder bewirken. Danke. 

mehr: Interview von Hans Steinherr auf "südwest-aktiv Charakterköpfe"

oder: Das vollständige Interview mit Dieter Baumann vom 24.01.2006

07.02.2006

Randgeflüster

Am Rande der Korbacher Sportlerehrung wurde bekannt, dass sich die Bemühungen der TSV-Korbach-Leichtathleten um eine elektronische Zeitmessanlage gelohnt haben könnten. Durch eine großzügige Spende scheint es der Projektgruppe "Zeitmessanlage" möglicherweise noch in diesem Jahr zu gelingen, der guten alten Stoppuhr "Adieu" zu sagen. 

Trotz der bisher zugesagten und gespendeten Gelder klafft immer noch eine Lücke, die mit Hilfe von weiteren Spendern und Sponsoren geschlossen werden soll.

Konto für Spenden und Sponsoren:

Sparkasse Waldeck-Frankenberg 

Stichwort "Zeitmessanlage" Konto-Nr.: 501395; BLZ: 52350005

Ansprechpartner:  Jürgen Schmidt (Tel. 05631/60481) und Dieter Schröder (05631/60654)

04.02.2006

Korbacher Sportlerehrung mit Show, Musik und Knalleffekten "Fast wie bei der Oscar-Verleihung"

von Jörg Kleine 

KORBACH. Mit Lichterzauber, Show und Knalleffekten feierte die Kreisstadt am Freitag ihre erfolgreichsten Sportler 2005. Es war ein Abend mit Glanz und Glamour, der die Athleten wahrlich ins Rampenlicht rückte: ein Anreiz, um in der neuen Saison ebenso erfolgreich zu sein.

 "Das ist ja wie bei der Oscar-Verleihung", staunte ein Gast anerkennend, als die Show in der Stadthalle begann...

mehr: WLZ

HNA-Bericht: Ein Hauch von Hollywood

02.02.2006

Niedriger Ruhepuls nicht immer ein gutes Zeichen

Interview mit Professor Kuno Hottenrott

Hottenrott: "Wir versuchen zu vermitteln, dass sich Sportler auf ihr subjektives Belastungsempfinden nicht verlassen können, und dass ein langsamer Puls nicht zwangsläufig Grund zum Jubeln ist. Viele freuen sich über ihre niedrige Ruhe-Herzfrequenz und erkennen nicht, dass das bei einer zusätzlichen Frequenzstarre nicht immer ein gutes Zeichen ist.

Wenn am Herzen keinerlei Vorschädigungen vorliegen, dann sind die Risiken sehr gering. In einem gewissen Alter können Sie davon aber nicht mehr automatisch ausgehen. Gerade bei Senioren gibt es häufig kardiale Vorschädigungen, die einfach noch nicht bekannt sind. Dann kann es unter Umständen gefährlich werden, Stichwort: plötzlicher Herztod bei Freizeitsportlern..."

Das vollständige Interview

27.01.2006

Verkehrte Welt - Gesunder Geist in gesundem Körper

Meine Generation war den ganzen Tag auf den Beinen. Als wir aus der Schule kamen, hieß es: Schnell Hausaufgaben machen, Ranzen in die Ecke und nichts wie raus.

Stundenlanges Bolzen war angesagt. Bis zum Umfallen. Dann ging's ab ins Vereins-Fußballtraining. Ja, richtig gehört. Tägliches stundenlanges Training. Man war fit, kein Gramm Fett. Und übrigens: Morgens in der Schule hatten wir auch noch Sport. Nach einem solchen Tag schliefen wir tief und fest und waren am nächsten Morgen in der Schule wieder "klar im Kopf".

Heutzutage werden unsere Kinder mangels Fehlernährung und vor allem mangels Bewegung immer "fetter". Schule und Verein sehen sich beinahe schon als Konkurrenten, wie kürzlich in der WLZ zu lesen war. Vereine haben Angst, dass ihnen die Kinder fehlen, wenn die Schulen ihre Ganztagsangebote ausbauen. Verkehrte Welt. 

Dabei ist doch bekannt, wie gut sich Sport und geistige Leistungen ergänzen. Wer körperlich fit ist, liefert in aller Regel auch bessere geistige Leistungen ab. Nicht nur der Schuhhersteller ASICS weiß: ANIMA SANA IN CORPORE SANO, ein gesunder Geist steckt eben in einem gesundem Körper. 

Wie sagte Dieter Baumann in seinem Interview vom 24.01.2006 passend zum Thema:

"Die Gesellschaft klagt doch über immer mehr bewegungsarme Kinder.

Baumann: Kinder gehen nicht mehr hinaus zum freien Spielen. Sie haben keinen Platz mehr. Wir haben alle Bolzplätze abgeschafft und um jeden Sportplatz um jedes Stadion einen Zaun gebaut. Damit können Kinder nicht mehr frei spielen. Vereine, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, Kinder zum Wettkampf im Laufsport zu führen, müssen zunächst dieses Freie Spielen in Trainingsformen einbauen.

Freies Bewegen und schulische Entwicklung in welchem Verhältnis steht das zueinander?

Baumann: Der Druck in der Schule ist heute größer geworden ist. Als Vater von zwei Kindern kann ich das beobachten. Wir setzen unsere Kinder einem Drill aus, weil wir uns von Studien wie "PISA" fremd bestimmen lassen. Daraus leiten wir dann ab, dass der Lehrstoff geändert werden muss. Mit dem eigentlichen Leistungsvermögen der Kinder aber hat das nichts zu tun. In Baden-Württemberg gibt es das Konzept von "Grundschule in Bewegung". Hier wird Bewegung im Unterricht integriert und im Hinblick auf die schulische Entwicklung macht man dabei sehr gute Erfahrungen.

Sport nimmt also Druck aus der Schule?

Baumann: Es kommt auf jedes einzelne Kind an. Wir müssen in jedem Falle den Druck herausnehmen. Schule und Sport dürfen nicht zum Stress werden. Wir wollen zwar, dass Kinder belastbar sind, deshalb ist es aus pädagogischer Sicht wichtig Kinder zum Wettkampfsport zu führen. Kinder müssen lernen sich zu stellen. Im Sport geschieht dies auf spielerische Weise. Gewinnen und Verlieren gehört zusammen und liegen nah beieinander."

26.01.2006

Dieter Baumann: Laufen ist Genuss und Wohlfühlen

Das hochinteressante Interview mit Hans Steinherr - in Auszügen

13 Jahre nach seinem Olympiasieg über 5000 Meter in Barcelona und der leidigen Zahnpastaaffäre ist er noch immer ein gefragter Mann. Dieter Baumann, Aushängeschild der deutschen Leichtathletik und erfolgreiches Statussymbol für ehrlichen Sport nahm im September 2003 endgültig Abschied vom Wettkampflauf. Doch an ein Leben ohne Laufen mag Dieter Baumann nicht denken. Als Buchautor und Kolumnenschreiber, als Lauf- oder Motivationstrainer - Laufen ist für den 5000-Meter Olympiasieger 1992 in Barcelona zum Hauptbestandteil seines beruflichen Lebens geworden.

Herr Baumann "Laufen ist Leben" hört man Lauf-Fans sagen. Ist dies auch für Sie ein Glaubensbekenntnis oder mehr ein Werbegag?

Baumann: Weder das eine noch das andere. So einen Spruch darf man nicht dahingehend interpretieren, dass nur Laufen sinngebend für das Leben ist. Für mich und in meinem Leben war Laufen natürlich ein sehr zentrales Thema.

… das ihr Leben bestimmt hat.

Baumann: Ohne Laufen hätte ich viel weniger Möglichkeiten gehabt. Hätte mich ganz anders entwickelt. Für meinen Lebensstil trifft dieser Spruch zu. Auch nach meiner Karriere spielt Laufen die wichtigste Rolle.

Wann und wie begann ihr Läufer-Leben?

Baumann: Ich kann mich an ein Training als Fußballer erinnern. Ich war 14 oder 15. Wir haben Konditionstraining gemacht und ich hab festgestellt, dass mir gerade diese Art des Trainings überhaupt nichts ausmacht. Ich war der, der 20 Meter vor allen Mannschaftskollegen dahin trottete und ich nicht gespürt habe, dass es mich anstrengt. Bei den Bundesjugendspielen habe ich zum ersten Mal einen 1000-Meter-Lauf gemacht. So fing es an. Ich wusste von Anfang an, dass ich laufen kann. Dass es etwas ist, was ich wirklich kann. Das ist bis 40 also bis heute so geblieben. Ich bin immer noch Läufer von Beruf...

… wie Olympiasieg und Dopingaffäre?

Baumann: Bei meinem Olympiasieg über 5000 Meter in Barcelona war ich Favorit. Es hat sich angebannt. Vorher habe ich in 15 Rennen 15 Mal gewonnen. Für mich selber war der Sieg keine so große Überraschung. Allerdings habe ich vorher schon ein auf und ab erlebt. Ich hatte 1988 die Silbermedaille in Seoul gewonnen und war im Anschluss verletzt. So habe ich schon früh gemerkt, wie es ist, wenn niemand mehr von einem redet.

Den Erfolg von 1992 konnten sie nicht wiederholen, wurden aber 6 Jahre später Vize-Europameister über 10000 Meter.

Baumann: Die Afrikaner wurden immer stärker. Ab 1992 wurde die Dominanz der Afrikaner zu stark. Ich konnte kein internationales Rennen außer in Europa mehr gewinnen. Das sehe ich nüchtern. Außer mir aber gab es keinen anderen Europäer mehr der gegen die Afrikaner laufen konnte.

Der weiße Kenianer…

Baumann: Dadurch kam dieser Name zustande. Ich füllte eine Art Marktlücke, wenn man so will. Wenn einer kommt wie heute Tobias Unger, der noch gar nicht gewinnt, aber der einzige weiße Sprinter im Finale ist, dann füllt er ebenfalls eine Lücke. Das macht ihn wertvoll.

Wie erging es Ihnen denn nach 1999 und nach der leidlichen Zahnpastaaffäre?

Baumann: Das muss ich ja niemandem näher erklären. Es war eine sehr schlimme Zeit. Nicht nur in meiner Karriere auch in meinem Privatleben. Es wird einem schlagartig klar, dass der Lebensweg schlagartig verändert wird. Habe viele, viele Freunde gehabt und habe sie immer noch. Aber ich habe auch viele, viele Freunde in dieser Zeit verloren. Ich habe immer versucht aufzuklären und offen zu sein und ich denke ich habe aufgeklärt. Aus unterschiedlichen Gründen kann sich dieses Sportsystem nicht bewegen. Das musste ich mit einer Sperre von zwei Jahren und drei Monaten akzeptieren. Meine Lebensziele haben sich dadurch unwiederbringlich verändert. Das ist klar.

Welche Ziele?

Baumann: Perspektiven. Mein beruflicher Werdegang hat sich verändert. Ich fühle mich unheimlich wohl, so wie es im Moment ist. Es ist für mich ein Traum, wie ich mich beruflich bewegen kann. Trotzdem bin ich davon überzeugt, wäre dieser Umstand von 1999 nicht passiert, wäre ich heute etwas anderes. Ich habe gelernt aus einer Situation immer das bestmögliche zu machen.

Sie haben das Kapitel für sich abgeschlossen. Begegnen Sie heute noch Menschen die Ihnen gegenüber Misstrauen hegen?

Baumann: Mit Misstrauen hat es nichts zu tun. Überspitzt und provokant würde ich sagen. Die, die immer schon etwas gegen mich hatten, brauchen sich jetzt keinen Grund mehr einfallen zu lassen um gegen mich zu sein. Mich anzugreifen ist einfacher geworden.

Werden Sport und Sportler heute von wirtschaftlichen und politischen Interessen missbraucht?

Baumann: Nein. Sport ist in der heutigen Gesellschaft dominierend geworden. Sport wird als Mittel gesehen Botschaften zu transportieren wie in der Werbung. Ganz bewusst sucht der Sport diese Werbepartner. Auch zu Recht. Sport ist nicht mehr nur reines Mäzenatentum anzusehen sondern als Partner in eine wirtschaftlichen Verbindung mit unterstützenden Unternehmen. Natürlich gibt es auch Menschen die immer wieder versuchen den Sport zu missbrauchen. Auch in der Politik. Bei der Fußball-WM werden wir ein Festival der Politik auf den VIP-Tribünen erleben.

…Also mehr Gebrauch als Missbrauch.

Baumann: Sport ist keine Oase oder Insel sondern immer ein Teil von Ganzen in unserer Gesellschaft; - also auch von Schlechten darin. Sport ist nicht anders wie andere Institutionen.

An welchen ihrer Wettkämpfe neben dem Finale 1992 in Barcelona erinnern sie sich am liebsten?

Baumann: Es gab zwei Rennen die ich höher als den Olympiasieg einschätze. Das war der Europarekord 1997 in Zürich über 5000 Meter mit 12:54:70 - Tage vorher wurde ich ja nur 5. bei der Weltmeisterschaft - und 2002 München die Vize-Europameisterschaft über 10 000 Meter. Über diese Strecke war ich nie sattelfest. Nach meiner Sperre war München mein erstes großes internationales Rennen. Taktisch eines meiner besten Rennen und ein runder Abschluss in meiner Karriere.

Das vollständige Interview vom 24.01.2006

24.01.2006

Hallentraining in Paderborn

Wer sich für eine Hallenmeisterschaft vorbereiten will, findet im Paderborner Ahornpark optimale Trainingsbedingungen vor. Besser kann es nicht sein. Zum Warmlaufen im Freien kann man das Wegenetz um oder die Kunststoffbahn vor der Halle nutzen.

Wem es draußen zu kalt ist, der läuft sich in der Halle warm. Hier tummeln sich Athleten von Rang und Namen. Sie kommen nicht nur aus Paderborn, reisen von weit her an. 

Jung und alt drehen auf der 200-m-Bahn ihre Runden. Man kommt schnell ins Gespräch. Ein jugendlicher Top-Läufer fragt nach dem Korbacher Michael Zekl, nachdem er ein Programm von 10x700-Meter als Vorbereitung auf die Westfälische Meisterschaft abgespult hat.

Der Alterklassenläufer Michael Krusemark vom LC Paderborn outet sich, kommt dieses Jahr in die M40. Will die 800 m in 2 Minuten laufen, das ist deutsche Spitzenklasse. Krusemark: "Im Seniorenbereich geht alles viel herzlicher, freundschaftlicher, familiärer zu. Ich habe das vor zwei Jahren bei den Deutschen Meisterschaften in Celle erleben dürfen".

Ein "Trainerurgestein" aus Dortmund mit Stoppuhr in der Hand belauscht unser Gespräch über schwere Muskeln und meint: "Früher hatte ich selbst mit den einfachsten Schuhen auf den alten Holzböden keine Muskelprobleme in den Beinen."

Mehr: Ahorn-Sportpark Paderborn

16.01.2006

Aktuelle Umfrage beendet: 100 % sind für eine Sportlerehrung

Ehre wem Ehre gebührt - Anerkennung, die von Herzen kommt

Die Umfrage "Sportlerehrung im Verein, ja oder nein?" ist abgelaufen. Eindeutiger kann das Ergebnis nicht ausfallen. 100 % sprechen sich für eine Ehrung der erfolgreichen Sportler aus. 65 % wünschen sich diese Ehrung im Rahmen der Jahreshauptversammlung, nur einer würde sich zufrieden geben, wenn Glückwünsche nebenbei ausgesprochen werden. 91 % finden die Anerkennung der sportlichen Leistung durch ein kleines Präsent am besten. Nur 8 % sprechen sich für eine Urkunde aus. 

Die Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, zeigt aber eindeutig den Trend und den Wunsch, dass diejenigen, die für sportliche Erfolge eines Vereins sorgen, nämlich die Sportler, auch im großen Rahmen gebührend geehrt werden sollten. Ein eindeutiger Wink geht damit in Richtung Verein: Ehre wem Ehre gebührt durch eine Anerkennung, die von Herzen kommt.

Hintergrund der Umfrage war, dass seit zwei Jahren unter den Sportlern des TSV Korbach heftig diskutiert wird, warum der Verein die Sportlerehrung gestrichen hat. Die große Mehrheit kritisiert diese Entscheidung, wie auch die Umfrage bestätigte.

Ergebnis der Umfrage

12.01.2006

Sportlerehrung im Verein, ja oder nein?

Die Umfrage läuft nur noch drei Tage, es wird also Zeit abzustimmen!

zur Umfrage

08.01.2006

Liste der verletzten TSV-Senioren wird länger

Auch Thomas Liedtke wird auf unbestimmte Zeit nicht mehr laufen können. Im Sommer noch gut drauf und völlig schmerzfrei beim 3000-m-Hindernislauf, tauchten beim ihm im Oktober 2005 aus heiterem Himmel Probleme im Kniegelenk auf. Kurz darauf wurde ein Knorpelschaden diagnostiziert. Thomas will zunächst auf Schwimmen und Rad fahren umsteigen und sich in den nächsten Wochen noch Rat in einer Fachklinik holen.

07.01.2006

Sportlerehrung im Verein, ja oder nein?

Bisher sind 100 % für eine Ehrung, die überwiegende Mehrheit für eine Ehrung im großen Rahmen mit einem kleinen Präsent.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? 

Die aktuelle Umfrage läuft noch eine Woche. Sie ist absolut anonym, also keine Angst bei der Stimmabgabe. 

Seit zwei Jahren wird unter den Sportlern des TSV Korbach heftig diskutiert, warum der Verein die Sportlerehrung gestrichen hat. Die große Mehrheit kritisiert diese Entscheidung, zumal Urkunden nur noch Monate später nebenbei ausgehändigt werden. 

zur Umfrage


Stand: Montag, 27. August 2012