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                   im Ziel!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Archiv 2003/2004


Sprüche:

27.12.04

Helmut Jessberg - Zitat aus Spiridon 

"So verkehrt hat man damals eigentlich mit viel Spaß in einer Gruppe und mit Fahrtspiel nicht trainiert. Es ging auch bestens ohne Pulsmesser und Laktatwertmessung."

Helmut Jessberg aus Wetter, Lauflegende der 70er Jahre, lief 1975 mit 41 deutschen Seniorenrekord in 29:20,80 Min. über 10000 m. Zum Vergleich: Die Deutsche Bestenliste in 2004 wird von Oliver Dietz mit der Zeit von 28:20, 92 angeführt. Das sagt alles.

20.12.04

Perfektion und Leidenschaft

"Jedes Projekt ist einzigartig. Gleich bleibt nur der Anspruch an das
Ergebnis.

Die Balance aus Emotion und Information als Basis, mit dem Ziel, die Botschaft zu transportieren."

Forum-Messebau Friedrich Knipp, TSV Korbach

10.11.04

"Rentnerband" auf Pauli

Gestern Abend standen die fuß- und knieverletzten Pschera, Leithäuser und Schalk aufgereiht auf dem Trainingsgelände und beobachteten wehmütig das Trainingsgeschehen der Gesunden. Ironischer Dreiklang: "Wir können bald eine Versehrtensport-Gemeinschaft gründen". 

08.11.04

Manfred Steffny hat's einfach drauf 

Kürzlich fragte Karl-Heinz Pschera beim Frankfurt-Marathon die Experten über Telefon: "Warum laufen die Topläufer nicht mit Herzfrequenzmesser?" 

Die Frage hat mich irritiert. Eine zufriedenstellende Antwort bekam er nicht. Lediglich auf Triathleten wurde verwiesen, die mit Pulsuhr an den Start gehen. Meines Wissens gibt es weltweit so gut wie keinen Spitzenläufer, der sich beim Wettkampf durch Elektronik knechten lässt. Gut so. Erfahrene Läufer laufen nach Gefühl, nicht nur im Wettkampf. Meine Meinung zu diesem Thema gibt Manfred Steffny, Spiridon-Herausgeber und Trainer mehr als treffend in der neuesten Ausgabe des Spiridon wieder:

Herzfrequenzbestimmung ist so überflüssig wie ein kleines Schwarzes bei McDonald

..."Wer einen Marathon laufen will, sollte sich ab 35 Jahren von einem Internisten untersuchen lassen, ob er herzgesund ist. Dazu sollte ein Test auf einem Ergometer oder einem Laufband mit EKG-Messung gehören. Eine sogenannte Leistungsdiagnostik mit Laktattest, Conconi-Test und Herzfrequenzbestimmung ist so überflüssig wie ein kleines Schwarzes bei McDonald, denn besonders im Breitensport ändern sich solche Sekundär-Werte ständig, werden durch unbekannte Faktoren wie Ernährung, Schlaf, zwei Tassen Kaffee so stark beeinflusst, dass sie nutzlos sind, worauf kürzlich beim Kölner Marathon-Kongress noch der Sportwissenschaftler Dr. Dieter Lagerström hinwies (siehe SPIRIDON 10/04). Letztlich gewann Nina Kraft vielleicht deswegen den Ironman von Hawaii 2004, weil ihr Herzfrequenzmesser ausfiel und sie nach Gefühl radelte und lief."

Je wissenschaftlicher, desto langsamer wurden die Läufer

Wenn wir laufen wollen, helfen uns Laborwerte nur sehr bedingt. Je wissenschaftlicher das Lauftraining von interessierten Kreisen gestaltet wurde, desto langsamer wurden die Läufer....

 "one day easy, one day hard" 

...der alte englische Spruch "one day easy, one day hard" aus der Urzeit des Laufens gilt trotz und gerade aller Elektronik noch immer...

Der vollständige Artikel

Passend ein weiteres Zitat von Dr. med. Dieter Kleinmann im Leserforum der Zeitschrift "Spiridon" zum Thema Trainingspulsempfehlungen und Pulsneurotiker, die im Training und Wettkampf in Panik geraten, wenn ihre Pulsuhr mal wieder Alarm schlägt, obwohl die individuellen Schwankungsbreiten enorm sind:

"... In einer Fortbildungsveranstaltung hatte einmal ein kritischer Professor folgende ketzerische, überdenkenswerte Äußerung von sich gegeben: "Geben sie die weltbesten Läufer aus Kenia, Äthiopien und Marokko, die ohne Herzfrequenzmessung trainieren, in die Obhut eines deutschen Sportmediziners mit Puls- und Laktatmessung. Sie werden sehen, innerhalb weiniger Monate haben diese weltbesten Läufer dasselbe niedrige Niveau wie unsere deutschen Läufer!"

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Zitate

"Oft werden die Talente aus ganz jungen Jahren später  von vorher mittelmäßigen Läufern und Läuferinnen überholt."

Manfed Steffny

25.09.04

Spruch

"Sport ist der Spiegel unserer Gesellschaft, warum also sollte er sauberer sein als sie selbst?"

Werner Rabe, Sportchef des Bayrischen Rundfunks, bei seinem Vortrag in Korbach über Olympische Spiele zwischen gestern und heute.

20.09.04

Gästebucheintrag 
von Vize-Europameister Thomas Langsdorf


Fotos: Jürgen Schmidt/Uli Schalk

Ja, Läufer sind schon "Verrückte". Bei den Schilderungen von Thomas werden Erinnerungen an unsere Wintertrainingstage auf dem "Pauli" wach.

Kleiner Auszug: 

"...Im Winter musste ich des Öfteren mit dem von zu Hause mitgebrachten Schneeschieber die 400-m-Bahn bei eisigen Temperaturen von einer hohen Schneedecke befreien, um die angegebenen Sprints oder Tempoläufe absolvieren zu können; u.a. einmal spätabends, ohne Flutlicht, unter einem sternenklaren Vollmondhimmel.
Ein unvergessliches Erlebnis!..."

Gästebuch

13.08.04

Spruch des Tages

Udo Leithäuser gestern Abend auf dem Pauli zum Besitzer dieser Page, nachdem der sich wieder mal wie so oft die vom harten Training der letzten Tage schweren und müden Beine von oben bis unten mit dem "berühmten" Arnika-Spray behandelt hat:

"Du stinkst wie ein heimlicher Alkoholiker".

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 Trotz Sommerferien

Udo äußerte sich auch sehr zufrieden über die hohe Trainingsbeteiligung und große Begeisterung der Jugendlichen in diesen Wochen. Selbst gestern Abend bei Gewitter und sintflutartigen Regenschauern ließen sich gut 20 Jugendliche nicht vom Training abhalten. Weiter so.

02.08.04

Spruch

"Der normale Mensch mit dem Magen-Darm-Trakt eines Neandertalers tendiert dazu, täglich bis zu 1000 kcal zu viel zu sich zu nehmen. Will er nicht zunehmen, muss er sich bewegen und seine Ernährung entsprechend einstellen."

Manfred Steffny, Spiridon-Herausgeber und Trainer

Juli 2004

Zitat Manfred Steffny, Trainer und Spiridon-Herausgeber

Wichtige Erkenntnisse zum 800-m-Training

"Der 800-m-Läufer braucht einen Anteil von 50% Tempoläufen, aber auch 50% Dauerläufe. Und das wird häufig vergessen. Es werden Tempoläufe geknüppelt und wenn dann im Sommer noch Wettkämpfe hinzukommen, geht die Form buchstäblich flöten. Im 800-m-Lauf werden aber 50% Dauerläufe gebraucht. Spätestens seit dem ersten Olympiasieg von Peter Snell weiß man, dass auf der Zielgeraden nicht der Läufer mit der besten 100-m-Zeit (Grundschnelligkeit), sondern der frischeste Läufer gewinnt."

Juni 2004

"Erst wenn du in Paris einfährst und deine Frau im Minirock siehst, fällt dir wieder ein, dass es auch etwas anderes gibt als Rad fahren"

Jan Ullrich

Mai 2004

Kostenlose Droge Laufen

"Mein Tempo, dein Tempo gibt es nicht. Ein Auto hat ja auch mehrere Gänge."

"Lächeln statt hecheln."

"Der Urmensch ist nicht schnell, dafür um so ausdauernder gelaufen."

Marathon-Ass Herbert Steffny spricht im PZ-Forum über die kostenlose Droge Laufen und gibt wertvolle Trainingstipps für Anfänger und Profis 

Der vollständige Artikel in der Pforzheimer Zeitung

April 2004

"Was die Tante kann, das kann ich auch"

Haben Sie eine Vorbildfunktion?

"Wenn ich irgendwie Vorbild für jemanden sein sollte, würde mich das freuen, aber ich maße mir diese Funktion nicht an. Wenn ich die 800 Meter in 2:20 Minuten laufe, stachelt das vielleicht Jüngere an nach dem Motto: Was die Tante kann, das kann ich auch. Es gehört Disziplin dazu, ein Training auch mal bei schlechtem Wetter durchzuziehen. Wenn Jugendliche das sehen, kann ich sie vielleicht ebenfalls motivieren. Das sehe ich irgendwo als Vorbildfunktion an. Genauso gut kann ich mir aber vorstellen, dass der Seniorensport von den Jugendlichen auch belächelt wird. "

Bärbel Kiel, TSV Korbach  im WLZ-Interview

März 2004

Spruch

"Ich werde nicht älter, ich verliere nur an Geschwindigkeit. Weltrekorde sind nur geliehen, nur Medaillen und Titel bleiben."

Haile Gebreselassie

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"Leistungssport und Schmerz sind Brüder"

Im neuen Leichtathletik-Magazin wird aus dem Sportteil der FAZ vom 17.01.2004 zitiert:

"Leistungsbereit sein, heißt, bereit sein für den Schmerz. Leistungssport und Schmerz sind Brüder. Schon als Kinder müssen sportlich Begabte erkennen, dass sie Höchstleistungen nur erreichen können, wenn sie körperliches und seelisches Leid in Kauf nehmen."

Darüber kann man denken was man will, aber es ist nun mal so. Talent zu haben ist eine Voraussetzung, reicht allein aber nicht um ganz nach vorn zu kommen. Wer Erfolg im Sport haben will, muss sich auch quälen und schinden können.

Februar 2004

Reaktionen der Korbacher Top-Athletinnen in der HNA nach der Wahl zur Mannschaft des Jahres:

"Ich bin ja völlig von den Socken. Ich glaub es nicht. Das kann ja wohl nicht wahr sein."

Landeten sie bei der WLZ-Ehrung noch auf Platz 5 (s. News vom 30.12.03), kletterten die deutschen Meisterinnen über 3x800 m (W40) bei der HNA-Sportlerwahl mit haushohem Vorsprung auf den obersten Podestplatz. Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Bärbel Kiel sind top und wurden zu Recht Mannschaft des Jahres 2003. 
Doppelten Grund zur Freude hat Heidrun Leithäuser. In der Einzelwertung holte sie sich einen glänzenden dritten Platz. 

Heidrun wie immer bescheiden: 
"Ich bin nicht so wichtig. Für mich steht die Arbeit mit dem Nachwuchs im Vordergrund".

Januar 2004

Spruch zum Thema Doping

Hochsprung-Legende Carlo Thränhardt*:

"Nie im Leben. Ich habe mich noch mit fünf rohen Eiern, Traubenzucker und Rotwein gedopt. Das war mein legales Zeug".

Es sei einfach schade, dass die Meinung vorherrsche, dass man nur gedopt Weltrekorde aufstellen könne. "Das ist einfach nicht wahr. Man kann es auch ohne"

*Anmerkung: Der Hallen-Europarekordler Thränhardt (2,42 Meter) kämpft um die Aberkennung des WR von Sotomayor (2,43), der mit Kokain erwischt wurde und die Einnahme nach Karriereende auch einräumte.

Quelle: Leichtathletik-Magazin

Dezember 2003

Spruch

Ein Trainer ist ein Mann,
der sein Brot im Schweiße
eines fremden Angesichts verdient.
(Martin Lauer *1937, deutscher Leichtathlet)

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Spruch

"Die große, weite Welt der Leichtathletik ist bunt. Bunter als mancher denkt. Es geht um Vielfalt und Vielzahl statt um Einfalt und Einzahl. Basketballer werfen Bälle in Körbe, Handballer und Fußballer schießen Tore. Aber hinter dem Sammelbegriff  Leichtathletik steckt viel, viel mehr als nur Laufen, Werfen, Springen. Wer einmal seine Liebe dafür entdeckt hat, kommt nicht mehr davon los"

Joël Kruse in der Zeitschrift Leichtathletik-Magazin

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Zitat

"Ich will nicht überheblich klingen, aber für mich ist es halt nicht wichtig, deutscher Meister zu werden. Ich will mich in der Weltspitze beweisen. Denn zweimal ist noch kein Sportler Olympiasieger über 800 m geworden. Das ist die Vision, auf die ich hinarbeite. Alles andere ist mir egal."

Nils Schumann im Interview der Zeitschrift Leichtathletik-Magazin

November 2003

Zitat

"Entgegen allen früheren Verhaltensweisen machte ich etwas ganz Verrücktes: Ich blieb stehen. Jawohl, nachdem ich den steilsten Anstieg der Runde überwunden hatte, blieb ich zum ersten Mal während eines Dauerlaufes einfach stehen, ganz ohne Grund."

Zitat Dieter Baumann aus seiner Kolumne in Runner's World.

Nach dem Ende seiner Karriere sagt er: "Ich muss nicht mehr, ich darf."

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"Who is Busman?"

"Warum fragt der nach dem Busfahrer? Der sieht doch, dass hier nur 8 Athleten und ein paar Kampfrichter sind. Der Kanadier Smith stand auf und zeigte auf mich: "He is Busemann!" Oh Gott, was wollte O'Brien von mir? Ich hatte ihm nichts getan, hatte ihm keine Schuhe geklaut, nicht den Weg versperrt, nichts."

Zitat aus Frank Busemann's Buch: 

"Aufgeben gilt nicht"

Zehnkampfolympiasieger O'Brien wollte Frank Busemann im Call-Room vorm Wettkampf in Atlanta nur zum Hürdenweltrekord gratulieren. Busemann beschreibt in seinem Buch humorvoll seine schlechten Englischkenntnisse. Nach dem Wettkampf wusste O'Brien, wer Busemann ist.

Frank Busemann

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"Ihr Lebenspartner ist auch ihr Ehemann." 

Häh? Was denn nun?

Werner Damm (HR 3) beim Frankfurt-Marathon über die Beziehung von Luminita Zaituc zu ihrem Partner

Oktober 2003

Spruch des Monats
(mit freundlicher Genehmigung von Herbert Wilke)

Der Spruch des Monats kommt von Herbert Wilke, TSV Korbach, der vor dem 5000-m-Rennen in Heiligenrode beim "Spazieren gehen" im Park angetroffen wurde: 

"Ich musste die Rundenzeiten meditativ verinnerlichen".

Sprach's und setzte noch einen Spruch hinterher: 

"Und jetzt muss ich aufs Klo!"

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Sprüche-Klopfer Dirk Thiele, Eurosport

Thiele bei der WM in Paris

"Da haben sich aber einige so tief in den Finger geschnitten, dass es morgen früh noch blutet". 

Sein Kommentar zum Favoritensterben im 5000-m-Rennen der Frauen

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Zitate

Arthur Lydiard, berühmter neuseeländischer Trainer:

"Ein Lauf, der atemlos macht und zum Kampf mit sich selbst zwingt, muss vermieden werden."

"Es ist weitaus besser, zu langsam als zu schnell zu laufen."

"Die meisten Menschen lernen im ganzen Leben nicht das Hochgefühl kennen, wirklich in Form zu sein."

"Das wesentliche beim Training ist die Freude, die man dabei erleben kann."

Nach Lydiard kann ein hochbegabter Athlet ohne Spaß am Lauftraining kein Weltklasseläufer werden, aber ein durchschnittlich begabter Läufer mit besonders viel Spaß im Training schon. 
Aus diesem Grund förderte er das Training in der Gruppe, weil dies Abwechslung, Ablenkung und Spaß brachte.
(Quelle: runner's world 9/2003)

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Spruch des Tages zum Doping-Sumpf in den USA

Aus einem Kommentar der australischen Zeitung „The Australian“: „Plötzlich wird klar, warum es den US-Amerikanern so schwer fällt, konstant gute Langstreckler hervorzubringen. Die Athleten können nicht lange genug wach bleiben, um mehr als eine Runde auf der Bahn zu laufen.“

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Zum Thema Doping schrieb ich 2001 u.a.:

....Bleibt zu hoffen, dass in dem Bereich, in dem ich meine Wettkämpfe absolviere, alles fair und ohne Hilfe fremder Mittel vonstatten geht, obwohl auch hier und da schon von der Einnahme unerlaubter Mittel im Amateurbereich gemunkelt wird - hierfür würde mir jedes Verständnis fehlen!

Meine Gegner können jedenfalls von mir stets einen fairen Wettkampf erwarten - lieber würde ich mich im Gegensatz zu Dieter Baumanns Leitspruch in seinem Buch "Ich laufe keinem hinterher!" im Mittelfeld oder am Ende des Feldes bewegen, bevor ich mir meine Leistungen mit unerlaubten oder unfairen Mitteln erkaufen müsste.

Nur so läuft's und nicht anders !!

mehr: Laufbahn

September 2003

Duschgeflüster

Beim Feriensportfest im Kasseler Auestadion erschien nach den Wettkämpfen der Spitzenathlet des PSV Grün-Weiß Kassel, Djillali Abdesselam, in den Duschräumen. D. ist ein Top-Läufer mit einer Bestzeit von 29 Min. über 10000 m. 

Meine Frage: "Warum warst du nicht im 1500-m-Rennen dabei?" 

D. sagte, er sei seit 2 Wochen achillessehnenverletzt und und habe nur leicht in den Fuldaauen trainiert. Nach dem Duschen posaunte er in der Kabine: 

"Jetzt haue ich mir erst mal eine Portion Pommes rein". Ich sagte: "Genau richtig, man sollte essen, wozu man Lust hat und nicht immer auf strenge Ernährungsvorschriften achten." D.: "Diese ganze Ernährung. Alles Quatsch. Ich habe beim Trainingslager in Portugal auf 2:11 im Marathon hin trainiert und auf Weltklasseniveau jeden Tag 34 Km abgerissen. Weißt du was, ich bin jeden Tag extra 2 Km zusätzlich gelaufen, um meine 1,5 l Colaflasche zu bekommen. Die habe ich mir täglich reingezogen. Es schadet nicht, wenn du hart trainierst."

So viel zum Thema Ernährung. Djillalis Ansichten treffen voll meine Auffassung. Wer sich schindet, darf auch mal genießen.

Mehr zum Thema auf meiner Page: Ernährung

August 2003

"Die wahre Lust und Leidenschaft fängt erst bei der Senioren DM-II an."

Abteilungsleiter des TSV Korbach, Udo Leithäuser, bei der Senioren-DM in Schweinfurt, nachdem ihn eine Frau im Dialekt angesprochen hat: "Willscht du mich nisch erkennen? Ach, du bischt es ja gar nisch."

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"Wer sinnvoll Wettkampf betreibt, der wird nicht unbedingt älter, die Lebensqualität steigt jedoch beachtlich."

Gesehen in der Zeitschrift "Running 7/03. Zitat aus dem Buch: Laufen ohne Beschwerden.

Juli 2003

Dieter Schröder (36): 
"Die Schallmauer ist durchbrochen - endlich unter 2:10 min. über 800 m!"

Spruch bei den Hessischen Seniorenmeisterschaften: "Viele Grüße an Otto Lange, die Korbacher haben ja immer noch alle Tricks auf Lager".

Spruch der Woche

"Wer sinnvoll Wettkampf betreibt, der wird nicht unbedingt älter, die Lebensqualität steigt jedoch beachtlich."

Gesehen in der Zeitschrift "Running 7/03. Zitat aus dem Buch: Laufen ohne Beschwerden.

Für uns wettkampforientierte Athleten sind sie nun mal das Salz in der Suppe - die Wettkämpfe. 
 Der Endorphin-Ausstoß nach einer erzielten Bestzeit oder nach einem tollen, erfolgreichen Wettkampf - das ist es, wofür es sich lohnt, oftmals hart zu trainieren und viele Entbehrungen im Vorfeld auf sich zu nehmen! Zitat Heinz Jandik Anfang der Woche: "Das ist es!" Nach langem verletzungsbedingten Wettkampfentzug griff er erstmals bei den Staffelmeisterschaften wieder ins Geschehen ein.

Mehr zum Thema unter: Training/Startfieber

Juni 2003

Eitelkeit der Läufer

Trainingsgeflüster auf der Finnenbahn

Jürgen Schmidt bei Trainingsbeginn: "Ich muss mich erst mal für das Foto in der Zeitung entschuldigen."

Manfred Hamel: "Hättest dich ja wirklich vorher ein bisschen schminken können."

Uli Schalk: "Jetzt versteht ihr, warum ich mich vor zwei Wochen über mein Foto geärgert habe."

Jürgen: "Dein Foto war hundertmal besser. Mich haben mehrere Bekannte angehauen, ob ich 20 Jahre älter geworden sei."

Manfred: "Jürgen, finde dich damit ab, dass du nun mal so alt aussiehst."

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Zitat

"Laufen macht das Herz stark und damit auch die Seele. Beim Laufen kommt man ins Meditieren, kommt man zur Ruhe, es ist der traumhafteste Sport, den man ich vorstellen kann."

( Prof. Dietrich Grönemeyer - Bruder des Sängers - beim Ruhrmarathon in Bochum )

Mai 2003

Zitat Manfred Steffny, Spiridon

"Paula Radcliffe zeigt, dass die Europäer noch mithalten können im Langstreckenlauf. Ob ihnen die Sportwissenschaft dabei hilft, ist sehr fraglich.

Radcliffe ist mit Omas Methoden - Stützstrümpfe und Eiswasser - groß geworden und nicht mit Laktatmessungen und Concini-Tests.

Ihre empfindlichen Beine schützt sie im Rennen - früher verlacht - durch Kniestrümpfe und vorher und nachher durch Eisbäder. Sie schilderte dabei, wie sie ein solches Eisbad durchführt: bis zur Hüfte im Eiswasser, darüber mit Hemd und Jacke bekleidet und heißen Kaffee schlürfend. So bringt es die Wirkung auf den Punkt!"

Mein Kommentar:

Die Deutschen messen Laktate und laufen hinterher.

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Zum Nase rümpfen

Spruch der Woche

Zitat aus der "Ärztlichen Praxis" - gesehen in der Laufzeitschrift "Spiridon"

"Männerschweiß macht Frauen glücklich! - Na, wenn das kein Grund zum Laufen ist!"

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Die Logik des Schmerzes

Thema: Dehnen/Stretching

Zitat der Woche aus einem höchstinteressanten Interview der Laufzeitschrift "Running" mit Walter Packi, Arzt und Schmerztherapeut (bekannt durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte)

Frage:

"Immer wieder ein beliebter und missverstandener Diskussionspunkt in der Läuferszene ist das Dehnen. Was machen wir bei diesen Übungen falsch?"

Packi:

"Alles. Dehnen ist ein hochgefährliches Unterfangen, da hierdurch erst Einschränkungen im Bewegungsapparat produziert werden. Jede Art von Stretching und Dehnen ist in meiner Praxis und bei meinen Patienten strikt untersagt, es sei denn jemand will sich bewusst Schaden zufügen. ........ Dehnen wird oft mit Lockerungsübungen verwechselt, gegen die selbstverständlich nichts einzuwenden ist."

Mehr:

www.biokinematik.de

oder Zeitschrift "Running" Ausgabe 4/03 ( allein schon wegen des Interviews mit weiteren hochinteressanten Ansichten und Erklärungen über Laufschuhe, Muskelbeschwerden, Lauftechniken,...lohnt sich die Anschaffung).

April 2003

"Das Leben besteht in der Bewegung".

"Ohne tägliche Bewegung kann man nicht gesund bleiben: Das Leben besteht in der Bewegung und hat sein Wesen in ihr. Im ganzen Innern des Organismus herrscht unaufhörliche, rasche Bewegung: Das Herz in seiner doppelten Systole und Diastole schlägt heftig und unermütlich, mit 28 seiner Schläge hat es die gesamte Blutmasse durch den großen und kleinen Kreislauf getrieben; die Lunge pumpt ohne Unterlass wie eine Dampfmaschine; die Gedärme winden sich stets im matus peristalticus; alle Drüsen saugen und sezernieren beständig; selbst das Gehirn hat eine doppelte Bewegung mit jedem Pulsschlag und jedem Atemzug."...

Gesehen in der Laufzeitung "Spiridon" ; Spruch vom philosophischen Altmeister Arthur Schopenhauer im Buch: Kleine Bettlektüre für alle, die beim Laufen den Ausgleich zum Alltag finden

März 2003:

Kluger Spruch

"Man muss nicht nur hart trainieren, sondern vor allem intelligent".

Said Aouita, marokkanischer Olympiasieger über 5000 m

Februar 2003:

Spruch

"Mit meinen Zeiten könnte ich bei den Frauen in Westfalen mitlaufen. Ich könnte westfälische Frauenmeisterin werden."

Winfried Stede, TSV Korbach

Winfried Stede hatte die TSV-Korbach-Mittelstreckler zu einem Hallentraining im Paderborner Ahorn-Sportpark eingeladen. Die Halle mit einer 200-m-Kunstoffbahn ist wirklich empfehlenswert. Abwechslung im winterlichen Trainingsalltag ist garantiert. Danke Winfried, eine gute Idee. Auf der Fahrt nach Paderborn kam sein Spruch, als er von den westdeutschen Meisterschaften erzählte.

Bärbel Kiel hatte einen ihrer berühmten Lachkrämpfe

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Fröhliches Wörterbuch: Laufen

Staffel

"Versuch, die Schnelligkeit von zumeist vier Sprintern zu summieren. Was nicht immer gelingt, da ein 30 cm langer, 50 g schwerer Stab unter Umständen gewaltige Kontaktschwierigkeiten bereitet."

Januar 2003:

"Es ist, als hätte jemand seinen Beitrag zur Documenta abgeliefert."
(Zitat: Karl-Heinz Pschera, TSV Korbach, zur Abholzaktion im Korbacher Finnenbahn-Waldstück und zur Aufbringung der neuen hellen Sägespäne.)

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Zitat aus "Runner's World" zum Thema Stretching

"Stretching beseitigt keine Verletzungen. Falsch ausgeführt, beispielsweise zu aggressiv oder zu viel, kann es mehr Probleme bereiten als verhindern....
Wenn sie der Meinung sind, Stretching hilft, dehnen sie ruhig. Wenn nicht, lassen sie es bleiben."
(Zitat: Joe Henderson, freier Mitarbeiter von Runner's World)

Kommentar: Der letzte Satz sagt alles!

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"Im Übrigen...sagte Winston Churchill: Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen. ("No sports" hat er nie gesagt, im Gegenteil, er liebte den Sport - aber auch den Spott!)"
(Zitat: Prof. Uhlenbruck)

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Zitat

Uta Sommer, TSV-Korbach-Trainerin, im Vereinsheft "Pauli-Power":

"Ausgehen würde ich gern einmal mit Stefan Kretzschmar."

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Zitat

"Trainieren muss man hart und konsequent, um ans Ziel zu kommen."

Mehr auf der

Homepage von 1500-m-Läuferin

Kathleen Friedrich


Tipps:

30.12.04

Häufigkeit von Stressfrakturen
(Quelle:feel-fit)

Stressfrakturen sind bei Sportlern nicht selten. Schätzungen gehen davon aus, dass zwei Drittel der Betroffenen Läufer sind, insbesondere Leichtathleten. Stressfrakturen finden sich bei ihnen häufig an folgenden Knochen:

Mittelfußknochen (lat. Ossa metatarsalia)
Kahnbein (Os naviculare)
Sprungbein (Talus)
Schienbein (Tibia)
Wadenbein (Fibula)
Oberschenkel(-mitte) (Femurdiaphyse)

Ratgeber Stressfraktur

mehr: Ermüdungsbruch, Stressfraktur

Sportmedizin Tübingen

19.12.04

Fuß und Bein - manchmal Läufers Pein

Behandlungsmethoden bei Gelenk-, Bänder- und Sehnenbeschwerden

Querfriktionen nach Cyriax

"Querfriktionen sind eine Sonderform der Massage. Man nennt Sie auch "Deep Friciton" oder "Tiefenfriktion". Die Friktionen werden nicht mit der ganzen Handfläche wie bei der Massage ausgeführt, sondern nur mit einzelnen Fingern oder dem Daumen lokal eingesetzt. Hierbei ist es wichtig, dass der behandelnde Finger und die Haut des Patienten als ein Ganzes bewegt werden. Die Behandlung findet quer zum Faserverlauf statt. Ziel der Friktion ist die Schmerzstillung, Tonussenkung, lokale Stoffwechselsteigerung und Durchblutung, Mobilisation von Verklebungen und Stimulation der Bildung von zugfesten, längsgerichteten Fasern."

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Ionthophorese

Die Iontophorese ist eine Behandlung mit Gleichstrom, gleichzeitig werden ionisierte Medikamente in tiefere Schichten gebracht. Angewendet wird die Iontophorese bei schmerzenden und entzündeten Gelenken, Bändern und Sehnen.

18.12.04

Tübingen für Läufer eine Reise wert

Wer als Läufer bei orthopädischen Beschwerden durch die Behandlungen vor Ort nicht weiterkommt, sollte mal über eine Untersuchung im "Sportmedizinischen Institut Tübingen" nachdenken. 

Auf Empfehlung von Anne Jandik, TSV Korbach, die sich kürzlich wegen ihrer Rückenprobleme bei Prof. Horstmann untersuchen ließ, nahm auch ich wegen meiner Sprunggelenksverletzung Kontakt zur Medizinischen Universitätsklinik, Abteilung Sportmedizin-Sportorthopädie, auf.

"Die Sportorthopädie ist eine der Hauptdisziplinen der Sportmedizin und beschäftigt sich mit Erkrankungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates. Dies können strukturelle Gewebeschäden (Muskulatur, Sehnen, Bänder usw.) als Folge von akuten Verletzungen, chronischen Überlastungen, physiologischen "Verschleißerscheinungen", systemischen Erkrankungen usw. sein oder funktionelle Probleme, die durch Trainingsfehler, ungeeignete Sportausrüstung, Fehlstatik usw. entstehen."

Die wichtigste Erkenntnis der zweistündigen Untersuchungen in Tübingen: Man wird als Läufer ernst genommen und nimmt sich ernorm viel Zeit! Im Gegensatz zu den meisten Ärzten vor Ort.

Zitat: "Sie kommen zu uns, weil sie wieder laufen wollen. Unser Ziel ist es, sie so zu behandeln, dass sie wieder laufen können und auch wieder Wettkämpfe bestreiten können."

Deutliche Überpronation rechter Fuß

Die Gang- und Laufanalyse zeigte ernorme Druck- und Fehlbelastungen auf. Ein ganzes Bündel von Maßnahmen und Empfehlungen wurde mir mit auf den Heimweg gegeben. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Tübingen eine Reise wert war.

Sportmedizin Tübingen

12.12.04

Arnika und Co.

"Bewährte homöopathische Arzneimittel in der Sportmedizin seien beispielsweise Arnica, Bryonia, Hypericum, Rhus toxicodendron und Symphytum. Arnica montana (Bergwohlverleih) ist wohl das bekannteste Verletzungsmittel in der Homöopathie...

...Ein Klassiker in der homöopathischen Medizin ist Arnica. Bei Stürzen und Verletzungen jeder Art setzen viele Ärzte auf homöopathische Zubereitungen der Pflanze Arnica montana. Auf der Medica in Düsseldorf informierten Spezialisten über diese und weitere, auch weniger bekannte homöopathische Arzneimittel..." 

mehr

25.11.04

Gesunde Füße mit wilden Tieren

Schwingen wie der Rochen - Paddeln wie der Schwan - Kreisen wie die Schlange. Kraftübungen einmal anders.

Auf gutem Fuß mit wilden Tiere und feel-fit

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Und hier die Königin aller Übungen

Indische Kniebeuge

17.11.04

Tipp - aus der Natur

Ananas sind die Lieferanten für Enzyme - Bromelain 

Bromelain in Tablettenform stellt heute das Mittel der Wahl bei Sportverletzungen wie beispielsweise Prellungen und Verstauchungen dar: Die Schwellung bildet sich in überraschend kurzer Zeit zurück, der Schmerz lässt nach, und der Heilungsverlauf wird beschleunigt.

Bromelain –ein proteolytisches Enzym aus der Ananas

mehr

Fitnesscoach - Lexikon der Begriffe

Mai 2004

Kasseler City Lauf

News und Infos rund um das Top-Ereignis am 08.05.04 in Kassel

April 2004

Paderborner Osterlauf

Ostersamstag findet der berühmte 58. Paderborner Osterlauf statt. Nach 6400 Teilnehmern in 2003 strebt der Veranstalter in diesem Jahr an, die 7000er Marke zu knacken.

Paderborner Osterlauf

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14.04.04: Abendsportfest in Wetter

(800m/3000m)

Ausschreibung: TV 05 Wetter

März 2004

Im Märzen der Bauer die ...

Da die ersten Meisterschaften der Freiluft-Bahnsaison in diesem Jahr bereits im April (HM-Langstaffel) beginnen, heißt es, frühzeitig die Form planmäßig aufzubauen. Innerhalb von nur fünf Wochen im Mai und Juni finden dann die nächsten "großen" Wettkämpfe wie KM, Nord- und Hessenmeisterschaften und im Juni quasi als Höhepunkt die Senioren-DM I statt. Nur die ab 50-Jährigen haben bis August Zeit, sich für ihre Einzel-DM in Schwung zu bringen. Um die Termin- und Trainingsplanung zu erleichtern, nachfolgend alle

Termine

und viele

Trainingspläne

Also die Rösslein frühzeitig anspannen und hart trainieren, um auf den Punkt zu den Saisonhöhepunkten in Hochform zu sein. 

Februar 2004

Schnelle Rennpferde im Verein empfehlen neuerdings wärmstens zur Regeneration und Erholung der Muskeln das altbewährte Pferdebalsam. Die Inhaltsstoffe sind wertvolle Pflanzenextrakte, insbesondere die der traditionellen Heilpflanze Arnika. Ich hab es früher selbst genossen, schwöre aber mehr auf das mittlerweile bekannte Arnika-Gel und Spray von Kneipp.

Durchblutung/Muskeln

Fehlbelastungen der Muskulatur, Abnutzungserscheinungen, verbunden mit entzündlichen Erkrankungen und stumpfe Verletzungen bei Sport und Freizeit können zu schmerzhaften Beschwerden des Bewegungsapparates führen. Die genannten Produkte wirken auf natürliche Weise durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und abschwellend. Dadurch lindern sie zuverlässig Schmerzen.

mehr: Pflegeprodukte-Pferdebalsam

oder: Arnika-Gel / Spray

Januar 2004

Regeländerungen 

Was ist neu 2004? 

PDF-Datei vom hessischen Leichtathletik-Verband:

 Regeländerungen

Dezember 2003

Trainingsalternativen im Herbst und Winter

Von Leichtathletik.de

Mangelnde Trainingsmöglichkeiten in Herbst und Winter durch schlechtes Wetter sowie für diese Jahreszeit unzureichende Trainingsstätten zwingen dazu, besonderes Augenmerk auf das Hallentraining zu legen.

Hallentraining mit vielen anschaulichen Bildern

Beitragsreihe Hallentraining

Teil 2

November 2003

Trainingsalternativen im Herbst und Winter

Von Leichtathletik.de

Mangelnde Trainingsmöglichkeiten in Herbst und Winter durch schlechtes Wetter sowie für diese Jahreszeit unzureichende Trainingsstätten zwingen dazu, besonderes Augenmerk auf das Hallentraining zu legen.

Hallentraining mit vielen anschaulichen Bildern

Beitragsreihe Hallentraining

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Springen mit dem Seil

Besonders in der Leichtathletik lässt sich das Seil effektiv einsetzen, um ein abwechslungsreiches Training zu gestalten und verschiedene konditionelle Fähigkeiten zu schulen. Seilspringen oder „Rope Skipping“ erlebt momentan seine Renaissance. Zur Verbesserung von Kraft und Schnelligkeit setzen sicherlich auch Sie gerne kleine Sprungformen ein.

Alternativ zu den üblichen Trainingsmitteln, wie Sprünge auf dem Rasen oder auf der Laufbahn, lässt sich ein Teil davon hervorragend mit Seilübungen abdecken. Auch für das Koordinationstraining eignet sich das Sprungseil bestens, obwohl manchmal durch die Neuartigkeit der Übungsausführung mit Anfangsschwierigkeiten zu rechnen ist. Wenn Kinder oder Jugendlichen die Aufgaben aber beherrschen, wird es sich positiv auf ihre Lauftechnik auswirken.

Springen mit dem Seil

Oktober 2003

Das Ende der Saison naht - Zeit der Regeneration beginnt

Mut zur Pause - der Akku ist leer

Der Körper ist keine Maschine. Ein Ofen, der ständig brennt, ist irgendwann durchgebrannt. Außerdem verträgt der eine Körper individuell mehr Belastung als der andere. Nicht zu vergessen, dass in aller Regel noch ein harter Arbeitstag vor dem Training zu absolvieren ist. Jeder muss für seinen Körper die Grenzen erkennen und sollte diese möglichst nicht überschreiten. 

Am Ende einer langen Saison überkommt einen das Gefühl der Leere, der Akku oder das Fass ist leer.

Aus diesem Grund sind nach Saisonende ohnehin 2-3 Wochen Regeneration nach Lust und Laune (Schwimmen, Wandern, Joggen, Fahrradfahren,..) angesagt, um dann in ein ruhiges Wintertraining überzugehen. Je nach Wetterlage kann gelegentlich, m.E. nicht regelmäßig, mit dem Tempo "gespielt" werden.

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Passend zum kühlen Herbst ein heißer Tipp aus der Apotheke

Finalgon Creme

Tiefenwirksame Heilwärme bei Muskel-, Gelenk-, und rheumatischen Schmerzen, Sportverletzungen wie Prellung, Zerrung, Stauchung, Wadenschmerzen, Muskelverspannungen, Muskelkater, Nackensteife, kalten Füßen, kalter Muskulatur im Winter... Leistungsfördernd im Sport durch seine muskellockernde und wärmende Wirkung... 

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Laufparadies Texel

Immer wieder beeindruckend, die Trainingsverhältnisse auf der holländisches Nordseeinsel Texel.

Diese traumhafte Insel bietet alles was das Läuferherz begehrt. Herrlichste Laufwege auf den verschiedensten Belägen. So weit die Füße tragen kann man Laufpisten in ausgedehnten Wäldern oder verschlungene Pfade in weitläufigen Dünenlandschaften unter die Laufschuhe nehmen. Wer es mag, kann sich auch auf Asphalt während eines Marathontrainings die Sohlen heiß laufen. Nationalmannschaften und Vereinsmannschaften führen hier regelmäßige Trainingslager durch. 

Texel ist aber nicht nur für Läufer eine Reise wert, sie ist grundsätzlich ein lohnendes Reiseziel. Manfred Hamel: "Meine absolute  Lieblingsinsel."  Auch die TSV-Senioren Karl-Heinz Pschera, Jürgen Schmidt und Uli Schalk, wissen seit Jahren zu schätzen, was die Trauminsel Texel zu bieten hat. 

September 2003

12.09.2003: 4. Korbacher Finnenbahnlauf

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13.09.2003

Der diesjährige Senioren-Vergleichskampf findet am 13. September 2003 in Kirchhain bei Marburg im Landesverband Hessen statt.

In diesem Jahr werden sich die SeniorInnen aus Hessen, Sachsen-Anhalt und Westfalen in einem sportlichen Wettstreit messen.

TeilnehmerInnen aus Westfalen können sich auf einer Sonderseite des FLVW informieren. Thilo sei Dank! Eine Online-Anmeldung ist auch möglich.

TeilnehmerInnen aus Hessen und Sachsen-Anhalt können sich bei ihren Landesverbänden informieren. Hier erfolgt auch die Anmeldung!

Wie immer, gibt es nach dem Event einen gemütlichen Ausklang mit Plaudereien, Buffet und mehr. (rh)
(Quelle: Master's-Homepage )

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NORDHESSISCHE MEISTERSCHAFTEN DER SENIOREN UND SENIORINNEN

AM 14. SEPTEMBER 2003  IN KASSEL

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August 2003

Von Anne Jandik und Manfred Hamel

Coban 3M, eine selbsthaftende Bandage, von beiden Genannten getestet und für gut befunden. Diese elastische und anschmiegsame Bandage findet u.a. bei Zerrungen, Verstauchungen und Muskelfaserrissen ihre Einsatzmöglichkeit. Anne Jandik konnte damit sogar ihren Marathon trotz Muskelzerrung erfolgreich beenden. 

Die Krönung

Die Bandage ist in der blauen Originalfarbe des TSV Korbach erhältlich und allein schon deshalb der Tipp des Monats. In Apotheken werden 3 Meter dieser Bandage für einen Preis von etwa 5,60 € angeboten. 

Bild

Juli 2003

Abendsportfeste in 

16.07.03: Wetter
17.07.03: Immenhausen
22.07.03:
Borken

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Wichtiger Hinweis von Manfred Hamel

"Der für den 19. Juli 2003 geplante Triathlon am Edersee fällt wegen zu geringer Teilnehmerzahl aus."

Juni 2003

14./15.

HLV

Jugendmeisterschaften

Borken

19.

HLV

Langstaffelmeisterschaften

Heringen

21./22.

HLV

Senioren Einzel

Friedberg

Casio-Laufuhren

Mai 2003

1. NATIONALER HINDERNISLAUFABEND

AM FREITAG, 09. MAI 2003

MIT SPRINTSTAFFELN FÜR SCHÜLER/INNEN
UND 3 X 1000 M-STAFFEL MJA, MJB, MÄ U. SEN.

Ausrichter: TSV 1850/09 Korbach

Austragungsort:

34497 Korbach, Paul-Zimmermann-Sportplatz

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Abteilungsleiter Udo Leithäuser:

"Liebe Trainer und Betreuer,  

wir hoffen, unser Angebot findet Euer Interesse.
Hindernisläufe, gerade auch für alle weibliche Klassen, werden kaum angeboten.  Motiviert Eure Läuferinnen und Läufer, es mal zu versuchen. Es lockt eine gute Bestenlistenplazierung und vielleicht sogar die Norm für Deutsche (Jugend-)Meisterschaften. Wir bieten an dem Abend außerdem Sprintstaffeln für alle Schülerklassen und 3x1000m für MJB, MJA, Männer und Senioren an. Die junge Läufergarde der LTG Fuldabrück will bei dieser Gelegenheit die Quali für die Deutschen Jugendstaffelmeisterschaften laufen.   

Mit freundlichen Grüßen  

Udo Leithäuser, TSV 1850/09 Korbach Leichtathletik"

Ausschreibung und weitere Termine

April 2003

Paderborner Osterlauf

März 2003:

TV-Termin Hallen-WM

Februar 2003

Homepage von Dieter Baumann mit neuem Gesicht

Dieter Baumann

Januar 2003:

Die neue Homepage von

Grit Breuer

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Homepage von Nils Schumann


Was sonst noch lief

31.12.04

Glückliches Brautpaar

Die TSV-Korbach-Senioren überbrachten Winfried Stede und seiner Frau Irina die besten Wünsche und übergaben im Auftrag des Vereins ein kleines Präsent.

30.11.04

Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Endspurt - Internetabstimmung läuft heute um 24.00 Uhr ab!!

Hochspannung bei den Männern

Stand 17.00 Uhr: Wenige Stunden vor Ende der Abstimmung liegt Bärbel Kiel bei den Frauen fast uneinholbar vor Heidrun Leithäuser. Hochspannung herrscht dagegen bei den Männern - kurz vor Toresschluss stimmengleicher Dreikampf zwischen Hofmann, Jandik und Schalk. 

Endspurt - jetzt tippen!

27.11.04

Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Endspurt - noch drei Tage!

Jandik und Hofmann Kopf an Kopf

Kurz vor Ende der Abstimmung entwickelt sich bei den Männern ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Zielgeraden. Heinz Jandik und Wilhelm Hofmann liegen gleichauf mit je einer Stimme vor Uli Schalk.

Kiel deutlich vorn

Bei den Damen hat WM-Achte und Hessenmeisterin Bärbel Kiel weiterhin einen deutlichen Vorsprung, liegt klar vor der deutschen Meisterin Heidrun Leithäuser und Irmgard Runte.

Mehrfache Stimmenabgaben sind auch möglich (beispielsweise innerhalb einer Familie). Man muss dazu kurz aus dem Netz (offline) und sich dann erneut anmelden (online).

Die Umfrage ist noch 3 Tage bis 30.11.2004 geschaltet. Nochmals der Hinweis, dass die Wahl anonym ist. Wie zu hören war, zieren sich immer noch einige zu tippen oder wissen nicht wie es geht. Aus diesem Grund erneut dieser kurze technische Hinweis. Zunächst muss man online gehen. Dann mit der linken Maustaste den runden Kreis vor der Läuferin oder dem Läufer anklicken und abschließend ganz unten wieder mit der linken Maustaste auf den Button "VOTE" klicken. So einfach ist das.

Endspurt - jetzt tippen!

21.11.04

HNA - Sportlerwahl der heimischen Zeitung

Gestern hörte ich erstmals von der HNA-Sportlerwahl. Original-Kommentar eines Korbacher Sportlers: "Was ist das denn in der HNA für 'ne Wahl. Die dort aufgeführten Sportler kennt ja kein Mensch. Noch nicht mal Heidrun Leithäuser als deutsche Meisterin oder Bärbel Kiel als WM-Achte oder DM-Dritte sind vornominiert. Darüber musst du auf deiner Homepage ein paar kritische Worte schreiben."

Ich kann mir keinen Kommentar erlauben, weil ich die HNA nicht abonniere und die Vorauswahl nicht kenne. Wenn es denn so ist, dann hätten sich die HNA-Verantwortlichen allerdings ein Armutszeugnis ausgestellt. Was die beiden genannten Korbacher Läuferinnen auch in diesem Jahr geleistet haben, hätten sie nicht übersehen dürfen. Ihre Dominanz und Topergebnisse kommen bei der Wahl auf dieser Homepage (s. oben und unten) wenigstens klar zum Ausdruck. Sie liegen zurzeit unangefochten auf den ersten Plätzen.

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Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Technischer Hinweis

Stimme abgeben - so geht's

Aus gegebener Veranlassung noch ein kurzer technischer Hinweis. Einige sprachen mich an, wie die Stimme technisch abzugeben sei. Zunächst muss man online gehen. Dann mit der linken Maustaste den runden Kreis vor der Läuferin oder dem Läufer anklicken und abschließend ganz unten wieder mit der linken Maustaste auf den Button "VOTE" klicken. So einfach ist das. 

Von gestern auf heute hat sich einiges getan. Heinz Jandik hat mit Wilhelm Hofmann gleichgezogen. 

Endspurt - noch neun Tage

Jetzt tippen - jede Stimme zählt

20.11.04

Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Zwischenbilanz nach drei Wochen

Wie man hört, zieren sich einige noch, eine Stimme abzugeben. Zur Klarstellung sei gesagt, dass die Wahl anonym ist. Es ist nicht nachvollziehbar, wer wem welche Stimme gegeben hat. Außerdem soll die Wahl nicht so ernst genommen werden, es ist einfach nur ein Spaß. So gibt es auch keine Preisverleihung, die Gewinner erhalten eine Urkunde.  Auffällig ist, dass bei den Frauen bisher insgesamt 32 Stimmen abgegeben wurden, bei den Männern dagegen nur 26. 

Kiel und Hofmann zurzeit vorn

Drei Wochen nach Beginn der Umfrage hat sich bei den Männern Wilhelm Hofmann leicht abgesetzt. Hofmann führt mit zwei Stimmen vor Hessenmeister Heinz Jandik und Uli Schalk.

Bei den Damen hat WM-Achte und Hessenmeisterin Bärbel Kiel ihren bisherigen deutlichen Vorsprung weiter ausgebaut, liegt jetzt 16 Stimmen vor der deutschen Meisterin Heidrun Leithäuser und 19 Stimmen vor Rekord-Sammlerin Irmgard Runte.

Mehrfache Stimmenabgaben sind auch möglich (beispielsweise innerhalb einer Familie). Man muss dazu kurz aus dem Netz (offline) und sich dann erneut anmelden (online).

Die Umfrage ist noch 10 Tage (bis 30.11.2004) geschaltet.

Jetzt tippen - jede Stimme zählt

18.11.04

Ich renne, also bin ich

Erst die zum ausdauernden Lauf notwendigen körperlichen Veränderungen machten unsere Vorfahren menschlich.

Der moderne Mensch verdankt sein Aussehen dem Dauerlauf: Die dafür nötigen körperlichen Veränderungen führten wohl zu der Evolution der Gattung Homo und trug zum heutigen Erscheinungsbild des Menschen bei...

...Von allen Primaten kann nur der Mensch ausdauernd über lange Strecken hinweg rennen und schneidet dabei auch erstaunlich gut gegen Vierbeiner ab....

..Ausdauerndes Laufen war vermutlich bei der Nahrungsbeschaffung von Vorteil: Lange vor der Erfindung von Pfeil und Bogen konnten die frühen Menschen ihre Beute verfolgen. Da auch Aas eine wichtige Nahrungsquelle für die frühen Menschen darstellte, konnten sie mit ihrer Ausdauer vielen anderen Aasfressern zuvorkommen. Der Dauerlauf verhalf den frühen Menschen also wohl zu mehr Fett und Proteinen. (Quelle: wissenschaft.de)

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13.11.04

Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Zwischenbilanz nach zwei Wochen

Zwei Wochen nach Beginn der Umfrage hat sich bei den Männern ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelt. Hessenmeister Heinz Jandik hat aufgeholt und liegt zurzeit gleichauf mit Wilhelm Hofmann und Uli Schalk.

Bei den Damen hat WM-Achte und Hessenmeisterin Bärbel Kiel ihren bisherigen deutlichen Vorsprung noch ausgebaut, liegt im Moment 10 Stimmen vor der deutschen Meisterin Heidrun Leithäuser und 13 Stimmen vor Rekord-Sammlerin Irmgard Runte.

Mehrfache Stimmenabgaben sind auch möglich (beispielsweise innerhalb einer Familie). Man muss dazu kurz aus dem Netz (offline) und sich dann erneut anmelden (online).

Die Umfrage ist noch zwei Wochen (bis 30.11.2004) geschaltet.

Jetzt tippen - jede Stimme zählt

07.11.04

Mein Fuß verlangt 'ne Pause

Zitat Dieter Baumann:

"Eine Menge wäre schon erreicht, wenn die Halbgötter in Weiß einmal über ihr Selbstverständnis nachdenken würden. Ein Hochleistungssportler muss nicht um jeden Preis kuriert werden. Ich weiß, dass sich viele Ärzte unter diesem Erwartungsdruck wähnen und zu purem Aktionismus neigen, nur um dem Athleten zu suggerieren, dass sie alles für ihn tun. Für sie scheint es geradezu ein Eingeständnis eigener Unfähigkeit zu sein, wenn sie sagen: Hör' zu Junge, mach' mal Pause, leg dich ins Bett. Gerade diejenigen aber, die in aller Gelassenheit Ruhe verschreiben, sind für mich die besten Ärzte. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, dass Trainingspausen oft die beste Medizin sind."

Mein "lieber" Fuß, dir zeig ich's schon

Wenn man in Topform ist und sich in dieser Phase eine Verletzung zur unpassendsten Zeit zuzieht, dauert es meist ein wenig länger, bis man zu der Erkenntnis gelangt, eine Pause wäre gerade jetzt die richtige und bessere Lösung. Oft zieht sich der Heilungsprozess unnötig in die Länge, wenn man die Warnsignale des Körpers ignoriert und nicht recht- oder frühzeitig pausiert. Aber auch jahrelange Erfahrung schützt einen manchmal nicht vor Unvernunft und man findet einfach nicht den Mut zur Pause. 

Ich hatte vor Wochen einen Rückfall in alte Zeiten und zog den Seniorenländerkampf durch, obwohl mir mein Fuß schon eine Woche vorher nach einem "Killer-Training" a la Schmidt signalisierte, lass es, mach 'ne Pause. Die Quittung folgte sozusagen auf dem Fuß. Schon seit 7 Wochen will dieser verd... äh "liebe" Fuß nicht heilen. Er ist stocksauer auf mich, weil ich ihm auch noch Tempoläufe mit dem oben Genannten nach dem Wettkampf abverlangte. Aber warte, mein lieber Fuß, ich zeige dir Vernunft. Ich habe nämlich jetzt den Mut zur Laufpause gefunden und fahre Rad. 

An meinen Fuß

Lieber Fuß, wenn du wieder lässt laufen mich, 
verspreche ich dir, ich höre beim nächsten Mal sofort auf dich. 
Denn wenn du ganz ganz ehrlich bist, 
ist diese Phase ohne Laufen Mist.
Beim Training a la Schmidt stichst du wie'n Messer,
das Training a la Schalk bekommt dir einfach besser.
Du und ich, wir waren ein eingespieltes Team,
Fuß, sei lieb zu mir, da wollen wir wieder hin.
Denn nur gemeinsam sind wir stark
jeder für sich, das ist doch Quark. 

05.11.04

Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Zwischenbilanz

Nach knapp einer Woche zeichnet sich bei den Männern noch kein eindeutiger Trend ab. Zurzeit liegen Wilhelm Hofmann und Uli Schalk Kopf an Kopf knapp vor Hessenmeister Heinz Jandik, Jürgen Schmidt und Manfred Heide. 

Bei den Damen hat WM-Achte und Hessenmeisterin Bärbel Kiel im Moment einen deutlichen Vorsprung vor der deutschen Meisterin Heidrun Leithäuser und Rekord-Sammlerin Irmgard Runte.

Da die Umfrage bis 30.11.2004 geschaltet ist, kann sich das Bild noch entscheidend ändern.

Your Votes please

04.11.04

Sponsorenglück

Wohl dem, der Sponsoren oder Gönner hat. Die LG Eder bekommt vom Sponsor Viessmann für die kommende Saison neue Trikots und Hosen spendiert, wie auf der Homepage der LG Eder unter News zu lesen ist. In Korbach gibt es ja eine ähnlich große Firma, aber auch ein großes Herz für die Leichtathleten? Bald ist Weihnachten, vielleicht hat der Weihnachtsmann ja mal ein großes Herz und einen vollen Rucksack für die Korbacher. In Zeiten knapper Kassen sind auch kleine Gaben immer willkommen.

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Frank Wrasmann wechselt zum TSV Twiste

Frank Wrasmann verlässt den TSV Korbach und wechselt zum TSV Twiste. So schrieb ich kürzlich über ihn in den News vom 26.10.04:

Tops, Flops und Trends

Frank Wrasmann (M40)

Am Anfang der Saison glänzte er noch über die 21,1 Km beim Paderborner Osterlauf (PB: 1:25,55 Std.) und wurde mit der 4x400-m-Staffel hessischer Vizemeister. Danach verschwand er aus der Läuferszene und wandte sich mehr und mehr dem Triathlon zu. Prognose:???

Seine Porträtdaten wurden entfernt, s. Porträts, bei der Wahl zum Sportler des Jahres ist er noch dabei.

31.10.04

Wahl TSV-Korbach-Läuferin oder Läufer 2004

Wer ist eurer Meinung nach die beste Läuferin oder der beste Läufer 2004 des TSV Korbach im Seniorenbereich?

In meiner ersten Umfrage stelle ich diese Frage. Aufgestellt wurden nur Athletinnen und Athleten mit zählbaren Ergebnissen, sei es Titel, Rekorde, gute Wettkampfergebnisse. 

Zur Abstimmung/Umfrage

28.10.04

Ist der Preis Verschleiß?

Ist der Preis wirklich Verschleiß? Zugegeben, wettkampforientiertes Training muss nicht gesund sein. Oder doch? Hartes Training oder Wettkämpfe am Limit können dem Körper schaden, sollte man meinen. Ist es wirklich so? Wer hat mehr Probleme mit der Gesundheit, die Sportler, Läufer, Wettkämpfer oder der, der nach Feierabend seine Freizeit auf dem Sofa verbringt und sein Bierchen trinkt? Diskussionen wird es immer geben, Sprüche wie "Sport ist Mord" werden nie verstummen. 

Ein ganz wichtiger Aspekt wird oft vergessen. Gemeinsames Training in einer Gruppe, die zusammen passt, macht Riesenspaß. Spaß fördert bekanntlich die Gesundheit. Und ist ein Wettkampf mit Startfieber und Adrenalinausstoß tatsächlich ein gesundheitsschädigender Stressfaktor? Ich meine eher nein, wenn Stress, dann positiver. Man will ja den Wettkampf und sträubt sich nicht dagegen. Fällt dann noch eine Bestzeit oder man gewinnt, werden Glückshormone pur freigesetzt, die die vermeintlich ungesunden Aspekte mehr als aufwiegen. 

Wie der Begriff schon sagt, Senioren sind ältere Menschen, werden naturgemäß nicht jünger. Wettkämpfer im Seniorenalter müssen bei leistungsorientiertem Training gelegentlich einen hohen Preis zahlen - Verschleiß kann, muss sich aber nicht in Muskeln und Gelenken breit machen. Wir alle, junge Sportler und "alte Hasen", sind aber bereit diesen Preis zu zahlen, denn Laufen und Sport bedeutet Lebensfreude, Spaß und in aller Regel Gesundheit für Körper und Geist. Unter dem Strich leben Sportler eben doch gesünder, oder? Man muss nur lernen, gelegentlich mal in seinen Körper hineinzuhorchen.

mehr zum Thema

22.10.04

Auf zwei Beinen oder auf zwei Rädern?

Oder der Schrei nach der großen Liebe, dem Laufen.

Texel – die holländische Insel, ein Paradies, auch oder gerade für Läufer. Wohl dem, der die Insel laufend genießen kann. Aber auch Radfahrern bietet die Insel fast alles.

Rückblick: Endlich in Hochform mit Ambitionen zur Saisonbestzeit kam am Ende des mehr oder weniger verkorksten Wettkampfjahres erneut eine Verletzung. Schmerzen im Wadenbein, oberhalb des Fußgelenkes. Nerven-, Knochenhautentzündung oder gar Ermüdungsbruch? Die Schmerzen halten sich hartnäckig über Wochen. Alle Therapien bisher fehlgeschlagen.

Also ab aufs Rad. Nach Saison nicht weiter schlimm, ja sogar erwünscht, Regeneration und alternative Trainingsmethoden sind jetzt Trumpf.

Zurück nach Texel: Kaum auf der Insel führt der erste Weg in den Biker-Shop. Dachbox und Hund verhinderten die Mitnahme des eigenen geliebten Mountainbikes. Hardtail - mit Betonsattel und ohne Federung - muss reichen.

Nach dem ersten Ritt sind die Schmerzen im Wadenbein gewandert, einen Stock höher im Körper. Üble Prellung am Allerwertesten, die Armmuskeln gepeinigt wie nach harter Arbeit an `ner Rüttelplatte. Oh Mann, das Toprad mit Federgabel und geteiltem, gel-gepolstertem und steißbeinschonendem „Specialized-Supersattel“ steht zu Hause in der Garage.

Aber da muss der Läufer durch. Wenigstens sind die Schmerzen am Wadenbein so kaum zu spüren. Also hat das Radfahren mit Rüttelplatte doch was Gutes.

Wenn da nicht der 4. Tag gewesen wäre. Treffen mit Karl-Heinz Pschera, der auch auf Texel weilt und seit Monaten wegen Arthrose im Fuß nur Rad fährt. Mittlerweile Halbprofi auf zwei Rädern.

Pünktlich zum Start der gemeinsamen Tour setzte Regen ein. „Läufer“ Schalk erschien mit der üblichen Laufbekleidung. Gab es nach wenigen Kilometern noch eine trockene Stelle am Körper? Die Schuhe sind voll wie der Edersee im Frühjahr - mit dem angestauten Wasser konnte man wenigstens noch die Blumen im Ferienhaus gießen. Rad fahren macht hart und stark.

Wie sangen die „Ärzte“ einst in einem Song: „Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe“. Anders gemeint, aber auf „Radfahrer“ Schalk bezogen: Meine Gewalttouren auf Texel mit dem Rad waren nur ein stummer Schrei nach meiner großen Liebe, dem Laufen.

Für mich gilt: Lieber auf zwei Beinen, Radfahren ist nur eine Alternative, immerhin eine gute. Auf Texel blutet einem passioniertem Läufer das Herz, wenn man seine Beine nicht so einsetzen kann wie gewohnt.

29.09.04

TSV Korbach - Lazarett Jandik

Die letztjährige Hessenmeisterin (Halbmarathon-Mannschaft W40) Anne Jandik muss eine Bandscheibenbehandlung über sich ergehen lassen. Sie wird seit heute in der orthopädischen Klinik in Kassel "gesund gepflegt". Dagegen "hangelt" sich Ehemann Heinz (Hessenmeister über 800 m in diesem Jahr) trotz chronischer Wadenbeschwerden von Laufcup zu Laufcup und führt die Wertung mit 6 Siegen über die 5-km-Strecke in seiner Altersklasse M55 an. Beiden baldiges beschwerdefreies Laufen.

14.09.04

Ergebnisse Nordhessische Staffelmeisterschaften Immenhausen

Auf meine Anfrage, warum nach zwei Wochen die Ergebnisse noch nicht im Netz sind, schrieb mir Jürgen Rust vom Veranstalter:

"Alexander Humme <Alexander.Humme@stud.uni-goettingen.de> schrieb am 05.09.04 23:14:53:

Hallo Jürgen,

deine Adresse, Kamprichter- und Helferzahlen eintragen. Dann ausdrucken, unterschreiben und an Ede Lange weiterschicken, der sorgt dann für Weiterverteilung an HLV und Hanne Herrmann.

Gruß Alexander

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Gott existiert, weil die Mathematik widerspruchsfrei ist, und der Teufel existiert, weil wir das nicht beweisen können. (Andre Weil)

The power of accurate observation is commonly called cynicism by those who have not got it. (George Bernard Shaw)"

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Kommentar: Das Internet ist als schnellstes und bestes Nachrichtenmedium nicht mehr wegzudenken. Aber wenn man seine Seiten nicht pflegt und nicht ständig aktualisiert, schaut keiner mehr hin.

08.09.04

Verletzungssorgen

Eine Wadenverletzung verhindert bei Winfried Stede den weiteren Formaufbau nach seiner langwierigen Knieverletzung. Der geplante Start über 400 m in Münster wurde abgesagt. Hingegen bestätigten bei diesem Sportfest die Jugendlichen Michael Zekl (6 Min.) und Torben Figge (6:40) ihre derzeit gute Form über 2000 mH.

Friedrich Knipp befindet sich nach seiner Knieoperation vor 8 Wochen wieder auf dem Weg der Besserung und kann ohne Krücken gehen. Eine knorpelbildende "Masse" wurde ihm in einer Freiburger Klinik mit Erfolg eingesetzt.  
Weiterhin nur "Traben" ist bei Heinz Jandik wegen einer hartnäckigen Wadenverletzung angesagt. Nach wie vor kann Uli Schalk nach überstandener Leistenzerrung nicht vollständig befreit laufen kann. Auch Bärbel Kiel hat nach ihren Knieproblemen noch nicht ganz zu alter Stärke zurückgefunden. 
Monatelang muss nun schon Karl-Heinz Pschera ohne einen Laufschritt auskommen. Seine Arthrose im Fuß lässt nur Rad fahren zu. Nach Lungenembolie steht bei Manfred Hamel die nächsten Monate nur Walking und Jogging im "Wohlfühltempo" auf dem Programm.

Regenerationstipp a la Paula Radcliff

Bekannterweise regeneriert die weltbeste Marathonläuferin nach harten Trainingseinheiten und Wettkämpfen ihre Beine in einem Eisbad. In abgeschwächter Form kann helfen, die Beine nach dem Duschen eine Minute mit einem kalten Wasserstrahl zu massieren. Auch die wissenschaftlich getestete und anerkannte Wirkungsweise von Arnika-Spray und -Gel leistet gute Dienste zur Entspannung der Muskulatur.

05.09.04

Nordhessische Langstaffelmeisterschaften in Immenhausen

"Schmiddi" Jürgen Schmidt kehrt dem Fußball endgültig den Rücken und avanciert zum Top-Läufer in der M40

Schmiddi
"Schmiddi" in "Tor-Laune" zum Staffelsieg (Foto: U. Schalk)

01.09.04

Es gibt noch etwas zu feiern

Die Homepage "Uli Schalk online - Laufen" ist heute drei Jahre im Netz.  Fast 25000x wurde diese Seite angeklickt. Allen Besuchern vielen Dank.

14./15.08.04

Es ist vollbracht

"Uli Schalk online - Laufen"

Heute beginnt eine neue Zeitrechnung der Homepage 
"Uli Schalk online - Laufen". 
Wünsche allen Besuchern weiterhin viel Spaß. Sollten kleine Fehler auffallen, die bei der Übertragung der Daten entstanden sein könnten, bitte melden. Vielen Dank!

Bitte gleich unter Favoriten abspeichern:

www.ulischalk.de

oder

www.ulischalk.homepage.t-online.de

12.08.04

Info

Diese Homepage wird demnächst unter 

www.ulischalk.de

oder 

www.ulischalk.homepage.t-online.de

eingerichtet. 

Unter www.ulischalk.de bin ich dann einfacher und schneller zu finden. 

05.08.04

Deutsche Meisterschaft Senioren II
Zittau 13.-15.August 2004
Weinauparkstadion

Wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre

Schaut man in die Meldelisten, könnte aus Sicht des TSV Korbach Frust aufkommen. Der Wettbewerb über 3x800 m in der W40 kommt mangels Meldungen gar nicht erst zu Stande. Die TSV-Damen Leithäuser, Kiel, Runte können damit ihren DM-Titel nicht verteidigen.

Auch die TSV-Herren in der M40 hätten gute Chancen gehabt, sich mit etwas Glück sogar auf Platz 3 in den Staffeln 4x400 und 3x1000 zu platzieren, wenn nicht Urlaub und Verletzungen einer Meldung entgegen gestanden hätte. 

Teilnehmerliste

04.08.04

Besuch aus Mexiko

Wilhelm Hofmann, TSV Korbach, besuchte angesichts der schwülen mexikanischen Urlaubswetterlage mal für ´ne halbe Stunde ein voll klimatisiertes Internet-Café. So versorgte er sich über diese Homepage kurzerhand mit den aktuellsten sportlichen News aus der Heimat. Wenn er schon kaum selbst lief, war er wenigstens auf dem Laufendem. 

"Bei dieser extrem hohen Luftfeuchtigkeit war im Urlaub nur lockeres Joggen angesagt", meinte Wilhelm Hofmann gestern Abend auf dem "Pauli" und holte Versäumtes mit einem schnellen Tausender nach. 

Wilhelm Hofmann

02.08.04

PC-Krise

Ich bin drin!

Wer im Urlaub nichts zu tun, freut sich, wenn Windows, DFÜ-Verbindung, Outlook... zusammenbrechen, dann gibt's nach ´zig Telefongesprächen mit T-online viel und stundenlange Arbeit. Wer aber viel zu tun hat und sich noch mehr vorgenommen hat, kriegt die Krise. Da hilft nur eins, nachdem man wieder drin ist - im Netz: Raus und beim Laufen entspannen. 

01.08.04

Verletzungssorgen - Sommerloch

Die TSV-Senioren klagen über Krankheiten und Verletzungen in den letzten Tagen und Wochen. Manfred Hamel erkrankt, Winfried Stede seit Monaten knieverletzt, Heinz Jandik seit Wochen fußverletzt, ebenso Karl-Heinz Pschera, der wegen einer Fußverletzung seit geraumer Zeit nur Rad fahren kann. Friedrich Knipp ist nach Knie-OP weiterhin außer Gefecht. Nun stöhnt auch Bärbel Kiel über eine Sehnenbandansatzreizung im Knie. Da kommt das kleine Wettkampf-Sommerloch gerade recht. Erst Mitte August steigen die nächsten großen Events. Für den ein oder anderen Zeit genug sich auszukurieren. Allen oben und allen nicht genannten gute Besserung. Kommt schnell wieder auf die Beine, die Bahn ruft!

29.07.04

Die besten Genesungswünsche an Manfred Hamel

Der Organisator der Korbacher Stadtmeisterschaften auf der Finnenbahn, Manfred Hamel, hat Glück im Unglück gehabt. Luftprobleme seit dem Frühjahr verursachten erhebliche Beschwerden und zwangen ihn zur Wettkampfpause. Erst jetzt nach vielen Arztbesuchen wurde eine Lungenembolie diagnostiziert. Akute Lebensgefahr besteht nicht mehr, Manfred wird in einer Fachklinik mit Tabletten behandelt. Gute Besserung wünscht die Leichtathletik-Familie des TSV Korbach. Komm bald wieder auf die Beine!

14.07.04

Heidrun Leithäuser Sportlerin des Monats

Heidrun Leithäuser, TSV Korbach, wurde erneut von der heimischen Zeitung "WLZ-FZ" zur Sportlerin des Monats gekürt. Sie gewann kürzlich bei der Senioren-DM Gold über 400 m in der AK W45.

13.07.04

Kreis-Staffelmeisterschaften in Bad Wildungen

Auszug aus HNA-Bericht

Bei den Männern lief das Trio des TSV Korbach über 3x1000 m in 8:46,44 einen souveränen Sieg nach Hause. 94 Sprint- und Langstaffeln der beiden Leichtathletikkreise Waldeck und Frankenberg lieferten sich trotz kühler und regnerischer Witterung spannende Wettbewerbe. Zahlreiche Ergebnisse werden ihren Platz in den nord- und hessischen Bestenlisten finden.

Seit Jahren zählen die Kurz- und Langstaffelmeisterschaften zu den absoluten Höhepunkten der gemeinsamen Kreisveranstaltungen. So auch am Montagabend im Bad Wildunger Stadion.

Zwölf Männerstaffeln gingen über 3x1000 m an den Start. In souveräner Manier lief das Trio des TSV Korbach (Wilhelm Hofmann, Uli Schalk und Jürgen Schmidt) als M 40-Staffel in 8:46,5 Minuten einen sicheren Sieg nach Hause und blieb dabei nur fünf Zehntelsekunden hinter ihrer Zeit der hessischen Langstaffelmeisterschaften zurück.

Allein acht Staffeln schickte der SV Dodenhausen in diesem Wettbewerb ins Rennen. Überragend die Akteure Dieter Kotte, Klaus Kirschner und Uwe Schmidt. In der Altersklasse M 45 wurde in 9: 22,6 Minuten eine Zeit gelaufen, die im vergangenen Jahr innerhalb Hessens nur von einer Staffel unterboten wurde. (ZMA)

11.07.04

Tempogefühl

Woher weiß ein Läufer, in welchem Tempo er läuft, vorausgesetzt, er läuft nicht auf der Bahn?

"Läufer entwickeln mit der Zeit ein Tempogefühl. Erfahrene Läufer, können beim Joggen ihren Lauffreunden in der Regel auf 5 bis 10 Sekunden genau sagen, wie schnell sie gerade laufen. Dieses Tempogefühl gibt ihnen die Sicherheit in einem Bereich zu trainieren, in dem die Muskulatur nicht übersäuert und genug Sauerstoff bekommt, um die zur Verfügung stehende Energie in Form von Fetten und Kohlehydraten zu verwerten.

Bis man dieses Tempogefühl hat, hilft es, seine Laufstrecken zu vermessen. Und dies wird jeder ambitionierte Läufer sowieso irgendwann machen, ihn interessiert ja, wie lange seine Trainingsstrecken sind. Die Vermessung von Trainingsstrecken ist sehr einfach und funktioniert bequem mit dem Fahrrad. Den Fahrradtachometer sollte man jedoch vorher, am Besten auf einer 400-Meter-Bahn, so gut wie möglich eichen."

Mein Kommentar: 
Vielleicht sollte ich mein "Gehirn" wieder mal eichen. In dieser Saison scheint mir mein Tempogefühl abhanden gekommen zu sein. Es erlaubte mir bisher, auf die Sekunde genau, jedes Tempo genau einschätzen zu können. Vielleicht hilft mir die Staffelmannschaft morgen in Bad Wildungen beim "Eichen", um wieder mein richtiges Anfangstempo finden zu können.

mehr: Laufcampus

05.07.04

Anfrage aus Marokko 

"hello wie geht es ihnen ich bin sehr glucklich fur sie kontakt 
ich heisse hassan ich bin eine athlet ich wohnen im agadir marokko und ich mochte teine bekafte machen und laufen in korbach aber ich weiss noch nicht was ich kanne machen fur das.

konnen sie mir helfen bitte .

es tut mir leid herr konne sie schreibe mir mit fransosisch .

danke

hassan aus agadir

auf wiederhoren."

Die Mail wurde an TSV Korbach weitergeleitet.

Hassan antwortete: "danke herr schalk fur teine help"

02.07.04

Lob tut gut - Preiserhöhung nicht

Wer freut sich nicht über ein gelegentliches Lob. Kürzlich erklärte mir ein Läufer des TSV Obervorschütz am Rande des LA-Meetings "Vorolympischer Abend" in Kassel - Niederzwehren, dass er regelmäßig viele nützliche Infos von meiner Homepage abruft. Meine Internetseite sei einmalig und immer aktuell. Das Lob tat gerade in der jetzigen Situation gut, weil in den letzten Wochen berufliche Veränderungen Zeitprobleme aufwarfen und mangelnde Regeneration auch die sportlichen Leistungen stagnieren ließen. 

Viele Stunden habe ich in den letzten Jahren, wenn auch freiwillig und ehrenamtlich investiert. Durch das Medium Internet und der Verbindung meiner Page zur Masters-Homepage wurden die glänzenden Leistungen der Seniorinnen und Senioren des TSV Korbach, deutschlandweit einem breiten Publikum bekannt und stets aktuell ins richtige Licht gerückt.

Eine gute Homepage lebt von der Aktualität, so habe ich oft nach Wettkämpfen noch am PC gesessen, um die neuesten Berichte ins Netz zu setzen, während andere schon auf dem Sofa lagen. Die Aktualität wurde zum Gewohnheitsrecht. Waren die Berichte mal nicht am gleichen Tag im Netz, überhörte ich ironische Bemerkungen, was denn los sei. 

Bekommt man für seine mühevolle Arbeit jedoch ein gelegentliches Lob, überlegt man weiter zu machen, obwohl berufliche Veränderungen und damit zeitliche Einschränkungen dem entgegen stehen würden. Auch dumme Sprüche wie "der muss viel Zeit haben", die mir hintenrum zu Ohren kamen, bestärkten mich in der Vergangenheit eher meine Dienste nicht einzustellen, weil auch die Sprücheklopfer laut meiner Zugriffsstatistik zu den täglichen Besuchern zählten und zählen. Lob und Anerkennung aus den eigenen Reihen überwog doch deutlich.

Nun kündigt T-online an, dass der kostenlose Dienst für private Homepageanbieter in diesem Jahr eingestellt wird und dann kostenpflichtig wird. 

Die positive Wirkung des Lobes war schnell verflogen. Die Überlegungen aufzuhören, bekommen neue Nahrung. Alles hat seinen Preis.

24.06.04

Senioren-DM in Kevelaer -  das aktuelle Internet-Interview mit Heidrun Leithäuser und Bärbel Kiel

Bärbel und Heidrun
v.l.: Bärbel Kiel und Heidrun Leithäuser (Foto: U. Schalk)

Frage: Zunächst noch mal herzlichen Glückwunsch zu euren Supererfolgen bei der DM. Mit einer Gold- und einer Silbermedaille für dich Heidrun und zwei Bronzemedaillen für dich Bärbel habt ihr ja richtig abgeräumt. Wie schätzt ihr euer Abschneiden ein?

Heidrun: Besser als erhofft.

Bärbel: Mit den Platzierungen und Zeiten, speziell im 800-m-Lauf bin ich sehr zufrieden. Ich habe in meiner Altersklasse einige sehr schnelle Frauen dabei, so dass in einem Meisterschaftslauf auch Taktik und das berühmte Quäntchen Glück dazugehören.

Frage: Heidrun, du wurdest deutsche Meisterin über 400 m. Es ist bekannt, dass dein Ehemann Udo alle Zwischenzeiten akribisch notiert. Wie schnell bist du die ersten 200 m angegangen? Wie analysierst du dein Meisterstück?

Heidrun: 29,6 sec., 300 in 45,? Ich bin sehr mutig angegangen, war aber wohl doch etwas zu schnell, da am Schluss die Beine sehr schwer wurden - anders als bei meinen sonstigen 400-m-Läufen. Man lernt eben immer noch dazu!

Frage: Über 200 m holtest du Silber, Heidrun? Verlief dieses Rennen optimal oder war auch hier mehr drin?

Heidrun: Optimal. Ich habe mit Bahn drei eine hervorragende Bahn bekommen - vor mir die Favoritinnen und hinter mir auf Bahn zwei eine sehr schnelle 100-m-Läuferin. Mein Start war gut. Und ich bin bis zum Schluss locker geblieben.

Frage: Heidrun, im Hochsprung, deiner heimlichen Liebe, bist du mit 1,45 m höher als letztes Jahr gesprungen und wurdest dennoch in einem starken Feld "nur" 5. Diese Höhe scheint eine mentale Barriere zu sein. Was glaubst du, überwindest du die "Höhenangst" und packst noch mal die Traumgrenze von 1, 50 m?

Heidrun: Diesmal hat es schon wesentlich besser geklappt, als bei den letzten beiden Wettkämpfen. Ich kann sicher noch zwei oder drei cm höher springen, aber 1,50 m wären schon ein kleines Wunder.

Frage: Bärbel, Bronze über  800 m und 1500 m. Im Rennen über die zwei Stadionrunden bist du die erste Runde in 69 Sek. durchgegangen. Wie war der Rennverlauf aus deiner Sicht?

Bärbel: Wir sind in Bahnen gestartet und als wir nach 100m auf die Innenbahn einscheren durften, lag ich an 5. Stelle. Vorn liefen die beiden größten Frauen, Sylvia Schierjott und Birgit Schwers, nebeneinander. Irena Gadza-Sagolla an 3., Kirsten Fontes an 4. Stelle. Die 200-m-Marke passierten wir bei 34 Sekunden, also war es genau mein Tempo. Nach 300 m bin ich an die 4. Stelle gelaufen, um den Anschluss nach vorn nicht zu verpassen. Kurz vor dem Zieldurchlauf drehte sich Birgit Schwers um und machte das Tempo etwas langsamer. So war die Durchgangszeit für die ersten Läuferinnen 69.12sec.  
Nach 500 m ging Irena in Führung, ich überholte Birgit Schwers und zog das Tempo an, da ich keinen fulminanten Schlussspurt hinlegen kann. Auf der Zielgeraden hab ich versucht, das Tempo zu halten, konnte nach vorn aber nichts mehr ausrichten. Vielmehr musste ich an meine Grenzen gehen, da
Kirsten Fontes noch auf den letzten Metern stark aufkam.

Frage: Du hast deine Bestzeit über 800 m knapp verfehlt. Nach den Trainingsergebnissen wäre bei optimalen Bedingungen eine Zeit unter 2:20 Min. drin gewesen. Traust du dir eine solche Zeit in dieser Saison noch zu?

Bärbel: Ja, wie gesagt, die Trainingsergebnisse sind gut und deshalb traue ich mir die Zeit zu. In den nächsten Wochen werde ich weiter an der Grundschnelligkeit und am Stehvermögen arbeiten. Es ist ja noch früh im Jahr. Die 2:20 von letztem Jahr bin ich auch erst im August gelaufen.

Frage: Bärbel, über 1500 m hattest du mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Hättest du deine Bestleistung abrufen können, wäre Gold drin gewesen. Ist Frust und Ärger groß oder überwiegt die Freude? Wie analysierst du dieses Rennen?

Bärbel: Mit der Bronzemedaille bin ich natürlich zufrieden. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass es wohl selten so "einfach" gewesen wäre, deutsche Meisterin zu werden. 4:50 kann ich laufen und legt man die 800-m-Zeit zu Grunde, muss ich auch schneller laufen. Ich bin weder frustriert noch ärgerlich. Wenn man gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe ist, muss man das akzeptieren und schließlich ist es ja nicht so ganz schlecht gewesen (das war's nur mir). Es war auch ein klassisches Meisterschaftsrennen, in dem keine der Frauen an der Spitze laufen wollte.  
Nach 200 m habe ich dann die Führung übernommen, da war aber schon das Tempo nicht sehr hoch und so blieb das Feld geschlossen. In der 3. Runde habe ich es dann verschärft und es bildete sich eine Spitzengruppe mit 4 Frauen. 300 m vor dem Ziel "flog" dann Bettina Treiber-Wiesner an mir vorbei und hatte schnell ein paar Meter zwischen uns gelegt. In der letzten Kurve sprinteten die nächsten beiden Frauen an mir vorbei, deren Tempo ich aber mitgehen konnte. Da ich innen etwas eingekeilt war, musste ich warten, bis wir auf der Zielgeraden waren. Hier blieb mir nichts anderes übrig, als den weiteren Weg außen herum zu nehmen, konnte Lidia Zentner noch überspurten, kam aber an Waltraud Klostermann nicht mehr
heran, die im Ziel nur 9 Hundertstel Vorsprung hatte.

Frage: Heidrun, am Anfang der Saison kündigtest du an, auch über 800 m verstärkt Rennen zu laufen. Nach meiner Einschätzung würdest du auch auf dieser Strecke bei entsprechendem Training ganz vorn mitmischen. Sind deine Pläne diesbezüglich jetzt nach deinem Meistertitel über 400 m wieder zu den Akten gelegt? Es gilt ja auch noch in dieser Saison, den DM-Titel über 3 x 800 m zu verteidigen.

Heidrun: Schon das Wintertraining war auch Richtung 800 m-Staffel aufgebaut (Crossläufe usw.). Für die Staffel werde ich mich in den nächsten Wochen noch spezieller vorbereiten. Sprint wird aber sicher meine Lieblingsdisziplin bleiben.

Frage: Die Männer des TSV Korbach glänzten durch Abwesenheit wegen Formschwäche und Verletzungsproblemen, hätten aber selbst in Hochform auch angesichts der stärkeren Männerfelder nicht die absoluten "Treppchenchancen" gehabt. Wie schätzt ihr diese Situation ein? Ist es als Frau im Seniorenbereich leichter ganz vorn mitzumischen?

Heidrun: Da müsste man Zahlen vergleichen. Uli, du bist Experte für Umrechnungstabellen. Haben wir es da wirklich leichter?

Bärbel: Nein, wir sind einfach stärker als ihr Männer  :-) !! Spaß beiseite, es scheint tatsächlich so. Die Männerfelder sind durchgehend hervorragend besetzt mit einer enormen Leistungsdichte. Bei den Frauen sieht man schon an den Qualis, dass es leichter ist. Die Spitze liegt jedoch leistungsmäßig dicht zusammen, so dass auf jeden Fall spannende Wettkämpfe mit guten Ergebnissen stattfinden. Viele Frauen kommen auch erst nach jahrelanger, familiär bedingter Wettkampfpause zum Sport zurück, so wie das bei Heidrun und mir ja auch der Fall war. Und dann muss man erst mal wieder Grundlagen anlegen, auf die man aufbauen kann.

Frage: Der Internetauftritt des Veranstalters war eher dürftig. Ergebnisse vom ersten Tag konnten im Netz erst mit erheblicher Zeitverzögerung einen Tag später abgerufen werden. War die Betreuung und Organisation vor Ort zufriedenstellend?

Bärbel: Die war nicht nur zufriedenstellend, ich fand sie hervorragend. Es hat alles gestimmt. Die Auswertung der Wettkämpfe war vor Ort unheimlich schnell. Die Siegerehrungen ließen nie lange auf sich warten. Durch die beiden Sprecher war man immer von allen Wettkampfstätten bestens informiert. Und die Verpflegung ging vom Frühstücks- bis zum Kuchenbuffet, von süß bis herzhaft. Es gab an allen Tagen eine Kinderbetreuung und Kevelaer hat sich wie schon vor 2 Jahren auch während der Regenzeiten bewährt. Wie viele freiwillige Helfer so eine Großveranstaltung braucht, ist schon enorm. Allein die vielen Kinder auf ihren Cityrollern, die die Listen vom Stadion zum Wettkampfbüro und zurück in einem höllischen Tempo transportierten.

Heidrun: Die Betreuung und Organisation vor Ort waren hervorragend. Jedenfalls habe ich keinerlei Mängel festgestellt.

Frage: Die großen Seniorenmeisterschaften liegen teilweise schon hinter uns, begannen bereits sehr zeitig im Frühjahr. Ich persönlich komme immer erst in den wärmeren Monaten in Hochform, tue mich bei den kühleren Temperaturen im Frühjahr schwer, in die Saison zu finden. Wie habt ihr die diesjährige Terminplanung empfunden? Sollten die Höhepunkte nicht eher im Juli oder August liegen?

Bärbel: Ja, das käme mir auch entgegen. Es fehlen einfach die Aufbauwettkämpfe, in denen man Wettkampfhärte bekommt. In diesem Jahr muss man wirklich gleich in die Vollen gehen. Im kühlen Frühjahr schon Tempoläufe auf der Bahn in dicken Laufsachen runterspulen, wie im Februar/März vor der Hallen-WM, sind auch nicht mein Ding. Und jetzt muss man sich wieder gut besetzte Läufe suchen, um die Form zu bestätigen und auszubauen.

Heidrun: Dieses Frühjahr fand ich schon sehr stressig, zumal ich auch als Betreuerin von unseren Schülern und Jugendlichen beinahe jedes Wochenende mindestens einen Tag unterwegs war. Manchmal dachte ich, dass das eigene Training etwas zu kurz kommen würde, aber weniger kann anscheinend oft mehr sein, wie meine auf den Punkt gute Form zeigt.

Frage: Welche Ziele habt ihr noch in dieser Saison?

Bärbel: Ich möchte wahnsinnig gern die 2:20 über 800m knacken und ich weiß, ich bin dicht dran. Das muss aber ein Lauf sein, in dem alles passt. Meine Bestzeit von 4:48 über 1500m scheint auch verbesserungsfähig. Da sind also noch einige Ziele. Ja, und dann ist da ja auch noch ein Titel zu verteidigen. Wenn wir hoffentlich verletzungsfrei und gesund bleiben, wird jede von uns ihr Bestes geben und dann sehen wir, was dabei heraus kommt.

Heidrun: Möglichst bald, bei gutem Sprintwetter die 100 m schnell laufen. Dann natürlich die 3 x 800 m Staffel bei den Deutschen in Zittau mit Bärbel und Irmgard.

Frage: In den Zeitungen werden manchmal Fotos abgedruckt, die sehr unvorteilhaft "rüberkommen". Auch wir Männer sind eitel und nicht immer mit den Fotos zufrieden. Ich denke nur an die "Beißer-Fotos" im letzten Jahr. Wie schätzt ihr dieses Problem ein, sollten die Zeitungen nicht ein wenig mehr Fingerspitzengefühl zeigen?

Bärbel: Da gebe ich dir vollkommen Recht. Einige Fotos zeigen einfach nicht, dass wir alle freiwillig und mit Spaß unseren Sport betreiben. Fotos im Wettkampf unter Anspannung sind o.k., aber direkt nach einer solchen Belastung oder verkrampft auf der Zielgeraden gehören höchstens ins private Album.

Heidrun: Uli, da stimme ich dir zu. Es gibt Fotos, die muss man einfach wegwerfen.

Die Fragen wurden von Uli Schalk per Mail gestellt.

Vielen Dank für die Antworten.  

12.06.04

Begegnungen mit Claudia Gesell

Von Uli Schalk

Am Rande des Askina-Sportfestes in Kassel trafen Heinz Jandik und ich auf Claudia Gesell, der zurzeit besten deutschen 800-m-Läuferin. Heinz half ihr beim Versuch über die Bande zu klettern. Die Hilfe war ihr spontan ein Autogramm wert. "Jetzt wollen wir aber 1:57 Min. über 800 m sehen", war meine Aufforderung. Sie verließ uns mit einem Lächeln und dem Spruch: "Nur wenn ihr für mich brüllt".

Im Rennen konnte sie lange an der Spitze mithalten, hatte aber ab 600 m nichts mehr zuzusetzen. Sie lief abgeschlagen ins Ziel. Nach dem Rennen kam sie wieder bei mir an der Tribüne vorbei, blieb stehen und betrieb mit mir Rennanalyse. 

"Was war los", fragte ich, "nichts war mit 1:57." "Ich verstehe es nicht, hab es nach allen Trainingsergebnissen eigentlich drauf. Mein Fehler war wohl, dass ich bis Mittwoch noch zu hart an das Rennen herantrainiert habe", gab Claudia zum Besten. "Nicht verzagen, das wird schon", versuchte ich sie aufzumuntern. Ich sei auch 800-m-Läufer im Seniorenbereich, käme in dieser Saison nur schwer in Gang. Claudia: "Ich muss wohl meine Trainingsplanung direkt vor Wettkämpfen überdenken". Sprach´s und verabschiedete sich von mir mit einem freundlichen Klaps auf meinen Oberschenkel und einem charmanten Lächeln: "Alles Gute für die Saison". 

Es gibt sie also noch, Stars, die ihre Nase nicht so hoch tragen und sich nicht zu schade sind, mit "normalen Sportlern" ein Fachgespräch zu führen. Claudia Gesell, eine beeindruckende sympathische Frau.

Claudia Gesell

09.06.04

Nachtrag 

02.06.04: Wilhelm Hofmann feierte 40. Geburtstag 

Alles Gute nachträglich

Fulminant startete TSV-Korbach-Neuzugang Wilhelm Hofmann in die Saison. Am Sonntag will er bei der 4. Korbacher Meile mit dem Ziel an den Start gehen, den M40-Kreisrekord von Winfried Stede, ebenfalls TSV, zu brechen. Bei seiner derzeitigen Hochform sollte ihn dies nicht vor allzu große Probleme stellen.

Ausschreibung 4. Korbacher Meilenlauf

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Vorbereitungen zum 4. Altstadtlauf "Auf der Goldspur" am 3. Juli 2004

Die Vorbereitungen zum 4. Korbacher Altstadtlauf haben begonnen. In einem Treffen des Organisationsteams bestehend aus den Senioren und dem Lauftreff des TSV Korbach wurden Einzelheiten abgesprochen und die Einsatzpläne ausgearbeitet. Insgesamt stehen mehr als 40 Helfer zur Verfügung.

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Elektronische Zeitmessanlage

Beschaffung einer elektronischen Zeitmessanlage für Leichtathletik-Veranstaltungen in Korbach

Eine Arbeitsgruppe zur Beschaffung einer elektronischen Zeitmessanlage wurde gebildet, die sich mit den Fragen der Technik, der Kosten, der Finanzierung und schließlich auch der Realisierung befasst.

11.05.04

4. Korbacher Meilenlauf

Udo Leithäuser teilt mit, dass die Korbacher beim 4. Meilenlauf am 13. Juni 2004 auf dem Paul-Zimmermann-Sportplatz zusätzlichen Besuch bekommen sollen.

Die Stiftung Sporthilfe Hessen veranstaltet vom 13. - 19. Juni 2004 einen von verschiedenen Unternehmen und Institutionen gesponserten 1. Stiftungslauf von Bad Arolsen zur Hessentagsstadt Heppenheim.

Stadt Korbach und TSV Korbach wurden informiert, dass der Lauf (gerechnet wird mit ca. 60 - 70 Teilnehmern) am Sonntag, 13. Juni 2004, ca. 12.30 Uhr, aus Twistetal kommend in Korbach auf dem Paul-Zimmermann-Sportplatz eintreffen und dort bis ca. 13.15 Uhr Station machen soll. Gedacht ist an eine Ehrenrunde der Gruppe im Stadion und eine kurze Begrüßung. Ansonsten, so wurde von Herrn Sportkreisvorsitzenden Dieter Feuerich, Mit-Organisator des Laufes, versichert, dürfte keinerlei Störung oder Beeinträchtigung der an diesem Tag stattfindenden Leichtathletik-Veranstaltung  eintreten.

An dem Lauf soll sich nach Aussage von Dieter Feuerich auch der Verein "Gold für Olympia" beteiligen. Vereine, Lauftreffs, Walking-Gruppen und alle Läufer sollen in Kürze durch die Presse informiert und dazu eingeladen werden, die Gruppe zu begleiten.

Ausschreibung 4. Korbacher Meilenlauf

14.04.04

Eckard Kiel wird 50

Grußworte von Udo Leithäuser

Eckard Kiel wird heute 50 Jahre alt

"Eckards Elternhaus steht in Ober-Ense. Schon als Jugendlicher war er im SV 09 Korbach als Leichtathlet sehr erfolgreich. 

Seine Schnellkraft und sein Fähigkeit, schwierige Techniken schnell zu erlernen, waren und sind vor allem in den Wurfdisziplinen von Vorteil. Er ist aber auch ein Allrounder und kann ausgezeichnet sprinten und springen. Folglich hat er auch er gute Zehnkampfergebnisse hingelegt (einschließlich Stabhochsprung). Noch heute wagt er sich an Mehrkämpfe heran.

So weit ich weiß, ist Eckhard über all die Jahr(zehnt)e hinweg für unseren Verein aktiv gewesen und hat viele hessische Titel und vordere Platzierungen auf DLV-Ebene im Speerwerfen, aber auch mit Kugel, Diskus und Hammer errungen.

Er kann sich auf den Punkt genau vorbereiten und hat herausragende Wettkämpferqualitäten. Meist legt er in seinen ersten Versuch alles rein und schockt seine Konkurrenz. Nicht selten hat er sie aber auch im entscheidenden letzten Versuch noch um Zentimeter abgehangen.

Eckard ist ein sehr fröhlicher, lustiger und geselliger Typ, der ansteckenden Optimismus ausstrahlt.

Er wohnt er mit seiner Familie in Flörsheim-Wicker am Main, liebt Weinfeste und hat sich schon einen rheinischen Dialekt zugelegt, was aber seiner alten Verbundenheit zu Korbach und den hiesigen Leichtathletikszene keinen Abbruch tut. Als Polizist ist er in seinem Heimatort stationiert.

Von der TSV-Leichtathletik-Familie gehen herzliche Glückwünsche an den Rhein."

26.03.04

TSV Korbach präsentiert neue Kampfrichter

Kreiskampfrichterwart Karl-Heinz Pschera vom TSV Korbach freut sich über Nachwuchs. Heidrun und Udo Leithäuser, Ulrike Schröder, Wolfgang Habicht, Rainer König, Dirk Wenner und Gerhard Schulz brennen nach erfolgreicher Ausbildung auf erste Einsätze als Kampfrichter. 

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Zitat einer Kampfrichterin aus Gera

"Du bist verrückt!
Diesen Satz hört man häufig, wenn man erzählt, dass man Leichtathletikkampfrichter ist.
Die meisten Leute können nicht verstehen, wie man freiwillig - oder besser "ehrenamtlich" - den ganzen Tag auf dem Sportplatz steht, egal ob Regen, Schnee oder Sonnenschein.
Wie kann man sich auch freiwillig der Gefahr aussetzen, aufgespießt, erschlagen oder ertrampelt zu werden. Und dann gibt’s noch nicht mal all zu viel Geld.
Nun, wie erklärt man solchen intoleranten Menschen dieses Phänomen?
Viele Argumente dafür scheint es nicht zu geben, eher mehr Nachteile: - kein bzw. kaum Geld - zuviel Freizeit geht verloren - Husten, Schnupfen, Heiserkeit werden magisch angezogen (nicht nur bei schlechten Wetter) - bei Hitze holt man sich trotz zwei Liter Sonnencreme, die an der Haut klebt, den übelsten Sonnenbrand.
Schuldig ist man sowieso immer - egal wer’s war. Man wird von allen Seiten angebläfft. Ist "Liebling" aller gescheiterten Sportler, Trainer und deren Angehörigen. Man steht zumeist im Stress, bekommt kaum etwas essen ... etc.
Doch da muss etwas sein, dass Personen aus allen Altersgruppen und Arbeitsbereichen (Elektriker, Lehrer, Ingenieure, Drucker, Studenten, Azubis, Schüler, Rentner ...) dazu bringt, da zu sein. Egal bei welchem Wetter und wo und zu welchem Wettkampf...
Nun mag sein, dass der eine oder andere wirklich nichts besseres zu tun hat, als jedes Wochenende unterwegs zu sein, um sich auf dem Sportplatz frei zu entfalten.
Aber man findet auch sportliches Interesse - viele waren ja selbst einmal Leichtathleten.
Für den größten Teil von uns ist es eine gelungene Ablenkung vom alltäglichen Dasein und Stress auf Arbeit und zu Hause.
Es ist halt einfach eine sinnvolle Freizeitgestaltung, bei der man jede Menge Spaß hat und viele, viele, viele ...
neue Leute kennen lernt.
Kaum zu glauben, aber wahr(???)!"   

Diana Baier, Kampfrichterin 1992 bis 1999

DLV-Leichathletikregeln

Kampfrichter- und Regelecke HLV

Regeln aus Gera

17.03.04

"Was die Tante kann, kann ich auch"

Bärbel Kiel im WLZ-Interview 

Die Deutsche Presseagentur hat die Teilnehmer an der WM in Sindelfingen grob unterteilt: Die eine Gruppe wolle neue Bestzeiten oder -leistungen aufstellen, die andere Athleten aus allen möglichen Ländern treffen. Zu welcher Kategorie gehörten Sie?

Da ist von beidem etwas dabei gewesen. Man weiß einerseits, da laufen super Leute mit, da kann man Bestzeiten verbessern. Andererseits zählt es genauso, neue Leute zu treffen. 

Wie haben Sie sich vorbereitet? Vom Zeitpunkt her liegt die WM ziemlich ungünstig, sie mussten den ganzen Winter über im Training bleiben.

Ja, das schon. Aber ich habe nicht wirklich hundertprozentig auf die WM hin trainiert. Die Bedingungen waren dafür auch gar nicht da. Ich bin zwei- oder dreimal nach Paderborn gefahren, um dort in einer Halle mit 200-Meter-Rundbahn zu trainieren. Den Aufwand kann ich aber nicht jede Woche betreiben. Wer eine solche Halle vor der Haustür hat, ist natürlich im Vorteil.

Was hatten Sie sich für Sindelfingen vorgenommen? 

Endlauf wäre klasse, habe ich mir immer gesagt. Als ich dann die gemeldeten Zeiten im Internet gesehen habe, war mir klar: Das kann gut, aber auch schief gehen. Einiges hängt davon ab, in welchen Vorlauf man kommt. Über die 800 Meter in meiner Altersklasse gab es drei Vorläufe. Die jeweils ersten beiden kamen direkt ins Finale, außerdem noch die zwei Zeitschnellsten aller Vorläufe.

Wie bewerten Sie Ihre Zeit von 2:23,85 Minuten im Vorlauf?

Da war ich hundertprozentig mit zufrieden. Zwischendurch dachte ich allerdings, ich wäre draußen. Zwei Läuferinnen aus Großbritannien hatten schnell 20 Meter Vorsprung. In der letzten Runde habe ich dann gemerkt, dass eine das Tempo nicht halten konnte. Ich hatte noch etwas drauf und habe sie auf den letzten 20 Metern überholt. Damit war ich als Zweite direkt qualifiziert. Über die Zeit wäre ich niemals in den Endlauf gekommen, denn unser Vorlauf war der langsamste. 

Im Finale waren Sie dann gut anderthalb Sekunden langsamer. Steckte der Vorlauf in den Beinen?

Ich gehe davon aus, ja. Aber das galt für alle Frauen, und einige von ihnen sind zusätzlich noch die 400 und 1500 Meter bei der WM gelaufen. Sie laufen halt wesentlich länger als ich und verfügen über eine höhere Grundsubstanz. Ich hatte auf den letzten 200 Metern nichts mehr zuzusetzen und bin natürlich nicht so zufrieden mit der Zeit. Aber sie zählt im Endlauf letztlich nichts.

Wie beurteilen Sie das Leistungsniveau?

Das war sehr hoch. Ein befreundeter Trainer, der Irena Gazda-Sagolla aus Wabern betreut, war sich sicher, dass man mit einer Zeit von 2:20 Minuten eine Medaille gewinnt. Nun, Irena ist Vierte geworden - mit 2:18 Minuten. Das Niveau gerade in der Altersklasse W 40  war sehr hoch. Die Siegerzeit lag bei 2:15 Minuten.

Für eine Senioren-WM muss man sich nicht qualifizieren. Wie bewerten Sie diesen Modus?

Leider ist das international so. Klar, setzen sich die Spitzenleute durch, aber es starten natürlich auch Touristen, die die Felder nur auffüllen.

Finden Sie, die Verbände sollten die Teilnahme stärker in bestimmte Bahnen lenken, so wie bei den Aktiven?

Ich weiß nicht, ob das im Seniorensport so eng gesehen werden sollte. Vielleicht sollte man da wirklich jedem die Chance geben.

Der DLV-Vizepräsident Dieter Massin hat bei der WM erklärt, die Leute hätten immer mehr Freizeit und würden immer älter, man müsse ihnen ein Angebot machen, was sie sinnvoll nützen könnten. Das hört sich an, als müsse man die Leute beschäftigen - eben auch mit einer WM.

Natürlich ist Sport eine gute Beschäftigung, in jeder Weise. Es muss ja nicht der Leistungssport sein, und ab einem gewissen Alter müssen vielleicht auch Wettkämpfe nicht mehr sein. Auf der anderen Seite muss ich den Hut davor ziehen, welche Leistungen viele Ältere noch zeigen. In Sindelfingen hat man ja - anders als bei deutschen Meisterschaften - nicht getrennt in die bis 50-Jährigen und die über 50-Jährigen. Ein Italiener hat mit mehr als 90 Jahren noch Dreisprung gemacht. Klar, frage ich mich, ist das in Ordnung. Aber wenn er es will, warum nicht. Warum soll man älteren Menschen sagen, lasst das mal? Sie sollen in Bewegung bleiben. Denken Sie nur an unser Gesundheitswesen. 

Die Leichtathletik ist eine sehr körperbetonte Sportart. Bei großen Wettkämpfen stellen die Aktiven Ihre Körper regelrecht zur Schau. Wie waren Ihre Beobachtungen in Sindelfingen?

Wir waren absolut erstaunt, welche Körper da, gerade im Sprinterbereich, noch zur Schau gestellt werden. Da brauchen sich 40-Jährige nicht zu verstecken, nicht einmal hinter manchem 20-Jährigen. Wer Sport treibt, hat einfach auf irgendeine Art und Weise einen sportlichen Körper.

Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus? Werden Sie noch einmal bei einer Weltmeisterschaft starten?

Die Hallen-WM war für mich nach den Europameisterschaften in Potsdam der zweite große Wettkampf, aber bei der EM war es so heiß, da konnte sich kein Mensch im Stadion aufhalten. In Sindelfingen war die Stimmung wirklich super, weil alle Altersklassen dabei waren und jeder den Hut gezogen hat vor den Leistungen der Anderen. Sehr beeindruckt hat mich das hohe Niveau. Die Veranstaltung war super organisiert. Also insgesamt war das ein Erlebnis.

War die Teilnahme für Sie ein neuer Ansporn, mit dem Laufen weiterzumachen?

Auf jeden Fall. Ich habe gesehen, die anderen Frauen sind noch einen "Tacken" schneller als ich. Da will ich auch hin.

Ihre Bestzeit von 2:20,88 Minuten wollen Sie möglichst noch verbessern?

Das Ziel hatte ich letztes Jahr schon, da fehlten ja nun ein paar Zehntel. Ich denke aber, dass ich das drauf habe. Vielleicht hätte ich über 1500 Meter von den Zeiten und den Platzierungen her bei Meisterschaften größere Chancen. Aber mein Herz hängt an den 800 Metern.

Unweigerlich kommt die Zeit, in der Sie eine 2:20 nicht mehr in Angriff nehmen können. Wie motivieren Sie sich dann?

Ich knüpfe nicht alles an eine Zeit, da würde ich mich irgendwann vermutlich aufreiben. Weil ich aber noch gar nicht so lange wieder laufe, denke ich, habe ich mein Leistungsvermögen längst nicht ausgereizt. Ich hoffe, dass ich nicht so abfalle, dass ich eines Tages als Tourist das Feld auffüllen würde. So lange ich vorne mitlaufen kann und den Vergleich auch mit Jüngeren nicht scheuen muss, laufe ich weiter.

Haben Sie eine Vorbildfunktion?

Wenn ich irgendwie Vorbild für jemanden sein sollte, würde mich das freuen, aber ich maße mir diese Funktion nicht an. Wenn ich die 800 Meter in 2:20 Minuten laufe, stachelt das vielleicht Jüngere an nach dem Motto: Was die Tante kann, das kann ich auch. Es gehört Disziplin dazu, ein Training auch mal bei schlechtem Wetter durchzuziehen. Wenn Jugendliche das sehen, kann ich sie vielleicht ebenfalls motivieren. Das sehe ich irgendwo als Vorbildfunktion an. Genauso gut kann ich mir aber vorstellen, dass der Seniorensport von den Jugendlichen auch belächelt wird.

02.03.04

Jubiläum - 20000 Besucher

Meine Homepage wurde seit September 2001 über 20000 mal angeklickt. Danke allen Besuchern. Mein Gästebuch steht weiter zur Verfügung. Insbesondere der 20000ste Besucher sollte sich zu erkennen geben. 

Gästebuch

29.02.04

Aufbauphase

Heinz Jandik hat seine Verletzung überwunden und befindet sich wieder im (Aufbau-)Training. Bei der Gelegenheit nochmals vielen Dank Heinz für die lieben Worte und das Geschenk. Dank auch allen anderen Gratulanten für die Glückwünsche. Stellvertretend Heidrun und Udo Leithäuser:

"Als regelmäßige Nutzer Deiner Klasse-Homepage sagen wir Dir bei dieser Gelegenheit vielen Dank für die vielen guten und schnellen Informationen, Anregungen, Hinweise, Gedanken, für Witziges und Spritziges und für vieles mehr."

Leichtathletik - unsere gemeinsame Leidenschaft

Jeder trägt seinen Teil zum Gelingen unserer gemeinsamen Leidenschaft - der Leichtathletik - auf seine Weise bei. Ob als engagierter Helfer, Kampfrichter, Trainer, Betreuer, oder eben im Netz. Die Gemeinsamkeit und Teamarbeit gerade in unserem Verein macht stark und Riesenspaß. 

10.02.04

Landrat gratuliert den TSV-Athletinnen und Athleten

Der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg gratuliert in einem Schreiben den erfolgreichen Hessenmeistern, Vizemeistern und Drittplatzierten Heidrun Leithäuser, Bärbel Kiel, Bärbel Till, Eckard Kiel, Edwin Martin, Michael Ziska, Dieter Schröder und Uli Schalk und spricht auch allen anderen Teilnehmern des TSV Korbach seine Anerkennung für den sportlichen Einsatz aus.

08.02.04

4. Korbacher Schüler-Hallensportfest

Über 200 Kinder gingen beim 4. Korbacher Schüler-Hallensportfest an den Start. 

Großes Lob an die Organisatoren des TSV Korbach um Abteilungsleiter Udo Leithäuser: Mehr als 50 Helfer sorgten für einen reibungslosen und zügigen Ablauf. Kaum waren die wie immer zum Höhepunkt der Veranstaltung gehörenden Staffelwettbewerbe beendet, hatten die Sieger schon ihre Urkunden in der Hand. Ergebnisse und Einzelheiten folgen.

31.01.04

Handtücher für die Sport-Asse

HNA-Bericht

KORBACH. 246 Sportlerinnen und Sportlern aus Korbach haben Bürgermeister Klaus Friedrich und Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl gestern Abend in der Stadthalle zu ihren im Jahr 2003 errungenen Erfolgen gratuliert.

Auf 113 Bezirksmeistertitel, 38 Hessenmeister, drei Deutsche Meister und sogar fünf internationale Erfolge verwies der Bürgermeister in seiner Ansprache. „Unsere Korbacher Sportler lagen 2003 goldrichtig“, brachte Klaus Friedrich den Werbeslogan der Kreisstadt ins Spiel.

„Meine Anerkennung gilt auch all denen, die hinter den beachtlichen Erfolgen stehen: Die Trainer, Übungsleiter, Betreuer und alle Verantwortlichen in den Vereinen“, sagte Klaus Friedrich. In seinen Gruß schloss er auch Sportler ein, die momentan ans Krankenbett gefesselt sind.

„Das Sportangebot in Korbach ist vielfältig“, sagte der Bürgermeister und führte Sportarten von „A wie Automobilsport bis Z wie Zehnkampf“ ins Feld. Angesichts von 246 zu ehrenden Sportlerinnen und Sportlern fiel es Klaus Friedrich auch nicht schwer, die Gästeliste vom Buchstaben A wie Jochen Adamitz von den Keglern bis Z wie Jan Zioltkowski, dem Deutschen Meister im Damespiel aufzudröseln. „Mit der Kategorie Denksport sind sage und schreibe 19 Sportarten vertreten“, freute sich Friedrich.

Als Veranstaltung, die in diesem Jahr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken werde, kündigte Friedrich den Staffellauf an, der unter dem Motto „Gold für Olympia“ am 17. Juli startet. Vom Eisenberg aus werden Läufer zu einem 3000 Kilometer langen Staffellauf nach Athen starten, wo im August die Olympischen Sommerspiele stattfinden.

Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl zeigte sich erfreut, dass neben dem Ausnahmeathleten Rainer Schüttler der Sport auch in der Breite betrieben wird reichlich Nachwuchs vorhanden ist.

Musikalisch begeleitet wurde die Veranstaltung von den Jagdhornbläsern der Waldeckischen Jägerschaft und Stefan Müller.

Für alle geehrten Sportler gab es ein Handtuch mit der Aufschrift „Korbach - goldrichtig“. Goldrichtig war auch das „Lösungswort“, das Trainer Ortwin Terörde in gemalten Buchstaben mit seinen Badminton-Sportlern als Zeichen des Dankes auf die Bühne zauberte.  (OFF)
(Quelle: HNA)

TSV-Korbach-Leichtathleten

14.01.04

Wechsel perfekt 

Wilhelm Hofmann läuft ab sofort im blauen Trikot des TSV Korbach. Neuzugang Hofmann lief in seiner Glanzzeit 5000 m in 15:01 Min und für die 1500 m benötigte er nur 4:05 Min. In den 80-er Jahren startete er erfolgreich mit den bekannten Frankenberger Top-Läufern Neugebauer und Waßmut in der Mannschaft des TSV Frankenberg. Der Berndorfer Hofmann verstärkt die Korbacher M-40-Mannschaft im Mittel- und Langstreckenbereich. Über die Volksläufe des Waldeck-Frankenberger Laufcups fand Hofmann im letzten Jahr seinen Wiedereinstieg in die Szene. Seit geraumer Zeit lässt er sein Potential sogar schon beim Tempotraining auf dem Pauli aufblitzen.

11.01.04

Prominenter Neuzugang 

Wilhelm Hofmann will sich dem TSV Korbach anschließen. Der 1964 geborene Langstreckler hat Top-Bestzeiten aufzubieten und war in seinen besten Jahren im Kreis über 5000 und 10000 m kaum zu schlagen. Seit etwa einem Jahr findet er wieder Gefallen an Wettkämpfen und lief quasi aus dem Nichts im Sommer 4:40 Min. über 1500m. Er wird die Seniorentruppe des TSV Korbach in der M40 verstärken. 

04.01.04

Winfried Stede verzichtet auf Hallensaison

Wegen Verdachts auf Innenmeniskusverletzung wird Winfried Stede, TSV Korbach, auf die Hallensaison verzichten. Wie er mitteilte, könne er zurzeit wegen beruflicher Einschränkungen weitere notwendige Untersuchungen nicht durchführen lassen.

Winfried: "Ich bin im letzen M40-Jahr und werde 2004 ruhiger angehen lassen. Wenn es mein Knie zulässt, werde ich im Sommer versuchen, schon die ein oder andere Norm für die M45 zu schaffen."

01.01.04

Rückblick 2003, Hoffnungen und Wünsche 2004

 von Abteilungsleiter Udo Leithäuser 

"Liebe Leichtathletikfreundinnen und -freunde im TSV 1850/09 Korbach,

 was war los bei uns im Jahr 2003?   

Meine Antwort: Eine ganz Menge (siehe beigefügte Chronik)! Mir hat es Spaß gemacht. Euch hoffentlich auch. Vielleicht können wir 2004 auch wieder gemeinsam einiges bewegen. Kommt gut ins Neue Jahr. Bleibt gesund und munter.

 Herzliche Grüße

 Udo Leithäuser

Chronik 2003

31.12.03

TSV-Damen zünden zweiten Silvester-Kracher

HNA-Sportlerwahl

Goldstaffel Mannschaft des Jahres 2003

Reaktionen der Korbacher Top-Athletinnen in der HNA:

"Ich bin ja völlig von den Socken. Ich glaub es nicht. Das kann ja wohl nicht wahr sein."

Landeten sie bei der WLZ-Ehrung noch auf Platz 5 (s. News vom 30.12.03), kletterten die deutschen Meisterinnen über 3x800 m (W40) bei der HNA-Sportlerwahl mit haushohem Vorsprung auf den obersten Podestplatz. Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Bärbel Kiel sind top und wurden zu Recht Mannschaft des Jahres 2003. 
Doppelten Grund zur Freude hat Heidrun Leithäuser. In der Einzelwertung holte sie sich einen glänzenden dritten Platz. Heidrun wie immer bescheiden: "Ich bin nicht so wichtig. Für mich steht die Arbeit mit dem Nachwuchs im Vordergrund".

30.12.03

Knaller zum Saisonabschluss für den TSV Korbach

Bärbel Kiel Sportlerin des Jahres

Michael Zekl Nachwuchssportler des Jahres

Der große Erfolg wird mit zwei 5. Plätzen für Heidrun Leithäuser und die 3x800-m-Staffel mit Irmgard Runte, Heidrun Leithäuser und Bärbel Kiel abgerundet.

Hier der brandaktuelle WLZ-FZ-Bericht:

Mehr als 5000 Stimmzettel zur WLZ-FZ-Sportlerwahl

Schüttler, Kiel und die Lebenshilfe

KORBACH/FRANKENBERG. Zur Wahl standen 17 Mannschaften und 45 Einzelsportler, mehr als 5000 Leserinnen und Leser der Waldeckischen Landeszeitung und Frankenberger Zeitung haben ihre Stimme abgegeben: Rainer Schüttler und Bärbel Kiel sind die WLZ-FZ-Sportler des Jahres 2003. Die Mannschaftswertung ging an die Fußballer der Lebenshilfe Waldeck- Frankenberg, beim Nachwuchs setzten sich Leichtathleten Michael Zekl und Laura Thomas verdientermaßen an die Spitze des Feldes.

Erwartungsgemäß waren die Siege in den fünf Einzelkategorien hart umkämpft. Das lag nicht nur an den sportlichen Leistungen der Kandidaten, die sich als Sportler des Monats für die Endausscheidung qualifiziert hatten - und damit jeder für sich bereits ein Sieger war -, sondern auch an den Stimmenkampagnen zahlreicher Vereine, die auf diese Weise einem Athleten aus den eigenen Reihen zum Sieg verhelfen wollten.
Somit ist klar: Die WLZ-FZ-Sportlerwahl wurde nicht nur durch die individuelle Leistung, sondern auch durch die "Beliebtheit" der jeweiligen Akteure entschieden. Wir haben lediglich offensichtliche Doppeleinsendungen aus der Wertung genommen, die "Sammelpäckchen" der Vereine aber ausgezählt.
Eine Überraschung gab es dennoch: Im Vorfeld war der Korbacher Tennisprofi Rainer Schüttler als großer Favorit auf den Sieg gehandelt worden, bei der Anzahl der Stimmen wurde der Epper jedoch von den Fußballern der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg geschlagen, die mit 2585 Nennungen nicht nur in der Mannschaftskategorie das Feld anführen. Schüttler darf sich immerhin über 1343 Stimmen freuen, mit denen er "seine" Kategorie aber ebenfalls klar gewann. Insgesamt gingen 5291 gültige Stimmzettel in die Endauswertung ein. Hier das Ergebnis im Überblick:
WLZ-FZ-Sportler des Jahres:
1. Rainer Schüttler 1343
2. Frank Weckesser 473
3. Knut Holzapfel 359
4. Jürgen Kreis 264
5. Matthias Hajek 229
WLZ-FZ-Sportlerin des Jahres:
1. Bärbel Kiel 637
2. Julia Pfefferle 628
3. Katharina Freitag 491
4. Birgit Jüngst 467
5. Heidrun Leithäuser 436
WLZ-FZ-Nachwuchssportler:
1. Michael Zekl 735
2. Sascha Ködding 505
3. Manuel König 501
4. Sebastian Schäfer 441
5. David Disterheft 393
WLZ-FZ-Nachwuchssportlerin:
1. Laura Thomas 394
2. Svenja Brand 343
3. Annika Niemeier 329
4. Elena Geitz 311
5. Christina Briel 291
WLZ-FZ-Mannschaft des Jahres:
1. Fußballer der Lebenshilfe 2585
2. Handballerinnen TSV Korbach 230
3. Voltigierer RFV Frankenberg 227
4. Marathonläufer SV Dodenhausen219
5. Leichtathletinnen TSV Korbach 215

Quelle: WLZ-FZ.de

12.12.03

Wo ist "Schmiddi"?

Sportlerwahlen der lokalen Zeitungen

"Schmiddi" Jürgen Schmidt (TSV Korbach), zweifacher M40-Hessenmeister über 800 m und in der 4 x 400-m-Staffel fand leider zu Unrecht bei den Nominierungen zum Sportler des Jahres keine Berücksichtigung. Zwei hessische Vizemeistertitel und ein 13. Platz bei der DM in Celle komplettieren Schmidts Erfolgsliste. Nach welchen (subjektiven) Kriterien wurde nominiert beziehungsweise schon bei den Aufstellungen zum Sportler des Monats ausgewählt? Die Frage sei erlaubt, wenn man sieht, dass bei den Nominierungen der WLZ beispielsweise Kreismeister im Reiten Berücksichtigung finden. Auch diese Leistung ist anzuerkennen und nicht in Abrede zu stellen, Jürgen Schmidt hat aber deutlich mehr Erfolge aufzubieten. Kreismeistertitel hat er gleich mehrere vorzuweisen. Weitere Nominierte in den Zeitungen können nicht annähernd an die Erfolgsliste "Schmiddis" heranreichen. 

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Superfrauen

Völlig zu Recht wurden dagegen die Korbacher "Gold-Girls" nominiert. Deutsche Meisterinnen in der 3 x 800-Meter-Staffel der W40 wurden in Schweinfurt Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Bärbel Kiel. 

Statement Bärbel: "Das war schon ein ziemliches Ding". 200 und 400-m-Spezialistin Heidrun Leithäuser war vom mannschaftlichen Erfolg so angetan, dass sie in der kommenden Saison ihr Hauptaugenmerk stärker auf die 800-m-Strecke richten will. 

Die Liste der Erfolge von Heidrun Leithäuser und Bärbel Kiel in diesem Jahr ist lang. Die beiden deutschen Vizemeisterinnen wurden bereits Sportlerinnen des Monats und sind nun auch bei der Sportlerwahl 2003 nominiert. 

Kommentar Bärbel Kiel in der WLZ: "Laufen war schon immer mein Ding. Ich laufe, weil ich eine gute Zeit laufen will." Bärbel ist in dieser Saison schneller als je zuvor gelaufen. Zur Frage des WLZ-Reporters, "warum dieser späte Schub?" sagt sie: "Ich habe halt das erste Mal konsequent und vernünftig trainiert". Da bewahrheitet sich wieder das alte Motto: Ohne Fleiß kein Preis.

02.12.03

Regeländerungen 

Was ist neu 2004? 

PDF-Datei vom hessischen Leichtathletik-Verband:

 Regeländerungen

27.11.03

Neue Korbacher Finnenbahn

Schautafeln endlich aufgestellt

Nachdem die kleinlichen Einwände eines Sponsors beseitigt werden konnten, wurde die neue Schautafel endlich aufgestellt. Leider schlichen sich auf der Tafel der Rundenbestzeiten kleine Fehler ein.

22.11.03

Dauerbrennerin Heidrun Leithäuser

Heidrun Leithäuser, TSV Korbach, nominiert bei der HNA-Sportlerwahl

"FRANKENBERG/KORBACH. Die international erfolgreiche Leichtathletin Heidrun Leithäuser und Fußball-Nationalspielerin Annika Niemeier sind zwei weitere Kandidatinnen für die HNA-Wahl zur Sportlerin des Jahres von Waldeck-Frankenberg...

122 Stimmen erhielt Heidrun Leithäuser im vergangenen Jahr bei der Sportlerwahl. Dass sie wieder auf der Nominierungsliste der HNA-Wahl steht, ist kein Zufall.

Die in Rhena wohnende Leichtathletin scheint Erfolge und damit Pokale und Medaillen zu sammeln wie ein Philatelist Briefmarken.

Bereits im Februar ließ sie aufhorchen, als bei den Hessenmeisterschaften in der Halle in Stadtallendorf einmal Gold und zwei Mal Silber für sie heraussprangen. Mit 1,41 Meter im Hochsprung holte sie den Titel in ihrer Altersklasse (W 45). Die silbernen Medaillen bekam sie für 28,92 Sekunden über 200 Meter und für 8,96 über 60 Meter.

Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften, die im August in Celle ausgetragen wurden, holte sie Silber über 400 Meter (62,58 Sekunden). In 27,76 lief sie als Dritte über 200 Meter ins Ziel.

Der große Wurf gelang Leithäuser aber mit der 3  x  800 Meter-Staffel des TSV Korbach in der Altersklasse W 40. In Schweinfurt holte sie an der Seite von Irmgard Runte und Bärbel Kiel die Goldmedaille.

Heidrun Leithäuser verdient das Prädikat „Dauerbrenner“ ohne Einschränkung, da sie Jahr für für Jahr Höchstleistungen abruft und dabei nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch dem Nachwuchs ihre Erfahrungen vermittelt.

Viele Male stand sie nach Wettbewerben auf dem Treppchen. Vielleicht schafft sie es diesmal bei der HNA-Sportlerwahl. Zu wünschen wäre es der sympathischen Athletin...

mehr

12.11.03

Technischer Defekt 

Leider gab es beim Server meines Gästebuches technische Probleme, die zu kompletten Datenverlusten führten. Alle bisherigen Eintragungen wurden gelöscht. 

Gästebuch

07.11.03

Korbacher "Stadtmusikanten" beim Länderkampf

Im September traten die Athleten aus Sachsen-Anhalt, Westfalen und Hessen beim Senioren-Vergleichskampf in Kirchhain bei Marburg gegeneinander an. Hessen hatte am Ende als klarer Sieger die Nase vorn. Beteiligt am großen Erfolg der Hessen waren auch 8 Korbacher.

Hier die Mannschaft des TSV Korbach im Hessentrikot
(Das Foto wurde von Winfried Stede zur Verfügung gestellt)

Hessen vorn
V.u.: Bärbel Till, Irmgard Runte, Heidrun Leithäuser, Bärbel Kiel, Frank Wrasmann, Neuzugang Michael Ziska, Uli Schalk und Winfried Stede.

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News 

Winfried Stede wird in der kommenden Saison die Aufstellungen der Männerstaffeln und Mannschaften koordinieren. Zurzeit kuriert er eine Knieverletzung aus. Neuzugang Michael Ziska verstärkt die Korbacher Seniorentruppe insbesondere im Hochsprung und übernimmt zusätzlich einen Trainerjob im Jugendbereich. In seiner besten Zeit übersprang Hochspringer Michael Ziska 1,90 m. 

01.11.03

"Ich bin der Letzte"

Von Franz Braun in der Zeitschrift Runner's World 

...."Ich habe ein Problem, das mich manchmal ein wenig ärgert: Ich werde immer Letzter! ...Ich verfüge inzwischen über große Erfahrung als Letzter! Manchmal sind die Zuschauer und Organisatoren so richtig nett zu mir. Sie begrüßen mich freundlich bei Zieleinlauf und feuern mich noch mal so richtig an. Aber es gibt auch negative Erfahrung. Als ich einmal in 58 Minuten nach zehn Kilometern ins Ziel kam, hatte ich Mühe, dieses zu finden. Das Stadion war schon abgeschlossen!...

Nicht dass ich nicht trainiere, oh nein, ich laufe jede Woche drei- bis viermal, meistens pro Woche mehr als 20 Kilometer. Was tun bloß die anderen? Muss ich 80 km laufen, um Vorletzter zu werden?

Oh doch, an manchem besonderen Tag schaffe ich das auch! Ich bin im April Vorletzter geworden! Ein wahrhaft schöner Tag! Aber leider lief der damalige letzte im nächsten Lauf zwei Minuten schneller als ich! 

Warum?......."

16.10.03

Läufer können auf Rindenmulch durchstarten

Neue Korbacher Finnenbahn eingeweiht

Hier der HNA-Bericht

KORBACH. Sie liegt zwar etwas versteckt in einem Wäldchen am südöstlichen Stadtrand Korbachs, für laufbegeisterte Korbacherinnen und Korbacher ist sie aber längst ein vertrauter und gern besuchter Ort: die Finnenbahn beim Waldecker Berg, gegenüber der Grillstation. Die gute Nutzung hat die Stadt jetzt dazu veranlasst, im direkten Anschluss an die vorhandene Bahn eine weitere 1000 Meter lange Strecke anzulegen.

Der erste 500-Meter-Rundkurs mit Gelenk schonender Sägemehlauflage erfreut sich bei fitnessorientierten Freizeitläufern, ambitionierten Leistungssportlern, Schulklassen und Vereinen zunehmender Beliebtheit. Stadtverwaltung und Bauhof hatten die Bahn 1999 im Rahmen eines Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojektes des Arbeitsamtes anlegen lassen. Das Vorhaben war von Arbeitsamtmitarbeiter Manfred Hamel entwickelt worden.

Die neue, im gegenüberliegenden Waldstück (Richtung Stadt) gelegene 1000-Meter-Bahn ist das Ergebnis einer Mitte September angelaufenen Sondermaßnahme des Arbeitsamtes und des Sozialamtes, an der auch die Beschäftigungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg beteiligt war. Ziel der Maßnahme ist die Qualifizierung und Beschäftigung arbeitsloser Jugendlicher (Jump Plus). Mit dem bundesweit angelegten Programm soll 100  000 Jugendlichen der Zugang zu kommunalen Beschäftigungsangeboten erleichtert und ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessert werden.

In dem Programm sollen in Waldeck-Frankenberg 40 arbeitslose Jugendliche bis Ende 2004 beruflich eingegliedert werden. Für zwölf der Jugendlichen konnten als Kooperationspartner die Stadt Korbach und die Beschäftigungsgesellschaft gewonnen werden. Der Landkreis übernimmt zwei Drittel der Personalkosten, das Arbeitsamt Korbach beteiligt sich mit Fallpauschalen. Die Sachkosten trägt die Stadt Korbach. Die Jugendlichen werden in den unterschiedlichsten Gebieten in der Stadt Korbach unter Anleitung von Rüdiger Schacht eingesetzt. Ansprechpartner für das Sonderprogramm ist Brigitte Schoen vom Job-Offensiv-Center von Arbeits- und Sozialamt, Tel.:  05631/957285.

Die neue Laufstrecke hat einen Belag aus Rindenmulch und Schreddergut. Dieser etwas festere Untergrund ist als Alternative zu dem weichen Sägemehl auf dem ersten Teil der Finnenbahn gedacht. Auf halber Strecke gibt es eine Verbindung, so dass Läufer zwischen einem 1000 Meter und einem 500 Meter langen Rundkurs wählen können.  (NH)

Originalbericht

Anmerkung: 
Leider konnte die Schautafel aus verschieden Gründen nicht rechtzeitig fertiggestellt werden. In den nächsten Tagen soll die Tafel mit vielen Informationen angebracht werden. 

24.09.03

Neue Korbacher Finnenbahn fertiggestellt

Die Arbeiten im Waldstück "Waldecker Berg" am Rande Korbachs sind bereits abgeschlossen. Die neue zusätzliche exakt vermessene 1000-m-Runde ist fertiggestellt und steht ab sofort allen Sportlern zur Verfügung.

Organisator Manfred Hamel, TSV Korbach: "Die neue Runde ist super. Eine offizielle Einweihung erfolgt in den nächsten Wochen." 

Die alte ist mit der neuen Finnenbahn verknüpft, so dass ab sofort Strecken auf gelenkschonendem Untergrund mit einer Gesamtlänge von ca. 1,5 Km zur Verfügung stehen. Neue Schautafeln werden in den nächsten Wochen aufgestellt und den Läufern und Besuchern nützliche Informationen geben. Integriert in diese Tafeln werden die Rekorde und aktuellen Stadtmeister nach unten stehenden Tabellen (s. News vom 20.09.03).

22.09.03

Die Nordhessenmeisterin sagt "Danke".

Danke Anke ähh Anne!

Die siegreiche W40-Staffel
Foto: WLZ (v.l.:Irmgard Runte, Anne Jandik, Silvia Pohlmann)

Mehr im: Gästebuch

20.09.03

Korbacher Finnenbahn

Im Waldstück "Waldecker Berg" am Rande Korbachs tut sich was. In den den nächsten Wochen entsteht eine neue zusätzliche exakt vermessene 1000-m-Runde. Beide Finnenbahnen gehen ineinander über, so dass demnächst Strecken auf gelenkschonendem Untergrund mit einer Gesamtlänge von ca. 1,5 Km zur Verfügung stehen. Neue Schautafeln sollen den Läufern und Besuchern nützliche Informationen geben. Integriert in diese Tafeln werden die Rekorde und aktuellen Stadtmeister nach unten stehenden Tabellen. 

Rekorde und die aktuellen Stadtmeister 2003

Alle Tabellen unter:

Bestzeiten

18.09.03

Leithäuser, Runte, Kiel WLZ-Sportler des Monats August 2003

Die TOP-TSV-Korbach-Athletinnen Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Bärbel Kiel wurden zur WLZ-Mannschaft des Monats August 2003 gekürt. Sie gewannen die deutsche Meisterschaft in der 3x800-m-Staffel in der Altersklasse M40.

Bärbel Kiel Sportlerin des Monats

Das Mittelstrecken-Ass des TSV Korbach, Bärbel Kiel, wurde gleich zweimal auf Platz 1 gesetzt. Die Waldeckische Landeszeitung kürte sie wegen ihren starken Leistungen bei der DM in Celle (Silber und Bronze 800/1500 m) auch im Einzel zur Sportlerin des Monats.

06.09.03

Winfried Stede, hat Geburtstag!

Alles Gute, Winnie!

Seine und andere Porträts

Winnies Homepage vom 01.04.03

05.09.03

Neue Porträt-Daten

Frank Wrasmann 

zu finden im Monat April unter: Porträt

01.09.03

Zwei Jahre Uli Schalk online

Rechtzeitig zum Jubiläum 15000 Besucher. Allen Besuchern meiner Website vielen Dank für die Treue!

23.08.03

Der amtierende Hessenmeister über 800 m, Jürgen Schmidt, hat Geburtstag. herzlichen Glückwunsch!

19.08.03

Die Vizemeisterin von Celle, Bärbel Kiel, hat Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Ihre und andere TSV-Porträts

Bärbel sagt "Danke" im: Gästebuch

18.08.03

Deutsche Seniorenmeisterschaften I in Celle, 15. - 17. August 2003

Impressionen aus Celle

Leitender TSV-Korbach-Oberkampfrichter Erhard Kiel mit der berühmten 400-m-Stoppuhr

Leitender TSV-Korbach-Oberkampfrichter Erhard Kiel

Glückliche Vizemeisterin Bärbel Kiel mit Silbermedaille, Nudelpaket und Heidekraut nach der Siegerehrung

Vizemeisterin Bärbel strahlt
Fotos: Jürgen Schmidt

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Hallelujah Celle

Anmerkungen zur DM I 2003

Von Annette Koop

Fakt ist: Die Senioren-Leichtathletik boomt. Immer mehr Männer und Frauen treibt es zum Leistungssport im Alter - also ab 30, wie die "Hannoversche Allgemeine" zu vermelden wusste.

Deshalb publizierte Niedersachsens Zeitung Nr. 1 in ihrer Wochenendbeilage vierfarbig und über drei Seiten den spannenden "Selbstversuch" von Viertelmeiler Gerd Deppe (*64, OTB Osnabrück, der übrigens im 400m-M35-Finale Fünfter in guten 52,91sec wurde), an der DM I teilzunehmen, und platzierte daneben die seltsam angestrengt wirkenden Aussagen von Rita Girschikofsky, der Präsidentin des Nieders. Leichtathletikverbandes, über die Welt des Masterssport aus ihrer Sicht.

Frau Präsidentin fiel gegenüber der Presse zur immer stärker werdenden deutschen Seniorenleichtathletik tatsächlich nur der verschrobene Senior ein, der mit "80 vor Gericht" (Oh, nein!) einen Zehnkampf für seine Altersklasse durchsetzen wollte. Abgesehen davon, dass der Mann 72 war und es um 5-Kampf ging - so stellt man sich bei Tausenden aktiv wettkämpfenden Mastersathleten im DLV flott ins Fettnäpfchen, Frau Präsidentin, in dem man übrigens noch tiefer stecken bleibt, wenn frau beim offiziellen Empfang im Celler Rathaus den Oberen der Stadt Celle mit Ratschlägen und Forderungen kommt, nun endlich das Leichtathletik-Stadion in Stand zu setzen.

Wie meinten Frau Präsidentin noch : "Manche nehmen sich viel zu wichtig." D'accord, Frau Präsidentin !

Sicherlich, die Otto-Schade-Sportanlage am Celler Herzog-Ernst-Ring ist der Schwachpunkt dieser DM Senioren I in Celle gewesen.

Aber nicht, weil sie nicht in Schuss gewesen wäre. Sie ist eben kein Stadion mit Atmosphäre wie die Hans-Sachs-Arena bei der DM Senioren II vor zwei Wochen im fränkischen Schweinfurt. Sie war mit ihren 8 Rundbahnen frisch renoviert und für die Disziplinen bestens geeignet.

Und vor allem: Die Celler Veranstalter glänzten mit ihrem Helferstab: An allen drei Tagen zeigten sich die mehr als 200 (!), auch aus der Celler Partnerstadt Quedlinburg stammenden Organisatoren und Helfer von ihrer allerbesten Seite. Sie waren wirklich freundliche, hilfsbereite und gut informierte Kampfrichter, Hilfskräfte und Gastgeber.

Die Verpflegung (neudeutsch: Catering) war optimal, der Zeitplan wurde exakt eingehalten - alles stimmte (mit Ausnahme vielleicht von, ähem, einigen fehlenden Dixi-Toiletten), die Siegerehrungen mit ungewöhnlichen Ehrengästen wie beispielsweise dem 83jährigen Marathonläufer Helmut Ermgassen - alles klappte, und das sommerliche Wetter gab das seine dazu.

Celle war eine überaus freundliche Gastgeberin, und die temperamentvolle Wirtin Silvia aus dem Ristorante "San Marino" hat es verdient , dass auch die Senioren II in zwei Jahren ihr "Hallelujah - meine Fisch hatte gemacht sie zu Goldmedaille" hören.

Denn Celle bewirbt sich wohl mit guten Chancen für die DM II im Jahr 2005.

DLV-Vize Dieter Massin, immer noch gehandicapt nach seiner schweren Bandscheiben-OP, durfte jedenfalls zufrieden ins heimatliche Ahlen fahren. Er wird über die Ungeschicklichkeiten von Rita Girschikofsky gelächelt haben. Denn diese "Deutsche- Senioren" war trotz Frau G. überaus gelungen. Celle war eine Werbung für die Mastersleichtathletik. (ak)

18.08.2003 Annette Koop
(Quelle: Master's-Homepage )

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Silber für Heidrun Leithäuser und Bärbel Kiel

Stürmischer Gegenwind mit bis zu 7 m/sec auf der Zielgerade beeinträchtigte die Wettkämpfe bei der SeniorInnen-DM I am Freitag in Celle erheblich.

Bericht mit Bild auf der Master's-Homepage oder direkt

06.08.03

Leichtathletik-Senioren-DM: TSV-Trio mit neuer Bestzeit, Schneider holt zweimal Bronze

Korbacher Staffel deutscher Meister

WLZ-Bericht von Werner Hoffmann

KORBACH/FRANKENBERG (WH). Großer Erfolg für die Leichtathleten des TSV Korbach: Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Schweinfurt lief die 3 x 800-m-Staffel der Altersklasse W40 in der Besetzung Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Bärbel Kiel auf Platz eins. Der 82-Jährige Jakob Schneider (TSV Bottendorf) erkämpfte sich über 100 und 200 m jeweils die Bronzemedaille.

Zweimal Bronze: Jakob Schneider hielt mit seinen jüngeren Konkurrenten gut mit.

Nachdem die W40-Staffel der Korbacher bei den "Hessischen" hinter dem PSV Grün-Weiß Kassel auf den Silberrang gelaufen war, zählte das Trio mit der Zeit von 7:56,41 Minuten zum engsten Favoritenkreis. Die zweifache deutsche 400-m-Seniorenmeisterin Heidrun Leithäuser ging als Startläuferin ins Rennen. Im Vergleich zu Heringen hatte sie sich das Tempo hervorragend eingeteilt und übergab den Stab nach starken 2:35 Minuten an Irmgard Runte. Die 47-Jährige Langstrecklerin lief ein taktisch kluges Rennen, lag zwischendurch aber fast zehn Meter hinter der Läuferin der LG Hassberge. 200m vor dem Ziel hatte sie indes wieder aufgeschlossen und übergab das Holz nach für sie überragenden 2:45 Minuten mit einigen Metern Vorsprung an die 800-m-Spezialistin Bärbel Kiel.
Auch die Eimelroderin lief an diesem Tag ein bravouröses Rennen und erreichte das Ziel in einer neuen Bestzeit von glänzenden 2:20 Minuten. Damit hatte sich der TSV Korbach in 7:41,40 Minuten den deutschen Meistertitel mit mehr als sieben Sekunden Vorsprung auf die LG Hassberge gesichert und den in Heringen aufgestellten Kreisrekord um 15 Sekunden verbessert. Auch die Siegerzeit des Vorjahres war deutlich unterboten worden.
In dieser Form können sich die drei Frauen auch für die deutschen Einzelmeisterschaften in Celle einige Chancen ausrechnen. Während sich Heidrun Leithäuser bereits den vierten DM-Titel an ihre Fahnen heften konnte, war es für ihre Teamkolleginnen jeweils der erste nationale Erfolg. Die Männer des TSV Korbach (Frank Wrasmann, Winfried Stede, Manfred Hamel, Ulrich Schalk) liefen über 4 x 400 m in 4:03,70 Minuten auf den siebten Rang. Die gleiche Platzierung gelang Winfried Stede, Frank Wrasmann und Herbert Wilke in 9:06,13 Minuten über 3 x 1000 m.
Bei den Einzelmeisterschaften der "Oldies" konnte das Bottendorfer Urgestein Jakob Schneider gegen die jüngere Konkurrenz nicht an die an die Erfolge des Vorjahres (drei Titel) anknüpfen. Über 100m (17,44 Sekunden) und 200 m (38:04) erreichte der 82-Jährige dennoch Zeiten, die viele Jugendliche nicht schaffen. Die Ergebnisse wurden mit jeweils einer Bronzemedaille belohnt. Beim Weitsprung schrammte Schneider mit 2,83 m an einer weiteren Medaille vorbei. Mit 19 69 m belegte er auch beim Speerwerfen einen Endkamplatz.
Als ältester Speerwerfer der Altersklasse M50 trat Herbert Kraft vom TSV Frankenberg die Heimreise als Achter an. Im nächsten Jahr, wenn er wieder zu den jüngsten Werfern der Altersklasse M 55 zählt, könnte eine Medaille winken. Berthold Kaulmann (TSV Korbach) steigerte seine persönliche Bestzeit über 800 m um mehr als eine Sekunde auf 2:21,46 Minuten - Rang acht war der Lohn.
In guter Form präsentierte sich auch Brigitte Saborni vom SV Fürstenberg. Die 56-Jährige verfehlte als Vierte über 80 m Hürden (17,86 Sekunden) und im Hochsprung (1, 16 m) jeweils die Bronzemedaille. Rang sechs im Weitsprung (3, 46 m) und Rang acht (16, 20 Sekunden) über 100 m runden ihre großartige Leistung ab. Obwohl Bärbel Till (TSV Korbach) ihre Jahresbestleistung beim Speerwerfen auf 25,55 m steigerte, erreichte sie als Elfte nicht den Endkampf. Im Diskuswerfen sprang mit 19,02 m eine weiterer elfter Rang heraus. Beim Kugelstoßen wurde sie mit 7,81 m Zwölfte.
(Quelle: wlz-fz.de )

05.08.03

Deutsche Meisterschaften Senioren II vom 01.08.2003 - 03.08.2003 in Schweinfurt

Staffelgold

 Der Erlebnisbericht von Bärbel Kiel (s.a. News vom 04.08.03)

in voller Länge auf der 

Master's-Homepage

oder direkt zum: Bericht

04.08.03

Deutsche Meisterschaften Senioren II vom 01.08.2003 - 03.08.2003 in Schweinfurt

Staffelgold

 Ein Erlebnisbericht von Bärbel Kiel

Samstag, 02. August 2003, kurz vor halb 4 Uhr, Schweinfurt. Wir haben es geschafft. Deutsche Seniorenmeister der W40 in der 3x800-m -Staffel !!
Wir, das sind Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Bärbel Kiel.
 
Aber fangen wir Wochen vorher an. Die hessischen Langstaffelmeisterschaften fanden in Heringen statt. Klar hinter Grün-Weiß Kassel wurden wir Vizemeister. Aber die Einzelzeiten zeigten, dass wir alle noch Reserven hatten. Vielleicht war das ein Grund, weshalb Udo im nächsten Training zu mir kam und fragte, ob wir nicht bei den "Deutschen" starten wollten. Meine Vorliebe für 800 m ist bekannt, also musste er mich nicht groß überreden. Bei Irmgard war ich mir auch sicher, dass sie, wenn sie es sich einrichten konnte, Lust dazu hätte. Aber ich dachte an Heidrun, deren Spezialstrecken bis maximal 400 m liegen und für die es jedes Mal eine Überwindung ist, über 800 m an den Start zu gehen. Ich sagte zu Udo, er solle das erst mit ihr zu Hause abklären und nur, wenn sie freiwillig zustimme, sollten wir die Staffel melden. Inwieweit das alles bei Leithäuser's dann auch so abgelaufen ist, vermag ich nicht zu sagen. Äußerungen von Heidrun lassen einige Diskussionen erahnen. Das Ergebnis war jedenfalls die Meldung der 3x800-m-Staffel für Schweinfurt.
 
Gemeinsam mit den TSV-Männern machten wir uns am Samstag um 7.30 Uhr auf den Weg. Immer wieder bekamen wir im Bus zu hören, ihr könnt Deutscher Meister werden. 5 Staffeln waren gemeldet, aber anhand von Bestzeiten der gemeldeten Läuferinnen hatten wir diese Chance tatsächlich. Nur weiß jeder, wie schwer es manchmal sein kann, einer Favoritenrolle gerecht zu werden. Wir waren ziemlich nervös, es war furchtbar heiß und Heidrun fühlte sich schon den ganzen Tag über nicht wohl. Wir suchten den Schatten im Stadion. Die Männer der 4x400-m-Staffel begannen sich vorzubereiten. Das heißt, sie tapeten in Vereinsfarben jeden zwickenden Muskel, jede entzündete Sehne und versprühten an die noch freien Stellen ihr berühmtes Arnika-Spray. Eine langwierige Prozedur!! Immerhin, für Platz 7 hat sich dieser Aufwand gelohnt.

Da hatten wir Frauen es einfacher. Laufschuhe an und los ging's. Warmlaufen im Schatten, keine Energie vergeuden und Ausschau halten nach der Konkurrenz. Dann kam die Meldung, dass die vermeintlich stärkste Staffel aus Mengerskirchen nicht startete. Um 15.05 Uhr wurden wir zusammen mit den restlichen 3 Staffeln in den Stadioninnenraum geführt. Für uns ging Heidrun auf Bahn 2 an den Start. Sie hatte sich vorgenommen, nicht so schnell wie in Heringen die ersten 400 m anzugehen, damit sie in der 2. Runde noch etwas zusetzen konnte. Diese Vorgaben hat sie taktisch klug umgesetzt, die Startläuferin aus Hassberge nicht vorbei gelassen, obwohl diese sie stark bedrängte. Tolle  2:34 sprangen am Ende für sie heraus, sie übergab das Staffelholz als Erste an Irmgard.
Irmgard wurde kurz darauf von ihrer Gegnerin attackiert und überholt. Und obwohl sich ein Abstand von 8 - 9 m bildete, ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie lief ihr beherztes Rennen weiter, kämpfte sich Meter für Meter an ihre Kontrahentin heran und überholte diese sogar 200 m vor dem Ziel und übergab mir das Staffelholz mit einigen Metern Vorsprung. Irmgard verbesserte ihre Bestzeit um mehrere Sekunden auf ganz hervorragende 2:45.
Die Schlussläuferin aus Hassberge legte sich mächtig ins Zeug und hatte mich nach knapp 100 m eingeholt. Ich hörte sie direkt hinter mir laufen. Auch bei der 400-m-Durchgangszeit von 69 Sekunden konnte sie noch mithalten, fiel dann aber doch nach 500 m ab, während ich das Tempo beibehalten konnte. 2:20 bedeuten auch für mich persönlich Bestzeit. Ein tolles Gefühl, als Schlussläuferin dem deutschen Meisterschaftstitel entgegen zu laufen! Und auch mit der Gesamtzeit von 7:41,40 min brauchen wir uns nicht zu verstecken. Schneller als die diesjährigen Hessenmeister, schneller als die letztjährigen deutschen Meister und neuer Kreisrekord.
 
Die Männer der 3x1000-m-Staffel rundeten mit ihrem 7. Platz diesen erfolgreichen Tag ab. Danach konnten wir uns dem guten badischen Sekt widmen, den Irmgard mitgebracht hatte.
 
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass Heidrun sich bei Udo für dessen Hartnäckigkeit doch noch bedankte; Irmgard und ich auch.


Foto: Manfred Hamel (v.l.: Heidrun Leithäuser/Irmgard Runte/Bärbel Kiel)

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Siegerehrung

DM Schweinfurt 2003 Siegerehrung
Foto: Manfred Hamel

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Die glorreichen Fünf

Die glorreichen Fünf
Foto: Manfred Hamel 
(hinten v.l.: Hamel/Wrasmann/Wilke - vorne: Schalk/Stede)

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Die komplette Mannschaft

TSV Korbach DM 2003 Schweinfurt
Foto: Manfred Hamel

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Glückwünsche von Master's-Homepage-Betreiber Rüdiger Hasse

"Gratulation an die Korbacher Frauen und Männer (eher Rücklichter) zum hervorragenden Abschneiden bei den SeniorInnen-Meisterschaften 2003."

MSG: Rüdiger

Hier mein Bericht auf der 

Master's-Homepage

oder direkt

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Zeiten und Zwischenzeiten aller Korbacher Teilnehmer - zusammengestellt von Udo Leithäuser (handgestoppt)

3x800 Frauen (W40)

Name 1. Runde 2. Runde 800 m
Heidrun Leithäuser 76,3 78,4 2:34,7
Irmgard Runte 79,8 86,0 2:45,8
Bärbel Kiel 68,8 71,8 2:20,6

4x400 Männer (M40)

Name 400 m
Frank Wrasmann 61,5
Winfried Stede 56,1
Manfred Hamel 66,8
Uli Schalk 59,1

3x1000 Männer (M40)

Name 1. Runde 2. Runde letzten 200  1000 m
Winfried Stede 71,0 71,4 32,7 2:55,1
Frank Wrasmann 72,5 78,6 38,6 3:09,7
Herbert Wilke 68,0 76,1 36,9 3:01,0

 

31.07.03

Rekordfelder bei den DM Senioren II in Schweinfurt

Nur drei Wochen nach den Weltmeisterschaften der Senioren in Carolina steht eine neue Herausforderung für die Senioren an: die Deutschen Meisterschaften der Senioren ab 50 Jahren plus Staffelmeisterschaften der jüngeren Jahrgänge.

Austragungsort ist der bayerische Ort Schweinfurt, vor einigen Jahren bereits Ausrichter einer Seniorenmeisterschaft, die hohe Beachtung für die Organisatoren fand.
Und so können die 1229 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesen Meisterschaften schon erwartungsvoll diesen Titelkämpfen entgegensehen, die mit 1926 Meldungen ganz nahe dem Rekordergebnis aus dem Jahre 2000 kommen. Dazu kommen noch 75 Staffeln der Altersklassen M/W 30 bis M/W 45.
Anlässlich dieser Meisterschaften wird der DLV eine Fragebogenaktion durchführen und weist empfehlend auf diese Umfrage hin.
(Quelle: Leichtathletik.de)

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Deutsche Meisterschaften Senioren II vom 01.08.2003 - 03.08.2003 in Schweinfurt

„Junge Burschen“ an Schneiders Fersen 

Von Werner Hoffman

SCHWEINFURT. Im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion kämpfen die über 50-jährigen Leichtathletik-Oldies am Wochenende um die nationalen Meistertitel. Der 82-Jährige Bottendorfer Jakob Schneider hat für vier Wettbewerbe gemeldet und möchte dabei drei Titel verteidigen. Bei den Staffelmeisterschaften der 30- bis 49-jährigen an gleicher Stelle will der TSV Korbach bei den Frauen und Männern in Medaillennähe laufen

....Jeweils ein Endkampfplatz könnte für Bärbel Till (TSV Korbach) im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen der Altersklasse W60 drin sein.

Bärbel Kiel, Heidrun Leithäuser, Irmgard Runte und Anngret Jandik (eine Ersatzläuferin) hat der TSV Korbach für die 3 x 800-m-Staffel der W40 gemeldet. Sind alle drei Läuferinnen in Bestform, könnte eine Medaille drin sein.

Zehn Staffeln haben bei den Männern der M40 über 4 x 400 m und neun Staffeln über 3 x 1000 m gemeldet. Bei beiden Wettbewerben startet der TSV Korbach. Die Korbacher Farben werden dabei Winfried Stede, Ulrich Schalk, Jürgen Schmidt, Berthold Kaulmann, Herbert Wilke, Manfred Hamel und Frank Wrasmann vertreten.  (ZMA)

Der vollständige HNA-Bericht

25.07.03

Deutsche Meisterschaften Senioren II vom 01.08.2003 - 03.08.2003 in Schweinfurt

Mit guten Chancen auf einen Podestplatz aus Korbacher Sicht geht die 3x800-m-Frauenstaffel (W40) ins Rennen.

Gemeldete Athletinnen:

3851 TSV 1850/09 Korbach I 
350 Jandik, Annegret 59 - 352 Kiel, Bärbel 63 - 354 Leithäuser, Heidrun 56 - 355 Runte, Irmgard 56

Bei den Männerstaffeln sind zwei Mannschaften gemeldet:

4x400 m

3851 TSV 1850/09 Korbach I 
349 Hamel, Manfred 60 - 353 Knipp, Friedrich 62 - 356 Schalk, Ulrich 56 - 357 Schmidt, Jürgen 63 358 Stede, Winfried 60 - 361 Wrasmann, Frank 62

3x1000 m

3851 TSV 1850/09 Korbach I 
351 Kaulmann, Berthold 52 - 356 Schalk, Ulrich 56 - 357 Schmidt, Jürgen 63 - 358 Stede, Winfried 60 - 360 Wilke, Herbert 60

Einzelstarterin ist Bärbel Till (W60) im Speerwurf, Kugelstoßen und Diskuswurf.

Berthold Kaulmann (M50) geht über 800 m an den Start.

Alle Teilnehmer

Homepage DM Senioren II

03.07.03

Ein weiteres Korbacher Highlight erwartet uns

3. Korbacher Altstadtlauf "Auf der Goldspur"

Ein Vorbericht von Manfred Hamel

Der TSV Korbach und der Lauftreff  veranstalten gemeinsam am Samstag, 5. Juli 2003, im Rahmen des Korbacher Altstadt-Kulturfestes ein Breitensportereignis der besonderen Art. In der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 18.30 Uhr finden 5 Läufe für Bambini (350m) bis Senioren (6.750m) durch die Korbacher Altstadt (1Runde = 1350 m) am Rande des Festgeländes statt. Start und Ziel liegen in der Nähe der Freilichtbühne am „Alten Finanzamt“. Folgende Wettbewerbe sind ausgeschrieben: Bambini (Jahrgang 96 u. jünger) 350 m, Start 17.00 Uhr; Schüler/innen D (Jahrgang 94/95) 1350 m, Start 17.10; Schüler/innen C (Jahrg. 92/93) 2750m, Start 17.30 Uhr; Schüler/innen A u B (Jahrg. 88-91) 2700m, Start 18.00 Uhr; Hauptlauf (Jahrg. 87 u. älter) 6750 m, Start 18.30 Uhr. Es erfolgt getrennte Wertung in den üblichen Jahrgangs-/Altersklassen. Meldungen sind im Wettkampfbüro im Alten Finanzamt bis 30 Minuten vor dem jew. Start möglich. Voranmeldungen sind erwünscht an: Udo Leithäuser, Tel. 05631/65177 ( E-Mail: leithaeuser@tsvkorbach-la.de). Umkleide- u. Duschmöglichkeiten sind am Hauerstadion vorhanden.  

Der besondere Reiz dieser Veranstaltung liegt neben dem malerischen Streckenverlauf  in der Nähe des Festgeländes insbesondere an den wertvollen Preisen, die aber nicht an die Sieger verteilt werden, sondern unter allen teilnehmenden Läufern verlost werden. Wie im letzten Jahr wurden von der Waldecker Bank ein Goldbarren im Wert von 500.- € und von der Firma Intersport Kettschau überaus wertvolle Sachpreise gespendet. Außerdem erhalten Schulen, Firmen, Vereine oder Gruppen mit der insgesamt höchsten Teilnehmerzahl den Mannschaftspreis der Stadt Korbach. Die Teilnahme lohnt sich also, auch für Laufeinsteiger! Die Siegerehrung und Preisverlosung finden ab 19.30 Uhr im feierlichen Rahmen auf der Freilichtbühne gemeinsam mit der neuen Korbacher „Goldmarie“ statt

Die Veranstalter erwarten eine weitere Steigerung der Teilnehmerzahl des Vorjahres, da der Lauf außerhalb der Ferien stattfindet.

01.07.03

Meldung aus dem Krankenlager

Der amtierende Hessenmeister über 800 m, Jürgen Schmidt (M40), spielte auf seine "alten Tage" Fußball und verletzte sich prompt an der Leiste. "Schmiddi" muss damit ähnlich wie Uli Schalk vor Wochen Trainingseinheiten auf dem Rad absolvieren, um sich bis zu den deutschen Seniorenmeisterschaften fit zu halten. Ihm und allen Korbacher Dauerverletzten baldige Genesung.

Internetseite der Deutschen Meisterschaften 2003 in Celle (Senioren I)

21.06.03

Hessische Seniorenmeisterschaften in Friedberg

Mit guten Siegchancen gehen die Starter des TSV Korbach heute und morgen in die Wettbewerbe. Als Topfavorit stellt sich Jürgen Schmidt der Konkurrenz über 800 m. Auch Heidrun Leithäuser (Hochsprung, 200,400 m), Bärbel Till (Speerwerfen) und Bärbel Kiel (800/1500 m) haben größte Chancen auf einen Titel. Chancen auf einen Treppchenplatz haben Irmgard Runte (5000/1500m), Eckard Kiel, Edwin Martin (techn. Disziplinen), Winfried Stede, Dieter Schröder, Frank Wrasmann und Uli Schalk (400/800/1500 m).

14.06.03

Small Talk mit Werner Hoffmann am Rande des Askina-Sportfestes in Kassel

Werner Hoffmann, Berichterstatter der beiden heimischen Zeitungen: "Uli, was macht die Leiste?" "Na ja, nicht so gut, schmiere dick Voltaren drauf. Außer Rad fahren geht nichts." Werner: "Tröste dich, Dieter Baumann hat's geschafft und viele andere, die ich kenne, liefen nach Zwangspause durch Verletzung und der Alternative Rad fahren Bestzeiten. Fahr Rad und einen Abend vorher kommt der Härtetest." Winfried Stede vom TSV Korbach hielt sich kürzlich nach seiner Achillessehnenreizung 4 Wochen mit Rad fahren fit und lief in Baunatal 2:12 über 800 m. Wir werden sehen, ob die kurze Zeit bis Donnerstag (Hessische Langstaffelmeisterschaften in Heringen) ausreicht, um wieder halbwegs fit an den Start gehen zu können.

Alternative Rad fahren

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Auszeichnung für Bärbel Till 

Bärbel Till, Leichtathletik-Seniorin des TSV Korbach, wird beim Hessentag in Bad Arolsen für vorbildliches Engagement mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. 

Die Sportplakette des Landkreises in Gold erhielt die EM-Zweite im Fünfkampf, Heidrun Leithäuser, TSV Korbach.

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29.05.03

Dieter Baumann´s Zeiten mit 17 Jahren

Orientierung für Michael Zekl, TSV Korbach

Jahr

1500 m

3000 m

5000 m

1982

4:03,75

8:36,66

15:42,96

Über 5000 m lief Michael mit 16 Jahren 15:46, ist also vergleichsweise schneller als Dieter Baumann. 

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22.04.03

Marathonvorbereitung

Der Bericht von Anne Jandik auf der Master's Homepage

Master's Homepage

oder

direkt zum Bericht

21.04.03

Bericht über die Marathonvorbereitung von Anne Jandik und Silvia Pohlmann

Mit Spaß und Abwechslung zum Ziel: Dem 2. OMV Marathon in Linz am 6. April 2003

Von Annegret Jandik

Schon im Herbst 2002 fällt die Entscheidung: Wir, das sind Silvia (43) und ich (Anne, 44), laufen am 6. April 2003 den OMV Marathon in Linz, Österreich. Die nächsten Monate bis zum tatsächlichen Beginn unseres selbst erstellten Trainingsplans verbringen wir wie die übrige Zeit im Jahr: zweimal wöchentlich werden etwa zehn Kilometer und samstags etwa 16 Kilometer im "Wohlfühl-Rede-Tempo" gelaufen.

Am 18. Januar 2003 schließlich beginnt unserer Trainingsplan, der nie das Motto aus den Augen verlieren darf: "Der Weg ist das Ziel und der Weg soll Spaß machen", das bedeutet auch, für jeden langen Lauf ist eine andere Strecke zu wählen. Und der erste längere Lauf hebt unsere sowieso schon vorhandene euphorische Stimmung: 22 Kilometer in den Wäldern unserer Heimat zwischen Lengefeld, Alleringhausen und Rhena – die Täler sind nebelverhangen, die Bäume ziert weißer Raureif....

Der Bericht in voller Länge

16.04.03

Michael Zekl, TSV Korbach, WLZ-FZ-Sportler des Monats

Michael Zekl

07.04.03

Volkslauf in Hamburg?

Oder was war das? Täglich waren rund um die Alster morgens, mittags und abends hunderte von Läufern unterwegs. So gesehen beim Wochenendtrip in Hamburg. Jeder Volkslaufveranstalter im heimatlichen Umkreis wäre bei einer solchen Beteiligung mehr als zufrieden. Mir sind in vielen Urlauben immer wieder mal Läufer begegnet, manchmal wird man noch als Exot belächelt oder als Verrückter abgetan. Nicht so in Hamburg, in einer solchen Konzentration wie in Hamburg habe ich noch nie Läufer trainieren sehen. Unglaublich - Läuferstadt Hamburg.

27.03.03

Marathonläufer aufgepasst

Letzte Information:

Der Edersee-Marathon steht endgültig vor dem Ende. Aus gut informierten Kreisen war zu hören, dass es leider keine Fortsetzung des Edersee-Marathons geben wird. Die Homepage wurde aus dem Netz genommen. Bisherige Anmeldungen wurden zurückgeschickt. Neuanmeldungen werden nicht mehr angenommen. Schade.

Für Marathonläufer:

Marathon.de

In Wort und Bild von Laufreport.de:

Twistesee-Marathon

16.03.03

Die Masters-Homepage von Rüdiger Hasse mit neuem Gesicht

Auch mit einem Bericht von den Kreismeisterschaften im Cross- und Waldlauf in Diemelstadt - Rhoden

Masters: Leichtathletik der Seniorinnen und Senioren

Anschrift: Rüdiger Hasse, Westfälische Straße 25, 59174 Kamen

Telefon: 0721-151 303 553

Diese Site ist von und für Masters - LeichtathletInnen.

Alle Inhalte sind sorfältig recherchiert bzw. mit Quellenangaben versehen. Trotzdem kann ich für die Richtigkeit der gemachten Angaben keine Gewähr übernehmen.

Wer interessante Themen aus dem Umfeld der Masters - Leichtathletik veröffentlichen möchte, kann sich bei mir melden.

Ich freue mich drauf.

Bei inhaltlichen Fragen, Kritiken, oder Anmerkungen schreibt in das Gästebuch oder wendet Euch bitte direkt an:

webmaster@senioren-leichtathletik.info

Bei technischen Problemen oder Fragen wendet Euch bitte an:

info@rueha.de

Euer Rüdiger

Masters-Homepage

12.03.03

Heidrun Leithäuser, TSV Korbach, WLZ-FZ Sportlerin des Monats Februar 2003

Heidrun Leithäuser

Foto:WLZ-FZ

25.02.03

Herzliche Glückwünsche vom Landrat Eichenlaub

In einem Schreiben an den TSV Korbach beglückwünscht Landrat Eichenlaub die bei den hessischen Senioren-Hallenmeisterschaften erfolgreichen Läuferinnen und Läufer des TSV Korbach: Heidrun Leithäuser, Bärbel Kiel, Winfried Stede und Uli Schalk

"Ich spreche Ihnen meine herzlichen Glückwünsche aus und hoffe, dass Sie auf der sportlichen Siegerstraße bleiben. Für die anstehenden weiteren überregionalen Wettkämpfe wünsche ich Ihnen viel Erfolg, damit Sie sich erneut auf den vorderen Plätzen wiederfinden"

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Eichenlaub

22.02.03

Herzliche Glückwünsche vom Bürgermeister

Bürgermeister Friedrich beglückwünscht die bei den hessischen Senioren-Hallenmeisterschaften erfolgreichen Läuferinnen und Läufer des TSV Korbach: Heidrun Leithäuser, Bärbel Kiel, Winfried Stede und Uli Schalk

"Persönlich und im Namen der Kreisstadt Korbach wünsche ich Ihnen alles Gute und auch weiterhin viel Freude und Erfolg im Sport".

Mit freundlichen Grüßen Klaus Friedrich, Bürgermeister

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Leichtathletikkreise blicken positiv in gemeinsame Zukunft

Terminpläne werden abgestimmt

FRANKENBERG (WH). Die Waldeck- Frankenberger Leichtathleten blicken wieder positiv in eine "gemeinsame" Zukunft. Die auf Vereinsebene bisher hervorragende Zusammenarbeit soll auch auf die Vorstände der beiden Leichtathletikkreise übertragen werden.

Bei den Terminplanungen und bei der Erstellung der Ausschreibungen kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu leichten Irritationen. Zurückzuführen war dies auf die verschiedenen Arbeitsweisen im Norden und im Süden.
Während die Waldecker Leichtathleten ihren Kreistag als erster hessischer Kreis Anfang Januar ausrichten, ziehen die Frankenberger seit Jahren immer erst einen Termin Anfang bis Mitte März vor. So können nach Meinung des Frankenberger Vorsitzenden Dieter Wolf die eigenen Termine nach der offiziellen Terminierung des Deutschen und des Hessischen Leichtathletikverbands sowie der Region Nordhessen dann Anfang des Jahres ohne Zeitdruck festgelegt werden. Dies habe sich seit Jahren bestens bewährt, erklärte Wolf.
Die Waldecker wollten aber zu ihrem Kreistag das Ausschreibungsheftchen an die Vereine austeilen und beharrten auf einer früheren Terminierung und Fertigstellung der Zeitpläne. Während einer überaus harmonischen und lockeren Sitzung der Vertreter beider Kreisvorstände wurden im Allendorfer Ortsteil Rennertehausen unter Leitung von Robert Ingenbleek (Rechtswart des HLV) die Weichen für eine in Zukunft bessere Zusammenarbeit gestellt.
Beide Seiten waren bestrebt, die bisher doch insgesamt recht gute Zusammenarbeit fortzusetzen, und zeigten Kompromissbereitschaft, so dass schnell eine gute Basis gefunden war.
Künftig sollen jeweils im Dezember während einer gemeinsamen Vorstandssitzung die Termine des Folgejahres festgelegt werden. Auch bei der Erstellung der Ausschreibungen soll in Zukunft eine bessere Absprache erfolgen.
(Quelle:www.wlz-fz.de)

18.02.03

Höher, weiter, schneller, schlauer

Sport im Alter ist gut für das geistige Leistungsvermögen

Diesen, aktiven Masters-Sportlern immer schon bekannten Zusammenhang haben erstmals Wissenschaftler der Universität Illinois in Urbana- Champaign in menschlicher Gehirnmasse nachweisen können.

mehr:
Masters Homepage, Spiegel.de; 15.02.03)

17.02.03

Jubiläum

10000 x wurde meine Homepage seit Sept. 2001 angeklickt. Danke allen Besuchern.

Zitat aus dem Gästebuch

"Montag, 17.02.2003 6.09 Uhr
Juhu, ich war der 10000`ste auf Deiner Homepage,
---Gruß Rüdiger---"

Rüdiger war ein Lauftalent und in der Jugend sogar mal Kreiscrossmeister. Mit Laufen "hat" es mein Bruder heutzutage nicht mehr so, fährt lieber Rad oder servt im Internet.

14.02.03

Die erste Bewährungsprobe

STADTALLENDORF. In der Stadtallendorfer Herrenwaldhalle steht für die Waldeck-Frankenberger Leichtathletik-Senioren mit den hessischen Hallenmeisterschaften die erste Bewährungsprobe des Jahres an. Die LG Eder und der TSV Korbach haben ein großes Aufgebot gemeldet und wollen an die Erfolge des vergangenen Jahres in Hanau anknüpfen.

In der Altersklasse M 35 hat Thorsten Kramer (LG Eder) aufgrund seiner derzeit guten Form berechtige Chancen, seinen Titel über 3000 m zu verteidigen. Als Vorjahreszweiter strebt sein gleichaltriger Vereinskamerad Ingo Specht über 800 m wieder eine Medaille an.

Bronze über 400 m und 800 m hat der Schmillinghäuser Winfried Stede (TSV Korbach) in der M 40 zu verteidigen. Dabei trifft er über 400 m mit Jürgen Schmidt auf Konkurrenz aus eigenen Reihen. Auch über 4 x 200 m stellen die Kreisstädter mit Stede, Schmidt, Schalk und Hamel ein starkes Quartett.

Seine persönliche Bestzeit über 800 m steigerte Ulrich Schalk vom TSV Korbach im vergangenen Jahr auf starke 2:09,25 Minuten. Damit zählt der 47-Jährige in der Altersklasse M 45 zum engsten Favoritenkreis.

Herbert Kraft (TSV Fankenberg) peilt im Kugelstoßen der M 50 eine Medaille an. In dieser Altersklasse beabsichtigt Norbert Born (LG Eder) über 60 m, 200 m und 400 m gleich drei Starts.

Gute Platzierungschancen haben auch Friedhelm Specht, Gerhard Heinz, Norbert Specht (alle LG Eder) und Waldecks Kreisstatistiker Edwin Martin in der M 60. In der M 65 werden die heimischen Farben durch Willi Holzapfel (LG Eder) über 200 m vertreten.

Viel Spannung verspricht der 800-m-Lauf der Altersklasse W 40.Bärbel Kiel, TSV KorbachDie Korbacherin Bärbel Kiel (im vergangenen Jahr in Potsdam bei den Senioren-Europameisterschaften Siebte über 1500 m) trifft dabei auf die amtierende 800-m-Europameisterin Irena Gazda-Sagolla von der LG Remsfeld.

In der nächsthöheren Altersklasse hat die Korbacherin Heidrun Leithäuser über 200 m und im Hochsprung zwei Silbermedaillen zu verteidigen.

60 m, Hochsprung und Kugelstoßen, so das Programm der in den vergangenen Jahren so erfolgreichen W 55-Athletin Brigitte Saborni vom SV Fürstenberg.  (ZMA)
(Quelle:HNA-online)

Der Original-Bericht

13.02.03

Dieter Baumann über Laufen

Die Hormone spielen nicht mit

Ein Glücksgefühl habe ich nie beim Laufen. Nur hinterher, weil ich froh bin, es wieder geschafft zu haben

Vor wenigen Wochen wurde ich durch die plakative Überschrift eines Zeitungsartikels aufgeschreckt: "Glückshormone purzeln nur so". Ach nein, die Glückshormone, unverwüstlicher Mythos der Lauftheoretiker. Irgendwo tief in uns stecken sie, die Endorphine, und bei langen Läufen sollen sie dann nur so beglückend heraussprudeln. Ein Rausch ganz ohne Zutun, nur mit ein bisschen Laufen. Jahrelang probierte ich das - aber nichts, kein Rausch, kein Glücksgefühl. Höchstens nach dem Laufen, wenn ich froh war, es wieder einmal geschafft zu haben. Wie oft habe ich sie mir bei einem langen Dauerlauf herbeigesehnt oder in Hamburg, bei meinem ersten Versuch über die Marathondistanz im letzten Jahr. Ja, dort hätte ich diese Glückshormone gut gebrauchen können. Nur ein kleiner Schub von den Dingern bei Kilometer 30, und alles wäre gut geworden - aber nichts, gar nichts davon. Was blieb, war ein undefinierbares Ziehen oder Brennen in den Oberschenkeln.

Schon im zweiten Satz des Zeitungsartikels wurde mir klar: Es ging gar nicht um das Laufen...

Mehr: taz.de

10.02.03

Hinweis von Udo Leithäuser, TSV Korbach:

Die Fotos vom 3. Schülerhallensportfest sind jetzt online auf unserer Homepage.

zu den Bildern

(Fotos: Jürgen Schmidt, TSV Korbach; s.a.News vom 07.02.03)

08.02.03

Laufen einmal anders

Heute mit Sven Hannawald in Willingen

Ziiiieeeeehhhhh!

Ziiiieeeeehhhhh!

Beim Skiweltcup in Willingen sah man sie laufen - die Menschen, die sonst keinen Schritt machen. Entweder unentwegt zum Festzelt, um alkoholische Getränke zu holen oder auf der Stelle, um die Füße warm zu halten. Wohl dem, der im warmen Wohnzimmer genießen konnte und vorher in aller Ruhe seinen Trainingslauf absolviert hat. Was lief noch: Polizisten, die "laufend" Betrunkene "entsorgen" mussten. Auch die ein oder andere Nase lief. Am Schluss legten einige sogar noch einen 100-m-Sprint hin, um schnell zum Bus zu kommen. Vorher ließ man(n) jedoch noch eine gewisse Körperflüssigkeit in den Wald oder (Frau) einfach in die angezogene Pampers laufen - zum Weglaufen.

Hanni, wenn du wüsstest, was in Willingen alles so ('rum)lief. Bei ihm lief's jedenfalls - er gewann.

24.01.03

Gerüchteküche

Die Gerüchte verdichten sich, dass der Edersee-Marathon nicht mehr ausgetragen wird. Einzelheiten wurden noch nicht bekannt gegeben. Beim klicken auf die Homepage öffnet sich jedenfalls nur noch eine weiße Seite. Schade.

Edersee-Marathon

14.01.03

Vekens, Lückel und Pschera neu im Vorstand
(Quelle:www.hna.de)

ADORF. Veränderungen bei den Waldecker Leichtathleten: Beim Kreistag in Adorf wurde der 58-jährige Peter Vekens aus Willingen zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Karl-Heinz Pschera (Korbach) löst den langjährigen Kampfrichterobmann Willy Gernandt ab.

Neue Jugendwartin ist Regina Lückel aus Bergheim. Die größten Erfolge feierten die Waldecker Sportler bei den Senioren-Europameisterschaften in Potsdam.

Von einem erfolgreichen Jahr sprach rückblickend Waldecks Leichtathletikchef Peter Wendt aus Odershausen. Das seit zwei Jahren anhaltende leidige Thema „Zeitmessanlage“ sei durch die Rückgabe an den Hessischen Leichtathletik-Verband (HLV) endgültig vom Tisch.

Kritik übte Wendt an der Nachwuchsförderung des Landesverbandes. Der HLV habe beim TSV Twiste einen E-Kaderstützpunkt eingerichtet, dabei die Belange der anderen Vereine überhaupt nicht berücksichtigt.

Vereine wie der TSV Korbach, die LG Diemelsee und der TV Friedrichstein waren nicht bereit, ihre Talente nach Twiste zu schicken. Zu einem Sondierungsgespräch sei er als Vorsitzender vom Verband auch nicht eingeladen worden.

Wendt: „Ich möchte nun keinesfalls den Eindruck erwecken, ich sei gegen die Einrichtung oder gar gegen den TSV Twiste. Ganz im Gegenteil, ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auf die großen Erfolge des Vereins hinweisen.

Vom Verband war die Einrichtung beim TSV Twiste jedoch für die Talentförderung in unserem Kreis wenig hilfreich. Der Kreisvorstand hat deshalb im letzten Jahr die Durchführung weiterer eigener Maßnahmen beschlossen und diese unter der Regie von Wilfried Speer auch begonnen.“

Positives berichtete Sportwartin Erika Keller vom TV Friedrichstein. Dass der Leichtathletikkreis Waldeck alle zwölf Meisterschaften ordnungsgemäß habe austragen können, sei ein großer Verdienst aller Vereinsvertreter und deren Helfer gewesen.

Dem Kassenbericht von Bärbel Till war zu entnehmen, dass der Sportbetrieb in der gewohnten Form nur Dank der Rücklagen der Jahre aufrechterhalten werden konnte.

Im Mittelpunkt des Kreistages standen die Neuwahlen des Vorstandes. Dazu hatten sich im Vorfeld bereits einige Personalveränderungen angekündigt. Nach mehr als 25-jähriger Tätigkeit stellte sich Kampfrichterwart Willi Gernandt (Meineringhausen) nicht mehr zur Wahl.

Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den Korbacher Oberstudienrat Karl-Heinz Pschera. Der 53- jährige stammt aus den Reihen des TSV Frankenberg, wurde 1973 mit dem ASC Darmstadt Deutscher Mararthon-Mannschaftsmeister und organisierte zuletzt schon die Veranstaltungen des TSV Korbach.

Nur zwei Jahre stand Wilfried Speer von der LG Diemelsee als 2. Vorsitzender zur Verfügung. Wegen Überlastung verzichtete der Korbacher Berufsschullehrer auf eine Wiederwahl.

Seine Nachfolge trat der 58-jährige Planer für Schnee-Erzeugungsanlagen und Seilbahntechnik, Peter Vekens aus Willingen an. Zugleich übernahm er noch die Tätigkeiten des Schriftführers.

Mit Regina Lückel aus Bergheim wurde auch das Amt der Jugendwartin neu besetzt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder mit Peter Wendt an der Spitze wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Grußworte übermittelten zu Beginn des Kreistages: Landtagsabgeordneter Reinhard Kahl, Kreis-Sportdezernent Manfred Steiner, Adorfs Ortsvorsteher Hans Hiemer, HLV-Vizepräsident Ekkehard Hermann, HLV-Rechtswart Robert Ingenbleek und Waldecks Sportkreisvorsitzender Dieter Feurich.

Robert Ingenbleek informierte über wichtige Neuigkeiten: So sind seit diesem Jahr auch vereinslose Läuferinnen und Läufer bei Volksläufen versichert. Bisher mussten die Ausdauer-Enthusiasten auf „eigene Gefahr“ laufen. (ZMA)  

Originalbericht HNA

06.01.03

Brandaktuell

Die Nr. 2 des Leichtathletikblattes "Pauli-Power" ist erschienen. Noch umfangreicher und informativer ist die neue Ausgabe von Herausgeber Dieter Schröder gestaltet worden. 200 Exemplare gingen in Druck, werden im Training verteilt oder sind bei Dieter Schröder erhältlich. U.a. beinhaltet das neue Heft eine Aufstellung der erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des Jahres 2002. Die aufgeführten Sportler werden in den nächsten Tagen und Wochen vom Leichtathletikkreis Waldeck, von der Stadt Korbach und vom TSV Korbach geehrt.

Hier die komplette Auflistung der Meisterschaftserfolge

05.01.03

Finnenbahn-Stadtmeisterschaft 2002

Impressionen

Organisator Manfred Hamel ist zufrieden
Fotos: Jürgen Schmidt

Organisator Manfred Hamel ist zufrieden

Abteilungsleiter Udo Leithäuser und Frau Heidrun

Abteilungsleiter Udo Leithäuser und Frau Heidrun erwarten den Rekordhalter, Jürgen Schmidt

03.01.03

Leichathleten suchen neue Vorstandsmitglieder
(Quelle: www.wlz-fz.de)

Kritik an Zusammenarbeit mit Frankenberg

von Carsten Lucaßen

KORBACH. Ein umfangreiches Programm haben die Delegierten des Waldecker Kreisleichtathletiktages am kommenden Samstag, 11. Januar, abzuarbeiten. Neben der Neuwahl von Vorstandsmitgliedern steht die Zusammenarbeit mit dem Nachbarkreis Frankenberg zur Diskussion.

Einer der Schlüsselposten im Waldecker Kreisvorstand wird neu besetzt: Kampfrichterwart Willi Gernandt (Meineringhausen) steht nicht mehr zur Verfügung, als Nachfolger soll der Korbacher Karl-Heinz Pschera vorgeschlagen werden. Als Vorsitzender steht Peter Wendt (Bad Wildungen) noch einmal für zwei Jahre zur Verfügung, danach will der Leichathletik-Chef den Stuhl für einen Nachfolger räumen. "Dann wäre ich zehn Jahre im Amt - das ist genug Zeit auf diesem Posten."
Wegen Überlastung will Wilfried Speer (Diemelsee) sein Amt als 2. Vositzender abgeben, der Rücktritt von Sportwartin Erika Keller (Friedrichstein) ist dagegen vom Tisch. "Sie will sich auf ihre Arbeit als Trainerin konzentrieren", weiß Peter Wendt. Um weiter als Betreuerin von Sebastian Schäfer arbeiten zu können, wird ein Teil von Kellers Last auf andere Schultern verteilt.
Außerdem sucht der Leichtathletikkreis Waldeck einen neuen Schriftführer. Dieses Amt hat bislang Kassiererin Bärbel Till in Personalunion inne, demnächst will sich die Korbacherinnen aber auf ihren Job als "Finanzministerin" konzentrieren. Schließlich suchen die Leichtathleten Nachfolger für Jugendwartin Heike Walik (Herzhausen) und Frauenwartin Petra Friedrich (Marienhagen).
Neben den Personalien beschäftigt den Sportverband vor allem die Zusammenarbeit mit den Frankenberger Leichtathleten. "Es gibt eine allgemeine Unzufriedenheit", schildert Wendt die Situation. Als Beispiel nennt der Vorsitzende die gemeinsam ausgerichteten Kreismeisterschaften der Jugendlichen und Senioren Anfang Mai, für die die Frankenberger trotz mehrfacher Aufforderung noch keinen Zeitplan vorlegt hätten. "Vielleicht sind die Arbeitsweisen einfach zu verschieden", ergänzt Wendt. Mögliche Alternative sei ein neuer Partner "im Fritzlarer Raum" - allerdings habe es in diesem Zusammenhang noch keine Gespräche gegeben. Bei den Schülern finden die Kreismeisterschaften seit jeher getrennt statt. Weitere Tagesordnungspunkte des Waldecker Kreistags sind die Jahresberichte, Ehrungen sowie die Veranstaltungen der Jahre 2003 und 2004. Beginn ist um 15 Uhr in der Dansenberghalle Adorf.


Stand: Montag, 27. August 2012