Home Ergebnisse Sprüche Tipps Sonstiges Top-News


Willkommen bei Uli Schalk online - Laufen

Laufbahn
Bestzeiten/Bestenlisten
Daten/Titel
So läufts/nicht
Training u. mehr
Startschuss/Termine
Umrechnungsformeln
Ulinks
Porträts
Archiv/Ergebnisse
Spaß im TSV Korbach
Gästebuch
TOP-News

Viel Spaß mit Uli Schalk online - Laufen
Viel Spaß beim Stöbern!

     Laufend seit 01.09.01:

             Webcounter seit 01.09.01

                   im Ziel!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Archiv 2005


Sprüche:

31.12.2005

Silvesterlauf Trier

Sabrina Mockenhaupt gewinnt in Trier

Zum ersten Mal seit 1998 war beim Trierer Silvesterlauf wieder eine deutsche Athletin siegreich. Sabrina Mockenhaupt setzte sich in ihrem letzten Rennen für die LG Sieg in 16:07,7 Minuten über fünf Kilometer gegen die Äthiopierin Worknesh Tola und die Frankfurterin Irina Mikitenko durch.

„Mocki“ spurtstark 

Sabrina Mockenhaupt setzte sich etwa einen halben Kilometer vor dem Ziel wieder an die Spitze und ließ sich diese Position auch bis zum Ende nicht mehr abnehmen. Am Schluss hatte die 25-Jährige drei Sekunden Vorsprung vor der gleichaltrigen Worknesh Tola (16:10,8 min).

„Das war hart, zwischendrin dachte ich, ich werde nur Zweite hinter der Äthiopierin. Ich habe sie immer in den Schaufenstern beobachtet, weil ich mich nicht umdrehen wollte“, gab die Siegerländerin einen Einblick in ihre Trickkiste. 

Mockis Spruch des Tages:

„Auf der Zielgeraden habe ich noch einmal alles gegeben und mir gesagt, komm jetzt beiß dich in den Arsch, du kannst doch spurten.“

27.12.2005

Das Laufjahr 2005 des TSV Korbach in Sprüchen

Korbacher Hallenbad: 

Eine etwa 70-jährige Dame schwimmt bedächtig neben mir her: "Was machen Sie denn da, sind Sie Athlet? "Aquajogging", meine Antwort, "sonst lauf ich an Land". "Sie laufen ja im Wasser schneller als ich schwimme". "Ja, ich muss hart trainieren, bin verletzt, darf nicht auftreten. Laufen im Wald ist jedoch viel schöner".

Hallen-HM: 

Heinz Jandik auf der Hinfahrt: "Wenn ich nur schon das Wort "Stellplatz" höre, kriege ich die Krise". Schalk: "Ob du heute mit deiner Favoritenrolle zurecht kommst?" (Anm.: Heinz wurde Vizemeister).
Werner Hoffmann, Reporter: "Man hört überall vom Ermüdungsbruch. Was ist das überhaupt?" Schalk: "Einfach gesagt: Viele kleine Mikrorisse". Hoffmann: "Man kann also auch sagen, dein Knochen ist porös." 
Udo Leithäuser aufgeregt: "Ob Herbert Wilke wohl noch kommt?" Kurz vorm 800-m-Start kam Herbert dann, wie so oft auf den letzten Drücker: "Ich hab es schon abgeklärt, kann noch die Stellplatzkarte abgeben." 
Herbert Wilke auf dem Weg zur Dusche zu Winfried Stede: "Gehst du mit mir unters Wasser?"

Hallen-DM: 

Bärbel Kiels erstes Statement per SMS nach dem Gewinn der Silbermedaille: "Hilfe, hatte ich ein Brennen in den Oberschenkeln und einen trockenen Hals".

Korbacher Volkslauf: 

"Heute verordne ich mir Straftraining", sagte Wilhelm Hofmann scherzhaft vorm Korbacher Volkslauf. Sein Sohn habe ihn heute Morgen begrüßt: "Guten Morgen 7000-m-Läufer!" 10 km seien für ihn wohl doch zu lang, war Wilhelms Erkenntnis nach dem gestrigen Rennen in Wetter.

Nordhessenmeisterschaft: 

O-Ton Schmiddi: "Habe mir beim 100-m-Lauf ´nen Muskelfaserriss zugezogen (linker, hinterer Oberschenkel) und musste bei etwa 50 m aufgeben."

Hindernis-Laufabend Korbach: 

Stellvertretend für alle Teilnehmer sagte Volker Westermann aus Wesertal: "Es hat richtig Spaß gemacht. Kompliment: Ihr habt hier eine tolle Veranstaltung. Vielleicht sehen wir uns beim Korbacher Meilenlauf wieder."

Hessische Langstaffelmeisterschaften: 

Winfried Stede flachste nach dem Rennen: "Jetzt macht der Herbert mir auch noch auf den Mittelstrecken Konkurrenz!" 
Der wetterempfindliche Herbert Wilke ("Manchmal reichen ein paar Regentropfen aus, um Halsschmerzen zu kriegen") war im "Glutofen" von Dipperz am Rande der Rhön in seinem Element. Schnell wie nie lief er die 1000 m als Startläufer in 2:56,9 Min.

Abendsportfest in Wetter: 

Beim Abendsportfest in Wetter lief Wilhelm Hofmann 16:21 Min., war damit gut 20 Sekunden schneller als in 2004. Wilhelm überglücklich: "Ich habe sogar den deutschen Spitzenmann in der M40, Ulrich Wolf, in der letzten Runde stehen gelassen."

Heiligenrode: 

Der 45-jährige Herbert Wilke vom TSV Korbach befindet sich in der Form seines Lebens. In Heiligenrode lief er 35:34 Min. über 10000 m. Er verbesserte seine Hausmarke damit um über eine Minute. Herbert: "Die Bedingungen waren super, es lief einfach". Nur die Durchgangszeit über 5000 m in 17:39 Min. war ein wenig zu schnell".

Vereinsinterner Crosslauf: 

Organisator Helmut Heine: "Ich habe bewusst auch eine scharfe Kurve eingebaut, um ein wenig die Koordination zu schulen."

Internetwahl 2005: 

Bärbel Kiel und Wilhelm Hofmann sagen "Danke". Wilhelm Hofmann, Läufer des Jahres im Seniorenbereich des TSV Korbach, zur seiner Wahl: "Danke schön an alle deine Homepagebesucher, die sich bei der Internetwahl beteiligt haben." 
Läuferin des Jahres 2005, Bärbel Kiel: "Vielen Dank für die Wahl via Satellit".

23.12.2005

Läufer sind doch auch nur Menschen,
sowohl im Fühlen als im Denken.

von Uli Schalk

Das Läuferjahr neigt sich dem Ende,
gibt es im neuen Jahr die Wende?
Noch einmal schneller als im letzten Jahr, 
wird 'ne neue Bestzeit wahr?

Man weiß es nicht was kommt, 
es kann schneller gehen als man denkt, 
eine Verletzung einen prompt 
in völlig andere Bahnen lenkt.

Läufer woll'n aber nicht krank sein sondern fit, 
sie brauchen den besonderen Kick. 
Wettkampf-Feeling woll'n sie spüren, 
starke gesunde Muskeln sollen Ihren Körper führen.

Das ist nicht immer leicht, 
Knochen und Gewebe werden weich, 
gerade Senioren werden nun mal nicht jünger,
 Regeneration dauert lang und immer länger.

Aber auch "Alte Hasen" träumen - wollen fliegen, 
Gegner und sich selbst besiegen, 
zum großen Ziel hin förmlich schweben, 
Glücksgefühle sagen uns - wir leben!

Denn Läufer sind doch auch nur Menschen,
sowohl im Fühlen als im Denken.
Es zwickt zwar hier und manchmal da,
aber bitte nicht im nächsten Jahr.

In diesem Sinne allen Verletzten Gesundheit und viel Glück, 
dann findet ihr den richtigen Weg auf die geliebte Laufbahn bald zurück. 
Auch bei allen Anderen soll's gut laufen im neuen Jahr, 
dann werden individuelle Träume und Ziele vielleicht endlich wahr.

Frohe Festtage!

06.12.2005

Gesagt

"Der deutsche Rekord (31:03,63 min, Kathrin Ullrich) ist immer noch ein Ziel von mir und für die Olympischen Spiele in Peking 2008 peile ich die 10.000 Meter an", sagte Sabrina Mockenhaupt.

mehr

05.12.2005

Das Zitat

- gesehen im Laufmagazin "Spiridon" -

"Journalismus ist harte Arbeit, ist Recherche, Nachfassen, Bewerten, Sortieren und Schreiben, und zwar verständlich, informativ, möglichst auch unterhaltend. Das kann nicht jeder, und es kostet. Aber das muss man den Menschen auch klar machen. 
Wer informiert sein will, wer mitreden will, muss bereit sein, dafür angemessen Geld hinzulegen. 
Es kann doch nicht sein, dass eine Tasse Capuccino teurer ist als eine FAZ. Da stimmt doch was nicht."

Kai Dieckmann, Chefredakteur Bild in einem Gespräch mit Der Standard.

Spiridon fügt hinzu: "Es kann doch nicht sein, dass ein in fünf Minuten verzehrter Hamburger teurer ist als ein Spiridon-Laufmagazin mit einer Woche Lesestoff."

02.11.2005

Spruch

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Bertolt Brecht

28.09.2005

Zitat der Woche

Meinungssache

Robert Bock, Läufer aus Leidenschaft:

“Nordic Walking” hätte ich jetzt beinahe vergessen - hier rate ich zusätzlich zu den Stöcken eine Narrenkappe und eine Pappnase zu erwerben, damit der Auftritt angemessenen Stil hat. 

Ohne Ironie: Wenn das Ausgeben unanständiger Geldbeträge für Spazierstöckchen unsportliche Menschen motiviert, sich mehr zu bewegen als bislang in ihrem Leben, wo schon die Suche nach der Fernbewegung zu Schweißausbrüchen führte - schön und gut. Lieber Nordic Walking als gar keine Bewegung, um bewusst den Begriff Sport zu vermeiden. 

Ansonsten meine ich, man sollte seinen gesunden Menschenverstand nicht gänzlich verlieren: Ein Spaziergang in flottem Schritt bringt auch ohne Karbonstecken, spezielle Schlaghosen und umdesignten Laufschuhen einen vergleichbaren Effekt. Die Wirkung des Stockeinsatzes auf den Oberkörper wird bei weitem überschätzt und ist mit dem Vorschub beim Skilanglauf nicht einmal ansatzweise vergleichbar. Nur: Womit soll dann die Fitnessindustrie neue Umsatzpotenziale erschließen? Spezielles Equipment, Seminare, Special-Interest-Magazine, etc.- das ist der Stoff aus dem Millionenträume gemacht sind. Ist deshalb das nordicfreie Walking nie so recht in Schwung gekommen? 

Halten Sie mich ruhig für intolerant: Für mich sind und bleiben Nordic-Walker (vor allem in Gruppen) eine Landplage die uns ästhetisch, leise und geschmeidig dahingleitenden Läufern die Wege verstopfen und mit dem scharrenden Klack-Klack-Klack ihrer Gehhilfen einer naturgenussbeeinträchtigenden Kakophonie* aussetzen." 

Hochinteressante Homepage über Laufen: Robert Bock

-------

Anmerkung:

*Kakophonie 

"Der Begriff Kakophonie bzw. Kakofonie (v. griech. kakós: schlecht, ph?né: Laut, Ton, Stimme) stammt aus Musik und Literatur. 

In der Musik bezeichnet der Begriff Misstöne, die durch Dissonanzen hervorgerufen werden. 

In der Sprachwissenschaft beschreibt er schlecht klingende Laut- oder Wortfolgen. Der Begriff stammt in diesem Zusammenhang aus der antiken Rhetorik und wird meistens polemisch verwendet um eine als hässlich empfundene Klangerscheinung zu beschreiben und zu bewerten. Der Gebrauch unterliegt dabei den jeweiligen Geschmacksvorstellungen. 

In Gedichten werden hart klingende Wörter verwendet um Kakophonie herzustellen, z. B. Wortzusammensetzungen mit schwer sprechbaren, geräuschstarken Konsonantenhäufungen wie Strickstrumpf."

aus: netlexikon

21.08.2005

Läufer sind "verrückt"

Manfred Steffny: "...Die Thrombosespritzen ließ ich weg, obwohl mein Arzt das nicht gerne hörte, morgens Aspirin und abends ein Schluck Rotwein sorgten für die Durchblutung".

17.08.2005

Das Zitat

gesehen in "Spiridon"

"Seit 1994 habe ich keine Leistungsdiagnostik gemacht, weder habe ich biomechanisch meinen Laufstil und meine Radposition überprüfen lassen, ich komme auch ohne Laktatmessung und Pulsmesser aus - und vermisse nichts!...Der Athlet muss weg vom vorgefertigten Trainingsplan aus dem Computer. Ich brauche keine Pulsuhr. Weil ich meinen Körper selbst einschätzen kann, ich sage meinen Pulsschlag plus-minus zwei Schläge genau vorher. Dahin muss es wieder kommen."

Jürgen Zäck, fast hundertfacher Ironman in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

11.07.2005

Zitate Nils Schumann, der bald wieder 800-m-Rennen laufen will 

"Der Wert eines Sieges ist immer durch die Stärke der Konkurrenz bestimmt." 

"Über 800 m ist die Psyche entscheidend, weil... 
...jeder im Finale irgendwann sauer und platt sein wird und die psychische Stärke entscheidet, wer noch in den roten Bereich laufen wird. Das ist die Eigenschaft, die ein Sieg ausmacht."

02.07.2005

Nike Free 

Bei Nike wird abgerüstet, man orientiert sich mit dem neuen Nike Free am Barfußlauf 

Zitat Manfred Steffny zum neuen Nike Free: 

"Gerade bei Nike hatte man die für manchen Schuhingenieur niederschmetternde Tatsache gefunden, dass der stilistische Hauptfehler des Überpronierens viel häufiger mit Schuh als barfuß vorkommt. Anders ausgedrückt: Der Schuh verursacht oft Überpronation. 
...Dass eine Schuhfirma Werbung für Barfußlaufen macht und in einem Prospekt fragt: 'Wann bist du das letzte Mal barfuß gelaufen?' ist schon ungewöhnlich".

19.06.2005

Zitat - So krank ist die Leichtathletik

"... Doper sind erfinderisch. Keine Frage, die Geschichte des 100-Meter-Weltrekordes ist auch die Geschichte des Dopingverdachts. 
Jede Bestmarke verpflichtet zur Nachdenklichkeit. Auch ein begabter Karibikläufer kann sich dem nicht entziehen. So krank ist die Leichtathletik...."

Thomas Hahn, Süddeutsche Zeitung

03.06.2005

Zitat der Woche

aus Artikel im Laufmagazin "Spiridon": "Warum läuft uns Afrika davon?"

Herbert Steffny: 

"...Im Spitzen- und Breitensport erliegt man bei uns heute zu schnell der Versuchung, irgendwelchen Hightech-Schnickschnack überzubewerten. Viele Athleten beschäftigen sich mehr mit Leistungsdiagnostik, Blutwerten, Laktatmessungen, Trainingsauswertung am Computer und Nahrungsmittelergänzung als mit dem eigentlichen Training. 

Zynisch überspitzt: Sollten einige Athleten wirklich alles das schlucken, wofür sie Werbung machen, so erscheint mir das statistisch gesehen eher der Beweis dafür zu sein, wie man davon immer schlechter wird. Nicht, das alle sportmedizinischen Erkenntnisse überflüssig seien, aber die Botschaft ist viel einfacher: Fehlen Kilometer und Moral, klappt der Marathon nicht..."

...Typisch deutsch ist es, zu jammern, statt die Ärmel hochzukrempeln bzw. die Laufschuhe zu schnüren. 

Merksatz für einen deutschen Nachwuchsläufer: 

"Immer wenn du dich auf deinen (regionalen, nationalen) Lorbeeren ausruhen willst, schnürt irgendwo in Afrika gerade eine ganze Horde leistungswilliger Jugendlicher die Laufschuhe, soweit sie nicht barfuß laufen." Die sind eben härter."...

05.05.2005

"Für einen Läufer sind dies die Highlights, die man nie vergisst"

Carolin Rieger, Ilse Gutschank und Oliver Degenhardt, Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel, waren im Trainingslager in Kenia und trafen Lauflegende Kip Keino und weitere Olympiasieger

Zitat Oliver Degenhardt aus seinem Erlebnisbericht im Programmheft zum Kasseler City-Lauf, der heute um 15.00 Uhr gestartet wird:

"Olympiasieger Patrick Sang gab mir auch gleich seine Trainerempfehlung und baute mich in eine Gruppe ein, die auch Mittelstrecke trainierte. 
Was nun folgte, war nicht zu vermeiden. Im Voraus war mir eigentlich schon klar gewesen, dass ich nicht mithalten können würde. Zwar wurde ich bewusst in eine Gruppe genommen, die nicht mit Weltmeistern und Olympiasiegern gespickt war, doch auch das half nichts. Der Ehrgeiz, möglichst lange dran zu bleiben, war halt sehr stark und... ich ging halt mit. Zu Anfang hatte ich keine Probleme und ließ es erst 100 m vor dem Ziel abreißen. Den ersten 400er lief ich somit in einer Zeit, die ich auch in Deutschland im Flachen schon gelaufen war. Beim nächsten waren meine Beine jedoch schon nach 200 m völlig sauer.

Ich kam als Letzter ins Ziel und meine Zeiten blieben nun weit über denen im Flachland. Dies hatte ich auch so erwartet. In den Pausen zwischen den Intervallen sprachen mir die kenianischen Trainingskollegen Mut zu und versicherten mir, dass, wenn ich länger in der Höhe trainieren würde, ich mich sehr verbessern würde.
Genau dies machte sie so sympathisch; sie schauten nicht von oben auf einen hinab oder hielten sich für etwas Besseres. Sie betrachteten mich als einen Läufer, der sein Bestes gibt, so wie sie selbst, und sie halfen mir dabei nicht zu verzweifeln. Denn wenn man sieht wie sie scheinbar mühelos dieses irrsinnige Tempo durchhalten, fängt man schon an, seine Läuferkarriere in Frage zu stellen. Nach diesem Training war ich erst mal erschossen - war doch ein bisschen zu schnell gewesen - und machte die nächsten Tage ruhige Läufe."

Kasseler City-Lauf

PSV Grün-Weiß Kassel

07.02.2005

"Mal was Verrücktes ausprobieren"

Harald Schmid, Ex-400-m-Hürdenstar:

"Als 28-Jähriger merkte ich plötzlich, dass ich zwar immer noch auf hohem Niveau lief, doch eine Verbesserung ausblieb. So probierte ich neue Trainingsformen aus. Zum Beispiel absolvierte ich mein Krafttraining nicht mehr im Kraftraum, sondern auf dem Trimm-Dich-Pfad. Klimmzüge statt Hanteltraining, Baumstämme heben statt Bankdrücken. Das steht zwar in keinem Lehrbuch, erwies sich aber als äußerst effektiv. Meine Kraftwerte waren danach zum Teil besser als zuvor und mit 30 war sich so stark wie nie." 

Für den zweimaligen Bronzegewinner Harald Schmid sei es wichtig, immer neue Reize zu setzen und auch mal etwas Verrücktes auszuprobieren. 

Der Artikel über Harald Schmid - "Der Sport-Reisende" - erschien in der neusten Ausgabe der Zeitschrift "Leichtathletik-Magazin". 

31.01.2005

Hessische Hallenmeisterschaft in den Seniorenklassen

Randgeflüster

Werner Hoffmann, Reporter: "Man hört überall vom Ermüdungsbruch. Was ist das überhaupt?" Schalk: "Einfach gesagt: Viele kleine Mikrorisse". Hoffmann: "Man kann also auch sagen, dein Knochen ist porös."

Achim Schaake, LAG Wesertal: "Gut, dass wir den Arzt Volker Westermann in unseren Reihen haben. So wurde mein Ermüdungsbruch schnell erkannt und war in 4 Wochen abgehakt. Mich hat's im Oktober am Schienbein erwischt".

Oliver Degenhardt, PSV Grün-Weiß Kassel: "Als ich verletzt war, hab ich auch oft "Aquajogging" gemacht. Das gibt viele Muskeln im Oberarm."

Bärbel Kiel, 800m-Siegerin: "Ich habe Marmorkuchen mitgebracht, den konnte ich gestern gerade so vor den hungrigen Mäulern meiner Familie retten."

Winfried Stede, freudestrahlend: "Ich hab's von Margret Lehnert, der Seniorenchefin, persönlich: Weil ich letztes Jahr verletzt war, gilt meine 400-m-Zeit aus 2003 als Quali für die Hallen-DM."

Heinz Jandik auf der Hinfahrt: "Wenn ich nur schon das Wort "Stellplatz" höre, kriege ich die Krise". Schalk: "Ob du heute mit deiner Favoritenrolle zurecht kommst?"

Udo Leithäuser aufgeregt: "Ob Herbert Wilke wohl noch kommt?" Kurz vorm 800-m-Start kam Herbert dann, wie so oft auf den letzten Drücker: "Ich hab es schon abgeklärt, kann noch die Stellplatzkarte abgeben."

Knut Holzapfel, LG Eder: "Ich trainiere 3x pro Woche und bin schneller in der Halle als vor zwei Jahren im Freien. Ich habe nur mit unserer Jugend ein paar schnelle Sachen im Training gemacht".

Herbert Wilke auf dem Weg zur Dusche zu Winfried Stede: "Gehst du mit mir unters Wasser?"

18.01.2005

Smalltalk im Hallenbad

Eine etwa 70-jährige Dame schwimmt bedächtig neben mir her: "Was machen Sie denn da, sind Sie Athlet? "Aquajogging", meine Antwort, "sonst lauf ich an Land". "Sie laufen ja im Wasser schneller als ich schwimme". "Ja, ich muss hart trainieren, bin verletzt, darf nicht auftreten. Laufen im Wald ist jedoch viel schöner".

Zugegeben, Aquajogging ist eine Trainingsalternative, mehr aber nicht und sie ist sehr sehr öde. Man kann im Wasser Intervalle trainieren oder simulieren, aber diese Trainingsform ersetzt meiner Meinung nach kein Training "an Land". Es fehlt ein entscheidender Faktor: Die Druckbelastung der Füße und Beine, die Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenken erst die entscheidende Stärke und Festigkeit gibt. 

Wenn man eben diese Druckbelastung wegen Verletzung vermeiden soll, gibt es nur die Alternative im Wasser. Meister auf der Kunststoffbahn werden in diesem Element allerdings nicht gemacht. 


Tipps:

29.12.2005

Laufwunder Mensch

Die Anatomie des Laufens

Der Mensch tut es, ohne darüber nachzudenken. Und das ist gut so. Denn Laufen ist ein kompliziertes Zusammenspiel von etwa 60 Knochen und mehr als 60 Muskeln. Genau genommen ist Laufen nichts anderes als eine andauernde Rettung vor einem Sturz und das bedeutet Koordination auf höchstem Niveau. Hüft-, Bein- und Fußmuskeln leisten dabei Schwerarbeit. Aber auch der Rest des Körpers wirkt mit - vom Rumpf bis zum Hals. Die Arme wirken beim Laufen als Gegengewichte zu den jeweils vorschnellenden Beinen.

mehr: Quarks & Co

26.12.2005

Der Läufer kriegt die Kurve nicht

oder: Warum Hunde schneller die Kurve kratzen als Menschen

Wenn Laufathleten in einer Arena über ihre Bahn fliegen, geht es nicht ganz fair zu. Das konnten die Forscher beweisen, als sie die Ergebnisse der 200-Meter-Bewerbe bei der Indoor-Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen von 2004 analysierten: Für Sprinter auf den inneren Bahnen ist der Radius der zu bewältigenden Kurven kleiner als für Sportler, die weiter außen laufen. Je enger aber eine Kurve ist, desto größer ist die dabei entstehende Zentripetalkraft, die den Läufer zur Mitte der Kurve hinzieht. Vereint erhöhen Zentripetal- und Schwerkraft das empfundene Körpergewicht des Athleten, und um dieses bewältigen zu können, muss der Läufer den Bodenkontakt seiner Füße erhöhen: Er muss in Kurven öfter auftreten als auf einer geraden Laufstrecke, wodurch sich seine Geschwindigkeit verringert.

mehr: wissenschaft.de

Fazit: Will man vor Hunden flüchten, sollte man möglichst geradeaus laufen!   Bei heranstürmenden Hunden einfach stehen bleiben, ist natürlich die bessere und einzig richtige Alternative! 

--------

Informative Homepage

Nike

25.12.2005

Süße Medizin

Honig - Ein altes Naturheilmittel wird neu entdeckt

Honig ist so gesund wie Obst und Gemüse, zumindest was seinen Gehalt an Antioxidantien betrifft

von Stella Cornelius-Koch

Er ist klebrig und er ist süß - doch Honig hat noch mehr Eigenschaften. So gehört das Bienenprodukt zu den ältesten Heil- und Stärkungsmitteln. Schon Hippokrates setzte das "flüssige Gold" zur Fiebersenkung und Wundheilung ein. Während die Germanen Honig als "Götterspeise" verehrten, die Gottvater Odin seine Unsterblichkeit, Kraft und Weisheit verdankte, genossen sie ihn selbst bevorzugt als Wein - den so genannten Met.

mehr

22.10.2005

Längste Finnenbahn der Welt?

Texel, holländische Nordseeinsel. Ein Traum, nicht nur für Urlauber. Läufern muss das Herz auf Texel einfach höher schlagen. Wer hier einmal die Wege durch Dünen, Feld, Wald, Wiesen, Straßen durchlaufen hat, möchte immer wieder kommen. Die Insel verzaubert Läuferseelen. 

Unschlagbar sind die natürlichen kilometerlangen "Finnenbahnen". Sie schlängeln sich wie kleine Achterbahnen durch die Kiefern- und Mischwälder. 

Karl-Heinz Pschera, der ebenfalls wie jedes Jahr auf Texel weilte, hielt es trotz anhaltender Fußbeschwerden nicht lange aus. Morgen werde ich mal ein wenig laufen. 

"Diese Laufstrecke ist das Beste, was ich seit Jahren unter den Füßen hatte", kam er aus dem Schwärmen nicht mehr raus. "Ich konnte auf diesem Untergrund 40 Minuten ohne Probleme laufen. Zu meinen besten Zeiten hätte ich mir hier 400 m abgemessen und Intervalle trainiert. Auf diesem Boden kann man im 3-Minuten-Schnitt laufen und hat dennoch keine Muskelprobleme."

Auf Texel kommen alle auf ihre Kosten. Radfahrer, Wanderer, Inline-Skater, neuerdings auch Nordic-Walker. Texel ist immer eine Reise wert. Die Insel hat ja noch vieles mehr zu bieten.

Hat die holländische Insel die längsten "Finnenbahnen" der Welt? Die Frage wird wohl nie beantwortet werden. Sicher gibt es in den nordischen Ländern ähnlich gute Laufbedingungen. 

Aber warum trainieren so viele Vereine, Trainings-Gemeinschaften, ja sogar Ländermannschaften auf Texel? 

Im Insel-Prospekt steht: "Jeder versteht unter Inselgefühl etwas anderes. Aber in einem sind sich alle einig: Man ist weit weg vom gestressten Leben auf dem Festland". Weiter heißt es: "Texel bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, die in jeder Jahreszeit schön ist: malerische Dörfer mit gemütlichen Cafés und Restaurants, Natur, frische Luft, Weite und viele Entspannungsmöglichkeiten. Wer dem Charme der Insel einmal erlegen ist, kommt meistens wieder. Zum Teil mehrmals im Jahr. Denn auf Texel langweilt man sich nie."

Zudem hat die Insel mit dem 30 Kilometer langen Sandstrand die meisten Sonnenstunden in den Niederlanden. Und noch etwas spricht für Texel: Man ist in wenigen Stunden angereist. 

mehr: Texel

07.09.2005

Ob alt oder dick - joggen darf fast jeder, wenn er es nicht übertreibt

Privatdozent Markus Walther vom Orthozentrum der Schön-Kliniken München: "Sportler, die gezielt mit Trainingsplan arbeiten, weisen ein deutlich höheres Verletzungsrisiko auf als Läufer ohne eine schematische Gestaltung des Laufsports".

zum vollständigen Artikel auf: aerztezeitung.de

02.09.2005

An Trainer und Betreuer

Wenn beim Warmlaufen die Sehne reißt, hat das auch rechtliche Folgen

Je nachdem, wo die Sportverletzung entsteht, gibt es unterschiedliche Kostenträger

UNNA (bü). Wer verletzte Sportler betreut, muss gelegentlich auch rechtliche Aufklärungsarbeit leisten. Denn nicht immer werden verletzte Sportler so behandelt wie normale Kranke. Und auch die Bezahlung einer Behandlung hängt ab von den äußeren Umständen der Sportverletzung

mehr

30.06.2005

Tipp

Schnelle Hilfe bei Gelenk- und Muskelschmerzen
Öko-Test bewertet "Spalt Schmerz-Gel" mit "sehr gut"

Münster (ots) - Fuß verstaucht, Muskel gezerrt oder Sehne entzündet? Eine wirksame Hilfe ist das von "Öko-Test" (Ausgabe 3/2005) mit "sehr gut" ausgezeichnete "Spalt Schmerz-Gel" aus der
Apotheke
.

mehr

Rheumasalben/Sportlersalben

26.06.2005

Wichtige Läuferkost - Wissenswertes zu Hähnchen, Pute & Co.

von Jochen Schmitz

Nachdem sich der Frühling verabschiedet hat, warten viele Sportler auf einen Sommer mit reichlich Zeit im Freien, ausgedehnten Läufen und gemütlichen Grillabenden. Die Auswahl an Grillgut ist riesig, neben Bratwurst und Steak bietet Geflügelfleisch Abwechslung auf dem Grill und kann die sportive Ernährung des Läufers sinnvoll unterstützen. Ob als marinierte Putenspieße mit Gemüse, Hähnchenschenkel oder als Salat mit Putenstreifen – die Einsatzmöglichkeiten sind riesig! ...

...Altes Hausmittel

Was unsere Großmütter längst wussten, ist heute wissenschaftlich belegt: Heiße Hühnersuppe hilft bei Schnupfen, denn ihre Inhaltsstoffe hemmen offenbar Infekte der oberen Atemwege, wie Wissenschaftler des Medical Centers der US-Universität Nebraska in einer Studie herausfanden. Die Untersuchung ergab, dass frische Hühnersuppe offenbar die Aktivität der weißen Blutkörperchen hemmt. Diese sind für die typischen Entzündungssymptome bei Erkältungen verantwortlich. Wenn die Schnupfenviren in die Schleimhäute der oberen Atemwege eingedrungen sind, wandern die weißen Blutkörperchen dort hin und versuchen, die Eindringlinge unschädlich zu machen. Die Schleimhäute schwellen an und produzieren mehr Schleim, was sich mit laufender oder verstopfter Nase und Husten bemerkbar macht. So beruhen diese unangenehmen Erkältungssymptome eigentlich darauf, dass das Immunsystem über das Ziel hinausschießt. Denn bei einfachen Erkältungsviren ist dieses massive Aufgebot der Abwehrzellen im Körper nicht vonnöten...

mehr zur wichtigen Läuferkost: feel-fit

25.06.2005

Ratgeber Haut und Sonne

von feel-fit

UV-Strahlung

Je intensiver die Sonne strahlt, desto größer ist die Belastung der Haut durch UV-Strahlung, das weiß inzwischen jedes Kind. 

Dass Sonnenbräune schützt, ist wohl nicht jedem klar. "Braungebrannte" sind gegenüber den "Kohlweißlingen" scheinbar doch im Vorteil. 

Bräune ist in erster Linie ein hauteigener Schutz gegen UV-Strahlung. Schwarz-braune Pigmentkörnchen, Melaninkörperchen genannt, werden in der Oberhaut eingelagert. Sie färben die Haut braun und hemmen das Eindringen des UV-Lichtes in die tieferen Hautschichten.

mehr: feel-fit

12.06.2006

Zeckenplage

Die Zeit der Zeckenbisse bricht an. In diesem Jahr sind die Plagegeister schon seit Wochen aktiv. Wer Hund oder Katze hat, kann ein Lied davon singen.

Zecken sollten auf jeden Fall vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Nach Prof. Uhlenbruck hat man jedoch nach dem Laufen im hohen Gras (hier lauern sie) Zeit zu reagieren. Nachdem sie ihr Opfer angesprungen haben, laufen Zecken bis zu 2 Stunden auf dem Körper herum, bis sie sich einnisten. Also genügend Zeit, sie bei der anschließenden Dusche einfach abzustreifen.

mehr

11.06.2006

Sicher bald schon in aller Munde

Die gesunden Zedernnusskerne!

von Sigrid Günther

In Sibirien gelten die kleinen hellgelben, nussig-süß schmeckenden Samen der Zeder schon seit Jahrhunderten als Fit- und Gesundmacher. Jetzt erobern Zedernnusskerne das gesundheitsbewusste Mitteleuropa. Kein Wunder, denn sie sind reich an B-Vitaminen, Vitamin D und E sowie Mineralstoffen und Spurenelementen. Darunter: Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Zink, Zinn, Vanadium und Molybdän. 100 g der Nusskerne decken den durchschnittlichen Tagesbedarf an fast allen der genannten Vitamine und Spurenelemente.

mehr

27.04.2005

Nike Free

Ab Mitte April 2005 wird Nike Free als Lauf- und Trainingsmodell sowie als spezieller Damenfitnessschuh in vielen verschiedenen Farbkonstellationen im Sportfachhandel und bei Sneakerspezialisten zu einem empfohlenen Verkaufspreis von etwa 100 Euro zu finden sein. Weitere Informationen unter www.nikefree.com . Noch im April startet auch in Deutschland ein TV-Spot zum Barfuß-Laufen und dem Nike Free.

(18.04.2005/Pressemitteilung Nike Deutschland GmbH)

mehr

23.04.2005

Gesundheit

Was zu viel ist, ist auch nicht gesund

Zu viel Flüssigkeit beim Laufen kann Sportlern schaden - zu wenig allerdings auch.

Für Langstreckenläufer und andere Ausdauersportler kann zu viel Flüssigkeit genauso gefährlich sein wie zu wenig: Das überschüssige Wasser kann den Salzgehalt der Körperflüssigkeiten verändern und so zu einem ernsthaften Natriummangel führen. Das haben amerikanische Forscher bei der Untersuchung von fast 500 Marathonläufern gezeigt. Die Folgen eines solchen Mangels können Verwirrung, Krämpfe, Atemprobleme, Bewusstlosigkeit und sogar der Tod sein. Um den Natriumverlust zu vermeiden, sollte jeder Läufer seinen Flüssigkeitsbedarf individuell bestimmen, empfehlen Mediziner daher....

mehr: wissenschaft.de

09.04.2005

Psychische Auswirkungen des Laufens

Wie Laufen Spaß macht und seine Effekte entfalten kann

Laufen ist die natürliche Fortbewegungsart des Menschen. Über Hunderttausende von Jahren kannten unsere Vorfahren keine andere Art, um kurze und lange Strecken zurückzulegen. Erst mit der Zähmung und Nutzung, der Domestizierung von Nutztieren und der Erfindung des Rades (zuerst für nicht-motorisierte Kutschen – heute sieht man davon nur noch motorisierte Varianten) hat sich das grundlegend geändert. Doch selbst vor wenigen Jahrzehnten waren die meisten Menschen aus finanziellen oder beruflichen Gründen dazu gezwungen, einen Großteil ihres Tages auf den Füßen und zu Fuß zu verbringen...

mehr: feel-fit

07.04.2005

Interview: Laufturbo Liebe - Topleistungen nach einer schönen Nacht

Dr. Andreas Marlovits, Psychologe, Buchautor und Running-Experte, zur Wirkung einer erfüllten Liebesbeziehung.

RUNNING: Herr Marlovits, welche Beziehung gibt es zwischen einem Läufer, seinem Partner, und der Leistung im Wettkampf?

Marlovits: Das Dominante im Leben eines Menschen ist in der Regel seine Beziehung zu jemandem. Wenn einer von beiden jetzt eine Lauf-Leidenschaft hat, kann eine Konkurrenzsituation entstehen. Der Partner kann eifersüchtig werden, er nimmt dann eine Oppositionshaltung ein. Man ist dann genervt, wenn der andere so viel Leidenschaft dem Laufen widmet. Ein solches Missverhältnis wirkt sich auf jeden Fall negativ auf die läuferische Leistung des einen aus. Wenn bei beiden Partnern aber eine Akzeptanz für das Laufen herrscht, kann sich das positiv bemerkbar machen. Wenn es heißt: "Ich finde es gut, dass du läufst", hilft das dem Sportler...

mehr

03.04.2005

Sportverletzungen

Tipps vom deutschen Sportbund

11.03.2005

Der 800-m-Läufer

René Herms

Seine Trainingsphilosophie:

"Qualität statt Quantität!!"

"Ich trainiere jetzt wieder etwa 12 mal die Woche, wenn ich zu Hause bin. Es kann auch vorkommen, dass in einer Woche 14 Einheiten auf dem Programm stehen und dafür die andere Woche nur 10.

Meist trainiere ich Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag  9.30Uhr und 15.00 Uhr.

Freitag und Sonntag jeweils einmal am Tag meist 10.00 Uhr oder 16.00 Uhr.

Meistens sind das Dauerläufe im Wald oder an der Elbe im normalen Tempo sowie zusätzlich ein paar Läufe auf der Bahn, mit abschließender Dehnung."

Beispiel

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag 

Samstag

Sonntag

10.00 Uhr      DL im Profil
15 km



10.00 Uhr 
S/SA
3x50m/
3x150m/
2x200m

10.00 Uhr 
DL
12 km 





Frei

10.00 Uhr 
S/SA
3x50m
2x150m
2x250m

10.00 Uhr 
DL
10 km im Profil


10.00 Uhr 
DL
15 km 


Frei

16.00 Uhr
DL
10 km im Profil

16.00 Uhr
GA2 TL
10x300m

16.00 Uhr
ZWL 
100m
KMP 6x

16.00 Uhr
GA2 TL
15x200m

16.00 Uhr
WA
600m/500m/
400m

Frei

-----

Die 800-m-Läuferin

Claudia Gesell

08.03.2005

Kompressionsstrümpfe - „Eine Wohltat für die Beine“

Sabrina Mockenhaupt trägt sie, Paula Radcliffe auch. Mehr zum Thema auf:

 feel-fit.de

Sabrina Mockenhaupt

Paula Radcliffe

24.02.2005

Tipp: Trainingsplan-Konfigurator

von: feel-fit

23.02.2005

Laufsocken

Tipp: X-Socks

11.02.2005

Elektrisiert zur Höchstleistung?

Möglichkeiten und Grenzen von Elektromyostimulations-Training

Der Einsatz von elektrischen Strömen und Feldstärken zur externen Muskelstimulation findet im Leistungsport aber auch im Breitensport immer mehr Zuspruch. Ihre Anwendung dient jedoch vor allem regenerativen Zwecken. Dass auch Trainingsresultate erzielt werden können, die den mittels „normaler“ physiologischer Muskelarbeit erreichten Effekten in kaum etwas nachstehen, ist nur sehr wenig bekannt.

mehr: feel-fit

01.02.2005

Kraft- und Balance-Training beugt im Alter Stürzen und Arthrose vor

Zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche empfohlen / Deutliche Fortschritte

"FREIBURG (ner). "Schicken Sie Ihre Senioren zum Krafttraining!", appellieren Sportmediziner um Privatdozent Frank Mayer aus Freiburg an niedergelassene Ärzte. Denn kräftige Muskeln schützten vor Stürzen und degenerativen Gelenkerkrankungen.

Nach Angaben von Mayer ist die mit dem Älterwerden steigende Sturz- und Verletzungsanfälligkeit vor allem auf die Verminderung von Typ-II-Muskelfasern sowie auf Koordinationsprobleme in der Bewegung zurückzuführen. Typ-II-Muskelfasern sorgen für die schnelle Kontraktion und sind wichtig bei kurzen Beanspruchungen.

Bei angepasstem Krafttraining gibt es weniger Stürze

Ein angepasstes Krafttraining in Kombination mit einem sensomotorischen Training reduziere nach Studienergebnissen die Zahl der Stürze, berichten Mayer und seine Kollegen von der Abteilung Rehabilitative und Präventive Sportmedizin an der Uniklinik Freiburg (Geriatrie Praxis 10, 2004, 12).

Zudem senke bereits die relativ geringe Kraftzunahme von 20 bis 25 Prozent die Wahrscheinlichkeit von Kniegelenkarthrosen. Dennoch werden Kräftigungsprogramme für Senioren, besonders unter Verwendung von Geräten, oft skeptisch beurteilt. Die Freiburger Sportmediziner empfehlen ein Widerstandstraining, bei dem das eigene Körpergewicht überwunden oder abgebremst werden muss, um die Muskelmasse zu steigern. Hinzu kommen koordinative Übungen der Rumpf- und Extremitätenmuskulatur sowie ein Stabilitätstraining unter Alltagsbedingungen.

Ein Beispiel dafür sind funktionelle Belastungen auf einer Treppe mit Richtungswechseln und eventuell mit externen Gewichten. Zudem könnten die Umgebungsbedingungen geändert werden, etwa beim Training auf stabilem Untergrund, auf weichen Matten oder auf dem Therapiekreisel. Bei isolierten Defiziten sollten einzelne Komponenten der Bewegungskette gezielt trainiert werden, so Mayer.

Sensomotorisches Training verbessert das Gleichgewicht

Das sensomotorische Training soll die Gelenke muskulär stabilisieren und dazu führen, dass ältere Menschen ihr Gleichgewicht besser halten können als vorher. Dabei verbessern sich vor allem Personen mit niedrigem koordinativem Trainingsniveau in kurzer Zeit deutlich.

Notwendig ist die mindestens zwei- bis dreimalige Belastung pro Woche, begleitet von einem Beweglichkeitstraining. Die Verbindung von situativem Krafttraining mit Belastungsanforderungen des täglichen Lebens erhöht nach Angaben Mayers die Kraft bei gleichzeitig verminderter Belastung von Stoffwechsel und Herz-Kreislaufsystem." (Quelle: arztonline)

26.01.2005

Medizinisches von arztonline

Konservative Therapie bringt rupturierte Achillessehne auf Trab

Komplikationsrate niedriger als nach Op / Irische Studie

BELFAST (ner). Orthopäden aus Belfast in Irland haben sich vehement für die konservative Behandlung bei kompletter Achillessehnen-Ruptur ausgesprochen. Bislang sind konservative Therapien umstritten; üblich ist eher die offene chirurgische Naht der Sehne.

"Wir sind zutiefst überzeugt, dass unser nicht-chirurgisches Behandlungsprotokoll die Therapie der Wahl sein sollte", schreiben Dr. Richard G. H. Wallace und seine Kollegen in "The Journal of Bone and Joint Surgery" (86-A, 2004, 1198)....

mehr

---

Sport nach Transplantation von Knorpelzellen

GOTHENBURG (ner). Sportler, die nach Sportunfällen Knorpelschäden im Knie haben, können sich nach autologer Chondrozyten-Transplantation (ACT) meist wieder voll belasten. Nachuntersuchungen in Schweden haben ergeben, dass 80 Prozent der Athleten im Alter von unter 26 Jahren wieder in ihre Sportart zurückkehren können, wenn die ACT innerhalb von zwölf Monaten nach Beginn der Symptomatik erfolgt...

mehr

----

Immer schön im Takt bleiben

Training im Einklang mit der Inneren Uhr

Von Karin Bauer

Frühmorgens springt der eine aus den Federn direkt in seine Laufschuhe, während der andere seine Runden abends nach getaner Arbeit dreht. Ein dritter frühstückt erst in aller Ruhe und joggt lieber gegen Mittag los. Welcher Läufer hat den richtigen Rhythmus? Eine Antwort auf diese Frage liefert die Chronobiologie. Denn sie ist dem Rhythmus der Natur auf der Spur und erforscht alle zyklischen Abläufe, die das Leben von Mensch, Tier und Pflanze beeinflussen. Viele biologische Prozesse unseres Körpers werden von einer Inneren Uhr gesteuert. Dazu zählen zum Beispiel Körpertemperatur, Blutdruck, Herzfrequenz und Hormonausschüttung. Sie alle unterliegen natürlichen, wiederkehrenden Schwankungen, die einem Zyklus von ungefähr einer Tageslänge folgen und daher auch „zirkadiane Rhythmen“ genannt werden....

mehr

20.01.2005

Wem die Stunde schlägt...

Welcher Veranstalter kann sich heutzutage noch erlauben, die gute alte Handstoppuhr bei Meetings herauszuholen. Athleten bleiben der Veranstaltung fern, weil die Bestenlisten bei Handstoppung mit einem Sternchen versehen werden oder die Zeiten aufgerundet werden. Oft genug sind unkorrekte Zeitmessungen per Hand vorgekommen. Unzufriedenheit und Ärger ist vorprogrammiert. 

Ob man in Korbach dieses Jahr eine elektronische Zeitmessanlage bewundern kann, steht noch nicht fest. Planungen laufen.

------

Zeitmessung bei Laufveranstaltungen: eine Sache der Genauigkeit

Von Volker Rose

Zu den Standards beim Volkslauf gehört heute die Bestimmung der Laufzeit. Der Läufer erwartet eine schnelle und fehlerfreie Messung. Läuft alles gut, redet man nicht darüber. Doch wehe, wenn nicht: Ist die Zeit nicht korrekt oder dauert die Auswertung zu lange, ist man unzufrieden. Dann rücken plötzlich Zeiterfassung und Bearbeitung in den Mittelpunkt. Damit alles seine Richtigkeit hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Methoden der Zeiterfassung.

Am Anfang war die Stoppuhr: Sie gehört zu den Urvätern der Zeitmessung. Die mechanische Stoppuhr wurde inzwischen durch die digitale Stoppuhr ersetzt, doch die genaueste Handstoppuhr nützt nicht viel, wenn der Mensch, der sie auslöst, ungenau drückt. Um die allzu menschliche Ungenauigkeit zu vermeiden,...

....Zeitmessung mit Lichtschranke
Der entscheidende Vorteil bei der Zeitmessung mit einer Lichtschranke ist die Tatsache, dass die Zeitmessung zu 100 Prozent elektronisch geschieht und dadurch natürlich um vieles genauer ist als eine Handstoppuhr. Beim Unterbrechen des Lichtstrahls wird ein Signal abgegeben, das im Computer als Zeitmessmarke verarbeitet werden kann...

mehr: feel.fit

19.01.2005

Experten-Interview - Alles zum Thema Sporteinlagen

Laufschuhkauf.de

14.01.2005

Freispruch für den Kaffee

Neue Erkenntnisse auch wichtig für Sportler

"Der Meinung, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, beruht auf  falsch interpretierten Daten früherer Studien", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl von der deutschen Gesellschaft für Ernährung. "Bislang waren sich die Fachleute einig, dass wir zu jeder Tasse Kaffee mindestens die gleiche Menge Wasser trinken sollten, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Das ist falsch. Weiterhin gilt aber: Mehr als zwei bis vier Tassen Kaffee können zu Nervosität, Herzrasen und Muskelzittern führen."

Weitere interessante Infos auf: www.GesundheitPro.de

06.01.2005

Der Zustand unserer Füße

Wie tragen sie uns?

Ein Athlet ist nur so gut wie der Zustand seiner Füße. Dort unten fängt das Laufen an, das uns allen doch ganz einfach fällt. Schaut man sich die Anatomie und die Laufbewegung unserer Füße genauer an, wirkt das jedoch alles andere als einfach....

mehr: feel-fit

04.01.2005

Herbert Steffny, Trainer und Autor

Tipp Steffny

"Bei einem Sauwetter, also dann, "wenn man keinen Hund vor die Türe schickt", läuft sich's am besten. Da kann Ihnen auch keiner an die Waden gehen und die Luft ist bei Regen so sauber wie sonst nie."

Homepage von Herbert Steffny

Steffny - Ratgeber zum Thema "Laufen"


Was sonst noch lief

28.12.2005

Neues aus dem "Lazarett"

Heinz Jandik befindet sich auf dem Wege der Besserung. Nach seinen Wadenproblemen über mehrere Wochen hat er wieder mit leichtem Training auf der Finnenbahn begonnen. 
Auch Jürgen Schmidt kann nach seinen Beschwerden in der Wade wieder joggen und traben. 
Bärbel Kiel befindet sich seit Wochen wegen anhaltender Kniebeschwerden in Behandlung, nur leichtes Traben und Aquajoggen ist möglich.

Sportmedizin

Sportverletzungen

09.12.2005

Einsame Läufer

Verletzungssorgen im TSV Korbach lassen die wenig übrig gebliebenen Gesunden in diesen Tagen vereinsamen. Wo sind die Tage der gemeinsamen Trainingseinheiten, die immer auch trotz aller Anstrengungen etwas mit Spaß zu tun hatten, geblieben?

Wenige traben noch ihre Runden auf dem "Pauli", sonntags um 10 Uhr in Lengefeld finden sich zurzeit nur noch zwei einsame "Wölfe" zum langen Lauf durch die Wälder ein. Was treibt sie? Sie sind die wenigen Gesunden unter den vielen Dauerverletzten im Seniorenbereich des TSV Korbach und hoffen auf baldige Genesung der Kranken und Verletzten. In der Gruppe lassen sich harte Einheiten eben einfach besser ertragen, zumal die Korbacher Senioren immer für einen Spaß zu haben sind.

Heinz Jandik zwickt's wieder in der Wade, ebenso seit Wochen Jürgen Schmidt. Dieter Rennert kann seit Sommer nicht mehr laufen - knieverletzt.

Auch Bärbel Kiel hat Knieprobleme, hält sich mit Aquajoggen halbwegs fit. Heidrun Leithäuser trainiert und trainiert, aber meistens nur mit den Kindern ihrer Trainingsgruppen. Anne Jandik und Silvia Pohlmann trainieren im Verborgenen, Irmgard Runte aufgrund der räumlichen Trennung in ihrer 2. Heimat. 

Friedrich Knipp ist von der Bildfläche verschwunden, ebenso wurde Wilhelm Hofmann seit Wochen nicht mehr gesehen. Winfried Stede macht "heimlich" die Schmillinghäuser Wälder unsicher. Karl-Heinz Pschera fährt ohnehin aufgrund seiner Fußverletzung seit über einem Jahr nur noch Rad. All die Anderen trainieren mehr oder weniger allein vor sich hin, tauchen nur gelegentlich mal auf.

Fit - obwohl Senioren immer irgendwelche Zipperlein haben - sind zurzeit Dirk Wenner, Herbert Wilke, Joachim Peters, Manfred Heide, Uli Schalk.

Machen die Korbacher was falsch? Jeder muss das für sich selbst beurteilen. "Alte" müde Knochen und Muskeln fordern manchmal längere Pausen, kluges Abwägen zwischen Belastung und Entlastung, mehr Regeneration. Es ist eine kleine Kunst, das richtige Maß zu finden, im richtigen Moment die Füße hochzulegen oder Gas zu geben, wenn es passt.

Trotz aller Verletzungssorgen, sicher ist sicher: Wenn es darauf ankommt, sind alle wieder fit auf den Punkt.

Allen Verletzten schnelle Genesung. Die Gesunden würden sich freuen, wenn die Einsamkeit bald ein Ende hat.

07.12.2005

Es wird Zeit

"Die Uhr bleibt stehen, die Zeit nicht"

In Korbach gehen die Uhren noch anders, aber es tut sich was. Die Projektgruppe "Zeitmessanlage" des TSV Korbach wird in diesen Tagen einen "Flyer" verteilen, in dem für eine moderne elektronische Zeitmessanlage geworben wird.

Unter dem Motto "Start in die Zukunft" will man Abschied nehmen von der guten alten Handstoppung. Endlich, muss man sagen. Aber das Projekt kostet Geld, Zuschüsse von Stadt, Kreis und Verbänden reichen nicht aus. Etwa 15000,- Euro fehlen, eine Lücke, die mit Hilfe von Spendern und Sponsoren geschlossen werden soll.

Herkömmliche Handstoppung ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Und auch oft ungerecht, ungenau, unbrauchbar. Wer ehrlich ist und selbst mal als Kampfrichter im Einsatz war, weiß, wie unterschiedlich von Hand gestoppt wird. Diskrepanzen von bis zu einer halben Sekunde können vorkommen, weil Menschen von Natur aus eben einfach verschiedene Reaktionszeiten haben. Manchmal muss dann zu Lasten oder auch zum Vorteil der Athleten ein Mittelwert genommen werden.

Ohne die Leistungen der Sportler in der Vergangenheit schmälern zu wollen, vielfach wurden Zeiten gestoppt, die niemals erzielt wurden. Auch Zielleinläufe können bei einer Millimeterentscheidung mit bloßem Auge oft nicht richtig erfasst werden. Ungerechte Platzierungen sind die Folge.

Um all diesen Ungereimtheiten aus dem Wege zu gehen, muss endlich die "unbestechliche" elektronische Zeitmessanlage her, die die wirklichen Leistungen der Sportler widerspiegelt.

Die Leichtathleten des TSV Korbach werben daher für bessere Zeiten und suchen Spender und Sponsoren.

Die Zeit läuft - Zeit ist Geld

Konto für Spenden und Sponsoren:

Sparkasse Waldeck-Frankenberg 

Stichwort "Zeitmessanlage" Konto-Nr.: 501395 BLZ: 52350005

Ansprechpartner:  Jürgen Schmidt (Tel. 05631/60481) und Dieter Schröder (05631/60654)

--------

Sprichwörter über die Zeit

Alles zu seiner Zeit. 

Der Fleißige hat stets Zeit genug, der Faule nie. 

Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss nehmen, was übrig bleibt. 

Die Uhr bleibt stehen, die Zeit nicht. 

Die Zeit bringt alles an den Tag. 

Die Zeit heilt alle Wunden. 

Die Zeit wartet auf niemand. 

Es braucht wenig Zeit, viel Gutes zu tun, aber auch wenig Zeit, viel Böses zu stiften. 

Kommt Zeit, kommt Rat. 

Zeit ist Geld. 

Verlorene Zeit kommt niemals wieder. 

02.12.2005

Wer ist TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2005 im besten Alter?

Internetabstimmung - Zwischenstand: 02.12.2005

 Die Deutsche Hallen-Vizemeisterin Bärbel Kiel hat weiterhin einen relativ beruhigenden Vorsprung vor der zweifachen hessischen Vizemeisterin Heidrun Leithäuser. Irmgard Runte nimmt unangefochten Rang 3 ein.

Bei den Männern geht's spannender zu. Hessenmeister Herbert Wilke behauptet seinen hauchdünnen Vorsprung vor Schalk, Hofmann und Stede. Da die Internetwahl noch bis zum 15.12.2005 geschaltet ist, kann sich noch einiges ändern. Auf geht's, jede Stimme zählt.

23.11.2005

Training in der Dunkelheit

Dunkle Jahreszeit, vielerorts ein Problem für Läufer. Nicht so in Korbach. Seit ein paar Jahren wird der "Pauli" dienstags und donnerstags mit Licht geflutet. Auch an den anderen Tagen kann man in aller Regel die Kunststoffbahn des Paul-Zimmermann-Sportplatzes nutzen, wenn z.B. Fußballer unter Flutlicht trainieren. Aber auch laufen in und um Korbach ist eine gute Alternative. Mindestens 10 - 13 Km sind auf beleuchteten Bürgersteigen ohne Signalweste möglich.

Zurück zum "Pauli". Die Anlage wird an den beiden Läufertagen intensiv genutzt. Läufer, Jogger, sogar Walker tummeln sich in großer Zahl.

Ungeschriebenes Gesetz: 

Schnelle Läufer laufen innen, langsame auf den Außenbahnen

Eine alte Regel für Bahntraining lautet: Schnelle Läufer laufen innen, langsame auf den Außenbahnen. Dieses ungeschriebene Gesetz ist nicht jedem bekannt. Es kommt vor, dass ein schneller Trainingslauf einem Slalom gleicht, weil Walker auf der Innenbahn gehen oder Jogger eine Gehpause einlegen.

Das muss nicht sein, hat aber zugegebenermaßen auch einen gewissen Trainingseffekt für die Tempoläufer. Wettkampfsituationen mit Überholmanövern lassen sich simulieren, gleichzeitig wird die Koordination geschult. 

Wenn man allerdings gezielt nach Zeiten und Strecken laufen und trainieren will, kann es schon störend wirken und man statt 400 m durch die Umwege nun 410 oder 420 m laufen muss.

Ein Bitte daher an alle, die langsamer oder gehend unterwegs sind: 

Nehmt Rücksicht, macht die Innenbahn frei und Platz für die Tempoläufer.

12.11.2005

Termin: 12.11.2005

Dumm gelaufen: Zwei Crosslaufveranstaltungen an einem Tag

1. vereinsinterne Crosslaufserie des TSV Korbach

"Liebe Leichtathletikfreunde,

beigefügt die Einladung zur ersten vereinsinternen Crosslaufserie, mit der wir alle Laufbegeisterte in unserem Verein ansprechen wollen. Im gestrigen Training haben Helmut Heine und ich eine Strecke ausgewählt und zusammen mit der Trainingsgruppe getestet.

Wir hoffen auf Interesse und darauf, dass wir unsere mit dieser Initiative verbunden Ziele erreichen können."

Herzliche Grüße

Udo Leithäuser

Einladung

-------

Crosscup Nordhessen Wirmighausen

Udo Leithäuser: "Leider überschneidet sich unser erster Lauf am 12. November 2005 mit der in Wirmighausen stattfindenden Auftaktveranstaltung des Nordhess. Crosslaufcups. Wilfried Speer von der ausrichtenden LG Diemelsee hat heute telefonisch für diesen Wettkampf geworben. Wir wollen mit unserer Angebot niemanden aus unserem Verein, der sich einem ernsthaften Wettkampf stellen will, von einer Teilnahme in Wirmighäusen abhalten. Allen, die dort starten, viel Erfolg."

12.11.2005

Traurige Nachricht: Gustav Fischer ist tot

Der alte Haudegen aus Korbachs Läuferszene ist am 10.11.2005 im Alter von 75 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Ich erinnere mich noch sehr gut an Gustavs beste Zeit. 

Nach seelischen Problemen fand er in den 80er Jahren den Weg zum Laufsport. Schnell war er dem Lauf-Virus verfallen, betrieb seinen geliebten Sport bis zum Exzess. Wenn Fischer antrat, gewann er häufig seine Altersklasse. Und er trat oft an, ließ kaum eine Startmöglichkeit aus. 

Gustav war hart im Nehmen. Ein Beispiel: Crosslauf 1987 in Twiste "Rund um die Freilichtbühne". Die kurze Strecke allein reichte ihm nicht. Er nahm auch noch die lange Strecke unter die Füße. In den ersten Runden stolperte er über einen Stein, überschlug sich und verletzte sich dabei die Schulter. Gustav rappelte sich hoch, schimpfte wie ein Rohrspatz, trat vor Wut gegen den Stein, lief weiter und gewann seine Altersklasse. 

Auch für seine exzessiven Trainingseinheiten war Gustav Fischer bekannt. Es kam schon mal vor, dass er nach 3 - 4 Stunden "Drauflos-Laufen" nicht mehr so richtig wusste, wo er war und plötzlich vorm Dommelturm zwischen Ottlar und Rattlar im Waldeckischen Upland stand. 

An seinen Kampf mit einem Greifvogel während eines Trainingslaufs können sich vielleicht noch einige erinnern. Diese Begebenheit war sogar eine Notiz in der Lokalpresse wert. Apropos Presse: Redaktionen von WLZ/FZ und HNA lernten Gustav richtig kennen, wenn etwas in den Ergebnisleisten oder in den Berichten nicht stimmte. Da verstand er keinen Spaß, wurde zum Kämpfer wie auf den Laufstrecken. 

Urplötzlich verschwand Gustav Fischer aus der Laufszene. Keiner wusste so richtig warum. Nach einer Verletzung in den 90er Jahren fand Gustav den Weg nicht mehr zurück. Jetzt ist er seinen letzten Weg gegangen.

08.11.2005

Internetabstimmung

Statistiker haben's gemerkt. Sandra Ricke gehört nicht in den Topf der "alten Hasen" und möchte da sicher mit ihren 27 Jahren auch noch nicht hinein. Die geschaltete Internetabstimmung "Best Age" bezieht sich ausschließlich auf die Mastersklasse und die Klasse der Seniorinnen und Senioren, die ab 30 beginnt. Aus den gleichen Gründen wurden beispielsweise auch Robin Weintraut oder Daniel Emden nicht in die Wertung genommen. 

Ein Trost für Sandra Ricke dürfte sein, dass sie bisher viele (oder einen?Nimm's mit Humor/ Nicht böse sein!) Verehrer an sich binden konnte. Die Abstimmung wird daher abgeändert und zum Ausgleich bis 15.12. 2005 verlängert.

23.10.2005

Krise im Langstreckenlauf der Männer

Detlef Uhlemann: „Leben wie ein Mönch bringt gar nichts“

Disziplintrainer Detlef Uhlemann über die Krise im Langstreckenlauf der Männer, unnötige Askese und die Perspektiven für das EM-Jahr 2006

In der Rückschau stellt man fest, dass sich bei den deutschen Langstrecklern in der Spitze seit fast 30 Jahren nicht viel getan hat.

"Doch. Wir sind schlechter geworden. Aber es nützt nichts, wenn man dauernd von früher spricht. Das nervt irgendwann und motiviert überhaupt nicht mehr. Als ich vergangenes Jahr noch für den Crosslauf zuständig war, habe ich zu meinen Kaderläufern gesagt: Wenn jemand meine 10-Kilometer-Bestzeit von 27:42 Minuten unterbietet, gibt es für die Gruppe 50 Liter Bier. Da haben sich alle erschrocken angesehen. Das ist dann in der Tat die Philosophie von früher: Lieber abends ein Gläschen Bier als ein Glas Cola. Man muss als Läufer kein Asket sein, der sich alles verkneift. Eine Feier zur rechten Zeit ist nicht verkehrt. Leben wie ein Mönch bringt gar nichts. Heute denken manche zu viel über Laktatwerte und die Zusammensetzung des Müslis nach. Ich sage dann: Esst einfach entspannt und locker, was euch schmeckt. Auch Currywurst mit Pommes Frites und Mayonnaise ist ab und zu okay. Doch das ist schwer zu vermitteln."

Detlef Uhlemann im Porträt:

Detlef Uhlemann, 56, hat in seiner internationalen Karriere, die von 1972 bis 1982 währte, 32-mal das deutsche Nationaltrikot getragen. Sein größter Erfolg war der dritte Platz bei der Cross-WM 1977; 1975 und 1977 wurde er jeweils WM-Fünfter. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal erreichte er über 5000 Meter den zehnten Platz. Den deutschen Rekord über 10.000 Meter verbesserte der Läufer vom LC Bonn viermal, zuletzt 1977 auf 27:42 Minuten. Über 5000 Meter hat er eine Bestzeit von 13:21 Minuten. Einen Marathon ist der Bundeswehr-Hauptmann im Ruhestand nie gelaufen.

Das vollständige Interview

11.10.2005

Einmal Wettkämpfer, immer Wettkämpfer

Ist man erst einmal vom Wettkampffieber befallen, ist man infiziert- ein Leben lang. Schon in der frühesten Kindheit kann man sich diesen Virus einhandeln. Manche Läufer erlebten das Fieber schon bis 42,195 Grad. Gegen die Krankheit ist kein Kraut gewachsen. Therapie zwecklos. 

Wettkampffieber verbreitet sich rasend schnell. Kürzlich spielten wir im Urlaub Volleyball. Aus einem harmlosen Spiel entwickelte sich ein ernster Kampf. Es musste um Spiel, Satz und Sieg gehen, da gab es schon nach kurzer Zeit keinen Zweifel. Und welcher Wettkämpfer verliert schon gern, eine Revanche nach der anderen wurde gespielt. Die Virus sprang wie ein Funke auf alle Beteiligten über.

Dieter Baumann hat's auch erwischt. Er beschreibt seine Krankheit in der Runner's-World-Kolumne so: "Noch heute kann es passieren, dass ich alte Pfade neu entdecke. Anstelle eines Dauerlaufes finde ich mich dann auf der Laufbahn wieder und laufe zehnmal tausend Meter. Und es gibt nichts, was mich in eine größere Balance bringen könnte als mir dieses eine Mal "weh zu tun". Ich will wissen, was passiert - läuferisch."

Ein Wettkampf ist eben das Salz in der Suppe, auch wenn es manchmal nur darum geht, seine eigenen körperlichen Grenzen auszuloten. Jeder Läufer kennt das Phänomen: Man geht raus, will locker joggen, da schlägt der Virus wieder zu. Aus dem Jogginglauf wird ohne Vorwarnung ein Wettkampf bis an die Leistungsgrenze. Man kann nichts dagegen tun.

Wettkampffieber ist zum Glück nicht tödlich. Im Gegenteil: "Nur wer Wettkämpfe macht, der lebt", hat mal jemand gesagt. Wettkämpfer können solche Worte nachvollziehen. 

Otto Normalsportler wird zunächst nur den Kopf schütteln. Aber auch er ist infiziert, spielt Schach, Skat, Mühle, Minigolf. Oder macht aus einer lockeren Radtour mit dem Sohn plötzlich eine "Tour de France". Immer gibt es Gewinner oder Verlierer. Manchmal muss man nur den inneren Schweinehund besiegen. 

Im "normalen Leben" sehen Wettkämpfe wieder anders aus: Schnell noch den Bus bekommen, einen Termin einhalten müssen, Streit mit Frau oder Kollegen, Stress im Straßenverkehr, Ärger mit Nachbarn, Kampf um Schulnoten. Im Grunde ist das ganze Leben nur ein einziger (Wett)kampf, manchmal geht's sogar um Überleben.

Wettkampf ist so oder so Faszination, man erlebt magische Momente. Gewinnt man als Läufer, befindet man sich im opiumähnlichen Endorphinrausch. Glückshormon sei dank, man will mehr davon. Verliert man und es tut hinterher alles weh, kann es schon mal vorkommen, dass man sagt: Nie mehr! Diese Vorgabe hält nicht (lange) an. Der nächste Rückfall kommt bestimmt, irgendwann... Heimtückisch schlägt der Virus wieder zu. 

Wettkampffieber ist unter dem Strich die einzige Krankheit, von der man gar nicht geheilt werden will. Einmal Wettkämpfer, immer Wettkämpfer.

Anmerkung: Man kann der oder das Virus sagen, Duden sei dank!

08.10.2005

"Laktathysterie"

Eintrag im Gästebuch zum Artikel vom 06.10.2005

Hier meine Antwort auf den Beitrag von "Jules":

Hallo Jules,

da ich nicht weiß, wer sich hinter dem Namen verbirgt, sollte ich eigentlich nicht antworten. Ich antworte aber aus tiefster Überzeugung. Ich würde es begrüßen, wenn du deine Anonymität verlassen könntest.  

Im Grunde bestätigst du das was ich meinte. Die Deutschen holen nicht das aus sich heraus, was sie drauf haben, sind nicht mehr bereit, alles zu geben oder hart zu trainieren. Die Gründe sind vielfältig. Unter anderem fehlt die Motivation, die die Afrikaner noch haben, um aus der Armut ans große Geldverdienen heranzukommen. 

Aber die Afrikaner bewahren auf dem Weg zur Weltspitze (noch) ungebremst weitestgehend ihre natürlichen Kräfte. Die Deutschen hingegen werden von Medizinern und Wissenschaftlichern gebremst, anstatt mehr auf den eigenen Körper zu hören und auf das Tempogefühl, das jeder Läufer nach einer gewissen Zeit entwickelt.

Wissenschaftliche Studien sind immer mit großer Vorsicht zu genießen. In den meisten Fällen stecken "milliardenschwere" wirtschaftliche Interessen dahinter. Mediziner, Wissenschaftler, Forscher werden geschmiert, um eine Studie zu veröffentlichen, die dem Verkauf des Artikels aus dem eigenen Haus förderlich ist.

Und kaum ist eine Studie auf dem Markt, wird sie von einer anderen widerlegt. Denke nur an wissenschaftliche Ernährungsempfehlungen. Ein passendes Zitat hierzu von Sandra Kocksch, Dipl.-Oecotroph. (FH) an der Sportklinik Hellersen:

"Lässt man alle wissenschaftlichen Betrachtungen einmal beiseite und fragt den gesunden Menschenverstand, sollte jedem schnell klar werden, dass die Natur sich etwas dabei gedacht hat, dass sie die Nährstoffe im Verbund anbietet. Vitaminpillen wachsen nun mal nicht auf den Bäumen."

Zu Bakken: Tut mir leid, was der macht, tut schon weh. Es ist ja ok, wenn du es anders siehst, aber ich kann's nicht nachvollziehen. 

Bakken will mit seinem "Laktattraining" das "natürliche" Training der Afrikaner kopieren. 
Sport hat für mich etwas mit Lust, Spaß an der Bewegung zu tun. Meine mir in die Wiege gelegten Kräfte und Talente auf natürliche Art und Weise auszuloten und zu stärken, um mich dann mit anderen im Wettkampf nach harter Trainingsarbeit zu messen, ist für mich der einzig richtige und auch der ehrlichste Weg. Wenn ich mir aber wie Bakken dabei ständig Blut abzapfen müsste, um Laborwerte bzw. Laktatwerte ermitteln zu können, hat das für mich mit natürlicher Bewegung nichts mehr zu tun. 

Abschließend dazu ein Zitat von Dr. med. Dieter Kleinmann im Leserforum der Zeitschrift "Spiridon" vor einiger Zeit:

"... In einer Fortbildungsveranstaltung hatte einmal ein kritischer Professor folgende ketzerische, überdenkenswerte Äußerung von sich gegeben: "Geben sie die weltbesten Läufer aus Kenia, Äthiopien und Marokko, die ohne Herzfrequenzmessung trainieren, in die Obhut eines deutschen Sportmediziners mit Puls- und Laktatmessung. Sie werden sehen, innerhalb weiniger Monate haben diese weltbesten Läufer dasselbe niedrige Niveau wie unsere deutschen Läufer!"

Liebe Grüße

Uli

mehr: Gästebuch

06.10.2005

Deutsche in der 2. Liga

Laktathysterie

Die Deutschen hinken mittlerweile in allen Bereichen hinterher. Wirtschaftlich weit hinten, weniger als Mittelmaß in der Medizin. Und trotzdem fahren die Läufer auf die teilweise völlig daneben liegenden Empfehlungen und falschen Erkenntnisse der "Halbgötter in Weiß" immer wieder ab - und laufen mittlerweile weit hinter her. 

"...Im Spitzen- und Breitensport erliegt man bei uns heute zu schnell der Versuchung, irgendwelchen Hightech-Schnickschnack überzubewerten. Viele Athleten beschäftigen sich mehr mit Leistungsdiagnostik, Blutwerten, Laktatmessungen, Trainingsauswertung am Computer und Nahrungsmittelergänzung als mit dem eigentlichen Training", konstatierte Herbert Steffny kürzlich. 

"Laktat ist kein Gift"

In der neuesten "Spiridon" ist vom weltberühmten südafrikanischen Sportmediziner Prof. Noakes die Rede. Noakes macht klar, dass Laktat kein Gift sein könne, was Ausdauer und Tempohärte zerstöre. Der Mensch bestehe nicht aus Pulsschlägen, Laktatwerten oder rektaler Temperatur, sondern aus komplexen Phänomenen, wobei der Faktor Motivation und der Wille ein extrem wichtiger Faktor sei. 

Über allem stehe das Hirn. Weder eine mit hohem Laktat belastete Muskulatur noch das Herz steuere den Menschen, sondern das Hirn. Wie sei es z.B. möglich, dass ein Radsportler während eines VO2max-Tests seine Leistungsfähigkeit in den letzten Sekunden um 400 % erhöhen könne auf 2000 Watt? "Die Müdigkeit ist eine Illusion, weil das Hirn nicht mehr will, aber das Hirn kann nur dem Körper helfen, den man bekommen hat" betonte Noakes. 

Noakes Empfehlung und Forderung: Mehr Freiheit für den Athleten, sich mehr auf sein Tempogefühl verlassen als fixiertes Training zu absolvieren. Ein Trainer müsse wieder mehr Mentor und Lehrer sein als Physiologe. 

Wann endlich besinnen sich die Deutschen und laufen wieder mehr nach Gefühl? Zu Zeiten der Fleschens, Wessinghages oder Baumanns, die absolute Weltklasse waren, ließ man es im Training einfach mal richtig krachen. Wenn es gut lief, machte man aus einem geplanten Jogginglauf einen Wettkampf. So wird’s in Kenia auch heute noch gemacht. Wer mittlerweile in der zweiten Liga läuft, ist bekannt. 

In Deutschland sind die Mediziner mit ihrer Laktathysterie und Leistungsdiagnostik eher Leistungsverhinderer statt Förderer. Ich sehe sie schon, die Deutschen, die im Endspurt plötzlich stehen bleiben, weil die Pulsuhr piepst. Oder es passiert ihnen so wie dem norwegischen Laktatfetischisten Bakken, dem im 5000-WM-Finale in der letzten Runde zehn Afrikaner ohne Laktattraining davon liefen. 

Wenn es läuft, soll man es laufen lassen - ohne Gedanken an Laktat und Herzfrequenz. Das muss ein Trainer dem Athleten wieder vermitteln.

04.10.2005

Zeit der Regeneration

Die Saison bzw. die Wettkampfperiode neigt sich unweigerlich dem Ende. Aus diesem Grund ist in den nächsten Wochen Regeneration nach Lust und Laune angesagt. Es folgt die Übergangsperiode.

Das bedeutet in erster Linie physische und psychische Erholung. Je nach Neigung sollten in den nächsten 3 bis 4 Wochen lockere Einheiten in Form von Wandern, Joggen, langsamer Dauerlauf, Radfahren, Inline-Skaten, Schwimmen oder Aqua-Joggen auf dem Programm stehen. Auch leichte Koordinations- und Beweglichkeitsübungen unterstützen die Regeneration.

----

6. offene Korbacher Stadtmeisterschaften auf der Finnenbahn 

Termin: Freitag 09.09.2005 ab 16.30 Uhr

Vorbericht von Manfred Hamel

"Die Laufgruppe des TSV Korbach lädt zu den 6. offenen Korbacher Stadtmeisterschaften auf der "Finnenbahn", die unter der Schirmherrschaft des Korbacher Bürgermeisters Herrn Friedrich durchgeführt werden, ein. 

Die Finnenbahn ist für viele Sportbegeisterte mittlerweile fester Bestandteil des wöchentlichen Trainingsplanes mit einem 500 Meter - und in 2003 erweiterten 1000-Meter-Rundkurs, die sich in einem idyllischen Waldstück gegenüber der Grillhütte im Waldecker Berg befinden und als Besonderheit einen weichen, gelenkschonenden Untergrund aus Sägespänen haben. 

Am Freitag, den 9.9.05 soll der / die Stadtmeister/in über 1 Runde (= 500m) für alle Altersklassen ermittelt werden. Nach 80 Teilnehmern im Vorjahr, wo man sehr viele Hobbyläufer aus Korbach und der näheren Umgebung begrüßen konnte - die in diesem Jahr Ansporn für die Teilnahme weiterer "Laufeinsteiger" sein sollten - erhoffen sich die Veranstalter eine ähnlich gute Resonanz. 

Besonders interessant ist der bundesweit fast einmalige Wettkampf auf diesem Laufuntergrund dadurch, dass bei jedem älteren und jüngeren Starter Altersklassenabschläge in die Gesamtzeit eingerechnet werden, was insbesondere die Siegchancen der jüngeren und älteren Läufer/innen erheblich steigert. 

Um die Attraktivität für die Jugend weiter zu steigern, wird ein separater Stadtmeister/-in für die Jugend (bis Jahrgang 1986) geehrt. 

In der Zeit von 16.30-18.30Uhr kann sich jeder Teilnehmer in Startlisten eintragen lassen. Gestartet wird dann als Einzelstart (da die Bahn nur 2 Meter breit ist) nach Listenplatz. 

Die Sieger/-innen eines jeden Jahrgangs im Jugendbereich erhalten eine Medaille und jeder Starter/-in eine Urkunde. Außerdem werden die 4 Stadtmeister mit einem lukrativen Gutschein der Firma Intersport Kettschau ausgezeichnet. Die Siegerehrung ist für ca. 19.00 Uhr vorgesehen. 

Auf ein Startgeld wird verzichtet, stattdessen bitten die Organisatoren um eine Spende, die diesmal ausschließlich dem Kauf der "Elektronischen Zeitmessanlage" zufließt. Es wird gebeten, die Parkplätze am Waldecker Berg (Zufahrt ist nur über die alte Meineringhäuser Straße / Saure Breite gestattet) oder an der Sporthalle der Berufsschule zu benutzen. 

Im Rahmen dieser Veranstaltung sind auch alle freiwilligen Helfer an den vergangenen Laufveranstaltungen (einschl. Altstadtlauf "Auf der Goldspur") zu einer Nachfeier eingeladen. Nähere Einzelheiten können bei Manfred Hamel, Tel. 05631/2955 erfragt werden."

03.09.2005

In Korbach gehen die Uhren (noch) anders

Korbach: Leichtathleten brauchen Spenden und Sponsoren für elektronische Zeitmessanlage

Startschuss für bessere Zeiten in Korbach

von Jörg Kleine, WLZ-FZ

KORBACH. Die Leichtathleten des TSV Korbach wollen in die Zukunft durchstarten. Eine Zeitmessanlage auf dem Paul-Zimmermann-Sportplatz soll der Kreisstadt auch für überregionale Wettkämpfe neue Zugkraft verleihen. Um das große Ziel zu erreichen, brauchen die Sportler vor allem Spenden und Sponsoren.

Mit dem Langstreckenass Michael Zekl, der Mittelstreckenspezialistin Bärbel Kiel und der Allrounderin Heidrun Leithäuser hat Korbach Vorzeigeathleten, die bundesweit für Furore sorgen. Aber es gibt in der sportbegeisterten Stadt mit ihrer langen Leichtathletik-Tradition auch eine Reihe neuer hoffnungsvoller Talente. So zeigt die Bilanz einen deutlichen Aufwärtstrend, resümiert Udo Leithäuser.
Allein 2004 qualifizierten sich 32 Leichtathleten des TSV für die Sportlerehrung der Stadt, errangen 80 Titel - darunter deutsche und eine Fülle an hessischen Meisterehren. 

Dennoch hat die erfolgreiche Abteilung bislang eine Hürde nicht überwinden können: Während die nordhessischen Leichtathletikzentren und Städte wie Frankenberg und Allendorf (Eder) seit vielen Jahren über elektronische Zeitmessanlagen verfügen, regiert in der Kreisstadt noch die Stoppuhr. Folge: Handgestoppte Zeiten werden vielfach nicht anerkannt, für überregionale Wettkämpfe kann sich Korbach nicht empfehlen.

Doch der Startschuss fürs Projekt Zukunft ist gefallen, eine elektronische Zeitmessanlage soll her. Sie wird Korbach für Sportler, Betreuer, Trainer und den Nachwuchs im Verein deutlich nach vorne bringen - und die Kreisstadt wieder in den Blickpunkt für überregionale Wettkämpfe rücken.
Startpistole, Lichtschranke, Sprechergarnitur, Funkverbindung zwischen Start und Ziel bis hin zu Zeilenkamera, Ergebnisdrucker und großer Anzeigentafel gehören zur modernen Technik. 

Das alles beschleunigt den Ablauf der Wettkämpfe - und macht sie vor allem für Sportler und Zuschauer zu einem greifbaren Erlebnis. Überdies ist das System mobil, kann bei Volksläufen, dem Altstadtlauf oder leihweise in anderen Orten eingesetzt werden.

Den Grundstein für das 25000-Euro-Projekt hat die Stadt Korbach gelegt und 5000 Euro Zuschuss bewilligt. Weitere Unterstützung erwarten die Leichtathleten vom Landkreis, vom Hessischen Leichtathletikverband, vom Landessportbund und vom Leichtathletikkreis Waldeck. Trotzdem verbleibt bislang eine Finanzierungslücke von rund 15000 Euro.

So wirbt die Projektgruppe um Jürgen Schmidt, Dieter Schröder, Friedrich Knipp, Manfred Hamel, Bärbel Kiel, Udo Leithäuser und Karl-Heinz Pschera um viele Spenden und Sponsoren. Geplant sind Sonderveranstaltungen, Sponsorenläufe und Aktionen, um auch für die Leichtathleten in Korbach goldrichtig ans Ziel zu kommen.


Ansprechpartner

Jürgen Schmidt, Korbach, Telefon 05631/60481, E-Mail: JC.Schmidt@lycos.de

Dieter Schröder, Korbach, Telefon 60654, E-Mail: DUPHSchroeder@aol.com

Konto für Spenden und Sponsoren - Sparkasse Waldeck-Frankenberg, Kontonummer 0123456, BLZ 52350005, Stichwort: "Zeitmessanlage"

Originalbericht: WLZ-FZ

01.09.2005

Jubiläum

Vier Jahre Uli Schalk online

Heute vor vier Jahren fing alles an. Inzwischen hat sich diese Seite im Netz etabliert. Aus aller Welt wird meine Website mittlerweile besucht. Vielen Dank allen treuen Besuchern aus nah und fern; aber auch denen, die nur gelegentlich vorbeischauen.

29.07.2005

Wann es bei Frauen und Männern läuft

Über zwischengeschlechtliche Differenzen beim Sport

Von Oskar Handow

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind seit Urzeiten ein stetiges und beliebtes Gesprächsthema (und das für beide Seiten). Ebenfalls seit Anbeginn der Zeit versuchen die Geschlechter einander zu verstehen. Doch ebenso lange gibt es Missverständnisse oder gar die Resignation vor dem ewigen Rätsel.

mehr

28.07.2005

Umrechnungstabelle auf dem neusten Stand

Jeder kann die Wertigkeit seiner Leistung mit Hilfe der Umrechnungstabelle unter Berücksichtigung des Altersfaktors selbst errechnen.

Beispiel: 

Der 56-jährige Heinz Jandik lief in Borken 63,59 Sek. über 400 m. Die Zeit in Relation zur Hauptklasse ist umgerechnet 52,61 Sek. wert. 

Die Tabelle wurde von Google übersetzt.

Age-Graded-Tabellen

16.07.2005

Deutsche Seniorenmeisterschaften II

Heinz Jandik verletzt

Heinz Jandik vom TSV Korbach muss auf einen Start im 800-m-Lauf der M55 verzichten. Jandik holte sich bei den Staffelmeisterschaften in Bad Wildungen eine Zerrung im Oberschenkel. Ein letzter Test am Mittwoch auf dem Pauli verlief negativ. Nach 300 Metern im Renntempo musste er mit schmerzverzerrtem Gesicht das Training abbrechen.

06.07.2005

Warum läuft uns Afrika davon?

von Herbert Steffny

(siehe auch News vom 03.06.2005)

Das afrikanische Laufwunder

14.06.2005

Sind die fetten Jahre vorbei? 

Kaum hat Jürgen Schmidt seinen Muskelfaseriss im Oberschenkel überwunden, meldet sich seine gezerrte Wade und setzt ihn erneut außer Gefecht. Friedrich Knipp befindet sich nach seiner Knieverletzung noch mehr oder weniger im Aufbautraining. Heinz Jandik schlägt sich mit chronischen Wadenproblemen 'rum, findet nicht den richtigen Weg in die Saison. Auch Dieter Schröder hat sich den Saisoneinstieg anders vorgestellt. Uli Schalk kommt nach der Wadenbeinverletzung nicht aus den Startlöchern, Motivationsprobleme machen sich breit. 

Mit ähnlichen Symptomen kämpft auch Heidrun Leithäuser, die dieses Jahr keine Wettkämpfe bestreiten will. Auf der Suche nach Höchstform befindet sich Bärbel Kiel, die sich trotz einer schwächeren Phase im Frühjahr aufgrund ihrer Leistungsstärke nicht vor der Konkurrenz fürchten muss. 

 In den letzten Jahren wurden im Seniorenlager des TSV Korbach Titelsammlungen in Serie zur Normalität. In diesem Frühjahr beschränkt sich die Euphorie der letzten Jahre auf wenige Ausnahmen.

 Sind die starken fetten Jahre vorbei? Ganz so ist es nicht. 

Zurzeit holen andere die Kohlen aus dem Feuer. Eine Verlagerung auf "unverbrauchte" Kräfte findet statt. Wilhelm Hofmann schonte sein lädiertes Knie, bestritt jahrelang keine Wettkämpfe mehr. Seit seiner Rückkehr in die Szene ist er voll motiviert, läuft eine Bestzeit nach der anderen. Auch Herbert Wilke ist in der Form seines Lebens, holte sich Nordhessen- und Hessenmeistertitel innerhalb weniger Wochen. Winfried Stede nutzte seine über ein Jahr andauernden Knieprobleme, legte eine schöpferische Pause ein. In diesem Jahr knüpft er mit neuen Kräften an alte Stärke an. 

Schöpferische Pause, das Stichwort. Es gibt berühmte Beispiele, wie man sie machen kann oder auch nicht. Der Kenianer Daniel Komen lief in seiner kurzen Glanzzeit Weltrekorde in Serie, ließ keinen Wettkampf aus, bestritt oftmals mehrere in einer Woche. Seine Körper verkraftete dies nicht, er verschwand im Mittelmaß. 

Dieter Baumann dagegen war klüger. Verletzungen nutzte er, um zu neuen Kräften zu gelangen, ließ ein komplettes Jahr "sausen". Rechtzeitig zu Großereignissen war er wieder da, ging fit und ausgeruht in alter Frische mit neuer Motivation in die Saison. So konnte Baumann über Jahre immer dann Topleistungen abrufen, wenn es darauf ankam. 

Um über Jahre das abrufen zu können, was der Körper hergibt, scheint der richtige Weg zu sein, in längeren Zeiträumen zu denken. Im Seniorenalter sowieso. Der Körper schreit, wenn man die 40 überschritten hat, förmlich nach Pausen und mehr Regeneration. Bekommt er sie nicht, holt er sich eine Zwangspause. Der Körper ist keine Maschine, war auf dieser Homepage 2001 zu lesen (s. Verletzung).

 Ein Ofen, der ständig brennt, ist irgendwann durchgebrannt. Jeder muss für seinen Körper die Grenzen erkennen und sollte diese möglichst nicht überschreiten. Sonst ist irgendwann "Flasche leer". Aber eine alte Regel besagt, dass auf ein Tief ein Hoch folgt. Wenn nicht in diesem Jahr, dann im nächsten. 

Die fetten Jahre sind noch nicht vorbei. Bei dem ein oder anderen kommen sie allerdings erst dann, wenn die Sportlerkarriere beendet wird.

13.06.2005

Sauwetter, Donnerwetter, Schafskälte 

"Wer hat dieses Wetter bestellt?", fragt sich fast jeder in den vergangenen Wochen. Gestern bei den Schülermeisterschaften musste man als Kampfrichter "Winterklamotten" anziehen, um halbwegs über die Runden zu kommen. Die Kinder hatten es da etwas besser. Konnten sich wenigstens warm laufen, springen, werfen. Aber auch nicht alle. Mirjana Jandik fragte bibbernd vor Kälte: "Wo ist mein Papa mit der Jacke, ich friere so?" 

Ja, dieses Wetter kann schon aufs Gemüt gehen. Kurze Hose, T-Shirt, 30 °, laue Sommerabende, Grillen,..., Wunschträume in den letzten Wochen. Man sehnt sich regelrecht danach, bei herrlichem Sommerwetter die Natur in Feld und Wald laufend ohne Long-Tight, Pulli und Jacke genießen können. Das Wetter kann ja eigentlich nur noch besser werden. Oder auch nicht.

Es kann durchaus sein, dass man schon in wenigen Tagen wieder sagen wird: "Läufer aufgepasst, bei der Hitze und den hohen Ozonwerten lieber sportlich nicht betätigen oder im tiefen Wald im Schatten verstecken." So ist das in unseren Breiten. Heute 5 ° und Regen, morgen 32 ° und tropenheiß. Die zweite Variante wird wohl doch noch auf sich warten lassen. Ich gucke aus dem Fenster vor eine graue Wand. Ein Wolkenbruch kündigt sich an. Sauwetter!!! 

Unter Donnerwetter.de kann man nachlesen, dass alles doch ganz normal ist (oder doch nicht?): 

"Die 'Schafskälte' gehört zu den so genannten Witterungsregelfällen, also Wetterlagen, die mit einer großen Wahrscheinlichkeit zu bestimmten Zeiten eintreten. Die 'Schafskälte' gibt es in etwa 80 Prozent der Jahre. Ende Mai und Anfang Juni bestimmen häufig stabile Hochdruckgebiete das Wetter, so dass in diesem Zeitraum die Tage mit der geringsten Regenwahrscheinlichkeit des Jahres liegen. 

Mitte Juni erreichen dann meist wieder die ersten Tiefausläufer Deutschland, es regnet häufig und der Wind wechselt öfter die Richtung, bringt also auch kalte Luftmassen nach Deutschland. Eingebürgert hat sich hierfür der Begriff 'Schafskälte', weil Mitte Juni meistens die Schafe geschoren werden. Diesen wird ohne das schützende Fell dann natürlich während der 'Schafskälte' besonders kalt..." 

Donnerwetter! 

mehr: Donnerwetter.de

23.05.2005

Hessische Langstaffelmeisterschaften 

An Fronleichnam finden in Dipperz die Hessischen Langstaffelmeisterschaften aller Altersklassen statt. 50 Vereine haben hierzu insgesamt 128 Staffeln benannt. Die Wettkämpfe sind zwischen 12:30 Uhr und 18:50 Uhr terminiert. 

TSV Korbach meldet großes Aufgebot 

Im Seniorenbereich des TSV Korbach sind bereits im Vorfeld Ausfälle zu beklagen. Jürgen Schmidt kann wegen seiner Oberschenkelverletzung nicht starten und hat frühzeitig abgesagt. Auch Heinz Jandik hat seine Wadenverletzung noch nicht auskuriert. 

Wilhelm Hofmann dagegen ist in Topform, die 400-m-Distanz aber nicht unbedingt seine Strecke. Trotzdem wird er wohl in der 4X400- und 3x1000-m-Staffel ebenso wie Winfried Stede, der wieder stark im Kommen ist, zum Einsatz kommen. 

Gut drauf ist auch Langstreckler Herbert Wilke, für ihn gilt wie für Hofmann: 400 und 1000 m sind eher zu kurz. Friedrich Knipp und Uli Schalk haben verletzungsbedingt seit Monaten keinen Wettkampf mehr bestritten, wissen nicht wo sie stehen. 

Joachim Peters, Thomas Liedtke, Wilfried Schott und Dirk Wenner sind ebenfalls gemeldet, ihr Einsatz steht noch nicht fest. 

M35-Mann Dieter Schröder wird möglicherweise in der Männerstaffel an den Start gehen. Die Staffel der männlichen Jugend A mit Zekl an der Spitze rechnet sich einiges aus. 

Korbachs Frauen können seit Jahren erstmals keine Mannschaft an den Start bringen. Heidrun Leithäuser will dieses Jahr eine "schöpferische" Pause einlegen, Bärbel Kiel ist verletzungs- und gesundheitsbedingt noch nicht in der Superform der Vorjahre. Für die weibliche Jugend A sind dagegen gleich zwei Staffeln gemeldet.

22.05.2005

Werner Hoffmann - der Sportberichterstatter erster Klasse

Vor Jahren wechselte er endgültig die Seiten - aus dem Athleten und Trainer Werner Hoffmann wurde ein Sportberichterstatter, der aus der lokalen Presse nicht mehr wegzudenken ist. 

Eine lange Zeit fuhr er zweigleisig, war gleichzeitig Trainer und Berichterstatter. Er schreibt jetzt seit 1976 (29 Jahre!!) über die Waldeck-Frankenberger Leichtathletik. Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre war Hoffmann als Frankenberger sechs Jahre lang offiziell gewählter Pressewart des Leichtathletikkreises Waldeck.

Als Athlet glänzte er in der Jugend insbesondere auf den Mittelstrecken, 2:08 über 800 m oder 4:17 Min. über 1500 m sind seine Hausmarken. 1963 lief er auf der Asche der alten Korbacher "Hauer" als B-Jugendlicher 2:47 Min über 1000 m. Über 5000 m schrammte er nur knapp an der 16-Min.-Marke vorbei. Aus Jux nahm er sogar mal 100 km in Biel unter die Füße. 

Noch erfolgreicher war Werner Hoffmann als Trainer. Mit den über die Grenzen Hessens bekannten Läufern Thomas Neugebauer, Thomas Waßmuth, Marcus Kroll, Mario Geromin, Marco Hoffmann, Stefan Preller, Dirk Haase, Melanie Strieder, Alexander Hoffmann sowie den Geherinnen Sandra Hoffmann und Catrin Rudolph holte er insgesamt 4 Deutsche Vizemeisterschaften, 8 x Bronze, 8 x Platz vier und noch einige Treppchenplätze. Sandra Hoffmann und Catrin Rudolph starteten sogar im Nationaltrikot. Zu den Trainererfolgen auf nationaler Ebene kommen noch etwa 45 Hessentitel.

Auch als HLV-Verbandstrainer und Ausrichter zweier deutschen Meisterschaften über 25 Km machte sich Hoffmann einen Namen. 

Werner Hoffmann bereitet den Sportlern in Waldeck-Frankenberg mit seinen Sportberichten viel Freude. Er ist stets auf dem Laufenden, seine fundierten und gut zu lesenden Berichte lassen immer wieder sein Hintergrundwissen erkennen. Aus dem Sportler und Trainer wurde ein Schreiber erster Klasse.


Werner Hoffmann auf dem Korbacher "Pauli" - im Hintergrund Korbacher Athletinnen

21.05.2005

"Heimgeleuchtet: Nachtwalker"

"...wie das Laufen ohne Stöcke dem Menschen überhaupt jemals möglich war..."

In der heutigen Ausgabe der WLZ erzählt unser "Nachtwächter" über Nordic Walking und spricht von einer grandiosen Schöpfung seit Erfindung der Lauflernschuhe.

... "Ich sehe sie schon vor und hinter mir, Tausende fitnesssuchende Urlauber, die vom Spazierengehen endlich den nahtlosen Übergang zum Leistungssport gefunden haben. Stöcke in unterschiedlichsten Varianten, spezielle Schuhe und das ganze Sortiment atmungsaktiver Kleidung haben einen schier unglaublichen Zauber ins uns entfacht. 

Ob bei Obi oder Eisen-Karl, Supermarkt, oder Stadtbücherei, Deutschland bewegt sich im nordischen Schritt. Schon erwägen erste Firmen, neben Fahrradständern auch Sammelboxen für Walker aufzustellen. Im Rathaus wird ein neuer Abteilungsleiter für Nordic Walking gesucht. Und in nicht allzu ferner Zeit werden wir uns fragen, wie das Laufen ohne Stöcke dem Menschen überhaupt jemals möglich war..." 

Kommentar:

Hat denn der "Nachtwächter" auf meiner Seite und den News vom 18.05.2005 gestöbert? Ich sag es noch mal: Immerhin, die Walker tun was und liegen nicht träge auf dem Sofa 'rum. Es werden durch den neuen Trend viele, insbesondere auch bisher eher sportlich Uninteressierte und Menschen im gesetzteren Alter an den Sport herangeführt. Betreibt man das Walken regelmäßig und intensiv, ist es eine ernstzunehmende Alternative auch oder gerade für Verletzte und Kranke, sich fit zu halten. Und vielleicht wechselt ja der ein oder andere durch den Walking-Trend auf den von uns allen so geliebten Laufsport über. 

18.05.2005

Modetrend Nordic-Walking? 

Oder: Auch Radfahren bald mit zwei Stöcken?

"Nordic Walking ist ein revolutionäres Bewegungskonzept. Es ist Ganzkörpertraining, aktiviert den gesamten Bewegungsapparat und ist dazu extrem schonend. Nordic Walking ist auch ein Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit." 

So wirbt man auf der Startseite von Nordic-Walking-Paradies.de für das Paradies im Waldecker Land. Auch die Stadt Korbach springt auf diesen Zug, wie heute in der lokalen Presse zu lesen war. 

Revolutionäres Bewegungskonzept? Ein bisschen vollmundig zwar, aber sicher ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Nordic-Walking zur Gesunderhaltung beiträgt. Eine gelenkschonende Alternative ist es allemal. Aber revolutionär ist es nicht. Seit vielen Jahren wird das Laufen und Gehen mit Stöcken in den nordischen Ländern und in den Alpen praktiziert - ein Skilanglauf-Alternativtraining in den Sommermonaten. 

In den 60er, 70er und auch noch in den 80er Jahren wurden wir Läufer belächelt: Guck mal, die Verrückten, beim dem Wetter, nee, nee. Zur Walking-Bewegung sagte kürzlich ein Kumpel im Training: "Früher nannte man das Spazierengehen oder Wandern. Heute wird’s mit Stöcken gemacht und weil's besser klingt eben "Nordic-Walking" genannt." 

Man muss schon zugeben, dass nun die Läufer gelegentlich mal schmunzeln, wenn wieder mal 'ne Horde Hausfrauen den neuen Trend entdeckt hat und um die Ecke "geschlichen" kommt. Immerhin, die Walker tun was und liegen nicht träge auf dem Sofa rum. 

Doch wie lange hält die Nordic-Walking-Bewegung an, muss man sich fragen. Der Boom "Inlineskaten" scheint auch verflogen, man sieht Inline-Skater nur noch selten. Über viele Trendsportarten spricht schon keiner mehr. 

Laufen und Läufer wird es immer geben. Echte Läufer laufen, wenn es die Gesundheit zulässt, ein Leben lang, und laufen und laufen, ..., wie einst Forest Gump. Dieser Sport wird wie Radfahren niemals nur ein Trend sein. Läufer jedenfalls sitzen den Trend aus und warten gelassen ab was kommt. 

Vielleicht erfindet ja einer irgendwann, dass man ein Fahrrad auch mit zwei Stöcken antreiben kann. Bis dahin laufen wir erst mal 'ne Runde. Die, die es gemütlicher lieben, oder gesundheitliche Probleme haben, gehen eben walken. 

Nordic-Walking-Paradies Waldecker Land

12.05.2005

Finnenbahn Korbach - Manege frei

Der neue Sägespän-Belag auf der alten Finnenbahn ist aufgetragen. Nach wie vor ist der Untergrund allerdings sehr "soft". Man ist geneigt zu sagen: Manege frei. Die "Piste"  wurde zwar gewalzt, der Belag lockerte sich jedoch in den letzten Tagen wieder. 

Die Erneuerung der 1000-m-Runde ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Hier wurde grob gehäckseltes Material genommen. An einigen Stellen hat sich der neue Belag noch nicht mit dem Untergrund verbunden, tiefe Schlammlöcher sorgen für unliebsame Überraschungen. Die lang ersehnte Sonne und Trockenheit wird aber wohl in den nächsten Wochen wieder für einwandfreie Laufstrecken sorgen. 

29.04.2005

Neuer Look

Hinweis in eigener Sache

News werden ab sofort im hellen Look dargestellt. Das erleichtert das Drucken interessanter Artikel. Viel Spaß dabei.

18.04.2005

Was macht Michael Möller in Genf?

Michael Möller, früherer Top-Läufer aus Helmscheid, lebt und arbeitet in Genf.

Wer mehr darüber wissen will, klickt auf die Homepage aus dem Jahre 2001. Wie Michael berichtet, ist die aktuelle Version ist zurzeit leider offline.

hier

13.04.2005

30000!! 

Uli Schalk online Laufen 

 30000 x wurde diese Page angeklickt! Danke allen Besuchern für die Treue seit 01.09.2001!

Der bekannte Helmscheider Läufer Michael Möller lebt in Genf und schreibt heute:

..."Übrigens ein großes Danke schön und Lob für die Arbeit mit Deiner Website und die immerwährende Aktualität über die einheimische Laufszene, so fühlt man sich auch im fernen Genf immer auf dem Laufenden!

Viele Grüße aus Genf, auch an die anderen Korbacher Läufer
Michael" 

29.03.2005

Der lange Dauerlauf

Da war er wieder, der lange Lauf. Endlich - muss man sagen. 90 Minuten an einem Stück Genuss pur gestern in den schneefreien Wäldern rund um Lengefeld bei Korbach. Vorbei die Zeiten von Training im Tiefschnee und Schneematsch oder auf den vereisten Straßen in und um Korbach. Mit dem langen Lauf, einer Trainingseinheit im aeroben Bereich, werden wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Saison geschaffen.

Grundlage ist er der "Long-Jog" auch für einen 800-m-Läufer, was manche einfach nicht wahrhaben wollen. Wenn man aber weiß, dass man für einen 800-m-Lauf einen Anteil von 50 % Dauerlauf benötigt, wird schnell klar, dass lockere lange Läufe (nicht nur in der Vorbereitung auf die Saison) sehr wichtig und nicht zu vernachlässigen sind!

Berühmte Trainer bestätigen die Thesen, die Erfolge ihrer Schützlinge gaben und geben ihnen Recht. 

Manfred Steffny, Trainer und Autor: 

"Der 800-m-Läufer braucht einen Anteil von 50% Tempoläufen, aber auch 50% Dauerläufe. Und das wird häufig vergessen. Es werden Tempoläufe und Intervalle geknüppelt und wenn dann im Sommer noch Wettkämpfe hinzukommen, geht die Form buchstäblich flöten. Im 800-m-Lauf werden aber 50% Dauerläufe gebraucht. Spätestens seit dem ersten Olympiasieg von Peter Snell weiß man, dass auf der Zielgeraden nicht der Läufer mit der besten 100-m-Zeit (Grundschnelligkeit), sondern der frischeste Läufer gewinnt." 

Arthur Lydiard, berühmter neuseeländischer Trainer (kürzlich verstorben):

"Viele Trainer halten dauernd Ausschau nach Schnellverfahren zur Leistungssteigerung und wenden hartnäckig ein unverhältnismäßig umfangreiches anaerobes Laufpensum an. Meines Erachtens bedeuten diese Menschen eine echte Gefahr für den Sport, da sie ständig dabei übersehen, wie schädlich ein übertriebenes anaerobes Training ist. Sie sind dafür verantwortlich, dass in sehr vielen Ländern die Leistungsentwicklung der begabtesten jungen Athleten vorzeitig abbricht."

Grundlage heißt das Zauberwort

Ernstzunehmende Trainer schaffen also zunächst Grundlagen, um über Jahre beständige Leistungen auf höchstem Niveau von ihren Athleten erwarten zu können. Mit unverantwortlichen "Crashkursen" oder "Hauruck-Aktionen" erzielt man kurzfristige Erfolge, aber auf lange Sicht Stagnation oder Rückgang in der Leistungsentwicklung. Beinahe überflüssig zu sagen, dass ohne Unterbau die Verletzungsgefahr um ein Vielfaches höher ist. 

mehr: Training

28.03.2005

TSV Korbach Leichtathletik

Die Homepage der Korbacher Leichtathleten präsentiert sich mit neuem Gesicht. 

TSV Korbach - Leichtathletik

20.03.2005

Finnenbahnrekorde

Endlich sind die Schautafeln (Rekorde und aktuelle Stadtmeister) an der Korbacher Finnenbahn aktualistisiert.

Finnenbahnrekorde im Netz

19.03.2005

Die Bahn ruft - aber der Speck muss noch weg

"Knippi" Knipp, Jürgen Schmidt und Uli Schalk haben nach Wochen des Aufbautrainings ihre erste (leichte) Bahneinheit auf dem "Pauli" ohne Probleme durchgezogen. Es geht damit aufwärts im Seniorenlager des TSV Korbach. Wilhelm Hofmann freut es, kann endlich wieder mit harter Konkurrenz im Training rechnen und seine scherzhaften Abwanderungsgedanken zur LG Eder vorerst zu den Akten legen. 

Knippi trat rank und schlank wie immer in Erscheinung, während bei Schmidt und Schalk das äußere Erscheinungsbild täuscht. Der Speck muss weg, ein paar Pfunde müssen noch purzeln bis zum alten Topwettkampf-Gewicht. 

Idealgewicht

03.03.2005

Nach 37 Jahren als Geschäftsführer des TSV Korbach gibt Otto Lange heute sein Amt ab

"Ich bin für alle einfach nur der Otto"

von Thorsten Spohr - WLZ

"KORBACH. Nein, nach Abschiedsstimmung sieht es nicht aus. Eigentlich ist alles wie immer, wie seit 37 Jahren. Das Telefon in der Geschäftsstelle klingelt im Zehn-Minuten-Takt, der Kopierer rattert vor sich hin, immer wieder schauen Vereinsmitglieder herein und wollen Informationen. "Viele Leute wissen gar nicht, was hier jeden Tag los ist", sagt Otto Lange. Der Geschäftsführer des TSV Korbach muss es wissen, schließlich bekleidet er den Posten seit 1968. Heute Abend, bei der Jahreshauptversammlung des TSV, wird seine Ära zumindest formell enden: Lange kandidiert nicht mehr für das Amt, er zieht sich auf den Posten des stellvertretenden Geschäftsführers zurück.

Mit den Beitragsbuchungen haben wir seit einer Woche Probleme", sagt Lange und zeigt mit dem Finger auf den Computer, der in der Ecke seines Büros steht. "Erst hat das Programm die Buchungen in D-Mark angewiesen, jetzt ist die Diskette kaputt." Kurz zuvor hatte die Waldecker Bank angerufen und von dem Malheur berichtet. "Also muss ich es zum dritten Mal machen."
Es ist Alltag für den Mann, dessen Name wie kein anderer mit dem TSV verbunden wird. Seit 1968 ist er Geschäftsführer, zunächst beim TV Korbach, nach dem Zusammenschluss mit dem SV Korbach 1990 beim TSV. Angefangen hat der gebürtige Kasseler bei den Leichtathleten. Noch vor seinem Umzug aus Kassel nach Korbach war er dort Übungsleiter. "Ich war als Verkaufsleiter für Korbach zuständig, durch meine Tätigkeit im Leichtathletikbezirk war ich beim TV bekannt", erzählt Lange. Als der TV Übungsleiter suchte, sprang er ein. Schnell wurde er Abteilungsleiter, seine Laufbahn im Korbacher Großverein begann.
"Hallo, Michael". Das Telefon hat wieder geklingelt. Dieses Mal ist TSV-Vorsitzender Michael Bott am anderen Ende der Leitung. Lange berichtet von den missglückten Buchungen, anschließend wird die bevorstehende Hauptversammlung besprochen. "Du hast Recht, die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte müssen wir ändern", sagt er. "Kein Problem". Zwischendurch schaut eine Mitarbeiterin der Bank durch die Tür, um die neue Diskette zu holen. "Ich hoffe, es klappt diesmal", gibt ihr der TSV-ler mit auf den Weg. Fast 30 Stunden pro Woche
Der TSV-Geschäftsführer ist an vier Tagen die Woche vier Stunden an seinem Schreibtisch. "Offiziell", sagt Lange und kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Denn es können auch schon mal 30 Stunden in der Woche werden. "Wenn ich richtig in Ruhe arbeiten will, komme ich auch sonntags oder samstags hierher." Bleibt da viel Zeit für die Familie? "Ohne meine Frau Ellen könnte ich das hier nicht schaffen. Sie steht hinter mir, hat mich immer unterstützt. "Du kannst mich haben, aber ...
Mit einem Grinsen auf dem Gesicht erzählt Lange aus der Zeit, wo sich die beiden kennen gelernt hatten. "Ich habe ihr gleich gesagt: Du kannst mich haben, aber an zwei Abenden die Woche bin ich weg." Mit den damals angekündigten zwei Abenden kommt er seit langem nicht mehr aus. Dafür hilft ihm Ellen bei der Arbeit. Sie holt zum Beispiel die Post, erledigt kleinere Einkäufe.
Gerade hat sie für Bärbel Till einen Blumenstrauß besorgt. Till wurde am Wochenende deutsche Seniorenmeisterin der Leichtathleten und will in der Geschäftsstelle vorbeischauen. Dort hängen bereits zwei Zettel an der Tür mit der Aufschrift "Herzlichen Glückwunsch". Ellen legt den Strauß auf den Schreibtisch ihres Mannes und zwinkert mit den Augen: "Leider gab es keine rot-blauen Blumen." Gelb-blau tut es aber auch, zumal die Schleifen in den TSV-Vereinsfarben gehalten sind.
Der gestiegene Schriftverkehr, die Verwaltung, die Formulare - vieles hat sich in den 37 Jahren verändert. Versicherungen, Berufsgenossenschaft, Umsatzsteuer, Lohnsteuer, eine Fülle von Anträgen. Lange fragt sich immer öfter, ob das nicht auch einfacher geht. "Uns wird die ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen immer schwerer gemacht." Wenigstens haben jetzt die Buchungen geklappt: Diskette drei hat funktioniert, wie die Bank soeben telefonisch durchgab. Dafür haben beide Kopierer plötzlich den Geist aufgegeben, Lange alarmiert den Kundendienst. Ganz normaler Alltag an der Kapartenstraße.
"Hallo, Bruno." Ein älterer Mann steht in der Tür, Lange begrüßt ihn. "Otto, ruf mal beim Kreis an. An der Kreissporthalle haben sie beim Heimspiel der Handballer wieder keine Lichter angeschaltet. Wenn da einer stürzt." Lange kümmert sich sofort darum, auch um einen Vater, der seinen Sohn aus der Boxabteilung abmelden will. Als Geschäftsführer hat er für jeden ein offenes Ohr - für ihn selbstverständlich. "Ich bin für alle einfach nur der Otto." Viel Herzblut
Warum er so lange für den Verein gearbeitet hat? "Ganz einfach: Es hängt viel Herzblut dran." Und viele positive Erinnerungen, wie zum Beispiel seine Ringsprecherzeit bei den Korbacher Boxern. Oder die Zeit, als er noch ein Sportgeschäft in Korbach betrieb. Es war damals die wohl größte Geschäftsstelle, die der TSV Korbach in seiner Geschichte je hatte - die Anlaufstelle für alle Themen rund um den Verein. Wieder kann sich Otto Lange ein Lachen nicht verkneifen: "Eigentlich musste ich damals eine Verkäuferin nur für den TSV beschäftigen." Negative Erinnerungen gab es auch, nur spricht Lange nicht gern darüber. Vor allem die Zeit Ende der 80er Jahre, als der Zusammenschluss von TV und SV diskutiert wurde, nagte an seinen Nerven. Er war auf TV-Seite einer der Befürworter der Fusion. "Viele Gegner des Zusammenschlusses haben damals gesagt, der Otto macht den Verein kaputt. Gut, dass ich heute sagen kann: Otto hat den Verein nicht kaputt gemacht. Es ist schön zu sehen, dass der TSV mit allen seinen Abteilungen in voller Blüte steht. "TSV-Archiv wartet
Fällt es ihm schwer, die Arbeit aufzugeben? "Nein, ich bin jetzt in einem Alter, wo man aufhören muss." Seine Antwort kommt ohne zu zögern. Und ganz abrupt wird der Geschäftsführer nicht aufhören. Zunächst wird er seinen Nachfolger - für den Posten ist Werner Bitzer vorgeschlagen - einarbeiten. Bitzer steht erst in einem Jahr voll zur Verfügung, so lange bleibt Lange als stellvertretender Geschäftsführer dem Verein erhalten. Anschließend will er sich um alte "Schätze" des TSV kümmern. In vier Kellerräumen irgendwo in Korbach lagert das Vereinsarchiv. "Das will ich in Zukunft auf Vordermann bringen." Mit dabei Schriftstücke, die bis ins Jahr 1862 zurückreichen. Otto Lange freut sich darauf. Doch das Archiv muss noch warten. Denn in der Tür "seiner" Geschäftsstelle wartet bereits der nächste Besucher auf Otto Lange."
(Quelle: WLZ-FZ)

---------

Hier noch mal der Aprilscherz aus 2002 zum Thema

22.02.2005

Magerkost

Schade. Lange haben die Verantwortlichen, Eltern, Kinder drauf gewartet. Viele Eltern fragten schon beinahe verzweifelt nach. Nach über einer Woche steht endlich ein "Mini-Bericht" vom Schülerhallensportfest des TSV Korbach in der WLZ, leider ohne Ergebnisliste.

Hier die vollständigen Ergebnisse

16.02.2005

4. Deutsche Senioren-Hallenmeisterschaften

Bärbel Kiel und Winfried Stede sind für den TSV Korbach bei der Ende Februar in Düsseldorf stattfindenden DM am Start über 800 bzw. 400 m.

Bärbel Kiel steigert nach wochenlangen Fußbeschwerden im Herbst langsam ihre Form und hat gute Aussichten, aufs Treppchen zu steigen. Winfried Stede will nach dem Verletzungsjahr 2004 wieder mal Wettkampfluft auf höchster Ebene schnuppern.

Komplette Teilnehmerliste

13.02.2005

HLV-Kreis-Waldeck

Sportlerehrung in Giflitz

     
v.l.: Axel Brand, B. Gnaß; Uli Schalk, Wilhelm Hofmann, Heinz Jandik, Dieter Schröder

04.02./05.02.2005

Sportlerehrung der Stadt Korbach 

Die erfolgreichen Korbacher Sportler wurden gestern Abend in der Stadthalle Korbach geehrt. Dieser Abend, den die Stadt Korbach mit großem technischen Aufwand organisierte, soll nach den Worten des Bürgermeisters Friedrich den Sporttreibenden die Anerkennung und  Wertschätzung verleihen, die sie verdienen. 

Alle Sportler erhielten ein T-Shirt und wurden auf Kosten des Hauses zur großen Party eingeladen. Kritische Stimmen werden in diesem Punkt immer lauter. Mehr und mehr mischen sich "Gäste" unter die Sportler, die nicht geehrt werden, den zu ehrenden Sportlern die Sitzplätze streitig machen und sich auch noch ungeniert am Büffet bedienen. Der Veranstalter sollte hier künftig ein wachsames Auge haben.

Doppelt geehrt wurde an diesem Abend Anne Jandik vom TSV Korbach. Neben der Anerkennung als erfolgreiche Sportlerin erhielt sie auch noch vom Bürgermeister persönlich "Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag". Auch von dieser Stelle alles Gute. Der Bürgermeister war von Annes vielseitigem Trainingspensum so begeistert, dass spontan eine gemeinsame Trainingseinheit im Hallenbad vereinbart wurde. 

Bürgermeister Klaus Friedrich gratuliert Anne Jandik
Bürgermeister Klaus Friedrich gratuliert Anne Jandik zum Geburtstag

Die geehrten Läuferinnen und Läufer im TSV-Seniorenbereich:

Axel Brand, Thomas Fait, Manfred Heide, Wilhelm Hofmann, Annegret und Heinz Jandik, Bärbel Kiel, Friedrich Knipp, Heidrun Leithäuser, Horst Mroschel, Irmgard Runte, Uli Schalk, Jürgen Schmidt, Dieter Schröder, Theo Schultze und Frank Wrasmann.

Bärbel Kiel, besonders erfolgreiche Läuferin vom TSV Korbach, erhielt eine zusätzliche Auszeichnung für außergewöhnliche internationale Leistungen (8. der Hallenweltmeisterschaft).

Feucht-fröhlich Runde mit Bürgermeister Friedrich
Feucht-fröhliche Runde mit Bürgermeister Friedrich
(v.l.: Bärbel Kiel, Jürgen Schmidt, Wilhelm Hofmann, Bürgermeister Friedrich, Heinz Jandik, Uli Schalk, Anne Jandik)

03.02.2005

Nicht vergessen: Sportlerehrung der Stadt Korbach 

Der Bürgermeister der Stadt Korbach ehrt auch in diesem Jahr traditionsgemäß erfolgreiche Sportler. Die Ehrung findet morgen Abend ab 18:00 Uhr im großen Saal der Stadthalle Korbach statt. 

----

Hessische Hallenmeisterschaften 

Erfolge der Korbacher Läuferinnen und Läufer auf: la-altersklasse.de

02.02.2005

Aprilscherz oder Realität?

Was am 01.04.2002 noch ein Aprilscherz war, soll nun Wirklichkeit werden? Einem heutigem Bericht der WLZ zur Folge soll in den Bergen rund um Goldhausen vom dortigen Schützenverein ein Biathlon-Cup in Planung sein. Er soll 2005 ein besonderes Highlight sein. 

Der "schalkhafte" Blick in die Zukunft aus dem Jahre 2002 scheint nun Realität zu werden. 

Zitat vom 01.04.2002: 

..."Der Läufergruppe um Karl-Heinz Pschera bestens bekannt sind die Super-Waldwege rund um den Wipperberg in Lengefeld und rund um Goldhausen. Hier soll nach Planungen eine hochmoderne Biathlon-Strecke entstehen. Ich will hier Weltcup-Rennen veranstalten."...

Der damalige Aprilscherz in voller Länge und mehr Spaß im TSV Korbach zum Genießen hier: 01. April 2002

27.01.2005

HLV Kreis Kassel

Monatelang tat sich nichts auf der Homepage des Bezirks Nordhessen. Nach über einem Jahr sind jetzt endlich die Rekorde online. Auch die Nordhessentermine 2005 sind veröffentlicht.

HLV Kreis Kassel

25.01.2005

Homepage des TSV Korbach - Leichtathletik 

Es tut sich wieder was auf der Homepage der Leichtathleten des TSV Korbach. Monatelang lag sie brach, jetzt endlich wurde eine Webmaster gefunden: Daniel Emden. Die Chronik 2004 ist aktuell im Netz, auch die Wettkampftermine 2005 sind online. 

TSV Korbach - Leichtathletik

23.01.2005

Nichts auf Gerüchte geben

Es hat sich wieder mal bestätigt, dass man nichts auf Gerüchte geben soll. Karl-Heinz Pschera stellt klar, dass er nach wie vor so gut wie nicht laufen kann. Ein Wunderheilung hat leider nicht stattgefunden. Er gehe davon aus, dass die langen Laufjahre seinem Körper zu viel abverlangt haben. 

Kürzlich traf Pschera auf der Geburtstagsfeier von Helmut Jessberg, Lauflegende aus den 70-er Jahren (s.a. News vom 27.12.2004), seine alten Laufkumpels. Bis auf drei könnten sie alle wegen verschiedener Beschwerden nicht mehr laufen.

 Die Nachricht vom 21.01.2005 ist damit überholt.

21.01.2005

Schmiddi beginnt Reha

Jürgen Schmidt wurde nach seiner Schlüsselbein-OP aus dem Krankenhaus entlassen. Erste Reha-Maßnahmen wie Physiotherapie und Massagen beginnen, da die Muskeln sich schon zurückbilden. Es werden noch einige Wochen vergehen, bis er die Laufschuh wieder schnüren kann. 

Gerüchten zufolge soll sich dagegen bei Karl-Heinz Pschera eine Wunderheilung vollzogen haben. Nach monatelangen Fußbeschwerden kann er angeblich wieder beschwerdefrei laufen

17.01.2005

Erfolgreiches Mittelstreckentraining

Es gibt nicht das absolute Toptraining oder den Mega-Trainer. Aber es kristallisierte sich bei den Erfolgen der Korbacher Mittelstreckler im Seniorenbereich in den letzten Jahren heraus, dass ein Trainer eben immer noch etwas über den anderen steht: Manfred Steffny. 

Seine Pläne waren und sind die Grundlage für die Korbacher Erfolge von Bärbel Kiel, Jürgen Schmidt, Heinz Jandik, Wilhelm Hofmann und Uli Schalk. Schalk brachte ihnen die von ihm teilweise modifizierten Pläne näher, nach seinen Vorgaben wurden sie individuell zugeschnitten, je nach Tagesform auch einfach mal umgeworfen. Leichtes Krafttraining unterstützte die Einheiten. Inzwischen ist jeder der genannten Sportler in der Lage, die Pläne auf individuelle Bedürfnisse abzustellen, eigene Ideen einzubauen und eigene Wege zu gehen.

Bärbel Kiel stagnierte bis 2002 bei 2:28 Min. über 800 m, steigerte sich nach dem gezieltem Training über 2:26 bis auf 2:20! Deutsche Spitzenklasse. Auch die anderen Korbacher steigerten sich teilweise um mehr als 10 Sekunden, Welten über 800 m. Mehrere Titel wurden in den letzten Jahren eingefahren. Wilhelm Hofmann, Wiedereinsteiger im letzten Jahr, lief nach nur einem halben Jahr 4:26 über 1500 m und wurde hessischer Vizemeister. 

Mittlerweile sind die Pläne auch über Korbachs Grenzen hinaus ein Begriff. Thomas Langsdorf vom TV Bad Schwalbach wurde nach planmäßigem Training EM-Vizemeister über 800 m. 

Erfolge in den letzten drei Jahren:

Bärbel Kiel

2002

7. EM  1500 m; 4. DM  1500 m; 5. DM  800 m; 2. HM  800 m; 3. HM  3x800m-Staffel

2003

1. DM  3x800-m-Staffel; 2. DM  800 m ; 3. DM  1.500 m; 1. HM 1.500 m; 2. HM  800 m; 2. HM  3x800-m-Staffel; 2. HM  (Halle)800 m; 1. NHM Crosslauf; 1. NHM 800 m

2004

8. WM  800 m; 3. DM  800 m; 3. DM  1.500 m; 1. HM  1.500 m; 2. HM  800 m; 1. HM  3x800-m-Staffel; 1. HM( Halle) 800 m; 1. NHM Crosslauf; 1. NHM Crosslauf Mannsch.; 1. NHM 800 m

-----------

Heinz Jandik

 2002

1. HM  800 m; 6. DM  3x1000-m-Staffel; 2. HM  3x1000-m-Staffel; 3. HM  4x400-m-Staffel; 1. NHM 3x1000-m-Staffel

2003 verletzt

 2004

1. HM  800 m; 1. NHM 400 m; 1. NHM 1500 m

---------

Jürgen Schmidt

 2002

3. HM  4x400-m-Staffel; 1. NHM 100 m; 1. NHM 200 m; 1. NHM 400 m

 2003

1. HM 800 m; 1. HM 4x400-m-Staffel; 2. HM 400 m; 2. HM 3x1000-m-Staffel 

2004

1. NHM 3x1000-m-Staffel; 2. HM  4x400-m-Staffel 

-------

Uli Schalk

2002

6. DM  3x1000-m-Staffel; 3. HM  800 m; 3. HM  3x1000-m-Staffel; 1. NHM 3x1000-m-Staffel

 2003

8. DM  800 m; 1. HM  4x400m-Staffel; 2. HM  800 m; 2. HM (Halle)800 m 

2004

2. HM  4x400-m-Staffel; 3. HM  800 m; 2. HM  (Halle)800 m; 1. NHM  3x1000-m-Staffel 

-------

Wilhelm Hofmann 

2004

2. HM  1500 m; 1. NHM 3x1000-m-Staffel

mehr: Training

Thomas Langsdorf im Gästebuch

16.01.2005

"Schmiddi" wohl auf

Jürgen Schmidt (M40), Hessenmeister 2003 über 800 m, ist erfolgreich am gebrochenen Schlüsselbein operiert worden. Der Trümmerbruch musste mit einer Platte und 10 Schrauben in einer 2-stündigen Operation fixiert werden. Eine 20 cm langen Narbe wird "Schmiddi" immer ans Ski-Fahren in Österreich erinnern. 

13.01.2005

Wie der Name schon sagt

Uli Schalk online - Laufen

Diese Seite bezieht sich in erster Linie auf das Laufen. News und Wissenswertes zum Thema Laufen werden so aktuell wie möglich veröffentlicht. Allerdings beziehen sich aktuelle Nachrichten und Neuigkeiten nur noch auf die Masters-Laufszene (Seniorinnen und Senioren) allgemein und die des Vereins TSV Korbach. Weitere Infos über den Verein TSV Korbach sind den Homepages des Vereins zu entnehmen.

TSV Korbach - Leichtathletik

TSV Korbach - Gesamtverein

12.01.2005

Sportlerehrungen

Der Bürgermeister der Stadt Korbach ehrt auch in diesem Jahr traditionsgemäß erfolgreiche Sportler am 04.02.2005 in der Stadthalle Korbach. Ebenso wird der HLV-Kreis Waldeck am 12.02.2005 die erfolgreichsten Leichtathleten des Kreises im Dorfgemeinschaftshaus Giflitz ehren.

Man darf gespannt sein, ob sich die Vereinsführung des TSV Korbach dieses Jahr nach Kritik aus den eigenen Reihen eines besseren besinnt und die letztes Jahr erstmals nicht durchgeführte Ehrung wieder aufleben lässt.

Die erfolgreichen Läuferinnen und Läufer im TSV-Seniorenbereich:

Axel Brand, Thomas Fait, Manfred Heide, Wilhelm Hofmann, Annegret und Heinz Jandik, Bärbel Kiel, Friedrich Knipp, Heidrun Leithäuser, Horst Mroschel, Irmgard Runte, Uli Schalk, Jürgen Schmidt, Dieter Schröder, Theo Schultze und Frank Wrasmann.

11.01.2005

Back to Speck - "Jo-Jo-Joschka" wieder in alter Form

In Läuferkreisen war er nach seinen Marathonläufen anerkannt. Seit einiger Zeit hat er sich wieder aus dem Läuferlager verabschiedet. Kritik handelt er sich nicht nur wegen seiner Rückkehr zu alten Rundungen ein. 

Fischer und Politiker aus anderen Ländern stehen wegen ihrer Auftritte im Katastrophengebiet in Asien unter Beschuss der Hilfsorganisationen, deren Arbeit teilweise behindert wurde. Aufgrund starker Sicherheitsvorkehrungen beim Besuch von US-Außenminister Powell und UN-Generalsekretär Annan am Flughafen in der Provinz Aceh musste ein Ärzteteam unverrichteter Dinge abreisen.

"Er schafft bestenfalls 14 Kilometer"

"Täglicher Dauerlauf? Mineralwasser? Salatteller? Weitgefehlt. Bundesaußenminister Joschka Fischer - ehemals mächtig gerundet, dann enorm verschlankt, nun wieder die männlichen Rundungen begrüßend -ist nach Einschätzung seines Lauftrainers Herbert Steffny außer Form.

"Marathonfähig ist der Außenminister derzeit nicht, das sieht wohl jeder", sagte Steffny dem "Focus". Der 56-jährige Grünen-Politiker, der vor einigen Jahren erfolgreich Marathonläufe absolvierte und dem Blatt zufolge bis auf weniger als 75 Kilogramm abspeckte, jogge nur noch gelegentlich. "Er schafft bestenfalls 14 Kilometer", meinte Steffny.

Fischers Fitnesscoach machte die zahlreichen Reisen und den extremen Stress des Ministers für die Gewichtszunahme verantwortlich. Bekannt sei, dass Fischer mit seiner Freundin gerne zu Hause koche. Nun fehle ihm der Ausgleich: "Wie soll er die Kalorien denn verbrennen?" fragte Steffny."
(Quelle: abendblatt.de)

10.01.2005

"Senioren-Lazarett" - 2005 fängt ja gut an

Verletzungspech im Seniorenlager des TSV Korbach

Monatelang können Karl-Heinz Pschera wegen Fußproblemen, Friedrich Knipp wegen Kniebeschwerden und Manfred Hamel wegen verschiedener Krankheiten nicht mehr oder nur eingeschränkt laufen. Seit Wochen sind auch Anne Jandik mit Rückenproblemen und Uli Schalk mit Ermüdungsbruch am Wadenbein außer Gefecht gesetzt. 

Neuste Hiobsbotschaft: Jürgen Schmidt brach sich letzte Woche beim Skifahren das Schlüsselbein und wird in den nächsten Tagen operiert. 2005 fängt ja gut an; es kann nur besser werden.

07.01.2005

Im Wandel der Zeit

Auch Leichtathletinnen im "besten Alter", die sportlich noch top drauf sind, müssen sich irgendwann mit dem Thema "Wechseljahre" auseinander setzen. 

Dr. Udo Meller beschreibt in seinen beiden Artikeln auf feel-fit.de (Quelle: Zeitschrift Condition) offen und ehrlich die Probleme der Frauen in dieser manchmal schwierigen Lebensphase und hilft auch den Männern besser zu verstehen.

Zitat Udo Meller: "Meines Erachtens könnten sich so Miss- und Unverständnisse zwischen Mann und Frau in mehr Verständnis umwandeln lassen. Voraussetzung ist jedoch, die Dinge offen beim Namen zu nennen, ohne Tabus und Vorbehalte darüber reden zu können. Es scheint, als ändere sich dies zum Besseren, ist aber auch in der heutigen Zeit noch ein heikles Thema." 

Meller sagt auch, dass Sport in dieser Situation eine wichtige und nützliche Rolle spielt. Kritisch fügt er jedoch an: "Allerdings in Maßen und mit der richtigen Dosierung (wiederholte Erschöpfungszustände greifen die in dieser Lebensphase so wichtige Nebenniere an, also Intensität und Umfänge innerhalb der Sportart überdenken)."

Im Wandel der Zeit:

Teil 1

Teil 2

04.01.2005

Masters Homepage

Der Webmaster Rüdiger Hasse von Masters - Leichtathletik der Seniorinnen und Senioren - stellt sein Team vor.

Das Team

03.01.2005

Masters WMA Weltrangliste 2003

Kiel und Leithäuser auf Platz 5 und 6

Der TSV Korbach hat Weltklasseathletinnen und Athleten in den eigenen Reihen. Bärbel Kiel über 800 und 1500 m und Heidrun Leithäuser über 200 und 400 m sowie im Hochsprung sind ganz vorn dabei. In der Männerklasse platzierten sich Schmidt, Stede und Schalk über 400 und 800 m unter den Top 40.

Frauen 800 m

40- 44

Heath, Sarah

41

2:14.85

BMAF Championships

Boden, Veronica

44

2:16.96

BMAF Championships

Thane, Mary

40

2:18.26

USATF MASTERS

Schwers, Birgit

41

2:19.52

Deutsche Seniorenmeisters

Kiel, Bärbel

40

2:20.88

Deutsche Seniorenmeisters

Frauen 400 

45- 49

Mathieu, Marie Lande

46

56.15

WORLD MASTERS CHAMPS

McClelland, Averil

45

1:01.79

WORLD MASTERS CHAMPS

Weber-Haack, Ingrid

46

61.96

Deutsche Seniorenmeisters

Steenbergen, Cindy

49

1:02.03

USATF MASTERS

Board, Jacqueline

49

1:02.41

WORLD MASTERS CHAMPS

Leithäuser, Heidrun

47

62.58

Deutsche Seniorenmeisters

Aber auch die Männer Jürgen Schmidt (400 und 800 m), Winfried Stede (400 m) und Uli Schalk (800 m) sind unter den Top 50 platziert. Noch bessere Platzierungen wären möglich, wenn statt der Ergebnisse von großen Meisterschaften die tatsächlichen Bestzeiten zu Grunde gelegt worden wären.

Die komplette Weltrangliste 2003

02.01.2005

Masters-Homepage

Betreiber Rüdiger Hasse wünscht auch den Korbachern ein sportlich erfolgreiches Jahr 2005.

Masters: Leichtathletik der Seniorinnen und Senioren

------

Diagnose Stressfraktur (Ermüdungsbruch) kurzgefasst 

"Bei einer chronischen Überbelastung des Knochens durch zu häufiges, zu langes oder zu intensives Lauftraining oder auch eine falsche Lauftechnik und schlechte Laufschuhe kann es zur Zerstörung kleinster Knochenbälkchen in einem Knochen, bei Läufern häufig dem Schienbein oder kleiner Knochen des Fußskeletts, kommen.

Es besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Belastbarkeit der Knochen und der ständig wiederkehrenden Belastung mit der Folge, dass der Knochen irgendwann nicht mehr in der Lage ist, die Mikroverletzungen in ausreichend kurzer Zeit wieder zu reparieren.

Der Sportler bemerkt nun im betroffenen Knochen Schmerzen zunächst nach, später auch während der sportlichen Belastung. Hinzu kommt ein Druckschmerz, eventuell eine lokale Rötung und Schwellung im betroffenen Bereich. Solche Symptome können jedoch auch vollkommen fehlen.

Die Diagnose ist nicht einfach zu stellen, da auf einem normalen Röntgenbild häufig keine Veränderungen zu sehen sind. Hier können die Kernspintomographie (MRT) und notfalls eine Knochenszintigraphie weiterhelfen.

Normalerweise ist bei diesen Ermüdungsbrüchen keine Gipsbehandlung notwendig. Allerdings muss eine mehrere Wochen dauernde Belastungspause eingelegt werden. Für Läufer, die trotzdem weiter aktiv sein wollen, bietet sich hier als Therapie das Aquajogging an, welches ohne eine Belastung der Knochenstrukturen möglich ist. In jedem Fall ist die Betreuung durch einen Arzt notwendig!"
(Quelle:berlin-marathon)

Analyse auf mich bezogen: 

Hab wohl nach Leistenbeschwerden im Sommer zu schnell wieder zu hart trainiert und auch teilweise für mich falsche Einheiten drin gehabt. In dieser Phase kaufte ich mir zwei Paar neue Laufschuhe, die für meine Füße in dieser Zeit nicht die richtigen waren, zusätzlich diese Region reizten und mir wohl den letzten Rest gegeben haben. Die Knochenstruktur meines  Wadenbeins konnte nicht schnell genug reagieren und entsprechende Festigkeit bilden. Hoffentlich werde ich jetzt aus Schaden klug.


Stand: Montag, 27. August 2012